1001 Nacht

12 Tage Genießer-Reise

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4799 EUR

  • Inklusive Flüge
  • Min. 1 Teilnehmer
  • 12 Tage
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Informationen zu Ihrer Reise

  • Genießer-Reise mit höchstens 12 Gästen
  • Garantierte Durchführung aller Termine
  • Linienflug mit Oman Air (Tarif L) nach Maskat und zurück, nach Verfügbarkeit
  • Rail&Fly in der 1. Klasse der DB zum Flughafen und zurück (https://www.bahnanreise.de/geltungsbereich)
  • Reiseminibus mit Klimaanlage bzw. an insgesamt 7 Tagen im Geländewagen mit Klimaanlage
  • 10 Übernachtungen in Hotels, Resorts und zwei komfortablen Camps
  • Early Check-in am Anreisetag
  • Täglich Frühstück, 1 x Mittagessen, 8 x Abendessen
  • Fahrt mit einer Dhau in Maskat
  • 1 leichte bis mittelschwere Wanderung durch Bergdörfer am Jabal Akhdar
  • Freitagsmarkt in Nizwa
  • Spaziergang durch eine Oase mit einheimischem Farmer in Misfat
  • Besuch des Schildkröten-Schutzgebiets in Ras al-Jinz
  • Strandhotel in Maskat am Ende der Reise
  • Begegnungen in der Fraueninitiative Sidab
  • Eintrittsgelder
  • 104 m² Regenwald auf deinen Namen
  • Deutsch sprechende Reiseleitung

Verlauf Ihrer Reise

1. Tag: Ab ins Morgenland

Nun geht es los – dein Märchen aus Tausendundeiner Nacht ist zum Greifen nah! Endlich kannst du deinen eigenen orientalischen Traum erleben und fliegst in den Oman.

Falls du bereits heute ankommen solltest, ist dein Zimmer ab 15 Uhr bezugsfertig.

2. Tag: Orientalische Düfte und eine fantastische Umgebung von Maskat

Nutze den Vormittag, um zu entspannen oder eine optionale Aktivität zu genießen. Am Nachmittag triffst du deine Reiseleitung und startest deine Entdeckungsreise durch dieses Land. Zuerst wirst du von den vielfältigen Düften einer Fabrik verführt. Die Amouage Factory, auch bekannt als Amouage Perfumery, ist eine renommierte Parfümfabrik. Amouage ist eine Luxus-Parfümmarke, die für ihre exquisiten Düfte und hochwertigen Produkte bekannt ist. Die Marke wurde 1983 auf Initiative Seiner Exzellenz Sayyid Hamad bin Hamoud Al Busaidi, einem Mitglied der königlichen Familie von Oman, gegründet. Anschließend besuchst du das imposante Fort Nakhal, auch bekannt als Husn Al Heem. Die Festung hat eine lange Geschichte und wurde vermutlich bereits im 17. Jahrhundert erbaut, obwohl Teile davon möglicherweise bis in das 9. Jahrhundert zurückreichen. Das Nakhal Fort diente einst als Verteidigungsstruktur und Schloss für lokale Herrscher. Es ist ein beeindruckendes Beispiel für omanische Festungsarchitektur und bietet einen Panoramablick auf die umliegende Landschaft. In der Nähe befindet sich die Nakhal Warmwasserquelle, ein Ort voller heilender Kräfte. Entspanne dich bei einem frischen Saft, bevor du zurück nach Maskat fährst.

Das Grand Millennium Muscat bietet einen pompösen Auftakt zu deiner Reise. Das neue, stilvolle Stadthotel liegt zentral, im Stadtteil Al Khuwair in Maskat. In unmittelbarer Umgebung findest du das Einkaufszentrum Grand Mall Muscat und die Große Moschee ist ebenfalls leicht zu erreichen. Die Zimmer sind modern und komfortabel eingerichtet. Im hoteleigenen Restaurant Taybat wirst du mit internationaler Küche verwöhnt und du hast die Wahl zwischen Buffet- und auch À-la-carte-Optionen. Von der Dachterrasse mit Pool hast du einen herrlichen Blick über die Stadt und das Meer. Für Sportbegeisterte gibt es auf dem Dach einen Tennisplatz, sowie einen modernen Fitnessraum. Außerdem gibt es ein Dampfbad und Massageangebot. Dies ist eine Rauch- & Alkoholfreie Unterkunft.

Du kommst heute frühzeitig an, aber keine Sorge, wir haben einen Early Check-in für dich arrangiert.  Bitte halte dich um 14:30 Uhr in der Lobby bereit. Du triffst dort deine Reiseleitung.

Die Fahrstrecke umfasst ca. 240 km.

3. Tag: Maskat – quirlige Hauptstadt des Sultanats

Die Tour beginnt heute in der größten Moschee des Landes. In der Großen Sultan-Qabus-Moschee zeigt sich die volle Pracht der islamischen Baukunst. Wir bestaunen das eindrucksvolle Bauwerk mit seiner imposanten Kuppel, den Minaretten sowie den eindrucksvollen, mit Swarovski-Kristallen behangenen, Kronleuchter, und den Gebetsteppich, ein Meisterwerk iranischer Teppichknüpfkunst. Der Weg führt uns weiter zum Royal-Opera-House, dem ersten Opernhaus auf der gesamten arabischen Halbinsel. Die mit neoomanischen Elementen versehene Kalksteinfassade birgt ein prunkvolles wie filigranes Interieur aus Marmor, Deckenintarsien aus Gold und Holzschnitzereien, die nach traditionellen omanischen Techniken gefertigt wurden. Nächster Stopp ist der Qurum-Park. Das Naturschutzgebiet liegt an der Mündung des Wadi Adais. Hier vertreten wir uns kurz die Beine und schnuppern etwas Seeluft. Am Nachmittag geht es weiter: Über die alte Passstraße mit tollem Blick auf die Bucht von Maskat erreichen wir Sidab, am Stadtrand der Hauptstadt. In der Fraueninitiative Sidab, einem Selbsthilfeprojekt von Frauen für Frauen, erwartet man uns bereits. In liebevoller Handarbeit kreieren die Hausfrauen der Umgebung in der kleinen Werkstatt oder zu Hause Taschen aus nachhaltigen Materialien mit traditionellen Mustern und erwirtschaften so ein eigenes Einkommen. Bei einem kurzen Rundgang durch die Räumlichkeiten erhalten wir einen Einblick in die Arbeit der Frauen. Fragen zur Herstellung der Artikel und zum Projekt sind herzlich willkommen. Im Anschluss machen wir uns auf in den historischen Teil der Stadt und das heutige Regierungsviertel. Hier verschmelzen Moderne und Tradition sichtbar miteinander. Vom Al-Alam-Palast, dem Arbeitspalast des Sultans, bis zu den aus dem 16. Jahrhundert stammenden Festungen Jalali und Mirani spiegeln sich hier verschiedene historische Epochen in harmonischem Einklang wider. Ein außergewöhnliches Fotomotiv bietet der Al-Alam-Palast, Amtssitz des amtierenden omanischen Sultans. Von einem indischen Architekten entworfen, ist er das dominierende Gebäude in der Gegend mit seiner Fassade aus Gold und Blau. Zur Abrundung des erlebnisreichen Tages bieten wir all unseren Sinnen eine Genugtuung und besuchen den Souk in Matrah. Der traditionsreiche Markt war schon zu Seefahrerzeiten ein viel frequentierter Umschlagplatz für Handelswaren aus der ganzen Welt. Weihrauch, Henna, Silber- und Goldschmuck sowie die landestypischen Krummdolche (Khanjars) und feine Stoffe wie Kaschmirschals werden hier auch heute noch angepriesen. Ein wundervoller Ort zum Eintauchen und Bummeln.

Das Grand Millennium Muscat ist auch heute deine Unterkunft.

Während des Besuchs der Großen Moschee müssen Frauen sowohl ein Kopftuch als auch lange Kleidung tragen. Neben einer langen Hose sind lange Ärmel Voraussetzung für den Einlass für alle Personen. Die Schuhe müssen vor dem Betreten der Gebetshallen ausgezogen werden.Sollte der Besuch im Opernhaus aufgrund von kurzfristig angesetzten Proben entfallen, erstellt die Reiseleitung in Rücksprache mit der Gruppe ein alternatives Programm.Da die Frauen der »Sidab Fraueninitiative« auch oft von zu Hause arbeiten, kann es sein, dass die Werkstatt bei unserem Besuch nicht besetzt ist. Um uns dennoch einen Einblick in ihre Arbeit zu geben, wird eine Mitarbeiterin des Projekts uns durch die Räumlichkeiten führen und die Herstellung der Artikel erklären. Mit unserem Besuch leisten wir einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation vor Ort, indem die Gastgeberinnen sich ein zusätzliches kleines Einkommen erwirtschaften.  

Die Fahrstrecke umfasst ca. 100 km.

4. Tag: Von der Hauptstadt über Seeb in die Jabal Akhdar-Berge

Wenn man sich etwas einliest, fällt man schnell über die wörtliche Bedeutung des Wortes Maskat: »Ort des Fallens«, was von den steil ins Meer abfallenden Bergen oder der Nutzung als Ankerplatz abgeleitet werden kann. Wie dem auch sei, das Meer und der Seehandel haben für das Land schon immer eine wichtige Rolle gespielt. Viele Küstenbewohner leben noch heute vom Fischfang. Es heißt also gespannt sein, welche exotischen Wasserbewohner uns auf dem Fischmarkt in Seeb unter die Augen kommen. In einer großen Markthalle am Hafen verkaufen die Fischer und Fischerinnen ihre fangfrische Ware. Fürs Erste verabschieden wir uns dann von der Küste und machen uns auf den Weg ins Hadschar-Gebirge. Unser nächster Halt gilt der malerischen Oase Birkat Al-Mauz. Übersetzt bedeutet der Name »See der Bananen«, angesichts der weitläufigen Gärten ein treffender Name. Die meisten Gebäude entlang der Straße sind neu, die alten Ortsteile aus Lehm wurden größtenteils aufgegeben und liegen gut versteckt im Palmenhain und oberhalb der Oase auf einem hohen Felsen. Wir vertreten uns unter den schattigen Palmwedeln einen Augenblick die Beine und kehren für einen traditionellen Kaffee ein. Frisch gestärkt schlängeln wir uns die Bergstraße hinauf zum Jabal Akhdar oder auch »Grüner Berg«. Von unserer Unterkunft haben wir eine atemberaubende Panoramaaussicht. Bei Sonnenuntergang den Blick über den Canyon schweifen lassen und die frische Bergluft aufsaugen – das berührt! Und wir fragen uns, wie wir jemals wieder im Gewusel unseres Alltags ankommen können.

Das Anantara Al Jabal Al Akhdar Resort liegt hoch über der Schlucht und bietet omanischen Glanz auf etwa 2.000 Metern Höhe. Auf dem gesamten Gelände eröffnen sich einzigartige Aussichten auf die zerklüftete Schönheit des »Grünen Berges«, Jabal Akhdar. Hier werden alle Sinne verwöhnt und auf Entspannung gestellt! Die Zimmer bestechen mit modernem orientalischen Design in warmen Erdtönen und einer großzügigen privaten Terrasse mit Canyon-Blick. Das Herzstück der Unterkunft ist der Swimmingpool, der über die Klippen der Schlucht zu laufen scheint. Entspannen Sie sich auf der weitläufigen Terrasse oder bei wohltuenden Wellness- und Hammam-Ritualen im hauseigenen Spa. Verschiedene Restaurants und Bars verwöhnen Sie mit traditionellen und internationalen Gerichten und Getränken. Nach Einbruch der Dunkelheit lässt sich von der Aussichtsplattform, auf der einst Prinzessin Diana stand, der Sternenhimmel dieser abgelegenen Region wunderbar bestaunen. Durch die Höhenlage sind, insbesondere nach Sonnenuntergang, etwas kühlere Temperaturen als im restlichen Land garantiert.

Statt im Reiseminibus sind wir an den Tagen 3 bis 9 in Allrad-Geländewagen unterwegs. Pro Auto sind 4 Gäste geplant. Eine Person neben der Fahrerin oder dem Fahrer und drei in der mittleren Reihe. Dahinter gibt es genügend Platz für Koffer und Rucksäcke.

Die Fahrstrecke umfasst ca. 200 km.Die Unterkunft befindet sich auf ca. 2.000 m Höhe.

5. Tag: Bizarre Berglandschaften und verschlafene Bergdörfer am Jabal Akhdar

Gestern konnten wir schon einen ersten Blick auf die umliegenden Berge werfen, heute erkunden wir sie im Morgenlicht noch einmal ganz genau. Wir wandern etwa zwei Stunden entlang des historischen Bewässerungssystems, dem das wunderbare Grün dieser Region zu verdanken ist, und erkunden die drei verträumten Dörfer Al Ain, Al Aqr und Ash Sheraja. Immer wieder bieten sich uns fantastische Ausblicke auf die Bergwelt und die einmaligen Terrassenkulturen, auf denen Rosen, Granatäpfel, Nüsse und Knoblauch angebaut werden. Besonders im März und April umschmeichelt der Duft von Rosen unsere Nasen, die in dieser Zeit blühen und zu Rosenwasser verarbeitet werden. Den Rest des Tages kannst du ganz nach deinem Gusto gestalten. Ob mit einem guten Buch im Liegestuhl am Infinity-Pool oder im Spa bei einem Hammam-Ritual, das den Körper reinigt und regeneriert (optional): Alle Zeichen stehen auf Erholung. Und falls dir doch nach weiteren Erkundungen der Bergwelt ist, besteht am Nachmittag alternativ die Möglichkeit eine weitere geführte Wanderung durch das herrlich grüne ausgetrocknete Flusstal Wadi Bani Habib zu unternehmen.

Das Anantara Al Jabal Al Akhdar Resort ist auch heute Ihre Unterkunft.

Da auf der gesamten Strecke der morgendlichen Wanderung durch die Bergdörfer nur 200 Höhenmeter überwunden werden, gilt die Wanderung als leicht bis mittelschwer. Der Untergrund ist unbefestigt und daher bitten wir darum, festes Schuhwerk zu tragen. Wer nicht an der Wanderung teilnehmen möchte, kann selbstverständlich in der Unterkunft bleiben.Auf der optionalen Wanderung am Nachmittag werden etwa 200 Höhenmeter überwunden. Auch hier bitten wir darum, festes Schuhwerk zu tragen.

6. Tag: Alte Traditionen: Bauten aus Lehm und Oasenanbau

Vom Jabal Akhdar schlängeln wir uns die Straße wieder herunter, um die Umgebung von Nizwa zu erkunden. Wir besuchen die Palastfestung von Jabrin. Dieser mächtige Lehmpalast ist eines der imposantesten Gebäude des Sultanats. Im Gegensatz zu vielen anderen Festungen im Land, ist hier auch das restaurierte Innere mit seinen märchenhaften Wandmalereien, maurischen Bögen und prachtvoll bemalten Holzdecken sehr sehenswert. Vom Dach hat man eine wunderschöne Fernsicht und versteht sofort, warum die Festung hier erbaut wurde. Anschließend machen wir einen kurzen Abstecher um die Festung von Bahla mit ihrer monumentalen Größe – 15 Tore und 132 Wachtürme – von außen zu betrachten. Ihre bizarre Form macht sich nicht nur auf dem ½-Rial-Schein der Landeswährung gut, sondern lässt sich auch wunderbar für unsere Fotos in Szene setzen. Weiter geht es nach Al Hamra, wo wir einen Rundgang durch das Dorf mit seinen alten mehrstöckigen Häusern aus rotem Lehm unternehmen und in das lebendige Bait-Al-Safah-Museum einkehren. Beim Schlendern durch die Räume des traditionellen Lehmhauses fühlt sich die Zeit wie stehengeblieben an und wir beobachten Alltagstätigkeiten, wie das Rösten von Kaffee und das Backen von Brot aus zuvor gemahlenem Mehl. Dann wird es wieder grün. Wir fahren zur Bergoase Misfah hinauf, wo sich die Häuser an die Hänge schmiegen. Ein hiesiger Oasenbauer führt uns durch die Terrassenfelder, vorbei an typischen Lehmhäusern und Gärten mit Dattelpalmen. Er erzählt viel Interessantes über die Bewirtschaftung einer Oase und wir lernen das Faladschsystem kennen. Das traditionelle Bewässerungssystem im Oman wird seit über 1.500 Jahren praktiziert und gehört seit 2006 zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Das The View Hotel liegt nahe des historischen Dorfes Al Hamra am Rande eines Tals. Sie übernachten in großzügigen und modern eingerichteten Zimmern mit seitlichem Blick auf das Tal und die umliegenden Berge. Genießen Sie bei einer Tasse Tee oder Kaffee die Aussicht über die schroffe Landschaft von Ihrem privaten Balkon. Insbesondere zum Sonnenauf- und -untergang wird das Tal in ein magisches Licht getaucht. Auch die Außenterrasse und der endlos wirkende Außenpool mit Panoramablick laden zum Verweilen ein. Im The View Restaurant werden arabische und internationale Speisen serviert. Durch die Höhenlage sind, insbesondere nach Sonnenuntergang, etwas kühlere Temperaturen als im restlichen Land garantiert.

Die Fahrstrecke umfasst ca. 150 km.Die Unterkunft befindet sich auf ca. 1.000 m Höhe.

7. Tag: Viehmarkt und der »Grand Canyon des Omans«

Am frühen Morgen geht es nach Nizwa. Die heute moderne Stadt hat in der Geschichte des Oman immer eine bedeutende Rolle gespielt. Die Altstadt der ehemaligen Hauptstadt atmet noch heute den Geist von 1001 Nacht. Wir erleben die ganz besondere Atmosphäre des noch sehr ursprünglichen örtlichen Viehmarktes. Hier werden Schafe, Ziegen und Rinder lauthals feilgeboten und wir sind mitten im Geschehen. Kameras gezückt, denn es bieten sich tolle Fotomotive vom Markttreiben und Omanis in traditionellen Trachten. Auf dem Souk haben wir anschließend die Möglichkeit Halwa zu probieren. Die im Oman beliebte Süßspeise dürfte der Traum aller Naschkatzen sein. Wir spazieren ein Stück durch die Altstadt und besichtigen die Festung. Der Eingang, ein schweres Holztor, die gewaltigen Mauern und der mächtige, alles überragende Rundturm, sind absolut beeindruckend. Von der offenen Plattform im Inneren der Bastion lassen wir den Blick über die umliegenden kargen Berge und die grünen Palmenhaine am Fuße des Komplexes schweifen. Auf kurvenreicher Straße gelangen wir dann zum Jabal-Shams-Plateau (etwa 1.900 Meter ü.d.M.), von wo wir einen Blick auf den höchsten Berg Omans, den rund 3.000 Meter hohen Jabal Shams (Berg der Sonne) sowie in den spektakulären »Grand Canyon des Omans« und das fast einen Kilometer tiefer liegenden Trockenflusstal Wadi Nakhr werfen. Die Dramatik der senkrechten Klippen, getaucht in das Nachmittagslicht, wird uns so schnell nicht mehr loslassen!

Das The View Hotel ist auch heute Ihre Unterkunft.

Die Fahrstrecke umfasst ca. 200 km.Die Unterkunft befindet sich auf ca. 1.000 m Höhe.

8. Tag: Von den Bergen in die rote Wüste

Auf unserem Weg zu den orangefarbenen Sanddünen der Wüste Wahiba halten wir im geschichtsträchtigen Zukait. Vor der Kulisse des Hadschar-Gebirges stehen in dieser Nekropole runde Grabbauten aus unbehauenen Steinen ohne Mörtel, die aus der Umm-al-Nar-Kultur stammen. Bei einem Rundgang entdecken wir die teilweise noch sehr gut erhaltenen Gräber, die wegen ihrer Form und weil sie unten offen sind, auch als Bienenkorbgräber bezeichnet werden. Zum Mittagessen sind wir zu Gast bei einer Beduinenfamilie. Im Gespräch mit den Gastgebenden erfahren wir einiges über das traditionelle Leben im Landesinneren. Am Nachmittag erreichen wir dann die Wahiba – 15.000 Quadratkilometer Sanddünen! Hier leben über 200 Säugetier-, Vogel- und Reptilienarten sowie etwa 180 verschiedene Pflanzenarten. Außer den etwa 20 verschiedenen Dünenformationen birgt die Wahiba zwei Sensationen: zum einen große, sandfreie und mit Bäumen bewachsene Flächen im Wüsteninneren und zum anderen ein riesiges Gebiet versteinerter Sanddünen unter den Dünen. Auf alten Beduinenwegen pflügen wir durch das rote Sandmeer. Nicht selten sieht man hier Beduinengruppen auf Wanderschaft mit ihren Kamelen. Wir erreichen unser heutiges Quartier inmitten der Wahiba. Am Abend erwartet uns hier in der Regel ein einzigartiges Farbschauspiel zum Sonnenuntergang und nach Einbruch der Dunkelheit verzaubern uns die Stille der Wüste und der endlose Sternenhimmel.

Das Thousand Nights Camp erwartet dich im Herzen der beeindruckenden Sandwüste Wahiba inmitten von rötlich leuchtenden Dünen. Du übernachtest in freistehenden Beduinenzelten, die im authentischen arabischen Stil eingerichtet sind und über ein integriertes Badezimmer sowie Klimaanlage verfügen. Im Restaurant mit Terrasse werden omanische und arabische Gerichte serviert. Ein kühles Bad nach einem erlebnisreichen Tag kannst du im Swimmingpool in wunderbarer Wüstenkulisse genießen.

Die Fahrstrecke umfasst ca. 300 Kilometer. Davon etwa 40 Kilometer auf Schotter- beziehungsweise Sandpiste.

9. Tag: Wadi Bani Khalid und das Schildkröten-Schutzgebiet von Ras al-Jinz

Nach einem magischen Sonnenaufgang verlassen wir unser Wüstencamp und machen uns auf ins Wadi Bani Khalid, eine palmenreiche Oase und eines der schönsten Wadis im nördlichen Oman. Wir spazieren ungefähr eine Stunde durch die begrünte Landschaft mit ihren türkisblauen Naturpools. Das Wasser ist angenehm frisch und sehr sauber – die Mutigen unter uns riskieren einen Sprung ins kühle Nass. Dann geht es in Richtung Küste an den östlichsten Zipfel des Sultanats. Bei einem kurzen Zwischenstopp am Strand lassen wir das Rauschen der Wellen auf uns wirken. Dann erreichen wir Ras al-Jinz, unser heutiges Tagesziel. Gegen 21:00 Uhr schleichen wir uns im Licht des Mondes an den Strand, um mit etwas Glück Teil eines berührenden Naturschauspiels zu werden: In kaum einem anderen Land der Erde nisten so viele Meeresschildkröten wie im Oman. Am hiesigen Strand können wir mit Glück die Kreaturen der Urzeit im Rahmen eines Schutzprojekts bei der Eiablage beobachten oder den beschwerlichen Weg der frisch geschlüpften Jungtiere ins Meer verfolgen.

Das Ras Al-Jinz Turtle Reserve Hotel liegt am östlichsten Punkt der arabischen Halbinsel am Eingang des Meeresschildkröten-Schutzprojektes und unweit des Strandes. Wir übernachten in Eco-Zelten, die ruhig und in die hügelige Landschaft eingebettet liegen. Die Zelte verfügen über große Fenster und sind mit dem Notwendigen sowie einem eigenen Badezimmer mit Dusche/WC ausgestattet. Das Restaurant im Haupthaus der Unterkunft serviert internationale Speisen.

Beim Schwimmen in den natürlichen Quellen des Wadi Bani Khalid sollte der Körper großzügig, von den Schultern bis zu den Knien, bedeckt sein.Die beste Zeit, Meeresschildkröten im Oman bei der Eiablage zu beobachten, ist in den heißen Sommermonaten. Dann kommen besonders viele Tiere, während es in den Wintermonaten nur wenige sind. Wir möchten jedoch die Chance geben, mit etwas Glück diese einzigartigen Lebewesen in freier Wildbahn zu erleben. Daher haben wir den Besuch von Ras al-Jinz ganzjährig im Programm. Im Herbst ist die beste Zeit, um ausschlüpfende Jungtiere zu beobachten.

Die Fahrstrecke umfasst ca. 250 km. Davon etwa 40 Kilometer auf Schotter- beziehungsweise Sandpiste.

10. Tag: Sur, das malerische Wadi Shab und Rückkehr nach Maskat

Am frühen Morgen haben wir noch einmal die Möglichkeit mit einem Ranger oder einer Rangerin am Schildkrötenstrand zu sein. Die Spuren der majestätischen Tiere im Sand sind unverkennbar und vielleicht haben wir Glück und es zeigen sich einige von ihnen. Erster Halt auf unserer Weiterreise ist dann die Hafenstadt Sur, Fischereizentrum der Region Sharqiyah. Die Stadt war einst eine bedeutende Seehandelsmetropole. Beim Besuch einer traditionellen Werft erhalten wir einen Eindruck, wie die für den Seehandel noch heute wichtigen Dhaus in sorgfältiger Handwerksarbeit gebaut werden. Die großen Holzboote zeichnen sich durch wunderschöne Schnitzereien und Verzierungen aus. Nirgendwo sonst im Oman kann man noch so viele Dhaus dümpeln sehen wie hier in der flachen Bucht. Anschließend erreichen wir das Wadi Shab, eine Oase umgeben von steil aufragenden Felswänden. Wir wandern am Flussbett entlang und passieren unterwegs idyllische Gärten und üppige Vegetation. Sollte noch ausreichend Zeit sein, legen wir einen kurzen Zwischenstopp an der sagenumwobenen Bimmah Sinkhöhle ein. Das azurblaue, glasklare Wasser des 40 Meter messenden Kraters ist ein ganz besonderes Fotomotiv. Am Abend erreichen wir unsere heutige Unterkunft an der Küste der Hauptstadt des Sultanats. 

Das Crowne Plaza Muscat thront direkt am Meer auf den Hügeln von Qurum etwa 15 Minuten mit dem Auto vom Matrah-Souk entfernt. Eingebunden in eine großzügige Gartenanlage bietet es einen Panoramablick auf den Golf von Oman. Es ist das einzige Hotel im Stadtbereich, das einen eigenen Strand hat. Die zeitgemäß eingerichteten Zimmer werden modernsten Bedürfnissen gerecht und haben Aussicht auf das Meer. Ein Outdoor-Swimmingpool und ein gut ausgestatteter Fitnessbereich stehen dir zur Verfügung. In den verschiedenen Restaurants kannst du dich kulinarisch verwöhnen lassen oder du entspannst in einer der beiden Hotelbars.

Die Fahrstrecke umfasst ca. 260 km.

11. Tag: Maskat

Heute kannst du es ruhig angehen lassen. Der Vormittag steht dir zur freien Verfügung. Entscheide selbst, wonach dir der Sinn steht! Lass‘ die Seele am Swimmingpool der Unterkunft baumeln oder unternehme einen Spaziergang am Strand. Am späten Nachmittag kommen wir noch einmal zusammen und gehen an Bord einer Dhau. Wir lehnen uns zurück und fühlen uns wie die alten Seefahrer des Omans, während die Stadt im Farbspiel der untergehenden Sonne an uns vorbeizieht. Im Anschluss lassen wir die Erlebnisse und besonderen Momente im Norden dieses verzaubernden Landes bei einem gemeinsamen Abendessen Revue passieren.

Das Crowne Plaza Muscat bettet dich auch heute in weiche Kissen.

Die Fahrstrecke umfasst ca. 50 km.

12. Tag: Abschied nehmen vom Oman und Abflug zurück ins Abendland

»Ma’a salama«, auf Wiedersehen. Sicherlich etwas wehmütig und mit Sicherheit mit einem Koffer voller Erinnerungen im Gepäck, trittst du heute den Rückflug in die Heimat an.

Wenn du eine Verlängerung zum Nachträumen gebucht hast, geht es für dich noch weiter mit den unvergesslichen Erlebnissen.

Die Fahrstrecke umfasst ca. 30 Kilometer.

(F) = Frühstück, (M) = Mittagessen, (L) = Lunchpaket, (A) = Abendessen

Leistungen zu Ihrer Reise

Enthaltene Leistungen

  • Genießer-Reise mit höchstens 12 Gästen
  • Garantierte Durchführung aller Termine
  • Linienflug mit Oman Air (Tarif L) nach Maskat und zurück, nach Verfügbarkeit
  • Rail&Fly in der 1. Klasse der DB zum Flughafen und zurück (https://www.bahnanreise.de/geltungsbereich)
  • Reiseminibus mit Klimaanlage bzw. an insgesamt 7 Tagen im Geländewagen mit Klimaanlage
  • 10 Übernachtungen in Hotels, Resorts und zwei komfortablen Camps
  • Early Check-in am Anreisetag
  • Täglich Frühstück, 1 x Mittagessen, 8 x Abendessen
  • Fahrt mit einer Dhau in Maskat
  • 1 leichte bis mittelschwere Wanderung durch Bergdörfer am Jabal Akhdar
  • Freitagsmarkt in Nizwa
  • Spaziergang durch eine Oase mit einheimischem Farmer in Misfat
  • Besuch des Schildkröten-Schutzgebiets in Ras al-Jinz
  • Strandhotel in Maskat am Ende der Reise
  • Begegnungen in der Fraueninitiative Sidab
  • Eintrittsgelder
  • 104 m² Regenwald auf deinen Namen
  • Deutsch sprechende Reiseleitung

Nicht in den Leistungen enthalten

  • Einzelzimmer: ab 1700 €
  • Abflughafen: DE ab 300 € / AT ab 300 € / CH ab 300 €
  • Sitzplatzreservierung auf dem Langstreckenflug: ab 60 €
  • Linien- und Inlandsflüge in der Business Class: ab 2.500 €

Hinweise & Zusatzinformationen zu Ihrer Reise

Hinweise

  • Preis inklusive Linienflug ab/bis Frankfurt
  • Vom 10.03. bis 09.04.2024, ist im Oman die Fastenzeit Ramadan: Von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang verzichten gläubige Musliminnen und Muslime auf Essen und Trinken. Reisende und Nicht-Gläubige müssen nicht fasten. Aus Respekt sind sie jedoch angehalten, in der Öffentlichkeit nicht zu essen oder zu trinken. Wenn die Reisegruppe unter sich ist, also in Fahrzeugen, einsamer Landschaft oder separaten Räumen in Restaurants, kannst du selbstverständlich auch tagsüber etwas zu dir nehmen.
  • 19.10.2024 Sahab Resort Spa statt Anantara Al Jabal Al Akhdar Resort