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Termine2019-08-26T12:19:05+01:00

Aconcagua (6962 m) – Der höchste Berg Amerikas

Argentinien

Bergexpedition über die technisch einfache Normalroute auf einen der berühmten Seven Summits

4.4 /5
Neu
Unser Topangebot

4290 EUR

  • Inklusive Flüge
  • 6-12 Teilnehmer
  • 22 Tage
  • Schwierigkeit:
  • Veranstallter:

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Informationen zu Ihrer Reise

Einmal auf dem höchsten Gipfel von ganz Amerika und einem der weltberühmten Seven Summits stehen und über die endlosen Gipfel der Anden schauen. Unser Dauerbrenner zum Aconcagua machts möglich!

Optimale Höhenanpassung für bestmögliche Gipfelchancen

Dafür legen wir schon ab dem ersten Tag der Reise den wichtigsten Grundstein – ausreichend Zeit. Durch das abwechslungsreiche Horcones-Tal gelangen Sie zum Zwischenlager Confluencia, von dem Sie eine Tageswanderung zum Fuß der spektakulären Südwand des Aconcagua unternehmen. Der „Wächter aus Stein“, wie der Aconcagua auch genannt wird, bestimmt beim weiteren Trekking zum Basislager immer wieder die Szenerie. An diesen Tagen können Sie sich voll und ganz auf sich und die fantastische Bergwelt konzentrieren, denn den Gepäcktransport bis ins Basislager übernehmen Lastentiere.

Mit DIAMIR-Expeditionsleitung auf den Aconcagua

Das bequeme und mit allen Annehmlichkeiten ausgestattete Basislager wird in den nächsten Tagen Dreh und Angelpunkt der Vorbereitungen für den weiteren Aufstieg sein. Bei einer Tageswanderung auf den Aussichtsgipfel Cerro Bonete überschreiten Sie erstmals auf der Tour die 5000er Marke und haben einen fantastischen Blick auf die weitere Aufstiegsroute. Die nächsten 10 Tage gehören alleine der Besteigung des Aconcagua. Je nach Taktik und Wetterlage richten Sie im klassischen Expeditionsstil mehrere Hochlager ein, bevor Sie letztendlich in einem guten Wetterfenster zum Höhepunkt Ihrer Reise aufbrechen.

Höhepunkte

  • 21 Jahre Erfahrung als Spezialist für den Aconcagua
  • Hohe Erfolgsquote durch optimale Höhenanpassung
  • Atemberaubender Blick vom Gipfel über die Anden
  • Akklimatisationsgipfel Cerro Bonete (5052 m)
  • Mendoza, die Welthauptstadt des Weins

Das Besondere dieser Reise

  • Flexible und individuelle Planung des Gipfelaufstiegs
  • Zeitfenster für die Besteigung ab Basislager: 10 Tage

Verlauf Ihrer Reise

1. Tag: Anreise

Flug nach Mendoza.

2. Tag: Mendoza (760 m) 1×A

Am Nachmittag erreichen Sie die Hauptstadt der wichtigsten Weinanbauregion Argentiniens. Ihre Expeditionsleitung empfängt Sie am Flughafen und fährt mit Ihnen zum Hotel im Zentrum der Stadt, wo Sie sich von dem langen Flug erholen können. Bei einem gemeinsamen Begrüßungsessen in einem typisch argentinischen Steakrestaurant lernen Sie alle Expeditionsteilnehmer kennen. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Mendoza – Puente del Inca (2750 m) 1×(F/M/A)

Sie erhalten Ihr Gipfelpermit für den Aconcagua. Anschließend fahren Sie in die Anden, deren schneebedeckte Berggipfel bereits am Horizont zu sehen sind. Unterwegs kehren Sie zum Mittagessen in eine gemütliche Estancia in Uspallata ein, bevor es weiter in den kleinen Ort Puente del Inca kurz vor der chilenischen Grenze geht. Hier beziehen Sie Ihre Unterkunft und haben am Nachmittag noch Gelegenheit zu einer kleinen Wanderung in der Umgebung. Am Abend packen Sie Ihre Ausrüstung für den Gepäcktransport mit dem Mulis zum Basislager und Zwischenlager. Übernachtung im Gästehaus. (Fahrzeit ca. 3h, 185 km). (Schlafhöhe ca. 2750 m).

4. Tag: Puente del Inca – Confluencia (3430 m) 1×(F/M (LB)/A)

Am Morgen besichtigen Sie das Naturspektakel Puente del Inca, eine natürliche Felsbrücke über den Rio Mendoza am Ortsrand. Bis zum Nationalparkeingang in Horcones fahren Sie anschließend noch wenige Kilometer mit dem Bus. Nach der Kontrolle Ihres Gipfelpermits am Nationalparkeingang fahren Sie noch bis zum Startpunkt des Anmarschtrekkings auf 2950 m weiter. Der Weg führt zunächst auf einen schönen Aussichtspunkt und vorbei an der Laguna Espejo, einem meist spiegelglatten Bergsee in dem sich das fantastische Panorama reflektiert, bis zum Zwischenlager Confluencia. Übernachtung im Zelt. (Fahrzeit ca. 20min, Gehzeit ca. 3-4h, 480 m↑, 7 km). (Schlafhöhe ca. 3430 m).

5. Tag: Tageswanderung zur Plaza Francia (4230 m) 1×(F/M (LB)/A)

Eine Tageswanderung führt Sie zur Plaza Francia am Fuße der Südwand des Aconcagua. Sie gehen dabei so schnell und so weit, wie Sie möchten – aktive Höhenanpassung ohne zu große Anstrengung ist das wichtigste Tagesziel. Steigen Sie bis auf ca. 4000 m auf, eröffnet sich Ihnen ein beeindruckender Blick auf die gigantische, fast 3000 m hohe Südwand des Aconcagua. Am Nachmittag kehren Sie zum Zwischenlager zurück und es erfolgt die obligatorische Untersuchung beim Lagerarzt, der Ihre Höhenanpassung überprüft. Übernachtung wie am Vortag. (bis zur Plaza Francia und zurück: Gehzeit ca. 8h, 800 m↑↓, 21 km).

6. Tag: Zwischenlager – Basislager Plaza de Mulas (4370 m) 1×(F/M (LB)/A)

Früh am Morgen beginnen Sie die lange Wanderung durch das Horcones-Tal. Steinformationen am Weg bieten sich als Pausenstellen an und spenden etwas Schatten und Windschutz. Bis zum Piedra Ibanez auf ca. 3800 m verläuft der Anstieg noch relativ seicht. Dann verengt sich das Tal und die Hangneigung nimmt deutlich zu. Unterwegs überholen uns die Mulis mit unserem Gepäck. Einige Bergbäche müssen durchquert werden, bevor ein steiler Schlussanstieg ins Basislager Plaza de Mulas führt. Hier richten Sie sich für die kommenden Tage in den komfortablen Zelten ein und können die fantastische Hochgebirgsatmosphäre mit Blick auf den Aconcagua genießen. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 7-8h, 40 m↓, 980 m↑, 17,5 km). (Schlafhöhe ca. 4370 m).

7. Tag: Ruhetag im Basislager 1×(F/M (LB)/A)

Nach den Anstrengungen des Vortages legen Sie einen wohltuenden Ruhetag ein. Die umliegenden Berge, bizarren Büßerschneefelder und türkisblauen Lagunen laden zu kleinen Wanderungen ein. Der Tag bietet sich zudem an, einen letzten Ausrüstungs-Check zu machen. Während Ihres gesamten Aufenthaltes im Basislager erhalten Sie ein reichhaltiges Frühstück und Abendessen sowie an den Ruhetagen auch ein leichtes Mittagessen. Für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr stehen Ihnen in unserem Gruppenzelt jederzeit Wasser, Tee und Saft zur Verfügung. Übernachtung wie am Vortag.

8. Tag: Panoramagipfel Cerro Bonete (5052 m) 1×(F/M (LB)/A)

Als ersten gemeinsamen Gipfel und Akklimatisationstest besteigen Sie auf einer Tagestour vom Basislager den 5052 m hohen Panoramagipfel Cerro Bonete. Der Weg führt vorbei an der alten Berghütte ein Seitental hinauf. Vom Gipfel haben Sie einen fantastischen Blick hinunter auf das Basislager und auf die Westflanke des Aconcagua, wo Sie bereits einen Großteil Ihrer bevorstehenden Aufstiegsroute erkennen können. Abstieg auf gleicher Route zurück zum Basislager. Am Abend erfolgt die obligatorische Untersuchung beim Lagerarzt. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 6-7h, 680 m↑↓, 8 km).

9.-18. Tag: Besteigung Aconcagua (6962 m) 10×(F/M (LB)/A)

Ganze 10 Tage stehen Ihnen ab heute für die Besteigung des Aconcagua zur Verfügung. Sobald der Lagerarzt grünes Licht für den Aufstieg gegeben hat, nehmen Sie je nach Taktik und Wetterprognose selbstständig den Materialtransport sowie die Errichtung der Hochlager in Angriff. In der Regel finden sich gleichstarke Gruppen von Bergkameraden zusammen, die gemeinsam Aufsteigen. Die genaue Aufstiegstaktik wird für jede Gruppe flexibel geplant und mit unserer Expeditionsleitung und den anderen Bergkameraden abgestimmt. Die Gipfelbesteigung erfolgt in der Regel über das Hochlager Nido de Condores (5570 m). Alternativ kann der Aufstieg auch über ein weiteres Hochlager erfolgen, um die Gipfeletappe zu verkürzen (Lager Berlin auf ca. 5930 m oder Lager Cholera auf ca. 5990 m). Im Lauf der Besteigung werden Sie mit Ihrem Zeltpartner die Hochlager selbst aufbauen und mit Kochern, Lebensmitteln und Ausrüstung ausstatten. Je nach Kondition und Startpunkt benötigen Sie für den Gipfelaufstieg vom Nido de Condores ca. 6-10h. Im oberen Teil der Aufstiegsroute ab ca. 6300 m ist ein sicheres Gehen mit Steigeisen erforderlich. Die technische Schwierigkeit bildet eine oft vereiste Rinne aus Blockgestein, die auf ca. 6500 m beginnt und sich bis kurz unterhalb des Gipfels zieht, die sogenannte „Canaletta“. Nach dem Gipfelgang bauen Sie Ihr Zelt und das Hochlager wieder ab und nehmen die gesamte Ausrüstung sowie Müll wieder mit zurück zum Basislager. 10 Übernachtungen im Zelt.

19. Tag: Basislager Plaza de Mulas – Puente del Inca – Mendoza 1×(F/M (LB)/A)

Heute verlassen Sie das Basislager wieder und wandern die gesamte Strecke bis zum Nationalparkeingang zurück. Im Zwischenlager Confluencia erwartet Sie eine Erfrischung und Snacks. Im Tal angekommen werden Sie mit dem Bus zunächst zurück nach Puente del Inca gefahren. Nachdem die Mulis mit Ihrem Gepäck eingetroffen ist, fahren Sie weiter bis Uspallata, um in der bekannten Estancia bei einem geselligen Abendessen die Kraftreserven wieder aufzufrischen. Anschließend geht es weiter zurück nach Mendoza (Ankunft ca. 22 Uhr). Übernachtung im Hotel. (Gehzeit ca. 7-8h, 1460 m↓ 40 m↑, 24 km). (Fahrzeit ca. 3h, 185 km).

20. Tag: Expeditionsausklang in Mendoza 1×(F/A)

Die Provinzhauptstadt Mendoza lädt nach den entbehrungsreichen Tagen am Berg zum Entspannen ein. Optional besteht die Möglichkeit, sich einer Weinverkostung in der Umgebung von Mendoza anzuschließen. Ihre Expeditionsleitung lädt Sie am Abend zu einem gemeinsamen Abschiedsessen ein. Übernachtung wie am Vortag.

21. Tag: Heimreise 1×F

Abschied von den Anden. Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland oder Anschlussprogramm.

22. Tag: Ankunft

Ankunft in Deutschland.

(F) = Frühstück, (M) = Mittagessen, (L) = Lunchpaket, (A) = Abendessen

Leistungen zu Ihrer Reise

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt (weitere Abflughäfen auf Anfrage) nach Buenos Aires und zurück mit Lufthansa oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class
  • DIAMIR-Expeditionsleitung
  • Inlandsflüge Buenos Aires – Mendoza und zurück in Economy Class
  • alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • Expeditionszelte, Schneeschaufeln, Kochausrüstung und Brennstoff
  • lokales Kochteam im Zwischenlager und Basislager
  • Lastentiere für max. 30 kg Gepäck/Person bis zum Basislager und zurück
  • Satellitentelefon, Funkgeräte und Notfallmedizin
  • alle Eintritte und Gebühren laut Programm
  • Organisation der Gipfelgenehmigung
  • Expeditionsvorbereitungstreffen
  • 15 Ü: Zelt
  • 3 Ü: Hotel im DZ
  • 1 Ü: Hütte im MBZ (Gemeinschaftsbad)
  • Mahlzeiten: 19×F, 1×M, 16×M (LB), 19×A

Nicht in den Leistungen enthalten

  • ggf. erforderliche PCR- oder Antigen-Schnelltests
  • Kosten für die Gipfelgenehmigung (Stand 01.08.22, ab 600 USD – Nebensaison, ab 800 USD – Hauptsaison)
  • nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • optionale Ausflüge
  • persönliche Bergsteigerausrüstung
  • Trinkgelder
  • Persönliches

Hinweise & Zusatzinformationen zu Ihrer Reise

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 6, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Das Erreichen der Gipfel kann durch ungünstige klimatische Bedingungen (starker Wind, Nebel, Dauerregen, Schneefall) und andere widrige Umstände sowohl erheblich erschwert werden, als auch im Extremfall unmöglich sein. Die verantwortliche Expeditionsleitung ist in dem Fall berechtigt, die weitere Besteigung zum Schutz von Gesundheit und Leben aller Beteiligten abzubrechen. Etwaige Regressansprüche bestehen in solch einem Fall nicht.

Für die Besteigung des Aconcagua ist eine Genehmigung erforderlich. Zur Beantragung der Genehmigung bei den lokalen Behörden benötigen wir von Ihnen bei Buchung daher folgende Dokumente: einen aktuellen Scan vom Reisepass, Ihre aussagekräftige Tourenliste, einen Scan Ihrer Versicherungspolice mit Übernahme von Bergungskosten bis mindestens 5000 € sowie das behördlich verlangte Formular zur Risikoübernahme. Einen Monat vor Abreise erhalten Sie von uns zudem einen Link, unter dem Sie gesundheitliche Angaben sowie Angaben zu Ihrer bisherigen Bergerfahrung machen müssen. Auf Grundlage dieser Daten und Formulare lassen wir für Sie die Genehmigung ausstellen. Die Bezahlung der Genehmigung erfolgt per Kreditkarte über einen Link, den Sie ebenfalls etwa einen Monat vor Abreise erhalten. Ihre Genehmigung erhalten Sie nach Ihrer Anreise in Mendoza von Ihrer Expeditionsleitung.

Anforderungen

Für diese Bergexpedition brauchen sie eine sehr gute physische und mentale Kondition. Sie sollten fit sein für bis zu 14-stündige Tagesetappen und über Trittsicherheit in Geröll, Schnee und Eis mit bis zu 35° Steilheit verfügen. Das Gehen mit Steigeisen ist Grundvoraussetzung. Touren mit schwerem Gepäck sowie eine einfache Hochlagerlogistik sollten für sie kein Neuland sein. Sie tragen Ihre Ausrüstung und Verpflegung selbst in die Hochlager, kümmern sich um den sicheren Aufbau Ihres Zeltes, schmelzen Schnee und kochen gemeinsam Essen. Sie sollten teamfähig sein und auf Komfort verzichten können. Zudem erwarten wir im Ernstfall von Ihnen die Bereitschaft, Ihre persönlichen Ziele zugunsten von hilfsbedürftigen oder gar verletzten Bergsteigern zurückzustellen.

Karte Ihrer Reise

  • Gipfelfoto auf dem Aconcagua
  • Hochmotivierte Bergsteiger am Nationalparkeingang
  • Gepäcktransport mit Mulis
  • Basislager am Aconcagua
  • Erster gemeinsamer Gipfelerfolg – der Aussichtsgipfel Cerro Bonete mit 5050 m
  • Trotz schlechtem Wetter, der Grillabend ist ein muss jeder Aconcagua Expedition
  • Aufsteig zum Hochlager Nido de Condores auf 5550 m
  • Hochlager Nido de Condores
  • Alle packen mit an beim errichten des Lagers
  • Hochlagerleben am Aconcagua im Nido de Condores auf 5550 m
  • Hochlager Cholera auf 5970 m am Aconcagua
  • Blick vom Aufsteig am Aconcagua zurück zum Hochlager Cholera
  • Der Aconcagua wirft bei Sonnenaufgang seinen eigenen Schatten in den Morgenhimmel
  • Blick in die umliegende Bergwelt des Aconcagua
  • Weinverkostung in Mendoza, dem Mekka des Rotweins
  • Heimatliche Wohlfühlatmosphäre beim Rückflug mit der Lufthansa 747-800 getauft auf den Namen „Dresden“

Gipfelerfolg nach 2 Jahren Corona-Zwangspause

Maximilian Delang | 03.02.2022

Argentinien. 2:00 Uhr Nachts im Hochlager Nido de Condores auf 5550 m am Aconcagua. Gipfeltag! Alles passt! Der leichte Wind hat über Nacht nachgelassen und es weht kaum noch ein Lüftchen. Es ist sternenklar – und eisig kalt. Minus 17 °C zeigt das Thermometer. Also schnell raus aus dem Schlafsack und hinein in die warme Daunenjacke und die Schalenbergstiefel, die Stirnlampe an und einen Schluck warmen Tee aus der Thermoskanne. Am Tag zuvor haben wir beschlossen, den Gipfelaufstieg vom Hochalger Nido de Condores zu wagen und kein weiteres Hochlager zu errichten. Bevor es losgeht feuern wir uns nocheinmal gegenseitig an und besprechen die letzten taktischen Feinheiten. Dann beginnen wir im Lichtkegel der Stirnlampen mit dem langen Aufstieg in Richtung Gipfel. Der Weg ist nicht zu verfehlen und gut ausgetreten, immerhin sind wir nicht die einzigen am Berg. Bald ist das Hochlager Berlin mit seinen alten Holzhütten erreicht und wir biegen ab in Richtung Hochlager Cholera. Ein kurzes Steilstück ist zu überwinden und wir befinden uns mitten im Lager. Die weitere Aufstiegsroute wird nun etwas steiler und zieht sich in Serpentinen den Hang hinauf. Ein konstantes Tempo und Rythmus sind jetzt das A und O. Wir sind gerade kurz unterhalb des letzten Hochlagers Confluencia, als die Sonne aufgeht und der Aconcagua seinen gewaltigen Schatten in den Morgenhimmel wirft. Unglücklicherweise hatte ich selbst die letzten Tage mit einer Erkältung zu kämpfen und meine Atemwege waren bereits während des gesamten Aufstieges verstopft. Für mich ist somit auf 6400 m der Umkehrpunkt erreicht. Meine Bergkameraden aber sind fit und beginnen den Einstieg in die Querung zur Canaletta, eine steile Felsrinne und das letzte Hindernis auf dem Weg zum Gipfel. Jeder Schritt ist jetzt anstrengend. Die letzten Kräfte werden mobilisiert und alle motivieren sich gegenseitig für die letzte Etappe, dann ist es geschafft! Fünf Bergkameraden stehen überglücklich auf dem höchsten Gipfel des Kontinents und einem der berühmten Seven Summits. Eine herausragende Teamleistung, die zurück in Mendoza bei sommerlichen Temperaturen natürlich gebührend gefeiert wird.

Auf dem Rückflug nach Hause erwartet mich dann noch eine besondere Überraschung:

Flug LH 511 von Buenos Aires nach Frankfurt ist zum Boarding bereit und wie gewohnt gehe ich die Gangway herunter in die Economy. Schon hier fällt mir beim Blick auf das Flugzeug auf, dass der Name mit „Dre…“ beginnt. Mir kommt wieder ins Gedächtnis, dass Lufthansa alle ihre Flugzeuge auf deutsche Städtenamen tauft. Kurz überlege ich, welche deutschen Städte mit „Dre…“ beginnen, dann werde ich aber von der freundlichen Begrüßung durch das Bordpersonal abgelenkt und denke nicht mehr daran, bis wir in Frankfurt landen. Beim Aussteigen schoss mir dann der Gedanke wie ein Blitz in den Kopf: Es wird doch nicht wohl… Ich musste mich selbst davon überzeugen! Und tatsächlich: Die Boeing 747-8 der Lufthansa war keine Geringere als die Botschafterin unserer schönen Heimatstadt „Dresden“! (letztes Bild).

  • Letzte Sonnenstrahlen am Aconcagua vom Basislager aus gesehen
  • Gruppenfoto am Nationalparkeingang mit schöner Aussicht
  • Trekking entlang dem Horcones-Tal zum Basislager Plaza de Mulas
  • Blick auf die gigantische Südwand des Aconcagua
  • Glücklich das Basislager Plaza de Mulas erreicht
  • Büßereisfelder am Fuß des Cerro Bonete
  • Blick auf den Aconccagua beim Aufstieg zum Cerro Bonete
  • Gute Laune im Basislager zum Grill-Abend
  • Warten auf gutes Wetter im Basislager
  • Aufstieg in das erste Hochlager am Aconcagua
  • Blick in die umliegende Bergwelt des Aconcagua
  • Bergsteiger beim Aufbau des ersten Hochlagers am Aconcagua: Plaza Canada
  • Hochlager-Leben am Aconcagua
  • Der Aconcagua mit typischer „Sturmhaube“
  • Perfekter Expeditionsausklang mit einem Bad im Pazifik

Den Elementen ausgesetzt

Maximilian Delang | 31.12.2019

Argentinien. 7:00 Uhr Morgens im Hochlager Canada auf 5050 m am Aconcagua. Die ersten Sonnenstrahlen kommen heraus. In der Nacht hat ein heftiger Sturm gewütet und an den robusten Expeditionszelten gerüttelt. An Schlaf war nicht zu denken. Der Gaskocher wird angeheizt, Schnee geschmolzen und eine warme Tasse Tee gekocht. Über Satellitentelefon erhalten wir aus dem Büro in Dresden den Wetterbericht für die nächsten Tage. Es wird eine Verschlechterung des Wetters mit Windgeschwindigkeiten bis 110 km/h vorausgesagt. Ein Weiteraufstieg bei diesen Bedingungen ist zu gefährlich. Nach einer kurzen Lagebesprechung steigen wir also wieder ab ins Basislager Plaza de Mulas und uns wird schmerzlich klar: wenn der Sturm in den nächsten Tagen nicht nachlässt, werden wir keine Gelegenheit haben, den Gipfel zu erreichen. Ganze 10 Tage stehen uns ab dem Basislager zur Besteigung des höchsten Gipfels von Amerika zur Verfügung. Im Normalfall mehr als ausreichend Zeit, da Schlechtwetter meist nach wenigen Tagen wieder umschlägt uns sich ein geeignetes Wetterfenster für den Gipfelaufstieg auftut. Nach mehreren Tagen Warten und hoffnungsvollen Bangen bestätigt sich unsere Sorge – diesmal ist es anders. Der Sturm hält sich über die gesamte Zeit und verwehrt uns den Aufstieg. Auch wenn wir natürlich betrübt sind, müssen wir es doch akzeptieren. Der Berg macht seine eigenen Regeln! Die Laune lassen wir uns trotzdem nicht verderben, steigen vorzeitig ab und lassen die Reise an der chilenischen Pazifikküste bei sommerlichen Temperaturen am Strand von Valparaiso ausklingen.

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Argentinien • Chile – Vom Winde verweht – oder wie es mit dem Aconcagua doch noch klappte

Dr. Kristina Friedrichs | 01.03.2016

El Niño bezeichnet ein Wetterphänomen, das aller vier Jahre auftritt und dann zu außergewöhnlichem Klima vor allem in Südamerika führt – soweit die Theorie. In der Praxis bedeutete dies für die Expeditionen zum Aconcagua, dem höchsten Berg Südamerikas (6962 m), dass sie mit vielen Niederschlägen und stürmischem Wind zu kämpfen hatten. Bisweilen vermeldete der Wetterbericht bis zu 135 km/h im Gipfelbereich! Aufsteigen leider vollkommen unmöglich…

Dass es in dieser Saison ordentlich pfiff, sollten auch wir erfahren, egal ob während des Aufstiegs, im Basislager oder nachts im Zelt, an dem der Wind kräftig rüttelte. Doch unten schon aufzugeben, ist und bleibt keine Option! Also gingen wir wie geplant die Akklimatisation an, richteten die Hochlager ein und blieben optimistisch. Dann endlich wurde ein anderthalbtägiges Zeitfenster angesagt, in dem der Wind zunächst auf 50 km/h, dann auf nur noch 40 km/h fallen sollte.Am 14. Februar begannen wir schließlich noch zu nachtschlafender Stunde mit dem Gipfelsturm, starteten vom Nido de Condores (5550 m), erreichten bald das Lager Berlín (5900 m), rasch danach die Querung durch die Westwand und kurz nach zehn die berüchtigte Canaleta. Um 13:30 Uhr schließlich war es vollbracht und wir konnten den Gipfelerfolg feiern! Wobei die Feier erst am Tag darauf im Basislager mit ordentlich Grillfleisch und leckerem Wein steigen sollte…!

In diesem Sinne: Gipfel bezwungen, felicitación und Berg Heil!

  • Bergsteigen
  • Bergsteigen

Argentinien • Chile – Der Wächter aus Stein

Fritz Jakob | 04.04.2013

22 Tage Bergexpedition zum Aconcagua (6962 m) vom 30.01. – 21.02.2013

Mit der SBB und der DB erreichte ich in gut sechs Stunden den Flugplatz Frankfurt, wo ich erstmals auf die sonst deutsche Reisegruppe traf und um 19:00 Uhr in das Flugzeug der LAN Airways stieg. Da der Kapitän erstmals, aus mir nicht bekannten Gründen, den Start abbrach, dauerte es einige Zeit bis wir Madrid erreichten. Dort wurde weiter repariert, so dass wir erst kurz nach 3:00 Uhr Richtung Santiago di Chile starteten. Der Weiterflug Richtung Mendoza wurde automatisch auf eine spätere Maschine umgebucht, so dass wir am späteren

2. Tag Mendoza 824 m ü M. N
Nachmittag die argentische Provinzhauptstadt Mendoza erreichten und ich im Hotel Aconcagua ein Doppelzimmer, mit Roland Kauer zusammen bezog. Im Hotelgarten kostete ich Weintrauben der hier angebauten Traubensorten. Da das näher am Hotel gelegene Restaurant vorübergehend kein Trinkwasser hatte, mussten wir mit Taxis auf die andere Stadtseite fahren. Die Fahrt lohnte sich, da die Steakauswahl hervorragend schmeckte. Todmüde krochen wir ins Beet.

3. Tag Penitentes 2‘700 m ü M.
Im Nationalparkbüro besorgten wir das Aconcagua-Gipfelpermit, das für die Zwischensaison 620.- USA-Dollar kostete. Anschließend fuhren wir mit einem Kleinbus in etwa drei Stunden nach Los Penitentes, wo wir im etwas heruntergewirtschafteten Hotel Aylen Betten bezogen. Penitentes ist ein argentinischer Skiort der direkt an der Lastwagentransitstraße Richtung Chile liegt und nahe dem Provinzial Park Aconcagua liegt. Schon hier locken die schneebedeckten Anden Gipfel zu Entdeckungstouren. Nun wurde das Gepäck zum Transport mit Pferden vorbereitet.

4. Tag Confluencia 3‘450 m ü M.
Zunächst ging es noch einige Kilometer per Auto bis zum Nationalparkeingang in Horcones. Unterwegs legten wir zwei Stopps ein. Zuerst bei der Andinisten-Gedenkstätte, wo uns das Kreuz, des am 24. Januar in Nido Condores vesrtorbenen, deutschen Bergsteigers erschütterte. Der zweite Stopp galt dem Inka-Markt, der gegenüber einer Militärischen Anlage liegt. Die natürliche Brücke Puente del Inca über den Rio Mendoza haben wir leider nicht gesehen. Nach der Registrierung der Permits am Nationalparkeingang begann das Trekking nach Conflencia. Das Zeltlager Confluencia erreicht man heute über die für den Film „Sieben Tage Tibet“ erbaute Hängebrücke in drei bis fünf Stunden. Botaniker benötigen halt fünf Stunden. Trotz der Trockenheit ist die Flora und Fauna erstaunlich reich. Die meisten fanden in einem Riesenzelt mit Etagenbetten Platz.

5. Tag Plaza Francia ca. 4‘200 m ü M.
Heute stand eine Akklimatisations-Tour zur Plaza Francia am Fuße der Aconcagua-Südwand auf dem Programm. Langsames gehen wird der Schlüssel zum Erfolg sein. Auf keinen Fall den Körper jetzt schon überfordern, sonst ist die Akklimatisation gefährdet. Aktive Höhenanpassung ohne zu große Anstrengung ist das wichtigste Ziel des Tages. Auf Plaza Francia hatte man einen beeindruckenden Blick auf die gigantische, fast 3‘000 Meter hohe Südwand des Aconcagua, die der Bergführer Fredy Tiban aus Ecuador, 2010 bezwang. Rückmarsch und botanisieren in Confluencia, sowie übernachten im großen Zelt.

6. Tag Basislager Plaza de Mulas 4‘370 m ü M.
Über acht Stunden wanderten wir durchs flache, zeitweise von Sandstürmen gepeitschte Horcones-Tal. Erst als Abschluss kommt ein recht steiler Schlussanstieg bis ins Basislager Plaza de Mulas. Hier angekommen, wird man, wie im Confluencia gastlich bewirtet, von der ansässigen Inka-Mannschaft, bevor man sich für die kommenden Tage im 2-Zelt häuslich einrichtet.

7. Tag Cerro Bonetè 5004 m ü M.
Obschon nach den Anstrengungen des Vortages ein Ruhetag angenehm wäre, besteigen wir im Zeitlupentempo, zur besseren Akklimatisation, den Cerro Bonetê, nahe der Grenze zu Chile. Hier hat’s fantastisch schöne Kalk- und Sandsteinformationen in fast allen Farbtönen – aber kaum noch Pflanzen. Nur wenig unterhalb des Gipfels haben wir die ersten Büßereis Nadeln aus nächster Nähe bewundert. Etwas das es in den Alpen nicht gibt.

8. Tag Ruhetag
Die wenigen Pflanzen, der umliegenden Hänge Berge und die bizarren Büßerschneefelder laden zu kleinen Wanderungen ein. Nebst dem Frühstück und Abendessen wird an Ruhetagen ein Mittagessen im Mannschaftszelt offeriert. Da das in der Höhe vermehrt aufgenommene CO2 über die Nieren ausgeschieden werden muss, ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr nötig. Auch ein Besuch des Lagerarztes, der Fitness und Akklimatisationszustand überprüft, war obligatorisch. Erst als dieser grünes Licht gab, geht es am Berg weiter nach oben und wir nehmen ab Morgen die Errichtung der Hochlager in Angriff.

9. Tag Campo Canada 5‘500 m ü M.
Zur Akklimatisation und zum Einrichten des Hochlagers stiegen wir zuerst ins Lager Canada, wo wir die Zelte zum schlafen aufbauten. Zum Glück hatte es frischen Schnee zum Schmelzen, denn der Wasserbedarf ist hoch. Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis: Den Stuhlgang sollte man immer in abgegebene Plastiksäcke einpacken, die man nach der Rückkehr in Plaza de Mulas im Parkbüro zeigen muss. Aber auch andere Bergsteiger machen es auf die angenehmere, einfachere aber illegale Art.

10. Tag Campo Nido Condores 5‘520 m ü M.
Nach dem Abbau der Zelte und dem Packen ging’s mit sehr schweren Rucksäcken den steilen Hang hoch in eine hochalpin abfallende Geländemulde. Da mir das Tragen des Rucksacks starke Rückenschmerzen verursachte, benötigte ich eine Aspirin 500 mg Tablette. Mit der Zeit erreichten wir das auf Deutsch Kontor Nest genannte Camp. Auf dieser stürmischen Hochebene wurden die Zelte so aufgebaut, dass sie uns für den Gipfelsturm dienten. Der Schnee zum Schmelzen war hier Pickelhart und brauchte etwas mehr Gas. Verpflegt wurde mit aus Deutschland mitgebrachtem Food in Beuteln, wie Schokoladen, Tassensuppe, Kleinkäse, Zwergsalami und dergleichen.

11. Tag Plaza de Mulas 4‘367 m ü M.
Da der Sturm das Schlafen praktisch unmöglich machte, nahmen wir uns Zeit, bis wir den langen Steilhang unter die stark kälteisolierten La Sportiva-Schalenschuhe nahmen. Die Wanderstöcke erleichterten den steilen und langen Abstieg erheblich. Im Lager angekommen wurden wir wieder von unserer Crew verwöhnt.

12. Tag Ruhetag
Den Ruhetag nutzte ich für einen Besuch beim Kunstmaler Miguel Doura, der behauptet das höchst gelegene Atelier der Welt zu führen, in dem er in einer Penntüte nächtigt. Ich kaufte ihm einen Abdruck einer Abendstimmung am Aconcagua für 25 Dollar ab. Auf meinen Wunsch, packte mir eine nette Argentinierin Haferflocken, Zucker und Milchpulver für das „Berg-Doping“ Boretsch ein. Am Ruwenzori in Uganda, hatte ich ohne Boretsch beinahe ein Misserfolg.

13. Tag Kondor-Nest
In einem langen Aufstieg stiegen wir von Plaza de Mulas nach Nido Condores, ins früher errichtete Zelt und schmelzen wieder eine Menge Hartschnee, als Wasserreserve. Der Andenkondor Vultur gryphus, den wir auf dieser Expedition nie gesehen haben, ist eine Vogelart, die zu den Neuweltgeiern Cathartidae zählt. Die Flügelspannweite der Männchen kann über 3 Meter betragen und damit ist er der größte noch nicht ausgestorbene Vogel der Erde.

14. Tag Biwak Berlin 5‘800 m ü M.
Da Roland und ich aus Erfahrung wussten, dass wir kaum über 1‘000 Meter an einem Tag steigen können, stiegen wir vor der Gruppe ins Lager Berlin hoch, wo wir in einem Holzbiwak eine enge aber verhältnismäßig milde Notunterkunft bezogen, die vor Jahren Männer aus Berlin bauten. Wir hatten Glück, denn es waren zwei der drei „Hütten“ schon voll belegt.

14. Tag Gipfeltag
Die Gipfelbesteigung erfolgt bei Diamir, in der Regel, direkt vom Nido de Condores 5‘520 m aus. Für konditionell starke Bergsteiger bietet diese Variante die komfortabelste Möglichkeit den Gipfel zu erreichen. Wer sich die lange Gipfeletappe an einem Tag nicht zutraut, wie Roland und ich, kann alternativ im Refugio Berlin, auf 5‘800 m oder vom Lager Cholera auf 6‘000 m aus starten. Natürlich besteht in dieser Höhe auch die Gefahr, an der Höhenkrankheit zu erkranken. Der Wetterbericht war an diesem oft stürmischen Winden ausgesetzten Berg extrem wichtig. Für den 13. Februar 2013 wurden vernünftige Winde gemeldet, so dass wir uns um 5:00 Uhr den anderen, schon um zwei Personen dezimierten Gruppe, mit angeschnallten Steigeisen anschlossen. Zuerst ging es Richtung Refugio Independencia über Hartschnee und seltenes Gestein bergauf. Es kommt dann eine Gratüberquerung in die seitlich am Hang liegende Travesia (Schneeweg), der zusehends in die nicht enden wollende Canaleta (Röhre) führt. Man steigt lange seitlich einen rechtsseitig liegenden Felsgrat, bis es dann in Serpentinen übergeht und gegen Schluss etwas links ausschweift.

Etwa 150 Meter unter dem Gipfel bin ich wahrscheinlich mit dem linken Bein auf zu weichen Schnee getreten, der wegrutschte und in der Folge in eine Geländemulde aus Gestein und Schnee gestürzt. Ich hatte großes Glück, denn außer einem Bluterguss am Oberschenkel, den ich erst später bemerkte, war alles in Ordnung.

Als ich mich aufrichtete, schrien zwei argentinische Bergführer von einer anderen Gruppe „jetzt sofort absteigen“ und ich erinnerte mich an „i m m e r w e i t e r – i m m e r w e i t e r“ (1*) und schrie auf Englisch zurück, „sucht mir besser die verlorenen Gegenstände, Mütze, Handschuhe und Stöcke zusammen“ und zeigte mit der Hand Richtung Gipfel. Aber nur die Frauen beteiligten sich an der Materialsuche. Stattdessen begann einer der Argentinier zu funken, da er wahrscheinlich meinte ich sei höhenkrank. Wahrscheinlich ging ich zu schnell, da ich einer spanisch sprechenden Gruppe folgte. Da Expeditions-Bergsteiger ihr Ziel nur verletzt, krank oder völlig erschöpft aufgeben, folgte ich einer anderen spanisch sprechenden Gruppe Richtung Gipfel.

Am Mittwoch 13. Februar 2013 um 14:45 Uhr erreichte ich nach Klauspeter, bei dichtem Nebel – aber kaum Wind, überglücklich das kleine, leicht geneigte Gipfelplateau, mit einem kleinen Kreuz und einem „Stein“ auf 6‘962 m. Nur 38 Meter unter 7‘000 m ü M. Dort gratulierten mir die zwei schimpfenden Bergführer mit einer festen Umarmung. Etwas erschöpft blieb ich lange sitzen bis Marlis, Thomas und Achim eintrafen.

Es ist ein einmaliges, kaum zu beschreibendes Gefühl auf dem höchsten Punkt von ganz Amerika zu stehen. Wenn man die Kraft hätte – würde man himmelhoch jauchzen. Nach nur einem Schluck Wasser, da alle Vorräte getrunken waren, machten wir uns vorsichtig auf den langen Abstieg. Bald begann es zu schneien und die Spur wurde zugeweht. Zum Glück trafen wir auf Matthias, unseren Leiter, der zum zweiten Mal in seinem Leben abstieg und von den wichtigsten Schlüsselstellen die Koordinaten herausgeschrieben hatte.

Etwa um 18:00 Uhr erreichten wir das Lager Cholera, wo unser Weg sich mit dem von Plaza Argentina kreuzte. Vielleicht etwas naiv fragte ich in der dortigen Polizeistation nach Wasser, was Roland und mir in Form von Tee angeboten wurde. Aber die Polizisten nahmen dann die Personalien von uns und unserem Reiseleiter Mathias auf und maßen die Sauerstoffsättigung des Blutes, die bei mir gute 88% erreichte. Etwa nach 14 Marschstunden, um 19:00 Uhr erreichten Roland und ich Lager Berlin, wo wir im dreieckigen Notbiwak, in dem wir schon die Nacht vor dem Gipfelsturm verbrachten, glücklich nächtigten.

15. Tag Plaza de Mulas
Um 7:30 Uhr steigen wir auf Nido de Condores ab, wo wir vorerst viel Schnee schmolzen um unseren enormen Durst zu löschen. Danach bauten wir das Zelt ab und packten alles ein. Der 1‘200 m hohe, steile Abstieg mit dem schweren Gepäck war, wie der Aufstieg, sehr hart. Da Argentinien kein Billiglohnland ist, wollte ein Träger für diesen Auf- oder Abstieg 270 Dollar, was sich als zu hoch erwies. Um 15:00 Uhr erreichten wir abgekämpft das Basislager, wo uns die Mannschaft umarmte und küsste und mit Früchten, Getränken und Biskuits überraschte. Da zwei von unserer Gruppe ins Spital Mendosa eingeliefert wurden, entschloss sich unsere Gruppe bereits am nächsten Morgen nach Penitentas abzusteigen um die zwei wieder zu treffen. Der eine hatte Erfrierungen an Nase, Finger und Zehen und der andere litt an Erschöpfung oder Höhenkrankheit, was sich zum Teil kaum unterscheiden lässt.

16. Tag Penitentes
Heute verließen wir das Basislager und marschierten die gesamte, fast einen Marathon lange Strecke bis zum Nationalparkeingang, wo wir um 19:00 Uhr die Permits abgeben konnten. Ein hartes Stück, welches meine große Zehe, links mit Blut unterlaufen ließ. Nach diesen Anstrengungen am Berg und auf dem Rückmarsch war eine Dusche im Hotel Ayelen, in Penitentes eine Wohltat für Körper und Geist! Am Abend stießen wir zum Glück auf die Spitalgänger und feierten gemeinsam die Gipfelparty mit 1-Liter Bierflaschen und Marlis mit Wein.

17. Tag Fahrt nach Santiago de Chile
Am Vormittag verlassen wir Penitentes mit dem Kleinbus in Richtung chilenische Grenze. Der Grenzübertritt auf etwa 3‘500 m war eine große Bürokratie. Wie schon vorher tauchte nach der Grenze eine spektakuläre Gebirgsstraße, mit fantastischen Einsichten in unbewohnte Täler auf und weiter unten aride Kakteenlandschaften zwischen den weit auseinander liegenden, kleinen Dörfern. Am Nachmittag erreichten wir Santiago de Chile mit dem Hotel Galerias, nahe der Altstadt, wo wir nächtigten. Da wir einen Tag früher eintrafen, ging die erste Nacht auf unsere Kosten. Sie kostete 88 USA-Dollar. Abends holte ich mir das Essen im nahe gelegenen Mc Donald.

18. Tag Santiago de Chile
Nach gutem Schlaf und einem ausgedehnten Frühstück, mit 1,5 Liter abgezapftem, rotem Fruchtsaft machte ich mich auf Entdeckungstour, zuerst zum nahe gelegenen Santa Lucia.

Mir machte die Wegführung der oft steil steigenden Fußwege großen Eindruck. Obschon die Erbauer sicher die Sätze vom deutschen Mertens nie gelesen haben: „Wege führen vor – aber nicht wohin“ – habe ich diesen Satz nie konsequenter umgesetzt gesehen, als hier. Der Park wird rege benutzt und dies auffällig von erregten Liebespaaren.

Etwa um 14:00 Uhr machte ich mich auf den langen Weg zum botanischen Garten „Mapulemu“, der hinten am Hügel Cerro San Christobal liegt.

Um 19:30 Uhr marschierten wir Richtung Bellavista-Stadtteil zum Essen, d.h. wieder ein langes Stück zurück. Das Essen war gut – aber viel zu wenig – der Kellner wollte keine Kartoffeln mehr bringen – oder nur gegen zusätzliche Bezahlung. Ich fragte ihn – ob die Kartoffeln in Chile so rar sind. Die Gruppe war nicht so glücklich – aber 60-Jährige, wie ich, sind halt konsequent.

21. Tag Stadtbesichtigung Santiago
Am Vormittag stand eine Stadtbesichtigung in deutscher Sprache, auf dem Programm. Die ältere Führerin machte es sehr gut. Alles zu Fuß, da es unweit unseres Hotels war. Am Nachmittag besichtigten wir die Statue der Jungfrau Maria auf dem Gipfel des Cerro San Cristobal. Von hier hat man einen herrlichen Überblick über Santiago. Später ging’s Richtung Flughafen, von wo aus der lange Rückflug über Madrid nach Frankfurt erfolgte. Ab 19:53 Uhr Fahrt mit der DB und der SBB nach Bern, wo die Reise auf Gleis 0, in einem leicht temperierten Treppenschacht mit lärmiger Wasserpumpe endete. Ich breitete die Luftmatratze und den Schlafsack aus und versuchte ein wenig zu schlafen, was nur zum Teil gelang.

22. Tag nach Hause
5:20 Uhr fuhr die S4 über Burgdorf nach Zollbrück, wo ich zuerst im Tea Room Liechti und dann im Rössli auf meinen Abholer Rudi Siegenthaler wartete. Todmüde – aber zufrieden erreichte ich etwa um 09:00 Uhr den Sonnberg – mein Zuhause.

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Argentinien • Chile – Reisebericht von der Expedition zum Aconcagua 2011

Roland Fichtner | 04.03.2013

Die Reise beginnt für die meisten Teilnehmer am Frankfurter Flughafen – oder wenn man so will auf dem heimatlichen Bahnhof. Für uns, Lutz und mich war das der Dresdner Hauptbahnhof. Nach Gepäckabgabe am Schalter der LAN war dann genügend Zeit für ein erstes Kennen lernen.

Der Flug mit Zwischenstopps in Madrid und Santiago de Chile nach Mendoza verlief reibungslos und dank eines hervorragenden Entertainmentsystems an Bord auch relativ kurzweilig. Nur war ich ein klein wenig enttäuscht, genau am 1.1.2011 um 00.00 Uhr gerade über Madrid zu sein. Denn dort ist der Einsatz von Feuerwerk zum Jahreswechsel nicht so üblich wie in Deutschland. (Der Logenplatz war gut aber das Programm ließ zu wünschen übrig.) Man kann eben nicht alles haben und außerdem erwarten uns noch viele interessante Eindrücke in den nächsten Wochen.

In Santiago steigt man aus dem Flieger aus und befindet sich mitten im Hochsommer. Man ist froh, dass die Klimaanlage im Flughafengebäude wieder funktioniert, wenn man bedenkt, dass ein Jahr zuvor einstarkes Erdbeben auch den Flughafen stark in Mitleidenschaft gezogen hat.

Ein kleinerer Flieger bringt uns zurück über die Anden nach Osten in die Weinhauptstadt Argentiniens, nach Mendoza. Jetzt am Tage hat man auch Gelegenheit, die Landschaft von oben zu betrachten. Wir bleiben für einen Tag in der Stadt und übernachten in einem komfortablen Hotel. Nach der Dusche werden wir uns in den nächsten Tagen am meisten sehnen – auch wenn ich von mir nicht behaupten kann, unter Waschzwang zu leiden! Hier in Mendoza ist unsere Gruppe dann auch (fast) komplett. Die restlichen Teilnehmer aus Buenos Aires sind auch eingetroffen. Nur Michél, unser dritter Reiseleiter sollte sich aus familiären Gründen etwas verspäten. Es ist Samstag, der 1.1. in Argentinien und wir sind froh, dass wenigstens die Gasthäuser geöffnet haben, denn der Neujahrstag ist der einzige Tag in Argentinien, an dem gar nichts geht.

Am Sonntag stand der Erwerb der Gipfelpermits auf dem Programm. Nun könnte man denken, man gibt uns Reiseleitern das Geld, setzt sich ins Kaffeehaus und wartet, dass diese Vollzug melden. Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Man sollte nicht immer auf die deutsche Bürokratie schimpfen; andere Länder können das noch viel besser: das Permit muss in Bar bezahlt werden. Das bedeutet, jeder Teilnehmer muss am Geldautomaten 3000 Argentinische Pesos abheben. Größte Stückelung: 100 Pesos! Diese werden dann vom Reiseleiter an einer staatlichen Annahmestelle eingezahlt, wofür man für jeden Teilnehmer eine Quittung erhält. Das hieß in unserem Fall von einem völlig überforderten Angestellten am Sonntagvormittag 21 x 3000 Pesos zählen zulassen. Hinter uns standen noch ungefähr 20 weitere Gipfelaspiranten und diese Stelle war die einzige, die sonntags geöffnet hatte. Mit den Quittungen, die jeder Teilnehmer erhält, muss man persönlich im Visitorcenter vorstellig werden und seinen Antrag stellen. Um die Mittagszeit ist das dann aber auch geschafft und wir starten in Richtung Gebirge.

Die folgende Übernachtung im Hotel in Penitentes ist für Wochen die letzte Nacht mit einem festen Dach über dem Kopf.

Am anderen Morgen starten wir in Richtung Parkeingang. Vorher bleibt noch Gelegenheit, den Andinistenfriedhof und die Puente del Inca – eine natürliche Brücke über den Rio Mendoza zu besuchen. Leider ist diese heutzutage gesperrt, so dass man am Ende der Reise auf das Bad in den heißen Quellen verzichten muss. Nach der Registrierung der Permits starten wir in einer Höhe von ca. 2800m zum Lager Confluenzia. Langsam, schön langsam wandern wir dahin. Die Sonne brennt und nur der kalte Wind erinnert uns daran, dass wir schon über 3000m hoch sind.

Hier im Lager verbringen wir auf anraten des Lagerarztes einen Tag länger als geplant, was allen Teilnehmern sehr gut tat. Nach der Eingehtour zur Südwand gab es somit einen zusätzlichen Ruhetag zur Akklimatisation.

Der Aufstieg ins Basislager ist lang, lässt sich aber sehr gut gehen. Man hat genügend Zeit und sollte sich diese zur Akklimatisation auch nehmen. Man ist nur mit einem kleinen Tagesrucksack unterwegs, der Hauptteil des Gepäcks wurde schon mit Mulis hinauf geschickt. Sie laufen die Strecke bis ins Lager und zurück (ca. 80 km) an einem Tag!

Die folgenden Tage verbrachten wir mit aktiver (Besteigung des Cerro Bonete 5014m, Einrichten des Hochlagers am Nido de Condores) und passiver Höhenanpassung.

Da die Bedingungen in diesem Jahr nicht sehr gut waren, konnten weniger Teilnehmer als sonst den Gipfel erreichen. Oberhalb von 5000m lag sehr viel Schnee. Michel, unser inzwischen eingetroffener dritter Mann war mit seiner Gruppe am Gipfel. Für die meisten anderen endete der Versuch mehr oder weniger oberhalb 6000m. die magische Höhenmarke von 6000m wurde aber von jedem erreicht. Und bei einem fast 7000m hohen Berg muss eben alles stimmen! Einen zweiten Gipfelversuch vereitelte das Wetter; -38°C und Wind bis 80km/h sind keine idealen Bedingungen.

Nach Räumung des Hochlagers und des Abstieges nach Penitentes sehnte sich ein jeder nach einer warmen Dusche, einem gepflegten Essen und dem einen oder anderen isotonischen Sportgetränk… Nach den Anstrengungen der vergangenen Tage steig das aber schneller zu Kopf als manchem lieb war.

Am folgenden Tag geht die Fahrt über die Anden hinüber nach Chile auf einer beeindruckenden Passstraße. Vorher demonstrierten die Chilenischen Zollbehörden ihre Auffassung von Bürokratie. Unser Bus (und auch alle anderen) wurde peinlichst genau auf etwaige eingeführte Lebensmittel untersucht. Das nahm einige Zeit in Anspruch, aber irgendwann rollten wir doch über die Grenze, Santiago entgegen.

Die pulsierende Metropole war eine willkommene Abwechslung. Untergebracht im komfortablen Hotel Galerias konnte die Stadt auf eigene Faust erkundet werden. Besonders zu empfehlen ist die Fischhalle, mit vielen Restaurants in denen fangfrischer Fisch serviert wird! Am Abend ging es dann in das Künstlerviertel, mit unendlich vielen Kneipen und Restaurants, in denen man sich verwöhnen lassen konnte.

Einige nutzten die Möglichkeit, den Pazifik zu sehen und darin auch zu schwimmen – ein herrliches Kontrastprogramm! Der Schnellbus bringt einen in zwei Stunden nach Valparaiso und kostet umgerechnet etwa 6€. Die Hafenstadt an sich ist sowieso einen Besuch wert.

Am letzten Tag der Reise stand eine Stadtrundfahrt mit Rundgang zu besonders interessanten Plätzen auf dem Programm. Unser deutsch sprechender Führer vermittelte uns einen sehr guten Überblick über die Stadt und auch über Chile und seine Geschichte.

Am Nachmittag ging es dann zum Flughafen. Eine Maschine der LAN brachte uns in bewährter Manier mit Zwischenstopp in Madrid wieder zurück ins winterliche Deutschland.

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