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Termine2019-08-26T12:19:05+01:00

Aktiv im Land der Silberrücken

Uganda

Mittendrin zwischen schillernder Vogelwelt, Gorillas und gemütlichen Wanderungen in grandioser Natur

4.6 /5
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3040 EUR

  • 4-7 Teilnehmer
  • 12 Tage
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Informationen zu Ihrer Reise

Erkunden Sie das „grüne Juwel“ am Äquator auf aktive Art zu Fuß, im Kanu und auf dem Rad. Zwischen Feuchtbiotop und Savanne sind Sie den Tieren immer auf der Spur.

In der ostafrikanischen Wildnis unterwegs

Im Boot fahren Sie durch den Mabamba-Sumpf, wo Eisvögel, Reiher, der unverkennbare Schuhschnabel und viele weitere Vogelarten leben. Im Wald des Kibale NP hallen die unverwechselbaren Rufe der lebhaften Schimpansen durch die Baumwipfel. Ein Rundgang durch die Bigodi-Sümpfe führt Sie auf hölzernen Stegen mitten durch dichten Papyrus in die wunderbare Welt unzähliger Vogel- und Insektenarten. Auf einer moderaten 2-tägigen Wanderung in das märchenhafte Reich der Mondberge werden Sie von knorrigen, flechtenbehangenen Bäumen, riesige Lobelien und Senezien zum Staunen gebracht. Der Queen Elizabeth NP repräsentiert im Gegensatz dazu die typisch afrikanische Wildnis mit Akazien und hohem Savannengras. Während Sie im Boot vorbeigleiten, baden im Kazinga-Kanal Elefanten, Büffel und Flusspferde.

Vis-à-Vis mit Berggorillas

Weiter geht die abwechslungsreiche Aktivreise in den mystischen Bwindi-Bergnebelwald, ins Reich der Berggorillas. Sie durchqueren den üppigen Regenwald voller Riesenfarne, mächtiger Baumriesen und Flechten zu Fuß und begegnen bald den imposanten Silberrücken. Im Kanu genießen Sie den Mutanda-See vor der Kulisse der Virunga-Vulkane. Am Mburo-See wartet zum Sonnenuntergang eine Bootssafari auf Sie und die Wildnis auf ganz neue Art erleben Sie während einer Fahrradsafari.

Höhepunkte

  • Einmaliges Erlebnis: Berggorilla- und Schimpansen-Tracking
  • Streifzüge durch die Vogelwelt im Mabamba- und Bigodi-Sumpf
  • Safari im Fahrzeug und Boot im Queen Elizabeth NP
  • Tageswanderungen im Ruwenzori-Gebirge und im Bwindi-Wald
  • Im Kanu und zu Fuß am Mutanda-See unterwegs

Das Besondere dieser Reise

  • Spannender Mix aus Safari und moderaten Aktivitäten
  • Dem seltenen Schuhschnabel auf der Spur

Verlauf Ihrer Reise

1. Tag: Ankunft in Entebbe

Individuelle Anreise nach Entebbe, dem „grünen“ Vorort der Hauptstadt Kampala auf einer Halbinsel im Victoria-See. Willkommen in Afrika! Sie werden abgeholt und zur Unterkunft gebracht. Sie haben Gelegenheit Geld zu wechseln und kleine Einkäufe zu erledigen. Vielleicht bleibt sogar noch Zeit für einen optionalen Besuch des Botanischen Gartens. Übernachtung im Entebbe Airport Guesthouse.

2. Tag: Mabamba-Sümpfe – Kibale-Nationalpark 1×(F/M (LB)/A)

Schon der erste Morgen hält etwas Spannendes für Sie bereit: ein kleines Boot entführt Sie in die wunderbare Welt der Mabamba-Sümpfe am nördlichen Ufer des Victoria-Sees. Das Feuchtbiotop ist Habitat zahlreicher Vogelarten und steckt voller Leben. Mit etwas Glück und einer Prise Geduld erspähen Sie vielleicht sogar den wohl markantesten Vogel zwischen Schilf und Papyrus – den seltenen Schuhschnabel. Der ca. 1,20 m große Schuhschnabel ist ein geduldiger Jäger und fängt mit seinem großen starken Schnabel kleinere Fische und Frösche. Ein Schnabel dieser Art ist einmalig in der Vogelwelt. Im Anschluss beginnt Ihre Reise in den Kibale-Forest-Nationalpark im Westen des Landes. Auf der abwechslungsreichen Fahrt gewinnen Sie vielfältige Eindrücke von Land und Leuten, denn in afrikanischen Dörfern spielt sich das Leben auf oder neben der Straße ab. Übernachtung im Kibale Forest Camp.

3. Tag: Schimpansen-Tracking und Bigodi-Sumpf 1×(F/M (LB)/A)

Am frühen Morgen gehen Sie im dichten Bergnebelwald des Kibale-Forest-Nationalparks auf die aufregende Suche nach Schimpansen. Die in Ihnen aufsteigende Euphorie, die Tiere tatsächlich zu sehen, entschädigt für den anstrengenden Fußmarsch durch den dichten Dschungel. Nachmittags fahren Sie weiter zu den Bigodi-Sümpfen, wo sie auf einem Rundgang auf hölzernen Stegen mitten durch den dichten Papyrus des Sumpfes z.B. den Riesenturako entdecken können. Das von den Dorfgemeinden ins Leben gerufene Schutzgebiet ist ideales Brutgebiet für unzählige Vogelarten. Übernachtung wie am Vortag.

4. Tag: Die Kasenda-Kraterseen zu Fuß erkunden 1×(F/M (LB))

Vom Kibale-Nationalpark aus wandern Sie in die Region der ca. 60 fast kreisrunden Kasenda-Kraterseen, deren Wasser von türkis bis blauschwarz glitzert. Abseits der touristischen Route entdecken Sie zu Fuß ein Stück Ugandas auf Ihrem Weg durch leuchtend grüne Teeplantagen und kleine Dörfer, wo Sie den Bewohnern der fruchtbaren Region begegnen und tolle Ausblicke auf die umliegenden Hügel und Seen genießen können. Anschließend fahren Sie weiter bis zum Ruwenzori-Gebirge. Übernachtung im Margherita Hotel. (Gehzeit ca. 3-4h)

5. Tag: Wanderung in den Ruwenzoris 1×(F/M (LB)/A)

Frühe Abfahrt zum Ruwenzori-Gebirge. In Nyakalengija auf ca. 1615 m, dem Ausgangspunkt Ihrer Wanderung ca. 25 km nordwestlich von Kasese, treffen Sie die Träger und den Bergführer. Der Weg ist anfangs moderat, bis man an den Mubuku-Fluss kommt. Hier leben schwarz-weiße Colobusaffen, verschiedene Meerkatzenarten und schillernde Turakos. Danach steigt der Pfad bergan und man erreicht den Bergrücken, auf dem sich die Hütte auf ca. 2650 m befindet. Übernachtung in der Nyabitaba-Hütte. (Gehzeit ca. 6-7h, ca. 1040 m↑).

6. Tag: Ruwenzoris – Queen-Elizabeth-Nationalpark 1×(F/M (LB)/A)

Sie wandern hinab durch dichten Bambuswald zurück nach Nyakalengija. Unterwegs können Sie im Unterholz immer wieder kleine Chamäleons entdecken. Nach dem Abenteuer im Gebirge erwartet Sie nun wieder der komfortable Teil der Reise: die Autofahrt führt Sie in die Savanne des Queen-Elizabeth-Nationalparks, natürlich mit einem Stop am Äquator. Übernachtung in der Queen Elizabeth Bush Lodge. (Gehzeit ca. 3h, ca. 1040 m↓)

7. Tag: Safari im Queen-Elizabeth-Nationalpark 1×(F/M (LB)/A)

Auf einer Morgenpirschfahrt können Sie Afrikas Tierwelt bewundern: Löwen, Zebras, Antilopen, Elefanten und mit etwas Glück sogar Leoparden, die Sie vom Fahrzeug aus entdecken. Am Nachmittag gleiten Sie mit einem Boot auf dem Kazinga-Kanal übers Wasser direkt in den Sonnenuntergang hinein. Zahlreiche Flusspferde, Büffel und Wasservögel sind am Ufer zu sehen. Übernachtung wie am Vortag.

8. Tag: Ishasha – auf der Suche nach Baumlöwen 1×(F/M (LB)/A)

Früh morgens starten Sie in Richtung Süden zum Ishasha-Sektor des Nationalparks, wo es sich baumkletternde Löwen gerne in den Bäumen bequem machen. Auf einer Pirschfahrt können Sie diese mit etwas Glück in den ausladenden Ästen entdecken. Anschließend fahren Sie zum Ishasha-Fluss, in dem es sich Flusspferde rund um einige Sandbänke gemütlich machen. Übernachtung in der Enjojo Lodge.

9. Tag: Wanderung im Bwindi-Wald 1×(F/M (LB)/A)

Die Fahrt führt heute in den, seinem Namen nach „undurchdringlichen“ Bwindi-Nationalpark, die Heimat der Berggorillas. In Buhoma angekommen können Sie zwischen zwei Wanderungen wählen: entweder der Kashasha River Trail (17 km, Gehzeit ca. 7h) oder der Ivy River Trail (14 km, Gehzeit ca. 4h). Die Wanderung führt von ca. 1500 m auf ca. 2160 m Höhe durch den märchenhaften, dichten Bergnebelwald des Nationalparks. Ziel der Wanderung ist das kleine Dörfchen Nkuringo. Unterwegs entdecken Sie Riesenfarne, Moose, Flechten, viele verschiedene Affen- und Vogelarten, Schmetterlinge und einen schönen Fluss, der sich durch den Wald windet. Nach der Wanderung wartet Ihr Auto auf Sie für den Transfer zur Unterkunft. Übernachtung im Lake Mutanda Resort mit herrlichem Blick auf den See. (Gehzeit ca. 4-7h, ca. 660 m↑).

10. Tag: Gorilla-Tracking und Kanufahren 1×(F/M/A)

Heute erleben Sie den absoluten Höhepunkt Ihrer Reise: das Gorilla-Tracking im Bwindi-Nationalpark. Die direkte Begegnung mit den sanften Riesen wird Sie tief bewegen. Der Anmarsch in die Reviere der Gorillas führt z.T. durch dichten Dschungel und kann daher recht beschwerlich sein (Gehzeit ca. 4-6h). Ist die Gruppe erreicht, haben Sie eine Stunde Zeit, um ausgiebig zu fotografieren oder einfach das Leben in der Gorillafamilie zu beobachten. Sie fahren zurück zum Mutanda-See. Dort angekommen, können sich Ihre Füße bei einer Kanufahrt über den See etwas ausruhen. Dabei lassen sich vor der Kulisse der Virunga-Vulkane viele Vögel beobachten. Übernachtung wie am Vortag.

11. Tag: Bootsafari im Lake Mburo-Nationalpark 1×(F/M (LB)/A)

Die Fahrt führt Sie weiter zum Lake-Mburo-Nationalpark. Am Nachmittag unternehmen Sie eine Bootsafari auf dem Mburo-See, um Flusspferde, Krokodile und die Vielfalt der Wasservogelwelt zu erleben. Übernachtung in der Rwakobo Rock Lodge.

12. Tag: Fahrradsafari und Abreise 1×F

In den kühlen Morgenstunden schwingen Sie sich aufs Fahrrad für eine Safari, die Ihnen Ugandas Wildnis auf eine ganz andere Art zeigt: Mit Ihrem Guide erkunden Sie auf dem Drahtesel die Savanne des relativ ebenen Nationalparks und kommen so erstaunlich nahe an Impala- und Zebraherden – ein unvergesslicher Abschluss! Nach einer erfrischenden Dusche fahren Sie nach Entebbe zurück.

(F) = Frühstück, (M) = Mittagessen, (L) = Lunchpaket, (A) = Abendessen

Leistungen zu Ihrer Reise

Enthaltene Leistungen

  • Deutsch sprechende Reiseleitung (Driver-Guide)
  • zusätzlich wechselnde lokale Guides und Ranger
  • Safari im geländegängigen Fahrzeug mit Fensterplatzgarantie
  • alle Transfers und Fahrten laut Programm
  • Reservierung eines Schimpansen- und Gorilla-Permits
  • alle Nationalparkgebühren laut Programm
  • eine Flasche Mineralwasser pro Person und Tag
  • 4 Ü: Tented Camp (geräumiges Hauszelt mit eigenem Bad)
  • 4 Ü: Lodge im DZ
  • 2 Ü: Gästehaus im DZ
  • 1 Ü: Hütte im MBZ
  • Mahlzeiten: 11×F, 1×M, 9×M (LB), 9×A

Nicht in den Leistungen enthalten

  • ggf. erforderliche PCR- oder Antigen-Schnelltests
  • An-/Abreise
  • nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Visum (ca. 50 USD)
  • 1 Gorilla-Permit (ca. 700 USD/620 € mit der Anzahlung zu begleichen)
  • 1 Schimpansen-Permit (ca. 200 USD/180 € mit der Anzahlung zu begleichen)
  • optionale Ausflüge und Aktivitäten
  • Trinkgelder
  • Persönliches

Hinweise & Zusatzinformationen zu Ihrer Reise

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 4, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Bitte beachten Sie die gesonderten Stornobedingungen für die Gorilla- und Schimpansen-Permits: Die Permits werden direkt nach Reiseanmeldung gekauft und sind nicht erstattungsfähig. Wir empfehlen den Abschluss einer Reise-Rücktrittsversicherung.

Anforderungen

Teamgeist, Trittsicherheit sowie gute Kondition für mehrstündige Wanderetappen. Das Mindestalter für das Gorilla- und Schimpansen-Tracking beträgt 15 Jahre; die Teilnehmer dürfen nicht an infektiösen Krankheiten leiden

Zusatzinformationen

Bitte haben Sie Verständnis, dass die auf dieser Reise beschriebenen Tierbeobachtungen nicht garantiert werden können. Es handelt sich um intensive Naturerlebnisse mit freilebenden, wilden Tieren, deren Verhalten nicht zu 100% vorhersagbar ist. Im unwahrscheinlichen Fall keiner Sichtung ist dennoch keine Reisepreis-Erstattung möglich. Wir und unsere Partner vor Ort setzen jedoch all unsere Erfahrung und Kenntnisse ein, um bestmögliche Sichtungschancen zu erreichen.

Karte Ihrer Reise

    Aktiv im Land der Silberrücken

    Thomas Topf | 09.09.2019

    Nach einem Jahr intensiver Reisevorbereitung und Vorfreude auf meinen Uganda Urlaub – Aktiv im Land der Silberrücken-möchte ich gern einige Eindrücke übermitteln.
    Unsere kleine Gruppe war ideal. Die Zusammensetzung hat auch super gepasst. Unser Fahrer-Guide Hamid war einfach spitze und unsere Aminah als deutscher Guide perfekt für uns. Die zwei haben sich so super um uns gekümmert, dass wir Land und Leute noch viel intensiver erleben durften.
    Nachdem wir am Flughafen in Entebbe angekommen sind, sind wir von unserem Fahrer-Guide Hamid herzlich in Empfang genommen worden. Bei all dem Gewusel am Flughafen hat er uns Ruhe und Sicherheit gegeben und uns zur ersten Unterkunft gebracht. Dort waren wir schon überrascht von den Gegensätzen auf der Straße und dem herrlichen Anwesen unserer Unterkunft. Nach einer Einweisung am Nachmittag konnten wir erstmal in Ruhe ankommen und später unser erstes afrikanisches Abendessen genießen. Sehr lecker ;-). Am nächsten Tag sollte dann unser Afrika-Urlaub in die Vollen starten. Hamid hat unser Gepäck sorgfältig in unseren Safari-Jeep gepackt, was er dann auf jeder Tagesstation sehr routiniert gemacht hat.

    Die Kraterseen-Wanderung war super schön. Dabei haben wir die Menschen nochmal ganz anders erleben dürfen. Nachdem die Straßenansichten doch sehr schmutzig sind, haben wir landeinwärts einen ganz anderen Blick auf die Menschen bekommen.

    Die Ruwenzori-Wanderung war echt der Hammer. Nachdem wir unser Briefing am Morgen bekommen haben und uns unsere Porter zugeteilt wurden, ging es los. Unser Chef-Guide Joe hat uns sicher und humorvoll in die Ruwenzoris gebracht. Die 1000 Höhenmeter hatten es dann schon in sich. Die Eindrücke und Aussichten haben natürlich die Anstrengungen mehr als entschädigt. Die Nacht in der Berghütte hat unsere Reisegruppe nochmal enger zusammengebracht in einem Übernachtungsraum. Und um das Hüttenfeeling vollends zu machen, gab es in der Nacht ein mega Gewitter. Wow… Entschädigt hat am kommenden Morgen ein wunderschöner Sonnenaufgang und ein schier umwerfendes Morgenlicht.

    Auf dem Weg zur nächsten Station, dem Queen Elizabeth NP sind wir dann recht spät zu unserer Unterkunft, zur Bush Lodge, gekommen. Das Ding war mega genial. Begrüßt wurden wir von einem Elefanten im Lager :-). Im Licht der Taschenlampe sahen wir zwischen Rezeption und Essenpavillon den Elefanten, dessen Stoßzähne im Licht weiß strahlten. Die Lodge-Mitarbeiter haben es dann tatsächlich geschafft, den Elefant mit etwas Lampenwinken zu verscheuchen. Spätestens seitdem haben wir verstanden, warum wir nachts nicht alleine auf dem Gelände unterwegs sein sollten. Wir fühlten uns sicher durch den super Begleitservice vom Personal, die uns immer von den Unterkünften abgeholt haben.

    Die Wanderung im Bwindi-Wald war wieder ein Traum. Wir haben die lange 17 km Variante gewählt. Nachdem wir uns zu Beginn gefragt hatten, warum die 14 km 4 Stunden dauern und für 3 km mehr, 7 Stunden angesetzt sind, haben wir bei unserem Aufstieg zur nächsten Unterkunft dann die Antwort über die Höhenmeter bekommen. Nach einer traumhaften Wanderung durch den Regenwald sind wir zur nächsten Unterkunft gewandert. Hier wären sicher auch 3 Sterne Anforderung zu vergeben :-). Nachdem wir noch in einen super Gewitterguss kurz vor unserem Übernachtunsgziel gekommen sind, haben wir uns dann riesig über die tolle Unterkunft in der Nkuringo Gorila Lodge gefreut. Super freundlich, super Unterkünfte und mega Aussicht. Das Personal war sogar so freundlich, die kleinen Kaminöfen in den Unterkünften abends anzumachen und als Überraschung Wärmeflaschen in die Betten zu legen.

    Unsere Wanderung von der Nkuringo Gorilla Lodge am nächsten Tag zur Unterkunft am Lake Mutanda hat uns noch enger mit dem Land und den tollen freundlichen Menschen verbunden. Die Unterkunft am See war wieder ein Traum. Es war schön, dass wir hier 2 Nächte verbrachten, um diese wundervolle Landschaft in chilliger Ruhe genießen zu können. Zum Abendessen hat uns unsere Aminah auf den nächsten Tag vorbereit – das Gorilla-Tracking -. Anders als geplant, sollte es nicht in den Bwindi NP gehen, sondern in den Mgahinga NP auf die Virunga-Vulkane, zumindest auf den 4100m hohen. So durften wir von dem tollen Anblick der Virungas von unserer See-Lodge am nächsten Tag sogar die andere Perspektive vom Vulkan erleben. Traumhaft.

    Am Morgen ging es dann früh zum Mgahinga NP. Nachdem wir das Briefing hinter uns hatten, ging es in kleiner Gruppe von 7 Mann, also wir 5 und 2 andere, los. Mit jedem Meter aufwärts stieg die Spannung!!! Im Vergleich zum Bwindi ist der Mgahinga NP deutlich angenehmer von der Vegetation. Hier gibt es fast keine Dornen :-) Tja und was soll ich noch sagen – so ein Erlebnis ist der Wahnsinn! Als wir die Gorilla-Gruppe nach ca. 1 Std. gefunden hatten, ist der Adrenalinspiegel bei allen gestiegen. Das Fotografen-Gen hat bei einigen voll durchgeschlagen. Unseren vorgegeben Abstand von 7 m zu den Tieren haben wir nie geschafft. Die Ranger haben unsere Beobachtungsplätze super gewählt. Naja und dann war es irgendwie bei mir passiert, dass mein Platz dafür sorgen sollte, dass die Gorillafamilie fast durch mich durchgelaufen ist :-))). Es hatte wohl keiner, sowohl ich als auch die Ranger auf dem Schirm, dass sich neben den süßen Gorilla Babys, die Gorilla Mutti im Gebüsch dahinter mit dem Silberrücken im Gepäck auf den Weg machen, direkt an mir vorbei :-))). Herz in der Hose, Knie gezittert…ganz unbegründet. Die Riesen sind so sanft und friedlich. Sogar die Ranger waren mega verblüfft, hatten aber alles unter Kontrolle. Ja und mit der Erinnerung „He touched you“ werde ich mich immer an diesen wirklich gewordenen Traum erinnern!!!!!

    Bis auf ein Wiedersehen mit DIAMIR in Afrika oder woanders.

    Ihr
    Thomas Topf

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