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Termine2019-08-26T12:19:05+01:00

Die Saison der Giganten: Der Traum vom Blauwal

Portugal | Azoren

Intensive Walbeobachtungen kombiniert mit spannenden Ausflügen und viel Entspannung bei flexibler Tagesplanung

4.4 /5
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990 EUR

  • 12-18 Teilnehmer
  • 15 Tage
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Informationen zu Ihrer Reise

Zwischen Februar und Juni treiben die Meeresströmungen ein reiches Angebot an Krill und Plankton vor die Azoren – ein Festmahl für die großen Bartenwale! Sie finden sich zum „großen Fressen“ vor der Insel Pico ein.

Respektvolles Whale Watching

Mit Hilfe der erfahrenen Skipper können Sie die Verhaltensweisen der Wale in Ruhe beobachten und erfahren eine Menge über deren Leben und Wanderzyklen. Ständige Bewohner der Region sind Pottwal-Kühe, die mit ihren Kälbern ganzjährig in den warmen und nährstoffreichen Gewässern bleiben. Außerdem können oft Grindwale, Kleine Schwertwale, Seiwale, Finnwale, Zwergwale, Rundkopfdelfine, Große Tümmler und Gemeine Delfine beobachtet werden.

Saison der Giganten

Neben den ganzjährig ansässigen Walen beeindrucken den Besucher zu dieser Jahreszeit vor allem die Migranten. Buckelwale, bekannt für ihre außergewöhnlich großen Sprünge und ihre markanten Gesänge, sowie Blauwale ziehen jetzt an den Azoren vorbei. Sie sind die größten Tiere, die jemals auf der Erde gelebt haben: Mit bis zu 33 Metern Länge und bis zu 200 Tonnen Gewicht übertreffen sie sogar den größten Dinosaurier, der je gefunden wurde.

Flexible Tourenplanung

Der Zeitplan bleibt flexibel, sodass Sie immer auf die Wetterbedingungen reagieren können. Neben den Ausfahrten zur Wal- und Delfinbeobachtung unternehmen Sie spannende Ausflüge ins Walfangmuseum, zu einem Walbeobachtungsposten an Land, zu den Brutplätzen der Gelbschnabel-Sturmtaucher und vieles mehr.

Höhepunkte

  • Auf der Suche nach Blau-, Buckel-, Sei- und Finnwal sowie vielen anderen Arten
  • Viele Ausflüge zur Tierbeobachtung an Land und in spannende Museen
  • Ausreichend Zeit für eigene Erkundungen auf der Insel

Das Besondere dieser Reise

  • Intensive, respektvolle Wal- und Delfinbeobachtung
  • Flexible Tourengestaltung, angepasst an Wetter und Wind

Verlauf Ihrer Reise

1. Tag: Anreise

Individuelle Anreise nach Pico auf die Azoren. Empfang am Flughafen und Transfer zur Unterkunft in Madalena. Möglich ist auch die Anreise nach Horta auf der Nachbarinsel Faial (Transfer gg. Aufpreis buchbar). Sie besprechen die Pläne für die nächsten Tage und bekommen den Ort gezeigt. Übernachtung im einfachen Gästehaus.

2.-14. Tag: In der Welt der Wale und Delfine 13×F

Die zwei Wochen auf Pico sind flexibel gestaltbar – je nach Wind und Wetter sprechen Sie die einzelnen Programmpunkte ab. So können Sie gemeinsam mit dem Guide die schönsten Tage für die Walbeobachtungstouren aussuchen. Es sind folgende Ausflüge geplant:

Sechs Ausfahrten aufs Meer: In den Gewässern rund um die Insel Pico sind die Chancen sehr gut, Blauwale zu beobachten. Außerdem wandern in dieser Jahreszeit Buckel-, Finn- und Seiwale entlang der Azoren sowie verschiedene Delfinarten. Pottwale sind hier ganzjährig heimisch und können oft beobachtet werden. Vielleicht sehen Sie auch Meeresschildkröten, fliegende Fische oder die wunderschöne Portugiesische Galeere (Qualle). Über die Wellen segeln die Gelbschnabel-Sturmtaucher, wahre Flugkünstler.

Besuch des Walfang- und Landwirtschaftsmuseums in Lajes do Pico: Das kleine, aber feine Museum gibt einen schönen Einblick in die Zeit der Walfänger und der traditionellen Landwirtschaft auf der Insel Pico.

Teilnahme am Foto-ID-Projekt für Blauwale der Universität Horta: Wer möchte, kann seine Bilder von Blauwal-Finnen oder -Fluken an die Universität weitergeben. Die Daten werden gesammelt und katalogisiert, um zu prüfen, welche Wale in welchem Zeitraum die Azoren besuchen.

Besuch eines Walbeobachtungspostens an Land: Ein Netz von Vigias (Ausgucke) ist über die Insel verteilt. Hier sitzen Beobachter und melden Walsichtungen. Sie besuchen einen der Beobachter und lauschen seinen Geschichten.

Besuch der Brutstätten des Gelbschnabel-Sturmtauchers: Die Sturmtaucher kehren in der Dämmerung zu Ihren Nestern an den Klippen zurück und haben sich viel zu erzählen. Die Geräuschkulisse mit den markanten „Aua“-Rufen ist ein besonderes Spektakel.

Beobachtung des Azoren-Abendseglers: Mit etwas Glück finden Sie den Azoren-Abendsegler, eine tagaktive Fledermaus-Art und das einzige ursprünglich auf den Azoren heimische (Land-)Säugetier.

Tagesausflug zur Insel Faial: Die Nachtbarinsel von Pico ist von einer völlig anderen Vegetation geprägt und wird von einer großen Caldera überragt, in die man hineinschauen kann. Außerdem besuchen Sie das „Neue Land“, das bei einem Vulkanausbruch 1957-58 entstanden ist und besuchen den berühmten Yachthafen mit dem legendären Peter Café Sport, Anlaufpunkt für Segler aus aller Welt.

Hochlandtour: Die Landschaft im Hochland von Pico mit ihren unzähligen kleinen Kratern und Heidegewächsen, Rinderweiden und Vulkansteinmauern sowie kleinen Lagunen lädt zu kleinen Erkundungen ein. Von verschiedenen Aussichtspunkten schweift der Blick über die Insel, die Küste und bis hinüber zu den Nachbarinseln Faial und São Jorge – und bei gutem Wetter auf den spektakulären Gipfel des Vulkans Pico.

Besuch im Weinbaugebiet: Die Weinbaugebiete von Pico gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe – zu Recht: In mühevoller Handarbeit wird hier auf kleinen Feldern, umgeben von Vulkansteinmauern, der wunderbare Pico-Wein angebaut. Sie erfahren alles Wissenswerte über diese traditionelle Arbeit.

Natürlich bleibt auch ausreichend Zeit zum Entspannen, für eigene Erkundungen oder für interessante Gespräche bei einem Glas Picowein. 13 Übernachtungen im einfachen Gästehaus.

15. Tag: Abreise 1×F

Es heißt Abschied nehmen. Transfer zum Flughafen und individuelle Heimreise.

(F) = Frühstück, (M) = Mittagessen, (L) = Lunchpaket, (A) = Abendessen

Leistungen zu Ihrer Reise

Enthaltene Leistungen

  • Deutsch sprechender Ansprechpartner vor Ort (ca. 8 – 18 Uhr)
  • Englisch sprechende Skipper auf den Ausfahrten zur Walbeobachtung
  • wechselnde Deutsch und/oder Englisch sprechende Guides auf den Ausflügen an Land
  • Flughafentransfers ab/an Pico
  • 14 Ü: Gästehaus im DZ
  • Mahlzeiten: 14×F

Nicht in den Leistungen enthalten

  • An-/Abreise
  • nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • optionale Ausflüge und Aktivitäten (z.B. Besteigung des Pico (bei Blauwal-Safari) ab 75 €, geführte Kajaktouren ab 45 €, Kajakausleihe ab 5 €/Stunde, vor Ort buchbar)
  • evtl. Mietwagen für individuelle Ausflüge (ab 30 € pro Tag)
  • Trinkgelder
  • Persönliches

Hinweise & Zusatzinformationen zu Ihrer Reise

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 12, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Diese Reise ist eine Zubuchertour (internationale Gruppe) und besteht nicht exklusiv aus DIAMIR-Gästen.

Vor Ort in Madalena steht Ihnen tagsüber (ca. 8-18 Uhr) ein Deutsch sprechender Ansprechpartner zur Verfügung. Er bespricht mit Ihnen die verschiedenen Ausflüge und hilft gern bei der Organisation individueller Aktivitäten. Eine Reiseleitung im klassischen Sinn gibt es nicht. Die Zeit außerhalb der Ausflüge können Sie ganz flexibel und eigenständig gestalten. Ggf. empfiehlt sich die Buchung eines Mietwagens.

Alle Ausflüge werden flexibel geplant. So kann das Wetterrisiko für die 4-6 Walbeobachtungstouren minimiert und die Sichtungschancen erhöht werden. Die Ausfahrten werden den Landausflügen tendenziell vorgezogen und – je nach Wettervorhersage – können sich Pläne auch sehr kurzfristig noch einmal ändern. Die Gruppenzusammensetzung auf den einzelnen Ausflügen variiert.

Je nach Teilnehmerzahl wird bei den Ausfahrten mit Booten in verschiedenen Größen gearbeitet. Der Wellengang ist je nach Bootsgröße unterschiedlich spürbar. Die Reise ist daher ggf. für Schwangere und Gäste mit Rückenbeschwerden nicht geeignet.

Bitte haben Sie Verständnis, dass die auf dieser Reise beschriebenen Tierbeobachtungen nicht garantiert werden können. Es handelt sich um intensive Naturerlebnisse mit freilebenden, wilden Tieren, deren Verhalten nicht zu 100% vorhersagbar ist. Im unwahrscheinlichen Fall keiner Sichtung ist dennoch keine Reisepreis-Erstattung möglich. Wir und unsere Partner vor Ort setzen jedoch all unsere Erfahrung und Kenntnisse ein, um bestmögliche Sichtungschancen zu erreichen.

Anforderungen

Für alle Ausflüge ist eine normale bis gute Kondition ausreichend. Für die Walbeobachtungstouren fahren Sie in robusten (offenen Schlauch-) Booten auf offene See, wo es windig und/oder bewegt sein kann.

Für die Pico-Besteigung ist gute bis sehr gute Kondition notwendig. Die anspruchsvolle Höhenwanderung führt durch wegloses Gelände auf Lava-Fels. Für den letzten Abschnitt zum Kegel auf dem Gipfel, dem Piquinho, müssen ggf. auch die Hände zu Hilfe genommen werden. Sehr gute Bergschuhe und evtl. Wanderstöcke sind mitzubringen. Die Tour kann auf Wunsch auch ausgelassen werden.

Zusatzinformationen

Mahlzeiten

Auf der Reise versorgen Sie sich selbst. Sie können für das Frühstück einkaufen gehen oder Sie essen gemütlich im Café. Bei Übernachtung im Hotel ist das Frühstück inklusive. Sie bekommen vor Ort Tipps, wo man am besten einkaufen kann und welche Restaurants und Cafés zu empfehlen sind. Das Preisniveau auf den Azoren ist etwas niedriger als in Deutschland. Ein Espresso erhalten Sie bereits ab 0,60 €, Milchkaffee ab 1 €, ein Bier ca. 1,50 €. Für ein Frühstück im Café sollten Sie ca. 5 € rechnen, für ein Mittagessen vom Buffet ca. 10 € und ein gutes Abendessen im lokalen Restaurant kostet ab ca. 15 €.

Transfers

Flughafentransfers ab/an Pico sind im Preis inklusive. Manchmal sind die Flugverbindungen nach Horta aber zeitlich besser oder preiswerter. Gern buchen wir Ihnen den Transfer hinzu – Sie werden dann am Flughafen Horta abgeholt und zur Fähre gebracht. Das Fährticket (ca. 4 €) kaufen Sie ganz einfach direkt am Hafen. Nach der Fährüberfahrt werden Sie erwartet und zur Unterkunft gebracht.

Karte Ihrer Reise

  • Blauwal-Sichtung
  • Blick auf den berühmten Segelhafen in Horta, Faial
  • Das Neue Land entstand bei einem Vulkanausbruch in den 1950er Jahren
  • Die wohl berühmteste Kneipe der Azoren
  • Der Leuchtturm mitten im Neuen Land auf Fajal
  • Blauwale kann man an der charakteristischen Zeichnung der Haut unterscheiden
  • Die weiße Haut der Rundkopfdelfine entsteht durch Narben von Kämpfen mit Tintenfischen
  • Auch bei weniger guten Bedingungen kann man Glück haben: Pottwal-Sichtung
  • Glückliches Skipper-Team nach einer Blauwalsichtung
  • Einer der vielen Vulkankrater auf Pico
  • Warmer Lavastein: perfektes Zuhause für Eidechsen
  • Kleine Blumen am Wegesrand
  • Blick über die Rinderweiden im Hochland von Pico
  • Die hohe Luftfeuchtigkeit bietet ideale Voraussetzungen für die Insel-Vegetation
  • Dorfkern auf Fajal mit schöner Kirche
  • Rinderweiden prägen das Bild auf Pico und Fajal
  • Im Hochland von Pico verbringen die Kühe fast das ganze Jahr
  • Insel-Stilleben
  • Herrliches Grün und die Vulkansteinmauern der Weinfelder auf Pico
  • Die Weinfelder von Pico gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe
  • Gehört zu jeder Azorenreise: Verkostung von Pico-Wein
  • Der Leuchtturm am Ostzipfel der Insel Pico
  • Llagune im Hochland von Pico
  • In vielen Vulkankratern konnte sich eine endemische Vegetation bilden
  • Portugiesische Kachelmalerei auf Azoren-Art
  • Dorf-Stillleben in Lajes do Pico
  • Typische Pico-Häuser aus Vulkanstein

Azoren – Blauwale und Entdeckungen auf Pico & Faial

Livia Sloma | 09.08.2019

Im Frühjahr ziehen die großen Bartenwale auf ihrer ewigen Wanderung an den Azoren vorbei – der perfekte Zeitpunkt für einen Abstecher zur Inselgruppe mitten im Atlantik. Ich wollte es sehen, das größte Lebewesen, das je auf der Erde existiert hat: den Blauwal. Und den vielleicht berühmtesten Zahnwal, den Pottwal, dem mit dem Roman „Moby Dick“ ein ewiges Denkmal gesetzt wurde.

Meine „Zentrale“ für die nächsten Tage ist Madalena auf Pico. Der kleine Ort gruppiert sich um den Fährhafen, in dem die Schiffe von der Insel Faial ankommen. Auch die Walbeobachtungstouren starten hier. Einem Überbleibsel aus der Zeit des Walfanges – der auf den Azoren immerhin noch bis in die 1970er Jahre betrieben wurde – ist es zu verdanken, dass man hier nie auf gut Glück aufs offene Meer hinausfährt. Die sogenannten Vigias, Ausgucke an Land, melden, wo sich Wale befinden, so dass die Botte sehr gezielt ausfahren und die Sichtungschancen für die Gäste maximiert werden. Und so haben wir bereits auf unserer ersten Ausfahrt eine Begegnung mit dem „großen Blauen“. Blauwal heißt er übrigens, weil er oft lange direkt unter der Oberfläche bleibt und immer wieder zum Atmen kurz den Kopf hebt, bevor er in die Tiefe taucht – der Körper des Wales ist in dieser Zeit als türkis-blaue Silhouette sehr gut vom Boot aus sichtbar.

Während wir darauf warten, dass der Wal wieder auftaucht, lernen wir unheimlich viel über die Giganten der See – über ihre Wanderrouten, wo und was sie fressen, wie man einzelne Exemplare voneinander unterscheiden kann und wie die verschiedenen Arten unterschieden werden (an der Höhe und Form des Blases, der Geschwindigkeit beim Abtauchen, ob der Wal die Fluke zeigt beim Abtauchen usw.). Tauchen die Wale wieder auf, manövriert der Skipper vorsichtig und immer mit sehr respektvollem Abstand das Boot in die Richtung des Wales. Ziel ist es immer, das Verhalten des Tieres nicht zu verändern.

Auf mehreren Ausfahrten können wir neben Blauwalen (sogar mit – völlig untypisch für Blauwale – Fluke beim Abtauchen vor der Kulisse des Pico) auch einen Finnwal, Delfine (darunter eine große Gruppe Rundkopfdelfine), portugiesische Galeeren (eine sehr giftige Quallenart), Schildkröten und zahlreiche Seevögel beobachten. Und am letzten Tag bekomme ich sogar noch meinen Wunsch nach dem Pottwal erfüllt – wenn auch bei eher schwierigen Bedingungen mit viel Wind und hohen Wellen.

Wenn keine Ausfahrten stattfinden, erkunde ich die Insel Pico und die Nachbarinsel Faial. Die vulkanisch entstandenen Inseln zeigen eine enorme Vielfalt an Landschaften, von steilen Küstenabschnitten über saftiggrüne Wiesen, auf denen Rinder weiden, kleinen Häuschen aus Vulkangestein und blühende Gärten, flechtenbewachsene, windgebeugte Bäume und, über allem thronend, der mächtige Vulkan Pico, der höchste Berg Portugals.

Trotz ihrer Schönheit sind die Azoren nach wie vor ein eher unbekanntes Urlaubsziel und man kann in aller Ruhe wandern, Rad fahren oder mit dem Mietwagen die Insel(n) erkunden. Die Uhren ticken hier langsamer als in Mitteleuropa, die Einheimischen besitzen die Gelassenheit, die für Inselbewohner so typisch ist. In urigen Restaurants, die noch nichts von „Touristenbuden“ haben, bekommt man (wirklich) fangfrischen Fisch und Meeresfrüchte zu erstaunlich kleinen Preisen und im Supermarkt findet man den immens leckeren Käse der Azoren, der auf jeder Insel ein wenig anders schmeckt. Zum Baden in den Meerwasserpools ist es jetzt im April noch zu kühl, aber es gibt nichts Schöneres, als den Abend mit einem Glas Picowein ausklingen zu lassen, der untergehenden Sonne zuzuschauen und den Wellen zu lauschen. Und dabei ein wenig ehrfürchtig darüber zu sinnieren, dass es da draußen ist: das größte Lebewesen der Erde.

Ihre Livia Sloma,
Abteilungsleitung Verkauf Europa, Expeditionskreuzfahrten & Nordamerika
l.sloma@diamir.de
+49 351 31207511

  • Bei Horta
  • An der schroffen Vulkanküste
  • São Jorge – wie ein Dinosaurierrücken
  • Im Park von Sete Fontes
  • Umtoste Küste
  • Velas – die Inselhaupstadt von Sao Jorge
  • Die schroffe Nordküste von Sao Jorge
  • Der berühmte Käse von São Jorge
  • In der Käserei
  • Lichtspiel
  • Handarbeiten von São Jorge
  • Die Kirche von São Mateus
  • Die berühmten Windmühlen von Pico
  • Im UNESCO-geschützten Weinbaugebiet von Pico
  • Cataplana-Gericht
  • Ehemalige Walverarbeitungsfabrik
  • Eine kleine Dorfkirche
  • Im einsamen Hochland
  • Das berühmte Cafe Sport in Horta
  • Horta bei Nacht

Azoren – Inselarchipel mitten im Atlantik

Sylvia Wesser | 24.11.2016

Die Azoren liegen auf halbem Weg zwischen Europa und Amerika und damit mitten auf dem mittelatlantischen Rücken, jene Nahtstelle – wo die europäische und die amerikanische Platte auseinanderdriften. Die Azoren bestehen aus insgesamt 9 Inseln, auf der Insel Pico erhebt sich der gleichnamige Vulkan und damit der höchste Berg Portugals.

Die Inseln sind vielfältig: von Walbeobachtungen jeder Art rund um Pico, zu kleinen und großen Wanderungen auf Sao Jorge, Pico und Faial; UNESCO-geschützten Weinanbaugebieten auf Pico und schmackhaftem Käse auf allen Inseln, zu verlassenen Küstenebenen – den sogenannten Fajás auf Sao Jorge…langweilig wird es auf den Azoren bestimmt nicht!

Wir bereisten Sao Jorge, den Dinosaurerrücken, der Länge nach und erkundeten dabei intensiv die lokale Käsefabrik, den Weinanbau und die zahllosen Fajas. Immer im Blick war schon die Nachbarinsel Pico mit ihrem markanten gleichnamigen Vulkan, der natürlich auch bestiegen werden musste! Bei Walbeobachtungen entdecken wir zahllose Delfine und mehrere Pottwale aus nächster Nähe, entspannten an der schroffen Lavaküste und tauchten immer wieder in die bewegte Geschichte der Inseln ein. Ausklingen ließen wir die Reise, wie kann es anders sein, bei einem Gin Tonic im bekannten Peter Cafe Sport in Horta (Faial).

Ihre Sylvia Wesser,
Teamleitung Verkauf Europa, Expeditionskreuzfahrten & Nordamerika
s.wesser@diamir.de
+49 351 31207561

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