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Termine2019-08-26T12:19:05+01:00

Durch die unwegsamen Berge Abessiniens

Äthiopien

Trekkingreise in die schroffen Semien-Berge und zu den geheimnisvollen Felsenkirchen Tigrays

4.8 /5
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2570 EUR

  • Inklusive Flüge
  • 8-12 Teilnehmer
  • 16 Tage
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Informationen zu Ihrer Reise

Die traumhaft schöne Gebirgswelt der Semien- und Gheralta-Berge und eine jahrtausendealte Zivilisation machen das äthiopische Hochland zu einem Paradies für Kultur- und Trekkingliebhaber.

Felsenkirchen von Lalibela und Kaiserstadt Gondar

Erkunden Sie die verwinkelten Gänge der roten Felsenkirchen von Lalibela, staunen Sie vor den spektakulären Fällen des Blauen Nil und seien Sie zu Gast am Kaiserhof von Gondar, der schon frühe europäische Reisende begeisterte.

Trekking in den Semien-Bergen und Spurensuche im antiken Axum

Flechtenbehange Erica Arborea, Riesenlobelien, Rotbrustpaviane und Lämmergeier – während Ihrer Trekkingtage im Semien-Gebirge-Nationalpark erleben Sie das zerklüftete afroalpine Hochplateau und seine einmalige Flora und Fauna. Kurvenreiche Serpentinenstraßen führen Sie dann nach Axum, wo monumentale Grabstelen und Palastruinen von einer mächtigen, antiken Zivilisation zeugen.

Trekking zu den Felsenkirchen der Gheralta-Berge

Die dramatischen Landschaften und mystischen Felsenkirchen der Gheralta-Region sind immer noch ein Geheimtipp für Abenteurer. Dem Himmel nah, wie Adlernester auf Tafelbergen und Felsnadeln errichtet, sind viele Kirchen nur durch mehrstündige Wanderetappen und kleine Kletterpartien zu erreichen. Das Erleben einer fast zweitausendjährigen Spiritualität, traumhafte Ausblicke auf die Berglandschaften und das bäuerliche Leben Tigrays sowie ein Gefühl purer Freiheit sind der Lohn für Ihre Mühe.

Höhepunkte

  • Felsenkirchen von Lalibela (UNESCO)
  • Tis Issat – Wasserfälle des Blauen Nil
  • Palastbezirk von Gondar (UNESCO)
  • Anspruchsvolles 3-tägiges Trekking im Semien-Gebirge-Nationalpark (UNESCO)
  • Rotbrustpaviane (Dscheladas), Abessinische Steinböcke (Ibex Walia) und Lämmergeier
  • Antike Stelen von Axum (UNESCO)
  • 3-tägiges Trekking in den Gheralta-Bergen und geheimnisvolle Felsenkirchen von Tigray
  • Optional: Badeverlängerung auf Sansibar oder den Seychellen

Das Besondere dieser Reise

  • Authentisches Alltagsleben in den Dörfern Tigrays
  • Atemberaubende Felsenkirche Debre Maryam Korkor

Verlauf Ihrer Reise

1. Tag: Anreise

Am späten Abend fliegen Sie von Frankfurt über Addis Abeba nach Lalibela.

2.-3. Tag: Ankunft in Lalibela – Felsenkirchen 1×F/2×A

Nach einem kurzen Zwischenstopp in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba erreichen Sie Lalibela, weltberühmt für seine einzigartigen Felsenkirchen (UNESCO-Weltkulturerbe). Ihr Reiseleiter erwartet Sie am Flughafen und wird Sie zunächst zum Hotel begleiten. Nachdem Sie in Ruhe angekommen sind und sich frisch gemacht haben, werden Sie am Nachmittag die Nordgruppe der Felsenkirchen erkunden. Der Legende nach soll König Lalibela die Kirchen mit Hilfe von Engeln vor achthundert Jahren aus dem roten Tuffstein gemeißelt haben, um ein zweites Jerusalem zu errichten. Am nächsten Morgen erwartet Sie eine erste Tour zur Höhenakklimatisierung. Durch die wunderschöne Berglandschaft von Lasta wandern Sie hinauf zur Kirche Asheten Maryam (2990 m). Nach der Rückkehr vom Berg besichtigen Sie den südlichen Kirchenkomplex und die berühmte, kreuzförmige Sankt-Georg-Kirche. 2 Übernachtungen im Panoramic View Hotel.

4. Tag: Lalibela – Bahir Dar 1×(F/A)

Auf der sogenannten „chinese road“ führt der Weg durch das äthiopische Hochland. Unterwegs haben Sie immer wieder tolle Ausblicke in die Täler und können in den Dörfern Eindrücke einer jahrtausendealten, bäuerlichen Lebensweise gewinnen. Am Nachmittag erreichen Sie Bahir Dar, die neue Hauptstadt der Provinz Amhara. Mit ihrer Lage am Südufer des Tana-Sees, dem angenehmen Klima und den palmengesäumten Straßen gehört die Stadt zu den angenehmsten Äthiopiens. Übernachtung in der Abay Minch Lodge. (Fahrzeit ca. 6-7h, 315 km).

5. Tag: Bahir Dar – Wasserfälle des Blauen Nil – Gondar 1×(F/A)

Heute besuchen Sie zunächst die 35 km von Bahir Dar entfernten Wasserfälle des Blauen Nil (Tis-Issat-Fälle). Nach einer ca. 45-minütigen Wanderung auf schmalen Pfaden erreichen Sie eine Anhöhe, von wo sich Ihnen ein fantastischer Blick auf das Naturschauspiel eröffnet. Danach begeben Sie sich auf den Weg zur alten Königsstadt Gondar und besuchen unterwegs die selbstverwaltete Dorfgemeinschaft Awra Amba. In Awra Amba herrscht Gleichberechtigung von Frauen und Männern, die Menschen sehen sich als religionslos und alle arbeiten gemeinschaftlich für das Wohl aller. Übernachtung im Goha Hotel. (Fahrzeit ca. 5-6h, 310 km).

6. Tag: Palastbezirk in Gondar – Semien-Gebirge 1×(F/M/A)

Am Morgen besichtigen Sie den Palastbezirk von Gondar. Die Stadt wurde 1632 vom Kaiser Fasilidas gegründet und war für fast zwei Jahrhunderte die Hauptstadt des Reiches und das Zentrum der äthiopischen Kultur, Literatur und Wissenschaft. Danach fahren Sie über Debark in den Semien-Gebirge-Nationalpark (UNESCO-Weltnaturerbe) und erreichen am späten Nachmittag den Ausgangspunkt Ihres mehrtägigen Trekkings: das Sankaber Camp (ca. 3250 m). Übernachtung im Zelt. (Fahrzeit ca. 3h, 125 km).

7. Tag: Trekking Sankaber Camp – Gich Camp 1×(F/M/A)

Auf gut befestigten Hirtenpfaden wandern Sie entlang einer spektakulären Klippenlandschaft und genießen atemberaubende Ausblicke in die Bergtäler. Ein besonderer Höhepunkt ist der Jinbar-Wasserfall, der mehr als 500 m in die Tiefe fällt. In einem idyllischen Flusstal verbringen Sie die Mittagspause direkt am Flussufer und beginnen anschließend den Schlussanstieg zu Ihrem heutigen Camp. Auf einem Hochplateau im Übergangsbereich zur afroalpinen Vegetationszone liegt das Gich Camp (3600 m). Genießen Sie nach Ankunft einen heißen Tee und mit etwas Glück und günstigem Wolkenspiel, können Sie einen dramatischen Sonnenuntergang auf der Hochebene erleben. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6-7h).

8. Tag: Trekking zum Imet Gogo 1×(F/M/A)

Auf der heutigen Etappe genießen Sie die wohl spektakulärsten Ausblicke in den gesamten Semien-Bergen. Sie wandern entlang der westlichen Steilwände des Gebirgszuges zum Gipfel des Imet Gogo (3926 m). Auf dem Rückweg über Saha (3785 m) und Kedadit (3760 m) treffen Sie vielleicht Blutbrustpaviane (Dscheladas) oder können mit etwas Glück die seltenen Abessinischen Steinböcke (Walia ibex) beobachten. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 5-7h).

9. Tag: Trekking Gich Camp – Chennek Camp – Debark 1×(F/M/A)

Durch eine afroalpine Landschaft mit Baum-Heide-Vegetation und unzähligen Lobelien wandern Sie hinauf zum Inatye (4070 m). Vom Inatye können Sie schon einmal schauen, ob Sie Ihr Wanderziel – das Chennek Camp – erblicken können. Das Chennek Camp (ca. 3600 m) bietet neben weiteren grandiosen Ausblicken auch ausgezeichnete Tierbeobachtungsmöglichkeiten für Dscheladas, Steinböcke, Lämmergeier und Hornraben. Am späten Nachmittag fahren Sie nach Debark zurück. Übernachtung im Simien Park Hotel. (Gehzeit ca. 6-8h; Fahrzeit ca. 2-3h, 60 km).

10. Tag: Debark – Axum 1×(F/A)

Spektakuläre Serpentinenstraßen führen Sie heute von der kühlen Bergwelt des Semien-Gebirges in die trockenheiße Provinz Tigray. Nach einer tagesfüllenden aber kurzweiligen Fahrt erreichen Sie Axum, das ehemalige Machtzentrum eines einflussreichen, antiken Königreiches. Übernachtung im Yared Zema International Hotel. (Fahrzeit ca. 8-9h, 310 km).

11. Tag: Axum – Gheralta-Region 1×(F/A)

Der Tag beginnt mit einer ausgiebigen Erkundung der antiken und religiösen Stätten von Axum. Sie besuchen den Stelenpark – mit der größten, über 500 Tonnen schweren axumitischen Grabstele, den Dongur-Palast – den man volkstümlich der Königin von Saba zuschreibt sowie das Doppelgrab von König Kaleb und Gebre Maskal. Ein weiterer Höhepunkt ist sicherlich der Besuch der Maryam-Tsion-Kirche, in der bis heute – so sagt man zumindest – die legendäre Bundeslade aufbewahrt und von einem Priester beschützt wird. Danach fahren Sie durch die reizvolle Landschaft der Provinz Tigray nach Wukro, den Ausgangspunkt für Ihr Trekking in den Gheralta-Bergen. Übernachtung in der Wukro Lodge. (Fahrtstrecke ca. 200 km, ca.4-5h)

12. Tag: Abreha we Atsbeha – Dugum – Wanderung Debre Tsion 1×(F/M/A)

Am Morgen besuchen Sie die Kirche Abreha we Atsbeha, die als eine der ältesten Felsenkirchen Tigrays gilt. Laut lokaler Erzählung wurde die Kirche ca. 340 nach Christus von den Königsbrüdern Abreha und Atsbeha aus dem Stein geschlagen. Nach der Besichtigung fahren Sie weiter nach Dugum, wo Sie den Berg Debre Tsion (2297 m) erwandern und die Kirche Abuna Abraham besichtigen werden. Am späten Nachmittag erreichen Sie Ihr Camp, das am Fuß der Gheralta-Berge liegt. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit: ca. 3h; Fahrzeit ca. 1-2h, 40 km).

13. Tag: Wanderung Yohannes Maekudi – Maryam Papaseiti 1×(F/M/A)

Tauchen Sie tiefer ein in die ursprüngliche Landschaft und das bäuerliche Leben der Gheralta-Region! Am Morgen geht es hoch hinaus. Über eine Sandsteinfelsspalte steigen Sie zur Kirche Yohannes Maekudi auf und können die religiösen Malereien und den grandiosen Ausblick bewundern. Zurück im Camp genießen Sie eine Mittagsrast, bevor Sie über Schlängelpfade entlang von Feldern, steinernen Bauernhöfen, spielenden Kindern und Schafhirten zur Kirche Maryam Papaseiti wandern. Diese liegt unter einem Felsvorsprung inmitten eines malerischen Palmenhains. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit: ca. 5-6h, 350 m↑↓).

14. Tag: Debre Maryam Korkor und Abba Daniel Korkor – Mekele 1×(F/M/A)

Heute dürfen Sie keine Höhenangst haben! In 350 m Höhe erwarten Sie die Felsenkirchen Debre Maryam Korkor und Abba Daniel Korkor, die mit Sicherheit zu den eindrucksvollsten ganz Äthiopiens gehören. Lassen Sie den Blick bis zum fernen Horizont schweifen! Im Wettstreit um die beste Aussicht auf die dramatische Bergwelt und die Hochebenen Tigrays liegen beide Kirchen ganz weit vorn. Nachdem Sie zurück am Camp sind, verlassen Sie die Gheralta-Berge. Über Wukro erreichen Sie Mekele, den Hauptumschlagort für Salz aus der Danakil-Wüste und die Hauptstadt der Region Tigray. Übernachtung im Axum Hotel. (Gehzeit ca. 4-5h, 350 m↑↓; Fahrzeit ca. 2h, 80 km).

15. Tag: Mekele – Addis Abeba – Abreise 1×F

Am Vormittag fliegen Sie nach Addis Abeba und lernen bei einer kleinen Stadtrundfahrt die Hauptstadt Äthiopiens kennen. Über die Bole Road, den Meskel-Platz und das historische Zentrum Piazza erreichen Sie das Nationalmuseum, wo Sie von einer der ältesten Äthiopierinnen der Welt verabschiedet werden. Die berühmte Australopithecus-Dame Lucy lebte vor 3,2 Millionen Jahren und wird von den Äthiopiern liebevoll Dinkenesh – Du Wunderbare – genannt. Im Anschluss an die Stadtrundfahrt steht Ihnen ein Tageszimmer zur Verfügung und am späten Abend verabschiedet Sie Ihr Reiseleiter am Flughafen. Tageszimmer im Sabon Hotel.

16. Tag: Ankunft

Ankunft in Deutschland.

(F) = Frühstück, (M) = Mittagessen, (L) = Lunchpaket, (A) = Abendessen

Leistungen zu Ihrer Reise

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt nach Addis Abeba und zurück mit Ethiopian Airlines oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class
  • DIAMIR-Reiseleitung
  • Inlandsflüge Addis Abeba – Lalibela, Mekele – Addis Abeba in Economy Class
  • alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • Bergführer, Koch und Tragetiere während der Trekkingtage
  • 2 Liter Trinkwasser (in Flaschen) während der Trekkingtage
  • alle Eintritte laut Programm
  • Reiseliteratur
  • 6 Ü: Hotel im DZ
  • 5 Ü: Zelt
  • 2 Ü: Lodge im DZ
  • Mahlzeiten: 13×F, 7×M, 13×A

Nicht in den Leistungen enthalten

  • nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Visum (ca. 50 US$)
  • Flughafengebühren im Reiseland
  • optionale Ausflüge
  • Foto- und Videogebühren
  • Trinkgelder
  • Persönliches

Hinweise & Zusatzinformationen zu Ihrer Reise

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 8, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Trekking in den Semien-Bergen: Das Erreichen der Gipfel in den Semien-Bergen kann durch ungünstige klimatische Bedingungen (starker Wind, Nebel, Dauerregen, Schneefall) und andere widrige Umstände sowohl erheblich erschwert werden, als auch im Extremfall unmöglich sein. Der verantwortliche Reiseleiter/Bergführer ist in dem Fall berechtigt, die weitere Besteigung zum Schutz von Gesundheit und Leben aller Beteiligten abzubrechen. Etwaige Regressansprüche bestehen in solch einem Fall nicht.

Trekking in den Gheralta-Bergen: Einige der spektakulär gelegenen Kirchen können nur mit absoluter Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erreicht werden. An manchen Stellen bedarf es leichter Kletterei.

Bitte haben Sie Verständnis, dass die auf dieser Reise beschriebenen Tierbeobachtungen nicht garantiert werden können. Es handelt sich um intensive Naturerlebnisse mit freilebenden, wilden Tieren, deren Verhalten nicht zu 100% vorhersagbar ist. Im unwahrscheinlichen Fall keiner Sichtung ist dennoch keine Reisepreis-Erstattung möglich. Wir und unsere Partner vor Ort setzen jedoch all unsere Erfahrung und Kenntnisse ein, um bestmögliche Sichtungschancen zu erreichen.

Anforderungen

Teamgeist und Bereitschaft zum Komfortverzicht, Trittsicherheit sowie gute Ausdauer und Kondition für mehrstündigen Fahretappen sind Voraussetzung für diese Reise. Sie übernachten zum Teil in Zelten, bei deren Aufbau Sie bitte mithelfen.

Trekking in den Semien- und den Gheralta-Bergen: Teamgeist und Bereitschaft zum Komfortverzicht, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, keine Höhenangst sowie gute Ausdauer und Kondition für mehrstündige Wanderetappen auch in Höhenlagen von über 4000 m sind für die anspruchsvollen, mehrtägigen Trekkingtouren unabdingbar.

Karte Ihrer Reise

  • Blick über die Simien Mountains
  • Unterwegs in den Gheralta Bergen
  • Debark am Fuße der Simien Mountains
  • Entlang lichter Haine in den Simien Mountains
  • Großartige Ausblicke auf die Simien Mountains
  • Auf Hirtenpfaden durch die Simien Mountains, mit Aussichtspunkt auf einen Wasserfall
  • Die freundlichen Blutbrustpaviane
  • Abendstimmung in den Simien Mountains
  • Am Gipfel des Imet Gogo (3926 m)
  • Ein Äthiopischer Wolf, gut versteckt in der Steppenlandschaft
  • Am Gipfel des Inatye auf 4070 m
  • Aussichtspunkt auf die grandiosen Simien Mountains
  • Trekking in der Gheralta-Bergregion
  • Vielleicht einer der schönste Campingplatz Afrikas – unter einem Feigenbaum am Fuss der Sandsteinberge in der Gheralta Region
  • Die Kirche Abreha Atsbeha in der Tigray Region
  • Gut versteckt im Fels, die Felsenkirchen der Tigray Region
  • Kirche Maryam Korkor
  • Panoramablicke von hoch oben in den Gheralta Bergen

Die Berge im Norden von Äthiopien

Dr. Stefan Czurda | 06.03.2020

1. Faszination äthiopische Bergwelten

Schon seit mehreren Jahren bin ich fasziniert von fremden Bergwelten und versuche, mehrmals im Jahr auf Entdeckungsreise rund um den Globus zu gehen. Die Berge der Welt zu bereisen ist mein großes Herzensprojekt!

Nach meinen Reisen in den Oman, nach Tibet und in die schottischen Highlands, wollte ich mir nun unbedingt auch die Berge Afrikas ansehen. Afrika hatte ich bis dato noch nicht besucht, aber das sollte sich nun ändern.

Viele Abenteurer zieht es auf den höchsten Berg Afrikas, den Kilimandscharo. Spricht natürlich nichts dagegen, aber ich persönlich mag es dann doch etwas exotischer. Bei meinen Recherchen für ein geeignetes Bergziel in Afrika habe ich das erste Mal Fotos von den Simien Mountains im Norden von Äthiopien gesehen. Was für unglaublich magische Bergwelten! Die Berge im Norden Äthiopiens werden aufgrund der Weitläufigkeit und der Höhe von über 4000 m auch das „Dach Afrikas“ genannt. Die Form dieser Landschaft ist einzigartig und die Morphologie der Berge sehr speziell. Sie haben mich sofort in ihren Bann gezogen.

Im Norden Äthiopiens gibt es aber auch noch andere, weitaus weniger bekannte Berge als die Simien Mountains, die ich zusätzliche während meiner 16-tägigen Tour kennenlernen durfte.

Das schroffe Sandsteingebirge der Gheralta-Region war mir gänzlich unbekannt. Diese Berge mit ihren versteckten Felsenkirchen sind nicht weniger spektakulär als die Simien Mountains.

Also war mir klar, dass ich in den Norden Äthiopiens reisen musste, um diese Berge zu entdecken und zu fotografieren. Diamir bietet diese beiden Regionen zusammen mit einem spannenden Kulturprogramm in der Reise „Durch die unwegsamen Berge Abessiniens“ an. Und genau diese Reise habe ich gebucht!

2. Wandern in den Simien Mountains

2.1 Aufbruch von Debark

Nach einer Woche Kulturprogramm inklusive der Hauptstadt Addis Abeba, den Felsenkirchen von Lalibela und dem Kaiserpalast von Gondar und unzähligen Kilometern im Reisebus erreichen wir die staubige Stadt Debark am Fuße der Simien Mountains. Nach einer Woche meist über 2000 Meter sind wir gut akklimatisiert und können es kaum erwarten, aus dem Bus auszusteigen und das Trekking zu beginnen. Wir sind vom vielen Sitzen alle schon etwas eingerostet. Zunächst erledigen wir ein paar organisatorische Angelegenheiten in Debark und nehmen unseren Koch und die Scouts mit auf die Reise.

Abb. 3 – Debark am Fuße der Simien Mountains

Scouts sind Einheimische mit Gewehr und obligatorisch in den Simien Mountains. Sie navigieren uns durch die Berge und haben ein gutes Auge für die seltene und endemisch vorkommende Flora und Fauna. Natürlich bewachen sie auch die Camps in der Nacht und schützen uns vor wilden Tieren. Eine Schotterstraße durchzieht das gesamte Gebirge und so können wir mit dem Bus bereits eine deutliche Höhe erreichen, ehe das Trekking im Hochland Äthiopiens beginnt.

2.2 Akklimatisierungstour

Unsere erste Etappe startet bereits auf über 3000 m Höhe. Die Wanderung beginnt spät am Nachmittag und soll uns bei der weiteren Akklimatisierung helfen. Sie dauert zwar nur etwa zwei Stunden, führt uns aber entlang lichter Haine schon sehr nahe an die spektakulären Felsabbrüche heran, wo wir die ersten großartigen Ausblicke auf die Simien Mountains genießen dürfen. Die Nacht im ersten Camp auf 3200 m ist gemütlich und die der Koch zaubert uns ein paar wirklich großartige Gerichte, die wir alle zusammen im Gemeinschaftszelt bei guter Stimmung zu uns nehmen.

2.3 Aufbruch zum hohen Camp

Der nächste Tag wird richtig anstrengend, denn wir müssen ein höheres Camp auf 3600 m erreichen, von dem wir dann die hohen Berge der Simien Mountains besteigen werden. Der Weg dorthin ist lang und oft geht es bergauf und bergab. Gute gut acht Stunden werden wir unterwegs sein. Wir wandern auf einsamen Hirtenpfaden entlang des Felsabbruches und erreichen wieder einen großartigen Aussichtspunkt, diesmal mit Blick auf einen Wasserfall. Über uns kreist ein mächtiger Adler. Weiter des Weges treffen wir auf die bekanntesten Bewohner der Simien Mountains, die freundlichen Dscheladas. Die endemisch vorkommenden Blutbrustpaviane lassen sich aus nächster Nähe beobachten und fotografieren.

In der Mittagssonne ist es richtig heiß! Ohne Kopfbedeckung und einer starken Sonnencreme solltet ihr hier nicht wandern. In einem Flussbett legen wir eine Mittagspause ein, ehe wir in einem steilen Anstieg das hohe Camp auf 3600 m erreichen. Am Nachmittag steigen wir noch etwas höher, um uns für die nächsten Tage noch ein wenig besser zu akklimatisieren. Gegen 17:30 erreichen wir unseren ersten Gipfel in den Simien Mountains, den Kedadit auf 3760 m. Beim Abstieg haben wir traumhafte Ausblicke auf das Äthiopische Hochland im warmen Licht der Abendsonne.

2.4 Auf die hohen Berge der Simien Mountains

Nachts wird es auf 3600 m wirklich sehr kalt und ungemütlich. Die Zelte waren sehr gut, aber ihr müsst auf jeden Fall einen Schlafsack mit einem Komfortbereich von -5 Grad mit dabeihaben. Trotz der Kälte in der Nacht sind wir alle fit für die ausgedehnten Wanderungen auf den Imet Gogo (3926 m) und Inatye (4070 m) in den nächsten Tagen. Wir werden also die 4000 m Marke noch knacken. In den Simien Mountains muss man nicht Bergsteigen, die Gipfel lassen sich meist recht einfach erwandern, allerdings sind die Touren schon ausgedehnt und es müssen längere Wegstrecken zurückgelegt werden. Immer wieder kommen wir bei den Gipfeltouren ganz nahe an die imposanten Felsabbrüche heran, die wirklich sehr spektakulär sind.

Unterhalb des Imet Gogo-Gipfels sind ein paar Felspassagen mit leichter Kletterei zu überwinden, ehe wir die großartige Aussicht auf das Äthiopische Hochland genießen dürfen. Am Weg zum Inatye wandern wir zunächst entlang einer steppenartigen Landschaft, als einer der Scouts in der Ferne ein Tier entdeckt.

Wir haben tatsächlich eine Begegnung mit einem Äthiopischen Wolf, einem der seltensten Tiere der Welt. Ein großartiges Erlebnis! Am letzten Tag unseres Trekkings in den Simien Mountains müssen wir zunächst entlang der Felskante absteigen und den Gegenhang in der starken Vormittagssonne meistern. Zu Mittag sind wir am höchsten Punkt unserer Reise angekommen und stehen am Gipfel des Inatye auf 4070 m. Unser Trekking in den Simien Mountains geht nun langsam dem Ende zu. Wir verlassen den Gipfel und erreichen einen letzten großartigen Aussichtspunkt, wo wir nochmals einen großartigen Ausblick auf eine markante Felsformation haben. Ein wenig bergab wartet an der Straße schon unser Reisebus auf uns, der uns zurück nach Debark bringt.

Was soll ich sagen: Die Simien Mountains sind einfach so anders, als das, was ich an Bergen bis jetzt gesehen habe. Eine einzigartige Kulisse, die man einfach besucht haben muss!

3. Die versteckten Felsenkirchen in den Gheralta-Bergen

3.1 Gemütliches Camping unter dem Feigenbaum

Nach ein paar erholsamen Nächten im Hotel und einem Kulturbesuch in der bekannten Stadt Axum im Tigray Gebiet starten wir unser zweites Trekking in den äthiopischen Bergen. Die bis zu 3000 m hohe Sandsteinberge der Gheralta Region sind ein wirklicher Geheimtipp beim Reisen im Norden von Äthiopien.

Wir schlagen unsere Zelte diesmal gemütlich unter einem riesigen Feigenbaum auf. Das Campen hier am Fuße der Sandsteinberge ist weitaus bequemer und viel milder als in den Höhen der Simien Mountains.

In der Nacht hat es nie unter 10 Grad und abends können wir uns an einem Lagerfeuer wärmen und das Campen richtig genießen.

3.2 Wandern zu den Felsenkirchen

In den nächsten Tagen werden wir die Gegend erkunden und die versteckten Felskirchen der Tigray besuchen. Die erste Kirche, die Abreha Atsbeha, ist allerdings ganz einfach mit dem Bus zu erreichen.

Unsere Bergtouren starten entweder direkt von unserem idyllischen Camp, oder wir fahren kurze Strecken mit dem Bus zum Ausgangsort. Über steile Anstiege geht es teils hoch hinauf in die Sandsteinberge. Die Ausblicke auf die Gheralta Berge sind wirklich sehr beeindruckend. In der Sonne ist es wieder unglaublich heiß und das Wandern wird durch die Hitze erschwert, die den Felsen reflektiert wird. Viel Trinken und sich mit Hut und Sonnencreme vor der Sonne zu schützen, ist hier ein weiser Plan. Wir nehmen die Dienste eines lokalen Bergführers in Anspruch, denn die Felsenkirchen sind sonst nicht zu finden.

3.3 Zuletzt noch eine Klettertour

Das Highlight unseres zweiten Trekkings ist zweifellos der Besuch der bekannten Felsenkirche Maryam Korkor und ihrer kleinen Nachbarin: Abba Daniel Korkor. Um diese Ziele in den Höhen der Gheralta Bergen zu erreichen, müssen wir am letzten Tag unseres Trekkings einige Kletterpassagen im Fels überwinden. Die letzte Tour ist definitiv auch die Anstrengendste. Das Klettern nimmt fast den halben Tag in Anspruch, weil doch einige Touristen zu den Kirchen unterwegs sind und es sich an den steilen Passagen staut. Die Anstrengung haben sich aber gelohnt, denn die beiden Kirchen sind außergewöhnlich sehenswert. Auf der Anhöhe knapp unterhalb der Gipfel hat man entlang der steilen Felshänge den besten Ausblick auf die zerklüfteten Bergwelten der Gheralta Region. Mit diesem letzten Höhepunkt geht nun auch meine Rundreise im Norden Äthiopiens zu Ende.

4. Großartige Erinnerungen an Äthiopien

Ich bin Diamir unglaublich dankbar für diese großartige Reise. Wir wurden von dem gesamten Reiseteam wirklich ganz großartig betreut. Zurück bleiben wunderschöne Erinnerungen an ein sehr spezielles Land mit einer unglaublichen Kultur, großartigen Landschaft und einem sehr freundlichen und hilfsbereiten Volk.

Wer es gerne exotisch mag und einzigartige Bergwelten, die von ihrer Form und Anziehungskraft mit nichts vergleichbar sind, besuchen möchte, dem kann ich als Bergliebhaber den Norden Äthiopiens uneingeschränkt empfehlen.

Der Wiener Fotograf und Blogger Dr. Stefan Czurda ist Outdoor-Liebhaber und bereist in seinem Projekt Berge der Welt exotische Bergwelten rund um den Globus.

  • Szenerie in den Semien-Berge
  • Ziegenhirte
  • Regenbogen überm Wasserfall
  • Zeltcamp in den Semien-Bergen
  • Trekking in den Semien-Bergen
  • Stelenpark in Axum
  • Sonnenuntergang in den Semien-Bergen
  • Pirogge auf dem Tana-See
  • Piester während einer Prozession
  • religöse Wandzeichungen in einer Kirche
  • Markttag in Äthiopien
  • Greifvogel
  • Abessinischer Steinbock
  • DIAMIR-Reiseleiter Detlef in den Semien-Bergen
  • Bauern in Nordöthiopien
  • Blutbrustpavian in den Semien-Bergen
  • Felsenkirche in Lalibela
  • Bete Emanuel Kirche, Lalibela
  • Dorfmarkt Nähe Lalibela

Äthiopien „Historischer Norden und Semien-Berge“

Detlef Masny | 25.11.2015

Äthiopien – Kultur und Trekking
Äthiopien mit seiner reichen Geschichte, seinen einmaligen Kulturstätten und oft atemberaubend schönen Landschaften zieht Reisende an, die in dieser Kombination einen besonderen Reiz sehen. Im November 2015 waren das zehn Österreicher, zwei Deutsche und ihr DIAMIR -Tourenleiter. Nach einem halbtägigen Aufenthalt im quirligen Addis Abeba, das seit kurzem als erste Stadt südlich der Sahara über eine Stadtbahn verfügt, geht es früh am nächsten Morgen per Flugzeug nach Lalibela. Die Felskirchen Lalibelas, die oft als achtes Weltwunder bezeichnet werden, sind keine Museen, sondern religiöse Stätten, in denen Priester Messen abhalten und die zahlreiche Pilger aus dem ganzen Land anziehen. Den ersten Abend in Lalibela beschließt die Reisegruppe mit einer traditionellen Kaffeezeremonie in einem kleinen Restaurant mit herrlichem Ausblick in die weite Landschaft und den Sonnenuntergang. Am nächsten Morgen starten wir zu einer ersten Wanderung zu einer 600 Meter über Lalibela liegenden Felskirche. Die Dörfer und Bauern am Wegesrand bieten ein fast biblisch-archaisches Bild. Die hinter einer Felswand und nur durch einen Tunnel zu erreichende kleine Kirche liegt rund 3.200m ü. N N. Die Wanderung dient damit auch unserer Höhenanpassung für das bevorstehende Trekking. Abends gehen wir wieder in das kleine Restaurant, wo uns nach dem Essen auch noch eine musikalische Darbietung mit Schultertanz geboten wird. Einige von uns lassen sich auch zum Tanz bitten und beweisen erstaunliche Gelenkigkeit. Die Fahrt von Lalibela nach Gondar durch sehr abwechslungsreiche Landschaft dauert einen Tag. Schon nach kurzer Fahrt halten wir spontan in einem Dorf und spazieren durch einen bunten und betriebsamen Markt. Ein besonderes Erlebnis ist der ebenfalls spontane Besuch einer Schule. Der Direktor nimmt mit Freude die reichlich mitgebrachten Schreibutensilien entgegen, was wesentlich sinnvoller ist, als sie an die überall auftauchenden „give me pen“ rufenden Kindern wahllos zu verteilen. Gondar überzeugt mit seinem beeindruckenden Palastareal, dem herrlich ausgemalten Inneren der Debre Berhan Selassie-Kirche und dem Lustschloss des Kaisers Fasilidas, in dessen Wasserbecken alljährlich zum Timkat-Fest (Taufe Jesu) das wohl größte Spektakel Äthiopiens stattfindet. Die Wanderung in den Semien-Bergen müssen wir früher antreten als geplant, weil unser Toyota Coaster Bus durch einen quer stehenden, die gesamte Breite der Schotterstraße blockierenden LKW an der Weiterfahrt gehindert wird. Reiseleiter und Guide eilen voraus und organisieren eine Trägermannschaft, die das auf dem Dach des Busses gelagerte Hauptgepäck zum Zeltcamp bringt. Die Reisegäste marschieren mit ihren Tagesrucksäcken etwa 45 Minuten bis zum Sankaber Camp. Zu allem Überfluss fängt es auch noch an zu regnen. Beim köstlichen Abendessen im Esszelt ist die gute Stimmung wieder hergestellt. Die 4 Trekkingtage mit 5 Übernachtungen im Zelt sind der Kern der Reise. Die Landschaft der Semiens muss man gesehen haben, es gibt keine vergleichbare. Ungewöhnlich in diesem Jahr ist das Wetter, das sonst um diese Jahreszeit meist wolkenlos ist. Beim Wandern am Vormittag herrscht schönstes Sonnenwetter. Mittags ziehen Wolken auf. Am zweiten Tag beginnt kurz nach dem Beziehen der Zelte ein Gewitter, und es schüttet 3 Stunden lang so stark, dass auch Nässe in die Zelte dringt. Wie wir später erfahren, handelt es sich um die Auswirkungen eines Zyklons, der in nie dagewesener Stärke den Jemen und den Golf von Aden heimgesucht hat. Wegen der Regenfälle führt der Bergbach unterhalb des Dorfes Gich so viel Wasser, dass wir beim Durchwaten froh über die Unterstützung unseres jungen Guide sind. Leichter haben es die beiden aus unserer Gruppe, die wegen akuter Magen-/Darm-Probleme auf Maultieren reiten. Wir alle genießen die Ausblicke vom 1.000 m abfallenden Steilrand der Semiens auf das zerklüftete Vorland, auf Schluchten und Felstürme, die sich mit dem am Nachmittag aufziehenden Wolken geheimnisvoll verschleiern. Herden von Geladas (Blutbrustpaviane) sitzen fotogen am Klippenrand. Vom Chennek Camp aus gelingt es unserer Malerin, sich an drei Steinböcke anzuschleichen und sie mit einem Aquarell festzuhalten. Der Reiseleiter freut sich, dass es 11 Reisegäste schaffen, den Bwahit zu erklimmen, mit 4.430 m einer der höchsten Berge Äthiopiens. Dem Trekking folgt eine ganztägige Fahrt durch meist sehr malerische Berglandschaft nach Axum und tags darauf die Besichtigung der Altertümer dieser ältesten Hauptstadt Äthiopiens, die vor allem für ihre imposanten bis zu 33 Meter hohen Grabstelen bekannt ist. Die beiden letzten Tage gehören den Felskirchen im nordöstlichen Tigray und damit der idealen Kombination von Kultur und Wandern in malerischer Natur. Nach meist einstündiger Wanderung durch Felsmassive aus rotem Sandstein erreicht man eine der rund 150 in den Fels geschlagenen Kirchen, deren Gewölbe und Pfeiler flächendeckend mit biblischen Szenen ausgemalt sind. Die Felsbastionen aus rotem Sandstein halten durchaus dem Vergleich mit den bekannten Formationen im Südwesten der USA stand. Den Abschluss unserer Reise bildet ein Bummel über den lebhaft orientalischen Markt von Mekele, der Hauptstadt der Provinz Tigray.
Detlef Masny
DIAMIR – Tourenleiter

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