window.dataLayer = window.dataLayer || []; function gtag(){dataLayer.push(arguments);} gtag('js', new Date()); gtag('config', 'UA-120511641-20');
Termine2019-08-26T12:19:05+01:00

Farbenfrohe Völker im geheimnisvollen Norden

Vietnam

Einzigartige Trekkingrundreise in die zauberhafte Bergwelt mit Gipfelbesteigung des mächtigsten Höhenzuges

4.4 /5
Neu
Unser Topangebot

2690 EUR

  • Inklusive Flüge
  • 6-12 Teilnehmer
  • 15 Tage
  • Schwierigkeit:
  • Veranstallter:

Sie haben Fragen?

Rufen Sie uns an:
+49 341-48736670
Oder Schreiben Sie uns eine Nachricht:
Vielen Dank für Ihre Nachricht!

Termine & Preise

Bitte wählen Sie Ihre Wunschreise aus

vonbisPreis p.P.weitere Informationen
B 05.11.2021 19.11.20212690 EUR D
Buchen

Informationen zu Ihrer Reise

Gehen Sie mit uns auf eine außergewöhnliche Trekkingreise in den landschaftlich eindrucksvollen, bislang noch wenig besuchten Norden und besteigen Sie den höchsten Berg des Landes.

Einzigartiges Trekking in Vietnams Norden

Während der abwechslungsreichen Tour durch Bergnebelwälder, tropischen Dschungel und entlang malerisch gelegener Felder gelangen Sie zu abgelegenen Orten und haben Gelegenheit, das noch sehr ursprüngliche Leben der hier ansässigen Volksgruppen kennenzulernen. Die Trekkingetappen führen Sie über schmale Pfade und durch klare Gebirgsbäche bis in die Bergdörfer der H’mong, Tay und Dao. Dort werden Sie aufs herzlichste in die Gemeinschaft aufgenommen und bekommen einen Einblick in die uralten Traditionen. Ein Highlight ist der Besuch der größten Wasserfälle des Landes, direkt an der Grenze zu China.

Besteigung des höchsten Berges Indochinas – der Fansipan

In Sapa, einer ehemaligen Sommerresidenz der französischen Kolonialherren, starten Sie zum Höhepunkt Ihrer Reise, der Besteigung des 3143 m hohen Mount Fansipan. Die neu gebaute Straße bringt Sie in Windeseile zurück nach Hanoi und am Ende der Reise können Sie bei einer kleinen Kreuzfahrt in der Halongbucht entspannen.

Höhepunkte

  • Vietnams Norden aktiv und intensiv entdecken
  • Exotisches Trekking in der Bergwelt Nordvietnam
  • Wasserfälle, bunte Märkte und Bergvölker
  • Übernachtung auf einer Dschunke in der Halongbucht (UNESCO)
  • Optional: Badeverlängerung an einem Strand Ihrer Wahl in Südostasien

Das Besondere dieser Reise

  • Besteigung des Mount Fansipan – höchster Berg Vietnams
  • Face to face mit den Minderheiten Nordvietnams

Verlauf Ihrer Reise

Die Ausflüge an den Tagen 13 und 14 werden nicht exklusiv für DIAMIR-Gäste durchgeführt. Die Teilnehmerzahl und die Sprache der Reiseleitung können ggf. von der Reiseausschreibung abweichen.

1. Tag: Anreise

Flug nach Hanoi.

2. Tag: Besuch im Wasserpuppentheater in Hanoi 1×A

Am Flughafen werden Sie freundlich in Empfang genommen und fahren zum Hotel. Angekommen checken Sie in Ihre Zimmer ein und haben zunächst Zeit, um sich ein wenig auszuruhen. Am Nachmittag begeben Sie sich auf einen kurzen Bummel ins Zentrum. Später erwartet Sie das erste Highlight der Reise, der Besuch im historischen Wasserpuppentheater. Am Abend genießen Sie ein gemeinsames Essen zur Begrüßung. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 1h, 30 km).

3. Tag: Hanoi – Bac-Son-Tal 1×(F/M/A)

Heute reisen Sie auf landschaftlich idyllischer Strecke ins malerische Bac-Son-Tal. In Thai Nguyen besuchen Sie zunächst das interessante ethnologische Museum, welches Sie auf die Vielfalt der zahlreichen Minderheiten Vietnams einstimmt. Im pittoresken Tal von Bac Son quartieren Sie sich bei Ihrer Gastfamilie in einem Stelzenhaus ein. Am Nachmittag besteigen Sie in kurzen steilen Aufstieg einen Berg am Eingang des Tals. Der Blick vom Gipfel ist atemberaubend und der allein auf dem Berg lebende Telegrafenstationwächter freut sich über jeden Besuch. Sie teilen sich einen großen Raum, der durch Moskitonetze in kleine Abteile getrennt wird. Matratzen liegen direkt auf dem Boden und es gibt Kissen und Decken. Eine einfache Waschgelegenheit und Toilette sind vorhanden. Warmes Wasser wird auf Wunsch gereicht. Übernachtung im Homestay. (Fahrzeit ca. 3h, 150 km, Gehzeit 2,5 h, 5 km).

4. Tag: Bac-Son-Tal – Dorf Dong Khe – Trekking 1×(F/M/A)

Sie fahren ins Dorf Dong Khe, lernen auch dort Ihre Gastfamile und Ihr charmantes Homestay kennen, bevor Sie sich auf die Ihre spannende Wanderung begeben. In den Dörfern leben verschiedenen Minderheiten, vielleicht erkennen Sie ja einige? Rückfahrt nach Dong Khe und Übernachtung im Homestay. (Fahrzeit ca. 2h, 90 km Gehzeit ca. 7h, 18 km).

5. Tag: Don Khe – Ban Gioc – Cao Bang 1×(F/M/A)

Fahrt zu Dorf Ban La für eine weitere Wanderung durch die Berge und entlang der Felder. Im Anschluss wartet ein besonderer Moment auf Sie: Einer der imposantesten Wasserfälle Vietnams. Der Ban-Gioc-Wasserfall ist der größte des Landes, der viertgrößte der Welt und bildet die natürliche Grenze zwischen Vietnam und China. Fahrt nach Cao Bang, Check-in ins Hotel und der Rest des Tages steht zu Ihrer freien Verfügung. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 3h, 120 km, Gehzeit ca. 3h, 10 km).

6. Tag: Cao Bang – Ba-Be-Nationalpark 1×(F/M/A)

Eine landschaftlich reizvolle Fahrt von Cao Bang in den Ba-Be-Nationalpark steht heute an. Nach Ankunft nehmen Sie nur Ihr Tagesgepäck für eine Bootsfahrt und kleine Spaziergänge mit. In einer Höhle steigen Sie für eine Erkundung aus. Besuch eines Wasserfalls und Weiterfahrt mit dem Boot zu Ihrer Unterkunft. Sie schlafen heute wieder bei einer Gastfamilie, jedoch etwas komfortabler. Übernachtung in einem Homestay. (Fahrzeit ca. 4h, 165 km).

7. Tag: Wanderung im Ba-Be-Nationalpark 1×(F/M/A)

Frühstück mit Blick auf den See. Anschließend nehmen Sie ein Boot zum Ausgangspunkt Ihrer Wanderung. Hier oben wohnen Tay und Dzao. Endpunkt der Tour ist nahe des Dau-Dang-Wasserfalls. Rückfahrt mit dem Boot. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 5h, Bootsfahrt ca. 2h).

8. Tag: Ba Be – Yen Bai – Thac Ba 1×(F/M/A)

Am Morgen haben Sie Gelegenheit, eine kleine Radtour zu unternehmen. In einer reichlichen Stunde erreichen Sie die sehenswerte Hua-Ma-Höhle. Am späten Vormittag lange Fahrt zum Thac-Ba-See. Unterwegs wird die spektakuläre Fahrt von einem Besuch auf einer Teeplantage und einem Markt unterbrochen. Übernachtung bei einer Gastfamilie. Einfache, aber sehr authentische Unterkunft in einem Stelzenhaus. (Fahrzeit ca. 6h, 250 km, Radtour ca. 1,5h, 12 km).

9. Tag: Thac Ba – Bac Ha 1×(F/M)

Den Morgen genießen Sie am Thac-Ba-See bei einer Bootstour. Im Städtchen Bac Ha ist wegen des berühmten Sonntagsmarkts schon eine prickelnde Vorfreude aller zu spüren. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 5h, 200 km, Bootstour ca. 2-3h).

10. Tag: Markt von Bac Ha – Sapa (1600 m) 1×F

Ein Höhepunkt der Reise erwartet Sie heute gleich am frühen Morgen – der Besuch des bunten Marktes, welcher immer noch Treffpunkt für viele Ethnien aus den teils abgelegenen Dörfern der Region ist. Anschließend Fahrt nach Sapa. Am späten Nachmittag bleibt noch Zeit für eine kleine Wanderung hinunter zum Cat-Cat-Wasserfall – nicht einsam, aber landschaftlich umwerfend. Übernachtung in Hotel. (Fahrzeit ca. 3h, 100 km, Wanderung ca. 2h).

11. Tag: Sapa – Besteigung Fansipan (3143 m) – Sapa (1600 m) 1×(F/M)

Transfer zum Ausgangspunkt der Wanderung. Auf rund 2000 Metern ist Start. Der Aufstieg ist abwechslungsreich und führt durch dichten Urwald, Bambuswald und über aussichtsreiche Grate. Der Untergrund ist teilweise steinig und hin und wieder benötigen Sie die Hände, um sich an den ganz steilen Stellen hinaufzuziehen. Nach fünf bis sieben Stunden erreichen Sie die Seilbahnstation und auf den eigentlichen Gipfel führen von hier noch einige Treppenstufen. Der Trubel am Gipfel kann etwas befremdlich sein, doch ist es auch ein ganz besonderes Erlebnis. Der Aufstieg ist dank seines Reliefs sehr abwechslungsreich und nie langweilig – wenngleich anstrengend. Für den Abstieg nutzen Sie die 2016 eröffnete, hochmoderne Seilbahn. Von der Talstation Transfer zum Hotel. Am Abend empfehlen wir eine Massage. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 5-7 Std., 1200 m↑).

12. Tag: Sapa – Fahrt nach Hanoi 1×F

Fahrt direkt nach Hanoi. Die neue Straße ist die schnellste und komfortabelste Art zurückzukehren. Der späte Nachmittag und der Abend stehen für individuelle Erkundungen zur Verfügung. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 5h, 320 km).

13. Tag: Hanoi – Halongbucht 1×(F/M/A)

Früher Transfer in Richtung Halongbucht. Die Einschiffung erfolgt gegen Mittag. Nach Bezug der Kabinen und einer Sicherheitseinweisung Mittagessen an Bord. Am Nachmittag sind Sie mit Ihrem Schiff in der Bucht unterwegs und besuchen eine imposante Höhle. In der Nacht geht die Dschunke in einer Bucht vor Anker und Sie genießen den Komfort an Bord. Übernachtung auf der Dschunke. (Fahrzeit ca. 4,5h, 170 km).

14. Tag: Halongbucht – Hanoi – Abreise 1×(F/M)

Schon sehr früh beginnt der Tag an Bord. Wenn es das Wetter zulässt, können Sie noch eine Kajakfahrt unternehmen. Langsame Rückfahrt zum Hafen und gegen 11 Uhr ist die Ausschiffung vorgesehen. Fahrt ins Dorf Yen Duc zu Frau Mui, die ein authentisches Mittagessen serviert. Für Sie haben wir eine private Vorführung der örtlichen Wasserpuppentheatergruppe arrangiert. Fahrt nach Hanoi. Rückflug nach Deutschland oder Anschlussprogramm. (Fahrzeit ca. 4,5h, 170 km).

15. Tag: Ankunft

Ankunft in Deutschland.

(F) = Frühstück, (M) = Mittagessen, (L) = Lunchpaket, (A) = Abendessen

Leistungen zu Ihrer Reise

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt (weitere Abflughäfen auf Anfrage) nach Hanoi und zurück mit Vietnam Airlines oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class
  • Deutsch sprechende Reiseleitung
  • alle Fahrten und Transfers in privaten Fahrzeugen sowie in privaten und öffentlichen Booten
  • alle Eintritte laut Programm
  • Reiseliteratur
  • 6 Ü: Hotel im DZ
  • 3 Ü: Privatunterkunft im MBZ
  • 2 Ü: Privatunterkunft im MBZ (Gemeinschaftsbad)
  • 1 Ü: Schiff in Doppel-Kabine
  • Mahlzeiten: 12×F, 10×M, 8×A

Nicht in den Leistungen enthalten

  • Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Visum (ab 48 EUR)
  • optionale Ausflüge
  • Trinkgelder
  • Persönliches

Hinweise & Zusatzinformationen zu Ihrer Reise

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 6, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Die Homestays/Gästehäuser weisen unterschiedliche Ausstattungen und Standards auf. Die Nachtlager sind meist große Räume, Vorhänge trennen einzelne Abteile in Lager, in denen die Matratzen direkt am Boden liegen und Kissen und Decken haben.

Anforderungen

Interesse und Toleranz gegenüber fremden Kulturen und Religionen sowie Bereitschaft zum Komfortverzicht in zum Teil sehr einfachen Unterkünften sind unablässlich auf dieser Reise. Teamgeist, körperliche Fitness und Freude am Wandern, Trittsicherheit in rutschigem, auch steilem Gelände und ausreichend Kondition für Wanderungen und die Besteigung des Fansipan mit Gehzeiten von vier bis sieben Stunden sind Voraussetzung für diese Tour. Die Route verläuft meist auf schmalen tropischen Wanderwegen, durch Bambuswald, zum Teil über Grate, sehr steile Erdflanken und über Leitern. Während der Tour sind einige Bachdurchquerungen nur zu Fuß möglich – dafür sind Trekkingstöcke und Trekkingsandalen von Vorteil.

Die Wege, die zum Teil nur breitere Trampelpfade sind, führen in einigen Fällen auch durch schlammige Stellen. Die Tour auf den Fansipan ist anspruchsvoll, technisch jedoch nicht schwierig. Durch die tropischen Gefilde und die Rutschgefahr allerdings anstrengend. Auf dem Gipfel kann es empfindlich kalt werden!

Zusatzinformationen

Beste Reisezeit: Oktober und November, als auch März und April. Warme Kleidung ist für diese Reise erforderlich. Die durchschnittliche Jahrestemperatur für Sapa beträgt 15°C, mit einem Maximum von 30°C und einem Minimum von 1°C. Die wärmsten Monate sind Juli und August, die kältesten Dezember und Januar. Die Regenzeit ist von Mai bis September, mit den höchsten Niederschlägen im Juli und August. Die Luftfeuchtigkeit reicht von 75 bis 91 Prozent mit einem jährlichen Mittelwert von 86 Prozent.

Eröffnung der längsten Seilbahn der Welt am Fansipan (3143 m) in Vietnam

Am höchsten Berg Vietnams und Indochinas, dem Fansipan (3143 m) wurde eine 6,2 km lange Seilbahn durch die österreichische Firma Doppelmayr errichtet. Die Bahn endet bei einer Bergstation auf 3007 Metern Höhe. Baubeginn war November 2013.

Seit Januar 2016 ist sie nun in Betrieb – die längste Seilbahn der Welt mit 6282 Metern Länge. Damit hält sie gleich zwei Guinness-Weltrekorde: als längste Drei-Seilbahn und für den größten Aufstieg zwischen Tal- und Bergstation, welcher hier 1410 Meter beträgt.

Das System ist auf bis zu 2000 Touristen pro Stunde ausgelegt, so kann und wird es am Gipfel mit der solitären Ruhe vorbei sein. Aber auch die asiatischen Besucher haben ja ganz eigene Rituale auf dem Gipfel, die es sicher wert sind, beobachtet zu werden.

Karte Ihrer Reise

  • im Mekongdelta
  • Feldarbeit
  • VIEFAM_2016_1HGN_mit_dem_bambusfloß_unterwegs.JPG
  • VIEFAM_2016_1HGN_Essen.JPG
  • VIEFAM_2016_1HGN_unterwegs_im_Mekongdelta.JPG
  • Szenerie auf dem Land
  • per Rad unterwegs
  • VIEFAM_2016_1HGN_Kids_on_Tour.JPG
  • VIEFAM_2016_1HGN_tolle_Unterkuenfte.JPG
  • Fahrt mit der ganzen Familie durch die Halongbucht

Vietnam – eine besondere Familienreise

Frau Nguyen | 18.08.2016

Liebes DIAMIR Team,

spannend und erholsam – so haben wir uns unsere Familienreise vorgestellt und mit voller Vorfreude die Koffer gepackt. Unsere Erwartungen wurden dann vor Ort sogar übertroffen! Die sorgfältig ausgewählten Reiseziele, unser zuverlässiger und stets freundlicher Guide sowie die mit viel Liebe ausgesuchten Unterkünfte haben unsere Familienreise zu einem super Highlight gemacht. Die Mischung aus Besichtigungen und individueller Freizeit stimmte perfekt. Stundenlang sind wir durch Reisfelder spazieren gegangen und mit dem Rad auf gut asphaltieren Straßen durch kleine Dörfer bei Hoi An gefahren.
Gerade für unsere Kinder gab es viele tolle Programmpunkte wie z.B. das spannende Wasserpuppentheater, Lampion-Bastelstunden sowie ein gemütlicher Kochabend. Unseren Kleinen hat wohl die aufregende Fahrt mit dem Korbboot am besten gefallen, auch wenn es eine etwas wacklige Angelegenheit war. Dank unserer geschickten Ruderin fühlten wir uns jedoch stets sicher. Reisen bildet – weit ab der modernen medialen Welt, erhielten unsere Kinder während des Besuchs im Ethnologischen Museums einen interessanten Einblick über die Lebensweisen ihrer Altersgenossen.
Alle Unterkünfte waren spitze. Wir übernachteten z.B. in einem traditionellen Stelzenhaus und das Hotel in Hoi An mit Pool war ein Wohltat. Natürlich waren wir auch sehr gespannt, wie unseren Kindern die vietnamesische Küche schmeckt. Von der milden Pho-Suppe, den knusprigen Baguettes und den frischen Smoothies konnten unsere Kinder am Ende gar nicht genug bekommen.

Vielen Dank für die spannende Reise, bis bald auf ein Neues.

  • Safrangelbes Kolonialgebäude in Hanoi
  • Am Hoan-Kiem-See in Hanoi
  • Ehemaliges Wohnhaus von Bac Ho oder auch Onkel Ho
  • Cát-Bà-Nationalpark - UNESCO Biosphärenreservat
  • Kayakfahren in der Halongbucht
  • Im Dorf Duong Lam in der Nähe von Hanoi
  • Reisfelder in der Nähe von Sapa
  • Detail – Reisfeld in der Nähe von Sapa
  • Trekking in Nordvietnam
  • Bunte Trachten in Nordvietnam – Markt im Dorf Sinchai
  • Im Dorf Duong Lam in der Nähe von Hanoi
  • Im 1986 eingerichteten Cát-Bà-Nationalpark
  • Im Tempel von Lao Cai im Norden Vietnams
  • Bunte Trachten zum Markttag in Nordvietnam
  • Abgeerntetes Reisfeld, That Khe
  • Bunte Tracht in Nordvietnam
  • Trekking in Nordvietnam
  • Schwarze Thai in der Nähe von Dien Bien Phu
  • Dorf der schwarzen Thai in der Nähe von Dien Bien Phu

Vietnam – Farbenfrohe Bergvölker im geheimnisvollen Norden 2014

Marianne Strzeletz | 15.01.2015

Hallo liebe Reisefreunde,

im November 2014 hatte ich Gelegenheit, eine kleine Gruppe nach Vietnam auf der DIAMIR-Reise: „Farbenfrohe Bergvölker im geheimnisvollen Norden“ zu begleiten.

Nach einem angenehmen Vietnam Airlines Flug (direkt ab/an Frankfurt) erreichten wir die vietnamesische Hauptstadt: Hanoi. Wir spazierten durch die Altstadt, um den Hoan-Kiem-See und besuchten die amüsante Vorstellung des Wasserpuppentheaters. Unvergesslich war das vertonte Geschnatter der Enten im Schauspiel!

Anschließend konnten wir Vietnam von seiner schönsten Seite erleben. Es ging auf einer Dschunke mitten durch die traumhafte Halong-Bucht. Luxuriös beherbergt und vielfältig verköstigt zog unser Schiff ruhig durch die faszinierende Kalksteinlandschaft. Unser sehr erfahrener Reiseleiter Hai (sprach hervorragend deutsch) riet uns, dies alles ausgiebig zu genießen, denn: „die Zeiten würden härter werden“.

Gespannt und voller Vorfreude reisten wir weiter in den unberührten und wenig besuchten Nordwesten Vietnams zum Ausgangspunkt unseres fünftägigen Trekkings. Dabei erlebt man diesen vom Tourismus noch kaum berührten Teil des Landes hautnah. Untergebracht ist man zuhause bei den Gastfamilien auf deren Bauernhöfen, übernachtet wird dort sehr einfach z.T. auf Matten, was aber für diesen Teil Vietnams vollkommen in Ordnung ist. Es kam ein wenig Berghüttenfeeling auf. Während unseres Aufenthaltes war Hochzeitssaison und die geschäftigen Hausherren und -damen kamen erst spät nach Hause. Doch dann wurden uns unter einfachsten Bedingungen gekochte Leckereien serviert. Wir freuten uns immer sehr, wenn man uns zum „Feierabend“ den selbstgebrannten Reisschnaps zum Probieren anbot. Wie gut, dass man durch die DIAMIR-Mitnahmeempfehlung und Reiseinformationen, was die Ausrüstung und das Wissen betrifft, gut auf alles vorbereitet ist, ich konnte mich perfekt auf alles einstellen. Beim Trekking wurde für uns von fleißigen Trägern das größere Gepäck transportiert, sodass wir nur unsere Tagesrucksäcke auf dem Rücken hatten. Die sanitären Einrichtungen variierten von Natur-Toilette/Plumpsklo bis hin zu warmem Wasser und einem für unser europäisches Verständnis „normalem Badezimmer“. Jedoch kamen wir alle sehr gut zurecht – selbst an die Geräusche der in der Nähe der Häuser untergebrachten Hühner, Hunde und Schweine haben wir uns sehr schnell gewöhnt.

Das Trekking selbst variierte von den Schwierigkeiten her. Der erste Tag diente der Eingewöhnung und war mit ca. 2,5 Stunden auf einem schönen Wanderweg sehr einfach und bequem zu laufen. Dies sollte sich noch steigern. Durch dichten Dschungel ging es am 2. Tag weiter. Wir eroberten Reisfelder, gelangten an Maisfeldern, Erdnussplantagen und jeder Menge Wasserbüffeln vorbei. Es ging durch Dörfer, im Wald rauf und runter – dies teilweise auch recht steil. Eine gute Trittsicherheit – besonders bei steilen und steinigen Wegen im Wald – ist hier ein Muss! Meistens bestanden die Tage aus 2 Mal je 3 oder 3,5 Stunden Wanderung, unterbrochen von einer ausgiebigen Mittagspause. Teilweise als Picknick oder in kleinen lokalen Imbissstuben. Einmal quartierten sich unsere Träger auch in der Küche einer einheimischen Familie ein, um für uns zu kochen. Ungewollten Kontakt mit kleinen glitschigen Regenwaldbewohnern hatten wir an zwei kurzen Passagen ebenfalls. Wir machten Bekanntheit mit Blutegeln. Auch hier gab es eine Lösung: nicht stehenbleiben, zügig weitergehen und im nächsten Bachlauf sofort die Schuhe von ihnen befreien. Trekking im Dschungel ist immer ein großes Abenteuer!

Nach dieser ersten fünftägigen Trekkingetappe wurden wir am Ziel von unserem Fahrer begrüßt. Wie gut, dass wir ihm vorher frische Wechselkleidung von uns mitgaben. Die weitere Fahrt nach Cao Bang und einem Tag in Ba Be verschaffte unseren Füßen ein wenig Erholung. Besonders schön war die entspannte Bootsfahrt in Ba Be auf einem Fluss bis hin zum Ba-Be-See mit Stopp und einem Spaziergang zu einem kleinen Wasserfall. Es war ein wenig neblig, und es kam eine sehr schöne mystische Stimmung auf.

Weiter ging es dann auf einer abenteuerlichen Straße quer durch das ländliche Nordvietnam und den Dschungel nach Sapa. Die Ortschaft befand sich während unseres Aufenthaltes im Nebel, sodass wir zunächst nicht viel von der Stadt zu sehen bekamen. Hier begann unser insgesamt dreitägiges Zelttrekking zum Gipfel des 3143 m hohen Fansipan, dem höchsten Berg Vietnams. Auch bei dieser Tour wurde das komplette Gruppengepäck (Zelte, Küche, Proviant und persönliches Gepäck der Reiseteilnehmer) wieder von fleißigen Trägern übernommen, sodass nur der Tagesrucksack von uns selbst getragen wurde.

Wie unberechenbar das Wetter im tropischen Hochwald sein kann, bekamen wir bei unserem Aufstieg sehr gut zu spüren. Regen und Nebel dominierten die beiden Tage. Getreu dem Motto: „Der Weg ist das Ziel“ stiegen wir aber tapfer auf den unbefestigten Wegen (hier sei Vorsicht geboten, denn an Regentagen ist der Weg schlammig und matschig) durch den Nebelwald auf. Besonders steile Passagen konnte man gut mit Leitern und Seilen sichern. Schleierhaft war es uns, wie die Einheimischen solche Wege mit ihren Sandalen oder einfach nur Badeschlappen meisterten.

Unser junger Bergführer war sehr umsichtig, wartete, reichte immer wieder eine helfende Hand und so erreichten wir am zweiten Aufstiegstag tatsächlich den Gipfel des Fansipan. Auf die grandiose Bergsicht mussten wir allerdings noch ein wenig warten. Beim Abstieg dann das Wunder: es kam Wind auf und blies Wolken und Nebel zeitweilig fort, so dass wir doch noch auf ein Meer aus Gipfeln und Wolken und sogar blauen Himmel blicken konnten! Diese Aussichten waren einfach wunderbar und entschädigten für die Anstrengungen beim Aufstieg im Nebel!

Nach einer letzten Nacht – durch den starken Wind stellten wir die Zelte in eine Schutzhütte – erreichten wir am nächsten Morgen unseren Ausgangspunkt und durften uns über eine Urkunde und eine Medaille freuen. Nun hatten auch wir verdientes Wetterglück: Wir stiegen mit schweren Beinen noch die Stufen des Ham-Rong-Berges hinauf und konnten mit einem Eis in der Hand und bei wunderschönem Sonnenschein wunderschöne Blicke auf Sapa richten!

Einen Tag später fuhren wir noch nach Bac Ha und genossen den Sonntagsmarkt. Wir schossen Unmengen an Fotos. Hier kann man ziemlich alles kaufen: von Souvenirs, Kleidung, Lebensmitteln bis hin zu Hunden, Hühnern, Schweinen und Wasserbüffeln! Ein typischer Südostasiatischer Markt. Überall sieht man die Einheimischen in ihren bunten Trachten regen Handel treiben – ein tolles Erlebnis!

Die Nacht im Zug (Vierbett-Abteil, angenehmer Schlafwagen) zurück nach Hanoi verlief unkompliziert. Wir wurden schaukelnd in den Schlaf gewiegt. Am letzten Tag konnten wir nach einer kleinen Erfrischungspause und einem stärkenden Frühstück Hanoi genießen und ein wenig besser kennenlernen. Wir besuchten das Ho-Chi-Minh-Mausoleum, die Ein-Säulen-Pagode und Ho Chi Minhs Wohnhaus. Am Literaturtempel fand gerade die Abschlussfeier der Studenten statt – es wurde gefeiert, gelacht und viel fotografiert. Ein schöner Abschluss einer erlebnisreichen Reise!

Eure Marianne Kube

Verkauf & Beratung Ostasien, Südostasien

+49 351 31207-372

m.kube@diamir.de

  • Wandern auf dem Fansipan in Nordvietnam
  • Während der Besteigung des Mt. Fanispan
  • Während der Besteigung des Mt. Fanispan
  • Während der Besteigung des Mt. Fanispan
  • Während der Besteigung des Mt. Fanispan
  • während der Besteigung des Mt. Fanispan
  • Bergwelt am Fansipan

Vietnam – Fansipan: Der Weg ist die Herausforderung!

Dörte Puhl | 17.09.2014

7 Tage Reisebaustein Trekking vom 21.07.2014 – 28.07.2014

Über Reisterrassen und durch ursprünglichen Urwald zum höchsten Punkt ganz Indochinas aufsteigen…

Im Norden Vietnams lockte uns der Fansipan mit einer Trekkingtour. Uns war schon klar, dass wir uns im Reisezeitraum Juli mitten in der Regenzeit bewegen, aber wir wollten diesen Berg unbedingt erleben.

Tja und nun wissen wir, was Regenzeit bedeutet! Als hätte jemand den Stöpsel aus einem unendlich gefüllten Wasserbecken gezogen, so ergoss sich am ersten Trekkingtag das Wasser über uns. Zum Glück hielt sich die Temperatur angenehm warm. Wir durchquerten dick angeschwollene Bäche, stampften durch Schlamm, kletterten über Baumwurzeln und Felsen. Dicke graue Regenwolken umschlossen die Berggipfel. Unglaublich eindrucksvoll.

Wenn man so nass ist, also wirklich jeder letzte Fleck am Körper, dann freut man sich am Nachmittag bei Ankunft im Camp, wenn man noch eine trockene Hose und ein trockenes Shirt in der Tasche findet. In der Hütte am Feuer wurde es schließlich gemütlich.

Beim Erwachen am nächsten Tag (2.200 m) schmunzelte uns schon die Sonne entgegen und kleine flauschige Wölkchen zierten den blauen Himmel. Gipfeltag! Super, das wird ein schöner Tag werden und keine Schlammschlacht. Buddha meinte es gut mit uns.

Immer weiter kämpften wir uns nach oben. Mal über angenehme Trampelpfade oder auch durch Schlamm, dann hangelten wir uns wieder über Leitern, Baumstämme, Felsen und Baumwurzeln und das oft auf allen Vieren. Während wir uns nach oben mühten, konnten wir erleben, wie hart doch die vietnamesischen Bergvölker sind. Zum Teil bis zu 3 Mal am Tag laufen die Jungs von Sapa aus mit ca. 30-40 Kilo Last auf dem Rücken in einfachen Schlappen den Fansipan hinauf. Unfassbar, wir waren schwer beeindruckt.

Die Mittagspause auf 2.800 m ließ die Energiereserven wieder etwas regenerieren und schließlich ging es weiter durch Bambuspfade und über Felsen auf die Spitze des Fansipan. Um 14.30 Uhr hatten wir es geschafft! Was für ein Erfolg! Das war kein leichter Weg, aber ein beeindruckendes Erlebnis! Wir sind stolz. Wir wurden mit einem wirklich guten Blick belohnt und konnten sogar Sapa sehen.

Am Abend gab es im Zeltcamp (2.800 m) wieder ein leckeres Essen und dazu etwas „Happy-Water“ (ein süffiger Reisschnaps) gekrönt mit einem wunderbaren Ausblick über die Berge und den Sonnenuntergang. Anschließend erstrahlte ein idealer, klarer Sternenhimmel, -wunderschön.

Sogar den Abstiegstag konnten wir bei sonnigem Wetter genießen. In Sapa gab es eine Dusche im Hotel. Herrlich, die haben wir uns verdient!

Ja, die Tour auf den Fansipan ist herausfordernd und kein Spaziergang, nicht wegen der Höhe, sondern der Weg stellt die große Herausforderung dar und der ist einfach beeindruckend, weil eben alles noch ursprünglich ist, nicht ausgebaut, nicht touristisch. Der Blick über die grün bewachsenen Berge ist wunderschön. Wie schön frisch die Luft ist…ganz im krassen Gegensatz zu Hanoi. In den nächsten Jahren wird sich am Fansipan einiges verändern…man baut eine Seilbahn und eine feste Unterkunft als Zwischencamp auf 2.800 m für die Wanderer. Einige mögen diesen Fortschritt positiv sehen, aber die Ursprünglichkeit wird somit leider verloren gehen. Wir sind froh, dass wir vorher dort waren und können das nur jedem empfehlen.

DöJö / August 2014

Unsere Webseite verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung und unseren Datenschutzbestimmungen zu. » Weitere Infos Einstellung Ok

Datenschutzeinstellungen