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Termine2019-08-26T12:19:05+01:00

Winterliche Motive in Fernost

Japan

In kleiner Gruppe die spektakulären Schneelandschaften Hokkaidos und intensive Tierbeobachtungen erleben

Neu
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7190 EUR

  • Inklusive Flüge
  • 8-10 Teilnehmer
  • 15 Tage
  • Schwierigkeit:
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Informationen zu Ihrer Reise

In der kalten Jahreszeit mit der Kamera unterwegs in Japan: Der Fokus dieser spannenden Fotoreise richtet sich auf die intensive Fotografie auf nur im Winter in Japan anzutreffende Spezies. Sie haben viel Zeit bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen Ihre perfekten Motive aufzuspüren. Mit Rat, Tat und viel Erfahrung steht Ihnen während der gesamten Reise der DIAMIR-Fotoreiseleiter Michael Lohmann zur Seite.

Die unendliche Schönheit der Natur Hokkaidos erleben

Die nördlichste Insel Japans beeindruckt mit atemberaubenden Nationalparks und einzigartiger Fauna. Besonders während der schneereichen Monate bezaubern die in Nebelschwaden gehüllten vereisten Küsten der Shiretoko-Halbinsel mit ihrer reichen Vogelwelt.

Seltene Arten in schneeweißer Szenerie

Von Deck eines exklusiv gecharterten Bootes bekommen Sie die seltenen Riesenseeadler, die im Winter auf dem Packeis ihre Jungen aufziehen, direkt vor die Linse. Lassen Sie sich von den eleganten Paarungstänzen der Mandschurenkraniche in ihren Bann ziehen und beobachten Sie die anmutigen Singschwäne, die auf einem zugefrorenen Kraterseee leben. In Rausu nehmen Sie den Riesen-Fischuhu, die seltenste Eule der Welt, in Ihren Fokus.

Auf der Insel Honshu werden Sie den legendären badenden Schneeaffen begegnen – Rotgesichtsmakaken, die sich in heißen Thermalquellen entspannen.

Höhepunkte

  • Riesenseeadler, Singschwäne, Mandschurenkraniche und Riesen-Fischuhus auf Japans nördlichster Insel Hokkaido
  • Badende Rotgesichtsmakaken in den heißen Thermalquellen bei Nagano
  • Traumhafte Winterlandschaften im Akan- und Shiretoko-Nationalpark (UNESCO)
  • Intensive fotografische Betreuung und gemeinsame Bildbesprechungen
  • Viel Zeit und Freiraum zum Fotografieren

Das Besondere dieser Reise

  • DIAMIR-Fotoreiseleitung durch Michael Lohmann
  • Zwei Tage exklusiver Bootscharter zur Seeadlerbeobachtung in Rausu

Verlauf Ihrer Reise

1. Tag: Anreise

Direktflug mit All Nippon Airways ab Frankfurt nach Tokio.

2. Tag: Tokio – Kushiro 1×A

Ankunft in Tokio Haneda, wo Sie direkt Ihren Anschlussflug nach Kushiro auf Hokkaido erreichen. Nach Ankunft in Kushiro erfolgt Ihr Transfer zum Hotel, wo Sie sich erfrischen und von der Anreise erholen. Beim Begrüßungsabendessen lernen Sie Ihre Mitreisenden sowie Ihren DIAMIR-Fotoreiseleiter kennen und besprechen den Ablauf der folgenden Tage auf Hokkaido. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Kushiro – Akan International Crane Centre – Rausu 1×(F/M (LB)/A)

Ihr heutiges Ziel ist Rausu, die östlichste Stadt Japans auf der Shiretoko-Halbinsel. Unterwegs halten Sie am Akan International Crane Centre, wo Sie erste Bilder von den berühmten Mandschurenkranichen machen. Weiterfahrt zur Shiretoko-Halbinsel, welche 2005 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt wurde. Sie ist der südlichste Punkt, an dem sich Eis in der nördlichen Hemisphäre auf dem Meer bildet. Hier verursacht der Oyashiostrom an den Küsten Nebel und Eis auf See. So lässt sich erklären, dass ein Großteil der hier zu beobachtenden Vögel eigentlich in Sibirien und Kamtschatka heimisch sind. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 3-4h, 200 km).

4.-5. Tag: Rausu: dem Riesenseeadler und Riesen-Fisch-Uhu auf der Spur 2×(F/M (LB)/A)

Die Tage stehen Ihnen zur Verfügung, um gemeinsam mit Ihrem Fotoreiseleiter die besten Standorte für tolle Tier- und Landschaftsfotografien zu entdecken. Rausu ist einer der besten Orte weltweit, um die seltenen und einzigartigen Riesenseeadler zu fotografieren. Im Winter sind diese Vögel auf dem Packeis die Hauptattraktion. Der Riesenseeadler brütet eigentlich im Osten Russlands, meist in Kamtschatka. Über 1000 Adler kommen im Winter jedoch auf die Shiretoko-Halbinsel um auf dem Packeis ihre Jungen aufzuziehen. An zwei Tagen steht Ihr Bus vor Sonnenaufgang bereit um Sie zum nahegelegenen Hafen von Rausu zu fahren. Hier steht Ihnen an beiden Tagen für jeweils sechs Stunden ein exklusiv gechartertes Boot zur Verfügung, dass Sie bei guter Wetterlage zur Packeisgrenze bringt. Die Riesenseeadler befinden sich zwar auch in Küstennähe, aber die schönsten Bilder entstehen an der Packeisgrenze. Um die Adlerplätze zu erreichen, ist eine mehrstündige Bootsfahrt nötig – je nachdem, wie weit das Eis entfernt ist. An Tagen, an denen keine Bootsfahrten möglich sind, gehen Sie im Shiretoko-Nationalpark auf Safari, um mit etwas Glück Sikahirsche, Habichtskauze und Rotfüchse vor die Kamera zu bekommen. Ein weiterer Höhepunkt ist die Fotografie der wohl seltensten Eule der Welt, dem Riesen-Fischuhu. Von ihm gibt es weltweit nur noch etwa 1000 Tiere. An einem Abend besuchen Sie bei Rausu ein Projekt, das sich auf Fotografen spezialisiert hat. Der nachtjagende Uhu wird mit Stroboskoplampen beleuchtet, die ihn nicht stören. Ihre Kameras müssen auf die Stroboskopblitze synchronisiert werden. Dabei wird Ihnen vor Ort selbstverständlich geholfen. Übernachtung wie am Vortag.

6. Tag: Rausu – Nemuro: Riesenseeadler auf Eis 1×(F/M (LB)/A)

Am Morgen verlassen Sie Rausu zur Fahrt nach Nemuro. Auf dem Weg besuchen Sie die Notsuke Halbinsel wo weitere schöne Landschafts- und Wildlife-Motive auf Sie warten. Weiterfahrt nach Nemuro und Check in im Hotel. (Fahrzeit ca. 3h, 140 km).

7. Tag: Nemuro – Kussharo-See 1×(F/M (LB)/A)

Am Morgen haben Sie einen weitere Gelegenheit Riesenseeadler aus nächster Nähe zu fotografieren. Auf einem zugefrorenen See unweit von Nemuro werden die Tiere angefüttert und haben somit einen sehr kurze Fluchtdistanz. Hinzu kommen einige Futterkonkurrenten mit welchen es zu spektakulären Kampfszenen kommen kann. Anschließend fahren Sie mit dem Bus in Richtung Süden zum Akan-Nationalpark zwischen den Seen Mashu und Kussharo. Letzterer ist ein zauberhafter Kratersee und gleichzeitig mit einem Umfang von 57 Kilometern der größte See des Nationalparks. Jeden Winter kehren hier einige hundert Singschwäne zum See zurück. Besuchen Sie die besten Plätze für optimale Aufnahmen. Dank der zahlreichen heißen Quellen ist das Ufer stets eisfrei, auch dann, wenn die restliche Wasseroberfläche des Sees gefroren ist. Am Abend bietet sich ein erholsamer Besuch in einem der besten Onsen (Thermalbad) Hokkaidos an. Übernachtung im Hotel in Kawayuonsen. (Fahrzeit ca. 2-3h, 110 km).

8. Tag: Kussharo-See: Quartier der Singschwäne 1×(F/M (LB)/A)

Vor Sonnenaufgang steht Ihr Bus bereit, um Sie zu den besten Fotospots zu fahren. Ihr Frühstück erhalten Sie verpackt als typisch japanische Bento-Box zum Verzehr unterwegs. Der ganze Tag steht Ihnen zur Verfügung, um gemeinsam mit Ihrem Fotoreiseleiter und einem lokalen Guide die besten Standorte für tolle Tier- und Landschaftsfotografien zu entdecken. Übernachtung wie am Vortag.

9. Tag: Kussharo-See – Tsurui 1×(F/M (LB)/A)

Zeitig am Morgen besuchen Sie erneut die Singschwäne am Kussharo-See. Nach dem Frühstück Weiterreise durch das Sumpfgebiet und Marschland des Akan-Nationalparks. Ihr Hotel in Tsurui liegt unweit der drei Hauptaufenthaltsorte der Mandschurenkraniche. Sie haben die Möglichkeit, die Tiere zum Sonnenauf- und Sonnenuntergang beim Fressen zu beobachten. Seeadler, Schwarzmilane und zahlreiche andere Raubvögel sind ganz in der Nähe, um auf ihre Gelegenheit zu warten um an der Mahlzeit der Kraniche teilzuhaben. Die Kraniche sind sehr aktiv und führen Tänze auf – ein illustres Schauspiel, das sich oftmals direkt vor der Kamera in wenigen Metern Entfernung abspielt. Die Tiere haben eine vergleichsweise geringe Fluchtdistanz. Übernachtung in Tsurui. (Fahrzeit ca. 1-2h, 70 km).

10.-11. Tag: Akan-Nationalpark: Lebensraum der Mandschurenkraniche 2×(F/M (LB)/A)

An beiden Tagen starten Sie rechtzeitig, um bei Sonnenaufgang die besten Fotospots zu erreichen. Ihr Frühstück erhalten Sie als typisch japanische Bento-Box zum Verzehr unterwegs. Der ganze Tag steht Ihnen zur Verfügung, um gemeinsam mit Ihrem Fotoreiseleiter und einem lokalen Guide die besten Standorte für tolle Tier- und Landschaftsfotografien zu entdecken. Übernachtung wie am Vortag. Wichtiger Hinweis zu Tag 11: Bitte packen Sie heute Abend für die nächsten zwei Tage eine kleine, separate Tasche oder Rucksack mit leichten Wechselsachen, Kosmetik und allen was Sie für die zwei Übernachtungen dringend benötigen. Nach Ankunft in Tokio geben Sie Ihr Hauptgepäck am Flughafen Haneda zum Versand an Ihr Hotel in Tokio auf. Zu den Schneeaffen reisen Sie im Zug somit nur mit Ihrem leichten Gepäck und Ihrer Fotoausrüstung. Die Temperaturen und Wetterverhältnisse bei den Schneeaffen sind weniger extrem als auf Hokkaido aber dennoch winterlich. Ihr Hauptgepäck steht Ihnen am 14. Tag nach Ankunft im Hotel in Tokio wieder zur Verfügung.

12. Tag: Kushiro – Tokio – Yudanaka 1×(F/A)

Transfer zum Flughafen Kushiro und Flug nach Tokio. Nach Landung in Tokio geben Sie Ihr Hauptgepäck zum Versand zu Ihrem Hotel in Tokio auf. Mit leichtem Gepäck reisen Sie weiter mit dem Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen nach Nagano. Umstieg in einen Regionalzug nach Yudanaka und Transfer zum Hotel, das sich unweit des Jigokudani-Affenparks befindet. Der für die Schneeaffen berühmte Park ist Teil des Joshinetsu-Kogen- Nationalparks und liegt in der Präfektur Nagano. Jigokudani bedeutet „Höllental“ und verdankt seinen Namen dem heißen Wasser, das sich seinen Weg aus schmalen Erdspalten an die gefrorene Oberfläche bahnt. Übernachtung im Hotel in Yudanaka. (Zugfahrtzeit ca. 3h).

13. Tag: Jigokudani-Affenpark: Badende Schneeaffen 1×F

Pünktlich zur Öffnung (09:00 Uhr) erreichen Sie den Affenpark. Die Regeln des Affenparks besagen, dass der Park erst geöffnet wird, nachdem die Primaten an den heißen Quellen angekommen sind. Denn würden Menschen vor den Affen eintreffen, blieben die Tiere fern. Ungefähr 200 Japanische Makaken sind im Jigokudani-Park ansässig. Während der kalten Wintermonate entspannen sich die Schneeaffen tagsüber in den heißen Quellen. Am Abend ziehen sie sich wieder in die umliegenden Berge zurück. Ihnen steht der ganze Tag zur Verfügung, um die Affen beim Baden zu beobachten und zahlreiche Momente fotografisch einzufangen. Übernacht wie am Vortag.

14. Tag: Jigokudani-Affenpark – Tokio 1×F

Am Vormittag widmen Sie sich gemeinsam mit Ihrem Fotoreiseleiter noch einmal der Fotografie der Schneeaffen. Am Nachmittag reisen Sie mit dem Shinkansen zurück nach Tokio. Der Abend steht Ihnen zur freien Verfügung, um Tokio auf eigene Faust zu entdecken. Übernachtung im Hotel. (Zugfahrtzeit ca. 3h).

15. Tag: Abreise 1×F

Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Frankfurt mit Ankunft am gleichen Tag.

(F) = Frühstück, (M) = Mittagessen, (L) = Lunchpaket, (A) = Abendessen

Leistungen zu Ihrer Reise

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt (weitere Abflughäfen auf Anfrage) nach Tokio und zurück mit All Nippon Airways oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class
  • DIAMIR-Fotoreiseleitung durch Michael Lohmann
  • englischsprechende Reiseleitung auf Hokkaido
  • Inlandsflüge Tokio – Kushiro – Tokio in Economy Class
  • Bootscharter an 2 Tagen für je 6 Stunden in Rausu
  • alle Fahrten und Transfers auf Hokkaido mit einem privatem Charterbus (2. – 12. Tag)
  • alle Fahrten und Transfers auf Honshu in öffentlichen Verkehrsmitteln (12. -15. Tag)
  • Gepäckversand (jeweils ein Gepäckstück) am Tag 12 in Tokio
  • 12 Ü: Hotel im DZ
  • 1 Ü: Hotel
  • Mahlzeiten: 13×F, 9×M (LB), 11×A

Nicht in den Leistungen enthalten

  • nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • optionale Ausflüge
  • Trinkgelder
  • Persönliches

Hinweise & Zusatzinformationen zu Ihrer Reise

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 8, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Charakter der Fotoreise

Die intensive Auseinandersetzung mit der Fotografie stellt einen zentralen Bestandteil dieser Reise dar. Jeder Teilnehmer sollte über einen ausreichenden Vorrat an Speicherkarten oder eine externe Speichermöglichkeit für seine Bilder (Laptop bzw. Fotospeicher) verfügen. Gleiches gilt für Kamera- und sonstige Akkus. Damit vor Ort so viel Zeit wie möglich für fotografische Streifzüge bleibt und sich die Teilnehmer auf inhaltliche und gestalterische Aspekte der Fotografie konzentrieren können, sollten Sie sich bereits vor der Reise mit Ihrer eigenen Kamera und deren Technik gründlich vertraut machen. Darüber hinaus sollte zumindest Basiswissen über die Grundlagen der Fotografie (Einfluss von Blende und Belichtungszeit, Bildgestaltung etc.) vorhanden sein.

Übernachtung: die Hotelzimmer in den ländlichen Regionen sind im klassisch japanischen Stil mit Tatamimatten und Futonbetten ausgestattet. In Kushiro und in Tokio verfügen die Hotelszimmer über Betten im westlichen Stil.

in Tsurui/Akan Nationalpark: Die Unterkunft verfügt über geschlechtsgetrennte Gemeinschaftsbäder mit angeschlossenem Onsen (Thermalbadebecken). Jedes Zimmer hat jedoch eine eigene Toilette und ein Handwaschbecken.

Twin-Zimmer: Sollten Sie sich mit einem/r gleichgeschlechtlichen Reisepartner/-in ein Zimmer teilen wollen, akzeptieren dies viele japanische Hotels nur im Twin-Zimmer, also einem Zimmer mit getrennten Betten. Diese Zimmer sind etwas geräumiger als Doppelzimmer und somit auch etwas teurer. Die Zahl dieser Zimmer ist limitiert, gern fragen wir die Verfügbarkeit für Sie ab.

Hinweis zu Nichtraucherzimmern in Japan: Leider verfügen Hotels in Japan nicht über eine ausreichende Anzahl von Nichtraucherzimmern. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir daher Nichtraucherzimmer nicht ausdrücklich bestätigen können.

Sonnenstunden im Februar auf Hokkaido: Sonnenaufgang: 06:30 Uhr/Sonnenuntergang 16:30 Uhr

Tierbeobachtungen: Bitte haben Sie Verständnis, dass die auf dieser Reise beschriebenen Tierbeobachtungen nicht garantiert werden können. Es handelt sich um intensive Naturerlebnisse mit freilebenden, wilden Tieren, deren Verhalten nicht zu 100% vorhersagbar ist. Im unwahrscheinlichen Fall keiner Sichtung ist dennoch keine Reisepreis-Erstattung möglich. Wir und unsere Partner vor Ort setzen jedoch all unsere Erfahrung und Kenntnisse ein, um bestmögliche Sichtungschancen zu erreichen.

Karte Ihrer Reise

  • Riesenseeadler bei Rausu
  • Adlerversammlung
  • Einflug der Kraniche bei Ito Sanctuary
  • Kushiro Hafen
  • Charterboot, morgens im Hafen von Rausu
  • Mount Sulphur
  • Riesen-Fischuhu am Luderplatz
  • Rotgesichtsmakake
  • Rotgesichtsmakaken
  • Rotgesichtsmakaken
  • Singschwäne am Lake Kussharo
  • Küstenbefestigung bei der Notsuke-Peninsula
  • Tanz der Kraniche
  • Kraniche bei Ito Sanctuary
  • Akan Crane Center
  • Von Tokio mit dem Shikansen zum Affenpark
  • Im Hafen von Shibetsu
  • Kampf um die Beute

Winterliches Japan – Fotoreise in die Schneelandschaften Hokkaidos

Michael Lohmann | 10.03.2020

Hauptziel unserer Fotoreise zur Winterszeit ist die im Norden Japans gelegene Insel Hokkaido, zu dessen Flughafen Kushiro wir nach einem kurzen Umstieg in Tokio direkt aufbrechen. Ankunft am Nachmittag, hier erwartet uns bereits unsere Führerin Kaori, die uns die nächsten 11 Tage sehr engagiert in der täglichen Organisation und im Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung unterstützen wird. Am ersten Abend führt sie uns in einem sehr traditionellen Gasthaus zu einem fantastischen Abendessen, bei dem wir die in ganz Japan berühmte und geschätzte Küche von Hokkaido kennenlernen können. Wir sitzen um ein gemütliches Feuer, auf dem die Suppe gekocht, sowie die Köstlichkeiten, viele aus dem Meer, gegrillt und zubereitet werden.

Am nächsten Morgen geht es weiter zum Akan Crane Center, dem ersten Beobachtungsort für die auf Hokkaido überwinternden Mandschurenkraniche. Heute bläst der Wind etwas stärker, sodass die Vögel bei Landung und Start auf einer großen Schneefläche immer mit ihrer Koordination kämpfen müssen. Mittags besuchen wir Ito, eine weitere und landschaftlich sehr schön gelegene Fläche, auf der die Kraniche zur ihrer Unterstützung in der schneereichen Zeit angefüttert werden. Aufgeregt sind sie, als die Maiskörner verteilt werden – wir sehen die ersten wunderschönen Tänze der Vögel, oft im Paar durchgeführt.

Der Tag endet mit einer Fahrt nach Rausu, auf der nördlichen Shiretoko-Halbinsel gelegen, welche 2005 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde. Hier wohnen wir im Ryokan in einem traditionellen japanischen Zimmer mit Tatami-Matten und Futonbetten. Am nächsten Morgen fahren wir früh, noch in der Dämmerung, im Hafen zu unserem exklusiv gecharterten Boot, mit dem wir 6 Stunden lang nach eigenen Wünschen und in unserem eigenen Rhythmus die hier im Winter zahlreich anzutreffenden Seeadler und Riesenseeadler beobachten können. Normalerweise hat sich Mitte Februar das Packeis, auf dem die Adler dann leben, bis kurz vor den Fischerort im Meer herangeschoben, doch dieses Jahr ist es wärmer als gewohnt – und so ist das Packeis noch über 100 km entfernt und für uns leider nicht erreichbar. Nun halten sich die Adler in den umliegenden Bergen und Wäldern auf und sind, schnell von den Möwen angelockt, wenn es etwas zu fressen gibt, in kürzester Zeit und in großer Anzahl um unser Schiff herum. Frühmorgens ist der Himmel sehr bedeckt, kurz vor Mittag kommt die Sonne heraus, so erleben wir die Adler in verschiedenen Licht- und Wetterkonstellationen, was uns eine vielfältige Motivgestaltung bei unseren Bildern ermöglicht. Am Abend dieses Tages verbringen wir einige Stunden in einem Ansitzversteck und können zweimal beobachten, wir ein Riesen-Fischuhu zum vorbereiteten Luderplatz kommt und sich dort einen Fisch holt. Schon jetzt, aber insbesondere in der folgenden Nacht stürmt es heftig, sodass wir am nächsten Morgen erst etwas später zu unserem zweiten Bootschartertag aufbrechen können. Es schneit fast den ganzen Tag – wie wunderbar! In den tänzelnden Schneeflocken ergeben sich neue, sehr reizvolle Fotomotive, ganz besonders wenn sich die Adler in Interaktionen gegenseitig in der Luft umwirbeln. Fast bei allen von uns sind die Speicherkarten in solch einer Geschwindigkeit gefüllt, wie wir uns das vorher nicht haben vorstellen können.

Um die Adler auch auf einer Eisfläche sehen zu können, ändern wir spontan unser Programm und fahren am nächsten Tag vorbei an der landschaftlich sehr reizvollen Halbinsel Notsuke (schöne, vereiste Küsten, zahlreiche Hirsche, mehrfach Rotfüchse) nach Süden zum Städtchen Nemuro. Es liegt in der Nähe einer zugefrorenen Meereslagune und hier können wir am folgenden Morgen bei einem kleinen Gästehaus, von einem japanischen Fotografen betrieben, eine Anfütterung der Greife verfolgen. Mit zwei Pulkaschlitten wird gefangener Fisch aufs Eis gefahren und dort verteilt; innerhalb von Minuten ist der Himmel voll von Adlern und auch sehr vielen Schwarzmilanen. Über eine Stunde lang verfolgen wir das Spektakel – und wieder laufen die Kameras heiß.

Unser nächstes Ziel ist der Kussharo-See. Hier dampft die Erde, am Mount Sulphur erleben wir, wie große Rauchsäulen zum Himmel aufsteigen. In zahlreichen kleinen Springquellen blubbert und zischt es, die Steine ringsrum leuchten knallig gelb von den Ablagerungen der schwefelhaltigen Dämpfe. Am nahe gelegenen See gibt es heiße Quellen, die einen Teil des Wassers vor dem winterlichen Zufrieren schützen. Hierhin ziehen sich die Singschwäne in dieser Jahreszeit zurück. Über zwei Tage lang können wir sie aus größter Nähe beobachten und fotografieren, immer mit ihren schönen Lauten im Ohr.

Die restlichen Tage auf Hokkaido gehören wieder den Mandschurenkranichen. Frühmorgens sehen wir sie an ihrem Schlafplatz im Fluss, tagsüber ist – von drei möglichen Gelegenheiten sie zu beobachten – Ito unsere Lieblingsstelle geworden. Wir konzentrieren uns auf Flugaufnahmen sowie auf Aufnahmen der Tänze. Wieder haben wir Glück und erleben bei einigen Stunden im Schneefall völlig andere Momente als am Tag zuvor, der viel Sonnenschein hatte. Durch den Hinweis eines zufällig getroffenen Fotografenkollegen hören wir von einem Habichtskauz, den wir bei unserem zweiten Versuch auch abends im Wald in seiner Baumhöhle antreffen.

Ans Herz ist uns Hokkaido gewachsen in diesen Tagen. Die Gelegenheiten zur Vogelbeobachtung sind unfassbar intensiv und eindrucksvoll, aber auch die Landschaften haben uns sehr gefallen: wilde Küsten, leuchtende weiße Schneeberge. Die japanischen Traditionen in den ursprünglichen Hotels haben uns wie die einheimische Essenskultur herausgefordert, dabei ist so mancher von uns auch ein Fan der gemeinschaftlichen Onsen-Bäder geworden.

So verlassen wir die Insel wieder mit etwas Wehmut, haben aber noch einen Höhepunkt unserer Reise vor uns: von Tokio aus fahren wir mit dem Schnellzug Shinkansen über Nagano nach Yudanaka, wo sich ganz in der Nähe tagsüber im Jigokudani-Affenpark die sogenannten „Schneeaffen“ in das Wasser der heißen Quellen setzen. Unser Glück bleibt uns treu: wir erleben einen fantastischen Tag und können verfolgen, wie die japanischen Makaken, zwischendurch leicht von Schneeflocken berieselt, im Pool sitzen, sich gegenseitig entlausen, manchmal um die Ecke, zum Fluss runter oder auf den Berg hochjagen und manchmal einfach nur relaxt im warmen Wasser sitzen und sich entspannen.

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