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Termine2019-08-26T12:19:05+01:00

Frühlingserwachen in Spitzbergen

Spitzbergen

Die ruhige, schneereiche Frühsaison mit entspannten Schneeschuhtouren und Segeln unter der Mitternachtssonne

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2700 EUR

  • 14-33 Teilnehmer
  • 8 Tage
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B 17.04.2021 24.04.2021 E
B 2700 EUR
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B 24.04.2021 01.05.2021 E
B 2700 EUR
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R G 14.05.2021 21.05.2021 E
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R 3400 EUR
Zweibett-Kabine (Bullauge)
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R G 21.05.2021 28.05.2021 E
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B 22.05.2021 29.05.2021 E
B 2700 EUR
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B 15.05.2022 29.05.2022 E
B 2850 EUR
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B 3000 EUR
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B 3500 EUR
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B 22.05.2022 29.05.2022 E
B 2850 EUR
Dreibett-Kabine (Bullauge)
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Informationen zu Ihrer Reise

Ab April kehrt langsam das Leben nach Spitzbergen zurück. Während weit im Norden die Welt noch unter einer dicken Packeisdecke liegt, machen sich an den Vogelfelsen die ersten Kolonien an ihre Brutarbeit. Das Eis verschwindet aus den Fjorden und die Mitternachtssonne scheint bereits. Im klaren Licht der Arktis schimmern riesige Gletscherfronten, verschneite Gipfel und vielleicht die ersten winzigen Blüten…

Erkundungen in Nordspitzbergen

Die Reiseroute führt in den Norden Spitzbergens, wo in den Fjorden gigantische Gletscher ins Meer fließen, Rentiere unter der Schneedecke die ersten frischen Grashalme suchen, Eisbären auf Futtersuche gehen und in den Vogelkolonien langsam das Leben einkehrt. Sie erkunden die schönsten Küstenabschnitte und versuchen den Tagesplan immer an die aktuellen Tierbeobachtungsmöglichkeiten anzupassen.

Kleine Gruppe – viele Möglichkeiten

Die kleine Gruppe an Bord des historischen Segelschiffs ermöglicht eine sehr flexible Routenplanung, und schnell entsteht eine familiäre Atmosphäre. Spontane Anlandungen zur Tierbeobachtung oder Zodiactouren bei besonders schönen Lichtverhältnissen können so eher umgesetzt werden als auf einem größeren Motorschiff.

Kaum ein anderes Schiff ist jetzt in Spitzbergen unterwegs und so können Sie die Stille und die Schönheit der Landschaft genießen, während Sie Ausschau nach Rentieren, Lummen, Möwen, Polarfüchsen und Eisbären halten.

Segeln und Entdecken

Auf einem Segelschiff zu reisen heißt auch, zu entschleunigen. So bleibt viel Zeit für intensive Erkundungen an Land, für lange Wanderungen und Entdeckungen in Regionen, die nur ein sehr kleines und wendiges Schiff erreichen kann. Ganz nebenbei lernen Sie den Alltag auf einem Segelschiff kennen und können gern aktiv mit anpacken, wenn bei guten Bedingungen die Segel gesetzt werden.

Höhepunkte

  • Flexible Routenführung und individuelle Betreuung
  • Historisches Segelschiff mit viel Flair
  • Kleine Gruppe mit familiärer Atmosphäre
  • Beobachtung von Robben, Rentieren, Eisbären

Das Besondere dieser Reise

  • Vorsaison: kaum andere Schiffe unterwegs
  • Ausgedehnte Schneeschuh-Wanderungen

Verlauf Ihrer Reise

1. Tag: Anreise und Einschiffung 1×A

Individuelle Anreise nach Longyearbyen. Vor dem Einschiffen bleibt evtl. Zeit für einen Bummel durch das Städtchen. Am späten Nachmittag beziehen Sie Ihre Kabinen und das Schiff verlässt den Hafen Richtung Tryghamna. Übernachtung an Bord.

2.-6. Tag: Entlang der Küste nach Norden 5×(F/M/A)

Je nachdem, wie weit das Eis einen Vorstoß in den Norden Spitzbergens zulässt, wird täglich der Ablauf des nächsten Tages geplant. Mögliche Ziele könnten sein:

Tryghamna & Alkhornet: In Tryghamna kann man die Reste einer englischen Walfangstation aus dem 17. Jahrhundert besichtigen sowie die Ruinen einer Siedlung russischer Pomoren aus dem 18. Jahrhundert. Eine Wanderung zum Vogelfelsen Alkhornet bietet sich an. Manchmal sieht man hier Polarfüchse, die die Hänge unterhalb des Felsens nach Eiern absuchen. Auch Rentiere grasen hier häufig.

Ytre Norskøya & Fuglefjorden: Die Nordwest-Ecke von Spitzbergen bietet spektakuläre Ausblicke z.B. auf den Svitjod-Gletscher. Oft werden hier Eisbären gesichtet. Alte Tranöfen der Basken erzählen von der vergangenen Walfangepoche – heute brüten hier Raubmöwen. Die kleine Insel Ytre Norskøya diente holländischen Walfängern als Ausguck und noch heute kann man ihrem Pfad bis auf den Gipfel folgen. Tranöfen und fast 200 Gräber von Walfängern dienen heute Eiderenten und Schmarotzerraubmöwen als Brutstätte.

Raudfjord: In diesem Fjord an der Nordküste Spitzbergens wälzen sich zahlreiche Gletscher die Hänge hinab ins Meer – ein atemberaubender Anblick! Auf den Eisschollen im Fjord ruhen oft Bart- und Ringelrobben, die steilen Bergflanken werden vielleicht schon von Vogelkolonien belebt, und die Chancen stehen gut, hier auf Eisbären und Weißwale (Belugas) zu stoßen.

Reindyrsflya: Das größte Tundragebiet Spitzbergens, die beeindruckende Reindyrsflya, bietet den Rentieren wunderbare Weidegründe und Nistplätze für viele Watvogelarten. An den Seen und Tümpeln können mit etwas Glück schon Sterntaucher und die farbenfrohen Prachteiderenten beobachtet werden.

14.-Juli-Gletscher: Ganz in der Nähe von Ny Ålesund fließt der 14.-Juli-Gletscher ins Meer. Beeindruckend ist der Anblick der Gletscherfront, wenn das Schiff davor kreuzt. Nahe dem Gletscher nisten Dickschnabellummen, andere Alken sowie Papageitaucher.

Forlandsundet: Die schmale Meerenge bietet viele Anlandungsmöglichkeiten. Zum Beispiel bei Fuglehuken, wo viele Überreste aus der Ära der Eisbärenjagd zu finden sind sowie große Seevogelkolonien. Auch Wanderungen durch die Tundra-Landschaft bieten sich an. Und nicht zuletzt sind hier oft Walrossherden zu finden, die die Strände als Ruheplatz nutzen.

5 Übernachtungen an Bord.

7. Tag: Isfjord 1×(F/M/A)

Den letzten Tag an Bord nutzen Sie für Erkundungen im riesigen Isfjord-System. Kleine Ausflüge könnten nach Bohemanflya führen, einem großen Tundragebiet mit beeindruckenden geologischen Formationen, oder auch nach Gipsvika. In der Nähe der majestätischen Klippe von Templet erwarten Sie uralte Sedimentgesteine aus dem Oberkarbon vor rund 290 Millionen Jahren. Gegen Mitternacht erreichen Sie den Hafen von Longyearbyen. Übernachtung an Bord.

8. Tag: Heimreise 1×F

Ausschiffung in Longyearbyen und individuelle Heimreise.

(F) = Frühstück, (M) = Mittagessen, (L) = Lunchpaket, (A) = Abendessen

Leistungen zu Ihrer Reise

Enthaltene Leistungen

  • Englisch sprechendes Expeditionsteam (Rembrandt van Rijn) bzw. Englisch sprechende Expeditionsleitung (Noorderlicht)
  • alle Landgänge, Wanderungen und Schlauchbootfahrten abhängig von Eis- und Wetterbedingungen
  • umfangreiches, wissenschaftlich fundiertes Vortragsprogramm an Bord
  • Reiseliteratur
  • 7 Ü: Schiff in gebuchter Kabinenkategorie
  • Mahlzeiten: 7×F, 6×M, 7×A

Nicht in den Leistungen enthalten

  • An-/Abreise
  • nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • optionale Aktivitäten
  • evtl. nötige Zusatzübernachtungen vor oder nach der Tour
  • Reisekrankenversicherung (obligatorisch)
  • Serviceleistungen an Bord
  • Trinkgelder
  • Persönliches

Hinweise & Zusatzinformationen zu Ihrer Reise

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 14, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Diese Reise ist eine Zubuchertour (internationale Gruppe) und besteht nicht exklusiv aus DIAMIR-Gästen.

Teilnehmerzahl: an Bord Noorderlicht 14 – 20/an Bord Rembrandt van Rijn 20 – 33

Der Reiseverlauf dient der groben Orientierung. Der endgültige Verlauf wird täglich den örtlichen Eis- und Witterungsbedingungen sowie den Tierbeobachtungsmöglichkeiten angepasst.

Bitte haben Sie Verständnis, dass die auf dieser Reise beschriebenen Tierbeobachtungen nicht garantiert werden können. Es handelt sich um intensive Naturerlebnisse mit freilebenden, wilden Tieren, deren Verhalten nicht zu 100% vorhersagbar ist. Im unwahrscheinlichen Fall keiner Sichtung ist dennoch keine Reisepreis-Erstattung möglich. Wir und unsere Partner vor Ort setzen jedoch all unsere Erfahrung und Kenntnisse ein, um bestmögliche Sichtungschancen zu erreichen.

Bitte beachten Sie, dass eine gültige Krankenversicherung Teilnahmevoraussetzung für die Schiffsreisen ist (über uns buchbar).

Für diese Reise gelten gesonderte Stornobedingungen:

Stornierung bis einschließlich 90. Tag vor Reiseantritt: 20%, Stornierung ab dem 89. bis zum 60. Tag vor Reiseantritt: 50%, Stornierung ab dem 59. Tag bis einschließlich des Abreisetages: 98% des Reisepreises.

Anforderungen

Für die Anlandungen brauchen Sie keine speziellen körperlichen Voraussetzungen. Die Wanderungen werden der Gruppe angepasst – in der Regel sind diese 1 bis 3 Stunden lang. Je nach Kondition der Gruppe werden eventuell auch ab und zu Tagestouren bis zu 6 Stunden angeboten. Wer möchte, kann an Bord beim Segeln helfen, dies ist aber keine Voraussetzung. Vorkenntnisse sind hierfür keine nötig.

Flexibilität ist Grundvoraussetzung für diese Tour, da sich der Reiseverlauf je nach vor Ort herrschenden Bedingungen ändern kann. Bitte stellen Sie sich auf z.T. kalte Temperaturen, starken Wind, Schnee sowie evtl. raue See ein.

Kleiderordnung an Bord: sportlich-leger.

Schwerpunkt Wandern

Auf ausgewiesenen Wander-Terminen wird das übliche Wanderprogramm ausgedehnt: Hier werden auch Ganztageswanderungen von 5-7 Stunden angeboten. Für das Mittagessen erhalten Sie ein Lunchpaket. Sie sollten für diese Touren auf jeden Fall gute Kondition mitbringen. Die endgültige Entscheidung, wo und in welcher Form die Wanderungen stattfinden, trifft der Expeditionsleiter an Bord am Tag der geplanten Wanderung.

Schneeschuhwandern

Am Anfang der Saison kann recht viel Schnee liegen. Um das Gehen zu erleichtern, werden Wanderungen mit Schneeschuhen angeboten – das Wandern ist einfach und bedarf keiner technischen Kenntnisse. Schneeschuhe sind für alle kostenlos an Bord erhältlich, sie passen unter alle Schuhgrößen und können auch in Kombination mit den Wandergummistiefeln verwendet werden.

Zusatzinformationen

Segeln

Unterwegssein mit einem Segelschiff bedeutet nicht, dass man stets unter Segel fährt. Segelschiffe haben auch einen Motor – nicht immer findet man günstige Segelbedingungen vor, aber auch in diesen Fällen möchte man zur nächsten Anlandestelle gelangen. Gehen Sie davon aus, dass auf den Segelschiff-Reisen gesegelt wird, wann immer dies mit Blick auf die Verhältnisse und den Zeitplan möglich ist. Sonst fahren Sie unter Motor.

Alleinreisende

Sie verreisen allein? Dann können Sie „geteilte Kabinen“ buchen – Sie haben dann ein Bett in einer Kabine Ihrer Wahl und teilen die Kabine mit einer oder zwei (je nach Kabinenkategorie) gleichgeschlechtlichen Mitreisenden. Es fällt kein Zuschlag an.

Einzelkabinen

Wenn Sie eine Kabine allein nutzen möchten, können Sie Einzelkabinen in allen Zweibett-Kategorien buchen. Der Zuschlag berechnet sich 1,7 x Reisepreis.

Karte Ihrer Reise

  • Die Noorderlicht
  • Atemberaubende Berge und Gletscher
  • Geselliges Zusammensein an Bord
  • Eine Walfluke
  • Willkommen an Bord
  • Die Noorderlicht vor traumhafter Kulisse

Spitzbergen – Leinen los – mit der „Noorderlicht“

Gabriela Rück | 22.10.2013

16 Tage Expeditions-Segelkreuzfahrt – 28.07.- 12.08.2013

Leinen los – mit dem 2-Master „Noorderlicht“ auf 78° 33,9 N I 19° 14,9 0
Unser Abenteuer beginnt am 27. Juli 2013 am frühen Morgen mit dem Flug von Düsseldorf nach Oslo. Mein Mann und ich sind unterwegs in die Arktis, ein Jahr Vorfreude und nun steigt die Spannung auf ein Erlebnis Natur pur.

Nach einem längeren Aufenthalt am Flughafen in Norwegens Hauptstadt, den wir zum wiederholten Lesen der Reiseunterlagen nutzen, starten wir am späten Nachmittag mit einer kleinen Maschine zu unserem Ziel: SVALBARD (so heißt die gesamte Inselwelt von Spitzbergen). Noch ein kurzer Zwischenstop in Tromso, Zollkontrolle weil Svalbad nicht dem Schengen-Abkommen beigetreten ist und dann, nach einer Stunde Flug über offenes Meer, liegt die arktische Wüste unter uns.

Die Eiszeit ist auf Svalbard eigentlich noch nicht vorbei, mehr als 60 % des Landes ist noch immer von einer Eisglasur bedeckt, die frei ungehemmt zwischen steilen Felsspitzen und abgerundeten Bergkuppen fließt. 2100 verschiedene Gletscher, wir genießen die Aussicht an unseren Fensterplätzen und ein Blick auf die Uhr zeigt uns die unglaubliche Nacht- oder ist es Tagzeit an: 21 Uhr!

Blauer Himmel, Sonnenschein – es ist taghell und dieses Phänomen wird uns die nächsten 15 Tage nicht mehr verlassen. Die Landung in Longyearbyen, der Hauptstadt von Svalbard, erfolgt auf eisfreier Piste und nach der raschen Gepäckausgabe sind wir mit dem Flughafenbus in unser Guesthouse unterwegs. Bunte Holzhäuser liegen verstreut neben der einzigen geteerten Straße. Der Schnee liegt nur auf den spitzen Bergkuppen, hier unten bildet die Tundra mit ihren vielen kleinen Blumen (Wollgras, Steinbrech und zahlreichen Moosarten und Flechten) einen dichten Teppich.

Obwohl wir fast 24 Stunden unterwegs sind ist es uns nicht möglich, einzuschlafen. Ein Blick aus dem Fenster und wir fühlen uns um Mitternacht wie im falschen Film: Sonnenschein pur. Irgendwann klappt es dann doch mit dem Schlafen und der Morgen ist so, wie Abend aufgehört hat: Sonnenschein, 8.

Den Tag haben wir zur freien Verfügung und um 17 Uhr sollen wir an Bord kommen. Die 1910 erbaute Noorderlicht fährt unter holländischer Flagge und liegt mit ihren 46 m Länge in voller Pracht als einziges Segelschiff im kleinen Hafen. An Bord sind wir 20 Passagiere (Deutsche, Holländer, Engländer und ein Israeli). Die Crew besteht aus dem Skipper, 1. Offizier (Svenja aus Hamburg), 2. Offizier, einem Koch und unserem Guide Robin aus Norwegen. Die Bordsprache ist Englisch.

Nachdem wir unsere Kajüte, sie war tatsächlich nur 2x2 m groß, belegt hatten, erhielten wir sogleich eine Bordeinweisung und Verhaltensregeln, die bei unserer Tour zu beachten sind. Am selben Abend laufen wir aus und unsere Reise rund um Spitzbergen kann beginnen.

Unsere Route führt um die südliche Spitze bei Windstärke 8,4 über das offene Meer auf die Insel Edgeoya, weiter nach Barentsoya und dann wieder nach Spitzbergen an die Ostküste. Tägliche Auslandungen mit dem Zodiak und Wanderungen in der Tundra und an der Küste entlang haben uns bereits eindrucksvolle Begegnungen mit der arktischen Tierwelt beschert. Nun sind wir am 3. August um 16 Uhr am Negribreen-Gletscher, in dessen Nähe sich die Temperatur an Deck merklich den Minusgraden nähert. Langsam fahren wir an der 13 km langen, 25-30 m hohen Eiswand entlang. Im tiefdunklen Wasser treiben in allen Blaufarben schimmernde Eisbrocken, die knirschend unseren Schiffsrumpf streifen. Jetzt ist die Zeit für die "Rhein-Neckar-Zentrum-Aktuell''-Zeitung gekommen und ich freue mich, allen Freunden und Bekannten und den Lesern der Zeitung zu Hause von 78° 33,9 N I 19 ° 14,9 0 einen kühlen Eisberggruß zu schicken. Als dann kurz danach auch noch ein gewaltiges Eisstück aus der Wand abbricht und unser Boot ordentlich zum Schaukeln bringt, da bin ich froh, dass wir das Foto gemacht haben.

Weiter geht die Reise durch die Hinlopenstretet hoch bis zur Insel Moffen und dann an der Westküste über Ny-Alesund (mit dem nördlichsten Postamt der Welt) hinunter durch den Forlandsundet nach Longyearbyen zurück. Nach 918 Seemeilen= 1.670,76 km ist am 12. August 2013 unsere Reise zu Ende. Eindrücke, die wir nie wieder vergessen werden, von einer einzigarten Tierwelt, die uns großartige Begegnungen mit Walen, Rentieren, Walrossen, Polarfüchsen, Vögeln und 13 Eisbären in ihrem natürlichen Lebensraum bescherten, werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.

Gabriela Rück

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