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Termine2019-08-26T12:19:05+01:00

Große Seidenstraße Teil 3

Tadschikistan • Kirgistan

Diese Traumkombination lässt jedes Abenteurerherz höher schlagen – DER Höhepunkt unserer Seidenstraßen-Route

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3370 EUR

  • 4-12 Teilnehmer
  • 21 Tage
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Informationen zu Ihrer Reise

Der letzte Teil der langen Route auf unserer Seidenstraße verspricht Nervenkitzel und Bergabenteuer sondersgleichen. Mit Tadschikistan und Kirgistan stehen Ihnen zwei Hochgebirgsländer bevor. Sind Sie bereit für diese Bergfahrt?

Tadschikistan – auf den Spuren Alexander des Großen

Alexander der Große erreichte am Wakhan-Korridor seine größte Machtausdehnung. Während der Fahrt auf dem Pamir-Highway werden auch Sie Bekanntschaft mit dem Wakhan machen und staunen, wie sich hier der Pamir und der Hindukusch wie zwei mächtige Armeen gegenüberstehen.

Pferde, Jurten und Kumys

Die schroffen Hochebenen des Pamir werden urplötzlich von sanften grünen Hochflächen in Kirgistan abgelöst. Kontrastreich gestaltet sich der Übergang ins Land der Jurten und Pferde. Auf Ihrer spannenden Route durch´s Land werden Sie bestimmt hin und wieder mit Kumys, der traditionellen Stutenmilch in Berührung kommen – der beliebte Landestrunk der bärenstark macht.

Dies ist Teil 3 der Seidenstraße.

Zum Teil 1 der Seidenstraße geht es hier.

Zur 49-tägigen Gesamtreise geht es hier.

Höhepunkte

  • Zentralasiatische Metropolen: Duschanbe, Osch und Bischkek
  • Höhenrausch auf dem Pamir Highway
  • Straßenpässe weit über 4000 m
  • Weiße Berggipfel im Pamir und Tienschan hautnah
  • Nomadenleben am Issyk-Kul-See in Kirgistan

Das Besondere dieser Reise

  • Der legendäre Pamir Highway via Wakhan-Korridor
  • Kirgistan im kulturellen Fokus

Verlauf Ihrer Reise

1. Tag: Anreise

Individueller Flug nach Duschanbe.

2. Tag: Ankunft in Duschanbe 1×(F/A)

Individuelle Anreise und selbstständige Fahrt zum Hotel in Duschanbe. Sie haben Gelegenheit die Stadt zunächst auf eigene Faust zu erkunden. Duschanbes wortwörtliche Übersetzung bedeutet Montag, weil früher im ehemaligen Dorfkern immer montags Markt abgehalten wurde. Zur Entspannung besuchen Sie am besten eines der zentralasiatischen Teehäuser! Am Abend lernen Sie die weiteren Teilnehmer, die ebenfalls auf der Seidenstraße unterwegs sind, beim gemeinsamen Begrüßungsabendessen kennen. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Duschanbe und Umgebung 1×(F/A)

Sie erkunden Duschanbe. Heutzutage können Sie den Basar an allen Wochentagen besuchen und werden bei der Stadtbesichtigung auch noch das tadschikische Nationalmuseum kennenlernen. Neben zahlreichen Artefakten aus der sogdischen und gräko-baktrischen Zeit findet sich dort die mit 14 m Höhe (seit der Zerstörung der Buddha-Figuren im afghanischen Bamian) größte erhaltene Buddha-Statue Zentralasiens aus der Kuschan-Periode. Bei aller Kultur wird die Entspannung nicht zu kurz kommen – und das am besten in einem der typisch zentralasiatischen Teehäuser! Am Nachmittag führt Sie ein Ausflug zum Fort Hisaar, wo Sie einen herrlichen Panoramablick über das gleichnamige Tal genießen können. Übernachtung wie am Vortag.

4. Tag: Fahrt in den Pamir nach Kalaikum 1×(F/M/A)

Abfahrt nach Kalaikum nach dem Frühstück. Erster wichtiger Stopp ist am Nurek-Stausee. In Kuljab, bereits 160 km von Duschanbe entfernt, ist Mittagspause. Auf einer Passhöhe vor Schurobod werden dann erstmals der GBAO-Stempel – die Sondergenehmigung zur Reise in das Pamir-Gebiet – kontrolliert. Gegen Abend erreichen Sie, je nach Straßenbedingung und Verkehr, den wichtigen Knotenpunkt Kalaikum. Heute sind Sie das erste Mal bei einer Pamiri-Familie zu Gast. Übernachtung im Homestay. (Fahrzeit ca. 8h, 360 km).

5. Tag: Khorog – Hauptort im Pamir 1×(F/M/A)

Auf spektakulärer Piste und durch ein enges Tal windend geht die Reise entlang der tadschikisch-afghanischen Grenze bis Sie mittags Khorog erreichen. Sie besuchen zunächst das Museum, wo Sie vieles über die Region, die Natur sowie Land und Leute erfahren. Am Nachmittag fahren Sie zum Stolz der Pamiris, zu einem der höchst gelegenen Botanischen Gärten der Welt (2320 m), der hoch über der Stadt thront. Nicht nur der Artenreichtum in dieser Höhe, auch der wundervolle Blick über Khorog wird Sie begeistern! Übernachtung in einer Pension. (Fahrzeit ca. 6h, 220 km).

6. Tag: Geschichtsträchtiger Wakhan-Korridor 1×(F/M/A)

Sie starten zeitig, denn heute wartet wieder ein Tag voller Ausflüge und Besichtigungen auf Sie. Sie verlassen Khorog und fahren zunächst hinauf zu den berühmten Quellterrassen von Garm Chashma. Diese ca. 50-60 °C heißen Quellen laden zu einem entspannten Bad ein. Kurz vor Ishkashim wird der Blick auf den Hindukusch frei. Der Wakhan-Korridor ist eine der interessantesten und schönsten Regionen des Pamir. Am Wegesrand besuchen Sie die Festung von Kachkacha. Fahrt nach Jamg. Übernachtung im Homestay. (Fahrzeit ca. 6-7h, 200 km).

7. Tag: Wakhan-Korridor (Erholungstag) 1×(F/M/A)

Der Tag kann ruhig angegangen werden. Das Quartier wird heute nicht gewechselt. Genießen Sie die Zeit in diesem wunderbar ruhigen Tal. Ein Rundgang durch Jamg lohnt sich. Sie besuchen das Museum und den berühmten Sonnenkalender von Surfi Muborak Kadam, dem Mystiker, Astronomen und Musiker. Die heißen Quellen von Bibi Fatima sowie die Festung Jamchun sind ebenso lohnenswerte Ziele. Von der Festung (3200 m) haben Sie einen fantastischen Blick über das weite Tal und hinüber zu den weißen Gipfeln des Hindukusch. Nur 7 km sind es bis zur Festung und weitere 7 km bis zu den heißen Quellen, wo Sie prima entspannen können. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrzeit ca. 1h, 28 km).

8. Tag: Über die Pamir-Hochebene nach Murghab 1×(F/M/A)

Morgens brechen Sie auf, um das Hochplateau der Region Murghab zu erreichen. Nach dem Grenzpunkt von Khargusch folgt die Überquerung des gleichnamigen Passes (4344 m). Die Seen Bulunkul und Yashikul liegen in einer Art Mondlandschaft – gleichermaßen beeindruckend und schauderhaft. Ihr Tagesziel ist Murghab (ca. 140 km). Die Stadt auf 3630 m ist das administrative Zentrum des Ostpamirs. Höhepunkt des Ortes ist der Blick zum ca. 100 km entfernten Muztagh Ata (7546 m). Die Einwohner (mehrheitlich Kirgisen) betreiben einen überschaubaren Basar. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 7h, 320 km).

9. Tag: Hochgebirgssee Karakul 1×(F/M/A)

Vormittags haben Sie noch einmal Gelegenheit Murghab auf eigene Faust zu erkunden, bis es zum Karakol-See weiter geht. Mit dem Akbaital-Pass (4655 m) überfahren Sie zugleich den höchsten Punkt dieser Reise. An den Ufern des Sees weiden Yak-Herden und geben mit der Alai-Kette im Hintergrund schöne Fotomotive ab. Übernachtung im Homestay. (Fahrzeit ca. 2-3h, 260 km).

10. Tag: Auf nach Osch in Kirgistan 1×(F/M)

So langsam verabschieden Sie sich von Tadschikistan. Die tadschikische Grenze liegt hoch oben in den Bergen. Es geht über den Kysil-Art-Pass (4336 m) nach Sary Tasch in Kirgistan. Die Straße ist ab hier sehr gut ausgebaut und schon bald bewältigen Sie Taldyk (3589 m), den letzten hohen Pass dieser Reise. Von hier können Sie noch einmal zum Pik Lenin blicken. Dann geht es hinab ins Gulcha-Tal. Das ist das typische Kirgistan, wie man es aus Büchern von Aitmatov kennt: Hochalmen, Jurten, Pappeln und unzählbar viele Pferde. Unterwegs bieten sich immer wieder Stopps an Straßenmärkten an, auch zum Nachtanken von Stutenmilch. Am Nachmittag erreichen Sie Osch. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 5h, 260 km).

11. Tag: Osch – die „zweite Hauptstadt“ Kirgistans 1×F

Heute unternehmen Sie nach einem gemütlichen Frühstück einen Stadtrundgang ins quirlige Osch. Das Stadtbild wird von einem Hügel, dem Tacht-i-Suleyman (Salomonfelsen) beherrscht. Der biblische König Salomo habe irgendwann einmal mit Ochsen gepflügt und an diesem Berg gesagt: „Chosch“ (russisch für „genug“). Dieser Felsen ist eine Art Pilgerstätte für alle Glaubensrichtungen und bietet zudem noch einen schönen Blick über die Stadt. Weiterhin sollte das Museum für Geschichte und Kultur besucht werden, wie auch der Dschauma-Basar, der über die Grenzen von Kirgistan hinaus gerühmt wird. In einer der vielen Volksgärten finden Sie Schutz vor Sonne und Hitze und können ein letztes Mal lokale Köstlichkeiten sowie das überaus schmackhafte kirgisische Bier genießen. Abschiedsessen am Abend mit der Gruppe. Übernachtung wie am Vortag.

12. Tag: Panoramafahrt über die Fergana-Kette (3000 m) 1×(F/A)

Genießen Sie heute die wundervollen Ausblicke und Landschaften mit den schneebedeckten Bergkuppen! Richten Sie sich auf einen sehr langen, dafür interessanten Fahrtag mit vielen Fotopausen ein. In dem kleinen Städtchen Uzgen legen Sie einen Stopp ein, um Bauwerke der Karakhaniden zu besichtigen. Über den Kaldama-Ashuu-Pass (3062 m) geht es hinunter ins Dorf Kazarman. Übernachtung bei einer kirgisischen Gastfamilie. (Fahrzeit ca. 5h, 250 km).

13. Tag: Tasch-Rabat-Karawanserei und Jurtenübernachtung 1×(F/M/A)

Auf gut ausgebauten Straßen fahren Sie über Naryn zur wunderbar, in einem weiten Tal gelegenen Karawanserei von Tasch Rabat. Lassen Sie sich von der Geschichte und vor allem auch von der Lage der Unterkunft der früheren Reisenden auf dem Weg nach China ins sagenumwobene Kashi/Kashgar überraschen. Übernachtung im Jurtencamp. (Fahrzeit ca. 5h, 300 km).

14. Tag: Zu den Sommerweiden der Nomaden am Song Kul 1×(F/A)

Heute geht die Fahrt zum herrlichen Bergsee Song Kul. Auf dem Weg dorthin passieren Sie die Stadt Naryn, wo Sie sich den Hauptplatz der Stadt, das Denkmal der Unabhängigkeit, die Blaue Moschee und, so geöffnet, eine Kunstgalerie ansehen. Über den Kurtkal-Pass (3660 m), auch Moldo Aschuu genannt, geht es schließlich hinauf zum See (3013 m). Hier haben die kirgisischen Hirten ihre Jailoos, die Sommerweiden. Übernachtung in Jurten. (Fahrzeit ca. 6h, 280 km).

15. Tag: Entschleunigung in malerischer Naturkulisse 1×(F/M/A)

Genießen Sie den Tag am See! Unternehmen Sie eine leichte Wanderung zu den Petroglyphen und machen Sie sich beim Besichtigen der Jurten noch besser mit dem Leben der Nomaden vertraut. Wer möchte, kann optional einen Reitausflug unternehmen. Gemeinsam bauen Sie eine Jurte auf! Das völlige Fehlen von Fremdlicht macht die sternenklare Nacht zu einem Höhepunkt mit einem unfassbar schönen Sternenhimmel. Übernachtung wie am Vortag.

16. Tag: Auf zum großen Bruder – dem Issyk Kul 1×F

Sie verlassen den Song Kul und fahren entlang des gewaltigen Issyk Kul in Richtung Osten. Die „Perle Zentralasiens“ ist der zweittiefste Binnensee der Erde. Unterwegs in Kotschkor besuchen Sie ein kleines Museum, in dem die traditionellen, farbenfrohen Shyrdaks hergestellt werden. Weiter geht es entlang der Südküste des Sees bis in die Kleinstadt Karakol am Ostende des gewaltigen Sees. Übernachtung in einem Gästehaus. (Fahrzeit ca. 8-9h, 380 km).

17. Tag: Karakol – Stadt der Wasserbauer 1×(F/A)

Der Tag beginnt mit einer kurzen Stadtbesichtigung in Karakol. Eine Besonderheit der Stadt ist die chinesische Moschee, welche ganz aus Holz und ohne einen einzigen Nagel erbaut wurde. Ebenfalls ganz aus Holz ist die russisch-orthodoxe Dreifaltigkeitskirche, welche 1896 in einem Rosengarten entstand. Sie wurde erst in den 90ern restauriert. Danach fahren Sie in die bekannte Schlucht von Jety Öguz und werden die roten Felsformationen der „Sieben-Bullen“ und das „Gebrochene Herz“ bei einer leichten kurzen Wanderung sehen. Später erwartet Sie ein gemeinsamer Kochabend bei einer uigurischen Familie. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrzeit ca. 1h, 40 km).

18. Tag: Der russische Forschungsreisende Prshewalskij 1×F

Heute brechen Sie nach dem Frühstück auf, um sich auf den Weg nach Cholpon Ata zu machen. Unterwegs besuchen Sie das Przewalski-Museum und erfahren dort einiges über den berühmten russischen Zentralasienforscher, der leider während seiner fünften Reise in Karakol 1888 verstarb. Weiterhin sehen Sie einen der vielen Grabhügel und Petroglyphen – in Stein gearbeitete Felsbilder aus prähistorischer Zeit. Ein Erlebnis der kuriosen Art erwartet Sie im Kulturzentrum Ruch Ordo. Die ca. 4,5 ha große Parkanlage ist voller Figuren berühmter Menschen der Zeitgeschichte – man könnte sagen das „Madam Tussauds“ Kirgistans. Zwischen Wissenschaftlern, Dichtern und Denkern, Politikern sowie Religionsstiftern finden Sie hier zum Beispiel Tschingis Aitmatow oder Sayakbai Karalaev. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 4h, 150 km).

19. Tag: Bootsfahrt auf dem zweitgrößten Hochgebirgssee der Welt 1×F

Von Cholpon Ata ausgehend unternehmen Sie heute eine ca. 1-stündige Bootsfahrt, bei der Sie noch einmal den großen See in aller Stille auf sich wirken lassen! Danach begeben Sie sich auf den Rückweg nach Bischkek. Ca. 60 km östlich von Bischkek erreichen Sie den Burana-Turm mit den Bal-Bals (Steinfiguren) und den Ruinen der historischen Stadt von Balasagun. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 6h, 280 km).

20. Tag: Bischkek – den Charme der Sowjetzeit erleben 1×(F/A)

Die Stadt selbst präsentiert sich als eher verschlafen wirkende Hauptstadt mit breiten Straßen, schönen grünen Parks und schattigen Platanenalleen. Neben dem zentralen Platz der Unabhängigkeit sehen Sie das Parlament, das „Weiße Haus“, die große Statue von Lenin, mit etwas Glück die Wachablösung auf dem Ala-Too-Platz und die ewige Flamme auf dem Platz des Sieges. Abschiedsabendessen in Kirgistan. Übernachtung im Hotel.

21. Tag: Eine lange Reise geht zu Ende 1×F

Tausende von km liegen hinter Ihnen. Was für eine verrückte Reise! Wo sind Sie nochmal gestartet? Selbständige Fahrt zum Flughafen und individuelle Heimreise.

(F) = Frühstück, (M) = Mittagessen, (L) = Lunchpaket, (A) = Abendessen

Leistungen zu Ihrer Reise

Enthaltene Leistungen

  • wechselnde Deutsch sprechende Reiseleitung
  • alle Fahrten in privaten Fahrzeugen, Kleinbussen oder Geländewagen
  • Bootsfahrt auf dem Issyk Kul (wetterabhängig)
  • gemeinsamer Jurtenaufbau am Song-Kul-See
  • Demonstration der traditionellen Filzteppichherstellung in Kochkor
  • gemeinsamer Kochabend mit einer uighurischen Familie in Karakol
  • alle Eintritte laut Programm
  • Reiseliteratur
  • 8 Ü: Hotel im DZ
  • 6 Ü: Gästehaus im DZ
  • 3 Ü: Jurte
  • 1 Ü: Privatunterkunft im MBZ
  • 1 Ü: Pension im DZ
  • Mahlzeiten: 20×F, 9×M, 14×A

Nicht in den Leistungen enthalten

  • An-/Abreise
  • nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Visum Tadschikistan (ca. 50 €)
  • optionale Ausflüge
  • Foto- bzw. Videogenehmigungen
  • Trinkgelder
  • Persönliches

Hinweise & Zusatzinformationen zu Ihrer Reise

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 4, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Die Unterkünfte
Die meiste Zeit übernachten Sie in Hotels und Pensionen internationalen Standards. Ab und an sind allerdings auch sehr einfache Unterkünfte dabei, die nur teilweise über Bad/WC verfügen. Das wären die Homestay-Übernachtungen in Tadschikistan und die Jurtenübernachtungen in Kirgistan.

Homestays/Tadschikistan
Homestays sind private Gästehäuser mit einem oder mehreren Schlafräumen sowie einem Aufenthaltsraum. Die Unterbringung erfolgt oft direkt im Haus oder im Anbau der gastgebenden Familie. Zudem gibt es oft nur einfachste Außentoiletten und eingeschränkte Wasch- bzw. Duschmöglichkeiten.

Jurtenübernachtung/Kirgistan
Während dieser Reise übernachten Sie auch in Jurten. Beide Jurtencamps „Ak-Sai Travel“ am Song-Kul-See und Tasch-Rabat bieten pro Jurte Platz für bis zu 4 Personen, die je nach Gruppengröße und Auslastung des Camps mit 2-4 Personen belegt werden. Eine Einzelbelegung kann angefragt werden und ist je nach Belegungsaufkommen möglich. Eine separate Essjurte ist mit Holztischen und Bänken ausgestattet. Die im Nationalstil eingerichteten Jurten verfügen über Strom, 2 Holzbetten und bei Bedarf können 2 zusätzliche Kinderbetten aufgestellt werden. Auf dem Holzboden in den Jurten zieht man die Schuhe aus oder trägt Filzpantoffeln, die in jeder Jurte vorrätig sind. Zweimal täglich werden die Jurten durch einen Ofen beheizt. Die einzelnen Schlafplätze bestehen aus einer Matratze, Bettwäsche, einem Kissen sowie einer Decke und einem Schlafsack. Für den Notfall steht im Jurtenlager ein Satellitentelefon zur Verfügung.

Folgende Unterschiede gibt es in den entsprechenden Jurten:
Jurtencamp Song-Kul-See: Insgesamt gibt es 35 Wohnjurten. Weiterhin gibt es 4 Toiletten (2 davon im europäischen Stil), eine Sauna und 5 Waschbecken. Die Duschkabinen (2 für Damen und 2 für Herren) mit heißem Wasser befinden sich in einer separaten Jurte.

Jurtencamp Tasch-Rabat: Insgesamt gibt es 15 Wohnjurten. Es gibt 3 Toiletten, eine Sauna und 2 Wachbecken. Duschen gibt es allerdings keine.

Flughafentransfers
Bei Buchung der internationalen Flüge über DIAMIR Erlebnisreisen sind die Flughafentransfers inklusive.

Anforderungen

Für diese Reise sind keine besonderen körperlichen Voraussetzungen erforderlich, Sie sollten jedoch uneingeschränkt bewegungsfähig sein. Der tägliche Ein- und Ausstieg in die Kleinbusse, bzw. Geländewagen sowie kleinere Anstiege und Treppen bei den Stadtspaziergängen sollten Ihnen keine Probleme bereiten. Lange Fahrstrecken mit einer Dauer zwischen 6-8h sind keine Seltenheit. In Tadschikistan/Pamir schlafen Sie einige Nächte hintereinander auf Höhen zwischen 3600 und 4000 m. Die höchste Passstraße befindet sich ebenfalls im Pamir und heißt Akbaital-Pass (4655 m).

Stellen Sie sich auf heißes, trockenes und an den Pässen und in den Bergen kühles, trockenes Klima ein. Wartezeiten an den Grenzen und damit verbundene zeitliche Programmverschiebungen müssen akzeptiert werden.

Flexibilität, Teamgeist und zum Teil Komfortverzicht sind unentbehrlich für die Teilnahme an dieser Reise!

Karte Ihrer Reise

  • Familienbild am Sonkul
  • Unterwegs im Pamir mit Blick Richtung Afghanistan
  • Begegnungen im Pamir
  • Auf dem Pamir-Highway
  • Begegnungen im Pamir
  • Jurtenaufbau am Sonkul
  • Begegnung auf dem Pamir Hochplateau
  • Lenin grüßt uns in Osch

Große Seidenstraße Teil 3 – Tadschikistan, Kirgistan

Helga und Karl Georg Becker | 08.11.2019

Auf den Spuren von Marco Polo reisten die „Mücker Zugvögel“ 49 Tage entlang der „Großen Seidenstraße“ durch die Länder Georgien, Armenien, Iran, Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan und Kirgistan.

„Wir berichten über eine ungewöhnlich lange, erlebnisreiche und von spektakulären Ereignissen geprägte Reise.
Eine Reise, für die es keine Superlative gibt, die Reise unseres Lebens!“

Teil 1 – Georgien, Armenien, Iran – finden Sie hier.
Teil 2 – Turkmenistan, Usbekistan – finden Sie hier.

Weiter geht es nun mit „Die Große Seidenstraße“ Teil 3 – Tadschikistan und Kirgistan

TADSCHIKISTAN

Die Einreise nach Tadschikistan gestaltete sich etwas schwieriger, da bei zwei Mitgliedern unserer Gruppe Passnummern falsch im Visum eingetragen waren. Nach einiger Zeit ließen die Beamten dann unsere Reiseleiterin Susanne und den Fahrer zur Kontrollstelle kommen, sodass die Situation geklärt werden konnte.

Nun konnte unsere Fahrt in das Land mit den steilen Felsformationen, bunt blühenden Bergwiesen, die von klaren Gebirgsflüssen durchzogen werden, heißen Quellen und kargen Mondlandschaften beginnen.

Erster Zwischenstopp auf den Weg in die Hauptstadt Duschanbe war die Stadt Pendschikent ein, in deren Nähe wir die Ausgrabungen von Sarazm besichtigten. Archäologen legen hier die aus Lehmziegeln gebauten Häuser und Tempelruinen aus dem sogdischen Fürstentum frei. Nach dem Besuch eines Museums schlenderten wir noch über den Basar. Die bunte Vielfalt an Obst, Gemüse, trockenen Früchten, Fleisch, jede Menge Gewürze, Bonbons und Kekse, versetzte uns in Staunen. Die Auswahl war riesig.
Am Nachmittag führte uns ein Ausflug zur Festung Hisaar, welche sich ca. 30 km entfernt von der Hauptstadt Duschanbe befindet. Vom 16.-19. Jh. lag hier das wirtschaftliche und politische Zentrum der Provinz. Wir stiegen hinauf in der Festung und genossen von oben einen herrlichen Blick auf die gesamte Anlage, die Stadt, die alte Medrese Kuhna und die neue Medrese Nav.
Am frühen Abend spazierten wir über den Rudaki Prospekt in Duschanbe, welcher von einem schönen, mit schattenspendenden Platanen bepflanzten Mittelstreifen, getrennt ist. Unzählige Wasserspiele zauberten bunte Regenbogen auf unsere Fotos.
In dieser jungen, nach Moderne aufstrebenden Stadt wären wir gerne noch einen Tag länger geblieben…

Doch am nächsten Morgen ging es weiter: nach Kalaikum.
Vor Kulob machten wir einen Zwischenstopp am Nurek Stausee. Später fuhren wir weiter entlang des Tals des Panj Flusses. Auf der anderen Seite des Flusses sehen wir das erste Mal aus der Nähe Afghanistan. Der Panj Fluss und die afghanische Grenze waren in den nächsten Tagen unsere ständigen Begleiter.
Am Abend waren wir zum ersten Mal bei einer Pamir Familie in Kalaikum in ihrem Homestay zu Gast. Kalaikum ist ein kleiner Ort, in dem sich die Ankunft von Touristen schnell herum spricht. Beim Spaziergang wurden wir von den Kindern des Ortes begrüßt. Ein kleiner Junge kam mir mit seinem Tretroller entgegen und bat mich, dass ich ihn fotografieren soll und schnell war ich von einer lustig, kreischenden Kinderschar umgeben. Alle Kinder wollten mit auf das Foto.
Unser nächstes Etappenziel lag entlang dem Pamir Highway die Stadt Khorog. Die Straße war hier nur noch eine Schotterpiste, eingehüllt in schroffe Felswände und steile Abhänge, wo wir stets einen Blick auf den tosenden Panj hatten.

Auf dem „Pamir-Highway“ herrschte ein relativ starker Verkehr. Und das, obwohl der der Highway an manchen Stellen so eng ist, dass man sich gar nicht vorstellen kann, dass hier zwei Fahrzeuge aneinander vorbei kommen. Doch unsere Fahrer Amir und Schachbos haben die Situationen stets super gemeistert und uns sicher ans Ziel gebracht. Unterwegs machten wir noch einen Zwischenstopp in Amirs Heimatdorf und besuchten dort seine Familie, besonders seine Mutter hat sich sehr über den Besuch ihres Sohnes gefreut. Wir wurden dort sehr herzlich empfangen und mit Tee und leckeren Keksen bewirtet.

In Khorog schlenderten wir am anderen Morgen zunächst über den Basar, besonders begehrt sind hier die bunten Pamir Socken.
Anschließend spazierten wir durch den Stadtpark und danach fuhren wir auf einer steilen Straße hoch zum Botanischen Garten, welcher in 2300 m über der Stadt thront und der Stolz der Menschen im Pamir ist, denn er ist der höchst gelegenste Botanische Garten der Welt. Von dort hatten wir einen atemberaubenden schönen Blick auf die Stadt.

Wir verabschiedeten uns von Khorog und fuhren zu den Quellterrassen von Garm Chashma. Bei Touristen und Einheimischen sind die Quellen sehr beliebt, denn deren Wasser wirkt heilend bei verschiedenen Krankheiten.

Die Weiterfahrt über den Pamir Highway führte nach Jamg. Unterwegs hielten wir an der Festung von Kachkacha. In Jamg besuchten wir zunächst das Museum, welches unser Gastgeber Haidar mit ein paar Freunden im typischen Baustil eines Pamir Hauses errichtet hat. Anschließend zeigte uns Haidar den Sonnenkalender des Astronomen Surfi Muborak.
Am Abend hatte uns die Familie Haidar nach dem köstlichen Abendessen noch mit einem Konzert überrascht. Ein paar Mädchen und Jungen in farbenfrohen Trachten erzählten in Gedichten, Liedern und Tänzen die Geschichte ihres Landes.
Von Jamg aus fuhren wir zu der Festung Jamchun und wanderten von dort aus zu den heißen Quellen von Bibi Fatima.

Auf dem Rückweg steuerte ich vor dem Parkplatz einen Souvenirstand an. Die Verkäuferin schmückte mich mit einem echten tadschikischen Hut. Ihr Mann ließ seine Ziege tolle Kunststücke vorführen, das war ein lustiges Schauspiel.
So endete ein schöner Nachmittag und wir fuhren weiter nach Murghab.

In einer beeindruckenden Mondlandschaft liegen die Seen Yashikul und Bulunkul, deren türkisfarbene Wasseroberfläche bis zum Horizont schimmert. Dort legten wir einen Fotostopp ein und genossen den Blick auf diese atemberaubend, schöne Landschaft.

Das Highlight von Murghab ist der Blick auf den 7546 m hohen Berg Muztagh Ata. Zunächst besuchten wir den kleinen Basar der Stadt, welcher aus Containern besteht, die in zwei Reihen aufgestellt sind. Für den Verkauf von Milch und Fleischprodukten wurden zwei, in Jurtenform gebaute Steinpavillons errichtet. In der Stadt gibt es auch eine kleine Moschee, welche an dem gleichnamigen Fluss liegt. Hier konnten wir ein paar fleißige Frauen beobachten, wie sie ihre Teppiche wuschen.

Auf der Weiterfahrt zu dem Hochgebirgssee Karakul konnten wir uns kaum satt sehen an den Formen der Gebirge mit ihren schneebedeckten Kuppen und den Farben der bunt blühenden Bergwiesen.
Unterwegs passierten wir den höchsten Punkt dieser Reise, den 4655 m hohen Akbaital Pass. Oben angekommen wartete eine kleine Überraschung auf uns, unser Fahrer öffnete eine Flasche „Schampanskoje“. Wir prosteten uns zu und genossen den herrlichen Blick auf diese schöne Bergwelt.

In Karakul brachen wir zu einem Spaziergang am See auf, wo gemächlich eine Yak-Herde an uns vorbeizog. Wir beneideten diese Tiere um ihr dickes Fell, unter dem sie wohl kaum frieren können, denn es war hier bitter kalt.

Nach der Übernachtung im Homestay verabschiedeten wir uns von Susanne, Zarina und unseren Fahrern Amir und Schachbos.

In Gedanken umarmen wir noch einmal diese vier wundervollen, gastfreundlichen Menschen, welche uns mit Leidenschaft ihre wunderschöne Heimat gezeigt und uns immer liebevoll umsorgt haben. Tausend Dank !!!

KIRGISTAN

Obwohl 95 % der Fläche Kirgistans Gebirge ist, findet man hier grüne Wiesen und Felder, auf denen die Menschen Getreide, Gemüse und Obst anbauen. In Kirgistan sind die Täler breiter als in Tadschikistan und die Viehweiden sattgrün.

Am Rande des 300 km langen Fergana Tales liegt die Stadt Osch, der wir als Erstes einen Besuch abstatteten. Osch: eine wichtige Schnittstelle zweier Routen der Seidenstraße.
In Richtung Osten gelangt man nach China und im Süden über das Pamir Gebirge durch Afghanistan nach Indien. In der Stadt selbst findet man noch viele Relikte aus der Sowjetzeit: alte, graue Plattenbauten und eine große Lenin Statue. Zudem ist das Stadtbild geprägt von vielen Denkmälern, u.a. das bekannte Manas Denkmal, welches zu Ehren des Volkshelden und Gründers Kirgistans, errichtet wurde. Es gilt als das größte Reiterdenkmal Mittelasiens. Der Besuch des Dshajma Basars darf natürlich nicht fehlen. Dieses quirlige Markttreiben fasziniert mich stets auf’s Neue. Inmitten der Stadt ragt das Felsmassiv des Tulanjman Too mit seinen vier Zacken heraus. Die sich dort befindende Grotte, das Museum und der Felsen zählen seit 2009 zum UNESCO Kulturerbe. Von dem Felsen hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt und die sich im Vordergrund befindende Moschee Sulajman Too. Besonders Frauen mit Kinderwunsch kommen auf den Heiligen Berg und rutschen die „Wunschrinne“ hinunter.

Wir verabschiedeten uns von der Stadt und fuhren weiter über die Ferganakette nach Kazerman. Unterwegs legten wir einen Stopp in der Stadt Uzgen ein, bekannt durch sein 28 m hohes Minarett und drei Mausoleen aus der Karachniden Zeit (11.-12. Jh.). In Kazerman waren wir bei einer kirgisischen Familie geladen. Die Gastgeberin Bagdegul bewirtete uns gemeinsam mit ihrer Tochter mit köstlichen Speisen. Diese Unterkunft selbst ist eine „Wohlfühl-Oase“ mit sauberen Zimmern, einem reich gedecktem Tisch und einer Hightech Dusche!!!

Weiter geht es Richtung Naryn. Unterwegs hielten wir an einem Nomadencamp und ich verteilte dort an die Kinder meine mitgebrachten Bonbons und Luftballons.
Der ganze Stolz eines Kirgisen sind seine Pferde. So kosten ein Pferd 1000, eine Kuh 600 und ein Schaf 100 Dollar. Sogleich eilte ein junger Mann herbei und präsentierte uns die Pferde, die auf einer Wiese weideten. Sie ließen sich auch von uns seelenruhig streicheln.
Auf der Weiterfahrt zum Jurtencamp stoppten wir an einem interessanten Friedhof. Es gab Grabstellen mit einem fünfzackiger Stern – dieser Mensch lebte in der Sowjetzeit und Grabstellen mit einem Halbmond auf der Spitze – dieser Mensch war ein gläubiger Moslem. Im Jurtencamp wurden wir herzlich empfangen und nachdem wir uns eingerichtet hatten, gingen wir zum Abendessen in die Verpflegungsjurte. Da war es heimelig warm und duftete nach leckeren Speisen.

Das nächste Ziel war Tasch Rabat mit seiner aus dem 15. Jh. stammenden Karawanserei. Bald darauf erreichten wir die Stadt Naryn, wo wir zunächst den Erkindik Platz besuchten und anschließend die farbenprächtige, mit hellblauen Kacheln verzierte Asreti Ali Moschee. Nun ging es hoch in die Berge zum Sonkul(-See). Der auf einer Höhe von 3000 m Höhe liegende Süßwassersee ist der zweitgrößte Bergsee Kirgistans. Bei einer Wanderung am See, gelangten wir eine Anhöhe und genossen den herrlichen Blick auf die silbern schimmernde Oberfläche.

Am nächsten Morgen bauten die Männer unserer Reisegruppe mit den Nomaden eine Jurte auf. Das war ein interessantes Highlight. Die Bestzeit zum Aufbau einer Jurte liegt bei 12 Minuten, sechs Männer teilen sich diesen Rekord. Eine Jurte wiegt ca. 600 kg, kostet ab 5000 Euro und bietet Platz für 4 – 5 Personen.
Die kalte Nacht hatte am nächsten Morgen die Landschaft in eine Winterlandschaft verwandelt. Das Gras war wunderschön mit kleinen Schneekristallen bedeckt. Das sollte uns bei der Abreise noch zum Hindernis werden, denn unser Bus versuchte vergeblich, eine kleine Anhöhe hinauf zu fahren. Der Fahrer versuchte den Bus rückwärts den Berg hinauf zu fahren, aber auch das misslang. Also wurden die Schneeketten aufgezogen.

Nun konnten wir unsere Reise nach Karakul am Issyk Kul, dem zweittiefsten Binnensee, fortsetzen. Am Abend erreichten wir die Stadt Karakul. Der Viehmarkt hier war unser erstes Ziel am nächsten Morgen. Pferde, Kühe, Esel und Schafe werden aus den entlegensten Dörfern Kirgistans zum Verkauf hierher gebracht. Es ist schon ein seltsamer Anblick, wenn ein Schaf in einen Kofferraum transportiert wird.
Absolut sehenswert ist die komplett aus Holz erbaute russisch-orthodoxe Kirche (19. Jh.).
Nach der Stadtbesichtigung wanderten wir durch Jety Öguz Schlucht, auch kirgisische Schweiz genannt. Am Eingang befinden sich Felsformationen: das gebrochene Herz und die sieben Bullen. Diese roten Sandsteinfelsen bildeten einen herrlichen Kontrast zu den grünen Fichtenwäldern. Zurück in Karakul waren wir zu Gast bei einer uigurischen Familie, welche uns mit tunganischem Essen bewirtete. Es wurden 14 Teller mit Fleisch, Gemüse, Nudeln und anderen Köstlichkeiten aufgetragen. Die Hausherrin führte uns vor, wie sie die Nudeln für das Nationalgericht Lagman herstellt und zeigte uns die frischen Kräuter in ihrem Garten, die sie für die Zubereitung der Speisen verwendet.

Wir kamen der Hauptstadt näher. Davon zeugte unsere riesige Hotelanlage im Touristenmagnet Cholpon Ata. Nichtsdestotrotz lag unser Resort direkt am See, der mit glasklarem Wasser gefüllt und uns mit seiner malerischen Kulisse schneebedeckter Berge faszinierte.

Die Bootsfahrt am nächsten Morgen war noch mal ein richtiges Highlight. Danach besuchten wir die Petroglyphen in einem Freilichtmuseum und dann fuhren weiter in die Hauptstadt Bischkek. Unterwegs wurden noch ein paar Eimer leckere Erdbeeren von den Einheimischen gekauft, die ihre Waren an den Straßenrändern darboten.

Am letzten Tag dieser wunderschönen Reise schlenderten wir auch ein letztes Mal über den Basar und kauften einige Gläser echten kirgisischen Honig, dessen köstlicher Geschmack uns schon im Hotel mundete.
Bischkek hat imposante Gebäude, breit angelegte Straßen, schattige Platanen-Alleen, und einen Vergnügungspark mit Disco, in dem wir eine Fahrt im Riesenrad unternahmen.
Von dort oben hatten wir einen schönen Blick auf die schneebedeckten Gipfel des kirgisischen Alatoo. Durch den Eichenpark schlenderten wir weiter bis zur Oper. Leider war diese wegen der Vorbereitung auf eine Abendveranstaltung geschlossen und so fuhren wir zurück zum Hotel. Ein letztes Mal wurden wir mit köstlich schmeckenden, kirgisischen Speisen verwöhnt.

Wir verabschiedeten uns von unseren Fahrern Kyrill und Andre und unserem Reiseleiter Emil.

Ihm dankten wir für seine umfangreichen Erläuterungen und Erzählungen von der Geschichte Kirgistans und seiner Fürsorge, mit der er uns stets umsorgt hat.

Schon seit Jahren weckt der Name „Seidenstraße“ in mir den Traum von ziehenden Karawanen, deren Kamele mit edler Seide und orientalischen Gewürzen beladen sind. Mit dieser Reise haben wir uns diesen Traum erfüllt.

Wir bedanken uns recht herzlich bei DIAMIR Erlebnisreisen in Dresden für die im Vorfeld hervorragend geplante Reise, und den Agenturen und den Reiseleitern der jeweiligen Länder für die perfekte Durchführung.

Eure Helga Becker – ein „Mücker Zugvogel“
PS: Den ausführlichen Bericht und noch mehr schöne Bilder finden Sie hier.

  • Fahrt mit Jeeps durch die Wüste Karakum
  • Höllenpforte Darwaza
  • Chiwa Kalta Minor in der Altstadt
  • Buchara Kalan Komplex mit Minarett und Moschee
  • Buchara Miri Arab Medrese
  • Samarkand Gur Emir Mausoleum
  • Taschkent Barak Khan Medresse auf Khast Imam Platz
  • Junge mit Eseln in Kirgistan

Turkmenistan • Usbekistan • Kirgistan – Große Seidenstraße

J. Zeller | 22.07.2014

24 Tage Kulturreise vom 27.06. – 20.07.14 entlang der Großen Seidenstraße (UNESCO-Weltkulturerbe 2014)

Wundervolle Bilder und spannende Geschichten hat ein DIAMIR-Reisegast in seinem Reiseblog festgehalten.

  • Grüne Oasen zwischen schroffen Felsgipfeln
  • Kirschen am Hindukusch.
  • Endlose Straße
  • Osch
  • Typisches Brot in Kirgistan
  • Hörner von Steinböcken schmücken Mazare
  • Pik Lenin Basislager
  • Blick zurück in den Wakhan
  • Pamir-Highway
  • Pferde in Kirgistan
  • Wir biegen ab Richtung Bulunkul.
  • Pik Lenin Basislager
  • Pamir
  • Bazar in Murghab
  • Kinder im Pamir Hochland
  • Kinder im Pamir
  • Moschee im Pamir
  • Mahlzeit im Pamir
  • Heizmaterial
  • Ak-Baital-Pass 4655 m
  • Fotostopp im Gebirge

Tadschikistan • Kirgistan – Grüße aus Tadschikistan

Elke Nissen | 17.07.2014

22 Tage Naturrundreise vom 06.07.2014 bis 26.07.2014

Hallo und herzliche Grüße aus Tajikistan!

Wir sind heute in Chorog, nach fantastischer Tour durch den Norden und über den Pamir Highway. Es ist eine großartige Reise, die Sie, Herr Hilger, sich ausgedacht haben – mit Muqims Hilfe. Wir sechs Personen haben schon viel gelernt, viel gesehen, viel gegessen (unendlich viel sogar), viel gelacht (noch mehr als unendlich viel). Wir sind eine richtig fröhliche Truppe, die in Ihren Spuren unterwegs ist. Wir drei Deutschen fühlen uns bestens durch Muqim betreut. Alles funktioniert ganz hervorragend. Wir sind echt total begeistert und richtig glücklich, hier zu sein. Ja, und das wollten wir Ihnen einfach nur mitteilen! Danke schön!

Elke Nissen und alle anderen.

  • Pik Karl Marx und Pik Friedrich Engels
  • Niva auf dem Pamir Highway
  • Schaschlyk
  • Melonen auf Basar in Osch
  • Schafherde in Kirgistan
  • Schachturnier in Osch
  • Schafherde in Kirgistan
  • Biker auf dem Pamir Highway
  • Trekking zum Vrang-Pass
  • Kinder am Kara-Kul
  • Langar im Wakhan-Korridor
  • Hochsteppe im Pamir
  • Blumenwiese in Vrang
  • Fahrt entlang des Pamir-Highways
  • Im Wakhan-Korridor
  • Einfahrt in den Wakhan-Korridor
  • Parkanlage in Duschanbe
  • Am Kara-Kul
  • Akbaital-Pass (4655 m)
  • Ishkashim mit Hindukush

Tadschikistan • Kirgistan – Natur pur entlang des Pamir Highway

Stefan Hilger | 15.10.2013

22 Tage Naturrundreise Juni 2013

In Zentralasien gibt es ja die Länder und eben die Länder. Bei Tadschikistan mag man anfangs etwas skeptisch sein, hat das Land doch in der Vergangenheit immer mal wieder für Negativschlagzeilen gesorgt. Sobald man aber in Duschanbe ankommt – von der etwas umständlichen Einreiseprozedur mal abgesehen – fällt irgendwie eine unbegründete Last ab und man fühlt sich gleich wohl, zumal Duschanbe eine sehr grüne Stadt ist und nicht ganz so hektisch und monumental wie Taschkent.
Unsere Route führt über Kuljab im Süden hinein in den Pamir ins autonome Gebiet Gorno-Badachschan (GBAO) und via Kalaikum ins Vanchtal. Straßenbauer aus dem Iran versuchen hier die Piste entlang des tosenden Panj zu befestigen bzw. zu asphaltieren – wälzen sich doch tagtäglich zig LKW und Geländewagen über die Schottertrasse. Immer mal wieder gibt es Militär- und Polizeikontrollen, doch mit den richtigen Papieren und Begleitern sind die schnell passiert. Fährt man das Vanchtal bis ganz nach „hinten“ kommt man zu den Ausläufern des mächtigen Fedschenko-Gletschersystems, umgeben von schier unendlich vielen Gipfeln jenseits der 5000 m Marke. UND…man ist hier ganz allein – die Natur beherrscht hier den Menschen und die Seele pendelt durch…elektrisierende Gänsehaut.
Die Gastfreundschaft der Menschen in Tadschikistan ist legendär und nicht nur eine Floskel. Es wird nicht lange dauern und man wird, gerade von den Alten, zu grünem Tee und Fladenbrot an den Dastarchan (der Tischdecke) gebeten. Frische Ziegenmilch, Joghurt und frische Aprikosenmarmelade sind Begleitwerk der kleinen Zwischenmahlzeit.
Es geht weiter gen Süden in den Hauptort Khorog, mit seiner spektakulären Landepiste im hier breiten Panjtal. Hier fühlt sich plötzlich alles noch einmal zivilisiert an – man dachte schon, man hätte alles längst hinter sich gelassen. Zeit, um sich nochmal mit Proviant einzudecken. Wir nehmen Kurs direkt auf den mächtigen Hindukusch; die weiße Wand kommt rasch näher. Ein Abstecher zu den Kalksinterterrassen von Garm Shashma solltem man unbedingt einbauen. Ishkashim ist das Tor zum geschichtsträchtigen Wakhankorridor – die Pufferzone der einstigen Großmächte. Jegliche Anstrengung und Strapaze bis hierher ist schlagartig vergessen – was jetzt folgt ist die Inkarnation des irdischen Paradieses.
Von weitem grüßen schon die beiden markanten Gipfel von Karl-Marx und Friedrich Engels.
Wir fahren nun schon hunderte Kilometer entlang der Afghanischen Grenze , was weder abschreckend noch gefährlich sondern vielmehr spektakulär und faszinierend ist.
Ab Langar geht es nun hinauf auf das Hochplateau der GBAO-Region Murghab. Der erste wirklich hohe Pass ist mit 4344 m kurz hinter dem Grenzposten Khargush erreicht. Wenig später treffen wir wieder auf den befestigten Asphalt der M41. Die beiden über 3700 m hohen Seen Bulunkul und Jaschikul nehmen wir noch mit. Murghab ist wieder so eine Insel mitten im Nirgendwo. Das Highlight des Ortes ist der Blick zum 7546 m hohen Muztagh Ata in China. Die Szenerie erinnert hier sehr an Tibet. Die umliegenden Berge scheinen nur Hügel zu sein, obgleich Sie über 5000 m hoch sind. Das ist das Reich der Schneeleoparden!
Kurz vorm riesigen Karakul überfahren wir den 4655 m hohen Pass Akbaital – neben uns Fahrradfernfahrer aus Frankreich und Kanada auf dem Weg von Almaty nach Taschkent – starke Leistung! Vom gleichnamigen Dörfchen Karakul bietet sich ein atemberaubender Blick über den riesigen See zum Massiv des Pik Lenin. Wenn sich dann noch die Yaks in den Weg stellen, erhält man ein wunderschönes Fotomotiv.
Wir verlassen Tadschikistan über einen ausgesetzten Grenzposten hoch oben in den Bergen. Kirgistan ist das Kontrastprogramm – hier ist es sofort grüner, die Straßen im Vergleich zum Nachbarland im Topzustand, Yaks werden von Pferden abgelöst. Leider auch die Ziegenmilch von eigenwilliger Stutenmilch. Abschluss und krönender Höhepunkt der langen Reise ist der Besuch des Basislagers am Pik Lenin – Atschik Tasch.
Über den Taldik-Pass mit einem letzten Blick zum Pik Lenin geht es zur zweitgrößten Stadt des Landes, nach Osch im Ferganatal. Bunte Märkte, ein durftendes Schaschlik und frisch gezapftes Kirgisisches – besser kann eine solche Reise nicht enden…und das alles demnächst bei DIAMIR!

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