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Termine2019-08-26T12:19:05+01:00

Herbstzauber unter Nordlichtern

Spitzbergen

Mit einem historischen Segelschiff entspannt den Saisonausklang im Westen Spitzbergens genießen

4.6 /5
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2700 EUR

  • 14-20 Teilnehmer
  • 8 Tage
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Informationen zu Ihrer Reise

Spät im Jahr, wenn die Fjorde anfangen zu gefrieren, entfaltet Spitzbergen einen ganz besonderen Zauber. Endlos scheinende Sonnenuntergänge beenden ruhige, entspannte Tage – zu dieser Jahreszeit ist kaum noch ein anderes Schiff unterwegs.

Tierwelt in Herbststimmung

Die meisten Vögel haben die Inselgruppe verlassen, aber die heimischen Säugetiere können immer noch beobachtet werden: Rentiere fressen sich den letzten Winterspeck an, solange die Wiesen noch grün sind, Walrosse ruhen am Strand in der Abendsonne und der Polarfuchs wechselt langsam ins Winterkleid. Und mit etwas Glück beobachten Sie Eisbären an einer der vielen Gletscherkanten.

Zeit für Fotografie

Das entspannte Leben an Bord des historischen Seglers Noorderlicht lässt viel Zeit zum Schauen und Fotografieren. Nicht nur das warme Herbstlicht ist ein Traum für Fotografen, sondern auch die weiß-blauen Gletscherfronten, weiß überzuckerten Bergspitzen und die bunten Blätter der winzigen Arktis-Pflanzen. Kleine Ausflüge und Wanderungen führen entlang der Küste, zu verlassenen Jagdhütten und in arktische Frühwinter-Landschaften.

Nordlichter am Abendhimmel

Jetzt ist auch die perfekte Zeit für Nordlichtbeobachtungen auf Spitzbergen. Wer möchte nicht einmal im Leben die geheimnisvollen grünen, roten oder violetten Schleier über einen klaren Sternenhimmel huschen sehen? Es lohnt sich also, auch nachts die Augen offen zu halten.

Höhepunkte

  • Perfekte Reise für Spitzbergen-Kenner
  • Saisonende unter Nordlichtern
  • Kaum noch andere Schiffe unterwegs
  • Arktische Flora im bunten Herbstkleid

Das Besondere dieser Reise

  • Kleines Segelschiff, familiäre Atmosphäre
  • Fantastisches (Abend-)Licht zum Fotografieren

Verlauf Ihrer Reise

1. Tag: Anreise und Einschiffung 1×A

Individuelle Anreise nach Longyearbyen. Je nach Ankunftszeit besteht eventuell die Möglichkeit, noch durch den Ort zu spazieren. Am späten Nachmittag Einschiffung im Hafen und Fahrt hinaus in den Isfjord. Übernachtung an Bord.

2.-7. Tag: Westküste, Geisterstädte und Isfjord-System 6×(F/M/A)

Je nach Wetter und Eisbedingungen bestimmt der Expediitonsleiter die Route der nächsten Tage. Zum Herbstanfang können die Touren noch entlang der Westküste nach Norden bis Ny Ålesund führen oder in die großen Fjordsysteme an der Südwestküste der Insel. Je näher der Winter rückt, umso mehr konzentrieren sich die Touren auf die zahlreichen Gletscher, Buchten und Siedlungen im zentralen Isfjord-System.

Mögliche Anlandungsorte könnten sein:

Alkhornet: Am Fuß des Vogelfelsens hat eine Polarfuchs-Familie ihren Bau. Ganz in der Nähe, bei Trygghamna, findet man die Reste einer englischen Walfangstation aus dem 17. Jahrhundert und die Ruinen einer Siedlung russischer Pomoren aus dem 18. Jahrhundert.

Bellsund: Das Fjordsystem mit seinen großen Nebenfjorden bietet faszinierende Geologie und wunderschöne Landschaften, wie zum Beispiel die lange schmale Insel Akseloya. In Fridtjofhamna befindet sich der oft kalbende Gletscher Fridtjofbreen, umrundet von traumhaften Gipfeln. Sie wandern in den historischen Fußspuren der Jäger, Walfänger und Kohleminen-Arbeiter. Eisbären sind ab und an im Bellsund zu finden und Sie versuchen, sie aufzuspüren. Belugas (Weißwale) kommen ebenfalls regelmäßig in dieses Gebiet.

Ny Ålesund: In der einstigen Bergbausiedlung fuhr früher die nördlichste Eisenbahn der Erde – die Lokomotive und einige Wagen der Kohlebahn können Sie noch immer dort bewundern. Ny Ålesund hat sich inzwischen in eine moderne Forschungsstation verwandelt. Ein Bummel durch den Ort lohnt sich und sollte auch zum alten Ankermast führen, an dem Amundsen (mit der Norge, 1926) und Nobile (mit der Italia, 1928) ihre Luftschiffe auf dem Weg zum Nordpol festmachten.

Isfjord-System: In wolkenlosen Nächten erleben Sie hier Lufttemperaturen bis zu -10 °C. Dies führt in einigen Fjordzonen bereits zur Bildung von neuem Meereis. Diese Nächte bieten hohe Chancen, die geheimnisvollen Nordlichter zu beobachten. Zahlreiche Buchten und Gletscherfronten können besucht werden wie der beeindruckende Sveabreen oder der Nordenskiöld-Gletscher.

Barentsburg: Die einzige von Russen bewohnte Siedlung auf Spitzbergen und zweitgrößter Ort der Inselgruppe lohnt ebenfalls einen Besuch. Ein Spaziergang durch die Straßen fühlt sich ein wenig an wie eine Zeitreise in die Sowjetunion. Treffen Sie die sehr freundlichen Einwohner bei einem Bier in der nördlichsten Brauerei der Welt, besuchen Sie das sehenswerte Pomoren-Museum und winken Sie der historischen Lenin-Statue.

Pyramiden: Die ehemalige russische Bergbausiedlung ist eine einzigartige Geisterstadt. Einst eine kommunistische Vorzeigesiedlung, absolut isoliert inmitten arktischer Wüste, sind heute nur noch die gewaltigen Gebäude – inklusive der nördlichsten Lenin-Statue – erhalten. Bis 1998 wurde in Pyramiden Kohle abgebaut. Die Bewohner zogen weg, aber die meisten Dinge blieben, wo sie waren. Man hat den Eindruck, die Stadt könnte jeden Moment wieder besiedelt werden…

Schließlich geht es zurück in Richtung Longyearbyen. 6 Übernachtungen an Bord.

8. Tag: Longyearbyen – Heimreise 1×F

Am Morgen Ausschiffung und individuelle Heimreise.

(F) = Frühstück, (M) = Mittagessen, (L) = Lunchpaket, (A) = Abendessen

Leistungen zu Ihrer Reise

Enthaltene Leistungen

  • Englisch sprechende Expeditionsleitung
  • alle Landgänge und Wanderungen abhängig von Eis- und Wetterbedingungen
  • wissenschaftlich fundiertes Vortragsprogramm an Bord
  • Reiseliteratur
  • 7 Ü: Schiff in Zweibett-Kabine
  • Mahlzeiten: 7×F, 6×M, 7×A

Nicht in den Leistungen enthalten

  • An-/Abreise
  • nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • optionale Aktivitäten
  • evtl. nötige Zusatzübernachtungen vor oder nach der Tour
  • Reisekrankenversicherung (obligatorisch)
  • Serviceleistungen an Bord
  • Trinkgelder
  • Persönliches

Hinweise & Zusatzinformationen zu Ihrer Reise

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 14, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Diese Reise ist eine Zubuchertour (internationale Gruppe) und besteht nicht exklusiv aus DIAMIR-Gästen.

Der Reiseverlauf dient der groben Orientierung. Der endgültige Verlauf wird täglich den örtlichen Eis- und Witterungsbedingungen sowie den Tierbeobachtungsmöglichkeiten angepasst.

Bitte haben Sie Verständnis, dass die auf dieser Reise beschriebenen Tierbeobachtungen nicht garantiert werden können. Es handelt sich um intensive Naturerlebnisse mit freilebenden, wilden Tieren, deren Verhalten nicht zu 100% vorhersagbar ist. Im unwahrscheinlichen Fall keiner Sichtung ist dennoch keine Reisepreis-Erstattung möglich. Wir und unsere Partner vor Ort setzen jedoch all unsere Erfahrung und Kenntnisse ein, um bestmögliche Sichtungschancen zu erreichen.

Bitte beachten Sie, dass eine gültige Krankenversicherung Teilnahmevoraussetzung für die Schiffsreisen ist (über uns buchbar).

Für diese Reise gelten gesonderte Stornobedingungen:

Stornierung bis einschließlich 90. Tag vor Reiseantritt: 20%, Stornierung ab dem 89. bis zum 60. Tag vor Reiseantritt: 50%, Stornierung ab dem 59. Tag bis einschließlich des Abreisetages: 98% des Reisepreises.

Anforderungen

Für die Anlandungen brauchen Sie keine speziellen körperlichen Voraussetzungen. Die Wanderungen werden den Gegebenheiten vor Ort sowie der Kondition der Gruppe angepasst.

Flexibilität ist Grundvoraussetzung für diese Tour, da sich der Reiseverlauf je nach vor Ort herrschenden Bedingungen ändern kann. Bitte stellen Sie sich auf z.T. kalte Temperaturen, starken Wind, Schnee sowie evtl. raue See ein.

Wer möchte, kann an Bord beim Segeln helfen, dies ist aber keine Voraussetzung.

Kleiderordnung an Bord: sportlich-leger.

Zusatzinformationen

Segeln

Unterwegssein mit einem Segelschiff bedeutet nicht, dass man stets unter Segel fährt. Segelschiffe haben auch einen Motor – nicht immer findet man günstige Segelbedingungen vor, aber auch in diesen Fällen möchte man zur nächsten Anlandestelle gelangen. Gehen Sie davon aus, dass auf den Segelschiff-Reisen gesegelt wird, wann immer dies mit Blick auf die Verhältnisse und den Zeitplan möglich ist. Sonst fahren Sie unter Motor.

Alleinreisende

Sie verreisen allein? Dann können Sie „geteilte Kabinen“ buchen – Sie haben dann ein Bett in einer Kabine Ihrer Wahl und teilen die Kabine mit einer oder zwei (je nach Kabinenkategorie) gleichgeschlechtlichen Mitreisenden. Es fällt kein Zuschlag an.

Einzelkabinen

Wenn Sie eine Kabine allein nutzen möchten, können Sie Einzelkabinen in allen Zweibett-Kategorien buchen. Der Zuschlag berechnet sich 1,7 x Reisepreis.

Karte Ihrer Reise

  • Die Noorderlicht vor Prins Karls Forland
  • Segelsetzen ist Teamaufgabe
  • Longyearbyen, die Hauptstadt Spitzbergens
  • Rentiere in Skansbukta
  • Frischer Schnee auf Flintholmen
  • Nordlicht über der Noorderlicht
  • Segelschiff-Details
  • Arktische Flora im ersten Schnee
  • Esmarkgletscher in warmem Licht
  • Eisbärenspuren am Strand
  • Spektakuläre Lichtverhältnisse im Herbst
  • Alte Kohleabbau-Anlagen in Pyramiden
  • Die Geisterstadt Pyramiden
  • Eine der nördlichsten Lenin-Statuen
  • Am Steuer der Noorderlicht
  • Unterwegs in der Geisterstadt
  • Verlassene Straßenzüge in Pyramiden
  • Polarfuchs in der Sonne
  • Unter Segeln auf der Noorderlicht
  • Lagerfeuer am Strand
  • Mutige Schwimmer in Skansbukta
  • Eisige Welten in Skansbukta
  • Am Dahlbreen
  • Spitzbergen-Detail
  • Die Noorderlicht

Spitzbergen: Goldener Herbst an Bord der Noorderlicht

Sylvia Wesser | 12.10.2018

Der Herbst in Spitzbergen ist kalt, grau, regnerisch oder verschneit? So kann es sein – muss es aber nicht! Mitte September war ich eine Woche mit dem Segelschiff Noorderlicht in Zentralspitzbergen unterwegs und Sonnenschein und blauer Himmel waren mein ständiger Begleiter. Durch die tief stehende Sonne erstrahlte die arktische Landschaft bereits vormittags im wärmsten „Sonnenuntergangs-Licht“ und ließ nicht nur Fotografen-Herzen höher schlagen. Ob die schroffen Berge, die Spitzbergen den Namen gaben, oder die riesigen Gletscherfronten – alles war fast ganztags in goldenes Abendlicht getaucht! Wir unternahmen kleine Wanderungen durch die herbstliche Tundra, teils schon ganz durch frischen Schnee, genossen die Ruhe bei einem abendlichen Lagerfeuer am Strand und erforschten die Überbleibsel des Kohlebergbaus in einsamen Buchten. Auch die Geisterstadt Pyramiden, ebenso ein Relikt aus Bergbauzeiten, lag an unserem Weg – eine skurrile „Stadt“ deren Häuser wirken, als ob die Bewohner diese nur eben kurz verlassen haben…

Frische Eisbärenspuren kreuzten unseren Weg, ebenso wie Rentiere und Polarfüchse…aber der Herbst in Spitzbergen ist weniger die Zeit für Wildlife-Beobachtungen, sondern die Zeit des Lichts!

Ihre Sylvia Wesser,
Teamleitung Verkauf Europa, Expeditionskreuzfahrten & Nordamerika
s.wesser@diamir.de
+49 351 31207561

  • Die Noorderlicht
  • Atemberaubende Berge und Gletscher
  • Geselliges Zusammensein an Bord
  • Eine Walfluke
  • Willkommen an Bord
  • Die Noorderlicht vor traumhafter Kulisse

Spitzbergen – Leinen los – mit der „Noorderlicht“

Gabriela Rück | 22.10.2013

16 Tage Expeditions-Segelkreuzfahrt – 28.07.- 12.08.2013

Leinen los – mit dem 2-Master „Noorderlicht“ auf 78° 33,9 N I 19° 14,9 0
Unser Abenteuer beginnt am 27. Juli 2013 am frühen Morgen mit dem Flug von Düsseldorf nach Oslo. Mein Mann und ich sind unterwegs in die Arktis, ein Jahr Vorfreude und nun steigt die Spannung auf ein Erlebnis Natur pur.

Nach einem längeren Aufenthalt am Flughafen in Norwegens Hauptstadt, den wir zum wiederholten Lesen der Reiseunterlagen nutzen, starten wir am späten Nachmittag mit einer kleinen Maschine zu unserem Ziel: SVALBARD (so heißt die gesamte Inselwelt von Spitzbergen). Noch ein kurzer Zwischenstop in Tromso, Zollkontrolle weil Svalbad nicht dem Schengen-Abkommen beigetreten ist und dann, nach einer Stunde Flug über offenes Meer, liegt die arktische Wüste unter uns.

Die Eiszeit ist auf Svalbard eigentlich noch nicht vorbei, mehr als 60 % des Landes ist noch immer von einer Eisglasur bedeckt, die frei ungehemmt zwischen steilen Felsspitzen und abgerundeten Bergkuppen fließt. 2100 verschiedene Gletscher, wir genießen die Aussicht an unseren Fensterplätzen und ein Blick auf die Uhr zeigt uns die unglaubliche Nacht- oder ist es Tagzeit an: 21 Uhr!

Blauer Himmel, Sonnenschein – es ist taghell und dieses Phänomen wird uns die nächsten 15 Tage nicht mehr verlassen. Die Landung in Longyearbyen, der Hauptstadt von Svalbard, erfolgt auf eisfreier Piste und nach der raschen Gepäckausgabe sind wir mit dem Flughafenbus in unser Guesthouse unterwegs. Bunte Holzhäuser liegen verstreut neben der einzigen geteerten Straße. Der Schnee liegt nur auf den spitzen Bergkuppen, hier unten bildet die Tundra mit ihren vielen kleinen Blumen (Wollgras, Steinbrech und zahlreichen Moosarten und Flechten) einen dichten Teppich.

Obwohl wir fast 24 Stunden unterwegs sind ist es uns nicht möglich, einzuschlafen. Ein Blick aus dem Fenster und wir fühlen uns um Mitternacht wie im falschen Film: Sonnenschein pur. Irgendwann klappt es dann doch mit dem Schlafen und der Morgen ist so, wie Abend aufgehört hat: Sonnenschein, 8.

Den Tag haben wir zur freien Verfügung und um 17 Uhr sollen wir an Bord kommen. Die 1910 erbaute Noorderlicht fährt unter holländischer Flagge und liegt mit ihren 46 m Länge in voller Pracht als einziges Segelschiff im kleinen Hafen. An Bord sind wir 20 Passagiere (Deutsche, Holländer, Engländer und ein Israeli). Die Crew besteht aus dem Skipper, 1. Offizier (Svenja aus Hamburg), 2. Offizier, einem Koch und unserem Guide Robin aus Norwegen. Die Bordsprache ist Englisch.

Nachdem wir unsere Kajüte, sie war tatsächlich nur 2x2 m groß, belegt hatten, erhielten wir sogleich eine Bordeinweisung und Verhaltensregeln, die bei unserer Tour zu beachten sind. Am selben Abend laufen wir aus und unsere Reise rund um Spitzbergen kann beginnen.

Unsere Route führt um die südliche Spitze bei Windstärke 8,4 über das offene Meer auf die Insel Edgeoya, weiter nach Barentsoya und dann wieder nach Spitzbergen an die Ostküste. Tägliche Auslandungen mit dem Zodiak und Wanderungen in der Tundra und an der Küste entlang haben uns bereits eindrucksvolle Begegnungen mit der arktischen Tierwelt beschert. Nun sind wir am 3. August um 16 Uhr am Negribreen-Gletscher, in dessen Nähe sich die Temperatur an Deck merklich den Minusgraden nähert. Langsam fahren wir an der 13 km langen, 25-30 m hohen Eiswand entlang. Im tiefdunklen Wasser treiben in allen Blaufarben schimmernde Eisbrocken, die knirschend unseren Schiffsrumpf streifen. Jetzt ist die Zeit für die "Rhein-Neckar-Zentrum-Aktuell''-Zeitung gekommen und ich freue mich, allen Freunden und Bekannten und den Lesern der Zeitung zu Hause von 78° 33,9 N I 19 ° 14,9 0 einen kühlen Eisberggruß zu schicken. Als dann kurz danach auch noch ein gewaltiges Eisstück aus der Wand abbricht und unser Boot ordentlich zum Schaukeln bringt, da bin ich froh, dass wir das Foto gemacht haben.

Weiter geht die Reise durch die Hinlopenstretet hoch bis zur Insel Moffen und dann an der Westküste über Ny-Alesund (mit dem nördlichsten Postamt der Welt) hinunter durch den Forlandsundet nach Longyearbyen zurück. Nach 918 Seemeilen= 1.670,76 km ist am 12. August 2013 unsere Reise zu Ende. Eindrücke, die wir nie wieder vergessen werden, von einer einzigarten Tierwelt, die uns großartige Begegnungen mit Walen, Rentieren, Walrossen, Polarfüchsen, Vögeln und 13 Eisbären in ihrem natürlichen Lebensraum bescherten, werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.

Gabriela Rück

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