window.dataLayer = window.dataLayer || []; function gtag(){dataLayer.push(arguments);} gtag('js', new Date()); gtag('config', 'UA-120511641-20');
Termine2019-08-26T12:19:05+01:00

Höhepunkte Ecuadors

Ecuador

Auf der Straße zu den Vulkanen zu den Höhepunkten am Äquator: Otavalo, Cotopaxi und Teufelsnase

4.6 /5
Neu
TOP-RATED
Unser Topangebot

2810 EUR

  • Inklusive Flüge
  • 6-10 Teilnehmer
  • 13 Tage
  • Schwierigkeit:
  • Veranstallter:

Sie haben Fragen?

Rufen Sie uns an:
+49 341-48736670
Oder Schreiben Sie uns eine Nachricht:
Vielen Dank für Ihre Nachricht!

Termine & Preise

Bitte wählen Sie Ihre Wunschreise aus

vonbisPreis p.P.weitere Informationen
B 26.12.2020 07.01.20212990 EUR D
Buchen
B 27.03.2021 08.04.20212810 EUR D
Buchen
B 22.05.2021 03.06.20212990 EUR D
Buchen
B 03.07.2021 15.07.20212990 EUR D
Buchen
B 24.07.2021 05.08.20212990 EUR D
Buchen
B 07.08.2021 19.08.20212990 EUR D
Buchen
B 11.09.2021 23.09.20212990 EUR D
Buchen
B 09.10.2021 21.10.20212990 EUR D
Buchen
B 13.11.2021 25.11.20212990 EUR D
Buchen
B 25.12.2021 06.01.20223110 EUR D
Buchen
B 05.02.2022 17.02.20222820 EUR D
Buchen
B 26.03.2022 07.04.20222820 EUR D
Buchen
B 21.05.2022 02.06.20222990 EUR D
Buchen
B 11.06.2022 23.06.20222990 EUR D
Buchen
B 02.07.2022 14.07.20222990 EUR D
Buchen
B 23.07.2022 04.08.20222990 EUR D
Buchen
B 06.08.2022 18.08.20222990 EUR D
Buchen
B 10.09.2022 22.09.20222990 EUR D
Buchen
B 01.10.2022 13.10.20222990 EUR D
Buchen
B 08.10.2022 20.10.20222990 EUR D
Buchen
B 12.11.2022 24.11.20222990 EUR D
Buchen
B 03.12.2022 15.12.20222990 EUR D
Buchen
B 24.12.2022 05.01.20233110 EUR D
Buchen

Informationen zu Ihrer Reise

Ecuador – der kleinste Andenstaat vereint faszinierende und absolute Gegensätze auf engstem Raum: eine vielfältige Küste im Westen, bis in über 6000 m in die Höhe ragende Gipfel im Andenhochland und dampfender Regenwald im Amazonastiefland.

Spanische Einflüsse und Geschichte der Inka

Sie erleben die wunderschönen Kolonialstädte Quito und Cuenca, die im typisch-spanischen Schachbrettmuster angelegt wurden. Prachtvolle Kirchen, verträumte Gassen und lebhafte Plätze werden Sie ebenso beeindrucken, wie die aufragenden Andengipfel. Die idyllisch gelegene Festung Ingapirca, Ecuadors größte Anlage aus der Inkazeit, lässt auf historischen Spuren wandeln und in die wandlungsreiche Geschichte eintauchen.

Humboldts Straße der Vulkane

Durch eine grandiose Andenszenerie reisen Sie entlang der Straße der Vulkane zu den kulturellen und landschaftlichen Höhepunkten. An der berühmten Nariz del Diablo gehen Sie auf eine spektakuläre Zugfahrt, wobei der Zug in kürzester Zeit erstaunliche Höhen überwindet. Von der beeindruckenden Quilotoa Vulkankraterlagune haben Sie bei guter Sicht einen weiteren Höhepunkt der Reise im Blick, den 5897 m hohen Cotopaxi. An dessen Fuße gehen Sie auf eine Wanderung, erkunden die Flora des Paramo während majestätische Kondore über Ihren Köpfen kreisen.

Naturerlebnis pur und gelebte Tradition in Ecuador

Im Nebelwald von Mindo erwartet Sie ein Mosaik aus rauschenden Wasserfällen, glasklare Flüssen, sattgrüner Vegetation und einer farbenfrohen Vogelwelt. Quirliges Markttreiben, bunte Stoffe und liebenswerte Einheimische erwarten Sie in Saquisili und Otavalo, wo Sie auf traditionsreichen Andenmärkten in den Alltag der Andenbewohner eintauchen. Bienvenido a Ecuador!

Ideale Reise für optionale Verlängerungen

Diese Natur- und Kulturreise wird auch in Kombination mit den Galapagos-Inseln angeboten, eine Verlängerung an die Pazifikküste Ecuadors oder ein Vorprogramm in den Amazonasregenwald Ecuadors bieten sich ebenfalls an. Übermitteln Sie uns einfach per Kontaktformular Ihre Wünsche.

Höhepunkte

  • Äquatorüberschreitung am Mitad del Mundo
  • Wanderung am Bilderbuch-Vulkan Cotopaxi
  • Das traditionelle Leben der Anden in Guamote erleben
  • Spektakuläre Zugfahrt zum Felsvorsprung Teufelsnase
  • Urtümlicher Nebelwald von Mindo
  • Koloniale Städte und Inkaruinen von Ingapirca

Das Besondere dieser Reise

  • Kurztour: Ideal für individuelle Verlängerungen
  • Authentischer Andenmarkt in Saqusili

Verlauf Ihrer Reise

1. Tag: Anreise nach Ecuador

Flug nach Quito mit Ankunft am Abend. Transfer in Ihre Unterkunft nach Otavalo. Übernachtung im Hotel.

2. Tag: Otavalo: Plaza de Ponchos 1×F

Erleben Sie einen der bedeutendsten Indiomärkte Lateinamerikas hautnah. Bei einem Spaziergang durch die Straßen des Andenstädtchens entdecken Sie vielerlei Kunsthandwerk, Obst und Gemüse – schauen Sie dem geschäftigen Treiben zu. Im Anschluss besuchen Sie den Kondorpark, in dem Sie den „König der Anden“ und andere andine Vögel aus nächster Nähe betrachten können. Auf einer kurzen Wanderung erkunden Sie den 30 m hohen Peguche-Wasserfall. Übernachtung wie am Vortag.

3. Tag: Otavalo – Äquatordenkmal – Mindo 1×F

Erster Anlaufpunkt des Tages ist das berühmte Äquatordenkmal „Mitad del Mundo“. Hier stehen Sie mit einem Bein auf der Nord- und dem anderen Bein auf der Südhalbkugel. Durch eine sich wechselnde Vegetation fahren Sie im Anschluss in den Bergnebelwald von Mindo, das Paradies für Naturliebhaber, Botaniker und Ornithologen. Übernachtung im Hotel.

4. Tag: Der Nebelwald von Mindo 1×F

Sie gehen auf Streifzüge durch eine der artenreichsten Regionen der Welt, die geprägt ist von hohen Bergen, tiefen Wäldern, wunderschönen Wasserfällen und klaren Flüssen. Sie können farbenfrohe Sittiche, Berg-Tukane und eine Vielfalt an quirligen Kolibris auf ihren Flügen von Blüte zu Blüte bewundern. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 2h).

5. Tag: Mindo – Quito 1×F

Am Morgen besuchen Sie einen Orchideengarten mit Schmetterlingshaus. Hier können Sie von zehn Schmetterlingsarten die einzelnen Entwicklungsstufen, von den Eiern bis hin zum farbenprächtigen Schmetterling verfolgen. Am Nachmittag lernen Sie auf einer Stadtbesichtigung die historische Altstadt von Quito (UNESCO-Weltkulturerbe) kennen. Auf dem Rundgang durch die engen Gassen erkunden Sie u.a. die Kirchen El Sagrario und La Compañia sowie den Plaza de San Francisco. Übernachtung im Hotel.

6. Tag: Saquisili – Cotopaxi-Nationalpark 1×F

Über die Straße der Vulkane fahren Sie bereits am frühen Morgen zum traditionellen Andenmarkt von Saquisili. Erleben Sie bei einem Rundgang über den authentischen Markt das bunte Treiben, bei dem die ecuadorianische Landbevölkerung zum Handeln zusammen kommt. Anschließend geht es weiter in den Nationalpark am berühmten und beeindruckenden Cotopaxi, der bei keiner Ecuador-Reise fehlen darf. An der Laguna Limpiopungo unternehmen Sie in der weiten Hochebene eine entspannte Wanderung (ca. 1h). Sie lernen die Flora des Andenhochlandes (Paramo) kennen und halten nach dem König der Lüfte, dem Kondor, Ausschau. Übernachtung im Hotel.

7. Tag: Laguna Quilotoa – Guamote 1×F

Durch die malerische Andenlandschaft fahren Sie zur Laguna Quilotoa, eine der eindrucksvollsten Lagunen Ecuadors. Bei einer kurzen Wanderung (ca. 1h) können Sie die wechselnden Aussichten auf die Lagune und die umliegenden Anden genießen. Am Nachmittag setzen Sie Ihre Reise, über die Straße der Vulkane in Richtung Riobamba fort. Durch eine faszinierende Andenlandschaft windet sich die Straße an den Hängen des Chimborazo. Mit ein wenig Glück können Sie hier Lamas, Alpakas und Vicunas entdecken, welche hier in einem weiten Naturreservat leben. Über die breite Hochebene des Chimborazo fahren Sie weiter bis nach Guamote. Übernachtung im Gästehaus.

8. Tag: Guamote: Das Leben in den Anden 1×(F/A)

Guamote und die umliegenden Gemeinden werden heute noch zu rund 95% von der indigenen Bevölkerung der Kichwa bewohnt, die von den lokalen Stämmen der Puruha abstammen. Sie erkunden die Umgebung von Guamote und besuchen eines der kleinen Dörfer um einen Einblick in das Leben der Bevölkerung zu gewinnen. Die Aktivitäten hängen dabei von dem Alltagsleben der Gemeinde an diesem Tag ab. Am Nachmittag haben Sie Gelegenheit in Guamote die typischen Zutaten der Andenküche zu erwerben und dann zusammen mit einem Koch die Einkäufe in ein leckeres Essen zu verwandeln. Zudem besuchen Sie ein lokales Projekt in dem Kinder der Gemeinde betreut und gefördert werden. Übernachtung wie am Vortag.

9. Tag: Teufelsnase – Ingapirca – Cuenca 1×F

Heute Morgen befahren Sie die bereits im Jahre 1902 fertiggestellte, bis heute steilste Bahnstrecke der Welt. Der Zug überwindet eine anspruchsvolle Passage, die sogenannte „Teufelsnase“, wo er im Schritttempo und in Zickzack-Kehren während weniger Minuten mehrere hundert Höhenmeter bewältigt, bevor er Sibambe im Tal erreicht. Anschließend geht es durch die Anden weiter nach Süden, um Ingapirca, die größte Inka-Stätte Ecuadors, zu besichtigen. Bei einem Rundgang durch die schöne Tempel- und Festungsanlage lernen Sie die Kultur der Inka und der Cañaris kennen. Am Nachmittag fahren Sie nach Cuenca, die schöne Kolonialstadt, welche 1999 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Übernachtung im Hotel.

10. Tag: Cuenca und Umgebung 1×F

Am Morgen fahren Sie nach Gualaceo und Chordeleg, zwei kleine Orte in die sich kaum Touristen verirren und wo Sie einen authentischen Eindruck des Landes bekommen. Insbesondere Chordeleg ist bekannt für Filigranschmuck aus Gold und Silber. Nachmittags erkunden Sie den kolonialen Teil von Cuenca mit historischen Kirchen, Kunst- und Handwerksbetrieben und einem bunten Blumenmarkt. Das Stadtzentrum erstrahlt inmitten rustikaler Häuser aus der Kolonialzeit. Übernachtung wie am Vortag.

11. Tag: Cuenca – Cajas-Nationalpark – Guayaquil 1×F

Am Morgen verlassen Sie Cuenca und fahren durch den Cajas-Nationalpark, der Sie mit zerfurchten Höhenrücken, tief eingeschnittenen Tälern und Lagunen begeistern wird. Durch ausgedehnte Kakao-, Bananen-, Reis-, und Zuckerrohrplantagen fahren Sie zum Naturschutzgebiet Reserva Ecológica Manglares Churute, einem der schönsten und vielfältigsten Naturschutzgebiete der ecuadorianischen Pazifikküste. Bei einer Wanderung durch den tropischen Trockenwald des Naturreservats haben Sie gute Chancen Brüllaffen zu beobachten. Am Nachmittag erkunden Sie Guayaquil bei einer eindrucksvollen Stadtbesichtigung, darunter der Malecon 2000 und den Parque Seminario, in dem Sie exotische Leguane bestaunen können. Übernachtung im Hotel.

12. Tag: Guayaquil – Abreise 1×F

Je nach Abflugzeit werden Sie zum Flughafen gebracht und treten die Rückreise an.

Gern erstellen wir Ihnen ein Angebot für eine individuelle Verlängerung auf die Galapagos-Inseln oder an die bezaubernde Pazifikküste Ecuadors.

13. Tag: Ankunft

Ankunft in Deutschland.

(F) = Frühstück, (M) = Mittagessen, (L) = Lunchpaket, (A) = Abendessen

Leistungen zu Ihrer Reise

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt (weitere Abflughäfen auf Anfrage) nach Quito und zurück von Guayaquil mit KLM oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class
  • Deutsch sprechende Reiseleitung
  • alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • Zugfahrt Alausi – Sibambe und zurück
  • alle Eintritte laut Programm
  • Reiseliteratur
  • 9 Ü: Hotel im DZ
  • 2 Ü: Gästehaus im DZ
  • Mahlzeiten: 11×F, 1×A

Nicht in den Leistungen enthalten

  • nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • individuelle Flughafentransfers (bei Abweichung von geplanten Gruppentransfers)
  • ggf. Flughafengebühren im Reiseland
  • optionale Ausflüge
  • Trinkgelder
  • Persönliches

Hinweise & Zusatzinformationen zu Ihrer Reise

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 6, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Bitte beachten Sie, dass sich das Programm kurzfristig ohne vorherige Mitteilung aufgrund geänderter Nationalparkbestimmungen, Wetterbedingungen, saisonbedingten Änderungen und Naturereignissen während der Reise ändern kann. Die Fähigkeit, sich auf eventuelle Änderungen einzustellen, ist der Schlüssel jeder Naturreise. Gleichwohl haben die Sicherheit und das Interesse unserer Gäste jederzeit höchste Priorität.

Bei der Einreise nach Ecuador ist jeder Tourist verpflichtet, einen gültigen Krankenversicherungsschutz für die vorgesehene Aufenthaltsdauer nachzuweisen.

Anforderungen

Für diese Kultur- und Naturreise ist eine gesunde Fitness notwendig, um Wanderungen von 2 Stunden (je nach Kondition eventuell auch etwas länger) in Höhen bis zu 4000 m meistern zu können.

Zusatzinformationen

Für den Besuch der Galapagos-Inseln empfehlen wir die Mitnahme einer Schnorchelausrüstung (Maske mit Atemrohr). Flossen können vor Ort gemietet werden.

Karte Ihrer Reise

  • Besuchen Sie das legendäre Intinan Museum
  • Kleine Siesta in der Sonne
  • Genießen Sie die Stille und die Landschaft auf dem Boot
  • Pelikan an Bord
  • Landleguan beim Sonnen

Dem Äquator nach Westen folgend

Christian Rehse | 08.11.2018

Ecuador. Namensgebend für diesen kleinsten Andenstaat ist natürlich diese imaginäre Linie welche die Erde in Nord und Südhalbkugel einteilt. Der Äquator, verläuft durch 11 Länder und legt dabei ca. 13000 km zurück und erreicht an der Südflanke des Vulkan Cayambe mit 4500 m seine größte Höhe. Ein weiteres Phänomen an diesem Ort, es ist der einzige Ort am Äquator, an dem es regelmäßig schneit.

Ecuador ist für mich nicht nur einfach ein Reiseland, es ist eine Passion. Meine dritte Reise führte mich in die Anden und nach Galapagos – ein Traum sollte in Erfüllung gehen.

Im etwas verregneten Mai, was eine tolle und mystische Stimmung zur Folge hatte, ging es für einen kurzen Abstecher nach Norden. In der Gemeinde von Karanki-Magdalena wartete eine besondere Übernachtung auf mich. Ein Homestay inmitten der malerischen Anden, den traditionell bewirtschafteten Feldern und im Haus einer freundlichen Familie. Näher und authentischer kann ein Erlebnis kaum sein. Die Wohnhäuser der sechs beteiligten Familien wurden jeweils um ein paar Räume erweitert, sind einfach und traditionell gehalten. Gegessen wird in der Küche, auch ein Blick in den Topf, wird hier nicht verwehrt. Den Abend lasse ich zusammen mit Rodrigo, meinem Guide, am gemütlich knisternden Kamin ausklingen.

Für alle Reisenden, die sich etwas mehr Zeit nehmen möchten, kann ich nur wärmstens empfehlen, länger zu bleiben um einen intensiveren Einblick in das Leben zu bekommen. Ob beim Brot backen, gemeinsamen Kochen, der Feldarbeit oder beim Füttern der Tiere, werden Sie ein Teil der Community.

Ein unvergessliches Erlebnis sei Ihnen garantiert.

Über die gewaltige und traumhaft in die Natur eingebettete Lagune Cuicocha führte uns der Weg nach Otavalo. Bis weit über die Landesgrenzen hinaus sind die Otavaleños für ihr Kunsthandwerk bekannt. Auf dem bunten Markt überzeuge ich mich wieder einmal davon. Fein gewebte Tücher, farbenfroher Schmuck, Panama-Hüte und unterschiedlichste Stände mit Bekleidung ziehen mich und andere Besucher in ihren Bann. Die Ecuadorianer hingegen erledigen hier ihren ganz normalen Einkauf. Neben Waren für den täglichen Bedarf gibt es unzählige, farbliche Variationen von Kartoffeln und Mais von klein bis groß.

Zurück im wunderschönen Quito, bereite ich mich auf den absoluten Höhepunkt meiner Reise vor: Galapagos.

1553 zufällig durch spanische Seefahrer entdeckt, im 17. Jahrhundert Rückzugsort für Piraten, 1835 vom berühmten Naturwissenschaftler Charles Darwin besucht und seit 1978 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt, hat sich der Archipel bis heute den Ruf eines Naturparadieses erhalten. Und die ecuadorianische Regierung trägt seit den verschärften Regulierungen im Jahr 2007 seinen Anteil daran.

Mit dem Flugzeug geht es im Nahbereich des Äquators ca. 1000 km in Richtung Westen. Und plötzlich erscheinen unterhalb des Flugzeugs die ersten Inseln inmitten des endlosen Blaus des Pazifiks. Auf einer Fläche von etwa 8000 km² befinden sich ca. 130 größere und kleinere Inseln, wobei nur fünf Inseln besiedelt sind.

Von Baltra aus geht es über den Itabaca Kanal hinüber nach Santa Cruz. Am Hafen von Puerto Ayora erwartet mich ein besonderes Bild. Auf den Holzbänken sitzen nicht etwa Menschen, nein Seelöwen machen hier eine ausgiebige Siesta. Es wird klar, wer hier das Sagen hat: die Tierwelt.

Mit einem Besuch in der Charles Darwin Forschungsstation stimme ich mich zusammen mit meinen Mitreisenden auf das Abenteuer Galapagos ein. Hier gibt es viel über die Entstehung des Archipels, der Geschichte und natürlich über die faszinierende Tierwelt zu erfahren und zu lernen.

Dann geht es per Dingi (Schlauchboot) vom Hafen aus, zum Kreuzfahrtschiff, welches in der Bucht von Puerto Ayora vor Anker liegt.

4 Tage durchkreuzen wir den Archipel von Nord nach Süd und von West nach Ost. Besuchen malerische Traumstrände, wandern durch eine mond-ähnliche Landschaft, treffen auf Kreaturen die aus längst vergangen Zeiten zu entstammen scheinen. Neben den Landechsen tummeln sich putzige Blaufußtölpel, tapsige Pelikane, majestätische Fregattvögel und die flinken roten Klippenkrabben. Am urigen und teils scharfkantigen Gestein lässt sich die Kraft der Erde erkennen, welche die Inseln vulkanischen Ursprungs über Jahrmillionen hat entstehen lassen. Über 700 Pflanzenarten und eine gewaltige Vielfalt tierischer Bewohner, ob groß oder klein, ziehen den Besucher in seinen Bann und vermitteln, warum Galapagos auch der Garten Eden oder Ort der Schöpfung genannt wird.

Wie könnte so ein Tag auf einem Kreuzfahrtschiff ablaufen?

Nach einem Weckruf durch den Kapitän gibt es ein ausgiebiges Frühstück, bevor zum ersten Ausflug (Wanderung oder Bootsfahrt) gestartet wird. Anschließend kann schnorchelnd die Unterwasserwelt erkundet oder ein Sonnenbad am Strand genossen werden. Immer wieder werden auch optionale Aktivitäten (bspw. Kajak-Touren) angeboten. Zum Mittag sind Sie wieder zurück an Bord und lassen bei einer Siesta die Seele baumeln, genießen die Ruhe oder entspannen im Jacuzzi. Am Nachmittag geht es dann auf einen weiteren Ausflug. Der Ablauf gestaltet sich wie am Vormittag. Nach dem Abendessen gibt es verschiedene Vorträge durch die Naturführer, um mehr Informationen rund um den Galapagos-Archipel zu vermitteln. Auch wird der kommende Tag besprochen.

Dank der geringen Lichtverschmutzung ist es am Abend ein Genuss auf dem Sonnendeck, den meist wolkenfreien Sternenhimmel zu bewundern. Die Sternenbilder der Nord- und Südhalbkugel zeigen sich hier. Wer kann schon von sich behaupten das Kreuz des Südens und den Polarstern an einem Abend bestaunen zu können.

4 Tage gehen leider viel zu schnell vorbei und heißt Abschied zu nehmen, vom Paradies auf Erden. Aber ich bin mir sicher, es war nicht mein letzter Besuch. Mit einem letzten Blick aus dem Flugzeug werden die Inseln unter mir immer kleiner und kleiner. Dem Äquator in entgegen gesetzter Richtung und nach Norden verlassend, geht es zurück nach Deutschland. Hasta pronto Ecuador, hasta pronto Galapagos…

Überzeugen Sie sich selbst und besuchen Sie einen der letzten Schätze der Welt,

Ihr Christian Rehse

  • Galapagosriesenschildkröte im Grünen
  • posierliche Blaufußtölpel
  • Landleguan beim Nickerchen
  • Kind mit Lama
  • Am Guagua Pichincha entlang des Randes der Caldera zum Gipfel
  • Gipfelbereich des Chimborazo
  • Kanutour im Regenwald

Ecuador – Land, Leute, Berge

Melanie Bumberger | 22.10.2013

Rundreise vom 29.06. – 27.07.2013

Land, Leute, Berge – Amazonas – und Galapagos

Selbst Wochen nach der Rückkehr fällt es noch schwer die unglaublich vielen Eindrücke und Erlebnisse in Worte zu fassen.
Vier Wochen voller Spannung, Vorfreude, Grenzerfahrung, Extremen an den hohen Gletscherbergen…
Entspannung, Ruhe, Natur,Wildnis im Amazonas Dschungel…
hautnahen Tierbeobachtungen, dem Gefühl den Naturgewalten ganz nah zu sein, auf den Galapagos-Inseln liegen hinter uns.

Die ersten 21 Tage unserer Reise verbrachten wir im Andengebiet. Wir besuchten Schmetterlingsfarmen, sahen unzählige Orchideenarten im Nebelwald, badeten in heißen Vulkanquellen, erforschten die 60 km lange und lebendige Stadt Quito und machten viele positive Erfahrungen mit den uns freundlich und offen begegnenden Menschen. Auch konnten wir es nicht lassen die Spezialität des Landes – ein Cuy (Meerschwein) – zu probieren :-)
Mit Tageswanderungen auf die näheren Vulkanbergen um Quito bereiteten wir unsere roten Blutkörperchen auf die großen Berge vor. Auch hier erlebten wir schon unglaublich schöne Wetterstimmungen.
Die beiden höchsten Berge (Cotopaxi 5897 m und Chimborazo 6310 m) machten es uns dann alles andere als leicht. Ein Schneesturm mit 120 km/h und die Höhenkrankheit zwangen uns zwar letztendlich zum Umkehren, das Erlebnis bleibt jedoch unvergesslich. Wir kämpften gegen Wind, Kälte, mit unseren eigenen, letzten Kräften und waren stolz, was wir geschafft und auch gemeinsam erlebt hatten.
Wie in einer anderen Welt kamen wir uns am nächsten Tag nach einer halben Stunde Flug von Quito nach Coca – im Amazonas Gebiet – vor. Mit einem motorisierten Kanu, einem Fußmarsch und der Fahrt im Einbaumkanu gelangen wir zu unserer, an einem eigenen, einsamen See gelegenen Lodge. Ein Ort zum „Seele-baumeln-lassen“ und die Natur hautnah zu erfahren und zu erleben. Auf Kanutouren und den Trails, die wir vor allem am Morgen und Abend begangen, sahen wir viele verschiedene Affenarten, Insekten, Vögel, Schmetterlinge und Faultiere. Waren wir nicht gerade mit Gummistiefeln ausgerüstet auf einem der Trails unterwegs, so konnten wir tagsüber unser Glück mit Piranhas-Angeln versuchen und nachts in unserem Bett den Geräuschen des Dschungels lauschen.

Der letzte Abschnitt unserer Reise sollte auch noch einmal unglaubliche Tiererlebnisse für uns bereithalten. „Auf den Galapagos-Inseln muss man über die Tiere drübersteigen“ so sagte man uns. Das konnten wir uns kaum vorstellen, mussten aber feststellen, dass es der absoluten Wahrheit entspricht. Als Tourist musste man sich schmal machen, wenn man auf einer der Bänke sitzen wollte, die in erster Linie von den Seelöwen in Anspruch genommen wurden. Hinter jedem Felsen befanden sich außerdem Meerechsen und beim Schnorcheln konnten wir sogar direkt mit einer Meeresschildkröte schwimmen.
Auf dem Rückweg zum Flughafen wurde unser Boot von Delfinen begleitet….
…alles hört sich an wie in einem Film und ich muss wohl noch viele male meine Fotos ansehen um glauben zu können, dass wir all das wirklich erleben durften.

  • Mit dem Zug geht es vorbei am mächtigen Chimborazo
  • Kirche San Francisco in Guayaquil
  • Markttag in Otavalo
  • Die ecuadorianische Flagge auf dem Präsidentenpalast in Quito
  • Obststand im Mercado San Francisco
  • Blick zum höchsten Berg Ecuadors, dem Chimborazo.
  • Galapagos Seelöwenjunges
  • Galapagos Pinguine

Ecuador – Mit der Andenbahn von Quito bis zur Küste

Lucia Hellmanns | 23.07.2013

12 Tage Erlebnisreise vom 27.04. – 09.05.2013

Hola und buenos dias liebe Weltenbummler!
In 12 Tagen Ecuador bereisen, ein Land das von unterschiedlichsten Klimazonen und spannenden Kulturen nur so strotzt, hielt ich vor einigen Wochen noch für schwierig. Wie habe ich mich da nur geirrt…

Mit der Tren Crucero, der ecuadorianischen Andenbahn, bin ich von Quito nach Guayaquil gefahren und habe neben den ruhigen und verträumten Andendörfern in 4000 Metern Höhe auch die pulsierenden Metropolen des Landes und die quirligen Menschen an der Küste erlebt. Die täglichen Fahrten, bei denen ich die stetig wechselnde Landschaft auf der Freiluft-Terrasse des Zuges an mir vorbei gleiten sah, wurden mit diversen Ausflügen z.B. auf den Wochenmarkt in Guamote, ein absolut untouristischer Markt, wo man neben Obst und Gemüse auch lebende Tiere und Möbel kaufen kann, verbunden. Neben dem Besuch einer Rosenplantage, für die Ecuador weltweit berühmt ist, stand auch der Besuch des Cotopaxi-Nationalparks, des Chimborazos und einer Kakaoplantage auf dem Zeitplan. Die Fahrt entlang der Teufelsnase war besonders nervenaufreibend! Noch nie habe ich solche Schluchten gesehen, traumhaft schöne Berge und eine Eisenbahn, die sich im Zickzack umherschlängelt. Ein unglaubliches Erlebnis! Der ecuadorianische Nebelwald ist ebenso faszinierend wie sehenswert. Die Landschaft liegt vor einem wie im Märchen und wartet nur darauf erforscht zu werden.

Den Abschluss meiner Reise verlebte ich ein paar Tage auf Floreana, einer geschichtsträchtigen kleinen Insel des Galapagos-Archipels. Dort konnte ich die berühmten Vögel und Seelöwen aus nächster Nähe beobachten, bin durch die Trockenwälder gewandert, über Lavastein geklettert und hatte das Glück, mit den seltenen grünen Meeresschildkröten und Mantarochen zu schnorcheln. Sogar einer der seltenen Galapagos-Pinguine ist mir in dieser Zeit vor die Linse meiner Kamera gewatschelt. Da die Tiere auf Galapagos nie negative Erfahrungen mit Menschen gemacht haben, sind sie unwahrscheinlich neugierig und posen geradezu vor den Kameras

12 Tage, die ich niemals vergessen werde!
Eure Lucia Hellmanns

Unsere Webseite verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung und unseren Datenschutzbestimmungen zu. » Weitere Infos Einstellung Ok

Datenschutzeinstellungen