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Termine2019-08-26T12:19:05+01:00

Höhepunkte Ecuadors und Inselhüpfen auf Galapagos

Ecuador | Galapagos

Ein Land, zwei Welten: Eine wahre Freude für Naturliebhaber und Kulturbegeisterte

4.6 /5
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4390 EUR

  • Inklusive Flüge
  • 5-12 Teilnehmer
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Informationen zu Ihrer Reise

Bienvenidos a Ecuador! – der kleinste Andenstaat vereint absolut faszinierende Gegensätze auf engstem Raum: die vielfältige Pazifik-Küste im Westen, über 6000 m in die Höhe ragende Gipfel im Andenhochland und unberührter Regenwald im Amazonastiefland.

Ecuadors Natur und Kultur im harmonischen Zusammenspiel

Sie erkunden die wunderschönen Kolonialstädte Quito und Cuenca, ebenso wie die Inka-Ruinen von Ingaprica, eine idyllisch gelegene Festung der Inka. Von der smaragdblau-schimmernden Quilotoa-Vulkankraterlagune haben Sie einen weiteren Höhepunkt der Reise im Blick, den 5897 m hohen Cotopaxi. Auf einer Wanderung am Fuß des Vulkans erkunden Sie die Flora des Paramo und können dabei mit etwas Glück majestätische Kondore und flinke Kolibris beobachten. Rauschende Wasserfälle, glasklare Flüsse und eine artenreiche Pflanzenwelt bewundern Sie im Nebelwald von Mindo. Quirliges Treiben erwartet Sie auf den Märkten Otavalo und Guamote, wo Sie mit den liebenswerten Einheimischen in Kontakt kommen.

Tierbeobachtung der Extraklasse im Paradies der Galapagos-Inseln

Als Höhepunkt warten zum Abschluss die unvergleichlichen Galapagos-Inseln auf Sie, Heimat einiger der außergewöhnlichsten und einzigartigsten Tierarten. Auf Ihrer 6-tägigen Inselhopping-Tour auf Galapagos wandeln Sie auf den Spuren von Charles Darwin, der 1835 den Archipel ansteuerte. Besuchen Sie denselben Ort, der Darwin zu seinen bahnbrechenden Evolutionstheorien inspirierte und lassen Sie sich vom Paradies inmitten des Pazifik begeistern! Sie können diese Ecuador Reise auch ohne die Galapagos-Inseln buchen oder alternativ mit einer exklusiven Galapagos-Kreuzfahrt kombinieren.

Höhepunkte

  • Walk the line – balancieren auf der Äquatorlinie am Mitad del Mundo
  • Streifzüge durch Quitos historische Altstadt
  • 1000 km westwärts: 6 abwechslungsreiche Tage auf den zauberhaften Galapagos-Inseln
  • „Mindo Lindo“: Besuch im Nebelwald von Mindo-Nambillo
  • Bergwelten zwischen malerischen Lagunen und gewaltigen Eisriesen

Das Besondere dieser Reise

  • Auf Darwins Spuren: Galapagos’ endemische Tierwelt – Riesenschildkröten, Drusenköpfe und Pinguine

Verlauf Ihrer Reise

Die Ausflüge an den Tagen 12, 14, 15 und 16 werden nicht exklusiv für DIAMIR-Gäste durchgeführt. Die Teilnehmerzahl und die Sprache der Reiseleitung können ggf. von der Reiseausschreibung abweichen.

1. Tag: Anreise nach Ecuador

Flug nach Quito und Ankunft am internationalen Flughafen „Mariscal Sucre“ am Nachmittag. Begrüßung und Transfer mit unserem Deutsch sprechenden Reiseleiter in Ihre Unterkunft nach Otavalo. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 1,5h, 80km).

2. Tag: Otavalo: Plaza de Ponchos 1×F

Erleben Sie einen der bedeutendsten indigenen Märkte Lateinamerikas hautnah. Bei einem Spaziergang durch die Gassen und Straßen des Andenstädtchens entdecken Sie vielerlei Kunsthandwerk, Obst und Gemüse – schauen Sie dem geschäftigen Treiben zu oder versuchen Sie sich beim Handeln Ihrer Souvenirs. Als nächster Höhepunkt steht der See Cuicocha auf der Agenda. Bei schöner Witterung genießen Sie atemberaubende Panoramablicke auf die umliegenden Vulkane Cotacachi, Imbabura und Cayambe. Wandern Sie entweder ein Stück am Kraterrand entlang durch eine beeindruckend vielfältige Flora oder unternehmen Sie eine Bootstour um die Inselchen der smaragdfarbenen Lagune. Übernachtung wie am Vortag.

3. Tag: Otavalo – Äquatordenkmal – Mindo 1×F

Erster Anlaufpunkt des Tages ist das berühmte Äquatordenkmal „La Mitad del Mundo“ – zu Deutsch: die Mitte der Welt. Sie besuchen das interaktive Sonnenmuseum „Inti Ñan“, welches die Sonnenkultur der Urvölker und die nachgesagten Kräfte in Experimenten erläutert. Hier stehen Sie auch mit einem Bein auf der Nord- und mit dem anderen Bein auf der Südhalbkugel der Erde. Durch eine sich wechselnde Vegetation fahren Sie im Anschluss in den kleinen Ort Mindo im Nebelwald, ein Paradies für Naturliebhaber, Botaniker und Ornithologen. Auf dem Weg in das üppige grüne Tal machen Sie einen Stopp im privaten Naturschutzreservat „Mindo Lindo“ und bekommen einen ersten Eindruck von der beeindruckenden Artenvielfalt in Fauna und Flora dieses Ökosystems. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 3h, 170 km).

4. Tag: Der Nebelwald von Mindo 1×F

Am Morgen gehen Sie auf Streifzug durch eine der artenreichsten Regionen der Welt, die geprägt ist von hohen Bergen, tiefen Wäldern, erfrischenden Wasserfällen und klaren Flüssen. Nach einer kurzen Fahrt mit der „Tarabita“ (kleine Gondel), die Sie über eine Schlucht bringt, wandern Sie weiter zu den vielen kleinen Wasserfällen in der Umgebung inmitten dieser tropischen Vegetation. Sie können farbenfrohe Sittiche, Berg-Tukane und eine Vielfalt schwirrender Kolibris auf deren Flügen bewundern. Am Nachmittag besuchen Sie ein Schmetterlingshaus: Hier können Sie die einzelnen Entwicklungsstufen verfolgen, d.h. vom Ei über Raupe und Puppe bis hin zum farbenprächtigen Schmetterling. Lassen Sie sich von der Farbenbracht und Flattern dieser Exoten verzaubern! (Gehzeit ca. 2h). Übernachtung wie am Vortag.

5. Tag: Mindo – Quito 1×F

Bevor Sie heute die Hauptstadt Ecuadors erreichen, probieren Sie auf einer Schokoladentour den ecuadorianischen Kakao. Dieser wird schon seit Jahrzehnten als Luxusgut gehandelt. Wenn Sie schon immer wissen wollten, wie aus der Kakaobohne eine Tafel Schokolade entsteht, sind Sie hier richtig. Von den Pflanzen über den Trocken- und Röstprozess bis hin zur Verarbeitung der Bohne wird Ihnen jeder Schritt anschaulich erklärt. Am Nachmittag lernen Sie auf einer Stadtbesichtigung die im Schachbrettmuster angelegte historische Altstadt von Quito kennen, Startpunkt ist der zentrale Plaza Grande mit dem Regierungspalast und der Kathedrale. Auf dem Rundgang durch die engen Gassen erkunden Sie u.a. die Kirchen El Sagrario und La Compañia, wahrscheinlich die prunkvollste Kirche des UNESCO Weltkulturerbes, sowie den Plaza de San Francisco mit seinem Konvent. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 2h, 100 km).

6. Tag: Zu Fuß unterwegs im Cotopaxi-Nationalpark 1×F

Nach einem ausgiebigen Frühstück in Ihrer Unterkunft starten Sie zu einem der höchsten, aktiven Vulkane unserer Erde: dem Cotopaxi. Im gleichnamigen Nationalpark werden Sie zuerst das Informationszentrum besuchen, das Ihnen die Eruptionsgeschichte dieses majestätischen Kolosses erläutern wird. Vom Nationalparkeingang geht es anschließend weiter zur malerischen Limpiopungo Lagune. Bei einer Wanderung (ca. 2h) auf etwa 3600 Höhenmetern entdecken Sie die typische Vegetation des Hochparamo, lernen die Flora des Andenhochlandes kennen und halten nach dem König der Lüfte, dem Kondor, Ausschau. Anschließend fahren Sie zu einer Hosteria und lassen dort den Nachmittag ausklingen. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 4h, 130 km).

7. Tag: Kraterlagune Quilotoa – Riobamba 1×F

Durch die anmutige Andenlandschaft fahren Sie zur Lagune Quilotoa, wahrscheinlich einer der schönsten vulkanischen Kaltwasserseen der ecuadorianischen Anden. Bei einer kurzen Wanderung (ca. 1h) entlang des Kraterrandes können Sie die wechselnden Aussichten auf die türkisblau bis smaragdgrün-schimmernde Lagune genießen und in der Ferne verschiedene schneebedeckte Vulkane erblicken. Am Nachmittag setzen Sie Ihre Reise über die Avenida de los Volcanes (zu Deutsch: Straße der Vulkane) bis nach Riobamba fort. Die Provinzhauptstadt Riobamba liegt umgeben von den Bergen Chimborazo, Carihuayrazo, Altar und Tungurahua auf der Turi-Hochebene und gilt als das bedeutendste Agrarzentrum der ecuadorianischen Anden. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 5,5h, 300 km).

8. Tag: Traditionelles Anden-Leben in Guamote 1×(F/A)

Frühmorgens geht es heute in das Andendorf Guamote und Sie lernen das ursprüngliche Leben der Einheimischen kennen. Einen ersten Einblick erhalten Sie auf dem authentischen Markt, der immer donnerstags stattfindet. Bauern aus der Umgebung reisen eigens für diesen Tag an und bieten ihre Waren zum Verkauf oder Tausch an. Nutzen Sie die Gelegenheit, entdecken Sie die lokalen Produkte und beobachten Sie die Markttreibenden in ihrer typischen Tracht beim besonnenen Handeln! Am Nachmittag haben Sie Gelegenheit in Guamote die Zutaten der Andenküche zu erwerben und dann zusammen mit einem Koch die Einkäufe in ein leckeres Essen zu verwandeln. Übernachtung in einem Gästehaus. (Fahrzeit ca. 1h, 50 km).

9. Tag: Ruinen von Ingapirca – Cuenca 1×F

Heute geht es durch die Anden weiter nach Süden um Ingapirca, die größte Inka-Stätte Ecuadors, zu besichtigen. Bei einem Rundgang durch die wichtigste und am besten erhaltene Tempel- und Festungsanlage in Ecuador lernen Sie die Kultur der Inka und der Cañaris kennen. Der recht gut erhaltene Sonnentempel mit seinen fugenlosen Mauern und den trapezförmigen Eingängen zeugt von der präzisen Bauweise der Inka. Spätnachmittags erreichen Sie das bezaubernde Cuenca, die schöne Kolonialstadt, welche 1999 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 4,5h, 220 km).

10. Tag: Koloniales Flair in Cuenca 1×F

Sie verbringen den Morgen mit einem Rundgang durch Cuencas historisches Zentrum. Cuenca hat sich in erstaunenswerter Art und Weise seinen kolonialen Stadtkern bewahrt. Zwischen den historischen Gebäuden des frühen 19. Jahrhunderts gliedern sich Neubauten im neokolonialen Stil perfekt in das Stadtbild ein. Das gemütliche Ambiente wird durch die vielen Kopfsteinpflasterstraßen, noblen Fassaden, gedrechselten Balustraden und schmiedeeisernen Balkonen betont. Landesweit ist Cuenca zudem für sein Kunsthandwerk bekannt: Von Keramik über Panamahüte bis hin zu Schmuck und Möbeln wird hier fast alles noch von Hand gefertigt. Nutzen Sie die Gelegenheit, einem der Kunsthandwerker über die Schulter zu schauen. Übernachtung wie am Vortag.

11. Tag: Cuenca – Cajas-Nationalpark – Guayaquil 1×F

Von Cuenca nach Guayaquil durchqueren Sie das wasserreiche Hochland des Cajas-Nationalparks. Zwischen schroffen Felsformationen, Páramo-Vegetation und Nebelwald betten sich Hunderte von Kaltwasserseen. Dort unternehmen Sie einen kleinen Spaziergang durch das Hochland. Danach beginnt eine komplette Veränderung der Landschaft: Die Fahrt führt Sie durch Nebelwald und tropische Plantagen mit Reis, Kakao, Bananen und Ananas nach Guayaquil, Ecuadors größte Stadt und Haupthafen. Sie begeben sich auf eine eindrucksvolle Stadtbesichtigung, darunter der Malecon 2000 und den Parque Seminario, in dem Sie exotische Leguane bestaunen können. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 3,5h, 200 km).

12. Tag: Guayaquil – Galapagos: Baltra – Santa Cruz 1×(F/M)

Heute steht wahrscheinlich der Höhepunkt der Reise für viele auf dem Programm: Sie fliegen über den pazifischen Ozean auf die Galapagos-Inseln! Nach Ihrer Ankunft auf dem kleinen Eiland Baltra setzen Sie auf die Nachbarinsel Santa Cruz über. Von hier fahren Sie von Norden nach Süden quer über die Insel Santa Cruz mit einem Stopp bei den „Los Gemelos\", den Zwillingskratern und erhalten einige geologische Erklärungen und Informationen von Ihrem Naturführer. Die Krater sind von Farnen, meterhohen Miconia-Sträuchern und einem Scalesienwald umgeben. Bei einem Mittagessen auf einer Ranch können Sie auch schon die ersten Galapagos-Riesenschildkröten in freier Wildbahn beobachten. In der Hafenstadt Puerto Ayora angekommen, werden Sie in Ihr Hotel gebracht. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 1h, 60 km).

13. Tag: Santa Cruz – Bootsfahrt nach Isabela 1×F

Am Morgen machen Sie sich mit Ihrem Reiseleiter auf den Weg zu Las Grietas, Lavaformationen mit kristallklarem Wasser, perfekt zum Schwimmen und Schorcheln. Vorbei an Playa de los Alemanes (dem Strand der Deutschen), einem rosaroten Salzsee und durch einen großen Baumkakteenwald, erreichen Sie die Felsenschlucht auf einem circa ein kilometerlangem Naturpfad. Danach besuchen Sie die Station Charles Darwin, wo Sie intensive Einblicke über biologische Forschung und den unverzichtbaren Naturschutz der einzigartigen Inselgruppe bekommen. Nach einer kurzen Pause im Hafen fahren Sie mit einem Schnellboot weiter zur Insel Isabela. Den Nachmittag können Sie am kilometerlangen weißen Sandstrand von Puerto Villamil ausklingen lassen. Übernachtung im Hotel.

14. Tag: Wanderung zum Vulkan Sierra Negra 1×(F/M (LB))

Nach dem Frühstück fahren Sie zunächst bis zum Eingang des Nationalparks und starten von dort aus auf einem kleinen Pfad (ca. 9 km) bis zum Kraterrand des Vulkans Sierra Negra (1124 m). Der Sierra Negra ist der älteste der sechs Vulkane der Insel Isabela und gleichzeitig der aktivste. Vom Kraterrand bietet sich Ihnen eine beeindruckende Aussicht auf eine der größten und weitesten Caldera der Welt. Sie folgen dem Pfad weiter, über die zerklüftete Kraterlandschaft des aktiven Vulkans Chico, zersetzt von grünen Kakteen. Am Ende erreichen Sie ein Plateau und der Ausblick über rostbraune Lavafelder bis hin zum unendlichen Blau des Meeres ist einfach spektakulär! Natürlich müssen Sie die Strecke bis zum Eingang des Parks wieder wandern, bevor es mit dem Bus nach Puerto Villamil zurück geht. Sie haben Zeit für eigene Erkundungen des kleinen Örtchens am Nachmittag oder erholen Sie sich am Strand. Übernachtung wie am Vortag.

Hinweis: Anstelle der Vulkanwanderung können Sie heute optional auch den Schnorchelausflug „Los Túneles Cabo Rosa“ buchen (biite bei Buchung angeben: 190 €).

15. Tag: Tintoreras – Puerto Ayora 1×F

Mit einer kurzen Bootsfahrt steuern Sie heute die Lavaformationen Las Tintoreras vor der Küste Isabelas an, gehen auf eine kleine Wanderung durch eine bizarre Lavalandschaft und können im seichten Wasser der Bucht schnorcheln. Die Wahrscheinlichkeit hier Galapagos-Pinguine zu sehen ist groß. Die Galapagosinseln sind der nördlichste Punkt der Welt, an dem es Pinguine in ihrem natürlichen Umfeld zu sehen gibt. Aber auch Meeresschildkröten, Papageifische, Kaiserfische und Rochen schwimmen mit Ihnen mit etwas Glück um die Wette. Lassen Sie sich von einer bunten Unterwasserwelt verzaubern! Am Nachmittag bringt Sie ein Schnellboot in etwa 2,5 Stunden von Isabela zur Nachbarinsel Santa Cruz und Sie können die entspannte Atmosphäre des kleinen Ortes genießen. Übernachtung im Hotel.

16. Tag: Santa Cruz 1×(F/M (LB))

Heute bietet sich am Vormittag ein Spaziergang zur Tortuga Bucht mit ihrem weißen Sandstrand an, die Sie über einen kleinen Wanderweg von Puerto Ayora aus erreichen. Oder besuchen Sie Muelle de los Pescadores: Der Anlegeplatz der kleinen Fischerboote ist Treffpunkt vieler Seelöwen und Pelikane. Es ist ein tolles Schauspiel hier zuzuschauen wie die Tiere hoffnungsvoll warten um ein kleines Stückchen Fisch zu ergattern. Übernachtung wie am Vortag.

Optional:
Bootstagesausflug zu einer Insel – Sie haben die Möglichkeit, eine vom Menschen weitgehend unberührte Insel zu erkunden. Ihr Ausflug kann Sie entweder zu der von einem Sesuvien-Teppich überzogenen und mit gelben Landleguanen bewohnten Insel Plaza Sur; zu den in Silberbüschen nistenden Prachtfregattvögeln auf Seymour Norte oder den endemischen Drusenköpfen von Santa Fe führen.

17. Tag: Abreise 1×F

Am Vormittag werden Sie zum Flughafen nach Baltra gebracht und Sie treten den Rückflug auf den Kontinent an. Auf dem Festland checken Sie auch gleich für Ihren internationalen Flug ein und es heißt „Hasta luego“.

18. Tag: Ankunft

Ankunft in Deutschland.

(F) = Frühstück, (M) = Mittagessen, (L) = Lunchpaket, (A) = Abendessen

Leistungen zu Ihrer Reise

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt nach Quito und zurück von Guayaquil mit KLM oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class
  • Deutsch sprechende Reiseleitung
  • Inlandsflüge Guayaquil – Baltra und zurück in Economy Class
  • alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • Schnellbootfahrten zwischen den Galapagos-Inseln
  • Schnorchelausrüstung
  • alle Eintritte laut Programm
  • 15 Ü: Hotel im DZ
  • 1 Ü: Gästehaus im DZ
  • Mahlzeiten: 16×F, 1×M, 2×M (LB), 1×A

Nicht in den Leistungen enthalten

  • ggf. erforderliche PCR- oder Antigen-Schnelltests
  • nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • individuelle Flughafentransfers (bei Abweichung von geplanten Gruppentransfers)
  • ggf. Flughafengebühren im Reiseland
  • Nationalparkgebühr Galapagos (ca. 100 US$)
  • Migrationskarte Galapagos (ca. 20 US$)
  • optionale Ausflüge
  • Trinkgelder
  • Persönliches

Hinweise & Zusatzinformationen zu Ihrer Reise

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 5, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Bitte beachten Sie, dass sich das Programm kurzfristig ohne vorherige Mitteilung aufgrund geänderter Nationalparkbestimmungen, Wetterbedingungen, saisonbedingten Änderungen und Naturereignissen während der Reise ändern kann. Die Fähigkeit, sich auf eventuelle Änderungen einzustellen, ist der Schlüssel jeder Naturreise. Gleichwohl haben die Sicherheit und das Interesse unserer Gäste jederzeit höchste Priorität.

Aktuell wird die Zugfahrt zur Teufelsnase durch den Betreiber nicht durchgeführt. Die Situation kann sich jederzeit wieder ändern. Hierzu stehen wir stets mit unseren Partnern in Kontakt.

Bitte haben Sie Verständnis, dass die auf dieser Reise beschriebenen Tierbeobachtungen nicht garantiert werden können. Es handelt sich um intensive Naturerlebnisse mit freilebenden, wilden Tieren, deren Verhalten nicht zu 100% vorhersagbar ist. Im unwahrscheinlichen Fall keiner Sichtung ist dennoch keine Reisepreis-Erstattung möglich. Wir und unsere Partner vor Ort setzen jedoch all unsere Erfahrung und Kenntnisse ein, um bestmögliche Sichtungschancen zu erreichen.

Bei der Einreise nach Ecuador ist jeder Tourist verpflichtet, einen gültigen Krankenversicherungsschutz für die vorgesehene Aufenthaltsdauer nachzuweisen.

Anforderungen

Für diese Ecuador Reise ist eine gesunde Fitness notwendig, um Wanderungen von 2 Stunden (je nach Kondition eventuell auch etwas länger) in Höhen bis zu 4000 m meistern zu können. Die Wanderung auf den Vulkan Sierra Negra auf Galapagos dauert ca. 5h. Feste Wanderschuhe sind empfehlenswert.

Zusatzinformationen

Für den Besuch der Galapagos-Inseln empfehlen wir die Mitnahme einer Schnorchelausrüstung (Maske mit Atemrohr). Flossen können vor Ort gemietet werden.

Karte Ihrer Reise

  • In den Baumkronen des Regenwaldes
  • Im Boot durch den Regenwald am Rio Napo
  • Heftiger Regenguss im Regenwald
  • Und strahlender Sonnenschein direkt danach
  • Tukan, Symbolvogel des Regenwaldes
  • Rote Aras im Yasuni-Nationalpark
  • In Ecuador gibt es ca. 1600 Vogelarten
  • Kakaofrüchte im Regenwald
  • Sonnenuntergang im Regenwald
  • Fackellilien im Hochland am Cotopaxi
  • Äquatordenkmal in der Nähe von Quito
  • Echter Schrumpfkopf im Äquatormuseum
  • Schrumpfkopfherstellung bildlich dargestellt
  • Quito, die höchstgelegene Hauptstadt der Welt
  • In den Gassen der Altstadt
  • Jesuitenkirche Quito
  • Ausblick in ein typisches Tal im Andenhochland
  • Mystische Stimmung in den Bergen
  • Kräutergarten im Hochland
  • Wandern an einem Bergsee
  • Wandern an einem Bergsee
  • Verwunschene Wanderwege
  • Insel Bartolomé, Galapagos
  • Insel Santiago, Galapagos
  • Die Farben von Galapagos – blaues Meer, schwarze Lava und rote Krabben
  • Weiße unberührte Strände auf Galapagos
  • Seelöwen am Strand, Galapagos
  • Seelöwen am Strand, Galapagos
  • Gabelschwanzmöwen mit Küken, Galapagos
  • Fregattvögel auf der Insel Genovesa, Galapagos
  • Nazscatölpel auf der Insel Genovesa, Galapagos
  • Rotfußtölpel auf der Insel Genovesa, Galapagos
  • Sonnenuntergang am Pazifischen Ozean
  • Relaxte Stimmung auf der Galapagoskreuzfahrt
  • Fregattvögel begleiten unser Schiff

Südamerikaluft in Ecuador und Galapagos schnuppern

Susan | 04.05.2022

Südamerikaluft schnuppern, das wollten wir unbedingt und haben uns kurzum ins Flugzeug nach Quito gesetzt. Mit einer Fläche von rund 256.300 km² ist Ecuador ein ziemlich kleines Land, hält aber umso mehr an vielfältiger Natur, eine sehr artenreiche Tier- und Pflanzenwelt sowie unterschiedliche Kulturen und allerlei Überraschungen bereit! Wir waren fasziniert, in welch kurzen Distanzen man in völlig unterschiedliche Landschaften und Klimazonen gelangen kann – vom trockenen kühlen Andenhochland über üppig grünen Regenwald am Rio Napo bis hin zur tropisch warmen, palmengesäumten Pazifikküste ist alles dabei. Im Regenwald des Yasuni-Nationalparks gleiten wir im Kanu lautlos über kleine Flüsse und Lagunen auf der Suche nach Brüllaffen, Roten Aras und Faultieren. Wir erleben viele magische Momente und die Geräuschkulisse ist faszinierend, überall klingen und singen die vielen Stimmen des Waldes. Am meisten begeistert waren wir vom Inselparadies Galapagos mit seiner absolut einzigartigen Tierwelt über und unter Wasser. Rotfußtölpel, Blaufußtölpel, Fregattvögel oder Meerechsen – die gibt es nur hier und sie haben keinerlei Scheu vor Menschen. Absolut einmalig! Beim Schnorcheln haben wir uns gefühlt wie in einem überdimensionalen Aquarium, als um uns herum unzählige Fische in allen Farben und Größen, Rochen, Grüne Meeresschildkröten, kleine und ziemlich große Haie schwebten! Unsere Lieblinge wurden die Seelöwen, die sich ungestört am Strand ausruhten, aber auch neugierig waren und unter Wasser hemmungslos mit uns spielten. Sensationell und tief beeindruckend! Ecuador, wir kommen wieder!

Saludos! Susan und Marcus

  • Besuchen Sie das legendäre Intinan Museum
  • Kleine Siesta in der Sonne
  • Genießen Sie die Stille und die Landschaft auf dem Boot
  • Pelikan an Bord
  • Landleguan beim Sonnen

Dem Äquator nach Westen folgend

Christian Rehse | 08.11.2018

Ecuador. Namensgebend für diesen kleinsten Andenstaat ist natürlich diese imaginäre Linie welche die Erde in Nord und Südhalbkugel einteilt. Der Äquator, verläuft durch 11 Länder und legt dabei ca. 13000 km zurück und erreicht an der Südflanke des Vulkan Cayambe mit 4500 m seine größte Höhe. Ein weiteres Phänomen an diesem Ort, es ist der einzige Ort am Äquator, an dem es regelmäßig schneit.

Ecuador ist für mich nicht nur einfach ein Reiseland, es ist eine Passion. Meine dritte Reise führte mich in die Anden und nach Galapagos – ein Traum sollte in Erfüllung gehen.

Im etwas verregneten Mai, was eine tolle und mystische Stimmung zur Folge hatte, ging es für einen kurzen Abstecher nach Norden. In der Gemeinde von Karanki-Magdalena wartete eine besondere Übernachtung auf mich. Ein Homestay inmitten der malerischen Anden, den traditionell bewirtschafteten Feldern und im Haus einer freundlichen Familie. Näher und authentischer kann ein Erlebnis kaum sein. Die Wohnhäuser der sechs beteiligten Familien wurden jeweils um ein paar Räume erweitert, sind einfach und traditionell gehalten. Gegessen wird in der Küche, auch ein Blick in den Topf, wird hier nicht verwehrt. Den Abend lasse ich zusammen mit Rodrigo, meinem Guide, am gemütlich knisternden Kamin ausklingen.

Für alle Reisenden, die sich etwas mehr Zeit nehmen möchten, kann ich nur wärmstens empfehlen, länger zu bleiben um einen intensiveren Einblick in das Leben zu bekommen. Ob beim Brot backen, gemeinsamen Kochen, der Feldarbeit oder beim Füttern der Tiere, werden Sie ein Teil der Community.

Ein unvergessliches Erlebnis sei Ihnen garantiert.

Über die gewaltige und traumhaft in die Natur eingebettete Lagune Cuicocha führte uns der Weg nach Otavalo. Bis weit über die Landesgrenzen hinaus sind die Otavaleños für ihr Kunsthandwerk bekannt. Auf dem bunten Markt überzeuge ich mich wieder einmal davon. Fein gewebte Tücher, farbenfroher Schmuck, Panama-Hüte und unterschiedlichste Stände mit Bekleidung ziehen mich und andere Besucher in ihren Bann. Die Ecuadorianer hingegen erledigen hier ihren ganz normalen Einkauf. Neben Waren für den täglichen Bedarf gibt es unzählige, farbliche Variationen von Kartoffeln und Mais von klein bis groß.

Zurück im wunderschönen Quito, bereite ich mich auf den absoluten Höhepunkt meiner Reise vor: Galapagos.

1553 zufällig durch spanische Seefahrer entdeckt, im 17. Jahrhundert Rückzugsort für Piraten, 1835 vom berühmten Naturwissenschaftler Charles Darwin besucht und seit 1978 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt, hat sich der Archipel bis heute den Ruf eines Naturparadieses erhalten. Und die ecuadorianische Regierung trägt seit den verschärften Regulierungen im Jahr 2007 seinen Anteil daran.

Mit dem Flugzeug geht es im Nahbereich des Äquators ca. 1000 km in Richtung Westen. Und plötzlich erscheinen unterhalb des Flugzeugs die ersten Inseln inmitten des endlosen Blaus des Pazifiks. Auf einer Fläche von etwa 8000 km² befinden sich ca. 130 größere und kleinere Inseln, wobei nur fünf Inseln besiedelt sind.

Von Baltra aus geht es über den Itabaca Kanal hinüber nach Santa Cruz. Am Hafen von Puerto Ayora erwartet mich ein besonderes Bild. Auf den Holzbänken sitzen nicht etwa Menschen, nein Seelöwen machen hier eine ausgiebige Siesta. Es wird klar, wer hier das Sagen hat: die Tierwelt.

Mit einem Besuch in der Charles Darwin Forschungsstation stimme ich mich zusammen mit meinen Mitreisenden auf das Abenteuer Galapagos ein. Hier gibt es viel über die Entstehung des Archipels, der Geschichte und natürlich über die faszinierende Tierwelt zu erfahren und zu lernen.

Dann geht es per Dingi (Schlauchboot) vom Hafen aus, zum Kreuzfahrtschiff, welches in der Bucht von Puerto Ayora vor Anker liegt.

4 Tage durchkreuzen wir den Archipel von Nord nach Süd und von West nach Ost. Besuchen malerische Traumstrände, wandern durch eine mond-ähnliche Landschaft, treffen auf Kreaturen die aus längst vergangen Zeiten zu entstammen scheinen. Neben den Landechsen tummeln sich putzige Blaufußtölpel, tapsige Pelikane, majestätische Fregattvögel und die flinken roten Klippenkrabben. Am urigen und teils scharfkantigen Gestein lässt sich die Kraft der Erde erkennen, welche die Inseln vulkanischen Ursprungs über Jahrmillionen hat entstehen lassen. Über 700 Pflanzenarten und eine gewaltige Vielfalt tierischer Bewohner, ob groß oder klein, ziehen den Besucher in seinen Bann und vermitteln, warum Galapagos auch der Garten Eden oder Ort der Schöpfung genannt wird.

Wie könnte so ein Tag auf einem Kreuzfahrtschiff ablaufen?

Nach einem Weckruf durch den Kapitän gibt es ein ausgiebiges Frühstück, bevor zum ersten Ausflug (Wanderung oder Bootsfahrt) gestartet wird. Anschließend kann schnorchelnd die Unterwasserwelt erkundet oder ein Sonnenbad am Strand genossen werden. Immer wieder werden auch optionale Aktivitäten (bspw. Kajak-Touren) angeboten. Zum Mittag sind Sie wieder zurück an Bord und lassen bei einer Siesta die Seele baumeln, genießen die Ruhe oder entspannen im Jacuzzi. Am Nachmittag geht es dann auf einen weiteren Ausflug. Der Ablauf gestaltet sich wie am Vormittag. Nach dem Abendessen gibt es verschiedene Vorträge durch die Naturführer, um mehr Informationen rund um den Galapagos-Archipel zu vermitteln. Auch wird der kommende Tag besprochen.

Dank der geringen Lichtverschmutzung ist es am Abend ein Genuss auf dem Sonnendeck, den meist wolkenfreien Sternenhimmel zu bewundern. Die Sternenbilder der Nord- und Südhalbkugel zeigen sich hier. Wer kann schon von sich behaupten das Kreuz des Südens und den Polarstern an einem Abend bestaunen zu können.

4 Tage gehen leider viel zu schnell vorbei und heißt Abschied zu nehmen, vom Paradies auf Erden. Aber ich bin mir sicher, es war nicht mein letzter Besuch. Mit einem letzten Blick aus dem Flugzeug werden die Inseln unter mir immer kleiner und kleiner. Dem Äquator in entgegen gesetzter Richtung und nach Norden verlassend, geht es zurück nach Deutschland. Hasta pronto Ecuador, hasta pronto Galapagos…

Überzeugen Sie sich selbst und besuchen Sie einen der letzten Schätze der Welt,

Ihr Christian Rehse

  • Meerechse in Fotopose
  • Fregattvogel in der Balz
  • Galapagos-Pinguin im Wasser
  • Riesenschildkröte unterwegs
  • Insel Bartolome
  • Meeresschildkröte beim Schnorcheln auf Galapagos
  • Achtung Riesenschildkröte hat Vorfahrt
  • Lavagestein auf Galapagos
  • Seehund unter Wasser

Ecuador – Auf den Spuren Charles Darwins

Jörg Ehrlich | 15.04.2015

Auf eigene Faust quer durchs Paradies – Galapagos individuell im Dezember 2014

Blaues Meer und weißer Strand und direkt neben mir trollt sich ein Seelöwe fast so, als würde er mich zum Spielen einladen wollen. Ist das das Paradies? Ich fühle mich jedenfalls so. Ich befinde mich auf den sagenumwobenen Galapagos-Inseln, etwa 1000 km westlich des Festlands von Ecuador. Hier mitten im Pazifik ist die Tierwelt seit Jahrhunderten ungestört und somit haben die Leguane, Seelöwen, Pelikane, Schildkröten und Pinguine auch gegenüber dem Menschen kein Fluchtverhalten. Im Gegenteil, manche Tiere ignorieren den Menschen einfach, wieder andere sind sogar neugierig und kommen näher…

Insel Isabela – die „Entlegene“ mit Südseeidylle
Im kleinen Örtchen Puerto Villamil kann ich die ruhige und entspannte Seite der Galapagos-Inseln genießen. Weit ab der Inselhauptstadt Puerto Ayora herrscht hier Ruhe: keine asphaltierten Straßen, wunderschöne kleine Hotels direkt am Meer gelegen und mit Blick über die Bucht, Schnorchelgelegenheiten in direkter Laufdistanz der Unterkunft. Ich genieße ein schönes Frühstücksbuffet mit Blick auf den Pazifik… Hier finde ich den Abstand vom Alltag und kann in die atemberaubende Natur eintauchen. Bei einem der schönsten Schnorchelplätze „los tunneles“ beim Punta Rosas, ganz im Süden der Insel Isabela, tauche ich in der seichten Bucht mit meinem Schnorchel ab: Mit ein wenig Glück haben wir gleich ein Seepferdchen in 1 m Abstand vor uns. Pinguine schwimmen recht flink direkt vor unserer Nase vorbei und springen dann aus dem Wasser, um sich an Land zu sonnen. Ja, das sieht nach Paradies aus! Im Laufe des Schnorchelausflugs bekomme ich auch noch einen etwa 1 m langen Hai zu Gesicht – in sicherem Abstand, man weiß ja nie! Mein schönstes Erlebnis ist zweifelsohne das Beobachten einer Meeresschildkröte. Diese schwebt in aller majestätischen Ruhe an mir vorüber. Immer wieder bewegen sich die Flossen auf und ab und so gleitet dieses beeindruckende Panzertier scheinbar schwerelos an mir vorüber. Ganze zwei Meter vor meinen Augen. Safari auf ganz andere Art. Sehr eindrücklich! Galapagos ist das Paradies für Tierbeobachter!

Mondlandgang als Tagesausflug – Sierra Negra
Bereits am folgenden Tag wird es sportlich für mich. Eine Wanderung im kargen Hochland der Insel steht auf dem Programm. Nach einer kleinen Wanderung stehe ich vor einer bizarren Landschaft aus erkalteten Lavaströmen. Als wäre der Strom erst vor wenigen Minuten zum Stillstand gekommen. Alles ist scharf, schroff, in unbeschreiblich leuchtenden Farben. Keine Vegetation. Mystisch dampfende Löcher mit schwefligem Geruch durchziehen diese Mondlandschaft. Was für ein Kontrast! Zum Glück kann ich den Pazifikstrand in der Ferne sehen und ein Stück des endlosen Ozeans ebenso. Ohne den geringsten Zweifel erkenne ich, dass die Galapagos-Inseln vulkanischen Ursprungs sind und alles nach wie vor immer noch in Bewegung zu sein scheint. Nach der erlebnisreichen Wanderung sehne ich mich nun aber nach dem idyllischen Strand, direkt vor meinem Hotel im kleinen Örtchen Puerto Villamil. Am Tag darauf geht es für mich auch schon weiter. Mit einer Schnellfähre setze ich auf die Insel Santa Cruz über. Was für ein Gegensatz, hier wohnen mehr als 15 000 Menschen in einer Stadt. Ich quartiere mich jedoch geschickt im Strandhotel „Finch Bay“ ein. Von hier habe ich einen direkten Blick über die Lagune und das Meer. Die Stadt ist nur mit einem Wassertaxi zu erreichen – ein ruhiger Platz auf Santa Cruz.

ACHTUNG – Wildwechsel! Schildkröten kreuzen die Straße
Das STOP-Schild muss ich einfach fotografieren: Es warnt vor bis zu 200 kg schwerem Wildwechsel in Form von Riesenschildkröten. Und das – wie ich mit eigenen Augen sehe – ganz zu Recht! Hier im nebeligen und feuchten Hochland fühlen sich die teilweise über 100 Jahre alten Giganten pudelwohl. Sie genießen Schutz und zuvorkommende „Behandlung“ – auch im Straßenverkehr. Vorbeiknatternde Motorräder stören die Schildkröten kaum. Sie ziehen einfach den Kopf und die wuchtigen Beine ein und verstecken alles unter dem gewaltigen Panzer. Hat sich die Verkehrslage wieder etwas beruhigt, geht es dann ganz behutsam weiter… Eine Straßenüberquerung einer Riesenschildkröte kann somit schon ein Geduldsspiel mit der Zeit werden. Ich werde dieses Erlebnis nicht mehr vergessen: der vollkommen andere Wildwechsel auf Galapagos. Natürlich nehme ich mir die Zeit, diese beeindruckenden Kolosse auf einer Farm in Ruhe anschauen zu können. Mit etwas Geduld gelingt es mir, bis auf weniger als 1 m heranzukommen, zu fotografieren und zu bestaunen. Ganz langsam habe ich mich zu bewegen, dass ich die Schildkröte nicht überrasche und somit vielleicht Angst einjagen könnte. Dann ist der Kopf sofort unter dem schützenden Panzer eingezogen. Ein Schnaufton noch, dann hat sich der Kopf verzogen. Geschützt. Es dauert eine Weile, bis sich der Hals und Kopf wieder aus dem Versteck herauswagt. Sorgsam wird die Umwelt sondiert. Ein wenig erinnert mich die markante Kopfform an den Kinostar E.T. – Der Außerirdische…. Und irgendwie ist Galapagos auch ein Stück weit außerirdisch, wie ich finde. Ein gewaltiges Erlebnis der Extraklasse!

Verkehrsstau am Wanderpfad – Saurier versperren den Weg
Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet: Was für ein „Auflauf“. Der komplette Wanderpfad, auf dem ich mich mit einigen gleichgesinnten Wanderern bewege, ist von „Mini“-Sauriern blockiert. Immerhin bis zu 1,5 m Länge messen diese Leguane, die sich auf Galapagos ebenso ohne Furcht frei bewegen und somit auch nicht ansatzweise von unserem Wanderweg verschwinden. Jetzt im Dezember, wo die Balzzeit stattfindet, sind die Leguane in schillernden Farben von rot über gelb bis zu glitzerndem grün gekleidet. Die restliche Jahreszeit sieht man sie oft in schwarzem Kleid. Leguane sind Vegetarier und greifen natürlich auch den Menschen nicht an. So gelingt es mir, meine Kamera bis zu 50 cm an die Tiere heranzuführen und somit auch die beeindruckenden Erlebnisse auf Bilder zu bannen. Diese exotischen Echsen schauen schon furchterregend aus. Allein die gewaltigen Krallen fordern Respekt. Nein, wir werden lieber einen Bogen um diese Ansammlung von Leguanen in Kauf nehmen und ziehen uns wieder zurück. Der Anblick in das Gesicht einer solchen Galapagos-Echse ist unvergesslich. Neben diesen eher dunkel gefärbten Meeresleguanen existieren auf einigen Inseln auch Landleguane. Diese unterscheiden sich schon in Form und Farbe erheblich. Auf einer Insel begegne ich einem Landleguan, der fast komplett in leuchtend gelber Farbe beeindruckt und in stoischer Ruhe unter einer Kaktusblüte liegt. Mit Sicherheit wartet er mehrere Tage, bis diese Blüte irgendwann abfällt und er es als Futter verschlingen kann. Hier auf Galapagos gelten andere Zeiteinteilungen, da kann man wirklich ewig warten – zumindest als Leguan. Als Besucher sind die Landgänge meistens auf 2 Stunden begrenzt und zeitlich genau vorgegeben. Denn zum einen sollen die Tiere ja auch ihre Ruhephasen haben, zum anderen wohlüberlegt möglichst mehrere Besuchergruppen am Tag zum Beobachten vorbeikommen.

Die Galapagos-Kreuzfahrt… das Paradies auf luxuriöse Art genießen
Berauschender Abschluss meiner Galapagosreise ist die Kreuzfahrtwoche auf dem Katamaran „Archipell II“. Ohne Zweifel ist dies eine fantastische Form des Reisens! Bei schönsten Anlandungen auf mehr als acht verschiedenen Inseln erlebt man im Rahmen einer Pazifikkreuzfahrt die beeindruckenden Galapagos-Inseln. Mit nur 16 Passagieren ist das Schiff sehr klein und nahezu gemütlich eingerichtet. Ein Katamaran bietet aber im Vergleich zu einem normalen Schiff viel mehr Platz, ob in der Kabine oder auf dem Sonnendeck. Die Anlandungen und Wanderungen finden im Gegensatz zu den inselbasierten Tagesausflügen stets sehr früh und spät am Abend statt. Das ideale Fotolicht hat mich besonders beeindruckt. Und natürlich die traumhaften ruhigen, ja nahezu einsamen Ankerplätze, in denen wir über Nacht unser idyllisches zu Hause fanden. Gegen 6 Uhr morgens, meist noch vor dem Sonnenaufgang, geht es für etwa zwei Stunden an Land. Ob Leguane, Seelöwen, die putzigen Blaufußtölpel oder Pelikane am Strand zu sehen sind, ist nicht gewiss. Denn jede Anlandung ist anders und immer wieder beeindruckend! Herausragend war für mich die Anlandung auf der Insel Seymour Nord. Hier habe ich die Fregattvögel beim Paarungsverhalten beobachtet. Die männlichen Tiere haben einen Kehlsack, den sie prall mit Luft auffüllen, um damit den Weibchen zu imponieren. Es sieht wie ein überdimensional großer, rot leuchtender Luftballon aus, der direkt am Hals prachtvoll in den Blickfang rückt. Und das reizt die Fregattvogel-Weibchen…

Bartolome – Der wohl berühmteste Galapagos-Blick
Natürlich führte mich meine achttägige Kreuzfahrt auch zum wohl bekanntesten Inselblick auf Galapagos – zur Insel Bartolome. Der weltbekannte Blick führt hinunter über die kleine Insel mit ihrem markanten Lavaturm zur Rechten und hinüber zur großen, von erstarrten Lavaflüssen überdeckten Insel Santiago. Dieser Blick weckt auch in mir immer wieder Sehnsüchte nach Galapagos. Und an diesem Blick kann auch ich mich nicht zur Genüge sattsehen. Gleich im Anschluss an die schweißtreibende Wanderung auf diesen Aussichtspunkt geht es für mich noch einmal zum Schnorcheln. Die tierreichen Gewässer am Ufer der Insel Santiago bieten sich geradezu an. Ob leuchtend rote Krebse oder flink vorbeihuschende Galapagos-Pinguine, das Tierleben ist immer wieder so unbeschreiblich nah und beeindruckend. Galapagos ist auch für mich eines der Traumziele, welches ich sicher nicht zum letzten Mal besucht habe.

Galapagos-Kenner Jörg Ehrlich verrät die besten Anlandungsstellen auf dem Archipel: Top 10-Anlandungsstellen auf Galapagos

  • Galapagosriesenschildkröte im Grünen
  • posierliche Blaufußtölpel
  • Landleguan beim Nickerchen
  • Kind mit Lama
  • Am Guagua Pichincha entlang des Randes der Caldera zum Gipfel
  • Gipfelbereich des Chimborazo
  • Kanutour im Regenwald

Ecuador – Land, Leute, Berge

Melanie Bumberger | 22.10.2013

Rundreise vom 29.06. – 27.07.2013

Land, Leute, Berge – Amazonas – und Galapagos

Selbst Wochen nach der Rückkehr fällt es noch schwer die unglaublich vielen Eindrücke und Erlebnisse in Worte zu fassen.
Vier Wochen voller Spannung, Vorfreude, Grenzerfahrung, Extremen an den hohen Gletscherbergen…
Entspannung, Ruhe, Natur,Wildnis im Amazonas Dschungel…
hautnahen Tierbeobachtungen, dem Gefühl den Naturgewalten ganz nah zu sein, auf den Galapagos-Inseln liegen hinter uns.

Die ersten 21 Tage unserer Reise verbrachten wir im Andengebiet. Wir besuchten Schmetterlingsfarmen, sahen unzählige Orchideenarten im Nebelwald, badeten in heißen Vulkanquellen, erforschten die 60 km lange und lebendige Stadt Quito und machten viele positive Erfahrungen mit den uns freundlich und offen begegnenden Menschen. Auch konnten wir es nicht lassen die Spezialität des Landes – ein Cuy (Meerschwein) – zu probieren :-)
Mit Tageswanderungen auf die näheren Vulkanbergen um Quito bereiteten wir unsere roten Blutkörperchen auf die großen Berge vor. Auch hier erlebten wir schon unglaublich schöne Wetterstimmungen.
Die beiden höchsten Berge (Cotopaxi 5897 m und Chimborazo 6310 m) machten es uns dann alles andere als leicht. Ein Schneesturm mit 120 km/h und die Höhenkrankheit zwangen uns zwar letztendlich zum Umkehren, das Erlebnis bleibt jedoch unvergesslich. Wir kämpften gegen Wind, Kälte, mit unseren eigenen, letzten Kräften und waren stolz, was wir geschafft und auch gemeinsam erlebt hatten.
Wie in einer anderen Welt kamen wir uns am nächsten Tag nach einer halben Stunde Flug von Quito nach Coca – im Amazonas Gebiet – vor. Mit einem motorisierten Kanu, einem Fußmarsch und der Fahrt im Einbaumkanu gelangen wir zu unserer, an einem eigenen, einsamen See gelegenen Lodge. Ein Ort zum „Seele-baumeln-lassen“ und die Natur hautnah zu erfahren und zu erleben. Auf Kanutouren und den Trails, die wir vor allem am Morgen und Abend begangen, sahen wir viele verschiedene Affenarten, Insekten, Vögel, Schmetterlinge und Faultiere. Waren wir nicht gerade mit Gummistiefeln ausgerüstet auf einem der Trails unterwegs, so konnten wir tagsüber unser Glück mit Piranhas-Angeln versuchen und nachts in unserem Bett den Geräuschen des Dschungels lauschen.

Der letzte Abschnitt unserer Reise sollte auch noch einmal unglaubliche Tiererlebnisse für uns bereithalten. „Auf den Galapagos-Inseln muss man über die Tiere drübersteigen“ so sagte man uns. Das konnten wir uns kaum vorstellen, mussten aber feststellen, dass es der absoluten Wahrheit entspricht. Als Tourist musste man sich schmal machen, wenn man auf einer der Bänke sitzen wollte, die in erster Linie von den Seelöwen in Anspruch genommen wurden. Hinter jedem Felsen befanden sich außerdem Meerechsen und beim Schnorcheln konnten wir sogar direkt mit einer Meeresschildkröte schwimmen.
Auf dem Rückweg zum Flughafen wurde unser Boot von Delfinen begleitet….
…alles hört sich an wie in einem Film und ich muss wohl noch viele male meine Fotos ansehen um glauben zu können, dass wir all das wirklich erleben durften.

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