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Termine2019-08-26T12:19:05+01:00

Höhepunkte zwischen Karibik und Anden

Kolumbien

Auf entspannter Reise kolonialen Charme, Kultur und vielfältige Natur mit allen Sinnen wahrnehmen

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4220 EUR

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  • 4-12 Teilnehmer
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Informationen zu Ihrer Reise

Landschaftlich und kulturell hat Kolumbien viel zu bieten: Von hohen Andengipfeln und weiten Canyons über Wüsten bis hin zu Regenwäldern können Sie in Kolumbien vieles erleben. Es ist, so sagt man, eine Miniatur des gesamten südamerikanischen Kontinents.

Koloniales Erbe und Piratenabenteuer

Malerische Gassen, bunte Kolonialhäuser sowie beeindruckende Kathedralen dominieren das Bild vieler Städte und Dörfer. Schon früh übte das sagenhafte Goldreich von Eldorado eine große Magie auf die Entdecker aus. In Bogotas Altstadt La Candelaria, dem beschaulichen Villa de Leyva und natürlich im magischen Cartagena ist das koloniale Erbe noch heute zu bewundern.

Feinem Genuss auf der Spur

Das wohl berühmteste Gut, das Kolumbien neben seinem Natur- und Kulturreichtum momentan zu bieten hat, ist der fantastische Kaffee. Es scheint im ganzen Land nach edelstem Kaffee zu duften. Übertroffen wird der Eindruck nur, wenn Düfte der typischen Spezialitäten wie Ajiaco, Arepas oder Agua Panela in der Luft liegen. Auch Besonderheiten wie heiße Schokolade mit Käse oder frittierte Ameisen stehen für Sie zum Probieren bereit.

Vielfältige Naturschönheiten

Zwei gewaltige Gebirge durchziehen Kolumbien und an der Karibikküste entsteigt das höchste Küstengebirge der Welt scheinbar den Fluten. Grüne Hügel, dampfende Nebelschwaden und beeindruckende Palmen geben wunderbare Fotomotive. Im Kontrast dazu steht die Tatacoa-Wüste, unter deren grandiosem Himmelszelt einmalige Eindrücke auf Sie warten.

Höhepunkte

  • Raquira – Kolumbiens Handwerkshauptstadt
  • Traumhafte Kolonialstädte: Villa de Leyva und Cartagena
  • Dem Paradies so nah im Tayrona Nationalpark
  • Unterirdische Salzkathedrale von Zipaquira
  • Bunte Märkte und schimmerndes Gold in Bogota
  • Kaffee und das Geheimis des unvergleichlichen Geschmacks
  • Bezaubernde Naturvielfalt in Salento und Minca

Das Besondere dieser Reise

  • Ajiaco, Arepas, Achiras und chocolate con queso – Kolumbiens Kulinarik erleben
  • Den Sonnenuntergang auf Cartagenas Stadtmauer genießen

Verlauf Ihrer Reise

1. Tag: Anreise

Am Abend Flug nach Kolumbien.

2. Tag: Ankunft in Bogota 1×(F/A)

Ankunft in Kolumbiens Hauptstadt. Bei einem Frühstück im traditionellen Café „La Puerte Falsa“ stimmen Sie sich auf die Reise ein. Sie können entspannt durch die Straßen schlendern und im Stadtteil Usaquen auf dem Flohmarkt eventuell schon ein kleines Souvenir erstehen. Am Nachmittag besuchen Sie das berühmte Goldmuseum, bevor Sie den Tag mit Ajiaco, einem typisch deftigen Gericht aus Bogota, beschließen. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Paloquemao, Candelaria und Monserrate 1×F

Sie besuchen den größten Markt Bogotas, den Paloquemao, wo Sie die exotischsten Früchte in Obst- und Saftform probieren können. Der Plaza Bolivar und die Altstadt La Candelaria präsentieren sich mit wunderschönen Kolonialhäusern. Unterwegs genießen Sie einen typisch kolumbianischen Straßensnack, Arepas. Später fahren Sie hinauf auf den Hausberg Monserrate (3152 m), der Ihnen einen beeindruckenden Rundblick auf die ganze Stadt bietet. Übernachtung wie am Vortag.

4. Tag: Zipaquira – Raquira – Villa de Leyva 1×F

Ihre Reise führt weiter in Richtung Norden. Ihre Fahrt geht nach Zipaquira, wo Sie die beeindruckende, unterirdische Salzkathedrale besichtigen. In Raquira, der Handwerkshauptstadt Kolumbiens, legen Sie einen Stopp ein und besuchen eine traditionelle Töpferwerkstatt. Am späten Nachmittag erreichen Sie das charmante Villa de Leyva. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 4,5h, 160 km).

5. Tag: Villa de Leyva: Geschichte pur 1×F

Sie erkunden eine Stadt, welche eine der schönsten Sehenswürdigkeiten Kolumbiens ist. Bei einem Spaziergang erfahren Sie mehr über die Geschichte dieses malerischen Kolonialstädtchens. Zudem besuchen Sie das Kloster Santo Ecce Homo sowie El Infiernito, den archäologischen Park, in dem sich das astronomische Zentrum des Indigenenstammes der Muisca befindet. Natürlich darf das Terracota-Haus nicht fehlen. Übernachtung wie am Vortag.

6. Tag: Bogota – Flug nach Neiva 1×F

Zeitig verlassen Sie Villa de Leyva in Richtung Bogota und fliegen weiter nach Neiva. Transfer zum Hotel, wo Sie Zeit zum Ausspannen haben oder im Pool relaxen können. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 4h, 180 km).

7. Tag: Tatacoa-Wüste und Rio Magdalena 1×F

Am Morgen unternehmen Sie einen Rundgang durch die labyrinthartigen Gesteinsformationen des „El Cusco“ in der Tatacoa-Wüste. Entlang des Rio Magdalena geht es gen Süden. Am späten Nachmittag erreichen Sie San Agustin und legen noch einen Halt ein. Der Estrecho ist die engste Stelle des Rio Magdalena, wo sich der Strom durch einen nur 2 Meter breiten Felsspalt zwängt. Übernachtung in einer Lodge. (Fahrzeit ca. 7h, 320 km).

8. Tag: Zwischen Steinskulpturen und Kaffee 1×F

Am Vormittag besuchen Sie den archäologischen Park von San Agustin, eine der eindrucksvollsten Ausgrabungsstätten Südamerikas. Hier hat ein mysteriöses Volk Steinskulpturen und Grabanlagen hinterlassen, die heute einen spannenden Einblick in die Weltanschauung und spirituell geprägte Lebensweise der damaligen Bewohner bieten. Am Nachmittag besuchen Sie eine kleine Kaffeefinca, wo Sie der Besitzer selbst in die Geheimnisse des köstlichen kolumbianischen Kaffees einweiht. Die Verkostung einer der speziellen Kaffeesorten darf dabei natürlich nicht fehlen! Übernachtung wie am Vortag.

9. Tag: Durch die Anden nach Popayan 1×F

In Isnos besuchen Sie eine traditionelle Panela-Fabrik (abhängig von den Öffnungszeiten, Änderungen vorbehalten). Panela ist eine aus eingekochtem Zuckerrohrsaft gewonnene Masse, welche aus der kolumbianischen Küche nicht wegzudenken ist. Durch die außergewöhnliche Vegetation des Purace Nationalpark fahren Sie nach Popayan. Am Nachmittag unternehmen Sie einen kleinen Rundgang durch die „weiße Stadt“, die 1537 von Sebastian Belalcázar gegründet wurde. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 5h, 140 km).

10. Tag: Kulturaustausch und Salsafieber 1×F

Sie fahren nach Silvia, wo die indigene Gemeinde heute noch ihre Traditionen und Kultur lebt und erhält. Sie begeben sich auf einen Kulturaustausch mit einer Guambiano-Familie, die Ihnen ihre Sitten und Gebräuche näher bringt. Weiterfahrt nach Cali. Am Abend können Sie hier optional an einem Salsa-Kurs teilnehmen. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 4,5h, 190 km).

11. Tag: Ins Herz der Kaffeeregion 1×F

Unternehmen Sie doch einen Stadtrundgang durch Cali und erleben Sie die aufgeschlossene Kultur und den unerwarteten karibischen Rhythmus dieser Stadt, welcher sich auch im Salsa ausdrückt. Im Anschluss fahren Sie in die Kaffeeregion nach Salento. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 4h, 205 km).

12. Tag: Kolumbiens Nationalbaum und flinke Kolibris 1×F

Mit den typischen Willy-Jeeps fahren Sie zum Cocora-Tal, wo sich eine reiche Ansammlung der Wachspalme, dem Nationalbaum Kolumbiens befindet. Sie wandern durch das traumhafte Tal bis zur Finca de Colibris. Hier beobachten Sie bunt-schimmernden Kolibris, bevor es auf den Rückweg geht. In Salento unternehmen Sie einen Spaziergang und können in einem der kleinen Kolonialhäuschen einen Kaffee genießen. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 2h).

13. Tag: In die Stadt des ewigen Frühlings 1×(F/A)

Heute steht ein langer Fahrtag auf dem Programm. Unterwegs legen Sie immer wieder kurze Stopps zum Beine-Vertreten ein. So auch auf der Finca Romelia, wo Sie die wunderbare Natur genießen können. Am Nachmittag erreichen Sie Medellin und lassen den Abend im Restaurant Andres Carne de Res bei einem Abendessen ausklingen. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 6h, 200 km).

14. Tag: Zwischen Botero und Comuna 13 1×F

Sie wandeln zwischen der bewegten Geschichte und der Moderne Medellins. Dazu nutzen Sie die Tram und Gondel, den ganzen Stolz der Stadt. Sie besuchen u. a. die Comuna 13 und bewundern die Kunstwerke Fernando Boteros, Sohn der Stadt und der berühmteste Maler und Bildhauer Kolumbiens. Danach besuchen Sie noch das Pueblito Paisa, den Nachbau eines typischen Kolonialdörfchens. Übernachtung wie am Vortag.

15. Tag: Flug an die Karibikküste 1×F

Sie fliegen an die Karibikküste nach Santa Marta. Weiterfahrt zum wunderschönen Tayrona-Nationalpark. Nur ca. 10 min vom Haupteingang entfernt, befindet sich Ihre Unterkunft. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 3h, 200 km).

16. Tag: Sonne, Strand und Meer 1×F

Auf einer kleinen Wanderung durch den Tayrona-Nationalpark können Sie die vielfältige Flora und Fauna bestaunen und an den palmengesäumten Stränden entspannen und das Karibikfeeling genießen. Übernachtung wie am Vortag.

17. Tag: Das höchste Küstengebirge der Welt 1×F

Eine kurze Fahrt bringt Sie in die Sierra Nevada nach Minca, wo Sie zu einem Wasserfall wandern. 650 Meter über Meereshöhe zeigt sich eine ganz eigene Vegetation und einzigartig bunte Vogelwelt. Mit etwas Glück erhaschen Sie einen Blick auf einen Tukan. Beim Wasserfall angekommen, können Sie sich im kühlen Wasser erfrischen, bevor es wieder zurück nach Minca geht. Übernachtung in einer Lodge. (Fahrzeit ca. 2h).

18. Tag: Cartagena: Juwel der Karibik 1×F

Sie verlassen die Welt der Sierra Nevada de Santa Marta und fahren in eine der prächtigsten Städte Südamerikas. Cartagena ist elegant, international, überschaubar und zugleich ein historischer Juwel. Die Altstadt imponiert mit kolonialen Herrenhäusern die mit hölzernen Balkonen geschmückt sind. Den späten Nachmittag verbringen Sie auf der Stadtmauer im Café del Mar, während Sie am Horizont den Sonnenuntergang über dem Meer bewundern können. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 5h, 250 km).

19. Tag: Cartagena intensiv erleben 1×(F/A)

Heute erkunden Sie die ummauerte Altstadt. Nach der Siesta nehmen Sie an einem Workshop teil und stellen Schmuck aus Kokosnüssen her. Dabei unterstützen die Initiative von ProBoquilla und Familien der vorwiegend armen Afro-Bevölkerung des Stadtteils La Boquilla. Am Abend lassen Sie dann bei einem Abschlussdinner im Restaurant Bistro noch einmal alle Erlebnisse der Reise Revue passieren. Übernachtung wie am Vortag.

20. Tag: Cartagena auf Ihre Weise 1×F

Der heutige Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Wie wäre es mit einem Besuch des Marktes von Bazurto, einer Kanu-Fahrt durch die Mangrovenwälder oder einem Abstecher auf die Islas del Rosario? Fragen Sie einfach Ihren Reiseleiter. Übernachtung wie am Vortag.

21. Tag: Cartagena – Abreise 1×F

Sie haben bis zum frühen Nachmittag Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Fahrt zum Flughafen und Rückflug über Bogota nach Europa.

22. Tag: Ankunft

Ankunft in Deutschland.

(F) = Frühstück, (M) = Mittagessen, (L) = Lunchpaket, (A) = Abendessen

Leistungen zu Ihrer Reise

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an München (weitere Abflughäfen auf Anfrage) nach Bogota und zurück mit Avianca oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class
  • Deutsch sprechende Reiseleitung
  • Inlandsflüge Bogota – Neiva, Medellin – Santa Marta, Cartagena – Bogota in Economy Class
  • alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • im Cocora-Tal Fahrt im Geländewagen
  • Metro- und Seilbahnfahrt in Medellin
  • alle Eintritte laut Programm
  • Reiseliteratur
  • 19 Ü: Hotel im DZ
  • Mahlzeiten: 20×F, 3×A

Nicht in den Leistungen enthalten

  • nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Flughafengebühren im Reiseland (ca. 31 US$)
  • optionale Ausflüge
  • Trinkgelder
  • Persönliches

Hinweise & Zusatzinformationen zu Ihrer Reise

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 4, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Anforderungen

Sie müssen sich auf teils längere Wegstrecken einstellen. Für die unterschiedlichen Besichtigungstouren sollten Sie gut zu Fuß sein und über eine normale körperliche Fitness verfügen.

Karte Ihrer Reise

  • KOLBIL_030215_1KST_MRE_2014_011.jpg
  • Begegnungen in Kolumbien
  • Blick auf Bogota
  • Indigener Schmuck als Souvenir
  • Guatape östlich von Medellin
  • Kolonial anmutende Häuserfassaden in Cartagena an der Karibikküste

Kolumbien – das einzige Risiko ist, dass du bleiben möchtest!

Marc Sturm | 04.02.2015

Eindrücke eines Kolumbien-„Wiederholungstäters“

Meine Affinität zu Südamerika rührt bereits aus der einen oder anderen Reise aus meiner Kindheit her. Mit Kolumbien beschäftigte ich mich schon ein paar Jahre und mich wunderte dabei immer, dass sich die Berichte von Reisenden so gar nicht mit dem deckten, was man sonst so von den allgemeinen Medien vermittelt bekam.

Also entschloss ich mich, mir selbst davon ein Bild zu machen und plante für 2012 meine ersten vier Wochen in Kolumbien …

Heute, zwei Jahre später, schaue ich bereits auf drei Reisen mit guten fünf Monaten Aufenthalt in diesem traumhaften Land zurück und ich kann nur sagen, es wird nicht mein letzter gewesen sein! Kolumbien ist nicht nur wirklich riesig, sondern mit seinen völlig unterschiedlichen Regionen, welche sämtliche Klima- und Vegetationszonen der Erde und somit auch die verschiedenste Flora und Fauna beherbergen, auch noch unheimlich vielseitig. Sowie seine Bevölkerung, welche sich auf völlig individuelle Art und Weise an die jeweiligen Gegebenheiten ihrer Region angepasst haben und somit nicht unerheblich zu dem Facettenreichtum dieses Landes beitragen. Zumal Kolumbien mit seinen rückblickend mehr als 3000 Jahren Menschheitsgeschichte auch kulturell und historisch keinem anderen Land nachzustehen braucht.

Ganz besonders fasziniert mich jedoch der heute noch vorzufindende ursprüngliche Charme von Land und Leuten, der trotz des immer mehr wachsenden internationalen Tourismus noch nicht den großangelegten Hotelanlagen oder sonstigem kapitalorientiertem Kommerz weichen musste und die Fischer mit ihren Booten noch heute früh am Morgen den Hafen verlassen, um Fische zu fangen und nicht erst zum Nachmittag, um stressgeplagte „Akkord-Entspanner“ aus Übersee von einem Touri-Spot zum Nächsten zu kutschieren…
Obwohl mir die Kolumbianer selbst als ein sehr reisefreudiges Volk vorkamen, ist Massentourismus dortzulande kaum vorzufinden. Auch wenn man mancherorts eine gut vorbereitete touristische Infrastruktur vorfindet, stellt man oft fest, weit und breit einer der einzigen Fremden zu sein. Die unübertroffene Herzlichkeit und fast schon familiäre Gastfreundschaft der Menschen vor Ort lässt einen das allerdings nie zu spüren bekommen. Selbst in Großstädten wie Bogota oder Medellín heißt man Jedermann herzlich willkommen, was sich auch ganz deutlich in ihrer Hilfsbereitschaft, auch wenn man dem Spanisch nicht wirklich mächtig ist und eben noch ein dritter oder vierter herbei geholt werden muss, wiederspiegelt und im Allgemeinen lässt der Kolumbianer nur einen Rückschluss auf sich zu: er ist nämlich immer darauf bedacht einem mehr zurückzugeben! Und das ist sehr häufig mehr, als wir üblicherweise erwarten würden. Meine Freundin versucht dies oft mit folgenden Worten zu vermitteln: „In Kolumbien gewinnt man jedes Mal den Glauben an das Gute im Menschen zurück, nachdem man ihn hier in Europa binnen kurzer Zeit wieder verloren hat!“, aber im Allgemeinen lassen sich all die mannigfaltigen Impressionen nur sehr schwer in Worte fassen oder es ist schlichtweg auch einfach gar nicht möglich.

Es ist zwar noch lange nicht jedes Land, aber zumindest jeden Kontinent der Erde kann ich bis heute zu meinem Erfahrungsschatz zählen und zu Kolumbien kann ich abschließend nur sagen: „Ich persönlich habe noch kein authentischeres Land erlebt und wer mich fragt, wo’s am schönsten war, sag ich: KOLUMBIEN!“.

  • Pure Freude in Barranquilla
  • Begegnungen in Kolumbien
  • Kolonial anmutende Häuserfassaden in Cartagena an der Karibikküste
  • Farbenspiel Caño Cristales
  • Auf dem Weg zur Ciudad Perdida

Kolumbien – Facettenreich und authentisch

Mareen Gersch | 14.01.2015

Wenn ich Kolumbien höre, schlägt mein Herz sofort höher!

3 Jahre sind es her, als meine Leidenschaft für das Land entfachte und 3 Mal habe ich das Land mittlerweile besucht.

Mit Fernweh im Blut und auf der Suche nach einem außergewöhnlichen, weitestgehend unbekannten Reiseziel, das noch nicht so extrem vom weltweit zunehmenden Tourismus heimgesucht wird, besuchte ich 2012 die Globetrottertage von DIAMIR Erlebnisreisen. Dort horchte ich gespannt einem Vortrag von Markus Recknagel, der über die Vielfältigkeit des Landes und die Herzlichkeit der Menschen referierte und erzählte, dass Kolumbien ganz anders sei, als in den Medien berichtet wird.
Sollte man eine Reise nach Kolumbien wirklich wagen? Ist es nicht zu gefährlich? „Das einzige Risiko ist, dass Du bleiben willst“ verspricht die Tourismusbranche und auch Markus Recknagel behauptete in einem Gespräch, dass der Werbeslogan treffender nicht sein könnte. Ich ließ mich überzeugen: wenige Monate später stand ich bereits auf dem Flughafen von Bogota, umringt von mindestens 15 Kolumbianern, die mir helfen wollten, den Weg zu finden. Jeder von ihnen hatte wenigstens 3 Tipps, was ich unbedingt gesehen haben muss. Ein herzlicheres Willkommen habe ich mir nicht träumen lassen.

Doch welchen Weg wollte ich überhaupt einschlagen? Das Land hat so viel zu bieten: die Karibikküste mit herrlichen Stränden, die zum Segeln und Tauchen einladen, herrliche Flüsse, auf denen man wildwasserraften oder wasserfallklettern kann, geheimnisvolle Dschungelgebiete, wo noch heute Indianer zu Hause sind, Ciudad Perdida, eine wiederentdeckte präkolumbianische Ruinenstadt, die Anden mit zahlreichen Bergen und Vulkanen über 5000 m, welche man mit geführten Wander- oder Reittouren erkunden kann, die Tatacoa-Wüste, Kaffeeplantagen, Caño Cristales – den Fluß der 5 Farben, die Kolonialstadt Cartagena de Indias, viele kleine Städte, wo buntes südamerikanisches Leben herrscht und vieles mehr. Ich beginne einfach mit dem weltweit zweitgrößten Karneval in Barranquilla und lasse mich treiben …

Von der Lebensfreude des kolumbianischen Völkchens ließ ich mich schnell anstecken. So viel Wärme, Gastfreundschaft und Zufriedenheit habe ich bisher in keinem anderen Land erlebt. Dabei ist es ganz gleich, ob man Spanisch spricht oder nicht: In Kolumbien ist jeder willkommen. Die oben genannten Dinge habe ich alle erleben dürfen und noch immer gibt es so viel in dem Land zu erkunden…

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