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Termine2019-08-26T12:19:05+01:00

Husky-Wintertraum: Klassisch (Sa. – Sa.)

Finnland | Lappland

Intensives Natur- und Huskyerlebnis im verschneiten Lappland mit drei Nächten in urigen Wildnishütten

4.6 /5
Neu
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1690 EUR

  • 1-7 Teilnehmer
  • 8 Tage
  • Schwierigkeit:
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Informationen zu Ihrer Reise

Erst im kalten Winter fühlen sich Schlittenhunde so richtig wohl – mit viel Freude am Laufen ziehen sie Ihr Gespann durch das tief verschneite Lappland. Bald haben Sie sich an das neue Fahrgefühl gewöhnt und können die traumhafte Winterlandschaft genießen. Zu hören ist nur noch das Hecheln der Hunde und das Geräusch ihrer Pfoten auf dem Schnee …

Winterzauber und Nordlichter

Besonders im Januar und Februar sind die Wälder tief verschneit und im Sonnenschein glitzert und funkelt der Schnee. Die Landschaft variiert zwischen gefrorenen Seen und Wäldern, flache Stücke und kleinere Hügel („Tunturis“) sorgen für Abwechslung. Und bei klarem Himmel sehen Sie abends mit etwas Glück die mystischen Nordlichter über den Himmel flackern.

Ihr eigenes Huskyteam

Während der gesamten Huskytour sind Sie für Ihr Hundegespann verantwortlich. Nach einer ausführlichen Einweisung kümmern Sie sich selbständig um das Füttern, die Pflege, An- und Ausspannen und natürlich auch um die täglichen Schmuseeinheiten. Schnell werden Sie und Ihre Huskys ein eingespieltes Team und werden mit viel Zuneigung belohnt.

Urig-gemütliche Unterkünfte

Die Abende verbringen Sie auf der Huskyfarm in komfortablen Blockhütten oder – während der Tage in der Wildnis – in gemütlichen Wildnishütten ohne Strom und fließend Wasser. Hier versammeln Sie sich um den gusseisernen Ofen, der für wohlige Wärme sorgt, und lauschen den Geschichten über Huskys und die lappländische Weite.

Höhepunkte

  • Entspanntere Variante mit 4 Übernachtungen im Blockhaus
  • Unterwegs mit Alaskan Huskys – lauffreudig und verschmust
  • Hochwertige Winterausrüstung wird zur Verfügung gestellt

Das Besondere dieser Reise

  • Eigenes Huskygespann für jeden Teilnehmer
  • 4 Tage von Wildnishütte zu Wildnishütte

Verlauf Ihrer Reise

1. Tag: Anreise 1×A

Individuelle Anreise nach Kittilä. Transfer in Eigenregie (ca. 60 min, Flughafenbus, vor Ort zahlbar) zur Huskyfarm, welche sich ca. 200 km nördlich von Rovaniemi, der Hauptstadt Lapplands, befindet. Erste Tourbesprechung und Übernahme der gestellten Ausrüstung. Übernachtung in Blockhütten.

2. Tag: Einführung und Probefahrt 1×(F/M/A)

Nach dem Frühstück lernen Sie Ihren Guide kennen und erhalten eine ausführliche Einweisung. Sie lernen, die Huskys anzuschirren und setzen das Erlernte direkt in die Praxis um. Danach erfolgt die erste Trainingsfahrt mit den Hunden. Der Schlitten ist bereits gepackt, damit Sie sich an das Fahrgefühl gewöhnen können. Übernachtung wie am Vortag.

3.-5. Tag: Hüttentour durch Lappland 3×(F/M/A)

Heute beginnt die Hüttentour. Diese führt durch die Weite von „Tunturilappland“, auch Berglappland genannt. Unterwegs begegnen Sie vielleicht einigen Rentieren. Der Schnee schluckt jedes Geräusch und Sie gleiten lautlos durch die herrliche Winterlandschaft. Die Landschaft wechselt von großen Sumpfflächen, Seen und Flüssen bis hin zu ausgedehnten Waldgebieten und den Bergen Westlapplands. Diese erheben sich bis ca. 1000 m über dem Meeresspiegel. Ein Großteil des Gebietes wurde mittlerweile zum Nationalpark erklärt.

Die Nächte verbringen Sie in einfachen Blockhütten, das Wasser wird aus einem nahen See oder Fluss geholt. Gemeinsam werden die Mahlzeiten zubereitet, Hunde gefüttert, Holz gespalten und die Sauna geheizt. Trotzdem bleibt Zeit, kleine Spaziergänge zu machen oder einfach zu relaxen. Das Ein- und Ausspannen der Hunde nimmt auch seine Zeit in Anspruch und binnen kurzer Zeit werden Sie ein sehr inniges Verhältnis zu Ihrem Hundeschlittenteam entwickeln. 3 Übernachtungen in Wildnishütten. (Tagesetappen ca. 3-6h, 30-60 km).

6. Tag: Rückkehr zur Huskyfarm 1×(F/M/A)

Im Laufe des Nachmittags erreichen Sie wieder die Huskyfarm. Sie verabschieden sich von Ihrem Huskyteam und freuen sich bestimmt auf die erste Dusche und das Abendessen. Übernachtung in Blockhütten.

7. Tag: Zeit für eigene Aktivitäten 1×(F/M/A)

Der Tag steht zur freien Verfügung. Die Mitarbeiter vor Ort helfen Ihnen gern bei der Organisation verschiedener Aktivitäten, es können Schneeschuhe ausgeliehen oder Motorschlittentouren gebucht werden (gegen Aufpreis). Sie können natürlich auch einfach ausspannen oder mit den „Oldies“ spazieren gehen. Übernachtung wie am Vortag.

8. Tag: Abreise 1×F

Abschied am Morgen und individuelle Heimreise.

(F) = Frühstück, (M) = Mittagessen, (L) = Lunchpaket, (A) = Abendessen

Leistungen zu Ihrer Reise

Enthaltene Leistungen

  • Deutsch oder Englisch sprechende Reiseleitung
  • Transfers ab/an Äkäslompolo
  • 1 Schlittengespann mit 4-5 Huskys je Teilnehmer
  • hochwertige Ausrüstung für extreme Kälte (Overall, Winterstiefel mit Filz-Innenfutter, Überhandschuhe, Mütze)
  • Sauna nach Möglichkeit
  • 4 Ü: Blockhaus im DZ
  • 3 Ü: Hütte im MBZ
  • Mahlzeiten: 7×F, 6×M, 7×A

Nicht in den Leistungen enthalten

  • An-/Abreise
  • Flughafentransfers ab/an Kittilä bis Äkäslompolo (Flughafenbus, vor Ort zahlbar, ca. 30 € pro Person)
  • nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • optionale Aktivitäten oder Ausflüge am 7. Tag
  • Trinkgelder
  • Persönliches

Hinweise & Zusatzinformationen zu Ihrer Reise

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 1, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Diese Reise ist eine Zubuchertour (internationale Gruppe) und besteht nicht exklusiv aus DIAMIR-Gästen.

Die Buchung von Einzelzimmern oder Verlängerungsnächten auf der Huskyfarm ist nicht möglich. Gern verlängern wir Ihren Aufenthalt z.B. mit einem Stopover in Helsinki.

Altersgrenze: 16-70 Jahre, Gewichtsgrenze: 50-100 kg. Bei abweichendem Alter oder Gewicht setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung. In einem persönlichen Gespräch erörtern wir gern Ihre Möglichkeiten und fragen diese für Sie an.

Anforderungen

Für die Huskytouren wird körperliche Fitness vorausgesetzt, da – speziell bei tiefen Temperaturen oder schwierigen Schneeverhältnissen – auch gewisse körperliche Leistung verlangt wird. Sie müssen in der Lage sein, den Hunden bei Anstiegen oder im Tiefschnee auch über längere Strecken durch Mitlaufen bzw. Schieben zu helfen. Es muss damit gerechnet werden, dass – im extremen Einzelfall – Temperaturen von unter -40 °C auftreten können, bei denen man den eigenen Körper nur durch intensive Bewegung warm halten kann (z.B. durch Joggen neben dem Schlitten, teilweise im Tiefschnee).

Die Tagesetappen sind in der Regel zwischen 30 und 60 km lang (ca. 3-5h Mushing); mit dem Ein- und Ausspannen verbringen Sie bis zu 8h mit den Hunden. Bei schwierigen Witterungsbedingungen können die Distanzen auch einmal kürzer sein, ggf. aber bei gleicher oder sogar längerer Fahrzeit. Auch längere Etappen sind nicht auszuschließen.

Teamgeist und Flexibilität sind unbedingt notwendig. Mithilfe bei allen anfallenden Arbeiten, besonders in den Wildnishütten (Holz hacken, Feuer machen, Sauna heizen, kochen…) wird erwartet. Sie kümmern sich um „Ihr“ Huskygespann, dazu gehören auch das Füttern und Anspannen. Komfortverzicht ist bei den Übernachtungen auf Tour nötig. Sie schlafen in einfachen Wildnishütten ohne Strom und fließend Wasser. Es gibt nur ein „Outhouse“ als Toilette, die Sauna dient als Duschersatz.

Zusatzinformationen

Anreise

Die Fluganreise erfolgt am einfachsten nach Kittilä, von dort ist der Transfer nach Äkäslompolo möglich.

Unterkunft

Auf der Huskyfarm übernachten Sie in gemütlichen Blockhütten. Diese bestehen aus drei Schlafzimmern mit je zwei getrennten Betten, einem großen Wohnraum mit Küchenzeile sowie 2x DU/WC. Alleinreisende teilen sich ein Zweibett-Zimmer mit einer gleichgeschlechtlichen Person. Die Blockhütten liegen direkt am Hundecamp und Sie können gern die Welpen oder die „Oldies“ besuchen. Der Check-in in der Unterkunft ist ab 16 Uhr möglich und der Check-out bis 10 Uhr gewünscht (Gepäck kann bei späterem Abflug verstaut werden).

Auf der Tour in die Wildnis übernachten Sie in einfachen Wildnishütten ohne Strom und fließend Wasser. Es gibt nur ein „Outhouse“ als Toilette, die Sauna dient als Duschersatz. Alle anfallenden Arbeiten werden gemeinsam erledigt. Bitte bringen Sie für die Übernachtung in der Wildnishütte einen Hüttenschlafsack bzw. einen dünnen Sommerschlafsack mit. Alle Hütten sind mit warmen Bettdecken und Bettwäsche ausgestattet, die jedoch nicht nach jeder Übernachtung gewechselt werden kann.

Verpflegung

In den Blockhütten bereiten Sie eigenständig Ihr Frühstück zu – Lebensmittel werden zur Verfügung gestellt. Das Mittagessen ist in aller Regel ein kleinerer Snack, besonders während der Wildnistage ist es recht einfach (z.B. Schokolade, Riegel, evtl. belegte Brote vom Frühstück o.ä.). Die Hauptmahlzeit ist das Abendessen, das Sie in den Wildnishütten gemeinsam zubereiten. Auf der Huskyfarm werden Sie lecker bekocht.

Sprache

Vorort handelt es sich um ein internationales Team. Alle sprechen Englisch, einige auch Deutsch. Die vorrangige Sprache auf den Touren ist Englisch. Wir können – Verfügbarkeit vorausgesetzt – eine Deutsch sprechende Reiseleitung anfragen.

Karte Ihrer Reise

  • Huskys im Winterzauber
  • Huskys der Sonne entgegen
  • Erfolgreicher Etappensieg unserer Huskytour
  • Die ersten Sonnenstrahlen nach der Polarnacht
  • Urige finnische Wanderhütte
  • Verschneites weites Finnland
  • Mystischer Nordlichtschleier
  • Gemütliche Blockhütte bei Nacht
  • Unsere lustige Huskykarawane

Meine Huskytour im Januar

Stefan Hauschild | 14.02.2019

Reisebericht Husky-Tour 2019 vom 02.01.2019 bis zum 09.01.2019

Frankfurt: Gepäck war sehr schnell am Schalter von Finnair abgeben und der Check-in verlief reibungslos.

Pünktlich um 11:30 Uhr ging der Flieger nach Helsinki. Ich fragte mich, wer noch an der Tour teilnimmt.

Die Sonne geht langsam unter und es geht weiter nach Kittilä. Der Fahrer holte uns ab und in einem warmen Bus fuhren wir zur ca. eine Stunde entfernten Huskyfarm in Äkäskero.

Auf der Farm angekommen wurden wir auf drei sehr gemütliche und gut geheizte Blockhäuser verteilt. Temperatur -13 Grad.

Die Gastgeberin stellte sich kurz vor und gab ein paar einführende Worte, was uns denn die nächsten Tage erwarten würde.

Anschließend wurde gemeinsam zu Abend gegessen, welches sehr reichlich war und somit jeder satt wurde.

Nach dem Essen ging es zur Ausgabe der Ausrüstung. Jeder hat einen bequemen und warmen Overall sowie Handschuhe, Schuhe und eine Mütze erhalten.

Zurück in der Hütte lernten wir uns alle näher kennen. Herman der Belgier gab einen Whisky aus und beim gemütlichem Kaminfeuer ließen wir den Abend ausklingen.

Donnerstag, 03.01.2019

Nick unser Guide aus Großbritannien hat uns abgeholt. Mit dabei hatte er eine Box, welche er in einem Schlitten hinter sich herzog. Später stellte sich heraus, dass diese Box das Essen für die nächsten Tage enthielt.

Auf geht es zu den Huskys :-) Endlich geht's los. Ein freudiges Gebell empfing uns, als wir in einem großen Innenhof, in dem acht Teams von Huskys waren, eintrafen.

Nach einer ausführlichen Einweisung, wie der Schlitten zu steuern ist und zu den wichtigsten Befehlen für die Hunde, wurden uns die Hunde zugewiesen und nachdem wir alles verladen haben, ging es dann endlich los.

Kaum waren die Hunde in Bewegung, verstummte auch das letzte Bellen und man hört nur noch die Schritte der Hunde.

Wir fuhren durch einen kleinen Wald raus auf einen See. Es wurde langsam hell und die Sonne hinter dem Horizont tauchte die Landschaft in ein wahnsinnig schönes Licht. Es war so still und ich konnte mich gar nicht satt sehen an der Landschaft.

Wir fuhren einige Kilometer durch die Tundra Finnlands. Die Zeit verging wie im Flug und dann wurde es auch schon wieder dunkel und wir setzten unsere Steinlampen. Die Hunde kennen ja den Weg :) und somit kamen wir sicher in unserer Hütte am See Kangosjärvi an.

Nun hieß es, die Hunde anzuleinen und vom Schlittengeschirr zu befreien. Anschließend hat jeder Hund seine wohl verdiente Streicheleinheit erhalten und natürlich auch etwas zum Essen.

Nachdem die Hunde versorgt waren, ging es in die Hütte – Klein aber fein. Der Kamin sowie die Sauna wurden angeheizt und es gab einen schönen warmem Tee.

Die Schlafplätze wurden verteilt und wir begannen mit dem Zubereiten des Abendessens.

Zu unserer Überraschung durften wir selbst wählen, wie wir die Zutaten, welche in der Box waren, zusammen mixen. Wir entschlossen uns für Hähnchen-Curry.

Nach einem tollen Tag wurde noch viel erzählt und Geschichten ausgetauscht.

Freitag, 04.01.2019

Nick hatte bereits die Hunde gefüttert, Feuer gemacht und ein leckeres Porridge zubereitet. Mit dem Worten „Okay, don't be lazy guys“, weckte er uns. Nach dem Frühstück wurden wieder die Schlitten beladen und im Morgengrauen ging es dann weiter. Bei schönstem Wetter genossen wir unsere Fahrt durch die Winterlandschaft. Der Himmel war fast wolkenlos und wir fuhren der Sonne entgegen.

Das Ziel der heutigen Tour war eine Hütte am See Tiurajärvi. Nach etwa sechs Stunden erreichten wir diese. Zu unserer Überraschung eine sehr geräumige Hütte und sogar mit Strom. Also schnell alle Akkus aufladen. Die Zimmer wurden aufgeteilt und nach dem Essen hatte jeder etwas Zeit für sich. Ich beschloss, draußen ein paar Fotos zu machen und da erhielt ich mein verspätetes Geburtstagsgeschenk – meine Kamera hatte tatsächlich Nordlichter eingefangen.

Diese waren am Abend um ca. 22:00 Uhr noch nicht so stark, dass man sie auf Anhieb erkennen konnte, aber wenn man genau hinschaute, sah man sie. Glücklich ging ich zurück in die Hütte, um meinen Triumph zu teilen.

Samstag, 05.01.2019

Heute ging es in Richtung Norden zum See Torasjärvi, was gleichzeitig unsere längste Tour werden sollte.

Es ging bergauf, bergab und ich hatte auf dem Schlitten richtig zu tun, damit die Huskys nicht müde werden. Nach ca. sieben Stunden durch die atemberaubende Landschaft erreichten wir die kleinste Hütte unserer Tour.

Wir waren überrascht, dass dennoch jeder einen Platz zum Trocknen gefunden hat. Die Hütte selbst war wirklich sehr gemütlich und aufgrund der Größe sehr schnell warm. Hermann bereitete uns Rentier-Gulasch mit Kartoffelbrei zu und Nick plauderte über seine Höhlen-Expeditionen. Nachdem wir am See ein Loch für unser Wasser gebohrt haben ließen wir den Abend gemütlich ausklingen.

Sonntag, 06.01.2019

Nach der Morgenroutine ging es auf eine kürzere Tour zum See Kuusijarvi. Nach ca. fünf Stunden waren wir am Ziel. Da es spürbar wärmer geworden war und der letzte Abschnitt der Tour Bergauf ging, wurde es einen meiner Hunde etwas zu warm, weshalb sich dieser bei Ankunft direkt in den Schnee gelegt hatte. „Ich glaube, ich hab einen Platten“ witzelte ich. Wie jeden Tag versorgten wir die Hunde und bezogen die gemütliche Hütte.

Die Sauna wurde angeheizt und dann wurde es wieder ein ruhiger und geselliger Abend.

Montag, 07.01.2019

Noch im Morgengrauen brachen wir an diesem Tage auf, um über einen gerade eröffneten Pass fahren zu können.

Über den Seen lag teilweise noch ein leichter Nebel. Nun ging es bergauf. Oben kam die Sonne über den Horizont, das erste Mal. Die Landschaft wurde in ein wunderschönes Rot getaucht und mir verschlug es vor Schönheit fast den Atem.

Bei einem kleinen Jägerstand hielten wir an, um die Aussicht zu genießen – einfach nur schön.

Dann ging es auch schon weiter, die Hunde wollten laufen, so richtig lange Pause machen ging nicht.

Bergab und durch die Wälder ging es zurück zur Huskyfarm.

Nun hieß es, die Hunde zu ihren Hütten bringen und sich nach einer ausgiebigen Kuschelsession zu verabschieden.

Nach der ersehnten heißen Dusche saßen wir ein letztes Mal gemeinsam zusammen. Wir bedankten uns bei Nick für seine Geduld und seine sehr entspannte Art. Ich werde seinen typisch britischen Humor vermissen, welcher oft für Lacher gesorgt hat.

Dienstag, 08.01.2019

Diesen Tag verbrachten die meisten in Äkäslompolo.

Dort besuchten wir erstmal den lokalen Supermarkt und ich war über die große Produktvielfalt sehr erstaunt.

Natürlich durfte ein Besuch in den Souvenir-Shops nicht fehlen. Nach einem guten Kaffee in einer kleinen Bäckerei genossen wir den Spaziergang über den See und fuhren anschließend wieder zurück zur Huskyfarm.

Am Nachmittag sind wir dann mit den „Rentner“ -Hunden in den Sonnenuntergang gewandert.

Und so wurde dann auch der letzte Abend gemeinsam im Guide-Haus bei einem sehr leckeren Abendessen verbracht.

Persönliches:

Ich kann diese Tour nur jedem empfehlen, der ein echtes Abenteuer erleben will.

In jeder Hütte muss Wasser geholt, der Ofen oder der Kamin angefeuert sowie das Abendessen zubereitet werden.

Dies alles wird erst gemacht, nachdem die Hunde komplett versorgt wurden.

Dazu gehört, die Huskys aus dem Schlitten auszuspannen und an die Leine zu legen. Anschließend Futter verteilen und den Schlitten leeren.

Alles geschieht gemeinschaftlich und mit der Zeit entsteht hier tatsächlich ein Team, welches harmoniert.

Für mich war diese Tour eine tolle Erfahrung, die ich gerne gemacht habe und möchte diese Tour, in dieser Konstellation gerne noch einmal wiederholen.

Vielen Dank für die tolle Organisation.

ENDE

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Hauschild

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