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Termine2019-08-26T12:19:05+01:00

Kilimanjaro, Safari und Sansibar

Tansania

Trekking auf das Dach Afrikas, wilde Tiere auf Safari und Erholung am Strand

4.5 /5
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4810 EUR

  • Inklusive Flüge
  • 6-14 Teilnehmer
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Informationen zu Ihrer Reise

Kilimanjaro (5895 m)

Eindrucksvoll erhebt sich das Massiv mit fast 6000 m aus der flachen Steppe Afrikas, gekrönt vom Eis des Kibo. Im üppigen Regenwald unweit der Mandara-Hütte trifft man oft auf die markanten, schwarz-weißen Colobusaffen. In größerer Höhe beeindrucken dann sowohl die skurrilen Formen der Riesensenezien und Lobelien, als auch die weite Hochebene zwischen Mawenzi und Kibo, bevor Sie unter unzähligen Sternen dem höchsten Punkt des schwarzen Kontinents entgegensteigen. Auf dem Weg zur letzten Hütte hat man schließlich einen fantastischen Blick auf Kibo und Mawenzi. Leicht ist keiner der Wege auf den Kilimanjaro, doch bieten Ihnen die Berghütten auf der Marangu-Route ein Bett und ein Dach über dem Kopf. Möglich ist auch die Wahl einer anderen Route.

Große Tiermigration in der Serengeti

Afrikas wilde Tiere – elegante Raubkatzen, majestätische Elefanten, stolze Giraffen und die größte Tierwanderung der Welt erwarten Sie im wohl bekanntesten Nationalpark unserer Erde: in der Serengeti! Im Safarifahrzeug die Weite der Savannen erkunden und dabei die einmalige Tierwelt erleben, das ist der Wunsch aller Safarifans, der auf dieser Reise in Erfüllung geht. Der Tarangire-Nationalpark besticht durch monumentale Baobabs und große Elefantenherden. Der weltberühmte Ngorongoro-Krater brilliert mit seiner unfassbar hohen Dichte an Wildtieren und der Manyara-See mit zahlreichen Flamingos, Antilopen und Flusspferden. Der Lake-Manyara-Nationalpark ist außerdem für seine baumkletternden Löwen bekannt, die man mit etwas Glück im Geäst entdecken kann. Genießen Sie die Abende am Lagerfeuer im naturnahen Safari Camp mitten in der Wildnis, die von der untergehenden afrikanischen Sonne in warmes Licht getaucht ist.

Entspannung am Strand von Sansibar

Gönnen Sie sich am Ende dieser Erlebnisreise noch ein paar Tage Ruhe in einer kleinen, gemütlichen Strandlodge unter Palmen, direkt am Indischen Ozean. Sansibar – ein Name, der die Geschichten aus „1001 Nacht“ geradezu heraufbeschwört. Der Duft exotischer Gewürze liegt in der Luft, die Patina vergangener Zeiten prägt die engen Gassen der Altstadt. Erkunden Sie die historischen und botanischen Schätze der Insel oder strecken Sie einfach die Zehen in den Sand am Indischen Ozean – Körper und Seele werden Ihnen für diese letzten Reisetage am türkisblauen Meer danken.

Höhepunkte

  • Trekking auf Afrikas höchsten Gipfel, den Kilimanjaro
  • Atemberaubende Tierwelt im Ngorongoro-Krater und in der weltbekannten Serengeti
  • Sansibars Vielfalt an Geschichte, Gewürzen und palmengesäumten Stränden

Das Besondere dieser Reise

  • Tansanias Höhepunkte: Trekking, Safari und Sansibar in fünf Varianten flexibel zu kombinieren

Verlauf Ihrer Reise

1. Tag: Anreise

Am Abend Flug nach Tansania.

2. Tag: Ankunft in Moshi 1×A

Ankunft am Kilimanjaro Airport und Transfer (ca. 1h) zum zweckmäßigen Bergsteigerhotel (mit Pool, Gepäckaufbewahrung, Internet) in Moshi (ca. 880 m). Übernachtung im Springlands Hotel.

3. Tag: Mandara-Hütten 1×(F/M (LB)/A)

Fahrt zum Marangu Gate auf ca. 1840 m, wo Sie die Träger treffen. Die erste Etappe führt durch den Regenwaldgürtel. Riesige Farne und bemooste Urwaldriesen wechseln mit den besonders typischen, prachtvollen Hagenia-Bäumen. Übernachtung in den Mandara-Hütten auf ca. 2720 m. (Gehzeit ca. 4h, 7 km, 880 m↑).

4. Tag: Horombo-Hütten 1×(F/M (LB)/A)

Sie lassen den Regenwald hinter sich und wandern auf guten Wegen durch eine malerische Hochmoor- und Heidelandschaft mit vielen Blumen und Elefantengras. Der Weg ist leicht ansteigend, teilweise sogar fast eben. Bei schönem Wetter haben Sie einen guten Blick auf Kibo und Mawenzi. Bald sehen Sie die ersten imposanten, skurrilen Riesensenezien, die an Ostafrikas Bergen endemisch sind. Übernachtung in den Horombo-Hütten (3730 m). (Gehzeit ca. 6h, 11km, 1000 m↑).

5. Tag: Akklimatisationstag 1×(F/M (LB)/A)

Der heutige Tag dient der Höhenanpassung. In Begleitung des Bergführers können Sie zum Mawenzi-Sattel (4350 m, 8 km, Gehzeit retour ca. 5-6h) oder zu den Zebra Rocks wandern (4000 m, 5 km, Gehzeit retour ca. 3h). Übernachtung wie am Vortag.

6. Tag: Kibo-Hütte 1×(F/M (LB)/A)

Relativ gleichmäßiger Anstieg über eine karge Hochebene und vorbei an der letzten Wasserstelle zur Kibo-Hütte (ca. 4700 m). Zur Rechten erhebt sich der zerklüftete Gipfel des Mawenzi. Kurz vor dem Ziel werden die Anstiege etwas steiler. Übernachtung in der Kibo-Hütte. (Gehzeit ca. 6-7h, 12km, 1080 m↑, 100 m↓).

7. Tag: Uhuru Peak – Horombo-Hütten 1×(M/A)

Aufbruch zum Gipfelsturm gegen Mitternacht. Der Anstieg ist lang und steil und deshalb kräftezehrend, stellt aber bergsteigerisch keine große Herausforderung dar. Sie erreichen den Gilman\'s Point (5685 m) am Kraterrand etwa zum Sonnenaufgang. Von hier gelangt man nach ca. 1,5h zum Uhuru Peak (5895 m). Genießen Sie das einmalige Gefühl, auf dem höchsten Punkt Afrikas zu stehen! Abstieg zur Kibo-Hütte. Nach einer ausgiebigen Pause Abstieg zu den Horombo-Hütten, wo Sie den Gipfelsieg feiern können. Übernachtung in den Horombo-Hütten (Gehzeit ca. 12-14h, 21 km, 1200 m↑ 2200 m↓).

8. Tag: Abstieg, Fahrt nach Moshi 1×(F/M (LB)/A)

Entspannter Abstieg zum Marangu Gate. Hier erhalten Sie Ihre Gipfelurkunde und verabschieden sich von der Trägermannschaft. Fahrt zurück zum Springlands Hotel, das auch Ausgangspunkt für die morgige Safari ist. Übernachtung im Springlands Hotel. (Gehzeit ca. 5-6h, 1880 m↓).

9. Tag: Safari im Lake Manyara NP 1×(F/M (LB)/A)

Pirschfahrt im Lake-Manyara-Nationalpark, in dem viele Elefanten, Zebras, Impalas, Dikdiks, Streifengnus, Büffel, Giraffen und Anubis-Paviane beheimatet sind. Der Park im Tal des Großen Ostafrikanischen Grabenbruchs ist besonders für seine baumkletternden Löwen bekannt, die man mit etwas Glück im Geäst entdecken kann. Die vom Steilabbruch herabrieselnden Bäche speisen den flachen Sodasee und haben im Nordteil des Parks eine Waldoase mit üppiger Vegetation entstehen lassen. Die Ufer des Manyara-Sees bieten Flamingos reichlich Nahrung. An den Zuflüssen leben zahlreiche weitere Wasservögel und es gibt mit über 400 Arten eine große Vielfalt: Nashornvögel, Flamingos, Pelikane, Nimmersattstörche, Kormorane und Greifvögel. Flusspferde suchen im kühlen Nass Schutz vor der brennenden Sonne. Über steile Serpentinen geht es am Abend hinauf ins Hochland, wobei sich Ihnen immer wieder spektakuläre Aussichten zurück in den Grabenbruch und auf den See eröffnen. Übernachtung im Highview Hotel.

10.-11. Tag: Safaris in der Serengeti 2×(F/M (LB)/A)

Fahrt in die Serengeti. Im wohl berühmtesten Nationalpark der Welt, mit seinen fast 15.000 km² Fläche, werden Sie die bekannten „Big Five“ während ausgiebiger Pirschfahrten mit großer Wahrscheinlichkeit zu Gesicht bekommen, vielleicht sogar Geparden auf der Jagd. In den Flüssen lassen sich sonnenbadende Krokodile beobachten. Die weiten Savannen der Serengeti sind ein Paradies für Weidetiere. Von Mai bis Juli ziehen unzählige Gnus, Zebras und Antilopen auf ihrer jährlichen großen Wanderung in Richtung Masai Mara, gefolgt von Raubkatzen und Hyänen. Ab November wandern die großen Herden wieder nach Süden. Ihr Safari Camp verwöhnt Sie mit allen Annehmlichkeiten, die Sie in der Wildnis benötigen. Genießen Sie phänomenale Safari-Erlebnisse und die Abende in der Wildnis, die von der untergehenden afrikanischen Sonne in warmes Licht getaucht wird. Zwei Übernachtungen im Serengeti Wild Camp.

12. Tag: Safari im Ngorongoro-Krater 1×(F/M (LB)/A)

Auf dem Weg ins kühle Ngorongoro-Hochland haben Sie nochmals Gelegenheit zu fabelhaften Tierbeobachtungen. Die Mittagspause verbringen Sie am Kraterrand mit Blick in die Weite der Caldera. Dann erleben Sie eine Safari im Inneren des Ngorongoro-Kraters, der seit 1978 Teil des UNESCO-Weltnaturerbes ist. Bernhard Grzimek sagte einmal: „Es ist unmöglich, in Worten die Größe und Schönheit des Kraters wiederzugeben. Er ist eines der Weltwunder\". Vom Rand (ca. 2286 m) hat man einen grandiosen Blick auf das ca. 259 km² große Areal aus Steppe, Seen und Buschland. Herden von Zebras und Gnus sowie Nashörner, Elefanten, Löwen, Geparden und Flusspferde können beobachtet werden. Übernachtung im Highview Hotel.

13. Tag: Safari im Tarangire-Nationalpark 1×(F/M (LB)/A)

Pirschfahrt im Tarangire-Nationalpark. Hier sind vor allem große Herden von Elefanten zu finden, aber auch Kudu-Antilopen, Gnus, Geparden, Leoparden und Löwen. Riesige Baobabs dominieren hier die Landschaft und bilden eine spektakuläre Kulisse. Der Tarangire-Fluss und die Sumpfflächen im Südteil des Parks ziehen in der Trockenzeit eine Vielzahl von Wildtieren an. Am späten Nachmittag Rückfahrt nach Moshi. Übernachtung im Springlands Hotel.

14. Tag: Flug nach Sansibar 1×F

Transfer zum Kilimanjaro Airport und Flug nach Sansibar. Abholung und Transfer zum Strandhotel. Übernachtung im 4-Sterne-Hotel Spice Island Resort.

15.-17. Tag: Erholen am Strand 3×F

Genießen Sie drei Tage auf dieser Trauminsel am Strand des Indischen Ozeans in der erstklassigen Anlage des Spice Island Resorts. Nutzen Sie nach den anstrengenden Trekkingtagen das Malikia-Spa, das Wassersportcenter oder unternehmen Sie Ausflüge, wie z.B. zu einer Gewürzplantage oder in die historische Altstadt Stonetown. Auf Wunsch organisieren wir für Sie verschiedene Ausflüge. Fragen Sie uns danach! 3 Übernachtungen wie am Vortag.

18. Tag: Abreise 1×F

Genießen Sie noch das Rauschen der Palmenblätter, bis es heißt „Abschied nehmen“. Schließlich werden Sie zum Flughafen gebracht für Ihren Rückflug nach Deutschland.

19. Tag: Ankunft in Deutschland

Ankunft in Frankfurt am Morgen.

(F) = Frühstück, (M) = Mittagessen, (L) = Lunchpaket, (A) = Abendessen

Leistungen zu Ihrer Reise

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt nach Kilimanjaro Airport und zurück von Sansibar mit Ethiopian Airlines oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class
  • Englisch sprechende lokale Reiseleitung
  • DIAMIR-Reiseleitung beim Trekking ab 9 Teilnehmern auf der ausgeschriebenen Marangu-Route
  • zusätzlich wechselnde lokale Guides und Ranger
  • Inlandsflug Kilimanjaro Airport – Sansibar in Economy Class
  • Bergführer, Koch, Trägermannschaft während der Bergtouren
  • Safari im Allradfahrzeug mit Fensterplatzgarantie
  • Bergrettungsgebühr
  • alle Transfers und Fahrten laut Programm
  • alle Nationalparkgebühren laut Programm (Stand 1.8.19)
  • auf Safari eine Flasche Mineralwasser pro Person und Tag
  • Reiseliteratur
  • 9 Ü: Hotel im DZ
  • 5 Ü: Hütte im MBZ
  • 2 Ü: Tented Camp (geräumiges Hauszelt mit eigenem Bad)
  • Mahlzeiten: 15×F, 1×M, 10×M (LB), 12×A

Nicht in den Leistungen enthalten

  • Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Visum (ca. 50 US$)
  • ggf. Flughafengebühren im Reiseland
  • optionale Ausflüge
  • Trinkgelder
  • Persönliches

Hinweise & Zusatzinformationen zu Ihrer Reise

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 6, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Während der Bergbesteigungen wird in Mehrbettzimmern (MBZ) übernachtet, in den Berghütten gibt es keine Einzelzimmer.

Das Erreichen des Gipfels kann durch ungünstige klimatische Bedingungen (starker Wind, Nebel, Dauerregen, Schneefall) und andere widrige Umstände sowohl erheblich erschwert werden, als auch im Extremfall unmöglich sein. Der verantwortliche Reiseleiter/Bergführer ist in dem Fall berechtigt, die weitere Besteigung zum Schutz von Gesundheit und Leben aller Beteiligten abzubrechen. Etwaige Regressansprüche bestehen in solch einem Fall nicht.

Anforderungen

Trittsicherheit, Trekkingerfahrung sowie gute bis sehr gute Ausdauer und Kondition für mehrstündige Wanderetappen, Höhenverträglichkeit bis auf 5900 m zur Bewältigung der Bergbesteigungen, Teamgeist. Bereitschaft zum Komfortverzicht. Die Berghütten verfügen nur über sehr einfache Sanitäranlagen, die nicht dem europäischen Standard entsprechen. Waschgelegenheiten und Privatsphäre sind stark eingeschränkt.

Karte Ihrer Reise

    Kilimanjaro, Safari, Sansibar

    Sylvia Aichhammer & Johannes Mutsuddi | 05.04.2019

    In der Hitze Afrikas, nahe am Äquator, Eis und Schnee? Das gibt es nur am Kilimanjaro. Die Besteigung des höchsten Berges von Afrika ist eine Reise durch fünf Vegetationszonen. Wir wählten den Weg über die Marangu-Route, die einzige Route, auf der in festen Hütten übernachtet wird. So viel Luxus wollten wir uns gönnen. Zunächst fuhren wir mit dem Auto von Moshi zum Marangu-Gate, um dort auf 1800 m Höhe die Besteigung zu beginnen.

    Die ersten beiden Tage waren noch eine relativ gemütliche Bergwanderung, die wir bei wunderbarem sonnigen Wetter sehr genossen. Ab dem dritten Tag machte sich die Höhe dann deutlich bemerkbar. Dank des Akklimatisierungstages konnten wir uns gut anpassen und bewältigten auch den Aufstieg auf Kibo-Hut auf 4700 m.

    Und dann stand die Gipfelnacht bevor, der wir mit gehörigem Respekt entgegen schauten. In Zeitlupentempo setzten wir stundenlang mechanisch einen Fuß vor den anderen. Als wir bei Sonnenaufgang den Kraterrand erreichten, wurden wir von unseren Glücksgefühlen fast überwältigt. Gleichzeitig spornten sie uns an, trotz der großen Anstrengung weiterzugehen, um zwei Stunden später die phantastische Aussicht am Uhuru-Peak zu genießen. Ein unvergessliches Erlebnis! Danke, DIAMIR!

    Sylvia Aichhammer & Johannes Mutsuddi
    DIAMIR-Reisegäste im Februar 2019

    Hier können Sie die beiden weiteren Videos der Reise anschauen:

    • Weg zur Kibo Hut, Kikelewa Route
    • Horombo-Hütten am Kilimanjaro
    • Kibo-Hütte, die letzte vor dem Gipfel
    • Blick auf den Kilimanjaro
    • Kilimanjaro - der höchste Berg Afrikas aus der Vogelperspektive

    Tansania – Kilimanjaro Trekking

    Marika Linck | 09.04.2014

    14 Tage Trekking und Erholungsreise vom 11.08.2013 – 17.08.2013

    Am Flughafen Addis Ababa angekommen warten wir auf den Weiterflug zum Kilimanjaro Airport. Hier sind viele deutsche Touristen, Einige wollen auf Safari und die anderen auf den Kili. Auch Sigi und Gertrud treffe ich hier die mich sowie noch ein schweizer Paar auf der Trekkingtour begleiten werden. Vom Kilimanjaro Airport fahren wir Richtung Arusha zur Meru View Lodge. Beim Einweisungsgespräch im Biergarten der Lodge sind dann auch Felix und Vanessa aus Zürich dabei.

    Am 12.08.2013 8 Uhr werden wir abgeholt es geht los, bis Moshi wo wir auf unseren Haupt Guide Yohana treffen. Weiterfahrt zum Marangu Gate dort stehen die Träger schon bereit um unsere Packsäcke in Empfang zu nehmen. Wir bekommen unser Lunchpacket und müssen jetzt abwarten bis alle Formulare ausgefüllt sind. Auch wir müssen uns alle in ein Buch mit Name, Alter, Beruf und Passnummer eintragen (auf jeder Hütte Passnr. – am besten aufschreiben).
    14 Uhr geht’s endlich los natürlich in unseren gewohnten Wanderschritt und schon hört man von hinten POLE POLE, es dauert ein wenig bis wir den richtigen Tritt raushaben. Gertrud aus unserer Gruppe macht das wirklich gut. Mit einer kleinen Pause, wo wir auch Affen in den Bäumen gesehen haben sind wir 17.30 an der Mandara Hut. Da bekommen wir eine kleine Schüssel warmes Wasser zum frisch machen bevor es dann zum Abend essen geht zu Spaghetti mit Currysosse.

    13.08.2013 Vor dem Aufstehen werden wir mit – Coffee and Tea please – geweckt (jeden Morgen aber nur unser Team). Wir gehen raus und die Sonne scheint, sie wird uns begleiten aus der Forest –Zone raus bis zur Horombo Hut auf 3725 m. Auf dem Weg können wir ihn schon sehen den Kilimanjaro ein wunderschöner Blick. An der Horombo angekommen gibt es erstmal Tee Popcorn und Erdnüsse. Auf dieser Höhe merkt man aber schon wenn man etwas schneller geht fällt das Atmen auch schwerer. Zwei aus unserer Gruppe haben auch leichtes Kopfweh. Hier gibt es nette kleine 4er Betthütten, ich schlafe mit 3 schweizer Mädels, wo es Einer davon auch nicht so gut geht.

    14.08.2013 heut ist der Akklimatisationstag. Das heisst gemütlich Frühstücken und danach wieder bei Sonnenschein gehen wir zu den Zebra Rocks auf 4100 m und von da wieder auf 3725 m zurück. Wo wir noch eine Nacht schlafen, bevor es zur Kibo Hut auf 4700 m geht. Die Anspannung steigt beim Abend essen wird nicht viel geredet und ich kann vor Aufregung nicht gleich einschlafen.

    15.08.2013 Auf geht’s zur Kibo Hut an der letzten Wasserstelle vorbei, ein sehr langer anstrengender Weg. Auf 4700 m nach einer kleinen Pause hat unser Haupt Guide Yohana beschlossen wir steigen noch 100 Hm auf und wieder zurück. Er hat die Erfahrung und wird es schon wissen warum er das mit uns macht, wir gehen sehr sehr langsam. Am Abend gibt es Porec (Suppe)und Reis mit Gemüse. Nun sollen wir schlafen bis 23 Uhr… ich kann nicht schlafen, doch die anderen 4 schon. Nach dem wecken gibt es noch Tee und einen kleinen Imbiss. Alles anziehen was warm hält es sind -10 Grad. Sturmhaube, Mütze und Stirnlampe auf und los geht’s.
    0.30 Uhr POLE POLE auf zum Gipfel. Man schaut nach oben sieht die anderen Stirnlampen in der Dunkelheit und denkt da müssen wir noch rauf, nach einer gewissen Zeit nehme ich mir vor nicht mehr nach oben zu sehen. Wir machen ganz kleine Pausen und laufen langsam langsam. Felix Trinkschlauch ist eingefroren doch wir haben ja auch Tee in der Thermoskanne dabei (Wichtig).
    7 Uhr Sonnenaufgang und wir sind kurz vorm Gipfel, die Sonne geht auch im Herzen auf der Gilmans Point ist erreicht. Wir haben es geschafft alle 5. Nach einer Foto und Trinkpause sagt unser Guide – auf Geht’s – und wir gehen weiter über den Stella Point bis zum Uhuru Peak. Es ist ein zäher Weg obwohl es nur 200 Hm sind, das atmen wird langsamer man muss stark sein, eisernen Willen und Körperbeherrschung zeigen, aber das Wetter meint es gut mit uns, die Sonne begleitet uns auf diesen Weg mit dem wundervollen Blick auf die gesamte Gletscherwelt rundum. 9.30 Uhr alle am Uhhuru Peak 5895 m. Auch die schweizer Mädels haben es alle 3 geschafft.
    Jetzt geht es den Weg bis zur Horombo 3725 m mit Mittagspause an der Kibo Hut und Packsack packen zurück. Bis zur Kibo geht es schnell bergab wir sehen wo wir heut Nacht hochgelaufen sind… Ab der Kibo Hut kommt der für mich nicht enden wollende Weg, 17 Uhr angekommen wieder registrieren lassen Schlüssel für die Hütte holen, kleine Schüssel warmes Wasser zum Waschen, zum essen gehen. Wir sind alle sehr müde und k.o. freuen uns auf unsere Betten wo wir im warmen Schlafsack in einen tiefen Schlaf sinken.


    17.08.2013 Abstieg bis zum Marangu Gate, es liegen 1900 Hm und 19 km vor uns.
    Doch zuvor nehmen wir Abschied von unseren Trägern u. Guides. Sie singen für uns das Kilimanjaro Lied, wir bedanken uns machen noch mal Fotos mit allen und ab geht es den Weg hinab mit Yohana u. Peter die uns noch bis zum Schluss begleiten. Kurz vor der Mandara Hut machen wir eine Trinkpause und ich spüre meine Füsse. An der Hütte gibt es noch mal Mittag und ab da laufe ich mit offenen Schuhen denn meine grossen Zehen schmerzen. 14 Uhr sind wir wieder am Gate, Yohana übergibt uns unser Zertifikat über die Gipfelbesteigung, wir sind immer noch überwältigt das wir es geschafft haben.
    Nun geht es mit einem vollbesetzten Bus nach Moshi, wo wir uns dann auch von Yohana verabschieden. Wir steigen in unseren Transfer zur Meru View Lodge und freuen uns auf eine warme Dusche. Bei einem super Abendessen stoßen wir an natürlich mit Kilimanjaro Bier. Nächsten Morgen nach dem Frühstück trennen sich unsere Wege Felix und Vanessa gehen noch auf Safari und ich fliege mit Siegfried und Gertrud 5 Tage nach Zanzibar.


    FAZIT
    Für Essen und Trinken ist ausreichend und gut gesorgt auch abgekochtes Wasser. Sauberkeit auf den Wegen, Hütten und Toiletten überraschend clean. Unser Guide sammelte auf den Wegen liegengebliebene Plastikflaschen und Müll auf (es gibt halt doch ab u. zu Leute die da was fallen lassen). Warmes Wasser in kleiner Schüssel in jeder Hütte – außer Kibo zum frisch machen. Organisation Top, Arbeit der Träger und Guides 1 A.
    Unbedingt einen sehr guten Schlafsack ,Unterwäsche und Socken(Merino) , denn die Nächte sind sehr kalt.

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