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Termine2019-08-26T12:19:05+01:00

Land der goldenen Pagoden

Myanmar

Die ideale Reise für einen ersten Besuch mit optimaler Route und nur einem Inlandsflug

4.4 /5
Unser Topangebot

  • Inklusive Flüge
  • 4-12 Teilnehmer
  • 17 Tage
  • Schwierigkeit:
  • Veranstallter:
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Informationen zu Ihrer Reise

Myanmar öffnet seine Pforten! Für eine lange Zeit blieben Teile des Landes dem Besucher verschlossen, Politik war ein heikles Thema. Mit einer neuen Regierung werden Reisen nun einfacher. Heimkehrende berichten mit leuchtenden Augen von diesem außergewöhnlichen Land mit goldenen Tempeln, einer fruchtbaren Natur und einem bunten Völkergemisch.

Unvergessliche Momente in Bagan (UNESCO)

Das Leben der Burmesen ist stark vom Buddhismus geprägt. Die Intensität, mit der die Religion hier den Alltag bestimmt, schafft eine ganz besondere Atmosphäre, die den Besucher immer wieder fasziniert. Der Glanz der goldenen Pagoden, die roten Gewänder der Mönche, jahrhundertealte Schauplätze einer bewegten Geschichte und eine malerisch anmutende Landschaft ziehen Reisende wie ein mystischer Zauber in ihren Bann.

Tiefe Spiritualität und pittoreske Landschaften

Bestaunen Sie die berühmte Shwedagon-Pagode im Licht der untergehenden Sonne, genießen Sie die Fahrt mit einem alten Kolonialzug und besuchen Sie die Bewohner verschiedener Bergdörfer im Hinterland, deren gastfreundliche und herzliche Art Sie angenehm berühren wird.

Höhepunkte

  • Durchführungsgarantie ab 2 Teilnehmern
  • Auswahl der schönsten Pagoden
  • Einzigartige Zugfahrt und romantische Sonnenuntergänge
  • Bootsfahrten auf dem Inle-See und dem Irrawaddy

Das Besondere dieser Reise

  • Zu Gast beim Frühstück der Mönche
  • Übernachtung in einem Kloster

Verlauf Ihrer Reise

1. Tag: Anreise

Abflug nach Mandalay.

2. Tag: Ankunft in Mandalay

Abholung vom Flughafen. Transfer zum Hotel. Die zweitgrößte Stadt des Landes wird Sie mit ihren im Umland liegenden Sehenswürdigkeiten begeistern. Nach einer Pause fahren Sie zu einer traditionellen Marionettenwerkstatt und bestaunen eines der ältesten Handwerke des Landes. Anschließend statten Sie Myanmars höchstverehrtem Buddha-Abbild – dem Mahamuni – sowie der Kuthodaw-Pagode einen Besuch ab. Nach der Besichtigung des Shwenandaw-Klosters und einer Rikschafahrt genießen Sie auf dem Mandalay Hill den Panoramablick zum Sonnenuntergang. Übernachtung im Hotel. (Rikschafahrt ca. 45 min).

3. Tag: Mandalay – Mingun – Amarapura – Mandalay 1×F

Eine Bootsfahrt auf dem Irrawaddy führt Sie nach Mingun. Sie bewundern die riesige unvollendete Mingun-Pagode. Das nächste Highlight ist die Besichtigung der strahlend weiße Hsinbyume-Pagode. Rückfahrt mit dem Boot nach Mandalay. Nach eine Pause fahren Sie nach Amarapura. Hier lassen Sie den Tag mit einem Spaziergang und einer Bootsfahrt entspannt ausklingen. An der U-Bein-Brücke, der längsten Teakholzbrücke der Welt, lässt sich der Sonnenuntergang wunderbar beobachten. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrzeit ca. 45 min, Bootsfahrten ca. 2,5h).

4. Tag: Mandalay – Pyin U Lwin – Hsipaw 1×F

Am Morgen starten Sie Ihren Ausflug ins Hochland der Shan. Zunächst geht es nach Pyin U Lwin, einer früheren Bergstation der Briten. Die kolonial geprägte Stadt bietet einen sehenswerten botanischen Garten. Wenn es die Zeit erlaubt, unternehmen Sie eine kurze Wanderung zu den Tropfsteinhöhlen im Park. Danach Fahrt nach Hsipaw. Übernachtung im Resort. (Fahrzeit ca. 5h, ca. 220 km).

5. Tag: Bootsexkursion und Wanderung um Hsipaw 1×F

Genießen Sie die morgendliche Bootsfahrt (ca. 1h) flussaufwärts. Sie stoppen für eine kurze Wanderung (etwa 45 min.) zu einem zauberhaft im Wald gelegenen 150 Jahre alten Shan-Kloster. Wieder zurück am Boot haben Sie, je nach Wasserstand, die Möglichkeit zu einem Bad im Fluss. Am Abend besichtigen Sie noch den interessanten Shan-Palast und die prächtige Pagode von Hsipaw. Übernachtung wie am Vortag.

6. Tag: Hsipaw – Goteik-Viadukt – Amarapura – Mandalay 1×F

Mit einem aus Kolonialzeiten stammenden Zug begeben Sie sich auf eine spektakuläre, jedoch auch gemächliche Fahrt. Höhepunkt ist das Stück über das mehr als 110 Jahre alte Goteik-Viadukt, das seit langem weltweit als herausragendes Beispiel der Brückenbaukunst gilt. Nach der Überquerung Transfer zurück nach Mandalay. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 2,5h, 130 km).

7. Tag: Mandalay – Sagaing – Monywa 1×F

Ihre Reise führt ins ruhige Sagaing mit seinen über 400 Klöstern in den umliegenden Hügeln. Zunächst sind Sie zur Mönchsspeisung in einem großen Kloster zu Gast. Später besuchen Sie die Halle der 30 Buddhas, die Sun-U-Ponnya-Shin- und die Kaunghmudaw-Pagode. Fahrt zu einem großen Höhlenkomplex, der aus 492 einzelnen Höhlen mit angeblich 2588 Buddhas und wundervollen Malereien besteht. Übernachtung im Resort. (Fahrzeit ca. 1h, ca. 50 km).

8. Tag: Monywa – Pakokku – Bagan 1×F

Am Morgen wartet schon der nächste Höhepunkt auf Sie: Der Besuch der Thanbodday-Pagode mit ihren 580.000 Buddha-Abbildungen wird Sie beeindrucken. Als nächstes steuern Sie Pakokku an. Unterwegs werden Sie in einem kleinen Dorf die farbenfrohe Räucherstäbchenherstellung erleben. Von dort geht es nun endlich zu einem der faszinierendsten Schauplätze jahrhundertealter Geschichte: dem Pagodenfeld von Bagan. Dort angekommen nehmen Sie bei einer stimmungsvollen Pferdekutschfahrt die Stimmung des Ortes ganz in sich auf. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit 3,5h, 150 km).

9. Tag: Besichtigung der Tempel und Pagoden von Bagan 1×F

Bagan gehört zu den größten Kulturschätzen Südostasiens. Nach offiziellen Angaben besteht der Komplex aus ca. 2800 Gebäuden. Ihre Besichtigung umfasst u. a. die berühmte Shwezigon-Pagode, den Ananda-Tempel – das Meisterwerk Bagans – und den Manuha-Tempel mit seinen riesigen Buddha-Statuen. Am Nachmittag bewundern Sie die filigranen Lackarbeiten, für die Bagan so berühmt ist. Von einer erhöht liegenden Plattform erleben Sie den Sonnenuntergang über dem Pagodenfeld. Übernachtung wie am Vortag.

10. Tag: Dorf- und Tempelbesichtigung rund um Bagan 1×F

An diesem Tag kann die optional hinzubuchbare Ballonfahrt zum Sonnenaufgang über Bagan stattfinden. Am Vormittag besichtigen Sie das Dorf Minnanthu und auch den Tempel Payathonzu mit seinen hervorragenden Wandmalereien. Außerdem besuchen Sie weitere ausgewählte Tempel. Der Nachmittag steht zu Ihrer freien Verfügung. Optional können Sie einen Ausflug zum Mt. Popa (engl. Guide) buchen. Übernachtung wie am Vortag.

11. Tag: Bagan – Heho – Kalaw 1×F

Ein längerer, aber spannender Fahrtag liegt vor Ihnen: Sie verlassen Bagan, passieren Felder und Plantagen. Schließlich erreichen Sie Kalaw. Die bezaubernde Kleinstadt liegt auf rund 1350 m Höhe. Die ausgezeichneten Wandermöglichkeiten, ethnischen Minderheiten und reiche Flora haben die ehemalige Bergstation der Briten bekannt gemacht. Bei einem Stadtrundgang erkunden Sie die Sehenswürdigkeiten. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 6-7h, 270 km).

12. Tag: Wanderung um Kalaw 1×(F/M (LB)/A)

Sie beginnen den Tag mit einem Besuch des Morgenmarktes und fahren dann zum Startpunkt Ihrer Wanderung. Sie passieren verschiedene Dörfer ethnischer Minderheiten, treffen dabei auf Vertreter der Palaung, die weithin bekannt sind für ihre zahlreichen Messingspiralen am Hals, und besuchen ein altes Holzkloster. Für den Abend ist eine rustikale, aber authentische Übernachtung mit einfachem Abendessen in der Nähe des Holzklosters organisiert. Übernachtung in Gemeinschaftsunterkünften. (Gehzeit ca. 6h).

Optional: Sie auf die Wanderung und Übernachtung in der Gemeinschaftsunterkunft verzichten. Alternativ können Sie eine weitere Nacht im Hotel in Kalaw verbringen, oder sich vorab per Privattransfer ins Hotel am Inle-See bringen lassen. Die Zeit bis zum Zusammentreffen mit der Gruppe am Folgetag steht zu Ihrer freien Verfügung. Den Mehrpreis für Unterkunft und evtl. Transfer zahlen Sie bitte vor Ort.

13. Tag: Kalaw – Inle-See 1×F

Wanderung zurück zum Ausgangspunkt und Fahrt nach Nyaungshwe. Erster Halt am alten Holzkloster Shwe Yan Pye mit seinen weitbekannten ovalen Fensteröffnungen. Am Inle-See (UNESCO-Biosphärenreservat) steigen Sie in die landestypischen Boote und fahren über den See zu Ihrem Hotel. Besuchen Sie eine der Lotusseidenwebereien und die berühmte Pagode des Sees. Übernachtung im Resort.

14. Tag: Inle-See – Indein 1×F

Der Tag beginnt mit einem Besuch eines bunten Marktes. Sie können den berühmten Frauen der Padaung beim Weben über die Schulter sehen. Eine interessante Bootsfahrt bringt Sie durch enge Kanäle nach Indein, wo Sie den großen, halb überwachsenen Pagodenwald besichtigen. Zurück im Hotel steht Ihnen der restliche Tag zur freien Verfügung. Übernachtung wie am Vortag.

15. Tag: Inle-See – Yangon 1×(F/A)

Transfer nach Heho und Flug nach Yangon. Fahrt ins Zentrum zum Hotel. Der späte Nachmittag und frühe Abend ist schließlich dem Höhepunkt jeder Burma-Reise vorbehalten: der großen Shwedagon-Pagode. Für Ihr Abschiedsessen haben wir etwas ganz Besonderes ausgesucht: das „House of Memories“ – lassen Sie sich überraschen. Übernachtung im Hotel.

16. Tag: Stadtbesichtigung Yangon und Heimreise 1×F

In Yangon zeigen wir Ihnen noch einige Geheimnisse der ehemaligen Hauptstadt Burmas. Sie besuchen den Mahabandoola-Park und fahren anschließend ein Stück auf der Ringbahn (ca. 45 min.). Im Nationalmuseum (Montag geschlossen) können Sie wertvolle Stücke der Landesgeschichte bewundern und auf dem Bogyoke-Markt Andenken kaufen. Transfer zum Flughafen zur Weiter- oder Heimreise.

17. Tag: Ankunft

Ankunft in Deutschland.

(F) = Frühstück, (M) = Mittagessen, (L) = Lunchpaket, (A) = Abendessen

Leistungen zu Ihrer Reise

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt (weitere Abflughäfen auf Anfrage) nach Mandalay und zurück von Yangon mit Thai Airways oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class
  • Deutsch sprechende Reiseleitung
  • Inlandsflug Heho – Yangon in Economy Class
  • alle Fahrten in privaten Fahrzeugen und Booten
  • Zugfahrten Hsipaw – Goteik-Viadukt und Ringbahn Yangon
  • alle Eintritte laut Programm
  • Spende im Kloster
  • 12 Ü: Hotel im DZ
  • 1 Ü: Herberge
  • 1 Ü: Gästehaus im DZ
  • Mahlzeiten: 14×F, 1×M (LB), 2×A

Nicht in den Leistungen enthalten

  • ggf. erforderliche PCR- oder Antigen-Schnelltests
  • nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Visum (ca. 30-50 EUR)
  • optionale Ausflüge
  • Trinkgelder
  • Persönliches

Hinweise & Zusatzinformationen zu Ihrer Reise

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 4, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Sondertermin zum Festival in der Ananda-Pagode in Bagan: Jedes Jahr nach der Ernte in Zentralmyanmar wird es im und um den kulturhistorisch bedeutenden und von der Bevölkerung hochverehrten Ananda-Tempel sehr lebendig. Ganze Scharen von Menschen aus Bagan, der Umgebung, ja aus dem ganzen Land strömen dann eine Woche lang zur Pagode. Zum berühmtesten Pagodenfestival Bagans singen mehr als 1000 Mönche ununterbrochen 72 Stunden lang, um so Spenden zu sammeln, die dem Erhalt der Pagode und der Lehre im angeschlossenen Kloster zu Gute kommen. Die von weither angereisten Gäste errichten temporäre Unterkünfte in der Nähe der Pagode, sodass man sich in uralte Zeiten zurückversetzt fühlt. Wenn Sie schon lange eines der interessantesten und zugleich größten buddhistischen Feste erleben wollten, sollten Sie dieses nicht verpassen!

Sollten Unterkünfte in der Hochsaison, zu Festivals oder Zusatzterminen nicht verfügbar sein, buchen wir eine gleichwertige Alternative für Sie. Dies stellt keinen Minderungsgrund dar.

Anforderungen

Für diese Reise sind keine besonderen körperlichen Voraussetzungen erforderlich, Sie müssen sich aber zum Teil auf schwül-heißes Klima und lange Fahrtstrecken einstellen.

Zusatzinformationen

Alle Bootsfahrten auf Flüssen und dem See werden in einfachen, normalen Holzbooten durchgeführt. Es kommen keine luxuriösen Schiffe zum Einsatz. Die Fahrzeiten der Boote variieren je nach Wasserstand und damit auch die Start- und Endpunkte der jeweiligen Bootstour, je nach Arbeitsleistung der Maschine des Bootes und je nach Wetter. Dies trifft besonders auf Bagan zu.

In Bagan ist es seit dem 16.02.2018 verboten, die berühmten Tempel zu erklimmen. Um den Sonnenauf- und -untergang anzuschauen, sind drei künstlich aufgeschüttete Hügel an bester Stelle im Hauptpagodengebiet zwischen Old Bagan, New Bagan und Nyaung U errichtet worden. Eine weitere Option ist der Aussichtsturm des Aureum Palace Hotels.

Alle Ballonfahrten finden nur in der Hochsaison in der Zeit vom 01.10. – 31.03. statt.

Optionale Ballonfahrt über die Tempelwelt Bagans (ca. 05:30 – 08:30 Uhr)

Die schönste Variante, die einzigartige Tempelwelt Bagans aus der Vogelperspektive zu sehen, ist mit Sicherheit die Möglichkeit einer Ballonfahrt. Wir bieten Ihnen die Chance, mit einem Heißluftballon über die außergewöhnliche Tempellandschaft zu schweben und so die friedvolle Atmosphäre dieser Region zu erleben. Gleiten Sie langsam durch die Luft und genießen Sie von Ihrer ganz persönlichen Aussichtsplattform den Blick auf die Pagoden und den mächtigen Irrawaddy. An dieses beeindruckende Erlebnis werden Sie sich noch lange erinnern und immer wieder mit Begeisterung zurückblicken (Flugzeit am frühen Morgen ca. 45 min).

Generell gilt für alle Ballonfahrten: Kurzfristige Änderungen oder Streichungen in Abhängigkeit von der Wetterlage bleiben zur Sicherheit der Fluggäste vorbehalten. In diesem Fall erstatten wir den gesamten Betrag zurück. Ab einem Körpergewicht von 125 kg wird der doppelte Preis berechnet. Bitte geben Sie uns bei Buchung Ihr Gewicht an.

Karte Ihrer Reise

  • Die goldene Shwezigon-Pagode
  • Auf großer Fahrt
  • Über und über mit Buddha-Figuren bedeckte Wände
  • Almosengang am Morgen
  • Ballonfahrt über Bagan
  • Begegnung
  • Goldglänzende Pagoden überall
  • Auf einem Markt
  • Bester Transport des Tages
  • In Mandalay
  • Im Tempel
  • Unterwegs in den Bergen
  • Auf dem Inle-See
  • Zigarrenmanufaktur am Inle-See
  • Pagodenfeld am Inle-See
  • In der Shwedagon in Yangon

Myanmar – Nicht nur ein Land der goldenen Pagoden

Klaus und Barbara Berger | 08.01.2019

Myanmar? Warum nicht! Das Land in Südostasien steht im Moment nicht im Fokus der Touristenströme, aber es hat bis heute noch viel seiner Ursprünglichkeit bewahrt und ist deswegen eine Reise wert.

Unsere 5-köpfige Reisegruppe startete mit einer einheimischen Reiseleiterin in Mandalay, um das Land und seine Bevölkerung zu entdecken. Während der Reise besuchten wir prächtige Pagoden und Klöster sowie zahlreiche Buddha-Statuen, die von dem gelebten Buddhismus in Myanmar zeugen. Die vielen betenden und meditierenden Menschen in den Pagoden haben uns sehr beeindruckt. Ein besonderes Erlebnis hatten wir in einem Kloster, in dem wir den ca. 500 Mönchen bei ihrer „Speisung“ zusehen durften. Anschließend wurden wir selbst zum Essen eingeladen und haben so hautnah die Herzlichkeit der Menschen in diesem Land kennengelernt.

Zu den spektakulärsten Höhepunkten gehörte die Zugfahrt über das Goteik-Viadukt, bei der der Zug mit etwa 5 km/h über das mehr als 100 Jahre alte Viadukt fährt. Ein weiteres Highlight war die Ballonfahrt im Morgengrauen über das Pagodenfeld von Bagan. Mit 16 Ballons in der Luft und im Hintergrund den Sonnenaufgang über dem Mount Popa erleben – ein unvergessliches Erlebnis.

Unvergessen bleibt die Wanderung durch die üppige Landschaft um Kalaw zu einem entlegenen Dorf mit der Übernachtung in einer Gemeinschaftsunterkunft. Unsere Gastgeber waren sehr herzlich und trotz der für unsere Verhältnisse bescheidenen Unterkunft haben wir uns sehr wohl gefühlt. Bewundernswert war, mit welch einfachen Mitteln unsere Gastgeber ein schmackhaftes und sehr gutes Essen auf den Tisch „gezaubert“ haben.

Auch die vielen kleinen und manchmal überraschenden Einblicke in das „alltägliche Leben“ in Myanmar werden in unserer Erinnerung bleiben. Wir haben ein Land voller friedfertiger, herzlicher und freundlicher Menschen erlebt, die durch den buddhistischen Glauben geprägt sind. Wir haben uns während der Reise jederzeit sicher gefühlt. Der Aufenthalt im Hotel Bayview in Ngapali war dann der perfekte Abschluss der Reise.

Das Team von DIAMIR hat durch eine perfekte Organisation vor und während der Reise dafür gesorgt, dass wir die Reise in dieser Form erleben konnten. Vielen Dank!

Klaus und Barbara Berger

  • Auf der U-Bein-Brücke
  • Handgefertigte Papierschirme in Myanmar
  • Marktszene
  • Die große Sulamani-Pagode in Bagan
  • Im Pagodenfeld von Indein am Inle-See
  • In Myanmar heißt es „Schuhe aus“ beim Besuch aller Tempel und Pagoden.
  • Pagodenaufgang im goldenen Sonnenlicht
  • Begegnung im einer Pagode mit drei Nonnen
  • Pferdekutschen sind noch immer beliebte Transportmittel
  • Bei Bagan findet man die riesige Shwezigon-Pagode.
  • Begegnung am uralten Shwenandaw-Kloster
  • Blatt des Betelpfeffers zur Vorbereitung der Betelnuss zum Kauen
  • Blick auf das Ufer des mächtigen Irrawaddy
  • Immer gut und sicher unterwegs mit unseren Fahrern in Myanmar
  • Blick auf die Klöster um Sagaing
  • Unterwegs zum Markt auf dem Inle-See
  • Inlandsflüge machen das Reisen einfach in Myanmar
  • Am Strand von Ngapali

Eine Reise ins Land der goldenen Pagoden

Anke und Lutz Matthischke | 12.12.2017

Verletzungsbedingt konnten wir die bei Ihnen gebuchte Nepalreise nicht antreten. Bei der Entscheidung, ein anderes Urlaubsziel anzusteuern, wurden wir von Ihnen in der DIAMIR­-Hauptgeschäftsstelle beraten. Eine Mitarbeiterin empfahl uns Myanmar, als das Land der goldenen Pagoden. Myanmar, damit hatten wir uns noch nie beschäftigt! Wir schmökerten die Reiselektüre durch und buchten mit Stopp Over Bangkok und vier Tagen am Strand von Ngapali schließlich diese Rundreise. Ein großes Dankeschön für diese Reiseempfehlung! Wir erlebten eine top-organisierte Reise in ein sehr buddhistisch geprägtes Land. Unsere Reiseleiterin Thi Thi umsorgte uns liebevoll mit allem, was wir brauchten. Die notwendigen Vorortorganisationen von ihr bekamen wir nicht einmal mit. Super!

Auch die vielen regionalen leckeren Naschereien, die uns Thi Thi näher brachte waren hervorragend. Zu jeder Pagode konnte sie uns die Geschichte erzählen und brachte uns die buddhistische Denk- und Lebensweise nahe. Die Auswahl der Reiseziele in Myanmar war sehr vielschichtig. Die eigene Freizeit vor Ort war etwas zu knapp bemessen. Diese Reise hat uns emotional sehr berührt und wir werden viele Einzelheiten und Erlebnisse lange in uns tragen. Unsere Reiseleiterin Thi Thi hat wesentlich dazu beigetragen! Der Abschlusstag in Yangon, an dem wir mit der öffentlichen Ringbahn bis zu Thi Thi's elterlicher Wohnung gefahren sind, gehört ebenfalls dazu. Der herzliche Empfang mit Nudelsüppchen und Obst bleibt in tiefer Erinnerung.

Schön wäre es, wenn solche Reiseführer näher an das Stammhaus DIAMIR angebunden wären und neben der inhaltlichen Reiseleitung und der Organisation, auch die deutschsprachliche Zusammenarbeit weiter vertieft werden könnte.

Wir hatten mit dem Vorprogramm eine tolle Reise! Vielen Dank an das gesamte Team!

Anke und Lutz Matthischke

  • Shwezigon-Pagode in der Nähe von Bagan
  • Ruhe und Einkehr im Inneren der Shwedagon-Pagode in Yangon
  • Novizenweihe und Einzug ins Kloster in Bagan
  • Historische Königsstadt Bagan mit über zweitausend erhaltenen Ziegelgebäuden
  • Portrait eine Ruderers auf dem Inle-See
  • Ochsenkarren
  • Begegnung am Feldrand
  • U-Bein-Brücke in der Nähe von Amarapura
  • Außenansicht der U Min Thonze Pagode in Sagaing südlich von Mandalay
  • Maha Aungmye Bonzan Kloster auf Inwa
  • Marktfrau auf dem Inle-See mit Lotosblumen
  • Phaung Daw Oo Kloster am Inle-See
  • Am Inle-See im Dorf Ywa Ma
  • Inle-See
  • Manufaktur am Inle-See
  • Wiedererrichteter Palast in Madalay

Individuell geplante Sondergruppenreise nach Myanmar

Dr. Bernd Schütt | 06.04.2016

Im Februar 2016 machte sich eine neugierige Gruppe mit 28 Personen nach Myanmar auf, um sich in 20 Tagen einen Eindruck von Land und Leuten zu verschaffen. Bei strahlendem Sonnenschein und begleitet von der kompetenten Reiseleiterin Htet Htet reihte sich Highlight an Highlight. Das Fotobuch

http://www.cewe-fotobuch.de/view/42169d5b1b502d169788c8b522525d0c

dokumentiert die Reise in ein tief buddhistisch geprägtes Land, das in Aufbruchsstimmung ist. Es bewegt sich zwischen Verkehrschaos in Yangon, goldenen Pagoden, überall präsenten und sammelnden Mönchen und knochenharter Arbeit in der Landwirtschaft. Alles in Allem begegneten wir stolzen und zugleich bescheidenen Menschen, die sich auf eine Zukunft jenseits jahrzehntelanger Diktatur freuen.

Viele Grüße
Dr. Bernd Schütt

  • „Foto?“ „No problem!“ Mönche an der Shwedagon-Pagode
  • Begegnung in einem Kloster
  • Sule-Pagode im Zentrum der Stadt
  • Junger Mönch nach dem Almosengang
  • An der Shwedagon-Pagode in Yangon
  • In einer Cashewnuss-Fabrik in Dawei
  • In Dein besitzt über 1000 Stupas – kleine Pagoden
  • Begegnung am Inle-See im Tempel
  • Thanbodday-Pagode in Monywa mit ihren 580000 Buddhaabbildungen
  • Großer stehender Buddha in der Ananda-Pagode in Bagan
  • Hochzeit in Myanmar
  • Ananda-Pagode in Bagan
  • Ballonfahrt über das Pagodenfeld von Bagan
  • Kyaikthanlan-Pagode, Mawlamyaing
  • Markttag am Inle-See

Myanmar – Reise in das Land der Goldenen Pagoden

Jürgen Paech | 15.01.2016

17 Tage Kultur- und Naturrundreise vom 06.11. bis 24.11.2015

Im November war es endlich soweit: Meine große Reise nach Myanmar begann. Bereits beim Anflug auf Yangon konnte ich einen ersten kleinen Eindruck bekommen. Überall waren schon von weitem die vielen goldenen Pagoden zu sehen. Es versprach eine interessante Reise zu werden.

Wir haben bei dieser Reise sehr viele neue interessante Orte und Menschen kennengelernt. Ein Höhepunkt war sicherlich die Ballonfahrt über Bagan oder die Eisenbahnfahrt über das Gokheik-Viadukt. Auch die vielen unterschiedlichen Pagoden oder das Leben der Menschen am Inle See darf man nicht vergessen zu erwähnen. Es wäre nicht gerecht, einzelne Dinge dieser Reise hervorzuheben. Vieles, was wir erlebt haben lässt sich nicht mit Worten wiedergegeben, das muss man selbst erlebt haben. Da wären z.b. die zwei Zugfahrten zu nennen, die Bootsfahrten auf dem Inle-See, die Kutschfahrten und natürlich die Ballonfahrt. Das alles war sehr interessant und hat den Reiz dieser Reise ausgemacht.

Leider wissen die wenigsten, wo Myanmar liegt. Vielen Menschen ist es vielleicht auch zu weit weg und man darf nicht vergessen, dass die Anreise auch mit einigen Strapazen verbunden ist. Ich bereue es nicht, dieses Geld in diese Reise investiert zu haben – uns wurde sehr viel geboten und so glaube ich, dass der Preis für dieses Abenteuer gerecht ist.

Bei dieser Reise konnten wir einen Teil des wunderbaren und interessanten Landes kennenlernen. Es bleibt somit noch vieles übrig für weitere Besuche.

Jürgen Paech

  • Einbeinruderer auf dem Inle-See

Myanmar – Land der goldenen Pagoden

Klaus Eckhardt | 27.04.2015

Für unsere Reise nach Myanmar, wählten wir die Variante Kultur und Natur. Wir lernten unzählige goldene Pagoden, Tempel, Klöster und Buddhas kennen. Entspannung fanden wir in der Natur und bei Begegnungen mit den freundlichen Menschen. Vom ersten bis zum letzten Tag der Reise ist dieses Land eine Fotosafari. Unser Reiseleiter hat es fantastisch verstanden, uns sein Land und das Leben der Menschen zu zeigen.

Die Straßen in Myanmar lassen noch viele Wünsche offen. Ein Vergleich mit europäischen Verhältnissen ist nicht möglich. So wird am Ausbau der Straßen gearbeitet, aber wie das geschieht, ist abenteuerlich. Frauen tragen in Körben den Schotter zur Straße und packen die Steine wie ein Puzzle aneinander. Später kommt dann Asphalt darauf. Die Busse können auf solchen Straßen nur 60 km/h fahren. Um möglichst viel vom Land zu sehen, hatten wir drei Inlandsflüge. In Hsipaw unternahmen wir eine Bootsfahrt auf dem Duthawady. Morgens bestiegen wir die Boote, über dem Fluss lag Nebel, so dass ein diffuses Licht unsere Stimmung weiter positiv beeinflusste. Die Landschaft entlang des Flusses war beeindruckend. In einem Mönchskloster am Ende der Bootsfahrt wurden wir über das Leben der Mönche informiert. Ein Erlebnis war auch die Zugfahrt über das Goteik-Viadukt. Die Bahnlinie stammt noch aus der Kolonialzeit und das Bauwerk wurde 1901 eröffnet. Nicht nur die Brücke wurde im Schritttempo passiert, auch die von uns befahrene Strecke wurde bei etwa 20km/h gefahren. Die Gleise sind in einem solchen Zustand, dass eine schnellere Fahrt zum Entgleisen von Waggons beigetragen hätte, ein Erlebnis.

In Pakokku wechselten wir unser Verkehrsmittel, entstiegen dem Bus und fuhren mit einem Boot auf dem Irrawaddy weiter nach Bagan. Bagan ist das Zentrum der Pagoden. Über 2000 Monumente zeugen von einer über tausendjährigen Blütezeit. Um sich einen Überblick über die vielen Pagoden zu verschaffen, sollte man in die Luft gehen. Eine Ballonfahrt bei Sonnenaufgang war dazu gerade das richtige. Mit der aufgehenden Sonne änderten sich ständig die Lichtverhältnisse und fantastische Fotos entstanden.

Von der Sauberkeit Myanmars konnten wir uns überall überzeugen. Es gibt viele Möglichkeiten, sich mit Essen zu versorgen. Sei es auf den Märkten oder in den zahlreichen Restaurants. Sollte man unsicher sein, der Reiseleiter hilft immer. Ein weiterer Vorteil ist, dass man so auch mit den Menschen Myanmars in Kontakt kommt. Kommt man mit der englischen Sprache nicht weiter, dann suchen die Myanmaries sich Hilfe.

Der Buddhismus ist im Land fest verankert, die Gläubigkeit der Menschen hat uns tief beeindruckt. Viele alte Klöster sind aus Teakholz und überaus reichlich mit Schnitzereien verziert. In einem Kloster für Frauen in Sagaing wurden wir Zeugen des dortigen Tagesablaufs. Denke ich jetzt an diesen Vormittag zurück, dann bin ich wieder von dem bewegt, was ich dort gesehen habe.

In Mandalay und auf dem Inle-See konnten wir uns von der Handwerkkunst der Menschen überzeugen. Wie die Menschen noch vor 100 Jahren in Mitteleuropa gearbeitet haben, ist dort noch gegenwärtig. Noch werden die traditionellen Handwerkstechniken praktiziert, wie lange noch? Wir waren unter anderem begeistert von der Lotosverarbeitung, konnten sehen wie Palmzucker hergestellt wird und überzeugten uns von den wunderbaren Teakholzarbeiten.

Das Land hat sich geöffnet, Touristen sind willkommen, das bedeutet aber auch, dass damit Veränderungen auf allen Gebieten folgen werden.

Fazit: Wir empfehlen allen Interessierten diese Reise, per Flug, Zug, Bus, Pferdekutsche, Boot, Fahrrad und Ballon.

    Myanmar – Land der goldenden Pagoden

    H. Danner | 18.03.2015

    17 Tage Kultur- und Naturrundreise vom 23.01.2015 – 08.02.2015

    Unser Reisegast H. Danner hat seine Eindrücke von unserer beliebten Rundreise „Myanmar – Land der goldenen Pagoden“ (Februar 2015) in tollen Bildern für Sie festgehalten! Hier ein Auszug aus seinem ausführlichen Reisetagebuch: H. Danner

    Tag 2 – Ankunft in Yangon
    Am Flughafen in Yangon werden wir von unserer Reiseleiterin empfangen. Es ist eine Dame in einem eleganten Kostüm mit einem bodenlangen Rock in landestypischen Farben und einem dicken schwarzen Zopf, der ihr bis in die Kniekehlen reicht. Sie blickt uns mit ihrer dunklen Sonnenbrille überaus freundlich entgegen. Bei unserer Reiseleiterin haben wir aber bald gemerkt, dass sie sich nicht bloß äußerlich freundlich verhält, sondern dass sie sich wirklich mit voller Anteilnahme um uns kümmert.

    Um 16:30 Uhr fahren wir mit einem Kleinbus los und zwar zur Shwegadon-Pagode. Das Wort „Shwe“ wird uns noch oft begegnen, es bedeutet „golden“ und in Myanmar ist sehr vieles golden! Nicht nur goldfarben, sondern aus massivem Gold oder richtig vergoldet mit echtem Blattgold! Um den knapp hundert Meter hohen Zentralbau in schlanker Glockenform, der von oben bis unten echt vergoldet ist, sind auf einer 50 Meter über der Stadt liegenden Plattform Dutzende von kleinen Tempelchen aufgebaut mit ebenso vielen Buddha-Figuren. Vier von ihnen werden von den Gläubigen immer mit Wasser übergossen und gewaschen zur Zeichen der Ehrerbietung. Die anderen bekommen Blumen, Räucherstäbchen, Schüsseln mit Obst und Reis. Einer großen sitzenden, ca. 6 Meter hohen Buddha-Figur kann man mit Hilfe einer Art Seidenmarkise und eines Seilzugsystems frische Luft zufächeln. Wir müssen alle barfuß gehen, aber das ist auf den glatt geschliffenen Platten recht angenehm. Als allmählich die Sonne untergeht, erstrahlen die mit Goldplättchen bedeckten Dächer erst recht.

    Tag 5 – Mingun – Ava – Mandalay
    Am Morgen fahren wir um 9:00 Uhr mit dem Boot auf dem Irrawaddy los, der poetisch als „Straße nach Mandalay“ bezeichnet wird. Wir haben einen großen Kahn ganz für uns allein und einen schönen Blick auf die links und rechts vorbeiziehende Landschaft mit den fernen Bergen. Nach eineinhalb Stunden stromaufwärts erreichen wir das nördlich von Mandalay liegende Mingun. Von der Bootsanlagestelle sind es nur ein paar Schritte zu einer großen Ansammlung von Pferdefuhrwerken. Wir lassen sie aber zunächst links liegen, weil wir Hunger haben und erst in einem hübschen Gartenlokal mit schönen roten Sonnenschirmen eine Mittagspause machen. Nach der Kutschenfahrt setzen wir mit einer Fähre über den Myitnge-Fluss, wo schon unser Bus wartet. Die Zeit ist schon knapp, denn wir wollen noch den Sonnenuntergang auf der längsten Teakholzbrücke der Welt erleben. Der Bürgermeister U-Bein ließ sie 1850 aus den zurückgelassenen Pfählen der alten Hauptstadt in einer Länge von 1200 Metern über den seichten Taughthanman-See bauen. Heute ist die Brücke eine Touristensensation. Der Abend klingt aus mit einem süßen Cocktail auf der Dachterrasse unseres Hotels.

    Tag 7 – Hsipaw
    In der Frühe liegt Nebel über dem Fluss. Wir setzen mit der hoteleigenen Fähre auf das andere Flussufer über. Dort empfängt uns ein 22jähriger Jurastudent als lokaler Wanderführer. Wir marschieren durch Hsipaw und bleiben gleich bei einer Nudelfabrik hängen. Danach geht es über freie Felder, wo wir den Bauern bei der Arbeit zuschauen. Ein paar Wasserbüffel stapfen herum und Frauen rechen Heu zusammen und legen es auf Haufen ab. Auf der dreistündigen Wanderung blicken wir über viele Gartenzäune und bekommen einiges vom Leben der Bauern mit. Frauen waschen in Bachläufen die Wäsche und kleine Kinder werden nackend abgeschrubbt. Meistens winkt man uns fröhlich zu. Wie immer respektiere ich auch diesmal das Privatleben der Menschen und verzichte auf allzu intime Aufnahmen. Mittags machen wir in einer kleinen Garküche Station, wo wir eine gut schmeckende Nudelsuppe bekommen und grünen Tee.

    Tag 13 – Inle-See
    Das Shwe Inn Tha Floating Resort ist eine traumhafte Anlage, die auf hohen Stelzen komplett im Wasser steht. Wir haben ein eigenes geräumiges Häuslein für uns mit einer Terrasse und einem Waschraum, der eine halbrunde, in den Boden eingelassene Badewanne aufweist. Wir können also mitten im See in einer Badewanne baden! Gleich hinter dem Bett öffnet ein mehrere Quadratmeter großes „Schaufenster“ den Blick hinaus auf den abendlichen See und die dunklen, auf Stelzen stehenden Nachbargebäude. Wahrscheinlich ist das die schönste Unterkunft, die wir auf Reisen jemals erlebt haben! Solange der Himmel noch rot ist, bleiben Fotoapparat und Filmkamera in Aktion.

    Tag 14 – Inle-See – Indein
    Unsere späte Mittagspause machen wir in einem Restaurant, das deshalb so schön ist, weil man vom ersten Stock aus einen weiten Blick über den See und die schwimmenden Gärten hat. Wasserhyazinthen bilden im Laufe der Zeit einen natürlichen Teppich, in dessen Wurzeln sich der von den Flüssen angeschwemmte Schlamm allmählich zu einer Erdschicht verdichtet. So entstehen Flöße mit einer 1 Meter tiefen Humusschicht. Oft werden auf sie auch noch Algen und Schlamm zur Düngung aufgebracht. Die Gärten, in denen hauptsächlich Blumen, Tomaten, Gurken und Bohnen gezogen werden, können nur vom Boot aus bestellt werden. Damit sie nicht davonschwimmen, werden sie mit langen Bambusstangen im Seegrund verankert.

    Wir fahren lange an solchen schwimmenden Gärten vorbei. Hie und da sehen wir auch einen Einbein-Ruderer. Die Intha, die „Söhne des Sees“ erfanden eine besondere Fischmethode. Sie gehen mit einem konisch geflochtenen Bambuskorb zum Fischfang. Dabei stehen sie auf einem Bein und klemmen das Ruder mit dem anderen Bein ein, um eine Hand für den Korb frei zu haben.

    Tag 16 – Yangon
    Den Vormittag nutzen wir dazu, noch einmal die Shwegadon-Pagode aufzusuchen und in aller Ruhe zu besichtigen. Mit dem Reiseführer in der Hand studieren wir die vielen Kunstwerke, wozu wir uns allerdings immer ein schattiges Plätzchen suchen müssen. Die Temperatur steigt nämlich in Yangon bis auf 33° Celsius an.

    Wir verabschieden uns herzlich von unserer netten Reiseleiterin und dann geht es in Richtung Heimat.

    Die schöne Zeit in Myanmar ist zu Ende.

    Erst nach und nach werden wir die vielen in Kameras und Köpfen gespeicherten Erinnerungen verarbeiten!

    • Taunggyi-Ballonfestival
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    Myanmar – Ballonfestival in Taunggyi

    Marianne Strzeletz | 16.02.2015

    Hallo liebe Reisefreunde,

    berühmt berüchtigt und fast schon legendär: das Ballonfestival in Taunggyi, einem eigentlich eher verschlafenen Ort im Osten Myanmars. Anlässlich des November-Vollmonds finden viele, ganz unterschiedliche Feste überall im Land statt, um das Ende der Regenzeit zu zelebrieren. Im Hügelland des Shan-Staats lassen die Menschen aus diesem Grund riesige Ballons steigen und senden so ihren Dank an die Geister. Oftmals bastelt ein ganzes Dorf an solch einem Kunstwerk aus Seidenpapier und alle beteiligen sich daran, den Ballon unter großem Jubel in die Luft zu bekommen. Das kann auch schon mal daneben gehen, wenn das Feuer, das im Inneren des Ballons für Auftrieb sorgt, das zarte Papier der Außenhülle erwischt… Am Tag sind die Ballons wie Tiere und in bunten Farben gestaltet; der Wettbewerb geht dann darum, welches Vehikel die längste Strecke in den Himmel fliegt – übrigens: Vögel schaffen es tatsächlich am weitesten, während Kühe kaum den Start überstehen! Am Abend werden an den Ballons unzählige kleine Kerzen angebracht und so verschiedene Schriftzüge und Bildmotive in die Nacht gesendet. Oder man bringt Feuerwerke unterhalb der Ballons an, die unter Tosen und Krachen die Nacht erhellen. Dank der unverwechselbaren burmesischen Lebensfreude ist das Ballonfestival von Taunggyi ein einmaliges Erlebnis. Daher haben wir den Reiseablauf unserer Klassikerreise „Im Land der goldenen Pagoden“ zum 20.11.15 abgeändert, damit unsere Gäste dieses phantastische Spektakel live miterleben können. Wer also Ende November in Myanmar ist, sollte sich diesen Spaß wirklich nicht entgehen lassen!

    Ihre Marianne Kube

    Verkauf & Beratung Ostasien, Südostasien

    +49 351 31207-372

    m.kube@diamir.de

    • Ballonfahrt über das Pagodenfeld von Bagan
    • Bei den Chin in Myanmar
    • Handwerk der Schirmemacher in Bagan
    • Detail am Wegesrand am Mt. Victoria
    • Sonnenuntergang in Bagan
    • Straßenarbeiterin
    • Tharabar Gate Hotel in Bagan
    • Gipfel des Mt. Victoria im Chin State
    • Burmesisches Portait
    • Großer stehender Buddha im Ananda-Tempel in Bagan
    • Begegnung mit den Padaung am Inle-See
    • Bespannen des Webstuhls in einer Lotosweberei am Inle-See
    • In Dein besitzt über 1000 Stupas – kleine Pagoden
    • Einbeinruderer in Myanmar – die Akrobaten vom Inle-See
    • Safarierlebnis auf dem Rücken eines Elefanten
    • Beim Hornbill Festival in Nagaland
    • Naga in Nagaland
    • Elefantensafari im Kaziranga NP
    • Thomas Kimmel – Familie und Gäste in Gujarat

    Myanmar und Indien 2014

    Thomas Kimmel | 04.12.2014

    Myanmar, das ehemalige Burma, wird nicht umsonst als „Goldenes Land“ bezeichnet. Goldene Pagoden, goldenen Felder und goldiges Lächeln. Ich hatte das Riesenglück und konnte das Ballon-Festival am Inle-See erleben und nach einer extrem abenteuerlichen Überlandfahrt nach Indien auch das Hornbill-Festival im Nagaland. Ich traf ehemalige Kopfjäger, Padaung-Damen mit schweren Halsringen und Chin Frauen mit Gesichts-Tattoos, welche auch noch Nasenflöte spielten. Ich erkundete das riesige Pagoden-Areal von Bagan mit dem Mountain-Bike, wanderte auf den Gipfel des Mt. Victoria, ruderte mit den Einbein-Ruderern am Inle-See und suchte nach den seltenen Irrawaddy-Delfinen. Das Erlebte konnte man dann bei spektakulären Sonnenuntergängen Revue passieren lassen. Bin nun zurück mit jeder Menge neuer Reise-Ideen im Gepäck. Doch seht vorab selbst….


    Euer Thomas Kimmel

      Myanmar – das Land der goldenen Pagoden

      Rudolf Casagrande | 02.10.2014

      Impressionen der etwas anderen Art

      17 Tage Kultur und Naturrundreise vom 22.11.2013 – 07.12.2013

      Die Reise nach Burma, welches heute auch Myanmar genannt wird, fand 2013 mit dem Zeichenblock statt und folgte der Touristenroute von Yangon über Mandalay nach Amarapura und ins Shan Hochland und Monywa nach Bagan, Inle See zurück nach Yangon.

      Während 2005 noch 100.000 Touristen jährlich das Land besuchten, sind es jetzt über 1 Million und durch das Objektiv der Kameras scheint es für viele Touristen unaufdringlich das Land und ihre Leute festzuhalten, völlig anders war dies mit Pinsel und Feder. Die Einheimischen waren sichtlich stolz, dass man sie wert befand zu zeichnen. Während sie das Fotografieren mittlerweile tolerieren, lebten sie beim Zeichnen auf. Nachbarn und Bekannte kommentierten jeden Strich, es war ein Ereignis.

      Selbst die Giraffenfrauen am Inle See, die nur wegen ihrer ungewöhnlich verlängerten Hälse eine Attraktion darstellen, blühten auf, lachten und schnatterten aufgeregt miteinander als ich eine von ihnen zeichnete.

      Die Begegnungen waren somit persönlich und oft herzlich. Insgesamt empfand ich die Situation im Land als friedlich.

      Polizei sah ich fast nirgendwo und Militär schon gar nicht, ausgenommen Kadetten aus der Militärakademie in einheitlichem Zivil.

      Viel Spaß!!

      Wenn euch die Zeichnungen auch so beeidrucken wie uns, schaut doch mal auf der Website des Verfassers vorbei:

      • In den Höhlen von Pindaya
      • Kanal mit Stelzenhäusern am Inle-See
      • Moment der Dekoration der Sule-Pagode mit gespandeten Goldblättchen in Yangon
      • Mobiler Imbissstand in Yangon
      • Ananda-Pagode
      • Goteik-Viadukt
      • Markt in Kalaw
      • Amarapura, die U-Bein-Brücke

      Myanmar – Das Land der goldenen Pagoden

      Sophie Streck | 14.03.2013

      17 Tage Kultur- und Naturrundreise vom 28.12.12 – 14.01.13

      „Du wirst noch einiges in Myanmar erleben, was dich zur Verwunderung bringt!“

      Zum Jahreswechsel 2012/13 streifte ich mit 14 DIAMIR Reiselustigen durch Myanmar. Schnell wurde uns bewusst, dass dieses Land mit keinem zuvor besuchten vergleichbar sei, und gemeinsam erlebten wir eine Welt, die wir uns so nie hätten vorstellen können!

      Bereits am ersten Reisetag erstarrten wir beim Anblick der Shwedagon-Pagode. Die heiligste und größte aller Pagoden des Landes zog uns sowohl durch ihre kunstvoll gearbeitete Gold- und Edelsteinpracht in ihren Bann, als auch durch das bunte Treiben, welches sich rund um die gigantische Stupa abspielte. Es war ein Sonntagnachmittag, an dem sich Jung und Alt in großer Zahl auf der Pagodenplattform traf. Familien gingen spazieren, saßen mit Picknick Körben zusammen, Kinder spielten und auf die ganze Anlage verteilt konnte man putzende Burmesen in Reih und Glied bei der sogenannten „Sonntags- Freiwilligenarbeit“ beobachten.

      Unser erster Inlandsflug nach Mandalay lehrte uns, dass fliegen in Myanmar eher wie Busfahren ist! Im Flugzeug herrscht freie Sitzwahl, die Maschine selbst war wie ein Weihnachtsbaum dekoriert und das Verrückteste: man fliegt selten direkt, sondern legt Zwischenstopps ein, wo dann weitere Passagiere zu- oder aussteigen dürfen. Als ich Mi Shu, unsere lokale Reiseleiterin, erstaunt dazu befragte, lächelte sie mich an und sagte „Du wirst noch einiges in Myanmar erleben, was dich zur Verwunderung bringt!“

      Somit waren wir auch nicht überaus überrascht, als unser Hotel am Abend alle Gäste zum Silvesterdinner einlud und dazu ein reichhaltiges Buffet mit Garküche im Garten aufbaute.

      Auf halber Strecke nach Hsipaw (nördliche Shan- Staaten) besuchten wir auf dem Gebirgsrand die ehemalige Garnisonsstadt der Briten namens Maymo. Um Punkt 11 Uhr erinnerte uns der Purcell Tower an die Kolonialgeschichte: Der vom Londoner Big Ben bekannte Glockenschlag ertönte. Mit kleinen Pferdekutschen aus der Gründerzeit durchstreiften wir die mit hübschen Fachwerkhäusern gesäumten Gassen und besuchten den großflächig angelegten botanischen Garten.

      Angekommen in Hsipaw sollte es mit kleinen Holzbooten auf Erkundungstour auf dem schönen Dothawaddy gehen. Als in dem einen Boot nur neun Reisende Platz nahmen, fingen die Bootsfahrer plötzlich an, wie wild zu diskutieren. Schließlich sprang der eine zurück aufs Land, suchte einen Stein und legte diesen ins Boot. Schlagartig entspannte sich die Situation. Mi Shu lächelte erneut und erklärte „In Burma ist der Glaube an die Nat (Geister) weit verbreitet. In einigen Regionen gilt die Zahl Neun bei Reisenden als Unglückszahl. Um dem Problem zu entgehen, kann ein Stein eine Person ersetzen und somit das Unheil abwenden. So einfach ist das – Ahoi, lieber Stein!

      Von den Shan-Bergen ging es zurück nach Mandalay. Doch diesmal nicht mit dem Bus, sondern mit dem Zug, dessen Schienenunterbau auch noch aus der Kolonialzeit stammt. Die längst verbogenen Gleise verliehen den behäbig aussehenden Wagen immer neue Impulse, so dass sie hin und her schwankten oder hoch aufsprangen; mit etwa 30km/h Durchschnittstempo zuckelten wir durch eine atemberaubende Landschaft, deren Höhepunkt das Gokhteik- Viadukt war. Es soll die zweithöchste Eisenbahnbrücke der Welt sein und erlaubt einen Blick in eine 300m tiefe Schlucht.

      Von Mandalay nach Bagan fuhren wir mit einem Shwekeindari-Boot, das bereits in dem berühmten Gedicht „Road to Mandalay“ von Rudyard Kipling Erwähnung fand. Als wir nach 10-stündiger Fahrt schlussendlich in Bagan einliefen, wurden wir schon vom Ufer aus von dem Pagoden-Wald begrüßt und auf dem Weg zum Hotel wurde bewusst: in dieser Stadt gibt es mehr Tempel als Häuser. Besonders am nächsten Abend, als wir von einer Aussichtspagode den Sonnenuntergang genossen, offenbarte sich dieser unbeschreibliche Zauber.

      Unsere Bootstour in Hspiaw sollte nicht die einzige Begegnung mit den Nat-Geistern bleiben. Bald ging es zum Mt. Popa, der im Volksglauben als Hauptsitz aller Geister gilt. Der imposante Vulkan hatte sich nach einem gewaltigen Erdbeben bis auf 1000m Höhe aus der Erde gehoben und daneben steht ein mit vielen Stupas gekrönter Felsen, auf dem sich zahlreiche Schreine für namentlich bekannte Geister befinden. Mi Shu erzählte uns zu einigen die betreffende Geschichte vom „schlimmen Tod“.

      Nach 10 Tagen vielfältigster Tempelerfahrungen waren wir uns einig: uns kann nichts mehr erschüttern. Doch auch hierzu wurden wir nördlich von Kalaw eines besseren belehrt. Bei der Shwe – Umin-Stupa handelt es sich um eine riesige Tropfsteinhöhle, die mit über 8000 Buddha-Figuren in unterschiedlichsten Größen, Materialien und Formen gefüllt ist. Ein unvergleichbarer und unvergesslicher Anblick.

      Zum krönenden Abschluss besuchten wir den Inle- See, den größten See Ober-Myanmars. Die ansässigen Inthas leben dort in Pfahlbauten direkt über dem Wasser, und auch unser Hotelressort war im traditionellen Stil erbaut. Die nächsten Tage besuchten wir mit Kleinbooten den Markt, die Werkstätten verschiedener Handwerke, beobachteten Fischer bei ihren traditionellen Fangmethoden und Bauern, die ihre schwimmenden Gärten vom Boot aus bepflanzten. Bei Sonnenuntergang saßen wir auf unserer See-Veranda und ließen die berühmten Beinruderer an uns vorbei gleiten. Man war sich einig… dieser Ausklang ist unserer außergewöhnlichen Reise angemessen!

      Mein Fazit: Ein Reiseland, das einen das Staunen lehrt und das man mit allen Sinnen erleben muss!

      Reisebericht von Sophie Streck (DIAMIR Mitarbeiterin)
      Reisefotos von Ludwig Lechler und Bernhard Kürner (Reiseteilnehmer)

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