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Termine2019-08-26T12:19:05+01:00

Machu Picchu und geheimnisvoller Norden

Peru

Symbiose der Kulturen – historischen Schätzen im reichsten Land der Welt in kleiner Gruppe intensiv begegnen

4.8 /5
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3190 EUR

  • Inklusive Flüge
  • 6-8 Teilnehmer
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Informationen zu Ihrer Reise

In einem der kulturell und landschaftlich interessantesten Länder unserer Erde begeben Sie sich auf die Spuren verborgener Kulturen. Es erwartet Sie eine einmalige Kombination der Kulturen im Norden und dem Reich der Inka im Süden.

Nordperu: Abseits der Touristenströme

Lima, Stadt der Könige und Schmelztigel der Kulturen, bietet den perfekten Rahmen und Einstieg. Im touristisch unbekannten Norden entdecken Sie entlang der Pazifikküste die archäologischen Highlights: Tucume, Chan Chan und El Brujo. Vom farbenfrohen Küstenstädtchen Trujillo setzen Sie Ihre Zeitreise durch die peruanische Geschichte fort und fliegen nach Cusco.

Südperu: Unvergessliche Momente im Reich der Inka

Die ehemalige Hauptstadt des sagenumwobenen Inkareiches ist der Ausgangspunkt für Ausflüge in das Heilige Tal. Wie an einer Perlenkette aufgereiht können Sie hier die architektonischen Wunder der Inkaepoche bestaunen. Mit der sagenumwobenen Stadt Machu Picchu erreichen Sie einen der letzten Rückzugsorte der Inka. Genießen Sie die mystische Aura, die diesen Ort umgibt. Über die weiten Ebenen des Andenhochlandes erreichen Sie den gigantischen Titicacasee und lassen diese einmalige Kulturreise mit einem Besuch der schwimmenden Inseln der Uros ausklingen. Lassen Sie sich verzaubern von einem facettenreichen Land, das neben diesen Regionen noch viel mehr zu bieten hat.

Höhepunkte

  • Besuch der Inkastadt Machu Picchu (UNESCO)
  • Cusco und das Heilige Tal der Inka
  • Prä-Inka-Stätten: Tempel von Tucume, El Brujo, Chan Chan, Sillustani
  • Bootstour auf dem sagenumwobenen Titicacasee
  • Schwimmende Uros-Inseln und Insel Taquile
  • Preisgekröntes Tumbas-Reales-Museum

Das Besondere dieser Reise

  • Eisenbahnromantik pur: Zugfahrt mit der Andenbahn entlang des Urubamba-Tals

Verlauf Ihrer Reise

1. Tag: Anreise

Abflug nach Peru.

2. Tag: Lima zum Kennenlernen

Ankunft in Lima und Transfer zum Hotel in Miraflores. Durch die lebendige Metropole fahren Sie in die historische Altstadt, tauchen in das Leben der Peruaner ein und lassen sich durch das schmucke Zentrum treiben. Sie besuchen den Plaza Mayor, der vom Regierungspalast und der Kathedrale eingefasst wird. Den Nachmittag können Sie für eigene Erkundungen nutzen. Entdecken Sie das malerische Barranco oder genießen Sie einen leckeren Cortado in einem der gemütlichen Cafés in Miraflores. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Flug nach Chiclayo – Tucume und Tumbas-Reales-Museum

Am frühen Morgen verlassen Sie die quirlige Hauptstadt und fliegen nach Chiclayo. Abseits der Touristenpfade tauchen Sie hier zum ersten Mal in die faszinierende Geschichte Perus ein. Der Ruinenkomplex von Tucume besteht aus über 200 großen und kleinen Pyramiden, wobei die höchste über 30 m misst. Auf dem Rückweg nach Chiclayo besuchen Sie das berühmte Museo Tumbas Reales de Sipan (montags geschlossen). Hier sind die wichtigsten Ausgrabungen der letzten Jahrzehnte ausgestellt, z.B. das Grab des Herrn von Sipan. Dieser Grabkomplex wurde erst im Jahre 1987 entdeckt. Übernachtung im Hotel.

4. Tag: El Brujo – Trujillo 1×F

Am Morgen besuchen Sie den berühmten Hexenmarkt. Hier gibt es beinahe alles zu erwerben – von Kräutern bis hin zu Tierfellen. Anschließend fahren Sie entlang der Pazifikküste nach Süden und besuchen die Ausgrabungsstätte El Brujo, eine Tempelanlage aus der Epoche der Moche. Sie fahren weiter nach Trujillo, wo Sie einen Spaziergang durch die Altstadt mit ihren alten Kolonialgebäuden und Kirchen unternehmen. Übernachtung im Hotel.

5. Tag: Huaca de la Luna – Huanchaco – Chan Chan 1×F

Nach einem entspannten Frühstück besuchen Sie die Ausgrabungsstätte des Sonnen- und Mondtempels. Anschließend fahren Sie nach Huanchaco an den Strand, um den Fischern bei ihrer Arbeit mit den traditionellen Fischerbooten „Caballitos de totora“ zuzuschauen. Am Nachmittag besichtigen Sie die berühmte archäologische Stätte von Chan Chan. Die frühere Hauptstadt des Chimu-Reiches ist bis heute die größte aus Lehmziegeln erbaute Stadt Amerikas. Übernachtung wie am Vortag.

6. Tag: Flug über die Anden nach Cusco 1×F

Am Morgen fliegen Sie über die beeindruckenden Anden nach Cusco. Die ehemalige Hauptstadt des Inkareiches empfängt Sie mit einem kulturellen und bauwerklichen Mix aus den Zeiten der Inka und der spanischen Eroberer. Nach Ankunft im Hotel steht Ihnen der Rest des Tages zur freien Verfügung. Übernachtung im Hotel.

7. Tag: Heiliges Tal 1×F

Sie verlassen die Stadt, fahren ins Heilige Tal und besuchen die großflächig angelegte Inka-Stätte von Pisac. Über einen schönen Wanderweg (ca. 1h) gelangen Sie in das kleine verträumte Städtchen und können dort über den lokalen Markt schlendern. Anschließend werden Sie in die Geheimnisse der traditionellen Pachamanca eingeweiht. Sie besuchen eine versteckte Anden-Kommune im heiligen Tal und werden mit den typischen Inka-Blüten „Kantu“ begrüßt. Bei einer kurzen Präsentation erfahren Sie viel Interessantes über die andinen Zutaten und deren Eigenschaften. An der Seite eines Gemeinde-Mitglieds werden Sie ein schmackhaftes Mahl zubereiten und sich später natürlich auch schmecken lassen. Übernachtung im Hotel.

8. Tag: Ollantaytambo – Zugfahrt nach Aguas Calientes 1×F

Am Morgen erkunden Sie die imposante Festungsanlage von Ollantaytambo, die den Inka zur Verteidigung des Heiligen Tals gedient haben soll. Am Nachmittag fahren Sie mit dem Zug entlang des Urubamba-Tals nach Aguas Calientes. Während der Zugfahrt genießen Sie die immer grüner werdende Landschaft. Übernachtung im Hotel.

9. Tag: Machu Picchu 1×F

Am Morgen geht es mit Bussen über Serpentinen hinauf zur berühmten Inka-Stadt Machu Picchu (UNESCO-Weltkulturerbe). Während einer ausgiebigen Führung durch die Ruinenanlage erfahren Sie viel Interessantes über die Geschichte der vergessenen Stadt, die 1911 durch Hiram Bingham wiederentdeckt wurde. Optional können Sie am Nachmittag einen zweiten Eintritt für die Anlage erwerben, um eigene Streifzüge durch die Anlage zu unternehmen (Preis: ca. 90 € – bitte bei Buchung angeben). Rückfahrt mit dem Bus nach Aguas Calientes. Übernachtung wie am Vortag.

10. Tag: Aguas Calientes – Cusco 1×F

Nach dem Frühstück nehmen Sie Abschied von diesem zugleich mystischen wie interessanten Ort. Sie fahren mit dem Zug bis Ollantaytambo und von dort aus mit dem Bus nach Maras. Hier befinden sich die teilweise schon hunderte von Jahre alten Salinen, mit denen bereits die Inka und deren Vorfahren Salz gewannen. Bis heute versorgen die manuell betriebenen Salinen die Bevölkerung mit dem lebensnotwendigen Mineral. Ein Spaziergang zwischen den Verdunstungsbecken vermittelt einen guten Eindruck von diesem traditionellen Verfahren. Anschließend Fahrt nach Moray zu den Zeremonienterrassen, die den Inka möglicherweise auch als Agrarversuchsfeld dienten, um den Einfluss verschiedener Mikroklimate auf den Pflanzenwuchs zu untersuchen. Nachmittags Rückfahrt mit dem Bus nach Cusco. Übernachtung im Hotel.

11. Tag: Cusco – ehemalige Hauptstadt des Inkareiches 1×F

Cusco (UNESCO-Weltkulturerbe) ist eine gleichermaßen durch ihre Schönheit und kulturelle Bedeutung interessante Stadt. Während des Stadtbummels lernen Sie die sehenswertesten Gebäude der Inka- und Kolonialzeit kennen. Fast überall können Sie Überreste der Inka-Architektur bestaunen und sehen, wie präzise Stein auf Stein gesetzt wurde. Am Nachmittag erkunden Sie die Ruinen um Cusco: Sacsayhuaman, ein riesiger Monumentalbau, Kenko, Puka Pukara und Tambomachay. Hier erfahren Sie mehr über die Geschichte, aber auch über die Mythen der Inka und die Eroberung durch die Spanier. Übernachtung wie am Vortag.

12. Tag: Busfahrt nach Puno 1×F

Am Morgen beginnt eine erlebnisreiche Busfahrt durch das Hochland. Zunächst besuchen Sie die „Sixtinische Kapelle der Anden“ in Andahuaylillas und die Ruinen von Raqchi. Weiter geht es durch das Hochland, vorbei an der mit Lama- und Alpakaherden, indigenen Dörfern und schneebedeckten Gipfel geschmückten Landschaft. Am Nachmittag erreichen Sie Puno. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit mit Stopps ca. 9h).

13. Tag: Titicacasee: Uros-Inseln & Insel Taquile 1×F

Ganztägiger Bootsausflug auf dem Titicacasee (Fahrzeit mit dem Boot ca. 6h). Sie besuchen die schwimmenden Inseln der Uros und fahren anschließend auf dem höchsten schiffbaren See der Welt bis zur Insel Taquile. Auf der „Insel der strickenden Männer“ erfahren Sie, warum hier die Männer die Stricknadeln kreuzen und gehen auf eine Wanderung (ca. 2h), bei der Sie das tolle Panorama über den Titicacasee genießen können. Übernachtung wie am Vortag.

14. Tag: Sillustani – Flug nach Lima – Abreise 1×F

Am Vormittag besuchen Sie die Ruinenstätte von Sillustani, eine vor atemberaubender Naturkulisse gelegene Grabstätte dreier verschiedener Kulturen (Kolla, Tiahuanaco und Inka). Anschließend fahren Sie nach Juliaca und treten Ihre Rückreise an.

Wir empfehlen Ihnen die Reise mit einem Anschlussaufenthalt im faszinierenden Naturparadies Regenwald oder an der atemberaubenden Abbruchkante des Colca Canyons ausklingen zu lassen.

15. Tag: Ankunft

Ankunft in Deutschland.

(F) = Frühstück, (M) = Mittagessen, (L) = Lunchpaket, (A) = Abendessen

Leistungen zu Ihrer Reise

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt (weitere Abflughäfen auf Anfrage) nach Lima und zurück von Juliaca mit LATAM oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class
  • wechselnde Deutsch sprechende Reiseleitung
  • Inlandsflüge Lima – Chiclayo, Trujillo – Cusco in Economy Class
  • alle Fahrten in privaten Fahrzeugen und öffentlichen Bussen
  • Bootsfahrt auf dem Titicacasee
  • Zugfahrt mit der Andenbahn nach/von Aguas Calientes
  • Eintrittskarte für das Inti Raymi-Fest (Termine 13.06. – 27.06.20 und 13.06. – 27.06.21)
  • alle Eintritte laut Programm
  • Reiseliteratur
  • 12 Ü: Hotel im DZ
  • Mahlzeiten: 11×F

Nicht in den Leistungen enthalten

  • nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • ggf. Flughafengebühren im Reiseland
  • optionale Ausflüge
  • Trinkgelder
  • Persönliches

Hinweise & Zusatzinformationen zu Ihrer Reise

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 6, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Bei Buchung der Eintrittskarten für Machu Picchu und das Inti Raymi-Fest ist die Angabe Ihrer Reisepassdaten zwingend erforderlich, da die Vergabe der Eintritte nur unter Angabe der Personalien erfolgt. Die Eintrittskarte für das Inti Raymi-Fest ist ab Eingang der Buchungsbestätigung nicht erstattungsfähig. Für den Sondertermin Inti Raymi gilt ein abweichender Reiseverlauf.

Anforderungen

Diese Kulturreise erfordert keine gesundheitlichen Voraussetzungen. Der Schwerpunkt liegt auf dem Kontakt mit den Einheimischen und dem Erleben der Kultur. Dennoch ist es ratsam, einen Gesundheitscheck bei Ihrem Hausarzt durchführen zu lassen, da Sie sich teilweise in großen Höhen befinden (z. B. Titicacasee 3800 m).

Karte Ihrer Reise

  • Blick vom Sonnentor auf Machu Picchu und den Huayna Picchu
  • Kondore im Colca-Tal
  • Zu Besuch bei den Uros-Indianern
  • Neugieriges Alpaka
  • Badeverlängerung in der Posada de los Tumpis in Tumbes

Peru – Eine Reise zu den Höhepunkten des Inkareiches

Andreas, Kerstin, Franziska und Richard | 21.08.2015

Unsere Reise begann nach einem langen Flug in Lima. Dort verbrachten wir unseren ersten Tag und schauten uns zu Fuß und per Taxi die Stadt an, bevor die von DIAMIR geführte Tour begann.

In Arequipa nahm uns unsere Reiseleiterin herzlich in Empfang. Wir waren in einem sehr schönen Hotel untergebracht und hatten genügend Gelegenheit, zu entspannen und diese schöne Stadt zu erleben. Besonders faszinierend war die Führung im Museum der Mumie. Ihr Schicksal als Menschenopfer hat uns durchaus berührt. Als sehr lohnenswert empfanden wir auch den Besuch des Santa-Catalina-Klosters. Am Abend haben wir ein kleines Lokal mit traditioneller Live-Musik besucht. Die peruanische Küche ist unglaublich lecker und auch kulinarisch wenig Experimentierfreudige haben eine sehr große Auswahl an verschiedenen Fleisch- und Fischgerichten, Limonaden, Desserts usw.

Nach einem kleinen Stadtbummel mit Besuch der Markthalle fuhren wir am nächsten Tag in Richtung Chivay. Besonders beeindruckend war die imposante Landschaft mit der Überquerung eines über 4900 m hohen Passes. Während wir bei jeder schnelleren Bewegung nach Luft schnappten, meisterte ein Einheimischer selbst diese Höhe mit dem Fahrrad.

Wir übernachteten im La Casa de Mama Yacchi, einem sehr ansprechenden und gemütlichen Hotel, das im Stil einer Lodge gestaltet war. Viel Freude bereiteten uns auch die hauseigenen Alpakas, die im Hotelgarten wohnten.

Am nächsten Morgen brachen wir frühzeitig zum Colca Canyon auf. Nach einer kleinen Wanderung durch den eindrucksvollen Canyon durften wir die majestätischen Kondore endlich erleben! Etwas überrascht waren wir allerdings von den Menschenmengen, die dieses wunderbare Naturschauspiel ebenfalls bestaunen wollten.

Unsere nächste Station war Puno am Titicacasee. Hier besuchten wir mit dem Boot die schwimmenden Inseln der Uros-Indianer. Es war beeindruckend, wie die Menschen hier auf selbst errichteten Schilfinseln leben. Wir hatten jedoch den Eindruck, dass ein „Durchschleifen“ möglichst vieler kauflustiger Touristen im Vordergrund stand. Im Inneren des Sees soll es noch weitere, für Touristen unzugängliche Schilfinseln geben, auf denen die Uros-Indianer noch traditionell leben.

Am nächsten Morgen fuhren wir weiter durch das Hochland nach Cusco, dem früheren Zentrum des Inkareiches. Der zentrale Platz mit den Kathedralen war besonders eindrucksvoll. Schöne Gassen, kleine Läden, Lokale und Cafés luden herzlich zum Schauen, Kaufen und Bummeln ein. Cusco bietet eine Vielfalt von Museen und historischen Inkastätten, von denen wir leider nur einige besuchen konnten.

Nach zwei Tagen in Cusco machten wir uns auf den Weg zum Höhepunkt der Reise: die Ruinenstätten von Machu Picchu.

Unterwegs bekamen wir schon einen kleinen Vorgeschmack auf das, was uns hier erwarten sollte. So erkundeten wir z. B. die an der Strecke liegenden Ruinen von Pisac. Diese empfanden wir aufgrund der Vielzahl von erhaltenen und teilweise sehr gut restaurierten Gebäuden und Anlagen als sehr sehenswert.

Die Ruinenanlagen von Machu Picchu erreicht man per Zug durch das Urubamba-Tal mit einer anschließenden kurzen Busfahrt, sofern man den sehr steilen, ca. 1-stündigen Aufstieg nicht wagen möchte. Bereits die Fahrt mit Inca Rail war aufgrund der neuen Landschaftseindrücke ein tolles Erlebnis.

Am ersten Tag haben wir uns den Hauptteil der Anlage angesehen. Die Baukunst der Inkas ist unheimlich faszinierend. Bis heute weiß niemand, wie die teilweise gigantischen Steine bearbeitet bzw. transportiert wurden. Etwas schade war, dass man die besondere Stimmung der Inkastätte aufgrund der enormen Menschenmassen kaum wirklich nachempfinden konnte. Wir waren alle froh, dass unser Guide Andrea über sehr umfangreiche Kenntnisse zur Inkakultur und zum damaligen Leben in der Anlage verfügte, so dass sie uns zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten führen und uns die entsprechenden historischen Hintergründe vermitteln konnte.

Am zweiten Tag erlebten wir dann doch relative Einsamkeit und Ruhe in der Anlage, da wir bereits sehr früh oben waren. Nach einer Wanderung, die uns zum Sonnentor führte, konnten wir den fantastischen Blick auf die gesamte Inka-Anlage, den Huayna Picchu und die dahinter liegenden Berge genießen.

Die letzte Nacht vor unserem Flug zum an der nördlichen Pazifikküste gelegenen Tumbes verbrachten wir wieder in Cusco, wieder im Hotel Cahuide. In diesem Hotel haben wir uns nicht so richtig wohl gefühlt, es war ziemlich unsauber und dunkel. Vielleicht gelingt es ja, für kommende Reisende ein anderes Hotel zu finden. [Anm. von DIAMIR: Ab 2016 gibt es einen verbesserten Reiseverlauf sowie höherwertige Unterkünfte]

Nach diesen spannenden und erlebnisreichen Tagen verabschiedeten wir uns von unserer Reisegruppe und machten uns auf den Weg nach Tumbes. Im weit außerhalb der Stadt liegenden Hotel La Posada de los Tumpis verbrachten wir unsere letzten Urlaubstage. Die Posada ist ein kleines, wunderschönes, direkt am Meer liegendes Hotel mit karibischem Flair. Herzliche Grüße an denjenigen, der es ausgesucht hat! Endlose einsame Sandstrände, Bekanntschaften mit Walen, Seelöwen und Meeresschildkröten waren ein erholsamer Abschluss unserer aufregenden Reise durch das Land der Inka.

Wir möchten uns bei allen, die an der Organisation und Durchführung dieser Reise beteiligt waren, bedanken. Dies gilt im Besonderen für unsere Reiseleiterin Andrea Kurz und unseren Fahrer Fredy. Mit ihnen hatten wir nicht nur eine kompetente und warmherzige Begleitung, sondern vor allem auch viel Spaß.

Andreas, Kerstin, Franziska und Richard / Grupo Inti

August 2015

  • Schilfinseln der Uros auf dem Titicacasee
  • Sonnenfest Inti Raymi auf Cuscos Hauptplatz
  • Sacsayhuaman bei Cusco
  • Colca Canyon-Trek
  • Ruinenanlage von Ollantaytambo
  • Blick auf Machu Picchu
  • Chachapoyas Kultur
  • Revash
  • Gocta Wasserfall

Peru – Mit DIAMIR in Perus Süden und Norden

Tobias und Sandra | 24.08.2014

18 Tage Kultur- und Naturrundreise vom 18.06. – 05.07.2014

Im Juni 2014 hieß es für uns: „Auf geht´s nach Peru!“. Wir hatten uns dieses Reiseziel wegen seiner tollen Landschaften, den Menschen und der alten Kulturen ausgesucht.

In einer kleinen Gruppe von vier Personen kamen wir nach langer Anreise in der Stadt Arequipa im Süden Perus an. Die Stadt wird von drei mächtigen Vulkanen umrahmt, von denen der Vulkan Misti noch aktiv ist. Noch am Anreisetag gab es eine interessante Führung durch die „weiße Stadt Perus“, denn große Teile sind aus vulkanischem Sillarstein erbaut.

Am nächsten Morgen ging es hinauf in das Andenhochland und zum ersten Mal wurde uns richtig bewusst, wie ausgedehnt und wunderschön dieses Areal ist. Nach dem ersten Kontakt mit Lamas, Alpakas und Vikunjas erreichten wir im Laufe des Tages den höchsten Punkt unserer Reise, den Patapampa-Pass auf 4.910 m Höhe – im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubend. Anschließend verließen wir die Passhöhe und fuhren hinab in das Colca-Tal und gelangten in das schöne Städtchen Chivay. Im benachbarten Dorf Coporaque ließen wir nach einer kleinen Wanderung zu Thermalquellen und einer Besichtigung von Chivay den Abend im Hotel ausklingen.

Der nächste Tag führte uns zu dem beeindruckenden Colca Canyon und dem Cruz del Condor, wo wir aus nächster Nähe die riesigen Andenvögel im Thermik-Flug beobachten konnten. Im Anschluss fuhren wir in das kleine Dorf Canocota und wanderten auf einem alten Inka Trail durch Teile des Colca-Canyons.

Am nächsten Morgen fuhren wir zunächst wieder hinauf auf den 4.910 m hohen Patapampa-Pass und anschließend auf einer längeren Strecke bis nach Puno am Titicacasee. Nach Bezug unseres Hotels schauten wir uns ein wenig die Stadt an. Am Nachmittag ging es hinaus auf den Titicacasee zu den schwimmenden Inseln der Uros. Es ist beeindruckend, wie die Uros auf ihren selbst erbauten Schilfinseln ihren Lebensalltag bewältigen.

Bereits am Folgetag verließen wir wieder den Titicacasee und hatten eine sehr lange Busfahrt vor uns, welche allerdings aufgrund der vielen Eindrücke sehr kurzweilig war. Nach einigen Zwischenstopps erreichten wir schließlich am Nachmittag die ehemalige Inkahauptstadt Cusco. Dort wurden wir gefühlt von halb Peru empfangen, denn aufgrund des Inti Raymi-Festes waren sehr viele Menschen aus allen Landesteilen angereist. Inmitten von Touristen, Besuchern, Einheimischen und Händlern besichtigten wir Teile der Stadt und sahen uns die bunten Volks- und Musikumzüge an.

Der nächste Tag stand ganz im Zeichen des Inti Raymi-Festes – dem Fest der Sonne zur Wintersonnenwende auf der Südhalbkugel. Nach dem Beginn der Feierlichkeiten am Sonnentempel und anschließend am Plaza de Armas fand auf der alten Inka-Tempelanlage Saqsaywaman die eigentliche Zeremonie statt – eine sehr interessante, farbenfrohe und beeindruckende Vorführung.

Ein neuer Tag brachte uns nun in das heilige Urubamba-Tal. Wir besichtigten zahlreiche alte Inkaanlagen wie Quenco, Tambomachay, Pisac und Ollantaytambo. Es ist fast unvorstellbar, wie die Inkas diese mystischen Anlagen mit ihren damaligen Möglichkeiten erbauen konnten – jeder Stein passt fugenlos perfekt auf den Nächsten. Ebenso faszinierend sind die guten Kenntnisse über Astronomie.

Sehr zeitig ging es am nächsten Morgen zum kleinen Bahnhof in Ollantaytambo, von wo wir nun endlich mit dem Zug zur weltberühmten Sehenswürdigkeit in Peru aufbrachen – Machu Picchu. Eine landschaftlich herrliche Zugfahrt führte uns immer weiter hinein in das grüner werdende Gebirge bis nach Aguas Calientes. Von dort ging es mit einem Bus über zahlreiche Serpentinen hinauf zur sehr gut erhaltenen Inka-Anlage. Kommt man dort oben an, steht man zunächst mit offenem Mund da. Man benötigt schon eine gewisse Vorstellungskraft, wie die Inkas es schafften, dort oben auf dem Bergrücken eine derartige Stadt zu errichten. Ebenso faszinierend ist die Tatsache, dass die Spanier diese Anlage nie entdeckten. Läuft man durch die bestens erhaltenen Gebäude und Tempel fühlt man sich fast wie in die damalige Zeit rückversetzt. Nach Besichtigung sämtlicher Anlagenteile liefen wir noch auf dem alten Inka Trail zur kleinen Inkabrücke und anschließend zum Sonnentor. Auf diesen Wegen hat man hervorragende Blicke auf die Anlage, deren einrahmende Berge und das tief eingeschnittene Tal des Urubamba-Flusses. Den Abend verbrachten wir in dem quirligen Aguas Calientes.

Bereits am folgenden Morgen hieß es wieder Abschied nehmen von Machu Picchu und es ging mit dem Zug zurück nach Ollantaytambo. Von dort gelangten wir dann mit dem Bus wieder nach Cusco. Wir hatten nun noch einmal Gelegenheit, uns die Stadt näher anzuschauen, bevor es am Abend hieß, Abschied von unseren beiden Begleitern zu nehmen. Unsere Wege trennten sich am nächsten Tag. Wir flogen in den Nordteil Perus, sie nach Bolivien.

Von Cusco ging es tags darauf mit zwei Inlandsflügen über Lima nach Tarapoto im Norden. Von dort hatten wir dann noch eine gut 6-stündige Fahrt mit öffentlichem Bus zu überstehen. Wir befanden uns nun im wesentlich grüneren Teil Perus. Ein langer Anreisetag bis nach Chachapoyas ging spät abends zu Ende.

Am nächsten Morgen begann ein wunderschöner Ausflug mit unserem neuen Guide und Fahrer. Von Chachapoyas fuhren wir zunächst entlang des Utcubamba-Flusses und später auf einer teilweise abenteuerlichen schmalen Bergstraße hinauf bis auf ca. 3.000 m. Dort oben gelangten wir schließlich zur Festung Kuelap. Diese Festung wurde von den Chachapoya, auch Wolkenmenschen oder Nebelkrieger genannt, erbaut. Die Anlage ist wegen ihrer Größe sehr beeindruckend. Vor allem die strategisch geplanten engen Zugänge und die vielen Grundmauern der ehemaligen Rundhäuser faszinierten uns. Leider steht die Anlage etwas im Schatten von Machu Picchu und verfällt immer mehr. Teile der Mauern müssen schon abgestützt werden. Am Abend fuhren wir in das kleine Dorf Leymebamba.

In Leymebamba sahen wir uns am darauf folgenden Tag das wirklich sehenswerte Museum mit Funden der Chachapoya-Kultur an. Insbesondere die sehr gut erhaltenen Mumien, welche man an den umliegenden Berghängen entdeckte, sind beeindruckend. Anschließend fuhren wir mit dem Auto nach Puente Thomas und von dort noch ein Stück Bergstraße hinauf. Nun hieß es gut 2 Stunden einen Bergpfad hinauf zu steigen, bis wir schließlich die Mausoleen von Revash erreichten. Unter einem Felsüberhang am Berghang hatte die Revash-Kultur, welche sich parallel zu den Chachapoya entwickelt hatte, hausähnliche mehrfarbige Grabkammern erbaut. Ein sehr mystischer Ort, denn wir waren mit unserem Guide die einzigsten Besucher. Nach der Rückfahrt ließen wir den Abend in einer der unzähligen Bars in Chachapoyas ausklingen.

Am dritten Tag im Norden Perus ging es mit unserem Guide zu einem atemberaubenden und imposanten Naturschauspiel. Wir fuhren zunächst in das kleine Dorf Cocachimba. Von dort ging es zu Fuß einen wunderschönen dschungelähnlichen Weg entlang gut 2 Stunden bis zur Lagune des Gocta-Wasserfalls. Dieser Wasserfall misst 771 m Höhe und ist damit einer der höchsten Wasserfälle der Welt. An der Lagune ließen wir die Gischt auf uns einwirken. Nach der Rückfahrt hieß es am Abend leider schon wieder Abschied nehmen von unserem Guide.

Am nächsten Morgen fuhren wir auf einer schönen Straße durch die gebirgige Landschaft bis nach Moyobamba. Dort hatten wir die Gelegenheit, einen Orchideen-Garten anzuschauen. Zahlreiche Orchideenarten waren zu sehen und außerdem viele Kolibris zu beobachten.

Der nächste Tag führte uns zurück nach Tarapoto, wo wir Gelegenheit hatten, uns die Ahuashiyacu-Wasserfälle anzusehen. Diese sind jedoch nicht mit dem imposanten Gocta-Wasserfall zu vergleichen. Den letzten Abend unserer Reise ließen wir im Hotel ausklingen.

Am Vormittag des nächsten Tages ging es dann zum Flughafen von Tarapoto, von wo wir unsere lange Rückreise über Lima und Madrid antraten und schließlich wohlbehalten wieder in Deutschland eintrafen.

Ein wunderschöner Urlaub mit wahnsinnig tollen Eindrücken und Erlebnissen war nun leider zu Ende. Dieses Land wird bei uns jedoch unvergesslich bleiben. Wir können es nur jedem interessierten Weltenbummler weiter empfehlen!

Tobias und Sandra

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