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Termine2019-08-26T12:19:05+01:00

Morgenland aus Tausendundeiner Nacht

Usbekistan

Der Wüstenstaat mit der großartigsten islamischen Baukunst in ganz Mittelasien und sein fruchtbares Ferganatal

4.5 /5
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  • Inklusive Flüge
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Informationen zu Ihrer Reise

Diese Reise entführt Sie zu den großartigsten Zeugnissen islamischer Architektur und in die Handelsmetropolen an der Seidenstraße. Erleben Sie die quirligen Oasen inmitten der Wüsten Kysylkum und Karakum, wo sich einst schwer beladene Kamelkarawanen ihren Weg bahnten.

Die blauen Kuppeln der Seidenstraße

Tauchen Sie in das Treiben dieses orientalischen Landes ein. Ob vor dem Registan von Samarkand oder bei der Besichtigung der Altstadt von Buchara, die schiere Anzahl und prächtige Ausstattung der Bauwerke ist überwältigend. Eine Nacht verbringen Sie in einer traditionellen Jurte in der Wüste Kysylkum und erleben den Sternenhimmel aus „1001 Nacht“ am knisternden Lagerfeuer mit musikalischer Untermalung durch einen Akyn, einen Folkloresänger.

Wüste, Jurten und Basare

Lassen Sie sich begeistern von den lebhaften Basaren Zentralasiens, wo sich noch heute Spuren der Herrscher aus glanzvollen Zeiten entlang der Seidenstraße finden. Unsere Reise bietet immer wieder Zeit zur freien Verfügung. Wenn schließlich über den Plätzen der Städte die Sonne versinkt, die Lichter angehen und alles still wird, weht noch immer ein Hauch von Seidenstraße durch die Gassen.

Stippvisite im Ferganatal – bei uns bereits inklusive

Der Ausflug ins fruchtbare Ferganatal sollte auf keiner Usbekistan-Reise fehlen. Erfahren Sie mehr über das traditionelle Kunsthandwerk Usbekistans, über die Geschichte der Baumwollproduktion und die Geheimnisse der Seidenspinnerei, bevor Sie mit dem Schnellzug zurück in die Moderne Taschkents reisen.

Höhepunkte

  • Islamische Baukunst: Moscheen, Medresen und Mausoleen
  • Zauber des Orients in Samarkand und Buchara (UNESCO)
  • Karawanenfeeling: Jurtenlager am See Aidarkul
  • Chiwa (UNESCO) – ein lebendiges Freilichtmuseum

Das Besondere dieser Reise

  • Usbekistan ausführlich mit Zeit zum Durchatmen
  • Baumwolle, Seide und Kunsthandwerk im Ferganatal

Verlauf Ihrer Reise

1. Tag: Anreise

Flug nach Taschkent und Transfer ins Hotel. Übernachtung im Hotel.

2. Tag: Taschkent – Urgentsch – Chiwa 1×(F/A)

Bereits am Morgen verlassen Sie die Hauptstadt und fliegen weit in den Westen nach Urgentsch. Von hier fahren Sie in die Wüstenstadt Chiwa. Im Inneren der Altstadt Itschan-Kala (UNESCO-Weltkulturerbe) finden sich ausschließlich historische Gebäude: das Mausoleum Pachlavan-Machmud, die Medrese, das Minarett Islam-Hodsha, mehrere Karawansereien und das Stadttor Palvan-Darvosa. Sie besichtigen die Residenz des Khans Kunja-Ark, das Minarett Kok-Minor, die Medresen Muchammad Amin-Khan und Muchammad Rachim-Khan sowie das Minarett und die Moschee Dshuma. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 1h, 30 km).

3. Tag: Stadtbesichtigung in Chiwa 1×F

Wenn Sie auf der heutigen Stadtbesichtigung durch die Gassen Chiwas schlendern, fühlen Sie sich in eine längst vergangene Zeit zurückversetzt. Prächtig ausgestattete Bauwerke gilt es zu bestaunen. Die mächtigen Eingangsportale der Moscheen zeugen vom Reichtum der Oase, als reich beladene Kamelkarawanen hier Halt machten. Besonders dominant ist das bunte und nur 28 m hohe Stummelminarett, das dem Stadtkern seine unverwechselbare Prägung gibt. Am Abend stehen Sie zum Sonnenuntergang auf der mächtigen Stadtmauer und blicken über all die Gebäude, die Sie besucht und bestaunt haben. Übernachtung wie am Vortag.

4. Tag: Chiwa – Buchara 1×(F/M)

In den kühlen Morgenstunden beginnt die lange Fahrt durch die Wüste Kysylkum nach Buchara. Sie überqueren den berühmten Amurdarja. Mittagspicknick. Gegen Abend erreichen Sie das sagenumwobene Buchara. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 9h, 450 km).

5. Tag: Buchara Besichtigungstour 1×(F/A)

Zwei ganze Tage haben Sie Zeit, die mehr als 2300 Jahre alte Stadt (UNESCO-Weltkulturerbe) zu entdecken. Die meisten Sehenswürdigkeiten sind gut zu Fuß erreichbar. Lassen Sie sich durch die Gassen der Stadt treiben, bestaunen, riechen, schmecken und fühlen Sie den Zauber aus „1001 Nacht“. Eine unbeschreibliche Dichte an Palästen, Moscheen und Medresen erwartet Sie. Das älteste Bauwerk Zentralasiens, das Mausoleum der Samaniden, steht hier ebenso, wie das 45 m hohe Minarett Kalan, das wie ein Leuchtturm den Karawanen Orientierung gab. Am Abend Folkloreveranstaltung. Übernachtung wie am Vortag.

6. Tag: Buchara Besichtigungstour 1×F

Die überkuppelten Gewölbe und Gassen der Goldschmiede und der Mützenmacher sind Ihr erstes Ziel. Es wird geschaut, verglichen und gefeilscht, bis die Waren endlich den Besitzer wechseln. Die Düfte der Gewürze und die Farbenpracht der kunstvoll aufgeschichteten Obstvielfalt betören die Sinne. Im historischen Stadtzentrum entspannen Sie im Labi Hauz bei einer Tasse Tee an einem kühlenden Wasserbecken. Dabei beobachten Sie usbekische Männer, die im Schatten der großen Bäume in ihre Brettspiele vertieft sind. Der Besuch des wundervollen kleinen Bauwerks Tschor Minor beschließt Ihre Besichtigungstour. Am Abend erwartet Sie einen Probe der usbekischen Weine. Übernachtung wie am Vortag.

7. Tag: Buchara – Gishduvan – Nurata – Aidarkul 1×(F/A)

Sie verlassen Buchara und fahren zunächst in die kleine Stadt Gishduvan. Unterwegs besichtigen Sie die ehemalige Sommerresidenz des letzten Emirs von Buchara. Nach Ankunft besuchen Sie eine Keramikwerkstatt und das dazugehörige Museum. Weiterfahrt nach Nurata zu den Ruinen der alten Festung. Anschließend setzen Sie Ihre Fahrt zum Aidarkul-See fort. Freuen Sie sich auf die Jurtenübernachtung, der traditionellen Behausung der Nomaden. Nach dem Abendessen lauschen Sie am Lagerfeuer usbekischen Liedern, die von einem Akyn (Folkloresänger) vorgetragen werden. Übernachtung in einer Jurte. (Fahrzeit ca. 5-6h, 380 km).

8. Tag: Aidarkul – Samarkand 1×(F/M)

Am Vormittag können Sie sich im Kamelreiten probieren. Später erfolgt die Weiterfahrt zum Aidarkul-See, der zu einem erfrischenden Bad einlädt. Mittagspicknick am See. Gegen Abend erreichen Sie Samarkand, die wohl berühmteste Stadt der Seidenstraße. Mit etwas Glück erleben Sie einen fotogenen Sonnenuntergang am Registan, dem weltbekannten Platz der Stadt. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 5h, 300 km).

9. Tag: Samarkand Besichtigungstour 1×(F/A)

Der ganze Tag steht für die vielen Sehenswürdigkeiten der über 2700 Jahre alten Stadt (UNESCO-Weltkulturerbe) zur Verfügung. Samarkand gilt als Perle des Orients. Dass dies nicht übertrieben ist, erkennen Sie, wenn Sie auf dem Registan stehen. Dieser sagenhafte Platz ist eingerahmt von einem einzigartigen Ensemble der Medresen Ulugbek, Tilla-Kori und Scher-Dor. Jede für sich ist ein Meisterwerk orientalischer Baukunst – reich verziert mit filigran gearbeiteten Mosaiken, die in scheinbar unendlich vielen Blautönen erstrahlen. Sie atmen den Hauch des Orients und der Märchen aus „1001 Nacht“. Weitere Besichtigungspunkte sind der alte Basar, der Mausoleenkomplex Schachi-Sinda und das Mausoleum Gur-Emir. Übernachtung wie am Vortag.

10. Tag: Samarkand – Freizeit, Kochkurs oder Schachrisabz 1×F

Der Tag steht Ihnen für eigene Erkundungen in Samarkand zur freien Verfügung. Optional (Extrakosten) bekommen Sie bei einem Kochkurs eine Einführung in die usbekische Küche und bereiten gemeinsam die traditionelle Reisspeise Plov zu. Oder Sie entscheiden sich für einen Tagesausflug nach Schachrisabz, der Geburtstadt Timurs. Hier hat der große Herrscher und Feldherr seine Sommerresidenz errichten lassen. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrzeit Tagesausflug Schachrisabz ca. 3-4h, 160 km).

11. Tag: Samarkand – Taschkent 1×F

Wie schon in Buchara, haben Sie auch in Samarkand Zeit an die schönsten Plätze zurückzukehren oder Neues zu entdecken. Am Nachmittag Transfer zum Bahnhof und Zugfahrt nach Taschkent. Transfer ins Hotel und Übernachtung. (Fahrzeit ca. 2-3h).

12. Tag: Fahrt ins Ferganatal 1×(F/A)

Nach dem zeitigen Frühstück besichtigen Sie während einer Rundfahrt mit Stopps einige Sehenswürdigkeiten von Taschkent. Neben den Theaterplatz sehen Sie auch Denkmäler der Stadt: die Medrese Barak-Khan, die Moschee des Goldenen Scheichs, das Mausoleum Kaffal-Schaschi und die Medrese Abukassym. Später fahren Sie über den Kamtschik-Pass (2520 m) ins Ferganatal. Unterwegs Stopps an den kleinen Märkten bzw. Fotopausen. Ihr erstes Ziel ist Kokand, dem einst eine Schlüsselposition am Eingang des Ferganabeckens zukam. Sie besuchen den Palast des Khans, der durch seinen großen Reichtum an verschiedenen dekorativen Verfahren und Materialien besticht. Gegen Abend geht es weiter nach Fergana, dem administrativen Zentrum. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 5-6h, 350 km).

13. Tag: Unterwegs im Ferganatal 1×(F/M)

Auf Ihrem Tagesausflug besichtigen Sie eine Keramikwerkstatt in Rischtan. Der Meister führt Sie zur Tongrube und berichtet ausführlich, wie der Rohstoff vorbereitet wird. Auch eine Demonstration der eigentlichen Herstellung der Keramik wird nicht fehlen. Sie besuchen weitere Handwerker, bevor im Haus des Keramikmeisters das Mittagessen serviert wird. Rückfahrt nach Fergana. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrzeit ca. 2h, 100 km).

14. Tag: Fergana – Zarkent – Margilan – Taschkent 1×F

In Zarkent besuchen Sie ein originelles Teehaus, eine Tschaichana. Unterwegs machen Sie Halt am Fergana-Kanal, der von 1939-40 errichtet wurde und heute eine der Hauptwasseradern für die Felder im weitläufigen Tal darstellt. Besuch einer originellen Tschaichana (Teehaus). Teetrinken bzw. Fotopause. Weiterfahrt nach Margilan und Besuch einer Seidenfabrik, wo die ganze Produktion bis zur fertigen Seide demonstriert wird. Beim Schlendern über den Basar entdecken Sie viele Fotomotive und das eine oder andere Souvenir. Transfer zum Bahnhof in Margilan. Im Schnellzug reisen Sie wieder nach Taschkent. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 6h, 370 km).

15. Tag: Abreise 1×F

Am frühen Morgen Fahrt zum Flughafen und Rückflug.

(F) = Frühstück, (M) = Mittagessen, (L) = Lunchpaket, (A) = Abendessen

Leistungen zu Ihrer Reise

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt nach Taschkent und zurück mit Usbekistan Airways oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class
  • Deutsch sprechende Reiseleitung
  • Inlandsflug Taschkent – Urgentsch in Economy Class
  • alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • Weinprobe in Buchara
  • Zugfahrten Samarkand – Taschkent und Margilan – Taschkent
  • alle Eintritte laut Programm
  • Reiseliteratur
  • 13 Ü: Hotel im DZ
  • 1 Ü: Jurte (Gemeinschafts-WC/Dusche)
  • Mahlzeiten: 14×F, 3×M, 5×A

Nicht in den Leistungen enthalten

  • nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • optionale Ausflüge
  • Foto- bzw. Videogenehmigungen
  • Trinkgelder
  • Persönliches

Hinweise & Zusatzinformationen zu Ihrer Reise

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 4, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Übernachtung im Jurtencamp
Meist befinden sich ca. zehn und mehr Jurten im Camp. In einer Jurte schlafen ca. zwei bis max. sechs Personen, übernachtet wird in Betten. In den Jurten gibt es Strom und Trinkwasser. Die Toiletten und Waschbecken (keine Duschen) befinden sich außerhalb der Jurten. Nachts können die Jurten beheizt werden.

Zugfahrt Samarkand-Taschkent
Tickets für den „Afrosiab“ können wir zu keiner Zeit garantieren. Das Kontingent an Tickets für Reiseagenturen ist äußerst begrenzt und nicht reservierbar. Wir nutzen daher auch den Zug „Shark“ bzw. behalten uns vor, Transferfahrzeuge einzusetzen.

Anforderungen

Für diese Reise sind keine besonderen körperlichen Voraussetzungen erforderlich. Sie müssen sich aber auf trockenes und heißes Klima und zum Teil lange Fahrstrecken einstellen.

Karte Ihrer Reise

  • Samarkand Registan Innenhof
  • Samarkand Straßenszene
  • Samarkand Registan Ornamentik
  • Samarkand Registan Medrese Ulugbek
  • Samarkand Registan
  • Samarkand Basar Teppichhändler
  • Afrosiab Schnellzug
  • Essen Gastfreundschaft
  • See in den Chimgan-Bergen im Norden Usbekistans
  • Samarkand Nekropole Totenstadt Shakhi-Zinda

Usbekistan: Sowjet-Schick am Plattenbau und die blauen Kuppeln der Seidenstraße

Michél Pretzsch | 22.10.2019

Für mich als alten Südostasien-Reisenden war Zentralasien immer wie die grobe fette Salami auf der Schlachteplatte. Ich war den feinen Geschmack der Edelsalami gewohnt und wähnte mich bei deren Genuss immer in einem bekannten, angenehmen Gefühl. Doch erwischte ich aus Versehen einmal die „Grobe“, fiel sofort der ehrliche, intensive Geschmack auf und ich wunderte mich, weshalb ich mich nicht eher zu probieren getraut hatte. Ja, so lässt sich mein erster Besuch in Zentralasien am besten beschreiben: etwas rauer, etwas gröber aber eben unheimlich ehrlich, intensiv und verdammt interessant.

Die blauen Kuppeln der Seidenstraße waren es nun, die mich letztlich lockten und „zur Groben“ greifen ließen. Usbekistan, der Wüstenstaat im Herzen des asiatischen Kontinents, wurde mein Einfallstor in diese neue Welt. Ein schöner Einstieg, wie sich schnell herausstellen sollte.

Die ehemalige Sowjetrepublik präsentiert sich in der Hauptstadt Taschkent entspannt großstädtisch – ein wenig wie unsere DIAMIR-Heimatstadt Dresden – und bezaubert mit einzigartigen Relikten sozialistischer Architektur. Allein der gewaltige, mit feiner Stahlbetonornamentik verzierte 17-Geschosser des Hotel Uzbekistan im Stadtinneren lässt erahnen, in welchen Dimensionen die UdSSR einst dachte. Noch heute hallt hier der Ruf einer längst vergangenen Zeit durch die Zimmer, auch weil das Warmwasser ab Etage 10 schon als rares Gut bezeichnet werden kann.

Auf den Straßen flitzen flott überladene Ladas herum und die Metrostationen Taschkents verzaubern mit imposanten Sowjetmosaiken, während der Bahnverkehr im Land bereits im 21. Jahrhundert angekommen ist. Mit bis zu 220 Stundenkilometern verbindet der Afrosiab-Schnellzug die Hauptstadt mit der Wüstenmetropole Samarkand. Im Herzen der Stadt weicht hier der Plattenbau filigranen Reliefs an Medresen, Mausoleen und Nekropolen. Die zahlreich verzierten Bauwerke entlang der alten Seidenstraße wurden teils aufwendig rekonstruiert und beim Streifzug über den Registan-Platz oder durch die Gänge Schah-I-Zindas lässt sich die Bedeutung dieses einzigartigen Handelsweges zwischen Ost- und West nur erahnen.

Ein Tag in Usbekistan endet meist mit dem Nationalgericht Plov, schmackhaftem Schaschlik und gern auch mit einem Wodka in der Sauna und in Hotelzimmern, die von orientalischer Kulisse bis hin zu golden-rosa DDR-Romantik ebenfalls eine große Spanne abdecken. Zentralasien ich bin bereit für das nächste –ISTAN …

  • Samarkand Registan Koranschule
  • Dünenlandschaft Karakum
  • Familie in Wüste Karakum
  • Samarkand Registan
  • Buchara Handwerk Kalligraphie
  • Buchara Hauptplatz Labi Hauz
  • Buchara Kalan Minarett

Usbekistan – Land und Leute

Franziska Timmel | 06.08.2014

Usbekistan – Morgenland aus „Tausendundeiner Nacht“

Für alle Zentralasien- und Usbekistaninteressierte: Hier gibt es schöne Bilder fürs Auge zu entdecken!

  • Medrese und Mausoleum mit typisch blauen Kuppeln
  • Brot backen
  • Junge Mädchen auf dem Basar
  • Jurte in Usbekistan
  • Chiwa Ichan-Kala Stadtmauer
  • Ulugbek und seine Sternenforscher
  • Seidenstraße
  • Auf dem Basar
  • Die Berge von Chimgan
  • Ausritt mit dem Kamel
  • Melonenmarkt
  • Typisch blaue Kacheln
  • Fahrzeug aus alten Zeiten
  • Koranschule Portal
  • Frauengruppe
  • Innenleben einer Medrese

Usbekistan – Zwischen Tradition und Moderne

Frank Boettcher | 18.08.2013

Kurzbericht Usbekistan „Morgenland aus 1001 Nacht“ (USBKUL) August 2013

Mit Uzbekistan Airways ging es in 5,5 h nach Taschkent. Die Gruppe ist recht jung, ich liege gut im Durchschnitt. Wir wohnen im größten Hotel der Stadt, dem Uzbekistan. Leider ist der Blick aus den Zimmern zur Stadtseite im 10. Stock durch die sozialistische Betonkonstruktion verbaut. Die Stadt selbst wirkt völlig surreal. Das wird sicher eine spannende Zeit. In Taschkent selbst besichtigen wir die sozialistischen Paläste und Plattenbauten. Die Bauwerke in der Altstadt wie die vielen Moscheen sind im schlimmen Zustand. Der Markt von Taschkent ist riesig, wo fast alles angeboten wird. Am Nachmittag mache ich mich selbst auf den Amir Timur Platz zu entdecken und die dahinterliegende Fußgängerzone. Später am Tag geht es dann per Inlandsflug nach Urgentsch und weiter nach Chiwa.

Die Stadt hat einiges zu bieten. Beeindruckend ist die 2 km lange Stadtmauer, welche die Altstadt umrahmt sowie die vielen Medresen, Museen, Mausoleen, Handwerksbetrieben und Plätze. Gegessen wird meist in Teehäusern; die Atmosphäre hier ist einzigartig.

Auch besteigen wir das hohe Minarett der Altstadt und können bereits das muntere Treiben außerhalb der Stadtmauern begutachten. Nach Chiwa führt die Reise weiter Buchara. Neben den innerstädtischen Sehenswürdigkeiten schauen wir uns den Sommerpalast des letzten Emirs an. Auch ein alte Keramikwerkstatt gehört dazu. An den Nachmittag müssen wir auf Grund der Hitze stets eine Siesta einlegen, aber wenn nicht im Urlaub, wann denn dann?! Trotzdem möchte ich während meines Aufenthalts hier noch einiges sehen und ziehe alleine los – auch an unserem „freien Tag“. Ich starte in der Neustadt, vorbei am Stadion, der Usbekischen Telecom, Uni-Gebäuden und anderen sozialistischen Großbauten. Am Subbotnik sind die Menschen jedoch auf den Straßen unterwegs; es ist Großputztag. Nun gut, aber vielleicht muss sich der all abendliche Wodka auch erst verdient werden.

Nach ein paar Tagen in den Städten Usbekistans beginnt die Zeit in der Einsamkeit der Steppe und im Jurtencamp. Im Umkreis von mehreren hundert Kilometern findet sich Nichts. Nach dem ersten Tee im Nirgendwo ging es zum Kamelausritt, sehr schwankend! Der Sonnenuntergang anschließend war zauberhaft, besonders auch wegen der Stille hier. Den folgenden Tag konnten wir weiterhin die Ruhe auf uns wirken lassen bei einem ausgedehnten Bad im See des Chimgan. Erdhörnchen beobachteten uns neugierigen Blickes und so machten wir uns wieder auf, die Zivilisation zurück zu erobern. Das nächste Ziel war Samarkand. Im Blickpunkt hier lagen das Timur-Mausoleum und der Registan. Letzteren konnten wir auf Grund des Besuchs des Präsidenten erst einen Tag später besichtigen. Die Zeit dazwischen überbrückten wir mit Tee, Wodka und gutem Essen. Gut das wir so flexibel sind. Und so kamen wir auf unserer Rundreise rundum zufrieden wieder in Taschkent am Ende an. Der letzte Ausflug zeigte sich noch einmal sportlich. Ab ging es in die Berge des Tienschan-Gebirges. Die Gruppe wanderte hier auf den Hausberg. Ein gelungener Abschluss für eine Kulturreise, die faszinierende Bilder im Kopf zurück lässt.

Den ausführlichen Reisebericht von Frank Böttcher zu seiner Usbekistanreise mit DIAMIR Erlebnisreisen gibt es als Download hier!

  • Taschkent, Xasti Imom Komplex
  • Shahrisabz
  • Samarkand Shohizinda
  • Samarkand Registan
  • Buchara
  • Chiwa
  • Margilan
  • Samarkand Bibi Khanum
  • Buchara, Nadir Devon Begi
  • Buchara, Miri-Arab
  • Buchara, Kalon
  • Buchara, Bolo Hauz
  • Fleischhändler in Margilan
  • Andishan
  • Buchara, Samaniden

Usbekistan – Wechselhafte Geschichte und bezaubernde Menschen

Detlef Kirste | 25.11.2011

25 Tage à la carte nach Usbekistan

Die Reise war in jeder Hinsicht ein voller Erfolg. Sie war sehr vielseitig, interessant und trotzdem auch erholsam. Es hat alles bestens geklappt von der Abholung vom Flughafen (mit Begleitung durch alle Kontrollen) bis zur Verabschiedung am letzten Tag an der ersten Kontrolle am Flughafen.


Usbekistan ist ein wirklich zu empfehlendes Reiseziel. Das Land kann auf eine spannende und wechselhafte Geschichte zurückblicken, es ist absolut sicher zu bereisen und die Menschen sind einfach bezaubernd.

Besonders möchten wir unseren Reiseleiter, Herrn Ilholm Ergaschov, loben. Er war absolut verlässlich und fürsorglich. Bei einer Magen- Darmverstimmung war er sofort mit allen möglichen usbekischen Hausmitteln zur Stelle und hat im Hotel Schonkost zubereiten lassen. Außerdem hat er das Programm der Stadtführungen so flexibel geändert, dass es nicht zu anstrengend wurde, uns aber trotzdem nichts entgangen ist.

Bei der Restaurantauswahl hat er immer einen sehr guten Geschmack bewiesen. Da wir Halbpension hatten, wurden wir an den meisten Abenden in die besten Restaurants der jeweiligen Städte gebracht, wo wir mit den leckersten Speisen verwöhnt wurden. Das Mittagessen haben wir unterwegs in verschiedenen Teestuben zu uns genommen, wo kaum Touristen gegessen haben, und dadurch die typisch usbekischen Speisen noch unverfälscht lecker sind.

Herr Ergaschov hat uns auch angeboten, am letzten Tag in Taschkent Ballettkarten zu besorgen, und die Hin- und Rückfahrt zu organisieren.

Kooperieren Sie weiter mit ihrem Partner in Usbekistan, dann werden Sie auch in Zukunft zufriedene Kunden haben!!!

Viele Grüße Detlef Kirste

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