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Termine2019-08-26T12:19:05+01:00

Mount Meru, Kilimanjaro und Safari

Tansania

Trekking auf die höchsten Berge und wilde Tiere auf Safari

4.5 /5
Neu
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5220 EUR

  • Inklusive Flüge
  • 6-14 Teilnehmer
  • 20 Tage
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Informationen zu Ihrer Reise

Mount Meru (4566 m)

Einen fantastischen Ausblick auf den benachbarten „großen Bruder“ haben Sie von hier aus und können dünne Höhenluft schnuppern. Der zweithöchste Berg Tansanias liegt im tierreichen Arusha-Nationalpark. Begleitet von einem erfahrenen Wildhüter genießen Sie ein großartiges Natur- und Bergerlebnis und akklimatisieren sich zugleich für die anschließende Besteigung des Kilimanjaro! Vorbei an Büffeln, Giraffen und Colobusaffen führt ihr Weg durch die botanische Wunderwelt des Bergnebelwaldes bis hinauf in den felsigen Gipfelbereich und zum höchsten Punkt des gigantischen Vulkankraters.

Kilimanjaro (5895 m)

Eindrucksvoll erhebt sich das Massiv mit fast 6000 m aus der flachen Steppe Afrikas, gekrönt vom Eis des Kibo. Im üppigen Regenwald unweit der Mandara-Hütte trifft man oft auf die markanten, schwarz-weißen Colobusaffen. In größerer Höhe beeindrucken dann sowohl die skurrilen Formen der Riesensenezien und Lobelien, als auch die weite Hochebene zwischen Mawenzi und Kibo, bevor Sie unter unzähligen Sternen dem höchsten Punkt des schwarzen Kontinents entgegensteigen. Auf dem Weg zur letzten Hütte hat man schließlich einen fantastischen Blick auf Kibo und Mawenzi. Leicht ist keiner der Wege auf den Kilimanjaro, doch bieten Ihnen die Berghütten auf der Marangu-Route ein Bett und ein Dach über dem Kopf. Möglich ist auch die Wahl einer anderen Route.

Große Tiermigration in der Serengeti

Afrikas wilde Tiere – elegante Raubkatzen, majestätische Elefanten, stolze Giraffen und die größte Tierwanderung der Welt erwarten Sie im wohl bekanntesten Nationalpark unserer Erde: in der Serengeti! Im Safarifahrzeug die Weite der Savannen erkunden und dabei die einmalige Tierwelt erleben, das ist der Wunsch aller Safarifans, der auf dieser Reise in Erfüllung geht. Der Tarangire-Nationalpark besticht durch monumentale Baobabs und große Elefantenherden. Der weltberühmte Ngorongoro-Krater brilliert mit seiner unfassbar hohen Dichte an Wildtieren und der Manyara-See mit zahlreichen Flamingos, Antilopen und Flusspferden. Der Lake-Manyara-Nationalpark ist außerdem für seine baumkletternden Löwen bekannt, die man mit etwas Glück im Geäst entdecken kann. Genießen Sie die Abende am Lagerfeuer im naturnahen Safari Camp mitten in der Wildnis, die von der untergehenden afrikanischen Sonne in warmes Licht getaucht ist.

Höhepunkte

  • Akklimatisierung am Mount Meru (4566 m)
  • Trekking auf Afrikas höchsten Gipfel, den Kilimanjaro
  • Atemberaubende Tierwelt im Ngorongoro-Krater und in der weltbekannten Serengeti

Das Besondere dieser Reise

  • Tansanias Höhepunkte: Trekking, Safari und Sansibar in fünf Varianten flexibel zu kombinieren

Verlauf Ihrer Reise

1. Tag: Anreise

Am Abend Flug nach Tansania.

2. Tag: Ankunft in Moshi 1×A

Ankunft am Kilimanjaro Airport und Transfer (ca. 1h) zum zweckmäßigen Bergsteigerhotel (mit Pool, Gepäckaufbewahrung, Internet) in Moshi (ca. 880 m). Am späten Nachmittag findet das Einweisungsgespräch für die bevorstehende Bergbesteigung statt. Übernachtung im Springlands Hotel.

3. Tag: Miriakamba-Hütte 1×(F/M (LB)/A)

Nicht benötigtes Gepäck wird im Hotel deponiert. Eine kurze Fahrt bringt Sie zum Arusha NP, wo Sie Ihren Guide und die Träger treffen. Aufstieg durch Savanne und wunderschönen Bergnebelwald zur Miriakamba-Hütte (2514 m). Unterwegs sind zahlreiche Tierbeobachtungen möglich. Von der Hütte hat man bei gutem Wetter einen herrlichen Blick zum Kilimanjaro. Übernachtung in der Miriakamba-Hütte. (Gehzeit ca. 5-6h, 14km, 950 m↑).

4. Tag: Saddle-Hütte 1×(F/M (LB)/A)

Aufstieg zur Saddle-Hütte auf 3570 m. Oberhalb des Waldgürtels wachsen riesige Erika-Sträucher und wunderschöne Fackellilien. Mehrfach wird kurz der Blick auf den Kilimanjaro frei. Am Nachmittag bietet sich der kurze Aufstieg zum Little Meru (200 Hm) zur besseren Akklimatisation an (optional). Übernachtung in der Saddle-Hütte. (Gehzeit ca. 4-5h, 7km, 1050 m↑).

5. Tag: Socialist Peak – Miriakamba-Hütte 1×(F/M (LB)/A)

Aufbruch zum Gipfel gegen ein Uhr morgens. Der Weg ist anspruchsvoll und nicht zu unterschätzen. Über mehrere steile Anstiege erreicht man schließlich den Socialist Peak (4566 m). Es bietet sich ein fantastischer Rundblick, u.a. auch auf den Kilimanjaro. Je nach Auslastung der Unterkünfte Abstieg zur Miriakamba-Hütte für diese Übernachtung. (Gehzeit ca. 12-14h, 13km, 1000 m↑ 2050↓).

6. Tag: Abstieg, Fahrt nach Moshi 1×(F/M (LB)/A)

Beim Abstieg zum Momella Gate ist ein Abstecher zu einem sehenswerten Wasserfall möglich. Am Gate verabschieden Sie sich von Ihrer Begleitmannschaft und werden zum Hotel zurückgebracht. Übernachtung im Springlands Hotel. (Gehzeit ca. 4-5h, 6 km, 950 m↓).

7. Tag: Erholung 1×(F/A)

Tag zur freien Verfügung. Sie können am Pool entspannen oder optional verschiedene Tagesausflüge unternehmen (Buchung am Vortag, Bezahlung vor Ort). Am Nachmittag kommen diejenigen im Hotel an, die erst zur Kilimanjarotour zur Gruppe stoßen. Abends Einweisungsgespräch für die bevorstehende Kilimanjarobesteigung. Übernachtung wie am Vortag.

8. Tag: Mandara-Hütten 1×(F/M (LB)/A)

Fahrt zum Marangu Gate auf ca. 1840 m, wo Sie die Träger treffen. Die erste Etappe führt durch den Regenwaldgürtel. Riesige Farne und bemooste Urwaldriesen wechseln mit den besonders typischen, prachtvollen Hagenia-Bäumen. Übernachtung in den Mandara-Hütten auf ca. 2720 m. (Gehzeit ca. 4h, 7 km, 880 m↑).

9. Tag: Horombo-Hütten 1×(F/M (LB)/A)

Sie lassen den Regenwald hinter sich und wandern auf guten Wegen durch eine malerische Hochmoor- und Heidelandschaft mit vielen Blumen und Elefantengras. Der Weg ist leicht ansteigend, teilweise sogar fast eben. Bei schönem Wetter haben Sie einen guten Blick auf Kibo und Mawenzi. Bald sehen Sie die ersten imposanten, skurrilen Riesensenezien, die an Ostafrikas Bergen endemisch sind. Übernachtung in den Horombo-Hütten (3730 m). (Gehzeit ca. 6h, 11km, 1000 m↑).

10. Tag: Akklimatisationstag 1×(F/M (LB)/A)

Der heutige Tag dient der Höhenanpassung. In Begleitung des Bergführers können Sie zum Mawenzi-Sattel (4350 m, 8 km, Gehzeit retour ca. 5-6h) oder zu den Zebra Rocks wandern (4000 m, 5 km, Gehzeit retour ca. 3h). Übernachtung wie am Vortag.

11. Tag: Kibo-Hütte 1×(F/M (LB)/A)

Relativ gleichmäßiger Anstieg über eine karge Hochebene und vorbei an der letzten Wasserstelle zur Kibo-Hütte (ca. 4700 m). Zur Rechten erhebt sich der zerklüftete Gipfel des Mawenzi. Kurz vor dem Ziel werden die Anstiege etwas steiler. Übernachtung in der Kibo-Hütte. (Gehzeit ca. 6-7h, 12km, 1080 m↑, 100 m↓).

12. Tag: Uhuru Peak – Horombo-Hütten 1×(M/A)

Aufbruch zum Gipfelsturm gegen Mitternacht. Der Anstieg ist lang und steil und deshalb kräftezehrend, stellt aber bergsteigerisch keine große Herausforderung dar. Sie erreichen den Gilman\'s Point (5685 m) am Kraterrand etwa zum Sonnenaufgang. Von hier gelangt man nach ca. 1,5h zum Uhuru Peak (5895 m). Genießen Sie das einmalige Gefühl, auf dem höchsten Punkt Afrikas zu stehen! Abstieg zur Kibo-Hütte. Nach einer ausgiebigen Pause Abstieg zu den Horombo-Hütten, wo Sie den Gipfelsieg feiern können. Übernachtung in den Horombo-Hütten (Gehzeit ca. 12-14h, 21 km, 1200 m↑ 2200 m↓).

13. Tag: Abstieg, Fahrt nach Moshi 1×(F/M (LB)/A)

Entspannter Abstieg zum Marangu Gate. Hier erhalten Sie Ihre Gipfelurkunde und verabschieden sich von der Trägermannschaft. Fahrt zurück zum Springlands Hotel, das auch Ausgangspunkt für die morgige Safari ist. Übernachtung im Springlands Hotel. (Gehzeit ca. 5-6h, 1880 m↓).

14. Tag: Safari im Lake Manyara NP 1×(F/M (LB)/A)

Pirschfahrt im Lake-Manyara-Nationalpark, in dem viele Elefanten, Zebras, Impalas, Dikdiks, Streifengnus, Büffel, Giraffen und Anubis-Paviane beheimatet sind. Der Park im Tal des Großen Ostafrikanischen Grabenbruchs ist besonders für seine baumkletternden Löwen bekannt, die man mit etwas Glück im Geäst entdecken kann. Die vom Steilabbruch herabrieselnden Bäche speisen den flachen Sodasee und haben im Nordteil des Parks eine Waldoase mit üppiger Vegetation entstehen lassen. Die Ufer des Manyara-Sees bieten Flamingos reichlich Nahrung. An den Zuflüssen leben zahlreiche weitere Wasservögel und es gibt mit über 400 Arten eine große Vielfalt: Nashornvögel, Flamingos, Pelikane, Nimmersattstörche, Kormorane und Greifvögel. Flusspferde suchen im kühlen Nass Schutz vor der brennenden Sonne. Über steile Serpentinen geht es am Abend hinauf ins Hochland, wobei sich Ihnen immer wieder spektakuläre Aussichten zurück in den Grabenbruch und auf den See eröffnen. Übernachtung im Highview Hotel.

15.-16. Tag: Safaris in der Serengeti 2×(F/M (LB)/A)

Fahrt in die Serengeti. Im wohl berühmtesten Nationalpark der Welt, mit seinen fast 15.000 km² Fläche, werden Sie die bekannten „Big Five“ während ausgiebiger Pirschfahrten mit großer Wahrscheinlichkeit zu Gesicht bekommen, vielleicht sogar Geparden auf der Jagd. In den Flüssen lassen sich sonnenbadende Krokodile beobachten. Die weiten Savannen der Serengeti sind ein Paradies für Weidetiere. Von Mai bis Juli ziehen unzählige Gnus, Zebras und Antilopen auf ihrer jährlichen großen Wanderung in Richtung Masai Mara, gefolgt von Raubkatzen und Hyänen. Ab November wandern die großen Herden wieder nach Süden. Ihr Safari Camp verwöhnt Sie mit allen Annehmlichkeiten, die Sie in der Wildnis benötigen. Genießen Sie phänomenale Safari-Erlebnisse und die Abende in der Wildnis, die von der untergehenden afrikanischen Sonne in warmes Licht getaucht wird. Zwei Übernachtungen im Serengeti Wild Camp.

17. Tag: Safari im Ngorongoro-Krater 1×(F/M (LB)/A)

Auf dem Weg ins kühle Ngorongoro-Hochland haben Sie nochmals Gelegenheit zu fabelhaften Tierbeobachtungen. Die Mittagspause verbringen Sie am Kraterrand mit Blick in die Weite der Caldera. Dann erleben Sie eine Safari im Inneren des Ngorongoro-Kraters, der seit 1978 Teil des UNESCO-Weltnaturerbes ist. Bernhard Grzimek sagte einmal: „Es ist unmöglich, in Worten die Größe und Schönheit des Kraters wiederzugeben. Er ist eines der Weltwunder\". Vom Rand (ca. 2286 m) hat man einen grandiosen Blick auf das ca. 259 km² große Areal aus Steppe, Seen und Buschland. Herden von Zebras und Gnus sowie Nashörner, Elefanten, Löwen, Geparden und Flusspferde können beobachtet werden. Übernachtung im Highview Hotel.

18. Tag: Safari im Tarangire NP 1×(F/M (LB)/A)

Pirschfahrt im Tarangire-Nationalpark. Hier sind vor allem große Herden von Elefanten zu finden, aber auch Kudu-Antilopen, Gnus, Geparden, Leoparden und Löwen. Riesige Baobabs dominieren hier die Landschaft und bilden eine spektakuläre Kulisse. Der Tarangire-Fluss und die Sumpfflächen im Südteil des Parks ziehen in der Trockenzeit eine Vielzahl von Wildtieren an. Am späten Nachmittag Rückfahrt nach Moshi. Übernachtung im Springlands Hotel.

19. Tag: Abreise 1×F

Sie werden zum Flughafen gebracht für Ihren Rückflug nach Deutschland.

20. Tag: Ankunft in Deutschland

Ankunft in Frankfurt am Morgen.

(F) = Frühstück, (M) = Mittagessen, (L) = Lunchpaket, (A) = Abendessen

Leistungen zu Ihrer Reise

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt nach Kilimanjaro Airport und zurück mit Ethiopian Airlines oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class
  • Englisch sprechende lokale Reiseleitung
  • DIAMIR-Reiseleitung beim Trekking ab 9 Teilnehmern auf der ausgeschriebenen Marangu-Route
  • zusätzlich wechselnde lokale Guides und Ranger
  • Bergführer, Koch, Trägermannschaft während der Bergtouren
  • Safari im Allradfahrzeug mit Fensterplatzgarantie
  • Bergrettungsgebühr
  • alle Transfers und Fahrten laut Programm
  • alle Nationalparkgebühren laut Programm (Stand 1.8.19)
  • auf Safari eine Flasche Mineralwasser pro Person und Tag
  • Reiseliteratur
  • 8 Ü: Hütte im MBZ
  • 7 Ü: Hotel im DZ
  • 2 Ü: Tented Camp (geräumiges Hauszelt mit eigenem Bad)
  • Mahlzeiten: 16×F, 1×M, 14×M (LB), 17×A

Nicht in den Leistungen enthalten

  • Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Visum (ca. 50 US$)
  • ggf. Flughafengebühren im Reiseland
  • optionale Ausflüge
  • Trinkgelder
  • Persönliches

Hinweise & Zusatzinformationen zu Ihrer Reise

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 6, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Während der Bergbesteigungen wird in Mehrbettzimmern (MBZ) übernachtet, in den Berghütten gibt es keine Einzelzimmer.

Wegen der vielen Büffel am Mt. Meru werden Sie zur Sicherheit von einem bewaffneten Wildhüter der Nationalparkbehörde begleitet. Diesem Ranger werden bei hohem Aufkommen u.U. mehrere Trekkinggruppen zugeteilt. Diese Regelung kommt kurzfristig zur Anwendung und wird ausschließlich durch die zuständige Nationalparkbehörde getroffen.

Das Erreichen des Gipfels kann durch ungünstige klimatische Bedingungen (starker Wind, Nebel, Dauerregen, Schneefall) und andere widrige Umstände sowohl erheblich erschwert werden, als auch im Extremfall unmöglich sein. Der verantwortliche Reiseleiter/Bergführer ist in dem Fall berechtigt, die weitere Besteigung zum Schutz von Gesundheit und Leben aller Beteiligten abzubrechen. Etwaige Regressansprüche bestehen in solch einem Fall nicht.

Anforderungen

Trittsicherheit, Trekkingerfahrung sowie gute bis sehr gute Ausdauer und Kondition für mehrstündige Wanderetappen, Höhenverträglichkeit bis auf 5900 m zur Bewältigung der Bergbesteigungen, Teamgeist. Bereitschaft zum Komfortverzicht. Die Berghütten verfügen nur über sehr einfache Sanitäranlagen, die nicht dem europäischen Standard entsprechen. Waschgelegenheiten und Privatsphäre sind stark eingeschränkt.

Die Besteigung des Mount Meru ist konditionell einfacher als die des Kilimanjaro. Da der Gipfel des Meru mehr als 1300 m niedriger liegt, sind hier die Temperaturen, Luftdruck und Sauerstoffsättigung erträglicher. Jedoch darf er nicht unterschätzt werden und eine gute körperliche Fitness und Kondition für Tagesetappen von 5- bis 10-stündigen Wanderetappen sind unbedingt erforderlich. Rein technisch gesehen ist die Besteigung schwieriger, da einige kleine Felspassagen mit Zuhilfenahme der Hände überwunden werden müssen. Es gibt zwei mit Fixseilen(-ketten) versehene Stellen, an denen man sich beim Überqueren festhalten kann. Auch das letzte Stück zum Gipfel ist steil und herausfordernd. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind daher unbedingt erforderlich.

Karte Ihrer Reise

    Kilimanjaro, Safari, Sansibar

    Sylvia Aichhammer & Johannes Mutsuddi | 05.04.2019

    In der Hitze Afrikas, nahe am Äquator, Eis und Schnee? Das gibt es nur am Kilimanjaro. Die Besteigung des höchsten Berges von Afrika ist eine Reise durch fünf Vegetationszonen. Wir wählten den Weg über die Marangu-Route, die einzige Route, auf der in festen Hütten übernachtet wird. So viel Luxus wollten wir uns gönnen. Zunächst fuhren wir mit dem Auto von Moshi zum Marangu-Gate, um dort auf 1800 m Höhe die Besteigung zu beginnen.

    Die ersten beiden Tage waren noch eine relativ gemütliche Bergwanderung, die wir bei wunderbarem sonnigen Wetter sehr genossen. Ab dem dritten Tag machte sich die Höhe dann deutlich bemerkbar. Dank des Akklimatisierungstages konnten wir uns gut anpassen und bewältigten auch den Aufstieg auf Kibo-Hut auf 4700 m.

    Und dann stand die Gipfelnacht bevor, der wir mit gehörigem Respekt entgegen schauten. In Zeitlupentempo setzten wir stundenlang mechanisch einen Fuß vor den anderen. Als wir bei Sonnenaufgang den Kraterrand erreichten, wurden wir von unseren Glücksgefühlen fast überwältigt. Gleichzeitig spornten sie uns an, trotz der großen Anstrengung weiterzugehen, um zwei Stunden später die phantastische Aussicht am Uhuru-Peak zu genießen. Ein unvergessliches Erlebnis! Danke, DIAMIR!

    Sylvia Aichhammer & Johannes Mutsuddi
    DIAMIR-Reisegäste im Februar 2019

    Hier können Sie die beiden weiteren Videos der Reise anschauen:

      Tansania – Fantastische Abenteuer am Mount Meru und Kilimanjaro

      Christian Schmitz | 08.07.2013

      14 Tage Trekkingreise 17.06.2013 – 30.06.2013

      Hallo an alle Gipfelaspiranten!
      Und? Mount Meru mitgebucht? Ja? Sehr gute Wahl!

      Im Nachhinein muss ich sagen, dass war eine meiner besten Entscheidungen überhaupt. Zum einen wäre da der meist als Hauptmotivation dienende Effekt, dass die Vorakklimatisierung am Meru die Gipfelchancen am Kili deutlich erhöht. Zum anderen ist auch die Besteigung des Meru ein fantastisches Abenteuer, welches der Besteigung des Kili in nichts nachsteht: Der einzige Unterschied ist der fehlende Superlativ einer der Seven Summits zu sein!

      Zu Ersterem kann ich aus eigener Erfahrung jetzt folgendes berichten:Unser Guide Yohana, der uns an beiden Bergen begleitete, meinte, die meisten, die den Meru zuvor bestiegen, schafften es am Kili auch bis zum Gipfel. Der Effekt der Vorakklimatisierung war am Kili tatsächlich deutlich zu spüren: Da wir am Kili die einzige Gruppe waren, die zuvor am Meru war, waren wir morgens meist die letzte, die zur jeweiligen Tagesetappe aufbrach, aber stets die erste, die das Tagesziel erreichte.

      Doch eins nach dem anderen:
      „Basis“ für usere beiden Touren war die Meru-View-Lodge. Diese kann man ruhigen Gewissens ohne jede Einschränkung weiterempfehlen: Das Personal war sehr freundlich. Als erste Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um die Lodge war tagsüber stets eine junge Deutsche vor Ort, und das Briefing vor den Touren wurde von einer ihrer Kolleginnen – ihrerseits ebenfalls eine junge Deutsche – abgehalten. Da Letztere wohl selbst auch schon den Kili bestiegen hatte, konnte sie auch einige nützliche Tipps aus eigener Erfahrung geben.

      Gleich nach der ersten Nacht im Bungalow ging es los: Einen großen Teil seines Reisegepäcks konnte man an der Lodge zur Aufbewahrung zurücklassen: Dinge, die man entweder für An- und Abreise benötigte, oder die besonders warmen Klamotten, welche für die Gipfelnacht am Kili bestimmt waren, da es dort noch einmal signifikant kälter würde, als am Meru.

      Der Aufstieg zur Miriakamba-Hütte erfolgte über die Southern Route, mit ein paar netten Tierbegegnungen. Die Hütte lag mitten in der Wolkendecke, sodass es dort recht klamm und ungemütlich war. Letzteres galt besonders für die Matratzen in den Doppelstockbetten. Hier zahlte sich die Idee aus, die Rettungsdecke aus einem abgelaufenen Erste-Hilfe-Kasten aus dem Auto mitzunehmen: Die wiegt praktisch nichts, nimmt keinen Platz weg, und war echt Gold wert!

      Am Tag darauf ging es erst ein paar Stunden über die Holztreppen durch den Bergnebelwald, bis wir am Mgogo wa Tembo die Wolkenobergrenze durchstießen. Von dort an hatten wir wirklich hervorragendes Wetter: Die Wolkendecke war für den Rest der Meru-Tour stets unter uns, und an der Saddle Hut konnte man die klammen Klamotten vom Vortag schön von der Sonne trocknen, und sich selbst von ihr den Pelz wärmen lassen.

      Am Nachmittag ging es dann hoch zum Little Meru, während des Aufstiegs hat sich dann auch tatsächlich endlich, zum erstenmal seit unserer Ankunft, der Kili gezeigt und seinen Gipfel in der Ferne aus den Wolken gestreckt! Am Gipfel selbst haben wir uns vergleichsweise lange aufgehalten – sicher eine ganze Stunde. Unsere Guides hatten hier wohl im Gegensatz zu den beiden Hauptgipfeln keine Eile, das Wetter und die Aussicht waren wirklich toll, und für die Akklimatisierung war’s natürlich auch gut.

      Die „Nacht“ vor dem Gipfelsturm habe ich kaum bis gar nicht geschlafen. Zum einen war ich natürlich aufgeregt und voller Vorfreude, zum anderen musste ich feststellen, dass meine natürliche Ruheatmung hier nicht mehr ausreichte, und dass ich alle halbe Minute etwa mal bewusst einen tiefen Atemzug nehmen musste. Praktischerweise war gerade Vollmond, als wir aufstiegen, so dass die Szenerie zusätzlich zum Schein unserer Stirnlampen ganz brauchbar ausgeleuchtet war.

      Kurz vor dem Gipfel, der Morgen graute schon, und die Flagge am Gipfel war schon zu sehen, habe ich mich dann vorgedrängelt, um als erster oben zu sein. Der Blick über die 2000 m unter uns liegende Wolkendecke entschädigt für alle Strapazen!

      Beim Abstieg am nächsten Morgen habe ich dann noch unseren Ranger interviewt zum Gefahrenpotential der Tiere am Mount Meru: Der meinte, am gefährlichsten seien wohl die Büffel: Wenn die losrennen, und man steht im Weg, ist das halt unvorteilhaft, da die sich nicht daran stören. Leoparden gingen einer Gruppe Menschen wohl eher aus dem Weg, weswegen die Träger auch durchaus ohne Bewaffneten Ranger unterwegs seien, und zu Hyänen meinte er „Hyena? No! It’s not dangerous. It’s like little dog!” Von seiner Flinte hätte er noch nie Gebrauch machen müssen, die trüge er nur zur Abschreckung.

      Im Übrigen fiel mir auf, dass das Personal der Tanapa tatsächlich sehr darauf bedacht ist, ihren Berg sauber zu halten: Konnte sich ein Tourist doch mal wieder nicht benehmen, und hat seinen Müll achtlos einfach an den Wegesrand geschmissen, so wurde das vom Ranger fein säuberlich aufgesammelt, und mit ans Gate getragen, um dort entsorgt zu werden.

      Am Gate angekommen, mussten wir uns dann noch gedulden, bis der Koch ein letztes Mittagessen für diese Tour kredenzt hatte, was unserer Meinung eigentlich überflüssig war, da wir viel lieber gleich in die Lodge gefahren wären. Dort hätte es sicher auch etwas zu Essen gegeben…

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