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Termine2019-08-26T12:19:05+01:00

Schneeaffen, Kirschblüte und Nacktfestival

Japan

Erleben Sie das noch winterliche Japan zum ersten Frühlingserwachen vor der Hauptreisezeit

4.9 /5
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4990 EUR

  • Inklusive Flüge
  • 6-8 Teilnehmer
  • 14 Tage
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Informationen zu Ihrer Reise

Kirschblüte im Februar? Sie haben richtig gelesen! Auf dieser Reise erleben Sie in einer kleinen Reisegruppe neben vielen kulturellen Höhepunkten auch zwei der berühmtesten Wahrzeichen Japans: die Kirschblüte und die in heißen Quellen badenden Schneeaffen. Entlang der Küste der Izu-Halbinsel in der Region Shizuoka bedingt eine warme Meeresströmung ein besonders mildes Klima. Während im übrigen Japan die Kirschblüte nicht vor April einsetzt, bewundern Sie an der Mündung des Flusses Kawazu bereits im Februar die wunderschön üppige Kirschblüte. Verglichen mit Deutschland ist der japanische Winter, auf der Pazifikseite und südlich von Tokio recht mild und meist schneefrei. Die Luft ist so klar, das Sie nicht selten sogar von Tokio aus den majestätischen Fuji-san sehen können.

Schneeaffen, japanische Gartenkunst und UNESCO-Welterbe im Pulverschnee

Auf der Westseite der Japanischen Alpen verwandeln hingegen große Pulverschneemengen die Landschaft in ein wahres Wintermärchen. Auf den strohgedeckten Dächern der traditionellen Holzhäuser in Shirakawago türmt sich der Schnee über mehrere Meter hoch. Im Höllental des Yudanaka-Nationalparks besuchen Sie die als Schneeaffen bekannten Japan-Makaken, die nördlichst lebende Affenart der Erde. Nur in den Wintermonaten sammeln sich die Makaken hier an einer heißen Thermalquelle zum gemeinsamen Baden – ein weltweit einzigartiges Schauspiel. In Kanazawa bewundern Sie japanische Gartenkunst im winterlichen Ambiente. Neben den schönsten Sehenswürdigkeiten und Kulturschätzen in Kyoto und Tokio erwarten Sie auch Hiroshima und viele UNESCO-Weltkulturerbestätten wie die beeindruckende Burg von Himeji.

Kunstinsel Naoshima und das Nacktfestival

Weitere herausragende Höhepunkte dieser Reise sind Ihr Besuch auf der Kunstinsel Naoshima und des spektakulärsten Festivals Japans, dem Nacktfestival bei Okayama.

Höhepunkte

  • Historisches Japan – Wintermärchen Shirakawago
  • Moderne Kunst und Architektur auf der Kunstinsel Naoshima
  • Japanische Gartenkunst in Kanazawa
  • Weißer-Reiher-Burg in Himeji
  • Kyoto – drei Nächte in Japans Kulturhauptstadt

Das Besondere dieser Reise

  • Spektakuläres Nacktfestival in Okayama
  • Kirschblüte bereits im Februar

Verlauf Ihrer Reise

1. Tag: Anreise

Flug von Deutschland nach Hiroshima mit Ankunft am folgenden Tag.

2. Tag: Hiroshima: Ankunft 1×A

Nach Ankunft werden Sie am Flughafen von Ihrer Reiseleitung bereits erwartet und zu Ihrem Hotel begleitet. Beim gemeinsamen Abendessen lernen Sie Ihre Reisegruppe kennen. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Hiroshima – Miyajima – Hiroshima 1×F

Am Vormittag besuchen Sie den Friedenspark, der an die Opfer des Atombombenabwurfs vom 6. August 1945 erinnert. Nachmittags erkunden Sie die Schrein-Insel Miyajima, eine der schönsten Landschaften und gleichzeitig heiligsten Plätze Japans. Unterwegs besuchen Sie den Itsukushima-Schrein (UNESCO-Weltkulturrebe) mit seinem im seichten Wasser stehenden riesigem orangefarbigen Tor (Torii). Übernachtung wie am Vortag.

4. Tag: Hiroshima – Okayama – Saidaiji Nacktfestival – Okayama 1×F

Eine kurze Zugfahrt bringt Sie nach Okayama an die Küste der Seto-Inlandsee. Nach Ankunft besuchen Sie die alte Handelstadt Kurashiki, wo noch viele Lagerhäuser aus dem 17. Jh. gut erhalten sind. Am Abend erwartet Sie im buddhistischen Saidai-ji-Tempel beim Nacktfestival ein höchst außergewöhnliches Spektakel. Bis zu 10.000 nur mit einem Sumo-Lendenschurz bekleidete Männer wetteifern bei Temperaturen unter 10 °C um heilige und glückverheißende Stöcke, die von den Mönchen des Tempels im Zentrum der Tempelhalle in die Menge geworfen werden. Vor diesem eigentlichen Höhepunkt des Festivals ereignen sich zahlreiche Rituale zur Motivation und Abhärtung gegen die Kälte, an denen die Männergruppen, oft Firmen oder Vereine, begeistert teilnehmen. Übernachtung im Hotel.

5. Tag: Okayama – Kunstinsel Naoshima – Okayama 1×F

Der heutige Tagesausflug steht ganz im Zeichen von Kunst und moderner Architektur. Der Unternehmer und Sammler Soichiro Fukutake realisierte Anfang der 1990er Jahre auf der Insel Naoshima gemeinsam mit dem Stararchitekten Tadao Ando ein visionäres Projekt. Die Benesse Art Site ist ein außergewöhnlicher Hotelkomplex mit einer Museumslandschaft, die über eine hochrangige Sammlung an Kunstwerken von Jasper Johns, Jackson Pollock, Yves Klein und David Hockney verfügt. Den ganzen Tag haben Sie Zeit, zwischen beeindruckenden Installationen und Skulpturen zu flanieren oder bei schönem Wetter die Kunstwerke mit dem Fahrrad zu erkunden. Übernachtung wie am Vortag.

6. Tag: Okayama – Himeji – Kyoto 1×F

Auf dem Weg nach Kyoto liegt ein japanischer Kulturschatz und UNESCO-Weltkulturerbestätte, die eindrucksvolle Burg Himeji. In Kyoto angekommen, checken Sie in Ihr Hotel ein. Später unternehmen Sie einen abendlichen Spaziergang durch Kyotos Altstadtviertel Gion. Hier sehen Sie mit etwas Glück Geishas und Maikos auf ihrem Weg zu den Auftritten in den Teehäusern. Übernachtung im Hotel.

7. Tag: Kyoto: Tempel, Goldener Pavillon und Nijo-Schloss 1×F

Heute besichtigen Sie vier der schönsten UNESCO-Weltkulturerbestätten Kyotos. Der Kinkauji-Tempel oder auch Goldener Pavillon ist eines der Wahrzeichen Japans. Im Ryoanji-Tempel erfahren Sie etwas über den berühmtesten Steingarten des Landes. Das Nijo-Schloss, die ehemalige Residenz der Shogune in Kyoto, beeindruckt schon allein durch seine Ausmaße. Auf dem Nishiki-Markt haben Sie Gelegenheit, die Vielfalt der japanischen Küche kennenzulernen. Vom Kiyomizu-Tempel haben Sie eine tolle Aussicht auf Kyoto und der weitläufige Garten lädt zu einem Spaziergang ein. Übernachtung wie am Vortag.

8. Tag: Kyoto: Fushimi-Inari-Schrein 1×F

Am Rande von Kyoto besuchen Sie den durch seine Tausenden orangefarbenen Torii weltbekannten Fushimi-Inari-Schrein. Die Wege, dich bestanden mit Toren, winden sich über eine Stecke von mehreren Kilometern bergan auf einen Hügel. Der Nachmittag steht Ihnen für eigene Erkundungen zur freien Verfügung. Übernachtung wie am Vortag.

9. Tag: Kyoto – Kanazawa 1×F

Eine Zugfahrt bringt Sie nach Kanazawa, wo Sie das Geisha-Viertel der Altstadt mit den traditionellen Holzhäusern besuchen. In einem der schönsten Teehäuser sind Sie zur Besichtigung und einer Schale Matchatee eingeladen. Außerdem erwartet Sie einer der drei schönsten Landschaftsgärten Japans, der Kenrokuen. Bereits zur Feudalzeit angelegt, wurde er über Generationen hinweg gepflegt und erweitert. Am Abend haben Sie Gelegenheit, gemeinsam mit Ihrer Reiseleitung ein Izakaya, einen typisch japanischen Pub, zu besuchen. Übernachtung im Hotel.

10. Tag: Kanazawa – Shirakawago – Kanazawa 1×F

Der heutige Tagesausflug entführt Sie in die historischen Dörfer Gokayama und Shirakawago in ein japanisches Wintermärchen. Idyllisch in einem Flusstal gelegen, sind die alten, mit Reisstroh gedeckten Wohnhäuser ein gut erhaltenes Zeugnis aus längst vergangener Zeit. Nicht umsonst zählen die Dörfer seit 1995 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die Häuser wurden in traditioneller Bauweise ohne die Verwendung eines einzigen Nagels, nur aus Holz und Seilen errichtet. Die steilen Dächer trotzen den über die Wintermonate in den Japanischen Alpen üblichen Schneemassen. Beim Spaziergang durch die Dörfer und die zauberhafte Winterlandschaft besichtigen Sie einige Häuser auch von innen. Am Nachmittag Rückfahrt nach Kanazawa. Übernachtung wie am Vortag

11. Tag: Kanazawa – Nagano – Schneeaffen 1×F

Am Morgen reisen Sie mit dem Hochgeschwindigkeitszug Shinkansen weiter nach Nagano, wo Sie zunächst Ihr Gepäck im Hotel abstellen. Von dort ist es nur eine kurze Fahrt nach Yudanaka, dem Revier der Schneeaffen – die am nördlichsten vorkommende Affenart der Welt. Nur in den schneereichen Wintermonaten tummeln sie sich in einer heißen Thermalquelle und widmen sich intensiv der Sozialisierung und Körperpflege – ein weltweit einzigartiges Schauspiel. Rückfahrt nach Nagano und Übernachtung im Hotel.

12. Tag: Nagano – Matsumoto – Tokio 1×F

Heute fahren Sie nach Matsumoto, wo eine der schönsten erhaltenen Burgen Japans auf dem Besichtigungsprogramm steht. Die wegen ihres schwarzen Anstrichs auch Krähenburg genannte Wehranlage wurde im 16. Jh. errichtet. Am Nachmittag fahren Sie mit dem Zug weiter nach Tokio. Übernachtung im Hotel.

13. Tag: Tokio – Kawazu-Kirschblüte – Tokio 1×(F/A)

Heute unternehmen Sie einen Tagesausflug auf die Izu-Halbinsel südlich von Tokio. Bedingt durch eine warme Meeresströmung stehen hier bereits im Februar entlang des Kawazu-Fluss die Kirschbäume in voller Blütenpracht. Viele kleine Straßenstände mit Snacks und Souvenirs säumen den Weg entlang der Kirschblütenallee, um Japans früheste Kirschblüte zu feiern. Am Nachmittag kehren Sie nach Tokio zurück, wo Sie bei einem gemeinsamen Abschiedsessen die Reise Revue passieren lassen. Übernachtung wie am Vortag.

14. Tag: Abreise 1×F

Transfer zum Flughafen Haneda oder Narita und Rückflug. Ankunft in Deutschland am gleichen Tag.

(F) = Frühstück, (M) = Mittagessen, (L) = Lunchpaket, (A) = Abendessen

Leistungen zu Ihrer Reise

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt nach Nagoya, Osaka Kansai oder Hiroshima und zurück von Tokio mit Lufthansa oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class
  • DIAMIR-Reiseleitung
  • alle Fahrten in öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Japan-Rail-Pass für 14 Tage
  • Fährüberfahrt Uno – Insel Naoshima und zurück
  • Fahrradleihe auf Naoshima (bei gutem Wetter)
  • Bootsfahrt zur Insel Miyajima
  • alle Eintritte laut Programm
  • Reiseliteratur
  • 12 Ü: Hotel im DZ
  • Mahlzeiten: 12×F, 2×A

Nicht in den Leistungen enthalten

  • nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • optionale Ausflüge
  • Trinkgelder
  • Persönliches

Hinweise & Zusatzinformationen zu Ihrer Reise

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 6, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Pocket Wifi – Mobiles Internet während Ihrer Reise: Die meisten Deutschen Mobilfunkanbieter erheben enorme Gebühren für Daten-Roaming außerhalb von EU-Ländern und bieten meist auch nur limitierten Datentransfer. Sollten Sie keinen Mobiltarif haben, mit dem Sie Daten-Roaming in Japan zu einem guten Preis und Datenvolumen abgedeckt bekommen, empfehlen wir unseren Kunden, die viel Freizeit und Unternehmungen auf eigene Faust mit einplanen, ein Pocket-Wifi für die Reise zu mieten. Das Gerät bestellen Sie online und nehmen es nach Ankunft am Flughafen oder im Hotel in Empfang. Unsere Empfehlung: Von unserem japanischen Partner-Anbieter PuPuRu erhalten Sie super schnelles Internet für die Hosentasche (mit unlimitiertem Up- und Download-Volumen!) und auf Wunsch auch andere Mobilgeräte mit 10% Rabatt nach der Eingabe dieses Rabatt-Codes: G0110. Am Ende Ihrer Reise können Sie Ihr Mietgerät einfach in den beiliegenden, frankierten Umschlag in einen beliebigen Briefkasten stecken oder an Ihrer Hotelrezeption beim Check-out zur Aufgabe per Post abgeben. Sollten Sie eine Japanreise mit DIAMIR buchen, arrangieren wir Ihnen Ihr Highspeed-Pocket-Wifi gern zum Vorzugspreis: 8-10 Tage = 55-65 €/11-14 Tage = 70-85 €/15-21 Tage = 90 € (Bei Geräte-Verlust oder verursachtem Defekt fallen Kosten in Höhe von 40.000 JPY pro Gerät an. Geräte-Versicherungen sind ab 100 JPY/Tag auf Wunsch zubuchbar.) Sprechen Sie uns gern an.

Zusatzinformationen

Allgemein: Aufmerksamkeit und Respekt gegenüber der japanischen Kultur sind bei dieser Reise unerlässlich. Der japanische Alltag ist geprägt von einem komplexen Benimm-Regelwerk, welches sich Europäern anfangs schwer erschließt.

Gepäck: Auf dieser Reise werden Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein (Züge, Busse und Bahnen). Da es in der Regel keine Gepäckwagen gibt, stellen Sie sich bitte darauf ein, Ihr Gepäck auf den Bahnhöfen zum Teil auch über etwas längere Strecken selbst zu tragen. In den Zügen gibt es nur wenig Stauraum für Gepäck. Wir empfehlen daher, sich möglichst einzuschränken. In den meisten Hotels besteht die Möglichkeit, des Wäscheservices. Auch schnell trocknende Kunstfaserkleidung eignet sich gut für eine kurze Handwäsche am Abend und ist am nächsten Tag wieder einsatzbereit.

Hotels/Unterkünfte: Richten Sie sich bitte in den Hotels auf sehr kleine Zimmer ein, die selbst in den 3-Sterne-Häusern von ihrer Größe her nicht mit europäischen Standards verglichen werden können. Die Raumgröße beträgt in den Großstädten maximal 15 m². Koffer können unter dem Bett deponiert werden. Alle Zimmer haben ein eigenes Bad/WC.

Hiroshima – Miyajima (3.Tag): Das große Tor (Torii) vor dem Itsukushima-Schrein auf der Insel Miyajima wird bis vorerst August 2020 renoviert. Der Schrein selbst ist davon nicht betroffen, so dass die Besichtigung möglich ist.

Karte Ihrer Reise

  • Gokayama
  • Trachtengruppe
  • Burg Himeji
  • Inari-Schrein, Fushimi
  • Nacktfestival
  • Schneeaffen
  • Kinkauji-Tempel
  • Kirschblüte
  • Schneeaffen
  • Shinkansen

Reiseeindrücke einer Japanreise der besonderen Art.

Dieter Jäger | 27.03.2020

Nacktfestival, zwei alte Burgen, Tempel, Gärten und Schreine, Schneeaffen und Kirschblütenfest

Eigentlich war Japan nie mein Reiseziel. Ich war bisher lieber in Schwarzafrika, Südostasien und Neuguinea unterwegs. Dann schickte mir eine Bekannte Bilder von dieser Reise. Da habe ich mir gesagt, dass musst dir auch einmal ansehen.

In Hiroshima kam man schon ins Grübeln, wenn man durch den Friedenspark geht. Es macht nachdenklich. Das Nacktfestival im buddhistischen Saidai-ji-Tempel war Exotik pur. Tausende Teilnehmer in Sumokleidung, ringen um zwei Holzstäbchen. Es ging weiter zu der Künstlerinsel Naoshima, deren Besuch förmlich ins Wasser fiel. Es hat den ganzen Tag geregnet, leider. Aber was möglich war haben wir doch gesehen. Der Besuch der weißen Burg Himeji und der schwarzen Krähenburg bei Matsumoto hat mich sehr beeindruckt.

Kyoto, die alte Kaiserstadt, mit all ihren Sehenswürdigkeiten, der Kinkauji-Tempel oder auch Goldene Pavillon genannt, eines der Wahrzeichen von Japan. Die berühmten Steingärten, der für mich beeindruckende Fushimi-Inari-Schrein, ein Heiligtum dessen Weg sich über einen ganzen Berg hinzieht und den man durch vielleicht 5000 orangefarbene Torii, Holztore die von Gläubigen gestiftet wurden, durchwandert. Auf dem Nishiki-Markt kann man alles kaufen, was für die Küche Japans von Bedeutung ist. Vor allem viel frischer Fisch und Meeresfrüchte.

In den Gärten von Kanazawa werden im Winter die Äste der Pinienbäume hochgebunden, damit sie nicht durch die Schneelast abbrechen. In den Ortschaften Gokajama und Shirakawago denkt man an den Norden von Deutschland. Viele der alten Häuser sind noch mit Stroh gedeckt.

Ein Erlebnis besonderer Art ist auch der Besuch der Schneeaffen im Höllental von Yudanaka, wenn auch bei unserem Besuch ohne Schnee. Den Abschluss machten wir zu der Halbinsel Izu, in der Nähe von Tokio, wo schon im Februar durch eine warme Meeresströmung das Apfelblütenfest gefeiert wird. Ein Besuch auf dem Tokio-Tower rundete diese schöne Reise ab.

Alles in allem eine super Reise und das mit einem super Reiseleiter, Herr Simeon Peter. Er hatte immer alles im Blick, hatte anscheinend alle Fahrpläne von Bussen und Bahnen im Kopf, denn er führte uns immer zur richtigen Abfahrtszeit zu den Bussen und Bahnen. Er ist ein Perfektionist im Organisieren. Eine Besonderheit dieser Reise ist auch, dass alle Fahrten von Hiroshima bis Tokio mit öffentlichen Verkehrsmitteln gemacht wurden und so habe ich die Pünktlichkeit dieser Busse und Bahnen schätzen gelernt, sie fahren wirklich auf die Minute genau. Zudem hatte man auch immer Kontakt zu den netten, zuvorkommenden und freundlichen Menschen von Japan.

Alles in allem eine Reise, die ich nicht missen mag und es ist gut, dass die alten kulturellen Strukturen des Landes noch zu sehen sind und erhalten werde.

  • Das Torii in Miyajima mit einem freilaufenden Reh im Vordergrund
  • Shinkansen Superexpress fährt in den Bahnhof von Kyoto ein
  • Fellpflege der Affen im Jigokudani Monkey Park – Nagano
  • Ästhetisch angerichteter Tee und japanische Süßigkeit während einer Teezeremonie
  • Zahlreiche kleine Skulpturen mit gehäkelten Mützen säumen pittoresk den Weg in einer Schreinanlage
  • Interessante Exponate moderner Kunst auf der Kunstinsel Naoshima
  • Interessante Exponate moderner Kunst auf der Kunstinsel Naoshima
  • Die Atombombenkuppel in Hiroshima
  • Ein Wahrzeichen Japans – das im seichten Wasser stehende orangefarbige Tor des Itsukushima-Schrein bei Flut
  • Beim Saidai-ji-Nacktfestival wetteifern bis zu 10.000 nur mit einem Lendenschurz bekleidete Männer um glücksverheißende STöcke
  • Blühender Kirschbaum Anfang Februar auf der Izu-Halbinsel bei Tokio
  • Japanerinnen im traditionellen Kimono bestaunen die Gartenkunst

Schneeaffen, Kirschblüte und Nacktfestival – Eindrücke zur Sonderreise nach Japan

Birgit Ingeborg Hall | 01.03.2019

Diese Japanreise übertraf meine schon anspruchsvollen Vorstellungen von Japan bei Weitem! Es war ja mittlerweile meine dritte Reise ins Land des Lächelns. Die Landschaften, die Kultur, die Sauberkeit und Diszipliniertheit der Japaner ist unübertrefflich. So freundlich, immer lächelnd und zuvorkommend…

Jeden Tag ein neues Highlight, Schlag auf Schlag… man konnte alles gar nicht so schnell und intensiv in sich aufsaugen, wie man es sooooo gerne getan hätte. Die Zusammenstellung der Reise war fantastisch.

Die Abläufe hat unser Reiseleiter Herr Simeon Peter perfekt organisiert und die entsprechenden Fäden im Hintergrund lautlos gezogen. Die minutiösen Abfahrten und Ankünfte der japanischen Bahnen sind sowieso nicht zu toppen. Die Kirschblüte war zwar nicht so üppig, aber man fühlte sich trotzdem wie unter rosa Wolken beim Durchlaufen. Die Schneeaffen waren mein persönliches Highlight, welches ich bis zur letzten Minute eindrücklich ausgekostet habe, auch wenn der Rest der Gruppe schon früher den Rückmarsch angetreten hatte, um sich bei einem warmen Kaffee wieder ein wenig aufzuwärmen.

Das Nacktfestival war ebenfalls ein unfassbares Erlebnis der ganz besonderen und überaus exotischen Art. Meine Liebe zur Kunst kam auch nicht zu kurz. Die Insel Naoshima mit ihren Museen, skulpturalen Kunstwerken und kunstvollen Häusern, eingebettet in idyllische Landschaften waren für mich reines Soulfood. Die Tempel, Schreine und Schlösser in Kyoto habe ich nun schon zum zweiten oder dritten Mal besichtigen dürfen und doch: man entdeckt immer wieder etwas Neues.

Alles in allem war es eine überaus gelungene Reise mit einem überaus kompetenten Reiseleiter und netten Reisekameraden. Und ganz bestimmt war es nicht meine letzte Reise ins Land der aufgehenden Sonne. Es gibt noch sooo viel zu entdecken…

Birgit Ingeborg Hall, im März 2019

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