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Termine2019-08-26T12:19:05+01:00

Sommer-Spezial zur Farbenpracht und Vielfalt zu Füßen des Karakorum

Pakistan

Die Höhepunkte am Karakorum Highway mit Nanga Parbat, Deosai Plateau, Hunzaland und Khunjerab-Pass

Unser Topangebot

3570 EUR

  • Inklusive Flüge
  • 6-12 Teilnehmer
  • 17 Tage
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Informationen zu Ihrer Reise

Von den heißen Wüstenregionen im Westen über die unzähligen Kunst- und Kulturschätze der prachtvollen Städte hin zu den schneebedeckten Gipfeln von Hindukusch, Karakorum und Himalaya bietet Pakistan eine riesige Fülle von Sehens- und Erlebenswertem.

Faszinierende Kultur und majestätische Berge

Diese Rundreise gibt Einblick in die vielfältigen Facetten und die kulturellen Unterschiede der einzelnen Regionen. Von der modernen Hauptstadt Islamabad, über das 2000 Jahre alte Taxila und entlang des Indus über die spektakuläre Südroute der antiken Seidenstraße gelangt man im Laufe der Reise tief hinein in die gigantische Bergwelt des pakistanischen Nordens. Die weltberühmte Märchenwiese direkt unterhalb des 8125 m hohen Nanga Parbat und das idyllisch zwischen gewaltigen 7000ern eingebettete Hunzaland ermöglichen Ihnen leichte und landschaftlich großartige Wanderungen.

Sommer-Spezial mit mehr Karakorum

Berühren Sie den Himmel auf der Fahrt über das Deosai Plateau (Nationalpark) und erspähen Sie vielleicht Murmeltiere. Skardu ist das Eingangstor zu den Bergriesen wie K2, Broad Peak und Gasherbrum und gewaltigen Gletschern. Noch höher hinauf führt das Grenzerlebnis auf dem Khunjerab-Pass (4693 m) an die Grenze zu China.

Höhepunkte

  • Berühmte Märchenwiese (3300 m) – Wanderung auf historischen Spuren zu Füßen des Nanga Parbat (8125 m)
  • Der Khunjerab-Pass (4693 m) ist einer der höchsten Straßenpässe der Welt
  • Fahrt auf einer der spektakulärsten Bergstraßen der Welt, dem berühmten Karakorum Highway
  • Deosai Nationalpark – das zweithöchste Hochplateau der Welt
  • Hunzaland zwischen Berggiganten mit Karimabad und Attabad-See
  • UNESCO-Welterbe: Taxila
  • Optional: Tagesausflug nach Peshawar

Das Besondere dieser Reise

  • Sommer-Spezialprogramm mit mehr Zeit in den Bergen!
  • Besuch bei Hunza-Frauen mit typischem Mittagessen

Verlauf Ihrer Reise

1. Tag: Anreise

Flug von Deutschland nach Islamabad.

2. Tag: Stadtbesichtigung Islamabad und Basar in Rawalpindi 1×(F/M/A)

Ankunft am frühen Morgen in Islamabad. Im Hotel können Sie sich von der Anreise ausruhen. Die Hauptstadt Pakistans liegt zu Füßen der Margalla Hügel, welche geografisch zu den Ausläufern des westlichen Himalayas gehören. Das Besichtigungsprogramm zur Einstimmung umfasst das Nationalmuseum in Lok Virsa, welches einen guten Einblick in die wechselhafte Geschichte, die zahlreichen Völker und das reiche Kulturgut Pakistans gibt. Sie besuchen zudem das Eisenbahnmuseum in Golra Sharif, wo ein sehenswerter Bahnhof aus der Kolonialzeit erhalten geblieben ist. Im benachbarten Rawalpindi, welches im totalen Kontrast zur geplanten Stadt Islamabad steht, besuchen Sie den quirligen Raja Basar und sind mittendrin im pakistanischen Alltag. Die gigantische Faisal-Moschee und der Ausblick von Daman-e-Koh runden den Tag ab. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Im Indus-Tal durch Kohistan 1×(F/M/A)

Auf dem berühmten Karakorum Highway (KKH) verlassen Sie Islamabad nach Norden in die Berge. Durch das Kaghan-Tal – eine landschaftlich großartige Route, erreichen Sie den Babusar-Pass (4173 m) und es geht hinab ins Indus Tal. Ziel ist der kleine Ort Chilas (1265 m) in der Nähe des 8125 m hohen Nanga Parbat. Sollte der Pass wegen Schnee gesperrt sein, erfolgt die Fahrt durch das imposante Indus-Tal entlang des KKH. Unterwegs sehen Sie u. a. die uralten, buddhistischen Felsgravuren von Shatyal am Indus-Ufer, die von der einstigen Bedeutung der Seidenstraße in dieser Region zeugen. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 10-13h, 400 km oder 485 km).

4. Tag: Wanderung zur Märchenwiese (3310 m) 1×(F/M/A)

Das heute Tagesziel ist die weltberühmte Märchenwiese am Nanga Parbat. Sie folgen dem KKH noch für einige Kilometer bis zur Rakhiot-Brücke. Auf einer atemberaubenden Piste fahren Sie mit Allradfahrzeugen ins Dörfchen Tato (2560 m), das wie eine grüne Oase wirkt. Nach einer landschaftlich großartigen Wanderung auf einem soliden Pfad erreichen Sie die Märchenwiese (3310 m), einen idyllischen Platz. Besonders beeindruckend ist der Kontrast der prächtigen Kiefernwälder vor der gigantischen Eiswand des Nanga Parbat. Genießen Sie den tollen Panoramablick. Übernachtung in Holzbungalows. (Fahrzeit ca. 3-4h, 70 km). (Gehzeit ca. 2-3h, 750 m↑, 6 km).

5. Tag: Dem Nanga Parbat ganz nah! 1×(F/M/A)

Der Tag steht für Erkundungen in der Umgebung der Märchenwiese zur Verfügung. Eine schöne Wanderung führt Sie in Richtung Nanga-Parbat-Basislager noch näher an den Eisriesen heran, sollten es die Bedingungen zulassen. Es lohnt auch schon der halbe Weg dahin, denn oberhalb des „Beyal Camps“ haben Sie einen lohnenden Rundblick! Wer keine Lust zum Wandern hat, bleibt auf der Märchenwiese und genießt den Tag zu Füßen des neunthöchsten Gipfels unserer Erde. Übernachtung wie am Vortag. (Beyal Camp: Gehzeit ca. 3-4h, 330 m↑↓, 8 km; Basislager: Gehzeit ca. 6-7h, 840 m↑↓, 17 km)

6. Tag: Im Astore-Tal 1×(F/M/A)

Auf der gleichen Strecke zunächst ein Stück wandernd und dann auf der Piste im Allradfahrzeug geht es ins Indus-Tal zurück. Auf dem KKH fahren Sie eine kurze Strecke weiter Richtung Norden, dann verlassen Sie diesen und folgen der Straße im tief eingeschnittenen Astor-Tal entlang des gleichnamigen Flusses nach Astore (2450 m). Übernachtung im Gästehaus. (Gehzeit ca. 2h). (Fahrzeit ca. 4h, 75 km).

7. Tag: Über das Deosai-Plateau nach Skardu (2290 m) 1×(F/M/A)

Das Deosai-Plateau ist bekannt für seine reiche Flora und Fauna in der alpinen Steppen-Region des Karakorum-Westtibetisches Plateaus. Im Frühsommer ist es mit einer Vielzahl von Wildblumen und Schmetterlingen übersät. Das zweithöchste Hochplateau der Welt ist Heimat von seltenen Himalaya-Braunbären und Murmeltieren, welche im Nationalpark den nötigen Schutz genießen. Gleich nach dem Chachor-Pass (4266 m) ist der Sheosar-See (4150 m) – „Blinder See“ (Sheo – blind, Sar – See) erreicht. Alpine Bergblumenwiesen unter einem bewegten Himmel in beständigem Wechsel des Lichts. Entlang einiger Flussläufe fahren Sie über das Hochland und schließlich dem Satpara-Tal folgend am gleichnamigen See vorbei hinab nach Skardu. (optional Gehzeit ca. 1-2h, 4 km) (Fahrzeit ca. 6-7h, 145 km).

Hinweis: Das Deosai-Plateau überqueren Sie ab Chillam bis Skardu in Allradfahrzeugen.

8. Tag: Skardu mit Kachura See und Shigir-Tal 1×(F/M/A)

Das Kharpocho-Fort, was auf Baltisch „König der Festungen“ bedeutet, ist ein faszinierender Ort zudem ein hervorragendes Beispiel für die Beherrschung alter Bautechniken und das absolute Kronjuwel der Stadt. Die Festungsanlage liegt 40 Meter über der Stadt und dem Indus. Der obere Kachura-See (Tiefe 70 m) hat sehr klares Wasser. Meistens ist der Ort ohne den sommerlichen pakistanischen Trubel zu genießen, weil es schlicht kaum touristische Einrichtungen gibt. Das Shigar-Tal ist der Eingang ins Karakorum und entwässert neben dem mächtigen Baltoro und Biafo- Gletscher ein dutzend weitere Gletscher. Rückfahrt nach Skardu. (Gehzeit ca. 1-2 h) (Fahrzeit ca. 4h). Übernachtung wie am Vortag.

9. Tag: Auf dem Karakorum Highway ins Hunzaland 1×(F/M/A)

Von Skardu folgt die mittlerweile großteils asphaltierte Straße dem Indus für knapp 170 km bis zum KKH. Ein kleiner Abstecher führt zum „Junction Point“ über dem Zusammenfluss des Indus mit Hunza; dem Berührungspunkt der drei höchsten Gebirge der Welt: des Himalaya, Karakorum und Hindukusch. Entlang des KKH erreichen Sie in zunehmend atemberaubender Gebirgsszenerie das Hunzatal und schließlich hoch über dem Tal Karimabad (2450 m) – eine Augenweide inmitten der kargen Hochgebirgslandschaft. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 8h, 300 km).

10. Tag: Karimabad (2450 m) – Das Herz des Hunzalandes 1×(F/M/A)

Im beschaulichen Karimabad besichtigen Sie das 800 Jahre alte Fort Baltit, früher Sitz des Mir von Hunza und heute ein Museum. Sie wandern an einem der für das Hunzaland typischen Wasserkanäle entlang und bekommen einen Einblick in das Alltagsleben der Hunzukuc, den Bewohnern der Hunza-Tales. Die Hunza-Frauen bereiten Ihnen ein typisches Mittagessen zu, welches Sie bei Sufi-Musik genießen können. Rückfahrt nach Karimabad. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 2h).

11. Tag: Karimabad (2450 m) – Hoper-Nagar (2820 m) – Altit (2400 m) – Duiker (2780 m) 1×(F/M/A)

Am Vormittag erkunden Sie die gegenüberliegende Talseite, die Gegend von Hopar-Nagar, wo Sie von einem Teehaus die großartige Landschaft über dem geröllbedeckten Barpu-Gletscher mit Blick auf die gewaltige Westwand des Spantik genießen können. Zurück auf der anderen Talseite erkunden Sie den Ortsteil Altit bei einem Spaziergang. Die wunderbaren alten Häuser wurden liebevoll mit traditionellen Handwerkstechniken restauriert. Sie besichtigen das Altit Fort und wandern anschließend steil hinauf (optional auch Fahrt) zum Sommerdorf Duiker oberhalb von Karimabad. Von der schön gelegenen Ortschaft haben Sie einen unbeschreiblichen Blick auf den Rakaposhi (7788 m) im Sonnenuntergang. Übernachtung im Hotel.

12. Tag: Hunzaland – Gulmit (2470 m) 1×(F/M/A)

Auf Ihrem Weiterweg nach Norden entlang des KKH umfahren Sie den Attabad-See, der durch einen großen Erdrutsch 2010 entstand, auf der neu angelegten Straße (teils Tunnelstrecke) und erreichen das Dorf Gulmit (2460 m). Früher war Gulmit der Sommersitz des Mir von Hunza, dessen ehemaliger Palast heute eine Ruine ist. Wanderung mit guter Aussicht auf den Attabad-See und die umliegenden Berge und Dörfer. Der Borith-See in der Nähe des Ghulkin-Gletschers steht für den späten Nachmittag auf dem Programm. Übernachtung im Hotel. (Gehzeit ca. 2h; Fahrzeit ca. 2-3h, 60 km).

13. Tag: Der Khunjerab-Pass (4693 m) 1×(F/M/A)

Auf der Fahrt nach Passu blicken Sie auf die Gletschertäler des Gulmit, Ghulkin und Passu Gletschers, den 7478 m hohen Passu Sar im Westen und die Felsen der Cathedrals im Norden. Entlang dieser Galerie von Gletscherzungen und zackigen Berggestalten, welche mit ihren Spitzen in die Wolken zu piksen scheinen, windet sich der KKH tiefer ins enger werdenden Tal hinein, vorbei an den Siedlungen Janabad, Nazimabad und schließlich der Grenzort Sost, bevor etliche Serpentinen dann schnellen Höhenzuwachs bringen. Aufmerksamen Augen werden vielleicht die goldbraunen Murmeltiere erspähen. Schließlich ist die weite Passhöhe direkt an der Grenze zu China erreicht, sozusagen der Dachfirst der Hindukusch-Karakorum-Himalaya-Gebirgskette. Rückfahrt bis Passu. Übernachtung im Gästehaus. (Fahrzeit ca. 6-8h, 265 km).

14. Tag: Vom Hunza nach Gilgit (1500 m) 1×(F/M/A)

Auf der Rückfahrt nach Gilgit legen Sie an einem Aussichtspunkt eine Teepause mit exklusivem Blick auf den Rakaposhi und Diran Peak ein. Zusätzlich kann optional eine kleine Wanderung unternommen werden. In Gilgit angekommen, wird je nach verbleibender Zeit der britische Friedhof und das riesige Buddha-Relief von Kargah Nalla besucht. Ein kleiner Bummel über den Basar rundet den Tag ab. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 4-5h, 160 km).

15. Tag: Von Islamabad in die buddhistische Vergangenheit 1×(F/M/A)

Ein Flug bringt Sie aus den Bergen des Karakorum nach Islamabad. Gleich nach Ankunft fahren Sie nach Taxila, wo Sie die Größe des einstigen Gandhara-Reiches erleben und das sehenswerte Museum besuchen. Rückfahrt nach Islamabad. Übernachtung im Hotel.
Anmerkung: Bei kurzfristigem Flugausfall wird die Strecke nach Islamabad in 2 Tagen gefahren. Entweder über den KKH bzw. alternativ bei geöffneter Passstraße über den Babusar-Pass und durch das Kaghan Valley. Es erfolgt unterwegs eine Übernachtung im Hotel.

16. Tag: Peshawar oder Rawalpindi 1×(F/M/A)

Peshawar hat eine mehr als 2000jährige Geschichte und war einst ein wichtiger Handelsplatz zwischen dem indischen Subkontinent, Zentralasien und natürlich Afghanistan. Sie besichtigen das Peshawar Museum mit seinen Ghandara-Skulpturen. Im Herzen der Stadt erstreckt sich die romantische „Straße der Geschichtenerzähler“ – der Qissa Khawani Bazar. Heute sind die Geschichtenerzähler verschwunden, aber die Atmosphäre ist geblieben. Die Mahabat-Khan-Moschee ist die einzige Moschee aus der Mogulzeit in Peshawar. Sie ist ein klassisches Beispiel für die Architektur mit einem zentralen offenen Hof und einer Gebetshalle, die von drei kannelierten Kuppeln überdacht wird. Alternativ ist ein Ausflug nach Rawalpindi vorgesehen. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrzeit Peshawar ca. 6h, 370 km).

17. Tag: Heimreise

Transfer zum Flughafen. Rückflug am frühen Morgen nach Deutschland, wo Sie noch am selben Tag ankommen.

(F) = Frühstück, (M) = Mittagessen, (L) = Lunchpaket, (A) = Abendessen

Leistungen zu Ihrer Reise

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt (weitere Abflughäfen auf Anfrage) nach Islamabad und zurück mit Turkish Airlines oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class
  • Deutsch sprechende Reiseleitung
  • Inlandsflug Gilgit – Islamabad in Economy Class
  • alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • alle Eintritte und Gebühren laut Programm
  • 11 Ü: Hotel im DZ
  • 2 Ü: Gästehaus im DZ
  • 2 Ü: Hütte im DZ (Gemeinschaftsbad)
  • Mahlzeiten: 15×F, 15×M, 15×A

Nicht in den Leistungen enthalten

  • ggf. erforderliche PCR- oder Antigen-Schnelltests
  • nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Visum (ca. 45-90 €)
  • optionale, nicht im Reiseverlauf genannte Ausflüge
  • Trinkgelder
  • Persönliches

Hinweise & Zusatzinformationen zu Ihrer Reise

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 6, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Sollte der Babusar-Pass geöffnet sein (normalerweise Anfang Juni bis Anfang November) und eine Fahrt durchs Kaghan Valley möglich, wird statt der Hinfahrt über den Karakorum Highway die kürzere Alternativroute über den Babusar-Pass genutzt, die zusätzliche Erlebnisse bereithält.

Im April kann je nach Schneelage die Wanderung von der Märchenwiese zum Rakhiot Basislager nur erschwert möglich sein oder entfällt ganz. Dies mindert keineswegs das Gesamterlebnis!

Der Flug am 15.Tag von Gilgit nach Islamabad ist für unsere Gruppen am Morgen/Vormittag vorgesehen. Es kann jedoch aus operativen Gründen der Fluggesellschaft oder bei ungünstigem Wetter zu Flugausfällen oder -verschiebungen kommen. Die Einhaltung des weiteren Tagesprogramms ist von der Ankunft des Fluges in Islamabad abhängig. So kann es zu kurzfristigen Änderungen im Reiseprogramm kommen. Sollte der Flug gänzlich gestrichen werden, wird die Strecke nach Islamabad in zwei Tagen mit dem Fahrzeug auf dem Karakorum Highway oder bei entsprechend guter Witterung über den Babusar-Pass zurückgelegt. In diesem eher selten eintretenden Fall bestehen keine Regressansprüche.

Für bestimmte Gebiete in Pakistan ist eine Teilreisewarnung verhängt.

Anforderungen

Die Wanderung (ca. 2,5 – 4 h) zur Märchenwiese ist für Menschen mit durchschnittlicher Kondition gut zu bewältigen. Der Wanderweg/Pfad ist bei Trockenheit ohne Schwierigkeiten zu begehen und es muss nur ein Tagesrucksack mit den notwendigsten Dingen für zwei Übernachtungen selbst getragen werden. Optional kann auch ein Pferd mit Führer für den Auf- und/oder Abstieg gemietet werden. Die weiteren im Programm enthaltenen Wanderungen sind alle optional.
Flexibilität, Toleranz gegenüber anderen Kulturen und Religionen, Teamgeist sowie Durchhaltevermögen für die langen Fahrtstrecken sind unabdingbare Voraussetzungen für die Teilnahme an dieser Reise!

Karte Ihrer Reise

  • Nanga Parbat (8125m)Pakistan, Himalaya, Karakorum HighwayJuni 2001
  • Das wilde Hunzaland im Norden Pakistans.

Eindrucksvolles Hunzatal!

Karl-Jürgen Richert | 05.11.2021

Die Reise war insgesamt überaus eindrucksvoll. Nicht nur die großartige Natur des Nordens, sondern vor allem auch die Begegnung mit den Pakistani´s wird in Erinnerung blieben. Die Freundlichkeit der Menschen und ihr Interesse an uns haben mich tief bewegt. Immer wieder wurden wir gebeten, uns für ein Foto mit ihnen zur Verfügung zu stellen, was wir natürlich gerne gemacht haben. Das überaus schlechte Image Pakistans in den westlichen Medien entspricht nicht unbedingt der Realität. Ich habe mich stets sicher gefühlt. Terroristische Anschläge gibt es zweifelsohne in Pakistan, aber die gibt es auch woanders, auch in westlichen Staaten. Pakistan verdient eine objektivere Beurteilung!

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Tolle Gastfreundschaft in Pakistan!

Roland Gack | 25.10.2021

Tolle Gastfreundschaft in Pakistan, abwechslungsreiches Programm, individuelles Eingehen auf die Wünsche der Reiseteilnehmer durch die Reiseleiter und durch den Busfahrer!
Bedenken und Vorurteile, dieses „gefährliche“ Land zu bereisen stellten sich als haltlos heraus. Es gibt leider zu viele Negativnachrichten über Pakistan in den Medien. Wir werden allen Freunden erzählen, wie toll die Reise war und werden ihnen empfehlen, Pakistan mit DIAMIR zu bereisen!

  • Wanderweg entlang des Rakhiotgletschers zur Märchenwiese
  • Barbusar-Pass
  • Reiseleiter Reyaz Khan in Taxila
  • Piste nach Tato zur Märchenwiese
  • Eingangsportal der Badshahi-Moschee in Lahore
  • Junction Piont
  • Ich, Lars Kluge, vor dem Nanga Parbat
  • Husaini-Brücke über den Hunza-Fluss
  • Rakhiotflanke des Nagna Parbat von der Märchenwiese
  • Einheimische auf der Märchenwiese
  • Rothas Fort bei Jhelum
  • Lawine in der Rakhiotflanke
  • Neue Hütte auf der Märchenwiese
  • Salzmine von Khewra
  • PIA-Maschine vor dem Abflug von Gilgit
  • Blick vom Daman-e-Koh auf die Faisal-Moschee in Islamabad

Pakistan – Farbenpracht und Vielfalt zu Füßen des Karakorum

Lars Kluge | 21.10.2021

Es war eine fantastische Reise in das mir unbekannte Land Pakistan. Viele hier in Deutschland herrschenden negativen Vorurteile wurden komplett entkräftet. Die Leute sind ausgesprochen nett und hilfsbereit. Ich habe mich zu keiner Sekunde dieser Reise bedroht gefühlt, im Gegenteil, Sicherheit wurde immer sehr großgeschrieben. Höhepunkt war natürlich der Nanga Parbat, mit der abenteuerlichen Fahrt zum Ausgangspunkt für die Wanderung zur Märchenwiese (wer wollte, konnte auch auf dem Pferd geführt hinauf reiten). Am nächsten Tag konnte man je nach Befinden bis zum „ Beyal Camp“ bzw. zum Basislager in 4000 m Höhe gehen. Was ich gemeinsam mit 4 weiteren Teilnehmern auch tat. Schöner konnte das Wetter nicht sein, der Nanga zeigte sich von seiner allerbesten Seite!! Die Fahrten auf dem Karakorum Highway waren immer ein Erlebnis. Zwischenstopps an ausgewählten Punkten zum Fotografieren rundeten diesen Touren ab. Die traumhafte Bergwelt zog uns in seinem Bann. Wer es sich traute, konnte über die abenteuerlichen Hängebrücken gehen, nichts für schwache Nerven, aber schön. Auch das Hunzaland mit seinen Forts und Sehenswürdigkeiten sind sehr sehenswert. Der Panoramaflug von Gilgit zurück nach Islamabad führte uns über den Himalaya und Karakorum. Der Besuch von verschiedenen Sehenswürdigkeiten, Faisal-Moschee, Rothas Fort und Taxila rundeten den Besuch in Islamabad ab. Auf der Fahrt nach Lahore besuchten wir die sehr schön gestaltete Salzmine, sowie den Hindu Tempel von Ketas. In Lahore standen verschiedene Tempel, sowie den Straßenbasar mit seinem typischen vielen Verkaufsständen auf dem Programm. Den Abend vor dem Abflug verbrachten wir mit dem Besuch der allabendlichen Schließung der pakistanisch – indischen Grenze. Etwas skurril, aber vielleicht gerade deshalb sehenswert. Insgesamt war es eine sehr schöne und abwechslungsreiche Traumreise.

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Es ist eine perfekte Mischung!

Erika Rüge | 09.12.2019

Der Reiseleiter hat sehr gut über Land und Leute informiert. Er hat auch jederzeit alle zusätzlichen Fragen beantwortet. Er war stets bemüht alle Anfragen/Probleme zu lösen. Auch der Assistent sowie die Fahrer und weitere Personen waren sehr hilfsbereit. Die langen Fahrten wurden gut durch Besichtigungs-Stopps (hätten manchmal ein wenig länger sein können) aufgelockert. Ich kann diese Reise „Karakourum-Teil mit der Ergänzung Punjab“ absolut weiterempfehlen. Es ist eine perfekte Mischung. Diese Reise ist für aktive Leute geeignet, welche fernab der Touristenströme gewillt sind , die wilden Naturlandschaften und die Kultur des Landes zu ergründen und weiterhin an einem Austausch mit den Menschen interessiert sind.

    Pakistan im Herzen!

    Stephan Scheler | 08.11.2019

    Das wertvollste Gut der Völkerverständigung ist so simpel wie naheliegend: die Begegnung. Ich bin noch nie zuvor so oft fotografiert worden, habe so viele fremde Hände geschüttelt und so häufig den Satz „Welcome to my country“ gehört wie in Pakistan.

    Die Begegnung ist der beste Weg, Ängste oder Vorurteile abzubauen, sich zu akzeptieren, anzufreunden oder einfach nur festzustellen, dass wir alle Brüder und Schwestern sind in Gottes großem Zelt.

    • Ein besonderes Highlight sind die prächtig ausstaffierten Busse und LKWs in Pakistan.
    • Taxila war einstmals eine Art buddhistisches Rom mit Klöstern, Universitäten und regem Handel.
    • Das Industal bei Chilas wirkt ein wenig wie eine Mondlandschaft.
    • Plötzlich reißen die Wolken auf und der stolze Gipfel des Nanga Parbat kommt zum Vorschein.
    • Mit dem Jeep geht es einigermaßen abenteuerlich hinauf ins Dorf Tato.
    • Begeisterte Balgerei.
    • Die Aprikosenblüte gehört zu den schönsten Jahreszeiten im Karakorum.
    • Das Baltit-Fort war einstmals der Sitz des Mir von Hunza.
    • Fantastische Wolkenstimmung im Hunza-Tal.
    • Hinten links der Diran - der Berg im Vordergrund hat keinen Namen, ist ja
    • Während im Nagarland die Kirschbäume blühen, hüllt sich der Spantik in ewiges Eis.
    • Cricket ist auch in Pakistan Nationalsport Nummer 1 und wird überall gespielt.
    • Wenn man etwas Glück hat, wird man Zeuge einer farbenfrohen Hochzeit.
    • Die Sicherheitsbestimmungen weichen geringfügig von denen in Europa ab.
    • Der Karakorum Highway führt das das wilde Kohistan.
    • Die Grenzsoldaten an der Wagah-Border schauen zwar grimmig drein, lassen sich aber mit Begeisterung fotografieren.
    • Die Badshahi Moschee in Lahore.
    • Die Badshahi-Moschee in Lahore gehört zu den schönsten Bauten der Mogul-Ära.
    • Die Frau des Mogulkaisers Jehangir wünschte sich die Sterne vom Himmel. Im Spiegelsaal des Lahore Fort erfüllte er ihr diesen Wunsch.
    • Die Hauptmoschee des verschlafenen Ortes Bahawalpur.
    • Das Derawar-Fort liegt im Herzen der Cholistan-Wüste, nahe der indischen Grenze.

    Pakistan – Ein Land wie kein anderes

    Dr. Kristina Friedrichs | 04.05.2015

    Wenn man in Europa etwas über Pakistan hört, dann eigentlich immer nur während der Nachrichten und mit keinem guten Inhalt. Eigentlich schade, hat das Land doch unglaublich viel zu bieten: Einerseits Geschichte von ältesten Kulturen der Bronzezeit über den Feldzug Alexanders des Großen, über Buddhismus und Hinduismus bis hin zur Zeit des großartigen Mogulreiches; andererseits die phantastischen Berge von Hindukusch, Karakorum und Himalaya mit ihren schneebedeckten Kuppen und schroffen Gipfeln.

    Und so reisten wir ungeachtet des schlechten Rufes in den Medien im April 2014 nach Pakistan. Die Hauptstadt Islamabad empfing uns mit ihren breiten Avenues und der gigantischen modernen Faisalmoschee, Rawalpindi hingegen zog uns mit seinem quirligen Bazarleben in den Bann. Und schon eins stand am ersten Tag fest: Pakistan ist bildgewaltig! Ob die runzeligen Bartträger oder künstlerisch gestalteten LKWs, die Kamera sollte die kommenden drei Wochen keine Pause bekommen.

    Von Islamabad führte uns der Weg entlang der ehemaligen Seidenstraße hinauf nach Norden, tief in die Gebirge von Gilgit-Baltistan hinein, wo wir zu Füßen des majestätischen Nanga Parbat entspannte Tage in Holzbungalows verbrachten. Noch beeindruckender war allerdings der Blick aus dem Hotelfenster in Karimabad! Bei Regen angekommen, ahnte man gar nicht, welche Bergwelt sich wohl hinter den Wolken verstecken würde, doch am nächsten Morgen hatten diese sich verzogen und gaben den Blick auf vier (!) Siebentausender frei. Für das Frühstück interessierte sich plötzlich keiner mehr, während die Auslöser der Kameras nur so klickten…

    Ähnliches löste auch das Herz Pakistans, Lahore, bei uns aus. Der wunderbare Spiegelpalast des alten Forts und die elegante Badshahi-Moschee ließen die Größe der einstigen Mogul-Kaiser deutlich spüren. Und dass Pakistan bis heute ein großes Land ist, vor allem ein stolzes Land, erlebten wir bei der schrägen Border Closing Ceremony, wenn also am Abend die Grenze zwischen Pakistan und dem Rivalen Indien geschlossen wird und in einer absonderlichen Choreographie die stattlichsten Grenzbeamten sich ein testosterongeladenes Stelldichein liefern.

    Nach der eigentlichen Reise verlängerte ich die Tour noch um eine Woche in den Süden der Region Punjab, mit ihren Wüstenfestungen und den Sufi-Schreinen – und war immer wieder und immer auf‘s Neue von der eigentlichen Hauptattraktion des Landes beeindruckt. Entgegen jeder Reiseführerbeschreibung sind mein persönliches Highlight die Menschen des Landes! Großherzig, neugierig und gastfreundlich. So wurden wir spontan auf einen Junggesellenabschied eingeladen und durften bei der anschließenden Hochzeit mitfeiern, ich bekam im Bazar Brot geschenkt, weil man sich einfach freute, dass jemand von „draußen“ da ist und fand in diesen drei kurzen Wochen viele liebe Freunde.

    Pakistan ist eigentlich mehr als nur eine Reise wert…

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