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Termine2019-08-26T12:19:05+01:00

Spitzbergen-Umrundung mit dem Segelschiff

Spitzbergen

Entschleunigte Reise im Expeditionsstil mit vielen Wanderungen und einem historischen Motorsegler als Basis

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Unser Topangebot

  • 14-20 Teilnehmer
  • 16 Tage
  • Schwierigkeit:
  • Veranstallter:
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Informationen zu Ihrer Reise

Mit dem Segelschiff rund um Spitzbergen – auf dieser Reise erleben Sie die einzigartige Natur der Inselgruppe besonders intensiv in einer kleinen Gruppe auf dem historischen Zweimastschoner Noorderlicht.

Arktischer Hochsommer

Langsam ziehen beeindruckende Gletscher, Treibeisfelder und einsame Strände an Ihnen vorbei. Am Ufer aalen sich Walrossherden, Rentiere weiden auf den für kurze Zeit saftig-grünen Wiesen, Robben ruhen sich auf Eisschollen aus. Die Küken der Seevögel werden flügge und Polarfüchse streunen entlang der Brutfelsen auf der Suche nach den unerfahrenen Jungvögeln. Mit etwas Glück lässt sich auch der König der Arktis, der Eisbär, blicken.

Pure Entschleunigung und echtes Seemanns-Gefühl

Das Leben an Bord wird bestimmt von Wind und Wetter und wenn die Bedingungen gut sind, werden die Segel gesetzt. Jeder der mag, darf beim Segeln helfen und erhält so einen Einblick in den Alltag auf einem Segelschiff. Die Atmosphäre ist familiär und Sie wachsen schnell zu einer richtigen Mannschaft zusammen.

Tiefer Einblick in die Arktis

Die Noorderlicht kommt aufgrund Ihrer Wendigkeit auch in Regionen, die für große Schiffe nicht erreichbar sind. So kommen Sie in den Genuss von intensiven Anlandungen ohne den Trubel eines großen Kreuzfahrtschiffes. Tierbeobachtungen an Land und vom Schiff aus, Wanderungen in der Tundra mit ihrer erstaunlich vielfältigen Flora und der Besuch historischer Stätten wechseln sich ab und ermöglichen ein breites Spektrum einmaliger Erlebnisse.

Höhepunkte

  • Aktive Segelkreuzfahrt mit vielen Ausflügen
  • Ideal für Spitzbergen-Wiederholer
  • Hohe Flexibilität durch kleines Schiff
  • Hochsommer: Flora und Fauna auf dem Höhepunkt
  • Gute Chancen für Eisbärensichtungen

Das Besondere dieser Reise

  • Spitzbergen intensiv und mit viel Zeit genießen
  • Unterwegs mit kleinem, historischen Segelschiff

Verlauf Ihrer Reise

1. Tag: Anreise und Einschiffung 1×A

Individuelle Anreise nach Longyearbyen, der „Hauptstadt“ Spitzbergens. Vor dem Einschiffen lohnt ein Besuch der Pfarrkirche und des Svalbard-Museums mit interessanten Ausstellungen zu Bergbauindustrie und Polargeschichte. Einschiffung am späten Nachmittag, gegen Abend verlässt das Schiff den Hafen Richtung Trygghamna. Übernachtung an Bord.

2.-15. Tag: Umrundung Spitzbergens 14×(F/M/A)

Die Tage an Bord werden bestimmt von Wind und Wetter. Lassen die Bedingungen es zu, werden die Segel gesetzt, ansonsten kommt der Motor zum Einsatz. Der Expeditionsleiter legt den Tagesverlauf je nach aktuellen Eisbedingungen fest – Flexibilität ist Trumpf! So können Sie jederzeit auf Wind, Eis und spannende Möglichkeiten zur Tierbeobachtung reagieren. Daher sind die hier beschriebenen Anlandungsplätze nur Beispiele, wie die Reise verlaufen könnte.

Westspitzbergen: Die Region ist geprägt von tiefen Fjorden, spektakulären Gletscherabbrüchen und viel Geschichte. Immer wieder stößt man auf die Reste alter Walfangstationen aus dem 17. Jahrhundert (z.B. in Smeerenburg oder Tryghamna) oder Ruinen ehemaliger russischer Pomoren-Siedlungen aus dem 18. Jahrhundert. Auf der kleinen Insel Ytre Norskøya findet man bei einer Wanderung noch viele Gräber aus der Walfangzeit.

Spannend ist eine kurze Wanderung nach Alkhornet. Hier am Vogelfelsen werden oft Polarfüchse gesichtet, die die Hänge nach Eiern und Jungvögeln absuchen. Auch Rentiere grasen hier häufig. Im Forlandsundet, bei Sarstangen, liegt ein beliebter Ruheplatz von Walrossen, die man mit etwas Glück aus nächster Nähe beobachten kann.

Entlang der Nordküste: Der Norden ist der Lebensraum der Eisbären und der seltenen Elfenbeinmöwen und Sichtungen sind in der Region nicht unwahrscheinlich. An den Vogelfelsen ziehen Dreizehenmöwen, Gryllteisten und Lummen ihre Küken groß. Lohnende Ziele im Norden sind unter anderem der Sorgfjord, wo sich häufig Walrosse aufhalten, oder die Murchison-Bucht, an deren Nordufer sich eine weite trockene Tundra erstreckt, Lebensraum zahlreicher Rentiere. Es gibt auch die Reste einer alten schwedischen Forschungsstation zu sehen. Sobald Sie die Hinlopenstraße erreichen, beeindrucken der Ausblick auf die gewaltige Eiskappe von Nordaustlandet, die gewaltige Front des Bråsvell-Gletschers oder auch die halb-fossilen Walskelette entlang der Strände auf der Insel Wilhelmøya.

Ostspitzbergen: Der spektakulärste Abschnitt der Reise ist vielleicht der Heleysundet – eine Meerenge zwischen der Hauptinsel Spitzbergen und der kleinen Barentsøya, die nur gegen die Strömung passiert werden kann. Sollte die Durchfahrt nicht möglich sein, durchqueren Sie etwas weiter südlich den Freeman-Sund nördlich von Edgeøya. Barentsøya und Edgeøya bieten viele Möglichkeiten für kurze und längere Wanderungen, z.B. ins wunderschöne Rosenbergdalen, wo fast immer Rentier-Gruppen weiden, oder zur Diskobukta. Dort beeindruckt eine große, laute Kolonie von Dreizehenmöwen, die eine Schlucht besiedelt. Uralte Walskelette liegen auf den erhöhten, ehemaligen Strandlinien weit im Landesinnern.

Südwestspitzbergen: Schließlich führt die Reise ins südliche Spitzbergen. Zwei große Fjorde prägen die Region. Der südlichere Hornsund mit seinem Labyrinth an Seitenfjorden und vielen spektakulären Gletscherkanten bietet gute Chancen, auf Eisbären oder Bartrobben zu stoßen. Schroffe Berge und farbenfrohe geologische Formationen sind der Rahmen für die Ausflüge in diesem Fjord. Eventuell haben Sie die Möglichkeit, die polnische Forschungsstation bei Isbjørnhamna besuchen.

Etwas nördlicher liegt der Bellsund. Spannende Geologie steht hier im Kontrast zu den traurigen Zeugen des Walfangs auf den Beluga (Weißwal) Anfang des 20. Jahrhunderts.

Falls es die Zeit zulässt, besuchen Sie bei der Rückkehr in den Isfjord die russische Siedlung Barentsburg, wo noch immer Kohle abgebaut wird. Schließlich nehmen Sie Kurs auf Longyearbyen, wo Sie voraussichtlich am Abend des 15. Tages ankommen.

14 Übernachtungen an Bord.

16. Tag: Heimreise 1×F

Am Morgen Ausschiffung und individuelle Heimreise.

(F) = Frühstück, (M) = Mittagessen, (L) = Lunchpaket, (A) = Abendessen

Leistungen zu Ihrer Reise

Enthaltene Leistungen

  • Englisch sprechende Expeditionsleitung
  • alle Landgänge und Wanderungen abhängig von Eis- und Wetterbedingungen
  • umfangreiches, wissenschaftlich fundiertes Vortragsprogramm
  • Reiseliteratur
  • 15 Ü: Schiff in Zweibett-Kabine
  • Mahlzeiten: 15×F, 14×M, 15×A

Nicht in den Leistungen enthalten

  • An-/Abreise
  • nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • optionale Aktivitäten
  • evtl. nötige Zusatzübernachtungen vor oder nach der Tour
  • Reisekrankenversicherung (obligatorisch)
  • Serviceleistungen an Bord
  • Trinkgelder
  • Persönliches

Hinweise & Zusatzinformationen zu Ihrer Reise

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 14, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Diese Reise ist eine Zubuchertour (internationale Gruppe) und besteht nicht exklusiv aus DIAMIR-Gästen.

Der Reiseverlauf dient der groben Orientierung. Der endgültige Verlauf wird täglich den örtlichen Eis- und Witterungsbedingungen sowie den Tierbeobachtungsmöglichkeiten angepasst. Falls eine Umrundung aufgrund der gegebenen Eisverhältnisse nicht möglich ist, wird sich das Programm auf den Nordwesten oder Südwesten von Spitzbergen konzentrieren.

Bitte haben Sie Verständnis, dass die auf dieser Reise beschriebenen Tierbeobachtungen nicht garantiert werden können. Es handelt sich um intensive Naturerlebnisse mit freilebenden, wilden Tieren, deren Verhalten nicht zu 100% vorhersagbar ist. Im unwahrscheinlichen Fall keiner Sichtung ist dennoch keine Reisepreis-Erstattung möglich. Wir und unsere Partner vor Ort setzen jedoch all unsere Erfahrung und Kenntnisse ein, um bestmögliche Sichtungschancen zu erreichen.

Bitte beachten Sie, dass eine gültige Krankenversicherung Teilnahmevoraussetzung für die Schiffsreisen ist (über uns buchbar).

Für diese Reise gelten gesonderte Stornobedingungen:

Stornierung bis einschließlich 90. Tag vor Reiseantritt: 20%, Stornierung ab dem 89. bis zum 60. Tag vor Reiseantritt: 50%, Stornierung ab dem 59. Tag bis einschließlich des Abreisetages: 98% des Reisepreises.

Anforderungen

Für die Anlandungen brauchen Sie keine speziellen körperlichen Voraussetzungen. Die Wanderungen werden der Gruppe angepasst – in der Regel sind diese 1 bis 3 Stunden lang. Je nach Kondition der Gruppe werden eventuell auch ab und zu Tagestouren bis zu 6 Stunden angeboten. Wer möchte, kann an Bord beim Segeln helfen, dies ist aber keine Voraussetzung. Vorkenntnisse sind hierfür keine nötig.

Flexibilität ist Grundvoraussetzung für diese Tour, da sich der Reiseverlauf je nach vor Ort herrschenden Bedingungen ändern kann. Bitte stellen Sie sich auf z.T. kalte Temperaturen, starken Wind, Schnee sowie evtl. raue See ein.

Kleiderordnung an Bord: sportlich-leger.

Zusatzinformationen

Segeln

Unterwegssein mit einem Segelschiff bedeutet nicht, dass man stets unter Segel fährt. Segelschiffe haben auch einen Motor – nicht immer findet man günstige Segelbedingungen vor, aber auch in diesen Fällen möchte man zur nächsten Anlandestelle gelangen. Gehen Sie davon aus, dass auf den Segelschiff-Reisen gesegelt wird, wann immer dies mit Blick auf die Verhältnisse und den Zeitplan möglich ist. Sonst fahren Sie unter Motor.

Alleinreisende

Sie verreisen allein? Dann können Sie „geteilte Kabinen“ buchen – Sie haben dann ein Bett in einer Zweibett-Kabine und teilen die Kabine mit einer/m gleichgeschlechtlichen Mitreisenden. Es fällt kein Zuschlag an.

Einzelkabinen

Wenn Sie eine Kabine allein nutzen möchten, können Sie Einzelkabinen buchen. Der Zuschlag berechnet sich 1,7 x Reisepreis.

Karte Ihrer Reise

  • Die Noorderlicht
  • Atemberaubende Berge und Gletscher
  • Geselliges Zusammensein an Bord
  • Eine Walfluke
  • Willkommen an Bord
  • Die Noorderlicht vor traumhafter Kulisse

Spitzbergen – Leinen los – mit der „Noorderlicht“

Gabriela Rück | 22.10.2013

16 Tage Expeditions-Segelkreuzfahrt – 28.07.- 12.08.2013

Leinen los – mit dem 2-Master „Noorderlicht“ auf 78° 33,9 N I 19° 14,9 0
Unser Abenteuer beginnt am 27. Juli 2013 am frühen Morgen mit dem Flug von Düsseldorf nach Oslo. Mein Mann und ich sind unterwegs in die Arktis, ein Jahr Vorfreude und nun steigt die Spannung auf ein Erlebnis Natur pur.

Nach einem längeren Aufenthalt am Flughafen in Norwegens Hauptstadt, den wir zum wiederholten Lesen der Reiseunterlagen nutzen, starten wir am späten Nachmittag mit einer kleinen Maschine zu unserem Ziel: SVALBARD (so heißt die gesamte Inselwelt von Spitzbergen). Noch ein kurzer Zwischenstop in Tromso, Zollkontrolle weil Svalbad nicht dem Schengen-Abkommen beigetreten ist und dann, nach einer Stunde Flug über offenes Meer, liegt die arktische Wüste unter uns.

Die Eiszeit ist auf Svalbard eigentlich noch nicht vorbei, mehr als 60 % des Landes ist noch immer von einer Eisglasur bedeckt, die frei ungehemmt zwischen steilen Felsspitzen und abgerundeten Bergkuppen fließt. 2100 verschiedene Gletscher, wir genießen die Aussicht an unseren Fensterplätzen und ein Blick auf die Uhr zeigt uns die unglaubliche Nacht- oder ist es Tagzeit an: 21 Uhr!

Blauer Himmel, Sonnenschein – es ist taghell und dieses Phänomen wird uns die nächsten 15 Tage nicht mehr verlassen. Die Landung in Longyearbyen, der Hauptstadt von Svalbard, erfolgt auf eisfreier Piste und nach der raschen Gepäckausgabe sind wir mit dem Flughafenbus in unser Guesthouse unterwegs. Bunte Holzhäuser liegen verstreut neben der einzigen geteerten Straße. Der Schnee liegt nur auf den spitzen Bergkuppen, hier unten bildet die Tundra mit ihren vielen kleinen Blumen (Wollgras, Steinbrech und zahlreichen Moosarten und Flechten) einen dichten Teppich.

Obwohl wir fast 24 Stunden unterwegs sind ist es uns nicht möglich, einzuschlafen. Ein Blick aus dem Fenster und wir fühlen uns um Mitternacht wie im falschen Film: Sonnenschein pur. Irgendwann klappt es dann doch mit dem Schlafen und der Morgen ist so, wie Abend aufgehört hat: Sonnenschein, 8.

Den Tag haben wir zur freien Verfügung und um 17 Uhr sollen wir an Bord kommen. Die 1910 erbaute Noorderlicht fährt unter holländischer Flagge und liegt mit ihren 46 m Länge in voller Pracht als einziges Segelschiff im kleinen Hafen. An Bord sind wir 20 Passagiere (Deutsche, Holländer, Engländer und ein Israeli). Die Crew besteht aus dem Skipper, 1. Offizier (Svenja aus Hamburg), 2. Offizier, einem Koch und unserem Guide Robin aus Norwegen. Die Bordsprache ist Englisch.

Nachdem wir unsere Kajüte, sie war tatsächlich nur 2x2 m groß, belegt hatten, erhielten wir sogleich eine Bordeinweisung und Verhaltensregeln, die bei unserer Tour zu beachten sind. Am selben Abend laufen wir aus und unsere Reise rund um Spitzbergen kann beginnen.

Unsere Route führt um die südliche Spitze bei Windstärke 8,4 über das offene Meer auf die Insel Edgeoya, weiter nach Barentsoya und dann wieder nach Spitzbergen an die Ostküste. Tägliche Auslandungen mit dem Zodiak und Wanderungen in der Tundra und an der Küste entlang haben uns bereits eindrucksvolle Begegnungen mit der arktischen Tierwelt beschert. Nun sind wir am 3. August um 16 Uhr am Negribreen-Gletscher, in dessen Nähe sich die Temperatur an Deck merklich den Minusgraden nähert. Langsam fahren wir an der 13 km langen, 25-30 m hohen Eiswand entlang. Im tiefdunklen Wasser treiben in allen Blaufarben schimmernde Eisbrocken, die knirschend unseren Schiffsrumpf streifen. Jetzt ist die Zeit für die "Rhein-Neckar-Zentrum-Aktuell''-Zeitung gekommen und ich freue mich, allen Freunden und Bekannten und den Lesern der Zeitung zu Hause von 78° 33,9 N I 19 ° 14,9 0 einen kühlen Eisberggruß zu schicken. Als dann kurz danach auch noch ein gewaltiges Eisstück aus der Wand abbricht und unser Boot ordentlich zum Schaukeln bringt, da bin ich froh, dass wir das Foto gemacht haben.

Weiter geht die Reise durch die Hinlopenstretet hoch bis zur Insel Moffen und dann an der Westküste über Ny-Alesund (mit dem nördlichsten Postamt der Welt) hinunter durch den Forlandsundet nach Longyearbyen zurück. Nach 918 Seemeilen= 1.670,76 km ist am 12. August 2013 unsere Reise zu Ende. Eindrücke, die wir nie wieder vergessen werden, von einer einzigarten Tierwelt, die uns großartige Begegnungen mit Walen, Rentieren, Walrossen, Polarfüchsen, Vögeln und 13 Eisbären in ihrem natürlichen Lebensraum bescherten, werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.

Gabriela Rück

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