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Termine2019-08-26T12:19:05+01:00

Transcaucasian Trail – auf dem Fernwanderweg durch den Kleinen Kaukasus

Armenien

Wandern Sie zusammen mit Armenien-Kenner Stefan Hilger auf ausgesuchten Routen des Transcaucasian Trails

Neu
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2870 EUR

  • Inklusive Flüge
  • 6-12 Teilnehmer
  • 16 Tage
  • Schwierigkeit:
  • Veranstallter:

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Informationen zu Ihrer Reise

Die in 2017 von enthusiastischen Freiwilligen begonnen ersten Teilabschnitte des Fernpfades auf armenischem Territorium stellen die Herausforderung während der 2-wöchigen Sonderreise dar. In den ersten Tagen konzentriert sich das Geschehen auf die Bergregion des Dilidschan-Nationalparks. Der zweite Abschnitt führt Sie ins zentrale Armenien – in die Geghama-Berge mit den beiden Vulkan-Gipfeln Ajdahak (3597 m) und Spitakasar (3560 m). Der dritte Teil unserer Tour führt in den mittleren Süden Armeniens, das für seine schroffen Gipfel und auch für den besten Wein des Landes bekannt ist. DIAMIR ist der erste deutschsprachige Reiseanbieter, der mit dem Transcaucasian Trail an den Start geht und damit sein vielfältiges Kaukasus-Programm krönt.

Hintergründe zum Bau der Wanderwege und Vision der Macher

Während der vielen Wanderungen besuchen Sie Volunteercamps und erfahren vieles über den Bau der Wanderwege, wer die Köpfe dahinter sind und wie das 15- bis 20-Jahre-Projekt finanziert und gesponsert wird. Ihre Wanderungen im Gebiet Dilidschan führen Sie nicht nur zu den atemberaubenden Kalksteinfelsen und Laubwäldern der Region Tavusch, sondern auch zu einigen der berühmtesten historischen Kulturstätten, wie beispielsweise die Klöster Haghartsin und Goschawank. Der Zentralteil Armeniens hat ein völlig anderes Landschaftsbild und bietet damit beste Abwechslung. Ganz am Wegesrand besichtigen Sie den Sewan-See mit seinem berühmten Kloster, die Selim-Karawanserei oder das in einer roten Schlucht gelegene Kloster Noravank.

Auf Tuchfühlung mit Einheimischen

Begegnungen mit Einheimischen geben einer Reise nach Armenien die nötige Würze, bei der Sie als Tourist oftmals nicht nur Betrachter, sondern auch Protagonist sind. Wenn an der kaukasischen Tafel der Gastgeber das Wort erhebt und auf Freundschaft, Tapferkeit und Liebe anstößt, dann wissen Sie, dass Sie ein Teil dessen geworden sind.

Höhepunkte

  • Strahlend und geschäftig: Hauptstadt Jerewan
  • Tageswanderungen in der Armenischen Schweiz und im zentralen Hochland
  • 4-tägiges Zelttrekking in den Geghama-Bergen
  • Die schönsten Aussichtsgipfel und Vulkane
  • Klöster und Tradition der Region Tawusch rund um Dilidschan
  • Sewan-See, Selim-Karwanserei, Noravank und Khor Virap
  • Großartige Gastfreundschaft im Südkaukasus

Das Besondere dieser Reise

  • Die schönsten Etappen des Transcaucasian Trails
  • Unterwegs mit Armenien-Kenner Stefan Hilger

Verlauf Ihrer Reise

1. Tag: Anreise

Flug nach Jerewan.

2. Tag: Jerewan – Sonnenstadt Armeniens 1×(F/A)

In den frühen Morgenstunden landen Sie in Jerewan. Nach der Begrüßung und Abholung durch die Reiseleitung werden Sie ins Hotel gebracht und haben Zeit zum Ausruhen. Nach einem späten Frühstück beginnt Ihr erster Tag in Armenien mit einer überblicksmäßigen Besichtigung der geschäftigen und facettenreichen Millionenmetropole Jerewan. Am Nachmittag wartet mit dem „Matenadaran“ ein weiterer Tageshöhepunkt auf Sie. Mit mehr als 14.000 Manuskripten ist in diesem Museum die größte Handschriftensammlung der Welt zu Hause. Neben dem Matenadaran ist das Museum des Ausnahmekünstlers Sergey Paradschanov ein Geheimtipp in Jerewan. Abschluss des Tages ist die weltbekannte Brandy-Destille der Stadt, gelegen in einer alten Festung mit tiefen Kellern und dunklen Verließen, wo Sie an einer Verkostung teilnehmen und viel über die Geschichte des armenischen Brandys erfahren. Abends trifft sich die Gruppe zum gemeinsamen Begrüßungsessen. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Von Jerewan in die „Kleine Schweiz Armeniens“ 1×(F/M/A)

Transcaucasian Trail im Dilidschan-Nationalpark
Hier im Dilidschan-Nationalpark wurde der Trail zuerst konstruiert und ausgebaut. Der Nationalpark ist einer der vier armenischen Nationalparks. Er liegt in der Region Tavusch und ist bekannt für seine weiten Waldlandschaften, reiche Artenvielfalt, Heilquellen und Natur- und Kulturdenkmäler.

Gleich am Morgen erwartet Sie mit dem Gang zum Denkmal Tsitsernakaberd (das Schwalbennest) ein höchst bedeutsamer Ausflug, der dem Völkermord an den Armeniern gedenkt. Eine kurze Fahrt über die Schnellstraße und im Nu hat sich die Landschaft völlig verändert. Sie tauchen ein in das Gebiet des Sewan-Sees – das sogenannte Gegherkhunikh. Endlich sehen Sie das Meer der Armenier. Der Sewan ist einer der höchstgelegenen Seen der Welt (Seehöhe 1900 m). Sie fahren entlang des Nordwestufers und machen Stopp an der Halbinsel und besuchen das Sewan-Kloster aus dem 9. Jh. und können vielleicht einer Gebetszeremonie beiwohnen. Nach dem Mittagessen geht die Fahrt weiter in die Region Tavusch, die wiederum komplett anders ist. Berge, Wälder und tiefe Schluchten zeichnen das Landschaftsbild. Eine kurze Wanderung zur Einstimmung führt Sie zum Kloster Aghawnawank (12.-13. Jh.). Nach der Besichtigung geht es zum Gästehaus nach Dilidschan. Ihre armenischen Gastgeber freuen sich auf Sie. Es gibt nichts Authentischeres als bei Armeniern Gast zu sein. Für die nächsten Wandertage ist hier Ihre Basis. Übernachtung im Gästehaus. (Fahrzeit ca. 3h, 150 km, Gehstrecke ca. 150 m↑↓).

4. Tag: Besteigung des Miapor (2993 m) 1×(F/M (LB)/A)

Heute startet Ihre erste große Tour. Der Berg Miapor ist mit knapp 3000 m der Höchste des umliegenden Gebirgszuges. Durch seine felsige Gipfelstruktur wird der Blick weithin frei und Sie überschauen das weite Tal und auch den Sewan-See. Im Frühling breitet sich ein weiter Blütenteppich vor Ihnen aus. Der Bergkamm teilt die Region Tavusch von der des Sewan-Sees ab. Nach dem Abstieg Rückfahrt ins Gästehaus. Übernachtung wie am Vortag. (Gehstrecke ca. 1043 m↑↓, 20 km).

5. Tag: Unterwegs im Dilidschan-Nationalpark 1×(F/M (LB)/A)

Am heutigen Tag erwandern Sie einen armenischen Klassiker. Zunächst geht es zum bedeutsamen Kloster Goschawank. Der Name des Klosters geht zurück auf den bekannten armenischen Gelehrten und Dichter Mechithar Gosch, der hier eine Klosterbibliothek mit Skriptorium gegründet hat. Das Kloster ist auch für seine besonders schön verzierten Kreuzsteine bekannt. Nach der Besichtigung des Klosters wandern Sie weiter zum Parz-See. Der Weg führt durch den üppigen Wald des Dilidschan-Nationalparks, der 2002 gegründet wurde. Er nimmt eine Fläche von 240 km² ein und beherbergt 902 Gefäßpflanzenarten einschließlich 40 seltener Arten. Über 800 Käfer, zahlreiche Reptilien und weit über 150 Vogelarten sind im Nationalpark beheimatet. Von Parz-See wandern Sie schließlich bis zur Kleinstadt Dilidschan, die zu den schönsten Orten Armeniens zählt. Entlang der Scharambejan-Straße befindet sich die restaurierte Altstadt, das Wahrzeichen des Kurortes. Übernachtung im Gästehaus. (Gehstrecke ca. 300 m↑, 200 m↓, 20 km).

6. Tag: In der Natur versteckte Schätze entdecken 1×(F/M (LB)/A)

Ausgehend vom Klosterschatz Haghartsin (10. Jh.), welches sich versteckt in einem Seitental, umgeben von Buchen befindet, wandern Sie zu den Zwinglingskirchen von Dschuchtawank. Das armenische Wort Wank deutet immer auf Klosteranlagen hin. Sie bewegen sich hier wahrlich auf Traumpfaden. Bei einem schönen Mittagspicknick in herrlichster Natur können Sie sich bestens entspannen. Nach der Wanderung kurzer Transfer ins bekannte Gästehaus nach Dilidschan. Übernachtung wie am Vortag. (Gehstrecke ca. 550 m↑, 500 m↓, 18 km).

7. Tag: Fahrt nach Sevaberd und Trekking zum Akna-See 1×(F/M (LB)/A)

Die Geghama-Berge
dieser langgezogene Gebirgszug in der Mitte des Landes zählt zu den schönsten Trekkinggebieten überhaupt. Hier wurde zuletzt am Trail gebaut und dieser Gebirgszug ans Fernwegnetz angebunden. Hier gibt es relativ leicht bezwingbare Gipfel von über 3500 m. Dies sind größtenteils alte erloschene Vulkane. Zudem finden sich idyllische Campingplätze an Hochgebirgsseen.

Fahrt von Dilidschan nach Sevaberd (Die Fahrt dauert ca. 2h). Sevaberd ist ein kleines verschlafenes Dörfchen zu Füßen des Gebirges. Trekking von Sevaberd zum Akna-See. Über einen seichten Grashang geht es hinauf auf das Hochplateau des Gebirgszuges. Auch wenn 1000 Höhenmeter viel klingen, der Weg ist nicht steil und ist gut zu gehen. Einmal die erste Hürde genommen, ist das Schwerste dieser Trekkingtage schon geschafft. Der Blick wird immer besser je höher man kommt. Oben treffen wir vielleicht auf Berghirten der Jesiden, die uns vielleicht zu einem Snack einladen. Schon aus einiger Entfernung sehen Sie den Akna-See (3050 m). Das Camp ist bereits errichtet. Übernachtung im Zelt am See. (Gehstrecke ca. 1000 m↑, 12 km).

8. Tag: Akna See/Ajdahak (3597 m)/Blauer See 1×(F/M (LB)/A)

Trekking vom See-Akna zum Berg Ajdahak (3597 m). Heute besteigen wir den höchsten Gipfel des Gebirgszuges und haben bei entsprechendem Wetter eine fantastische Rundumsicht über große Teile Armeniens. Natürlich wird der Ararat das dominierende Sichtziel sein. Nach einer ausgiebigen Gipfelrast erfolgt der Abstieg zum Blauen See (3100 m) wo wir wieder ein idyllisches Camp errichtet haben. Übernachtung im Zelt. (Gehstrecke ca. 540 m↑, 400 m↓, 15 km).

9. Tag: Blauer See/Berg Spitakasar (3560 m)/Dorf Gegharkunik 1×(F/M (LB)/A)

Der heutige Trekking startet vom Blauen See. Sie erklimmen heute den Mt. Spitaksar (3560 m) und erleben einmal mehr grandiose Aussichten über ganz Armenien. Nach dem Gipfelpicknick steigen Sie ins Dorf Gegharkunik. Übernachtung im Gästehaus. (Gehstrecke ca. 450 m↑, 1000 m↓, 19 km).

10. Tag: Armaghan (2840 m) 1×(F/M (LB)/A)

Eine eindrucksvolle Wanderung führt Sie zum Kraterrand des Vulkan Armaghan (2840 m), von wo Sie über den Sewan-See schauen können. Nach dem Abstieg fahren Sie ins Gästehaus in die Region Vayots Dzor. Übernachtung im Gästehaus. (Gehstrecke ca. 740 m ↑↓, 10 km).

11. Tag: Der Berg Mknasar (2946 m) 1×(F/M (LB)/A)

Vayots Dzor
Diese Gebirgslandschaft ist im Vergleich zu Dilidschan eher schroff und felsig. Vayots Dzor heißt auch die gleichnamige Provinz, die auch als Tor zum Süden gilt. In dieser Region wird vor allem Wein angebaut. Markenzeichen der Region sind die farbigen Felslandschaften. Vor allem die Schlucht von Amaghu, wo sich das berühmte Kloster Noravank befindet, ist spektakulär und besteht aus roten Felsen.

Kein geringerer als der beinahe 3000er Mknasar steht Ihnen heute bevor. Sie starten die Wanderung ab Hors. Über steiniges und teils unwegsames Gelände zieht sich der Pfad hinauf auf 2946 m. Es ist geschafft und Sie überblicken einmal mehr die Szenerie des Südens. Was für ein Ausblick. Unterwegs machen Sie, wie gewohnt, ein Picknick. Abends erholen Sie sich von einem langen Wandertag im Gästehaus. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 6h, 1150 m↑↓, 18 km).

12. Tag: Ins Dorf Aghawnadzor 1×(F/M (LB)/A)

Heute geht es ca. 18 km zum Dorf Aghawnadzor. Vorbei am See Hors besichtigen Sie am Wegesrand immer wieder Ruinen von kleinen Kirchen. Ein kleiner Rundgang im Gebirgsdörfchen Aghawnadzor ist lohnenswert, bevor Sie zum Gästehaus nach Areni fahren. Die Region Areni ist bekannt für ihren schmackhaften Rotwein. Gern können Sie heute Abend im Gästehaus auch einen probieren. Übernachtung im Gästehaus. (Gehzeit ca. 7h, 460 m↑, 500 m↓, 14 oder 18 km).

13. Tag: Zum alten Vulkan Vayots Dzor 1×(F/M (LB)/A)

Der Startpunkt Ihrer heutigen Wanderung ist das 50 km entfernte Dörfchen Kamraschen. Von dort beginnt der Aufstieg zum alten Vulkan Vayots Sar (2580 m), den Sie bei einem Kratergang erkunden. Der Krater selbst ist über 90 m tief. Vom Kraterrand blicken Sie über die Weinregion Vayots Dzor und bei guten Wetter sogar bis zum Ararat. Zurück im Gästehaus genießen Sie den letzten Abend in der armenischen Provinz. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrzeit ca. 2-3h, 120 km, Gehzeit ca. 4h, 530 m↑↓, 12 km).

14. Tag: Kloster Noravank und Ararat-Blick 1×(F/M/A)

Eine kurze, aber wunderschöne Wanderung führt Sie hinein in die Schlucht von Amaghu, die für ihre roten Felsen bekannt ist. Am Ende der Schlucht thront auf einer Anhöhe das berühmte Kloster Noravank. Nach der Besichtigung der Anlage fahren Sie zum Mittagessen und besuchen eine uralte Weinhöhle, die darauf hindeutet, dass Armenien das Land im Kaukasus mit der ältesten Weinproduktion ist. Sie verlassen die Gegend und fahren Richtung Jerewan. Das Kloster Khor Virap, welches Sie heute noch besichtigen, hat wegen seiner Lage direkt an der türkischen Grenze den wohl besten Ausblick auf den Ararat. Später fahren Sie zurück nach Jerewan und haben Freizeit am Abend. Ein Abschiedsabendessen lässt die spannende Reise ausklingen. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 2h, 120 km, Gehzeit ca. 1-2h, 130 m↑ 160 m↓, 3 km).

15. Tag: Kultur am Kloster Geghard und Tempel von Garni 1×(F/M)

Sie fahren zum Höhlenkloster von Geghard (UNESCO-Weltkulturerbe), dem beliebtesten Wallfahrtsort Armeniens. Der Klosterkomplex, gebaut vom 7 bis 12. Jh., liegt auf knapp 1800 Metern. Er soll einst die Speerspitze, die Jesus Christus am Kreuz tötete, verwahrt haben. Die Kirche selbst ist zum Teil im Felsen verborgen. Danach geht es nach Garni zum hellenistischen Sonnentempel. Dieses Bauwerk stammt aus dem 1. Jh. und steht ebenfalls unter dem Schutze der UNESCO. Eine kleine Wanderung führt Sie vom Sonnentempel (1300 m) zu den mächtigsten Basaltsäulen Armeniens in die Garni-Schlucht. Abschiedsessen. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrzeit ca. 1-2h, 80 km).

16. Tag: Heimreise

Sie werden zum Flughafen gebracht und treten die Heimreise an.

(F) = Frühstück, (M) = Mittagessen, (L) = Lunchpaket, (A) = Abendessen

Leistungen zu Ihrer Reise

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt (weitere Abflughäfen auf Anfrage) nach Jerewan und zurück mit Austrian Airlines oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class
  • DIAMIR-Reiseleitung
  • lokale Wanderführer
  • alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • Campingausrüstung exkl. Schlafsack
  • alle Eintritte laut Programm
  • Reiseliteratur
  • 7 Ü: Gästehaus im DZ (Gemeinschaftsbad)
  • 3 Ü: Hotel im DZ
  • 2 Ü: Zelt
  • 2 Ü: Gästehaus im DZ
  • Mahlzeiten: 14×F, 3×M, 10×M (LB), 13×A

Nicht in den Leistungen enthalten

  • nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • optionale Ausflüge
  • Trinkgelder
  • Persönliches

Hinweise & Zusatzinformationen zu Ihrer Reise

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 6, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Gästehäuser in Armenien

Wie überall im Kaukasus üblich, haben sich Gästehäuser als beliebte Übernachtungsplätze fest etabliert. Oftmals befindet sich am privaten Haus des Eigentümers ein Anbau mit einer überschaubaren Anzahl an Zimmern. Man ist quasi auf dem Grund und Boden eines privaten Anbieters zu Gast und kann auch das Areal voll nutzen. Die Zimmer sind individuell und liebevoll gestaltet. Es ist natürlich kein Hotel, hat aber seinen besonderen Charme, so dass unsere Gäste gerne wiederkommen. Die Frau des Hauses kocht selbst und das sorgt für wahre Gaumenfreuden. Im Garten sitzt man oft unter Weinreben, Aprikosen- oder Granatapfelbäumen und kann sich entspannen. Der Blick hinter die Kulissen einer armenischen Familie ist stets eine interessante Erfahrung. Wer ein authentisches Erlebnis will und kein Problem hat, den Menschen in Armenien ein Stück weit näher zukommen, ist hier genau richtig.

Anforderungen

Für die Tour sind Trittsicherheit und ausreichend Kondition für teils lange Tagesetappen notwendig. Das Hauptgepäck wird auf den Wanderungen bei Unterkunftswechsel mit Fahrzeugen transportiert und jeder Teilnehmer trägt nur seinen persönlichen Tagesrucksack. Während des Zelttrekkings wird das Hauptgepäck ebenfalls transportiert und Sie tragen lediglich den Tagesrucksack. Aufgeschlossenheit gegenüber anderen Mentalitäten, Sitten und Gebräuchen ist Grundvoraussetzung für eine Reise in den Kaukasus.

Karte Ihrer Reise

  • Blick vom Aragats Nordgipfel
  • In die Geghama-Berge
  • Startbereit am Sewan-See
  • Armenisches Nachrichtenteam interviewt Hilde
  • Am Aragats
  • Heiße Quellen bei Jermuk

Armenien – Mein Garten Eden am Berg Noah

Stefan Hilger | 22.10.2019

Viele können mit der kleinen Republik Armenien wahrscheinlich nichts anfangen, wissen vielleicht gar nicht, wo danach auf der Karte zu suchen ist. Das ist schade, denn dieser kleine Kaukasus-Staat zwischen Asien und Europa ist ein wahres Juwel und hat mich vom ersten Moment an überzeugt.

Vor 12 Jahren bin ich mehr oder weniger durch Zufall in den kleinen Kaukasusstaat geraten und das auf abenteuerlichem Weg. Auf einer meiner bisher schönsten Reise durchquerte ich zusammen mit meiner Frau die Türkei und erlebte eine herrliche Zeit. Während dieser Tour zog mich ein Buch von Franz Werfel über die Ereignisse von 1915 und der Vertreibung der Armenier in seinen Bann. Im Laufe der Jahrhunderte ist Armenien in seiner historischen Größe geschrumpft. Ich war neugierig und wollte mehr wissen über die Armenier. Dass die Türkei und Armenien keine innigen Freunde sind, war mir bewusst, aber dass es ein enorm komplexes Thema ist, war mir nicht unbedingt klar. Noch heute und nach vielen Besuchen in der Region kommen immer wieder neue Puzzlestücke in meinem historischen Gesamtverständnis hinzu.

Damals, noch während unserer Reise, rief mich Armen aus Armenien an – ihn kannte ich lediglich von einer Messe. Er lud uns auf einen Abstecher nach Armenien ein. Da wir noch genügend Zeit hat, fuhren wir über Georgien in die ehemalige Sowjetrepublik. Ich weiß nicht woran es lag, aber von Anbeginn war ich fasziniert. Vielleicht war es auch der erste positive Eindruck, den wir mittels Armen gewannen. Tatsache ist, dass mich irgendetwas derart fesselte und bis heute nicht mehr loslässt. Ich könnte immer nach Armenien fahren, habe nach wie vor viele Fragen und längst nicht alles gesehen und das, obwohl das Land gerade mal die Größe vom Bundesland Brandburg hat. Während meiner Armenienbesuche treffe ich vertraute alte Bekannte wieder, die mir ans Herz gewachsen sind und ich beobachte mit Staunen den stetigen Wandel, den dieses Land durchmacht. Am Ende überzeugt mich vor allem der tiefe Stolz und der Kampfeswille dieses leidplagten Volkes, das uns Touristen, trotz der territorial schwierigen Gegebenheiten, mit großer Herzlichkeit und Freude begegnet.

Als einer der „Pioniere“ von DIAMIR zieht es mich nach über 15 Dienstjahren wieder in „meinen“ Kaukasus. Noch einmal will ich das kleine Land zwischen Kasbek und Ararat unter die Lupe nehmen. Am besten macht sich das mit Wanderschuhen, denn dann sind die sprichwörtlichen Begegnungen mit Einheimischen vorprogrammiert. Ich freue mich schon, wenn ich wieder heiligen Boden betreten darf.

Begleiten Sie mich in dieses großartige Land mit seinen herzlichen Menschen und vielleicht spüren Sie danach die gleiche Verbundenheit wie ich seitdem.

Stefan Hilger

DIAMIR – Produktmanager mit Herzblut

  • Biwak-Gucken!

Mit Rad und Rucksack durch Armenien

Stefan Hilger | 24.07.2019

Gemeinsam mit dem Team der MDR-Redaktion von BIWAK, dem bekannten Erlebnisreisenjournal, brach ich im August 2018 auf, um den wilden Kaukasus zu ergründen. Seht hier die fünfteilige Reportage. Viel Spaß wünscht, Stefan „Hilde“ Hilger

  • Mein Noravank
  • Frau beim Gebet
  • Weinfest in Areni
  • Kürbisernte
  • Kinder
  • Straße in Gyumri
  • Armenische Speisen
  • Blick auf Goris mit Bergkette
  • Tempel von Garni
  • Beim Lawaschbacken
  • Der Reiseleiter erklärt
  • Armenische Speisen
  • Weinverkostung
  • Herbstmarkt
  • Wein aus Ijevan
  • Weinfest in Areni
  • Hauptplatz in Gyumri
  • Jerewan – Platz der Republik
  • Tal bei Garni
  • Kloster Tatev
  • Kloster Geghard – Kirchenportal Relief

Von Kirchen, Kreuzsteinen, Granatäpfeln und köstlichem Cognac

Julia Zilger | 27.10.2017

Zusammen mit meiner Teamleiterin Marianne Nimsch war ich eine Woche bei bestem Herbstwetter unterwegs, um Armenien zu erkunden. In einem weiten Bogen entdeckten wir das wahrlich abwechslungsreiche Land am Ararat. Für unsere neuen Programme haben wir auch verwunschene Ecken aufgetan, die nicht ganz so oft angefahren werden. Zu Unrecht wie wir meinen, denn Dilidschan und Gyumri sowie die Route über den Norden Armeniens sind sehr beeindruckend. Bei unserer Reise ARMGEO haben wir diese Landschaften mit Highlights in Georgien gekoppelt. Alles unter dem Thema: Kultur, Wein und Küche sowie Begegnungen mit Einheimischen. Leichte Wanderungen lockern die kulturellen Beiträge auf. Noch immer schwelgen wir in Erinnerungen an die vielen Begebenheiten, die tollen Menschen und das überaus schmackhafte und zugleich reichliche Essen. Willkommen im Kaukasus. Eure Julia Zilger

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