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Termine2019-08-26T12:19:05+01:00

Tropen, Vulkane und Meer

Reunion

Anspruchsvolles Trekking auf Reunion: Durch tropische Bergwelten zum Vulkan Piton de la Fournaise

4.4 /5
Neu
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3290 EUR

  • Inklusive Flüge
  • 7-12 Teilnehmer
  • 16 Tage
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Informationen zu Ihrer Reise

Die schwierigste Aufgabe wartet nach Ihrer Rückkehr auf Sie. „Na, wie war\'s?“, fragen Ihre Freunde, und Sie wissen gar nicht, wo Sie anfangen sollen. Bei den Panoramen einer Bergwelt, die ihresgleichen sucht? Bei der ansteckenden Fröhlichkeit des kreolischen Lebensstils oder bei dem einmaligen Erlebnis, einem aktiven Vulkan in den Schlund zu schauen? Sagen Sie einfach, Sie waren auf Reunion.

Trekking am schönsten Ende der Welt

Mafate, Cilaos und Salazie – nie gehört? Sie lernen diese Talkessel kennen und werden sie nie mehr vergessen. Der Cirque de Mafate ist so abgelegen, dass ihn entflohene Sklaven als Versteck nutzten. Sie begegnen ihren Nachfahren in ursprünglichen Dörfern und besteigen den Piton des Neiges (3071 m). Vom Cirque de Cilaos mit seinen malerischen Häusern geht es zum Cirque de Salazie mit seiner überwältigenden tropischen Natur – Höhepunkte und Höhenmeter folgen hier dicht auf dicht. Schnüren Sie die Trekkingschuhe fester! Erst der imposante Wasserfall „Trou de Fer“, dann bizarre Krater und Grotten und schließlich die Begegnung …

Lava, Flammen & Baden in einem Meer der Superlative

… mit einem der aktivsten Vulkane der Welt. Glühende Lava werden Sie in dem malerischen Küstenort La Saline-les-Bains nicht finden, aber es erwartet Sie zum Abschluss der Reise, was Ihren Besuch der „Insel des Lichts“ so bezaubernd gemacht hat. Die tropische Natur trifft auf perlweiße Strände und das kristallklare Meer lädt zum Genießen oder aktivem Erleben ein.

Höhepunkte

  • Eine unserer beliebtesten Aktivreisen in den Tropen
  • Nationalpark La Reunion: UNESCO-Weltnaturerbe
  • Gipfeltour zum Piton des Neiges (3071 m)
  • Vulkantrekking am Piton de la Fournaise
  • Erholung im charmanten Küstenort La Saline-les-Bains
  • Optional: Erkundung des Lava-Tunnels am Grand Brule

Das Besondere dieser Reise

  • Trekking am schönsten Ende der Welt: Höhepunkte und Höhenmeter folgen hier dicht auf dicht

Verlauf Ihrer Reise

1. Tag: Anreise

Am Abend Flug über Paris nach Reunion.

2. Tag: Ankunft auf Reunion

Ankunft auf Reunion – Bienvenue im Indischen Ozean! Abholung vom Flughafen und Transfer nach La-Saline-Les-Bains, wo Sie in einem Hotel an der Lagune im Westen der Insel übernachten. Erste Schnorchelgänge, Streifzüge durch den Ort oder ein romantischer Sonnenuntergang sind Auftakt Ihrer Reise. Bestücken Sie Ihren Rucksack für die erste Teiletappe der Wanderung. Ihr großes Gepäck erhalten Sie erneut in Cilaos. Übernachtung im Hotel Le Nautile. (Fahrzeit ca. 1h, 37 km).

3. Tag: La Saline-les-Bains – Grand Place 1×(F/A)

Fahrt nach Sans Souci, einem Dorf von „Exilmafataisen“, Ihr Einstieg zur Auftakt-Etappe. Zunächst folgen Sie der historischen Wasserleitung, welche von den Flüssen Riviere des Orangers und Riviere des Galets gespeist wird. Nach wenigen Höhenmetern eröffnet sich, wie ein riesiges Amphitheater, ein grandioser Blick auf den Mafate-Talkessel. Die gut ausgebauten Wege erlauben ein zügiges Vorankommen und atemberaubende Ausblicke auf die Gebirgslandschaft. Nach der Mittagsrast und einem Abstieg zum Fluss folgt ein Aufstieg zum heutigen Etappenziel Grand Place. Übernachtung in einer Berghütte mit gemeinschaftlichen Sanitäranlagen. (Gehzeit ca. 6h, 850 m↑ 450 m↓, ca. 17 km).

4. Tag: Grand Place – Roche Plate 1×(F/A)

Am Morgen erfolgt zunächst der steile Abstieg hinunter zum Riviere des Galets, bevor Sie mit dem nicht ganz leichten Anstieg hinauf zum Adlernest „Ilet des Orangers“ beginnen. Oben angekommen erwartet Sie zur Belohnung das erfrischende Nass, welches in Felsbecken als Wasser-Reservoirs gesammelt wird. Durch eine Klamm und liebliche Heidelandschaften führt Sie der abwechslungsreiche Weg zum Felsrücken La Breche. Von hier genießen Sie einerseits den überwältigenden Blick zurück auf Ihre bereits geleistete Wegstrecke und andererseits auf das nicht mehr weit entfernte Bergdorf Roche Plate – Ihrem heutigen Etappenziel. Übernachtung in einer Berghütte mit gemeinschaftlichen Sanitäranlagen. (Gehzeit ca. 5h, 900 m↑ 300 m↓, ca. 12 km).

5. Tag: Roche Plate – Wasserfall Les Trois Roches – Marla 1×(F/A)

Bereits beim Frühstück genießen Sie den Blick auf die beinahe majestätisch anmutende Gebirgslandschaft, bevor Sie zum Wasserfall Les Trois Roches aufbrechen. Der Pfad führt Sie durch ein idyllisches Wäldchen mit Heidekraut und mannshohen Farngewächsen entlang der westlichen Steilwand des Cirque de Mafate. Scheinbar aalglatt und gleichmäßig gewölbt steigt die vulkanische Felswand nach oben. Das Felsplateau des Roche Plate lädt zu einer entspannten Mittagsrast inklusive belebendem Bad in einem der Felsen-Pools ein. Frisch gestärkt folgen Sie dem Flusslauf des Galets, welchen Sie vor dem finalen Anstieg hinauf nach Marla ein letztes Mal queren werden. Übernachtung in einer Berghütte mit gemeinschaftlichen Sanitäranlagen. (Gehzeit ca. 4-5h, 900 m↑, 400 m↓, ca. 10 km).

6. Tag: Marla – Col du Taïbit – Cilaos 1×(F/A)

Über spektakuläre Pfade und offene Ebenen verlassen Sie den Talkessel von Mafate. Neugierig beäugt von der einen oder anderen Ziege queren Sie anfangs liebliche Almwiesen und blühenden Mimosenbäumen. Schon bald darauf beginnt ein kräftiger Anstieg über unzählige enge Kehren bis hinauf zur Passhöhe am Col du Taïbit (2081 m), welcher das Nadelöhr zwischen den beiden Talkesseln Mafate und Cilaos bildet. Von hier haben Sie einen atemberaubenden Blick hinunter auf Ihr heutiges Etappenziel: Cilaos, den zweiten Talkessel Ihrer Trekkingreise. Über steile Serpentinen führt die Route wie eine Achterbahnfahrt bergab und bergauf bis ins Flusstal von Bras Rouge. Das kristallklare Wasser des gleichnamigen Wasserfalls kühlt nicht nur wunderbar die Wanderfüße, sondern verführt ebenso zum Sprung in einen der smaragdgrün schimmernden Granit-Bassins. Erfrischt und ausgeruht nehmen Sie den letzten Anstieg nach Cilaos in Angriff. Übernachtung im Hotel Le Vieux Cep. (Gehzeit ca. 6-7h, 600 m↑, 900 m↓, ca. 12 km).

7. Tag: Eigene Erkundungen im Cirque des Cilaos 1×F

Cilaos, einstmals mondäner Kurort der französischen Verwaltungselite, bezaubert mit seiner malerischen, kreolischen Architektur. Gerade deswegen lädt das kleine Städtchen zu einem erholsamen Ruhetag ein. Empfehlenswert ist ein Ausflug zu den Thermalquellen oder die Nutzung des SPA-Bereichs Ihres Hotels. Wer den Tag aktiv gestalten möchte, leiht sich ein Mountainbike oder probiert sich bei Canyoning. Übernachtung wie am Vortag.

8. Tag: Cilaos – Caverne Dufour 1×(F/A)

Auch wenn Cilaos mit „Ort, den wir nicht verlassen“ zu übersetzen ist, heißt es heute Abschied nehmen. Jedoch nicht überstürzt, denn am Vormittag haben Sie noch ausreichend Zeit, dem lokalen Markt einen Besuch abzustatten. Vorbei an bunten kreolischen Häusern der Vorstadt erreichen Sie den Picknickplatz Le Bloc, dem Einstieg zur heutigen Trekking-Etappe. Ziel ist die Berghütte Caverne Dufour am Fuße des Piton des Neiges, dem höchsten Punkt der Insel. Über wurzelige Pfade und Felsstufen führt der Pfad durch einen märchenhaften Sicheltannenwald voller Farne, Orchideen und Schmarotzerpflanzen. Übernachtung in einer Berghütte mit gemeinschaftlichen Sanitäranlagen. (Gehzeit ca. 4-5h, 1150 m↑, 7-8 km).

9. Tag: Besteigung des Piton des Neiges – Talkessel Salazie 1×(F/A)

In der Nacht beginnen Sie mit dem Gipfelsturm zum 3070 m hohen Piton des Neiges (optional). Die kurze Nacht und der technisch recht anspruchslose Weg zum Gipfel machen sich bezahlt und werden mit einem Sonnenaufgang, der Seinesgleichen sucht, entlohnt. Nach dem Abstieg zur Berghütte erwartet Sie das Frühstück und die Fortsetzung Ihrer atem(be)raubenden Trekkingtour. Durch üppige Heidevegetation schlängelt sich der Weg über den südöstlichen Grat des Cirque des Salazie. Aller guten Dinge sind drei und somit steigen Sie heute ab in den dritten und östlichsten Talkessel der Insel. Über einen steilen und urwüchsigen Pfad erreichen Sie Hell-Bourg, eines der schönsten Dörfer Frankreichs. Übernachtung im Gästehaus Le Relais des Cimes. (Gehzeit mit Gipfelbesteigung ca. 7-8h, 575 m↑, 1600 m↓, ca. 14 km; ohne Gipfelbesteigung ca. 4h, 1530 m↓, ca. 8 km).

10. Tag: Plateau de Belouve – Wasserfallschlucht Trou de Fer 1×(F/A)

Sie verlassen Hell-Bourg über die Ostflanke des Talkessels. Immer wieder eröffnen sich idyllische Panoramen auf die fruchtbare Ebene und laden zum Verweilen ein. Der Cirque de Salazie besticht durch seine vielen kleinen Plantagen, Gärten und unzähligen Wasserläufe. Kurz und anspruchsvoll ist der Anstieg hinauf zum Plateau de Belouve, wo Sie nochmals einen beeindruckenden Blick auf Salazie, den Piton des Neiges und die angrenzenden Felswände der Talkessel Cilaos und Mafate haben. Über gut erschlossene Wege durch Tamarindenwälder wandern Sie zur Aussichtsplattform der Wasserfallschlucht „Trou de Fer“. Aus ca. 250 m stürzt das Wasser des Bras de Caverne senkrecht und dröhnend hinab in das Talbecken. Gegen Nachmittag werden Sie abgeholt und fahren durch den Urwald „Foret de Bebour“ mit seinen gigantischen Farnen und turmhohen Tamarinden zur Unterkunft am Vulkan Piton de la Fournaise. Übernachtung in einer Berghütte mit gemeinschaftlichen Sanitäranlagen. (Gehzeit ca. 4-5 h, 630 m↑, 360 m ↓, ca. 8 km; Fahrzeit ca. 2h, ca. 55 km).

11. Tag: Vulkanwanderung Piton de la Fournaise 1×(F/A)

Ein unvergessliches Naturphänomen erwartet Sie auf Ihrer heutigen Wanderetappe, die zu den Kraterlandschaften des Piton de la Fournaise führt. Frühmorgens Abstieg am Rempart hinunter zur Lavaebene. Auf Ihrem Weg über erkaltete Strick- und Brockenlava passieren Sie den „Ameisenlöwen“, einen kleinen Krater und die Lavagrotte „La Chapelle de Rosemont“. Angekommen am Kraterrand „Dolomieu“ erwartet Sie ein beeindruckender Blick hinab in den Kraterschlund. Rückkehr zur Vulkanhütte. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 5-6h, 600 m↑↓, ca. 13 km).

12. Tag: Piton de la Fournaise – Basse Vallee 1×(F/A)

Nach dem Frühstück nehmen Sie den finalen Abstieg hinunter Richtung Küste in Angriff. Nachdem Sie die offene Kraterlandschaft verlassen haben, nimmt die Vegetation wieder zu. Im weiteren Verlauf des Tages erreichen Sie den sogenannten Sekundärwald, durch den Sie auf schmalen Pfaden bis zur Berghütte trekken. Genießen Sie ein letztes Mal die überwältigende Flora und Fauna dieses Inselparadieses. Übernachtung in einer Berghütte mit gemeinschaftlichen Sanitäranlagen. (Gehzeit ca. 6-7h, 1650 m↓, ca. 16 km).

13. Tag: Basse Vallee – La Saline-les-Bains 1×F

Nach dem Frühstück Transfer nach La Saline-les-Bains. Optional besteht heute die Möglichkeit, die weltberühmten unterirdischen Lava-Tunnel im Osten der Insel auf einer geführten Tour zu besichtigen. Bitte sprechen Sie darüber mit Ihrem Reiseleiter. Übernachtung im Hotel Le Nautile.

14. Tag: Badeaufenthalt in La Saline-les-Bains 1×F

Genießen Sie im Anschluss an das Trekking einen entspannten Badeaufenthalt am Indischen Ozean. Sie können am Strand relaxen, mit dem Glasbodenboot das Riff entdecken oder einen Schnorchel- bzw. Tauchausflug (auf eigene Kosten) unternehmen. Ebenso sind optional zahlreiche Ausflüge möglich. Der Markt von St. Paul, der botanische Garten „Jardin d\'Eden\", das Schildkrötenmuseum oder das Zuckerrohrmuseum sind nur einige Tipps. Am Abend laden zahlreiche gemütliche Bars und Restaurants zum Verweilen ein. Übernachtung wie am Vortag.

15. Tag: Abreise – individuelle Verlängerung 1×F

Bis zur Abreise steht Ihnen der Tag zur freien Verfügung. Je nach Abflugzeit werden Sie zum Flughafen gebracht und treten Ihren Rückflug nach Deutschland oder Ihre individuelle Verlängerung an.

16. Tag: Ankunft

Ankunft in Deutschland.

(F) = Frühstück, (M) = Mittagessen, (L) = Lunchpaket, (A) = Abendessen

Leistungen zu Ihrer Reise

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt (weitere Abflughäfen auf Anfrage) nach Reunion und zurück mit Air Austral oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class
  • Deutsch sprachiger, lizensierter Bergführer (2. – 13. Tag)
  • alle Transfers und Fahrten laut Programm
  • Gepäcktransport (6. und 10. Tag)
  • alle Eintritte laut Programm
  • 7 Ü: Hütte im MBZ (Gemeinschaftsbad)
  • 6 Ü: Hotel im DZ
  • Mahlzeiten: 13×F, 9×A

Nicht in den Leistungen enthalten

  • ggf. erforderliche PCR- oder Antigen-Schnelltests
  • nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • optionale Ausflüge, Eintritte, NP-Gebühren, Permits etc.
  • evtl. Zusatzübernachtungen vor/nach der Tour
  • Hotel- und Touristensteuer
  • Trinkgelder
  • Persönliches

Hinweise & Zusatzinformationen zu Ihrer Reise

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 7, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

In den Berghütten übernachten Sie in Mehrbettzimmern mit einfachen gemeinschaftlichen Sanitäranlagen. Waschgelegenheiten und Privatsphäre sind stark eingeschränkt.

Bitte haben Sie Verständnis, dass es während der Wandertage aus verschiedenen Gründen (Organisatorisches, Wetter etc.) zu unvorhersehbaren Änderungen im Programmablauf kommen kann.

Anforderungen

Sehr gute Kondition, Trittsicherheit, mentale Belastbarkeit, Teamgeist und Bereitschaft zum Komfortverzicht bei den Hüttenübernachtungen sind Voraussetzungen für diese Reise.

Am 9.Tag und am 12.Tag entspricht der Schwierigkeitsgrad tendenziell eher der Schwierigkeitsstufe 4. Der lange Aufstieg zum Gipfel bzw. der lange Abstieg hinunter an die Küste sind anspruchsvoller als die anderen Trekkingtage. Es besteht jedoch die Möglichkeit die Gipfelbesteigung wegzulassen und auf der Berghütte auf die rückkehrende Gruppe zu warten.

Karte Ihrer Reise

    Wanderparadies im Indischen Ozean

    Klaus und Regine Gärtner | 13.11.2020

    Da in diesem Jahr alle unsere größeren Reiseziele außerhalb Europas der Corona-Pandemie zum Opfer fielen, entschlossen wir uns im September, nochmals zu recherchieren, ob nicht doch noch ein interessantes Reiseziel jenseits von Europa realisierbar ist. Die für uns greifbaren Veranstalter etwas anspruchsvollerer Erlebnisreisen hatten jedoch das Reisen außerhalb Europas weitgehend gecancelt. Ein informatives Gespräch bei DIAMIR, dem Reiseveranstalter gleich um die Ecke machte uns die Entscheidung leicht: eine Trekkingtour durch die Bergwelt der zu Frankreich gehörenden Vulkaninsel im Indischen Ozean. Allerdings war sie nach steigenden Infektionszahlen im August/September auch als Corona-Risikogebiet vom Auswärtigen Amt gelistet. Der als Voraussetzung für die Reise erforderliche negative Covid-19-Test wurde erfolgreich durchgeführt und auch das kleine Problem der Flüge wurde letztendlich zufriedenstellend durch Frau Mach von DIAMIR gelöst, denn die betreffenden Airlines veränderten mehrfach kurzfristig Flüge und Flugzeiten. Über Paris ging es mittels ca. 11-stündigen Nonstop-Nachtflug direkt auf die Insel. Bereits am 2. Tag starteten wir zu unserer in Summe etwa 120 km-Tour durch die wunderbare Berglandschaft, die sehr zerklüftet ist, tief eingeschnittene Täler und schroffe Felsgipfel aufweist. Wir besuchten alle 3 Hochtäler (Mafate, Cilaos und Salazie), die hier Cirque genannt werden, bestiegen den höchsten Berg der Insel, einen nicht mehr aktiven Vulkan zum Sonnenaufgang (Piton des Neiges, 3071 m) und den noch aktiven Vulkan Piton de la Fournaise (2631 m), der gegenwärtig im Ruhezustand verharrt. Insbesondere die Vulkanlandschaft des letzteren ist in ihrer Gesamtheit beeindruckend und in dieser Dimension auf dem europäischen Festland nicht zu erleben. Während der gesamten Zeit hatten wir schönes bis sehr schönes warmes Wetter; selbst die für Reunion bekannten dichten Mittagswolken mit Nebel und feuchter Luft hielten sich in Grenzen. Oftmals wurde es zum späten Nachmittag wieder wolkenlos, so dass wir in der Regel einen fantastischen Sternhimmel bewundern konnten. Die Tagesetappen zwischen 12 und knapp 20 km waren bezüglich des Erlebniswertes aus unserer Sicht sehr gut ausgesucht, aber anspruchsvoll, da öfters größere Höhenunterschiede aufgrund der tief eingeschnittenen Täler bewältigt werden mussten und die Wanderwege teilweise bezüglich der Oberflächenbeschaffenheit größte Konzentration erforderte. Unterm Strich jedoch eine wunderbare Tour in einer faszinierenden Berglandschaft mit einer exotischen Pflanzenwelt, die wir so weder auf den Kanaren, noch auf Madeira oder anderen Inseln in der Karibik erlebten. Letztendlich wurde das Gesamterlebnis durch unsere sehr angenehme, junge einheimische Wanderführerin Julie und den genutzten Hotels und Berghütten einschließlich Verpflegung sehr positiv abgerundet.
    Regine und Klaus Gärtner

    • Berggottesdiens auf dem Piton de Neiges

    La Réunion – Naturparadies im Indischen Ozean

    Annette und Ullrich Zalucky | 09.10.2015

    Um die Insel Réunion kennen zu lernen, sollte man sie zu Fuß erkunden, denn die atemberaubende Bergwelt und die ungeheure Vielfalt der Vegetation der Insel lässt sich so am ehesten erschließen.

    Die in der DIAMIR-Wandertour REUWAN gewählte Route ist eine technisch leichte Wanderung. Was die zu überwindenden Höhenmeter angeht, sind diese dem Profil der Insel geschuldet, aber die einzelnen Etappen sind kurz genug, die Wanderungen einfach genießen zu können. Das Bergdorf Hell-Bourg im Cirque Salazi, Ausgangspunkt der Tour, besticht durch die Farbenpracht der Pflanzen. Nach dem Aufstieg in den Belouve-Wald kommt man in den Regenwald. Hier führt ein wunderschöner Pfad zu den imposanten Wasserfällen „Trou de Fer“. Der Weg bis zur Berghütte am Fuß des Piton de Neiges führt entlang des Berggrates weiter durch den Regenwald. Am Ende der Tagestour befindet man sich dann schon auf alpinem Terrain. Die Besteigung des Piton de Neiges, dem höchsten Punkt im Indischen Ozean (3.070 m), ist ein absolutes Muss, egal ob vor Sonnenaufgang oder später, wie bei uns, zum Berggottesdienst zu Himmelfahrt.

    Nach dem langen Abstieg ins Tal empfängt das Städtchen Cilaos den Wanderer mit regem Treiben und großartigen Aussichten auf den umliegenden steil aufragenden Kraterrand des Cirquit Cilaos. Der Ruhetag hier in einem der netten Hotels ist in Anbetracht des gestrigen Abstiegs wohlverdient, eh es am nächsten Tag weiter geht in den Vulkankessel Mafate. Da der Cirque Mafate keine Anbindung ans Straßen- und ans Stromnetz hat, begegnet man hier einer sehr ursprünglichen Natur mit kleinen weit verstreuten Siedlungen. Die Wanderung quer durch das Mafate am kommenden Tag zeigt die Urgewalten des vulkanischen Ursprungs der Insel sehr anschaulich. Aschekegel und tief eingegrabene Flussbetten sind deutliche Zeichen dafür. Weiter führt die Tour durch einen mystisch anmutenden Tamarindenwald über den Pass Col de Boef aus dem Mafate hinaus. Mit einem Kleinbus geht es zum nächsten Highlight, dem Vulkan de la Fournaise.

    Nachdem wir erfahren hatten, dass sich der Vulkan derzeit in einer aktiven Phase befindet, entschlossen wir uns am späten Nachmittag zu einer ausgedehnten Nachtwanderung. Wir wollten uns unbedingt das seltene Spektakel des Feuerwerks anzusehen, … und wir waren nicht allein. Hunderte Insulaner mit Stirnlampen strömten zum Aussichtspunkt oder kamen uns später auf dem Rückweg noch immer entgegen. Die Tour am nächsten Tag ist dann etwas kürzer ausgefallen und anschließend brachte uns der Kleinbus ans Meer. Unser Hotel Le Nautile in La Salines Les Bain lag direkt am Strand und davor eine Lagune, die die Brandung des Indischen Ozeans und auch die Haie zurück hält. Und bis zur Lagune erstreckte sich ein traumhaftes Korallenriff zum Schnorcheln und Schwimmen. Jetzt gab es statt der mit der Zeit etwas einfachen kreolischen Küche auf den Hütten eine ausgezeichnete französische Küche und natürlich guten Wein, beinahe paradiesisch. Zum Glück hatten wir eine Badeverlängerung gebucht, so dass wir den wunderschönen Urlaub so richtig ausklingen lassen konnten.

    La Réunion – immer eine Reiseempfehlung wert

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