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Termine2019-08-26T12:19:05+01:00

Unberührte Naturparadiese Sambias

Sambia

Safari-Abenteuer für Afrika-Kenner vom mystischen Sambesi über die Sümpfe Kasankas ins raue Luangwa-Tal

Unser Topangebot

4990 EUR

  • 5-6 Teilnehmer
  • 14 Tage
  • Schwierigkeit:
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Informationen zu Ihrer Reise

Wunderschönes Abendrot, aber nichts zu hören und zu sehen. Sie fragen sich, ob Sie richtig sind, ob hier wirklich noch etwas passiert… und dann setzt es ein, dieses Rauschen. Als hätte die untergehende Sonne den Startschuss gegeben, erheben sich Heerscharen von Flughunden aus den Waterbessie-Bäumen des Kasanka-Nationalparks und fliegen über Sie hinweg in die Nacht. Tagsüber haben die Tiere schlafend und schnatternd in den Baumkronen gehangen und nun beginnt ihr nächtliches Bankett. Masuku-, Mufinsa- und Milkwood-Früchte… die Miombo-Wälder Nordsambias sind voller süßer Leckereien, die jedes Jahr 10 Millionen Palmenflughunde aus dem Kongobecken anlocken und eine der größten Tierwanderungen der Welt auslösen.

Flughund-Migration und große Räuber hautnah: Safari im Lower-Zambezi-, Kasanka- und South-Luangwa-Nationalpark

Diese Safari der alten Schule führt Sie in die ungezähmte Natur Sambias und in traumhaft gelegenen, rustikalen Camps genießen Sie die Freiheit der afrikanischen Wildnis. Im Geländewagen und Boot erkunden Sie die Traumlandschaften des unteren Sambesis und beobachten Flusspferde, Giraffen und Elefanten. Danach geht es in den Norden, wo Sie im Sumpfland des Kasanka-Nationalparks seltene Sitatunga-Antilopen und Millionen von Flughunden erwarten. Ihr Grand Finale findet die Safari im South-Luangwa-Nationalpark, einem der wildesten Orte der Erde. Große Büffel-, Antilopen- und Zebraherden machen die Galeriewälder und Grasebenen des Luangwa-Tals zu einem Hotspot für Leoparden, Löwen, Hyänen und andere Räuber.

Höhepunkte

  • Weltweite größte Säugetier-Migration der Palmenflughunde
  • Im Luangwa-Tal: zahlreiche Safaris im Fahrzeug und zu Fuß
  • Im Garten Eden – traumhafte Safaris im Lower Zambezi
  • Reibungsloser Ablauf durch unsere DIAMIR Reiseleitung

Das Besondere dieser Reise

  • Flughunde, Sitatungas und Puku-Antilopen im Kasanka NP
  • Abenteuersafari ohne Komfortverzicht in kleiner Gruppe

Verlauf Ihrer Reise

1. Tag: Ankunft Lusaka

Am Flughafen in Lusaka begrüßt Sie Ihr Reiseleiter und beginnt mit Ihnen die Vorbereitung Ihrer traumhaften Safari. Auf dem Weg zur Unterkunft fahren Sie einmal quer durch die sambische Hauptstadt, eine der am schnellsten wachsenden Metropolen des südlichen Afrikas. Hier können Sie in Ruhe ankommen und nach dem langen Flug etwas entspannen. Übernachtung in der Sandy‘s Creation Lodge. (Fahrzeit ca. 1,5h, 40 km).

2. Tag: Sambesi-Tal – Lower-Zambezi-Nationalpark 1×(F/M/A)

Die erste Etappe beginnt mit der Fahrt in den Süden des Landes in das beeindruckende heiße Sambesi-Tal. Ihre Unterkunft liegt direkt am mächtigen Sambesi-Fluss, der hier die Grenze zu Simbabwe bildet und zum sich dort befindenden Mana-Pools-Nationalpark. An der Mvuu Lodge angekommen bauen Sie auf dem Geände Ihr Zeltcamp auf. Am späten Nachmittag wartet eine Bootspirsch mit fantastischem Sonnenuntergang über dem Sambesi auf Sie. Übernachtung im Zelt bei der Mvuu Lodge (Fahrzeit ca. 6h, 250 km).

3. Tag: Auf Pirsch im Lower-Zambezi-Nationalpark 1×(F/M (LB)/A)

Freuen Sie sich auf einen vollen Tag mit erstklassigen Wildtierbeobachtungen im Allradfahrzeug bei Ihrer ganztägigen Pirschfahrt im Lower-Zambezi-Nationalpark. Die Pirschfahrt findet entlang der Talsohle entlang des Flusses statt, da sich in dem schmalen Stück zwischen Steilhängen und Fluss die meisten Tiere sammeln. So werden oft riesige Elefantenherden am Ufer gesichtet sowie Flusspferde, Wasserböcke und Büffel. Übernachtungen wie am Vortag.

4. Tag: Lower-Zambezi-Nationalpark – Lusaka 1×(F/M)

Am Morgen können Sie auf dem Rückweg noch einmal die Szenerie des Sambesi-Tals genießen, bevor Sie in die Zivilisation zurückkehren. Auf dem Weg nach Lusaka besteht die Möglichkeit die Chiawa Primary School und den versteinerten Wald von Chirundu zu besuchen. Übernachtung in der Sandy‘s Creation Lodge. (Fahrzeit ca. 5-6h, 250 km).

5. Tag: Lusaka – Kasanka-Nationalpark 1×(F/M (LB)/A)

Nach einem sehr frühen Frühstück verlassen Sie die Hauptstadt und fahren auf der „Great North Road“ durch eine bedeutende Agrarregion Sambias Richtung Norden. Danach führt der Weg nahe der kongolesischen Grenze zum flächenmäßig kleinen Kasanka-Nationalpark. Auf dem Weg zum nächsten Camp genießen Sie eine erste Pirschfahrt im Abendlicht. Mit etwas Glück entdecken Sie endemische Puku-Antilopen und die äußerst seltenen, endemischen Sitatunga-Antilopen, die perfekt an das Leben am Wasser angepasst sind. Übernachtung im Zelt im Pontoon Camp. (Fahrzeit ca. 7-8 h, 520 km).

6. Tag: Flughund-Show im Kasanka-Nationalpark 1×(F/M/A)

Sie erkunden die einzigartigen Landschaften des Kasanka-Nationalparks. Sie sind auf je zwei halbtägigen Pirschfahrten im Park unterwegs, die eine zusätzlicher lokaler Guide begleitet. Je zum Sonnenauf- und Untergang können Sie hier von hölzernen Beobachtungstürmen an verschiedenen Standorten das absolut faszinierende Spektakel der „Fruit Bat Migration“ erleben, wenn Palmenflughunde von ihren Schlafbäumen in der Abenddämmerung ausschwärmen bzw. im Morgengrauen dort wieder einfliegen. Jedes Jahr von Mitte Oktober bis Ende November finden sich etwa 10 Millionen Palmenflughunde aus den Wäldern des Kongo im Kasanka-Nationalpark ein und lassen sich für ein ungezügeltes Festmahl im sumpfigen Wald entlang des Musola-Flusses nieder. Die rein vegetarisch lebenden Flughunde widmen sich hier dem großen Fressen der gereiften Obst- und Beerenarten wie Mangos, Masuku oder Wasserbeeren. Hierbei handelt es sich um die weltweit höchste Dichte an Säugetier-Biomasse an einem Ort sowie um die größte bekannte Migration von Säugetieren auf unserem Planeten – noch vor der großen Gnu-Zebra-Migration in Tansania! Übernachtung wie am Vortag.

7. Tag: Kasanka-Nationalpark – Mutinondo-Hochland 1×(F/M/A)

Die Piste hat Sie wieder und bereits bei Sonnenaufgang geht es abenteuerlich gen Nordosten. Ziel der heutigen Fahrt ist das hügelige Mutinondo-Hochland. Nach dem Aufbau des Zeltcamps auf dem Gelände von Mutinondo Wilderness haben Sie Zeit, sich mit der Gegend vertraut zu machen und die schönen Aussichten zu genießen. Das Klima hier oben ist angenehm und die Landschaft ist saftig grün. Übernachtung im Zelt.

8. Tag: Freizeit im Mutiondo-Hochland 1×(F/M/A)

Sie haben heute eine Tag zur freien Verfügung im Mutinondo-Hochland. Sie können sich gern über die nahe gelegene Lodge Aktivtiäten buchen, wie z.B. einen Wanderausflug, Mountainbike fahren oder sie gehen in einem der Flüsse schwimmen. Es gibt hier keine gefährlichen Tiere, so dass Sie sich frei bewegen können und die Aktivitäten sicher sind. Übernachtung im Zelt.

9. Tag: Fahrt nach Lusaka 1×(F/M (LB))

Ein langer Fahrtag führt Sie zurück in die Hauptstadt Lusaka. Entspannen Sie sich nach Ankunft an der Lodge im weitläufigen Garten (Fahrzeit ca. 10h, 620 km). Übernachtung in der Pioneer Lodge.

10. Tag: Flug in den South-Luangwa-Nationalpark 1×(F/M/A)

Transfer zum Flughafen für den Flug (ca. 1h) in den South-Luangwa-Nationalpark, in dem Sie die nächsten drei Tage verbringen werden. Auf dem Flug nach Mfuwe können Sie schon einen ersten Blick auf den mäandernden Luangwa-Fluss werfen. Der Nationalpark ist berühmt für seine hohe Wildtierkonzentration. Am Nachmittag unternehmen Sie eine erste Pirschfahrt. Neben einer großen Population von Elefanten, Zebras und Büffeln bietet der Park auch endemische Arten wie die Thornicroft-Giraffe oder den Cookson-Gnu. Ihre Unterkunft liegt direkt am Luangwa-Fluss, an dessen Ufer Sie unvergessliche Sonnenuntergänge erwarten. Übernachtung im Wildlife Camp.

11.-12. Tag: South-Luangwa-Nationalpark 2×(F/M/A)

Während der nächsten beiden Tage erleben Sie die sambische Tierwelt intensiv auf den halbtägigen Pirschfahrten und Ihr Guide wird sein Bestes geben, durch u.a. Spuren lesen verschiedene Tiere aufzuspüren und er richtet sich dabei nach Ihren Interessen. Es bleibt viel Zeit für ausgiebiges Fotografieren. Das Luangwa-Tal bietet von allem etwas: Flusslandschaften, baumbestandene Savannen, Palmenhaine, und Aussichten auf jede Menge spannende Tierbegegnungen. Die Tierdichte in Flussnähe und an den Nebenarmen des Luangwa ist unvergleichlich: Elefanten, Antilopen, Giraffen, Hippos, Zebras, Löwen, Leoparden – alle sind sie hier zu Hause. Auch werden Sie einigen der rund 400 Vogelarten erspähen. Vielleicht hören Sie im Morgengrauen den dumpfen kehligen Ruf der Hornraben, vielleicht fotografieren Sie die farbenprächtigen Scharlachspinte in ihren Brutkolonien, vielleicht sitzt eine Gabelracke geduldig Modell. Zwei Übernachtungen wie am Vortag.

13. Tag: Flug South-Luangwa-Nationalpark – Lusaka 1×F

Morgens bleibt noch Zeit für eine letzte Safari im Park. Genießen Sie noch einmal den würzigen Duft der Wildnis in der Nase! Nachmittags werden Sie zum Mfuwe-Flugplatz gebracht und fliegen zurück nach Lusaka. Übernachtung in der Pioneer Lodge.

14. Tag: Lusaka – Abreise 1×F

Auf Wiedersehen Sambia! Ihr Reiseleiter bringt Sie zum Flughafen und Sie werden sich schweren Herzens von diesem traumhaften Land verabschieden.

(F) = Frühstück, (M) = Mittagessen, (L) = Lunchpaket, (A) = Abendessen

Leistungen zu Ihrer Reise

Enthaltene Leistungen

  • DIAMIR-Reiseleitung
  • Englisch sprechender lokaler Fahrer und Koch
  • wechselnde lokale Guides
  • alle Fahrten im Allradfahrzeug mit Fensterplatzgarantie
  • alle Eintritte laut Programm
  • 6 Ü: Zelt
  • 4 Ü: Lodge im DZ
  • 3 Ü: Tented Camp (geräumiges Hauszelt mit eigenem Bad)
  • Mahlzeiten: 13×F, 8×M, 3×M (LB), 9×A

Nicht in den Leistungen enthalten

  • An-/Abreise
  • ggf. erforderliche PCR- oder Antigen-Schnelltests
  • nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Visum Sambia (ca. 50 USD)
  • optionale Ausflüge und Aktivitäten
  • Trinkgelder
  • Persönliches

Hinweise & Zusatzinformationen zu Ihrer Reise

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 5, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Diese Reise begleitet zusätzlich ein lokaler, Englisch sprechender, voll lizenzierter Naturführer und gleichzeitig Fahrer sowie ein Koch.

Aufgrund der kleinen Reisegruppe sind eine individuelle Betreuung, genügend Platz im Fahrzeug, gute Sicht aus dem Fahrzeug und ein komfortables Reisen gewährleistet.

Unterwegs sind Sie in einem optimal ausgerüsteten und ausgebauten Allrad-Safarifahrzeug. Abnehmbare Leinwand-Seiten sorgen für hervorragende Sicht bei Pirschfahrten. Das Allradfahrzeug ist für acht Reisegäste vorgesehen. Ein Allrad-Begleitfahrzeug mit Koch- und Campingausrüstung begleitet Sie.

Bitte haben Sie Verständnis, dass die auf dieser Reise beschriebenen Tierbeobachtungen nicht garantiert werden können. Es handelt sich um intensive Naturerlebnisse mit freilebenden, wilden Tieren, deren Verhalten nicht zu 100 % vorhersagbar ist. Im unwahrscheinlichen Fall keiner Sichtung ist dennoch keine Reisepreis-Erstattung möglich. Wir und unsere Partner vor Ort setzen jedoch all unsere Erfahrung und Kenntnisse ein, um bestmögliche Sichtungschancen zu erreichen.

Anforderungen

Für diese Reise sind keine besonderen körperlichen Voraussetzungen erforderlich, aber die aktiven Programmanteile benötigen eine gewisse körperliche Grundfitness und Trittsicherheit. Die Monate September, Oktober und November sind sehr heiß.

Sie sollten sich auf zum Teil schwierige Fahrtstrecken auf holprigen Schotterstraßen und Sandpisten einstellen. Diese Fahrten sind immer mit Staub verbunden und die Safarifahrzeuge mit abnehmbaren Leinwand-Seiten verfügen über keine Klimaanlage.

Bitte bringen Sie Flexibilität und Teamgeist sowie Toleranz und Interesse für andere Kulturen mit.

Zusatzinformationen

Die Campingtage haben grundsätzlich Mitmach-Charakter und in vereinzelten Situationen ist Ihre Mithilfe notwendig. Die Unterstützung des Teams bei anfallenden Arbeiten (wie Auf- und Abbau der Zelte etc.) und bei eventuellen Ereignissen (Reifenpanne, Flussquerung etc.) trägt ganz wesentlich zum Gelingen der Reise bei.

Die Zubereitung aller inkludierten Mahlzeiten (bis auf das Frühstück am 3. Tag) übernimmt der begleitende Koch. Das Mittagessen wird teilweise im Picknick-Stil serviert und das Abendessen wird bei Übernachtungen im Zelt am Lagerfeuer eingenommen.

Sie übernachten einige Nächte auf Zeltplätzen mit guten, aber einfachen sanitären Anlagen. Ein Schlafsack wird gestellt, Sie können aber auch Ihren eigenen Schlafsack mitbringen.

Während der anderen Nächte übernachten Sie in festen Lodges mit eigenem Badezimmer. Die benannten Unterkünfte im Reiseverlauf werden vorrangig genutzt. Sollte in Ausnahmefällen dennoch eine Alternative in Frage kommen, weist diese einen ähnlichen Standard auf.

Karte Ihrer Reise

  • Löwe
  • Meerkatze
  • Krokodil
  • Löwe
  • Nilpferd
  • Rappenantilope
  • Sonnenuntergang
  • Auto
  • Scharlachspint
  • Löwe
  • Leopard
  • Nilpferd
  • South Luangwa NP
  • auf Safari
  • Kaffernbüffel
  • Leopard
  • Leopard
  • Leopard
  • Wildhund
  • Lower Zambezi Lodge
  • Essen Schima
  • Kiambi Safari Lodge
  • Kiambi Safari Lodge
  • Lower Zambezi Lodge
  • Lower Zambezi NP
  • Mapunga Bush Camp
  • Mapunga Bush Camp
  • Impala
  • Großer Kudu
  • Moses

Sambia – individuelle Safari

Andreas Steiger | 17.11.2020

Guten Tag Frau Landgraf,

ich wollte mich kurz melden nach dem Urlaub. Wir sind wieder gesund in der Schweiz angekommen und wieder voll im Arbeitsalltag drin.
Die Reise war einfach nur genial.
Jeder Nationalpark ist Landschaftlich wie tiermäßig unterschiedlich und auf seine eigene Art und Weise wunderschön und empfehlenswert zum sehen.

Durch diese Eigenschaften haben wir sehr viele schöne Tierbeobachtungen erleben und geniessen dürfen. Wir haben mehr gesehen als wir gedacht haben (Haben ja schon andere Afrikareisen gemacht)

Was auch ein unvergesslicher Moment war, war die Kanu- und Bootstour auf dem Sambesi, es gab einfach eine andere Perspektive und war eine großartige Abwechslung. Die Unterkünfte waren super genial (bis auf die Marulalodge). Die Lodges oder Tented Camps waren alle an einer superschönen Lage, die Räume sauber und das Personal war stets freundlich und zuvorkommend. Einfach nur genial

Die Marulalodge war von der Lage her genial gelegen und mit der Tierwelt genial, jedoch muss ich leider sagen, dass die Zimmer nicht wirklich sauber waren aber zum Übernachten war es ok und wie gesagt die Lage war genial.

Die Nachttouren im South Luangwa waren super genial (hatte schon öfters Nachtsafaris und Nachttouren) aber so was habe ich noch nie erlebt (Leider hatte der externe Blitz der Kamera die Erschütterungen nicht überstanden und somit leider keine guten Nachtfotos hinbekommen) aber es sei so viel gesagt, auf der einen Nachttour haben wir 5 Leo`s gesehen (Mutter mit Jungen und einen auf der Jagd)

Die Guides waren super, flexibel, freundlich und ja es war wie eine Freundschaft, es hat einfach alles gepasst und auch das Essen war erstklassig, sehr abwechslungsreich, immer frisch und auch mit verschiedenen Lokalengerichten war es einfach super lecker.

Die Bevölkerung ist sehr freundlich und lebensfroh und ja ich behaupte Sambia war die schönste Afrikareise (Uganda war etwa gleich ausser die Tierwelt mit den Gorillas hat doch etwas Spezielles, aber von der Landschaft, Tierwelt und der Bevölkerung) waren das die besten Afrikareisen

Die Reise hat sehr gut getan, einfach 3 Wochen Normalität, kein Corona (auch nicht so ein großes Thema, ausser das wegen dem Test)

Nun beginnt die große Arbeit mit dem Aussortieren der Bilder und das ganze reflektieren lassen und einfach die schönen Erinnerungen Revue passieren lassen.

Herzlichen Dank für die Reise

Freundliche Grüsse

Andreas Steiger

  • Flughunde beim Aufbruch in die Nacht
  • Im Kasanka NP versammeln sich jedes Jahr von Mitte Oktober bis Ende November über 10 Millionen Flughunde aus dem Kongobecken
  • Flughund bei der Tagesruhe
  • SAMDIA_201023_1TTH_4_Sambia Löwe.jpg
  • SAMDIA_201023_1TTH_10_Sambia Immer ein Erlebnis – eine Nachtpirschfahrt.jpg
  • SAMDIA_201023_1TTH_11_Sambia Trotz guter Tarnung erwischt – ein Chamäleon.jpg
  • SAMDIA_201023_1TTH_12_Sambia spielende Kinder.jpg
  • SAMDIA_201023_1TTH_2_Sambia Giraffen mit neugierigen Blicken.jpg
  • SAMDIA_201023_1TTH_6_Sambia Walking Safari.jpg
  • SAMDIA_201023_1TTH_5_Sambia Minielefant.jpg
  • SAMDIA_201023_1TTH_3_Sambia Flusspferde.jpg
  • SAMDIA_201023_1TTH_13_Sambia Abfertigungshalle am Flughafen – Abstand halten kein Problem.jpg
  • SAMDIA_201023_1TTH_9_Sambia Essenzubereitung am Feuer.jpg
  • SAMDIA_201023_1TTH_8_Zelten am Flussufer mitten in der Wildnis.jpg
  • Büffelherde am Fluss

Sambia – Auf der Suche nach den sagenumwobenen Flughunden

Thomas Thadewaldt | 09.11.2020

Wir wollen Sie gern teilhaben lassen an unserer ersten eigenen DIAMIR-Reise ins wunderschöne Sambia. Da Sambia kulante Einreisebestimmungen hat, konnte unsere Gruppe im Oktober 2020 mit Reiseleiter Thomas eine spannende Safari erleben:

Im Tourismus braucht man einen langen Atem, nicht nur in diesen schwierigen Zeiten, sondern ganz allgemein gesprochen. Von der Konzeption einer Reise bis zur ersten Abfahrt vergehen oft ein bis zwei Jahre und so manch tolle Reise kann aufgrund unterschiedlichster Gründe nie stattfinden. Ich kann mich noch gut darin erinnern, als wir im Frühjahr 2019 bei der ITB mit Giacomo von unserer sambischen Partneragentur zusammensaßen und die neue Sambia-Kleingruppenreise SAMDIA ausheckten. Wenn sich dann in einem Jahr wie diesem einige abenteuerfreudige Gäste finden, die diese Tour antreten wollen, die Einreisebestimmung keinen Strich durch die Rechnung machen und es tatsächlich losgehen kann, mutet es wie ein kleines Wunder an. Und wenn man dann über den Wäldern Kasankas die Flughunde fliegen sieht, ein großer männlicher Löwe am Sambesi inbrünstig tief in die Nacht brüllt, oder man mit einem kalten Mosi in der Hand an einer der zahlreichen Luangwa-Flussbiegungen steht, versinkt man im Augenblick, verliert sich im Staunen und kann die eigene Freiheit selbst kaum begreifen. Ich wünsche Euch viel Spaß mit einigen Eindrücken von unserer SAMDIA-Premiere und vielleicht bekommt ihr ja auch Lust nächstes Jahr in die raue Wildnis Sambias einzutauchen.

„Stay Safe – Keep Flying“ – Stoisch optimistisch bedient Ethiopian Airlines auch in der Krise ein weites Streckennetz auf dem afrikanischen Kontinent. Die Airline informiert auf ihrer Website tagesaktuell über die aktuellen Reisepflichten in den angeflogenen Ländern. Das Check-in- und Boardingpersonal kontrolliert in Frankfurt und der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba alle notwendigen Dokumente, wie den aktuellen COVID-19-PCR-Test. Der Flugbetrieb selbst ist so organisiert, dass man sich als Gast sicher und gut betreut fühlt. Bei Einstieg bekommt jeder Reisende ein Fläschchen mit Desinfektionsmittel überreicht und es besteht Maskenpflicht an Bord. Aufgrund der momentan geringen Flugauslastung haben Reisegäste viel Raum und sitzen großzügig über den ganzen Flieger verteilt. Das Mittag- bzw. Abendessen an Bord kommt in einer geschlossenen Box und Getränke werden nicht mehr in offenen Bechern gereicht.

Die Reise beginnt in der 2,5-Millionen-Einwohner-Metropole Lusaka, dem geschäftigen Herz Sambias. Sambia hat seine Grenzen für Geschäfts- und Besuchsreisende wieder geöffnet und alle Reisenden müssen bei Einreise einen negativen COVID-19-PCR-Test nachweisen. In Sambia wird die COVID-19-Pandemie sehr ernst genommen! Die Sensibilisierung der Bevölkerung für die Krankheitssymptome und Maßnahmen wie Abstandswahrung halten an. An öffentlichen Orten wie Ämtern, Schulen, Krankenhäusern und Shopping Malls muss eine Maske getragen werden und an nahezu allen Eingängen solcher Bereiche steht ein Wachmann zur Kontrolle der Maskenpflicht und sitzt eine Person mit Desinfektionsmittel, um Besuchern die Hände zu desinfizieren.

Im Nordosten des Landes, gut 500 km von der Hauptstadt entfernt, erstreckt sich der Kasanka-Nationalpark. Mit seiner Miombowald-Vegetation, den ausgedehnten Sumpfebenen und dichten Auwäldern bildet der Park ein Refugium für seltene Antilopenarten, wie die Rote Letschwe und Sitatunga.
Die Hauptattraktion des Nationalparks ist jedoch die jährliche Versammlung der Palmenflughunde, die tagsüber in den Auwäldern des Musola-Flusses ruhen und nachts über Land fliegen, um sich an reifen Wildfrüchten, wie Water Berries und Masuku, satt zu fressen. Von Mitte Oktober bis Ende November finden sich jedes Jahr über 10 Millionen dieser Flughunde aus den Wäldern des Kongo im Kasanka-Nationalpark ein.
Auch wenn momentan nur wenige Touristen den Weg in den Nationalpark finden, halten Wildhüter wie Kendrick die Stellung und sorgen mit Ihrer Präsenz für den Erhalt des Naturparadieses Kasanka. Das Ausbleiben der Reisenden stellt nicht nur Tourismusunternehmer, sondern auch Nationalparkbehörden vor gewaltige Herausforderungen. Im gegenwärtigen Diskurs über die Angemessenheit von Fernreisen in Pandemiezeiten, wird gern außer Acht gelassen, welchen Stellenwert Tourismuseinnahmen in der weltweiten Finanzierung von Naturschutzprojekten einnehmen.

Von der Muchinga-Höhenstufe führt die Reise ins heiße Luangwa-Tal, einem der wildesten und ursprünglichsten Naturräume im südlichen Afrika. Man fühlt sich klein, demütig und unbedeutend, wenn man im Licht der schwindenden Sonne an einer der unzähligen Flussschleifen steht, die Drohgebärden der Flusspferde verfolgt und ihren sonoren Rufketten lauscht. Der über 800 km lange Luangwa gilt als Fluss mit der höchsten Flusspferdpopulation der Welt. Mehr als 40000 Hippos leben in Pods mit bis zu 30 Tieren, im Abstand von mitunter nur wenigen hundert Metern. Mit der Dämmerung klettern die Tiere die Böschung hinauf, um kilometerweit über Land zu wandern und zu grasen. Riesige Büffelherden durchziehen das Tal und die Tierdichte ist enorm. Die Schwemmebenen, Altarme und Tümpel sind auch ein Traum für Vogelliebhaber. Sattelstörche, Nimmersatte, Klaffschnäbel oder wie hier Kronenkraniche bewohnen die zahlreichen Feuchtgebiete.

Die Must-do-Aktivität in den Nationalparks des Luangwa-Tals sind Game Walks und mehrtägige Walking Safaris, die hier erfunden worden und bis heute von den wohl besten Wildlife Guides der Welt betreut werden. Die Reise SAMDIA lebt davon draußen zu sein! Im Kasanka-Nationalpark und North-Luangwa-Nationalpark wird im Pontoon Camp und Chifunda Community Camp inmitten der Natur gezeltet und ein Koch sorgt direkt am Lagerfeuer für das leibliche Wohl. Im South-Luangwa-Nationalpark und Lower-Zambezi-Nationalpark genießt man den Komfort der Marula und der Lower Zambezi Lodge.

Eine Kanusafari im Lower-Zambezi-Nationalpark ist ein Abenteuer und gehört mit Sicherheit zu den leisesten und nicht-invasivsten Wegen sich Tieren zu nähern. Man gleitet dahin, wird Teil der Umwelt und von den meisten Tieren kaum beachtet. Erfahrene Kanuguides sorgen für den richtigen Sicherheitsabstand zu potentiellen Gefahren wie Treibholz und Flusspferden.
Nach der Kanuexkursion kann die Erkundung des Sambesi-Tals bei Pirschfahrten und kleinen Fußexkursionen fortgesetzt werden. Dabei kann man große Herden von Wasserböcken entdecken oder sogar ein Rudel afrikanischer Wildhunde, das im Schatten der Buschvegetation der Mittagshitze trotzt.

Der Lower Zambezi NP und sein Pendant Mana-Pools NP auf der gegenüberliegenden simbabwischen Flussseite, bilden ein beeindruckendes transnationales Schutzgebiet, das jedoch keine Selbstverständlichkeit ist. Heerscharen von Rangern müssen das Gebiet patrouillieren, Konflikte zwischen Wildtieren und angrenzenden Dorfgemeinschaften vermitteln, kriminelle Trophäen- und Bush-Meat-Jagd unterbinden etc. Szenen wie diese, in der eine Elefantenkuh ihren Rüssel in einer Drahtschlingfalle eingebüßt hat, sind leider noch alltäglich.

Mit einem Hinweis auf Probleme kann man keinen Reisebericht schließen, schon gar nicht einen aus Sambia! Denn dort ist man zukunftsgewandt und lösungsorientiert, und ein Glas ist nie halbleer, sondern grundsätzlich halbvoll. Drum verabschiede ich mich, wie es sich gehört, mit einem traumhaften Sonnenuntergang über dem Sambesi. Vielleicht sehen wir uns ja bald mal in Sambia!

Ihr Thomas Thadewaldt
DIAMIR Erlebnisreisen

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