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Termine2019-08-26T12:19:05+01:00

Pilgern auf dem Dach der Welt

China • Tibet

Umfassendes Kulturerlebnis mit Kailash-Trekking, Königreich Guge und Abstecher zum Mount Everest

4.5 /5
Neu
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4890 EUR

  • Inklusive Flüge
  • 8-12 Teilnehmer
  • 20 Tage
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Informationen zu Ihrer Reise

Der Kailash, einer der heiligsten Berge der Erde, ist Pilgerziel von vier Religionsgemeinschaften – den Buddhisten, Hindus, Jain und Bönpos. Reisen auch Sie nach Tibet ins Land einsamer Nomaden, tiefreligiöser Traditionen sowie einer jahrtausendealten Kultur und erfüllen sich den Traum der Kailash-Umrundung.

Auf den Spuren des Dalai Lama

Die tibetische Hauptstadt umgibt noch heute eine gewisse Mystik, wenn auch die Moderne längst Einzug gehalten hat. Stolz thront der Potala-Palast – ehemaliger Regierungssitz der Dalai Lamas – über der Stadt. Lernen Sie Lhasas Sehenswürdigkeiten ausgiebig kennen.

Versunkenes Königreich auf dem Dach der Welt

Ihre Reise führt Sie zu den Klosterburgen von Gyantse, Shigatse und Sakya und weiter zum berühmten Rongbuk-Kloster mit Übernachtung in der Nähe des Mount-Everest-Basislagers. Nach einem Zwischenstopp am tiefblauen Manasarovar-See begeben Sie sich in die Schluchten des beeindruckenden Sutlej-Canyons. Dort liegen die Ruinen des versunkenen Königreiches Guge. Wandeln Sie auf den Spuren Govindas durch die Ruinen der Festung Tsaparang und bewundern Sie die zauberhaften Wandmalereien im Kloster Tholing.

Auf uralten Pilgerpfaden um das Schneejuwel

Anschließend erwartet Sie der Höhepunkt Ihrer Tour: der Kailash, von Legenden und Mythen umwoben. Laufen Sie selbst auf uralten Pilgerpfaden (Kora) bis auf 5650 m um das kostbare Schneejuwel, wie die Tibeter den Berg auch nennen. Auf dem Rückweg nach Lhasa haben Sie Zeit, die unvergesslichen Eindrücke Revue passieren zu lassen.

Höhepunkte

  • Besichtigungen in Lhasa (UNESCO) und Umgebung
  • Schatzkammern des tibetischen Buddhismus: Klöster Gyantse, Shalu, Shigatse, Sakya und Rongbuk
  • Entlang des Transhimalaya mit Panoramablick auf mehrere 8000er
  • Wanderung am Manasarovar-See mit Kloster Chiu Gompa vor traumhafter Kailash-Kulisse
  • Ruinen der Königreiche Guge und Shangshung mit Festung Tsaparang, Klöster Tholing und Gurugyam
  • Sehr gute Höhenanpassung durch leichte Wanderungen
  • Übernachtung in der Nähe des Mount-Everest-Basislagers

Das Besondere dieser Reise

  • Dreitägige Umrundung (Kora) des heiligen Kailash

Verlauf Ihrer Reise

1. Tag: Anreise

Flug nach Chengdu.

2. Tag: Ankunft in Lhasa (3650 m) 1×A

Ankunft in Chengdu und Weiterflug in die tibetische Hauptstadt Lhasa. Nach Ankunft Transfer ins Hotel. Am Abend erwartet Sie ein traditionelles tibetisches Begrüßungsessen. Bei jeder Aktivität sollte ab heute ständig eine Flasche Mineralwasser in Ihrer Reichweite sein. Regelmäßiges Trinken unterstützt den Körper enorm bei der Höhenanpassung. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Besichtigungen in Lhasa: Potala-Palast, Kloster Sera 1×(F/M/A)

Heute erleben Sie das unvergleichliche Flair der tibetischen Hauptstadt. Sie besichtigen am Vormittag den weltberühmten Potala-Palast, das Wahrzeichen der Stadt und ehemaliger Hauptverwaltungssitz des Dalai Lama.

Später fahren Sie zum Kloster Sera im Norden von Lhasa. Mit ein wenig Glück erleben Sie die nachmittägliche Debattierübung der Mönche im Innenhof des Klosters. Mit diesem ebenso eindrucksvollen wie lautstarken Ritual fragen die Mönche sich gegenseitig das im Studium erworbene Wissen ab. Übernachtung wie am Vortag.

4. Tag: Klöster Drepung und Nechung, Jokhang-Tempel und Pilgerweg Barkhor 1×(F/M)

Die Besichtigung der berühmten Klosteruniversität Drepung und des Staatsorakels von Nechung bilden die Höhepunkte des zweiten Tages in und um Lhasa. Erleben Sie am Nachmittag tief religiöse Rituale und jahrhundertealte Pilgertraditionen der Tibeter beim Betreten des Jokhang-Tempels. Dieses bedeutende Heiligtum wird auf dem geschäftigen Pilgerweg Barkhor umrundet. Übernachtung wie am Vortag.

5. Tag: Felsenkloster Drak Yerpa und Sommerpalast Norbulingka 1×(F/M)

Nach dem Frühstück fahren Sie zum landschaftlich reizvollen Drak-Yerpa-Tal, das sich ca. 30 km nordwestlich von Lhasa befindet. Hier besuchen Sie die zum Felsenkloster zugehörigen Meditationshöhlen in der Nähe des Dorfes Yerpa. Machen Sie noch eine kleine Wanderung um das Felsenkloster und genießen Sie die schöne Aussicht.

Nachmittags besuchen Sie den Norbulingka – in Tibet auch bekannt als „Garten des Lieblings“ und ehemaliger Sommerpalast des Dalai Lama. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrzeit ca. 2-3h).

6. Tag: Fahrt vorbei am Yamdrok-See nach Gyantse 1×(F/M/A)

Heute beginnt Ihre Fahrt nach Westtibet in die Kailash-Region. Zunächst geht es zu dem von den Tibetern als heilig verehrten Yamdrok-See. Auf dem Weg dahin überqueren Sie den 4990 m hohen Pass Kamba La. Von dessen Passhöhe aus eröffnet sich Ihnen ein traumhaft schönes Panorama über den tiefblauen See bis hin zu den schneebedeckten Himalayariesen am Horizont, welche schon zu Bhutan gehören. Am Yamdrok-See haben Sie Zeit, ein Stück entlang des Sees zu wandern. In einem nahegelegenen Gästehaus genießen Sie zum Mittag ein Barbecue mit Blick auf den See.

Weiter geht es über den Karo-La-Pass und vorbei am Manla-Stausee nach Gyantse (3950 m). Die Besichtigung des Klosterbezirks Pelkor Chode darf bei einem Besuch in Gyantse nicht fehlen. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca.6-7h).

7. Tag: Fahrt von Gyantse über Shigatse nach Lhatse, Klöster Shalu, Tashilunpo und Sakya 1×(F/A)

Nach dem Frühstück führt Ihre Reise weiter nach Shigatse (3850 m). Unterwegs machen Sie Halt am Kloster Shalu mit seinen ältesten heute noch erhaltenen Wandmalereien Tibets. In Shigatse angekommen, besichtigen Sie das Kloster Tashilhunpo, historischer Sitz des Panchen Lama. Sie folgen dem Verlauf des Himalaya-Hauptkammes und gelangen bis nach Lhatse. Unterwegs statten Sie dem Kloster Sakya einen Besuch ab. Die Ursprünge der festungsartigen Klosteranlage reichen bis ins 10. Jahrhundert zurück. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 3-4h, 250 km).

8. Tag: Fahrt von Lhatse zum Kloster Rongbuk und nahe dem Mount-Everest-Basislager (5150 m) 1×(F/M/A)

Von Tingri aus können Sie ihn bei gutem Wetter bereits am Horizont erkennen: den Mount Everest (8848 m). Ihre Fahrt führt Sie über den 5120 m hohen Pang-La-Pass zum berühmten Kloster Rongbuk (5150 m) nahe des Mount Everest, wo Sie einen fantastischen Blick auf den höchsten Berg der Erde haben.

Das Lager an sich darf zum Schutz der Expeditionen nicht betreten werden. Je nach Standpunkt ist die Aussicht auf das Basislager verdeckt oder nur von weitem möglich. Vom gesamten Areal aus bietet sich jedoch eine hervorragende Sicht auf die gigantisch dahinter aufragende Everest-Nordwand. Übernachtung im einfachen Zelt-Gästehaus (kein EZ möglich). (Fahrzeit ca. 4-5h, 210 km).

9. Tag: Fahrt zum See Pelkhu Tso und weiter nach Saga 1×(F/M (LB)/A)

Sie verlassen Ihr Lager und fahren weiter auf dem Friendship Highway zum tiefblauen See Pelkhu Tso. Sie vertreten sich zum Mittag Ihre Beine und nehmen am Seeufer Ihr Picknick ein. Anschließend fahren Sie auf einer landschaftlich großartigen Strecke entlang der Himalaya-Hauptkette nach Saga (4600 m). Mit ein wenig Glück haben Sie Sicht auf die Gipfel des Shishapangma (8046 m), Gaurishanker (7134 m) und Langtang (7227 m). Übernachtung im Hotel.

10. Tag: Fahrt von Saga zum Manasarovar-See 1×(F/M/A)

Heute gelangen Sie endlich in die Kailash-Region. Etwa eine Stunde bevor Sie den heiligen Berg das erste Mal erblicken, sehen Sie am westlichen Horizont den weißen Bergkoloss Gurla Mandhata (7694 m). Nach insgesamt etwa 5 bis 6 Stunden Fahrt liegt dann der heilige See Manasarovar (4520 m) und dann der Kailash (6638 m) vor Ihnen. Übernachtung im einfachen Gästehaus in Hor. (Fahrzeit ca.7-8h, 500 km).

11. Tag: Wanderung am Manasarovar-See und Fahrt nach Zanda ins Königreich Guge 1×(F/M/A)

Morgens verbringen Sie am Ufer des Manasarovar, dem höchsten Süßwassersee der Welt. Sie wandern ein Stück am See entlang und besichtigen das Kloster Chiu Gompa an dessen Westufer. Später brechen Sie auf und lassen Sie die einmalige Landschaft am Manasarovar-See mit Blick auf die Gurla Mandhata (7694 m) hinter sich. Sie fahren entlang des Sutlej-Canyons und durch das Garuda-Tal weiter nach Guge. Auf dem Weg dahin bietet sich Ihnen mit ein wenig Wetterglück ein atemberaubender Anblick über den Canyon und bis hin zum indischen Himalaya am Horizont mit samt dem heiligen Berg Nanda Devi (7816 m), dem höchsten Berg Indiens. Im kleinen Örtchen Zanda (3800 m) befindet sich Anlage des Klosters Tholing, eine der wenigen noch sichtbaren Bauten des ehemaligen Königreiches Guge. Die antike Stadt, eines der großen Kulturzeugnisse Tibets, verfärbt sich im schwindenden Abendlicht golden. Ein unvergesslicher Anblick. Übernachtung im einfachen Hotel. (Fahrzeit ca. 7 h, 290 km).

12. Tag: Königreich Guge: Festung Tsaparang, Kloster Tholing, Höhlenkomplex Donggar-Ruinen 1×(F/M/A)

Der ganze Tag gehört heute den Besichtigungen der Ruinen der alten festungsartigen Hauptstadt Guges, Tsaparang. In deren Gemäuern und auch später im Kloster Tholing können Sie auf Spurensuche nach Überbleibseln der alten Hochkultur Guges gehen, welche vom 11. bis zum 17. Jahrhundert die Geschicke dieses abgeschiedenen Ortes bestimmte. Im Anschluss an Ihre Rückkehr nach Zanda besichtigen Sie das Kloster Tholing. Die Wandmalereien in Tsaparang und Tholing aus dem 11.-15. Jahrhundert zählen zu den filigransten und in Ihrer Meisterhaftigkeit zu den schönsten noch erhaltenen Exemplaren buddhistischer Ikonenmalerei. Ausgeführt wurden diese von Künstlern aus dem benachbarten Ladakh. Danach besuchen Sie die Donggar-Ruine, der größte bekannte Höhlenklosterkomplex in Tibet mit über 200 Höhlen. Übernachtung wie am Vortag.

13. Tag: Fahrt von Tsaparang durch den Sutley-Canyon nach Thirtapuri und weiter bis nach Darchen 1×(F/M/A)

Heute nehmen Sie Abschied von Guge, fahren zurück in Richtung Kailash nach Darchen. Auf Ihrem Weg gelangen Sie durch das bereits bekannte Thirtapuri – einem Pilgerort mit heiligen Quellen, in dessen Nähe bereits der große tantrische Mystiker Guru Rinpoche (Padmasambhava) meditiert haben soll. Hier nehmen Sie Ihr Mittagessen ein.

Thirtapuri ist für die Tibeter ein ebenso heiliger Platz wie der Darboche (Flaggenmast) am Kailash. Oberhalb des Sutlej befindet sich ein kleiner Pilgerpfad, wo Sie Ihr „Karma“ testen können. Weiterfahrt ins Kyunglung/Garuda-Tal, wo Sie das alte Bön-Kloster Gurugyam besichtigen und weiter talaufwärts die Überreste alter Höhlensiedlungen des Shangshung-Königreiches aus vorbuddhistischer Zeit erblicken. Am Abend besprechen Sie das bevorstehende Trekking um den Kailash. Übernachtung im einfachen Gästehaus. (Fahrzeit ca. 7h, 330 km).

14. Tag: Auf der Kailash Kora bis Kloster Dirapuk (5000 m) 1×(F/M (LB)/A)

Nun ist es soweit – zeitig am Morgen beginnt Ihre 3-tägige Umrundung des heiligen Kailash (tibetisch: Gang Rinpoche oder kostbares Schneejuwel). Der jahrtausendealte Pilgerpfad (Kora) ist 52 km lang und führt Sie auf der ersten Etappe nach Tarboche, dem heiligen Fahnenmast, vorbei durch das Tal des Götterflusses an die Nordwestseite des heiligen Berges. Unterwegs passieren Sie die Verbrennungsstätte der 84 Mahasiddhas, das Kloster Chöku und den Fußabdruck Buddhas bevor Sie Ihr Tagesziel, das Kloster Dirapuk (5000 m), erreichen. Es heißt, dass Wünsche, die man hier an der spektakulären Nordwand des Kailash ausspricht, eines Tages in Erfüllung gehen. Übernachtung im einfachen Gästehaus. (Gehzeit ca. 6-8h, 400 m↑)

15. Tag: Kailash Kora mit Überquerung Drölma-La-Pass (5650 m) 1×(F/M (LB)/A)

Heute steht die Königsetappe mit Überschreitung des 5650 m hohen Passes Drölma La auf dem Programm. Die Tibeter glauben, mit der Umrundung des Kailash einmal den Weg von Tod und Wiedergeburt zu durchlaufen. Der anstrengende Aufstieg zur Passhöhe symbolisiert den Zustand (Bardo) zwischen Tod und Wiedergeburt (auf dem Pass). Oft lassen die Pilgerer hier persönliche Gegenstände wie Stoff, Schuhe oder Haarsträhnen zurück. Nach etwa 3 bis 5h erreichen Sie den Pass. Der Anblick zigtausender, bunt im Wind flatternder Gebetsfahnen auf der Passhöhe entschädigt für die Strapazen.

Der kurze, aber steile Abstieg hat es in sich. In einem der Rasthäuser können Sie sich stärken, bevor der Weg talabwärts entlang des Flusses führt. Auch hier passieren Sie wiederum den Fußabdruck Buddhas. Übernachtet wird diesmal in der Nähe des Klosters Dzutrul Phug („Höhle der magischen Wundertaten“, 4800 m). Übernachtung im einfachen Gästehaus. (Gehzeit ca. 7-8h, 650 m↑, 850 m↓).

16. Tag: Ende Kailash Kora, Fahrt Darchen – Paryang 1×(F/M (LB)/A)

Die dritte und letzte Tagesetappe der Kailash Kora führt von Dzutrul Phug zurück nach Darchen. Während dieser einfachen Etappe können Sie die Eindrücke der letzten Tage einmal Revue passieren lassen. Von Darchen fahren Sie anschließend nach Paryang, einer kleinen Stadt inmitten einer weiten Weidelandschaft. Friedlich grasen hier Yaks zwischen grünen Wiesen und schneebedeckten Bergen. Übernachtung im einfachen Gästehaus. (Gehzeit ca. 3-4h, 340 m↑↓) (Fahrzeit ca. 6h, 520 km).

17. Tag: Fahrt von Paryang nach Shigatse 1×(F/M/A)

Auf abwechslungsreicher Fahrt über die sogenannte Nordroute durch die weiten Ebenen des tibetischen Hochplateaus gelangen Sie heute wieder nach Shigatse. Ihre Fahrt führt Sie vorbei an den Geysiren von Tagejia. Hier machen Sie eine kurze Wanderung zu den heißen Quellen und erleben mit etwas Glück, wie die bis zu 10 m hohen Wasserfontänen in die Höhe schießen. Unterwegs nehmen Sie Ihr Mittagessen ein. Ankunft in Shigatse am Nachmittag. Wer möchte, kann noch eine Kora um das Kloster Tashilhunpo laufen oder auf dem lokalen Markt das tägliche Leben der Tibeter beobachten. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 10h, 660 km).

18. Tag: Fahrt Shigatse nach Tsetang 1×(F/M/A)

Allmählich nähert sich Ihre Reise dem Ende. Sie fahren weiter nach Samye, zum ältesten Kloster Tibets. In einem grünen Tal, umgeben von Sanddünen und Bergketten, wurde der Klosterkomplex nach der buddhistischen Vorstellung des Alls errichtet. Lassen Sie sich vom Flair dieses Ortes verzaubern und schlendern durch die Gassen der Klostermauern. Ankunft in Tsetang am Nachmittag. Übernachtung im Hotel. (Fahrzeit ca. 7 h, 360 km).

19. Tag: Klosterbesichtigung in Tsetang und Fahrt zum Flughafen Lhasa, Abreise 1×F

Am letzten Tag in Tibet besuchen Sie nochmal zwei der Klöster von Tsetang. Das kleine Kloster Trandruk mit seinen wertvollen Wandmalereien und das Gelug-Kloster Yumbhu, das einst als Festung errichtet wurde. In einem Gästehaus nehmen Sie Ihr Mittag ein und lassen die Erlebnisse der letzten Tage noch einmal Revue passieren. Am Nachmittag erfolgt der Transfer zum Flughafen Gongkar von Lhasa, wo Sie Ihre Heimreise antreten.

20. Tag: Heimreise

Ankunft in Deutschland

(F) = Frühstück, (M) = Mittagessen, (L) = Lunchpaket, (A) = Abendessen

Leistungen zu Ihrer Reise

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt (andere Abflughäfen auf Anfrage) nach Lhasa und zurück mit Air China oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class
  • DIAMIR-Reiseleitung
  • alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • Träger oder Tragetiere für max. 15 kg persönliches Gepäck während der Kailash-Kora
  • alle Eintritte und Nationalparkgebühren laut Programm
  • Trekkingpermit
  • Reiseliteratur
  • 3 Ü: Gästehaus im DZ
  • 2 Ü: Gästehaus im DZ (Gemeinschaftsbad)
  • 12 Ü: Hotel im DZ
  • Mahlzeiten: 17×F, 11×M, 4×M (LB), 15×A

Nicht in den Leistungen enthalten

  • nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Visum China (ca. 155 €)
  • Foto- und Videogenehmigungen
  • Trinkgelder
  • Persönliches

Hinweise & Zusatzinformationen zu Ihrer Reise

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 8, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Bei der Kailash-Umrundung sind in den Gästehäusern keine Einzelzimmer verfügbar.

Im Potala-Palast ist das Fotografieren verboten. Am Eingang bitte Reisepass bereithalten.

Anforderungen

Teamgeist und Toleranz für fremde Kulturen, Trittsicherheit und ausreichend Kondition für bis zu 8-stündige Wanderungen sowie körperliche Gesundheit und gute Höhenverträglichkeit sind Voraussetzungen für diese Reise. Sie erlangen einen sehr interessanten Einblick in das Leben der Tibeter und bewegen sich teilweise weit abseits ausgetretener Pfade. Sie sollten sich bewusst sein, dass dieses einmalige Erlebnis mit eingeschränktem Reisekomfort verbunden ist. Die Restaurants, Unterkünfte (keine Heizung) und Gemeinschaftstoiletten abseits der Haupttouristenattraktionen sind oft sehr einfach und Waschgelegenheiten stehen nur eingeschränkt zur Verfügung.

Aufgrund der erreichten Höhe in Tibet von über 5000 m sind körperliche Gesundheit und Durchhaltevermögen wichtige Voraussetzungen für diese Reise.

Karte Ihrer Reise

  • heiliger Berg Kailash

Nepal • Tibet – Wir kommen wieder!

Helmut Dengg | 01.07.2011

Vom Kailash ins Königreich Guge. 04.06.2011 – 26.06.2011

Samstag 04.06.11

Endlich geht es los! Von München aus fliegen wir mit der Quatar Airlines, über Doha, nach Kathmandu.

Sonntag 05.06.11

Nach dem insgesamt 10 Stündigen Flug kommen wir am frühen Vormittag am Internationalen Flughafen an. Wir werden schon von unseren Reiseleitern Steffen, seiner Frau Daniela, unserem Nepali-Guide Dawa und dem Stützpunktleiter Mingmar erwartet. Mit dem Bus geht es durch die Stadt zu unserem wunderschönen Kathmandu View Hotel, in den Ortsteil Thamel. Nach den Formalitäten um das Tibetische Visum und anderen organisatorischen Dingen brechen wir zum Durbar Square auf. Am Abend trifft sich die ganze Gruppe zum Begrüßungsessen im Hotel, danach gönnen wir uns noch ein Everest Bier auf der gemütlichen Dachterasse.

Montag 06.06.11

Nach einer erholsamen Nacht, begeben wir uns zum Frühstück. Der Großteil der Gruppe besichtigt heute die Sehenswürdigkeiten von Katmandu. Wir haben schon von zu Hause aus eine Tour nach Patan gebucht. Zuerst besuchen wir die Ortschaften Khokana und Bungamati, hier glaubt man sich fast ins Mittelalter zurückversetzt. Auf der Straße wird Weizen getrocknet und auf einem Stein gedroschen. Hier wird auch viel Reis angebaut. Die Farben der Setzlinge sind gigantisch, so ein sattes, helles grün sieht man selten. Danach fahren wir zum Durbar Square von Patan. Die Bauten im Bagodenstil sind wunderschön. Im Shivatempel treffen wir auf viele Frauen in roten Saris die Opfergaben und 100000 Lichter Fackeln darbringen. Montag ist der Tag der Shiva, da wird besonders gefeiert. Zurück von unserem Ausflug, beschliessen wir uns ein Taxi nach Bauddha zu nehmen, dort drehen zum Feierabend hunderte Einheimische Ihre Runde um die Stupa. Durch Zufall treffen wir auf den Rest der Gruppe und wir essen gemeinsam zu Abend. Dani und Steffen bestellen etliche Spezialitäten und wir kosten uns durch viele verschiedene Köstlichkeiten. Zurück im Hotel begeben wir uns wieder einmal auf die nette Dachterrasse.Von dort oben hat man einen schönen Blick auf die beleuchtete Stupa von Swoyambhunat.

Dienstag 07.06.11

In der Nacht wütet ein heftiges Gewitter. Nach dem Frühstück bummeln wir noch einmal durch Thamel, trinken Kaffee in der Pumpernickel Bakery und kaufen eine Landkarte vom Gebiet um den Kailash. Um 14.30 werden unsere Packsäcke auf den Bus geladen und los geht die Fahrt zum Nationalen Flughafen von Katmandu. Wir fliegen von hier aus, ca. 1 Stunde, nach Napalgunj. Der Flug ist sehr ruhig, wir sehen Annapurna und Dhaulagiri. In Nepalgunj ist es schwül und heiß, hier merkt man die nähe zu Indien nicht nur am Klima. Die Stadt ist extrem schmutzig!! Vor dem Abendessen trifft sich die halbe Gruppe zum „Gefährte“ schauen auf der Straße. Von Rikscha´s, über Pferdekutschen, Wasserbüffel Gespanne, alte Lkw´s, bis hin zu neuen Jeep´s der UN, kann man hier einiges bestaunen.

Mittwoch 08.06.11

Tagwache 4.30! Frühstück um 5 Uhr. Danach geht es in winzigen Bussen zum Flughafen zurück. Geduldig warten wir auf den Flug nach Simikot. Leider wird das heute aber nichts mehr, das Wetter ist zu schlecht. Zurück ins schon bekannte Hotel. Um unseren Bewegungsdrang zu bändigen, gehen wir 4 Kilometer weit zur Indischen Grenze. Am Nachmittag fährt die ganze Gruppe mit Rikscha´s erst zur Grenze, danach in das Zentrum von Nepalgunj. Wir besichtigen dort den Shiva Tempel. Nach dem Abendessen erzählt uns Steffen, unser Reiseleiter, einiges über Höhenkrankheit.

Donnerstag 09.06.11

Heute heisst es um 3.50 aufstehen. Nach einem schnellen Frühstück geht es wieder zum Flughafen. Es geht alles ganz schnell und schon sitzen wir in der Maschine der Tara Airlines. Der Flug ist ruhig, aber sehr wolkig. Schon das Ziel vor Augen, drehen wir eine Schleife, danach noch eine. Leider ist die Sicht auf das Flugfeld nicht frei, so drehen wir ab und fliegen zurück nach Nepalgunj. Enttäuscht treten wir den Rückweg zum Hotel an, diesmal auch ohne Gepäck, damit wir morgen sicher die ersten sind. Nach dem Mittagessen bricht wieder die ganze Gruppe auf. Wir fahren in ein Hotel das Dani und Steffen bereits kennen, da gibt es tolles Eis, leckeren Kuchen und guten Kaffee. Nach dem Abendessen hält Dani Nepalesische Süßigkeiten für uns bereit. Wir spielen Stadt, Land , Fluß auf der Terrasse. Es gibt auch für alle Zahnbürsten, kleine Duschgel´s, einen Gemeinschaftskamm, eine Gemeinschafts Zahnpaste und ein Gemeinschafts Deo. Die zwei schaffen es wirklich uns bei Laune zu halten!

Freitag10.06.11

3.50 Tagwache. Die gleiche Prozetur wie schon seit 2 Tagen und dann heißt es wieder warten, warten ,warten. Die 2 möglichen Maschinen starten zuerst nach Dolpo und keiner kann mehr so richtig glauben dass das heute noch etwas wird, es regnet auch noch.Plötzlich große Aufregung, es geht los. Der Flug ist wieder ruhig, alle beten, dass wir diesmal landen können. Dann, große Erleichterung, man sieht die Landebahn. Beim Aufsetzen Jubel und Geschrei, wir sind glücklich! Unsere Küchencrew erwartet uns schon mit Tee und Keksen. Anschließend haben wir noch etwas Zeit, wir spazieren durch Simikot (2950m). Hier sehen die Menschen schon etwas anders aus als in Katmandu. Endlich dürfen wir GEHEN! Vom Zeltplatz weg geht es erst mal etwas steiler los, auf ca. 3300m, danach gemächlich auf und ab. Der Letzte Abschnitt ist steil bergab, bis wir unseren Zeltplatz, idyllisch an einem Fluß, sehen. Tagesetappe: Simikot – Sellikhola Gehzeit 4.41 Std 418 Hm Aufstieg, 971 Hm Abstieg

Samstag 11.06.11

Um 6 Uhr werden wir mit „Guten Morgen Tee“ geweckt. Wir waschen uns im Fluss, packen unsere Sachen und los geht es. Da wir 2 Tage später starten als geplant müssen wir jetzt etwas aufholen. Leider Regnet es ein bisschen. In stetigem auf und ab geht es entlang dem Karnali in Richtung Kermi(2670m). Hier wäre unser eigentlicher Übernachtungsplatz gewesen, aufgrund unserer Verspätung müssen wir aber Zeit gutmachen und somit gibt es hier nur Mittagessen.Vorbei an Bergreisterrassen, grünen Getreidefeldern und Hanfbüschen geht es über unseren ersten kleinen Paß 3120m, zu unserem Camp. Heute gibt es das erste mal ein Toilettenzelt! Wir sitzen Vor den Zelten und genießen Tee, Wasser und heiße Schokolade. Dani und Steffen informieren uns genauer über die Lebensweise der Nepali im Karnali-Humla Gebiet. Tagesetappe: Sellikhola(2390m) – kurz vor Yalbang (3020m) Gehzeit Ca. 9 Std 1100 Hm Aufstieg 490Hm Abstieg

Sonntag 12.06.11

Wieder um 6 Uhr Tagwache. Heute geht es durch Kiefer-, Tannen-, und Fichtenwälder, schon auf einem Teil der neu errichteten Straße, in Richtung Yalbang, wo wir unser erstes Buddhistisches Kloster besuchen. 1985 wurden diese Klosteranlagen neu errichtet und auch einige Kunst- schätze aus Tibet hergebracht. Zu Mittag Picknicken wir.Jetzt wird es wirklich anstrengend. Wir steigen noch einmal zum Fluss ab, danach geht es steil Bergauf. Wir passieren einen Nationalparkposten und nach 9.40 Std erreichen wir unseren Zeltplatz. Es gibt einen Fluß in der nähe wo wir uns waschen können. Einheimische kommen mit einer Schüssel mit Bier und Cola an. Wir fallen müde ins Zelt.

Tagesetappe: Kurz vor Yalbang(3020m) – unter Tumkot (3130m) Gehzeit 9.40 Std 920 Hm Aufstieg 800 Hm Abstieg

Montag 13.06.11

Um 6 Uhr werden wir geweckt. Zum Start geht es gleich einmal 480Hm steil Bergauf. Heute ist es etwas anstrengend. Die Landschaft ist atemberaubend. Die Sonne scheint und es ist super warm. Auf einem kleinen Pass, Jela Laptse 3467m, machen wir Rast. Immer wieder treffen wir auf Ziegen-, Kühe-, und Yakkaravanen, die Waren aus Tibet transportieren.Weiter geht es wieder Bergauf, Bergab. Ich kann mich kaum an den Schneebedeckten Bergen und er üppig grünen Landschaft sattsehen. Beim Mittagspicknick ist es sehr heiß, Dani, Steffen und die übrigen unversehrten bauen aus einer Plane ein Zelt, damit unsere Patienten etwas Schatten bekommen. Ab der Mittagsrast geht der Weg auf der neu gebauten Staße Richtung Tibet weiter. Es ist zwar nicht steil, der Weg zieht sich aber ganz schön. Entschädigend für die Anstrengung ist der Blick ins Tal. Hellgrüne Felder, einzelne Mittelalterlich anmutende Dörfchen und alles umrahmt von Schneebedeckten Bergen! In der Ortschaft Yari (3670m) sehen wir das erste Fahrzeug, einen kleinen Traktor. Hier probiere ich meinen ersten Buttertee, der wider erwarten ganz gut schmeckt. 200 Hm Noch! Wir sehen schon die roten Zelte von der Anhöhe leuchten. Geschafft, es ist ziehmlich windig und auch schon etwas kälter.Die Sicht ist aber spektakulär. Tagesetappe: Tumkot (3130m) – Thado Dhunga ( 4000m) Gehzeit 9 Std 1400 Hm Aufstieg 420 Abstieg

Dienstag 14.06.11

Heute heißt es früh raus! 4.15 geht es los zum Nara La Paß 4620m. Leider ist es bedeckt, es nieselt sogar ein bisschen. Vielleicht gar nicht schlecht, so sieht man den extrem steilen Aufschwung zum Pass nicht schon von weitem. Nach 1.30 Std haben wir es geschafft. Wir bringen unsere Gebetsfahnen an und machen uns an den Abstieg Richtung Nepalesischer Granzstadt Hilsa. Kurz unter dem Pass können wir den ersten Blick auf die Tibetische Hochebene erhaschen! In Hilsa stärken wir uns mit Nudelsuppe, Cola und Buttertee. Danach geht es über eine Hängebrücke zur Tibetischen Grenze. Hier heißt es dann warten. Das Gepäck wird durchsucht, das Handgepäck desinfiziert und Fieber gemessen wird uns auch. In Purang kaufen unsere Küchenleute frische Lebensmittel, wir besuchen eine öffentliche Dusche. Nach langem warten fahren wir dann doch noch zum Manasarovasee. Auf der Fahrt dorthin sehen wir die Gurla Mandhata und das erste mal den Kailash. Wir schlagen unsere Zelte unter der Giu Gompa auf, der Vollmond spiegelt sich im See, der Wind bläst uns fast weg, es ist ziehmlich frisch. Als wir nach dem Essen vor das Zelt treten ist der Kailash total frei es ist fast Taghell, Atemberaubend schön!! Tagesetappe: Thado Dunga(4000m) – Manasarovasee (4550m) Gehzeit Ca. 4 Std ( sonst Jeep) 750m Aufstieg 970m Abstieg

Mittwoch 15.06.11

Um 7 Uhr Pekingzeit, Noch einmal 2.15 std nach vorne, ist die kurze Nacht zu ende. Nach dem Frühstück fahren wir nach Darchen zum Saga-Dawa-Fest. Gott sei Dank kommen wir gerade noch rechtzeitig zum Aufstellen des Tarboche an. Die Tibeter werfen Asche in die Luft, es riecht überall nach Wacholder und Sandelholz, das hier geräuchert wird. Wir lassen uns mit dem Strom der Pilger, im Uhrzeigersinn, um den Tarboche treiben.

Man sieht hier Gesichter die scheinen schon über 100 jahre alt zu sein. Wir genießen die Zeremonie der Mönche, die Klänge der Trompeten, Trommeln und Zimbeln sind einfach schön. Der Kailash zeigt sich in voller Pracht! Wir sitzen gemeinsam mit einheimischen Familien auf dem Boden und lassen uns von der Stimmung verzaubern. Wir besuchen auch den Luftbestattungsplatz oberhalb des Festplatzes, hierveranstalten die Einheimischen ihre Zeremonien, sie wälzen sich auf dem Boden und spielen mit Messern und Beilen die Zerstückelung der Leichen nach. Davor hebt jeder noch einen schweren Stein hoch. Dass ist doch sehr befremdlich für uns. Oberhalb des Festplatzes verspeisen wir unser Lunchpaket Schön langsam werden immer weniger Menschen, nur die Chinesische Armee demonstriert noch durch Aufmärsche ihre Macht. Wir packen uns noch einige alte Gebetsfahnen vom Tarboche ein, soll Glück bringen. Danach treibt uns einSandsturm zurück zum Auto.Nach ca. 2 Stündiger Fahrt kommen wir in Tirtapuri, einem heiligen Pilgerort mit heißen Quellen an. Wir beschreiten heute noch die Kora um das Kloster, denn die soll bei Vollmond noch heiliger sein als sonst. An unserem malerischen Zeltplatz fließt der Sutlej vorbei. Um halb 11 fallen wir müde und voller neuer Eindrücke in unser Zelt. Tagesetappe: Manasarovasee – Tirtapuri

Ca. 3 Autostunden

Donnerstag 16.06.11

Heute geht es erst um 10 Uhr los. Wir setzten uns in unsere Jeep´s und fahren nach Tholing. Die Landschaft wechselt von total karg bis hin zu Schneebergen. Nach den ersten Kilometern bleiben wir an einem Nomadenzelt stehen. Wir dürfen Käse probieren und sogar ins Zelt kommen. Weiter geht es über eine asphaltierte Passstraße. Beim Fotostopp sind wir das erste mal auf dieser Reise über 5000m. Schön langsam kommen wir dem Sutlejtal mit seinem Canyon näher. Wir stehen vor dem Panorama das Nanda Devi. Die ganze Indische Himalaya-Kette und im Westen schon das Karakorum sind von hier aus zu sehen. Wir legen 100te Fotostopps ein. Die Landschaft ist Großartig, Atemberaubend, kaum beschreiblich! Der ausgewaschene Sandstein nimmt Formen und Farben an die man sich in den kühnsten Träumen nicht ausmalen würde. In Tholing angekommen, besuchen wir eines der ältesten Klöster dieser Gegend. Die Wandbilder sind Wahre Meisterwerke eines Indischen Künstlers. Leider sind auch hier einige Statuen der „Kulturrevolution“, zum Opfer gefallen. Am Abend beziehen wir unser Gästehaus, direkt im Ort. Jeweils zu 4t Teilen wir uns ein Zimmer. Es gibt warme Duschen!!!! Vor dem essen spazieren wir zum ursprünglichen, Tibetischen Teil des Ortes. Schade das die Chinesen hier alles neu bauen. Auch hier wird ständig Macht demonstriert, indem die Polizei alle paar Minuten, mit Blaulicht, durch die Straße fährt und junge Soltaten die Hauptstraße auf und ab patrollieren. Tagesetappe: Tirtapuri – Tholing Ca. 6 Autostunden

Freitag 17.06.11

Heute ist es wieder gemütlich, um 9 Uhr gibt es Frühstück im Tibetischen Restaurant. Danach sollte es losgehen, leider geht es aber Lothar ziemlich schlecht, er muss zum Arzt, und wir, weil Gruppenvisum, alle mit. Das Wetter ist traumhaft ,irgendwann ist es dann doch soweit und wir können nach Guge aufbrechen. Schon von weitem sehen wir den Königspalast auf einem Sandsteinfelsen thronen. Zuerst besichtigen wir den weißen und dann den roten Tempel. Leider sind hier auch viele Spuren der Chinesen zu sehen. Teilweise sind alle Statuen zerstört und man sieht auch Einschusslöcher in den Wänden. Danach steigen wir 250Hm hoch und besichtigen den Sommerpalast des Königs. Wunderbare Einblicke in den Canyon begleiten uns nach unten, wo wir das erste Mal Chinesische Fertigsuppe aus Pappbechern kosten. Garnicht mal so schlecht. Wir besuchen auch noch eine Höhle die als Begräbnisstätte dient, leider komme ich nicht hoch, aber Steffen zeigt uns einen Oberarmknochen aus der Öffnung. Zurück in Tholing, besuchen wir die Post und ein Internet kaffee. Nach dem Abendessen machen wir noch einen Spaziergang, die Abendstimmung ist genial. Dani und ich drehen alle Gebetsmühlen am alten Kloster, wenn dass mal kein Glück für die Kora bringt! Tagesetappe: Tholing – Guge – Tholing

ca. 1 std Fahrzeit

Samstag, 18.06.11

Nach dem Frühstück um 8 Uhr geht es wieder zurück zum schon bekannten Zeltplatz in Tirtapuri. Nach ca 5 Stunden Fahrt und etlichen Fotostopps, treffen wir gegen 14 Uhr im Camp ein. Rupa, unser Koch, hat sich schon wieder voll ins Zeug gelegt und leckere Sachen zubereitet. Das Wetter ist durchwachsen, der Wind bläst ziehmlich stark. Wir machen ein Nickerchen und besuchen dann das Kloster von Tirtapuri. Ich zünde eine Butterlampe für den Weg um den Kailash an. Nach dem Abendessen besuchen Micha, Claudia, Heli und ich noch die heißen Quellen. Tagesetappe: Tholing – Tirtapuri Ca. 5 Autostunden

Sonntag, 19.06.11

Um 7 Uhr Tagwache, Frühstück und danach fahren wir nach Tarchen. Auf dem Weg sehen wir noch 2 Schwarzhalskraniche, gleich neben der Straße. In Tarchen kaufen wir noch Tholings. Dann geht die Kora los. Gemächlich flach geht es zum Tarboche, etwas dahinter liegt die Yak-Verlade-Stelle. Unsere Guides besorgen 9 Yaks. Ich bin total aufgeregt, ist ja schon etwas besonderes mit Yak´s zu gehen. Nach ca einer Stunde bleibt das Yak bockig im Fluss stehen. Langwierig, mit einem Stopp an einem Teezelt, geht es 20 Kilometer zum Kloster von Drira Phuk. Ein Teil unserer Gruppe hat dort die Gelegenheit den Headlama des Klosters zu treffen. Er bittet uns platz zu nehmen, schenkt uns Süßigkeiten, ein Stück Apfel, ein oranges Band und geheime Gewürze. Er beantwortet einige unserer Fragen und ist scheinbar auch genau so froh wie wir, dass wir uns treffen. Die Kailsh- Nordseite zeigt sich leider nur halb, es ist windig und kalt. Nachts muss ich mal aus dem Zelt, der Himmel ist Sternenklar und der Kailash fast Wolkenfrei. Tagesetappe: Tirtapuri – Tarchen 4520

ca 2 Autostunden Tarchen 4520 – Drira Phuk 5000 ca 7 Stunden Gehzeit 660 Hm Aufstieg 260 Hm Abstieg

Montag, 20.06.11

Am Morgen werden wir durch Graupel auf die Zeltplane geweckt. Es schneit auch ein bisschen. Nach dem Frühstück geht es, in weiß gezuckerter Landschaft, allmählich höher. Es Graupelt immer wieder. Leider haben wir fast gar keine Sicht. Am Shivasthal 5320 Legen wir unsere mitgebrachten Sachen ab. Immer wieder stockt die Karavane die sich aufwärts zieht. Es sind viele Inder hier die sich auf Pferden hochreiten lassen. 100 m vor dem Paß werden sie dann abgeladen und von 2 Einheimischen hochgeschleppt. Wir kommen nach 3 Stunden Aufstieg auf dem 5620m hohen Drölma La Pass an. Während wir auf den Rest der Gruppe warten, beobachten wir die ankommenden Einheimischen. Die bringen Gebetsfahnen an, diese werden vorher über Räucherkohle gereinigt. Auch wir werden ein – geladen unsere Fahnen über den Rauch zu halten. Als alle da sind, werfen wir unsere Tholing´s und bringen unsere Gebetsfahnen an. Der Abstieg ist zuerst sehr steil. Es liegt noch etwas Schnee, es ist aber nicht rutschig. Nach dem Steileren Stück trinken wir in einem Teezelt Tee, danach geht es auf einer Art Straße noch 3 Stunden zum Camp. Auf der Wiese haben wir Pfeifhasen und Murmeltiere alsNachbarn. Heute sind alle froh die Füße von sich zu strecken!! Tagesetappe: Drira Phuk 5000 – kurz vor Zutrul Phur Kloster 5000 ca 7 Stunden Gehzeit 595Hm Aufstieg – 831Hm Abstieg

Dienstag, 21.06.11

Heute stehen wir nicht all zu früh auf. Unsere erste Etappe führt uns eine halbe Stunde zum Kloster Zutrul Phuk. Am Wegrand beobachten wir Murmeltiere und Vögel die aussehen wie Enten. Das Kloster entstand über einer Medidationshöhle Milarepa´s. Man sieht dort die Hand und Fußabdrücke von Ihm. Von dort aus geht der Weg 4 Stunden nach Tarchen zurück. Wir überhohlen Einheimische die die Kora in Niederwerfungen begehen. In Tarchen angekommen, wird die vollendete Kora mit einem Bier begossen. Wir kaufen noch eineige Souveniers und fahren zurück zur Giu Gompa am Manasarovasee. Wir besuchen die klosteranlage und genießen den Weitblick, sogar der Kailash zeigt sich noch ein bisschen. Zurück am schon bekannten Campplatz, liegen wir in der Sonne. Leider sind hier heute viele Fliegen. Wir beobachten Haubentaucher und Streifengänse. Andreas hat heute Geburtstag und lädt uns zu einem Bier im Mannschaftszelt ein. Es gibt sogar Geburtstagstorte vom Küchenteam. Der Abend ist kalt und windig, die Stimmung aber wunderschön. Tagesetappe: Vor Zutrul Phuk 5000 – Tarchen 4520 5 Stunden Gehzeit Tarchen 4520 – Manasarovasee 4550 ca 1 Stunde Fahrzeit

Mittwoch, 22.06.11

Heute gibt es spät Frühstück. Es geht ab zur Grenze. Nach einigen Kilometern Fahrt, verabschieden wir uns mit einem letzten Blick über den Manasarovasee. Wir fahren durch weite Landschaft, am Weg- rand stehen riesige Yak- und Schafherden. Sogar Kiangs(Wildesel) sehen wir und kaum zu glauben, aus diesem so kargen Boden sprießen pinke und lila Blumen. Es gibt hier Wanderdünen. Die Farben sind surreal und Prachtvoll. An unserem vorgesehene Zeltplatz angekommen ist es noch sehr früh, daher beschliessen wir noch etwas weiter zu fahren. Wir sehen wieder einen Kranich. Der zweite Zeltplatz geht leider wegen der vorhergegangenen Regenfälle nicht, so fahren wir dann doch bis Saga weiter. Leider kommen wir an einem Unfall vorbei, ein toter Mann liegt mitten auf der Straße, seine Arbeitskollegen halten schon Puja (Gebet) am Wegrand. Ein Stimmungsvoller Blick bietet sich, schwarzer Gewitterhimmel vor uns, Sanddünen Sonnenbeschienen und ein Regenbogen davor! In Saga quartieren wir uns im Saga- Yak-Hotel ein. Die Zimmer Sind 20m²m groß und haben Betten im Kreis gestellt. Die Toilette ist spannend. 3 Halb- hoch gemauerte Abteile, in die man von oben hineinsehen kann, eine Rinne durch alle 3 „Kabinen“ und kein fliessendes Wasser. Tagesetappe: Manasarovasee – Saga ca. 10 Autostunden

Donnerstag, 23.06.11

Heute wachen wir um halb 8 auf. Wir betreiben Katzenwäsche und begeben uns in den wirklich schönen Frühstücksraum des Hotels. Gleich nach dem Frühstück fahren wir los. Es geht über eine Schotterpiste in Richtung Grenze. Der erste Fotostopp lässt nicht lange auf sich warten. Das Wetter ist wirklich gut. In dieser kargen Landschaft sieht man Blumen wie Sträuße am Wegrand wachsen. Kurz darauf überschreiten wir den ersten Paß. Dort kommt uns eine Nomadenfamilie mit, Eseln, Pferden, Hunden, Kindern, Zelten und Ihrem gesamten Hab und Gut, entgegen. Wir fotografieren auch Kiangs und sehen Kraniche und Enten. Teilweise ist die Straße schon asphaltiert und teilweise nur Piste. Ein Teil der Shisha Pangma gibt sich auch frei. Am Wegrand haben wieder Nomaden ihre Zelte aufgeschlagen. Sie bürsten gerade Ihre Ziegen ,um daraus Pashminawolle zu spinnen. Die Beine der Ziegen sind zusammengebunden und sie schreien nicht wirklich begeistert. An einem wunderschönen See machen wir Mittagsrast. Nomadenkinder kommen und betteln, wir geben ihnen Kekse. Leider beginnt es jetzt zu regnen. Über den La-Lung-La-Paß verlassen wir die Tibetishe Hochebene, das Wetter ist jetzt so schlecht dass wir keine Fernsicht haben. Als wir die Fahrt nach Zangmu, über den Friendship Highway antreten, regnet es in Stömen. Durch den aufziehenden Nebel lässt sich nur erahnen wie viele Meter es hier hinunter geht. Wir übernachten in einem ganz passablen Hotel in Zangmu. Dass schönste ist die öffentlicht Dusche einige Häuser weiter. Tagesetappe: Saga – Zangmu Ca. 5 Autostunden

Freitag: 24.06.11

Nach dem Frühstück geht es zur Grenze. Wir verabschieden uns von unseren Fahrern, der Tibetische Guide bringt uns noch bis ins Gebäude.Danach verlassen wir, zu Fuß über die Brücke der Freundschaft, Tibet. Im Nepalesischen Grenzort Kodari geht es chaotisch zu. Man muss sich erst wieder an den Linksverkehr gewöhnen. Ziehrliche Frauen tragen teilweise 4 unserer Taschen zum Bus. Alles wird auf dem Dach verstaut. Den Frindship Highway geht es weiter Richtung Katmandu. Die Vegetation ist hier schon wieder extrem üppig. Die Straße ist schmal und es geht steil den Abhang zum Fluß hinunter. Kaum Vorstellbar,dass das die Hauptverkehrsroute nach Indien sein soll. In einem wunderschönen Hotel, in Dhulikel, essen wir zu Mittag. Das saubere „Sitzklo“ und ein Waschbecken lässt allseits Freude aufkommen. Vorbei an Bhaktapur kommen wir Katmandu jetzt immer näher. Es ist ziehmlich viel Verkehr. Im Katmandu View Hotel verden wir schon erwartet. Wieder sind es Frauen die unser Gepäck tragen! Vor dem Abschieds-essen, trinken wir noch Kaffee im Pumpernickel und shoppen ein wenig. Die ganze Gruppe trifft sich zum Abendessen auf der Dachterrasse. Rupa, Charma und Sange, unsere Küchencrew, sind auch dabei. Der Abschied von unseren „guten Geistern“ ist schon etwas traurig, wir verbringen aber einen gemütlichen Abend. Tagesetappe: Zangmu – Katmandu Ca. 6 Fahrstunden mit dem Bus

Samstag 25.06.11

Heute geht es nach Hause. Zum Abschied erleben wir noch einmal einen richtigen Monsunregen. Es schüttet aus Kübeln und die Straße verwandelt sich in ein Swimmingpool. Dani und Steffen haben uns als Abschiedsgeschenk all Ihre Fotos auf Cd gebrannt. Die beiden und Dawa bringen uns noch zum Flughafen. Der Abschied ist traurig, aber WIR KOMMEN WIEDER!!!!!

  • heiliger Berg Kailash

Nepal • Tibet – Tibet sehen und erspüren

Annette Romaninczyk | 01.07.2011

"Vom Kailash zum Potala“ mit Wolgang Henzler im Juni 2011

Mittlerweile bin ich schon wieder einige Wochen zurück in Deutschland und die Erinnerungen unsere erlebnisreiche Reise hallen immer noch sehr lebendig in mir nach:

Einen Tag früher als ursprünglich geplant, da DIAMR in Sorge um die Ausstellung des chinesischen Visums war, flogen wir voller Spannung in München los. Es sollte meine erste „gebuchte Reise“ werden, das erste mal nach Asien, das erste mal nach Nepal und natürlich das erste Mal nach Tibet. Ein 20-jähriger Traum sollte in Erfüllung gehen: Tibet sehen und erspüren.

In Kathmandu wurden wir von unserem Reiseleiter Wolfgang Henzler mit Blumen in Empfang genommen und er drückte als erstes jedem von uns eine kleine Wasserflasche für die Autofahrt zum Hotel in die Hand. Da ich von dem langen Nachtflug wirklich sehr durstig in KTM ankam, war ich dankbar über diese kleine, aber ausserordentliche Aufmerksamkeit.

An diesem und dem nächsten Tag streiften wir staunend und shoppend durch Kathmandu und die Visa-Formalitäten für China wurden erfolgreich für uns erledigt. (Später beim Trekking durch Nepal erfuhren wir von einer anderen Gruppe, dass sie einfach kein Visum bekommen hatten und keiner wusste so genau warum). Mir gefiel Kathmandu, die Offenheit der Nepali und auch das Chaos. Wunderbar war der Ausflug mit Wolfgang durch das alte historische Zentrum Stadt, der uns viel über das Leben der Einheimischen und die Gepflogenheiten erklärte. Auch ging er mit unglaublicher Selbstverständlichkeit in jeden Hinterhof oder in eine laufende Puja (Gottesdienst oder Andacht) im nächsten Kloster und so lernte ich schnell, dass wir uns in Nepal und später auch in Tibet tatsächlich trauen können ein wenig auf „Tuchfühlung“ mit den Menschen dort zu gehen. So habe ich tatsächlich während der Reise einige unglaublich herzliche und berührende Begegnungen gehabt.

Wir verließen Kathmandu in Richtung indische Grenze und hofften, dass unser Flug in die Berge nach Simikot tatsächlich so fliegen konnte wie geplant. In der Woche vorher schien nicht besonders gutes Flugwetter gewesen zu sein, aber wir hatten (wie später auch noch oft) Glück und wir landeten pünktlich zum Trekkingbeginn in den Bergen. Dort wurde mir erstmal klar, welcher Organisationsaufwand für uns betrieben worden war: Küchencrew, Nepalesische Guides, Mulis und Esel, Mulitreiber… alles nur für uns. Einfach unglaublich und für mich zu Beginn fast beschämend, dass so viele Menschen „für mein Vergnügen“ arbeiten. Die Trekkingetappen in Nepal waren recht gemütlich, wir gewöhnten uns langsam an die zunehmende Höhe, bis wir nach sechs Tagen den Nara La mit 4600 m überschritten und die chinesische Grenze erblickten.

Highlight für mich war in diesen Tagen eindeutig der Besuch im Kloster Yalbang und das Gespräch mit dem dortigen Abt. Insgesamt wurde unser Leben mit dem täglichen Zusammenpacken und Loslaufen schon innerlich langsamer und einfacher. Auch die innere Vorbereitung auf die Umrundung des heiligen Bergs Kailash lief langsam und unmerklich.

Die Überschreitung der Grenze mit den Grenzformalitäten (Wolfgang hatte uns gut geimpft, was wir zu tun und zu lassen hatten) war dann eine beeindruckende Demonstration sowohl von Macht als auch von Paranoia und stand im krassen Gegensatz zu der heiteren Gelassenheit der tibetischen Pilgern während der nächsten Tage am See Manasarowar und dem Kailash.

Auch dort hatten wir wieder unerhörtes Glück: der Kailash präsentierte sich von seiner sonnigen Seite und oft konnte ich den Blick vom Schneejuwel kaum abwenden. Nach einer leicht eingeschneiten Nacht auf 5000m vor dem Pass überschritten wir den höchsten Punkt unserer Reise, den Drölma La, glücklich und gemeinsam (wie hoch wusste übrigens keiner so ganz genau, auch die Karten waren sich überhaupt nicht einig). Nach dem Aufhängen der Gebetsfahnen und dem ein oder anderen sichtbaren oder unsichtbaren Gebet an dieser Stelle machten wir uns auf den langen Abstieg.

Auch die weiteren Tage mit Saga Dawa (auch da herrschte zwischenzeitlich große Verwirrung über die Veranstaltung) und der Fahrt nach Lhasa an einigen beeindruckenden Klöstern vorbei blieb erlebnisreich mit kleinen täglichen Highlights. Dann ereilte uns die Nachricht, dass Tibet für alle ausländischen Touristen geschlossen werden soll und zwar am 24. Juni. Unser Rückflug von Lhasa nach Kathmandu war ein Tag vorher geplant… kann ich hier jetzt immer noch von „Glück“ sprechen? So erlebten wir Lhasa in den Vorbereitungen auf eine chinesische Regierungsfeier in einer spannungsreichen Stimmung mit Militärpräsenz und gleichzeitig ebenso unglaublicher Pilgerdichte. Massen von Tibetern schritten unbeirrt Gebetsmühlen drehend um den Jokhang und den Potala.

War das der 20-jährige Traum, den ich mir vorgestellt hatte? Natürlich nicht – aber das wusste ich vorher schon. Tibet ist ein wunderbares Land, die Kultur ist allerdings zu einem (wohlgemerkt beeindruckenden) Museum geworden. Klöster fühlen sich nicht mehr nach Klöstern an, sondern nach Museen. Was berührend bleibt sind die Menschen, deren tiefe Religiosität, gemischt mit einer hohen Portion Aberglaube, in allen Handlungen sichtbar wird. Ich werde höchstwahrscheinlich nie mehr nach Tibet reisen, blicke aber dankbar auf ein einzigartiges Erlebnis zurück.

Zur Reiseorganisation kann ich nur eines sagen: ich war beeindruckt, wie alles funktioniert hat. Vorher erschien mir die Reise recht teuer, aber im Nachhinein muss ich sagen, dass es unglaublich war, wie viele Menschen, Tiere, Ausrüstung, Jeeps und Flugzeuge für und mit uns in diesen 24 Tagen unterwegs waren. Das war nicht teuer.

Mit Wolfgang zu reisen war für mich eine besondere Ehre. Er war nicht nur erfahren im Umgang mit nepalesischen und tibetischen Führern und Verhältnissen (Höhe, Hygiene Nahrung, u.s.w.), sondern hat uns immer wieder mit kleinen Highlights überrascht. Es war spürbar, dass er einfach auch sehr gerne reist und immer noch neugierig ist sowohl auf neue Erlebnisse – aussen wie innen. Wolfgang, vielen Dank.

Ebenso besonders war unsere nepalesische Crew, die mit uns nach Tibet und um den Kailash ging. Tarkey, Maila, Ngawang und Dawa waren wunderbare, fröhliche, manchmal schelmische und immer hilfreiche Begleiter, die uns das ungewohnte Trekkingleben ausserordentlich angenehm gemacht haben. Euch vier auch vielen Dank.

Annette R.

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