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Termine2019-08-26T12:19:05+01:00

Wiege der Menschheit

Äthiopien

Alle Höhepunkte des Landes – historische Schätze des Nordens und ethnische Vielfalt des Südens

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2270 EUR

  • 4-14 Teilnehmer
  • 13 Tage
  • Schwierigkeit:
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Informationen zu Ihrer Reise

Geheimnisvolle Felsenkirchen, die von einem legendären Priesterkönig und einer Heerschar von Engeln aus dem Stein gemeißelt wurden. Jahrtausendealter Glaube und ein Auserwählter, der bis heute die legendäre Bundeslade hütet. Vom Leben gestählte Bauern, die mit antikem Ochsenpflug den kargen Gebirgsäckern Getreide und Bohnen abringen. Eine unerreichte Vielfalt von traditionellen Kulturen, die ihre ausgeprägte Körperästhetik und ihre alten Initiationsrituale in die Zukunft tragen. – Wo gibt es denn sowas? – In Äthiopien, der Wiege der Menschheit!

Nilfälle und Lalibela, Gondar und Axum

Nach Ihrer Begrüßung in Addis Abeba durch die Australopithecus-Dame Lucy brechen Sie in das zerklüftete abessinische Hochland auf. Vom Sprühnebel der Nilwasserfälle führt der Weg an den Kaiserhof von Gondar. Den Palastbezirk inspiziert, geht es weiter nach Lalibela, wo Sie in ein Labyrinth von Felsenkirchen eintauchen, das als zweites Jerusalem konzipiert wurde. Letzter Stopp in Nordäthiopien ist Axum, wo Sie in antiken Palästen, Gräbern und Stelenfeldern der Königin von Saba und ihrem Sohn Menelik nachspüren.

Rift Valley und ethnische Vielfalt des Omo-Tals

Entlang der Seen des Großen Afrikanischen Grabenbruchs fahren Sie in den Süden des Landes. Auf dem bunten Wochenmarkt in Turmi, im Königreich Konso und in den Dörfern der Ari, Hamer und Karo bekommen Sie Einblicke in einen gänzlich fremden Alltag. Die beeindruckende Erscheinung und die alten Traditionen der Ethnien des Omo-Tals werden Sie begeistern und der Besuch der Mursi – bekannt für das Tragen von Tellerlippen und Schmucknarben – ist ein besonderer Höhepunkt der Reise.

Höhepunkte

  • Felsenkirchen von Lalibela (UNESCO)
  • Kaiserpalast von Gondar (UNESCO)
  • Antike Stelen von Axum (UNESCO)
  • Farbenfrohe Fresken der Rundkirchen des Tana-Sees
  • Königreich Konso (UNESCO) und Webervolk der Dorze
  • Zu Besuch bei den Hamer, Ari, Dessanech und Mursi

Das Besondere dieser Reise

  • Zu Besuch bei Lucy, der ältesten Dame der Welt
  • Tis-Issat – Wasserfälle des Blauen Nil

Verlauf Ihrer Reise

1. Tag: Anreise – Stadtbesichtigung

Nach Ihrer individuellen Anreise in Addis Abeba werden Sie von einem Fahrer unserer örtlichen Agentur erwartet und zum Hotel gebracht. Nachdem Sie gut angekommen sind, sich erfrischt haben und Sie Ihr Reiseleiter begrüßt hat, brechen Sie zu einer Stadtrundfahrt auf. Zunächst geht es auf den Entoto-Berg, wo Sie eine herrliche Aussicht auf die geschäftige äthiopische Hauptstadt genießen können. Danach besuchen Sie das Nationalmuseum mit dem Skelett der weltberühmten Lucy, die St.-Georgs-Kathedrale und den Mercato, einen der größten Freiluftmärkte Afrikas. Übernachtung im Sabon Hotel.

2. Tag: Flug nach Bahir Dar – Nilfälle – Tana-See 1×(F/A)

Am frühen Morgen fliegen Sie nach Bahir Dar. Direkt am Tana-See gelegen, wirkt die Hauptstadt der Provinz Amhara wie ein mondäner Badeort. Nach Ankunft fahren Sie zunächst zu den 35 km von Bahir Dar entfernten Tis-Issat-Fällen. Dort führt Sie eine ca. 45-minütige Wanderung auf schmalen Pfaden zu einer Anhöhe, von der Sie den Blauen Nil gut überblicken können. Zurück in Bahir Dar unternehmen Sie eine Bootsfahrt auf dem Tana-See und besuchen das berühmte Kloster Ura Kidane Meheret auf der Halbinsel Zege. Übernachtung in der Abay Minch Lodge. (Fahrzeit ca. 2h, 70 km).

3. Tag: Kaiserstadt Gondar 1×(F/A)

Der Weg führt Sie weiter durch das Abessinische Hochland in die Kaiserstadt Gondar, die für lange Zeit das Zentrum der äthiopischen Kunst, Literatur und Wissenschaft bildete. Dort steht Ihnen der gesamte Nachmittag für die Besichtigung des mittelalterlichen Palastbezirks, der wunderbar dekorierten Klosterkirche Debre Birhan Selassie und des sogenannten Bad des Fasilidas zur Verfügung. Übernachtung im Goha Hotel. (Fahrzeit ca. 3-4h, 180 km).

4.-5. Tag: Flug nach Lalibela – Besuch der Felsenkirchen 2×(F/A)

Mit einem kurzen Inlandsflug erreichen Sie Lalibela, benannt nach dem sagenumwobenen König, der einst die zahlreichen Sakralbauten aus dem roten Tuffstein geschlagen haben soll. Den heutigen und morgigen Tag verbringen Sie mit der Besichtigung der Nord- und Südgruppe dieses einzigartigen Felsenkirchenkomplexes, die teils über labyrinthische Gänge miteinander verbunden sind. Als Prunkstück gilt die Georgskirche, die in Form eines Kreuzes von oben aus dem Fels herausgeschlagen wurde. Am Vormittag des 2. Tages unternehmen Sie einen Ausflug in die Umgebung von Lalibela und besichtigen die Höhlenkirche Nakuto Leab. 2 Übernachtungen im Panoramic View Hotel.

6. Tag: Flug nach Axum – Stelenpark 1×(F/A)

Am Morgen fliegen Sie nach Axum in der Provinz Tigray, wo sich vor 2000 Jahren ein antikes Reich entfaltete, dessen Einflusssphäre bis in den heutigen Jemen reichte. In Axum besichtigen Sie den berühmten Stelenpark und die Ausgrabungsstätte des Dongur-Palastes, der oftmals der Königin von Saba zugeschrieben wird. Danach geht es weiter zur Marienkirche und einer kleinen Kapelle, in der bis heute – so sagt man – die Bundeslade mit den 10 Geboten verwahrt wird. Übernachtung im Yeha Hotel.

7. Tag: Flug nach Addis Abeba – Langano-See 1×(F/A)

Vom Norden Äthiopiens fliegen Sie zurück nach Addis Abeba und fahren entlang des Großen Afrikanischen Grabenbruchs bis zum Langano-See. Die abwechslungsreiche Landschaft und das an der Straße stattfindende alltägliche Leben lassen die Fahrt zum kurzweiligen Erlebnis werden. Übernachtung im Sabana Resort. (Fahrzeit ca. 4-5h, 220 km).

8. Tag: Langano-See – Volk der Dorze – Arba Minch 1×(F/A)

Die Fahrt geht weiter Richtung Süden und Händler, Hirten und Schulkinder der Oromo, Alaba und Wolayta säumen die Strecke. Am Nachmittag besuchen Sie die Dorze in den Chencha-Bergen. Ein Besuch dieser Volksgruppe vermittelt einen spannenden Einblick in die Lebensweise und Tradition dieses Webervolkes, das für seine bienenkorbartigen Häuser und seine bunten Baumwollstoffe bekannt ist. Übernachtung im Emerald Resort. (Fahrzeit ca. 5-6h, 300 km).

9. Tag: Königreich Konso – Turmi 1×(F/A)

Eine lange, aber kurzweiliger Fahrtag führt Sie heute vom fruchtbaren Seengebiet in die heißen Ebenen des Südomo-Tals. Unterwegs durchqueren sie das Königreich Konso und können bei einem Dorfbesuch viel Wissenswertes über den berühmten Terrassenfeldbau und den Totenkult der Konso erfahren. Übernachtung in der Emerald Lodge. (Fahrzeit ca. 6-7h, 280 km).

10. Tag: Besuch bei den Dessanech – Wochenmarkt in Turmi 1×(F/A)

Am Morgen fahren Sie nach Omorate, das am südlichsten Abschnitt des Omo-Flusses liegt, kurz bevor dieser in den Turkana-See mündet. Dort leben die Dessanech, deren Name „Menschen des Deltas“ bedeutet und die als begnadete Krokodiljäger bekannt sind. Zurück in Turmi haben Sie die Gelegenheit den Wochenmarkt der Hamer zu besuchen. Dort werden Nahrungsmittel, Kleidung und beliebte Genussmittel wie Schnupftabak und Kaffeeschalen gehandelt. Auch das Ockerpulver (Asile) und die Butter, die verheiratete Hamer-Frauen für Ihre kunstvoll gezwirbelten Haare und ihre Hautpflege verwenden, finden Sie dort. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrzeit ca. 2-3h, 150 km).

11. Tag: Besuch bei den Hamer – Jinka 1×(F/A)

Am Morgen besuchen Sie eine Siedlung der Hamer und haben die Gelegenheit viel Wissenswertes über das harte Hirtenleben in der trockenen Dornensavanne zu lernen. Am Nachmittag fahren Sie über die Marktflecken Dimeka und Key Afer, durch das Land der Bashada, Benna und Ari, nach Jinka. Übernachtung im Orit Hotel. (Fahrzeit ca. 3h, 130 km).

12. Tag: Mago-Nationalpark – Besuch bei den Mursi 1×(F/A)

Der Besuch bei den Mursi, bekannt für ihre Tellerlippen, ist sicherlich ein Höhepunkt Ihrer Reise. Der Weg führt Sie vom Hochland Jinkas in den wenig erschlossenen und durch dichte Buschvegetation geprägten Mago-Nationalpark. Die Mursi selbst leben in einfachen Siedlungen im Nationalparkgebiet und bauen Sorghumhirse, Mais und Bohnen an. Ihr größter Reichtum sind ihre unzähligen Rinder, deren Milch und Blut sie nutzen und denen sie enorme soziale und rituelle Bedeutung zusprechen. Fragen Sie Ihren Reiseleiter nach der Bedeutung der runden Tonscheiben, mit denen sich Mursi-Frauen die Lippen und Ohren verzieren, oder nach den dekorativen Schmucknarben, die sich Mursi-Männer setzen! Übernachtung wie am Vortag. (Fahrzeit ca. 4h, 100 km).

13. Tag: Besuch bei den Ari – Wochenmarkt in Key Afer – Flug nach Addis Abeba – Abreise 1×F

Am Morgen besuchen Sie ein typisches Ari-Dorf. Mit ihrem Anbau von Mais, Gemüse und Kaffee sind die Ari die Landwirte der Südomo-Region und für ihre Schmiedekunst und Töpferei bekannt. Im Anschluss besuchen Sie den bunten Wochenmarkt in Key Afer, bevor Sie zurück nach Addis Abeba fliegen. Hier steht Ihnen bis zu Ihrer individuellen Ab- oder Weiterreise ein Tageszimmer zur Verfügung. Tageszimmer. (Fahrzeit ca. 2h, 90 km).

(F) = Frühstück, (M) = Mittagessen, (L) = Lunchpaket, (A) = Abendessen

Leistungen zu Ihrer Reise

Enthaltene Leistungen

  • Englisch sprechende lokale Reiseleitung
  • Inlandsflüge Addis Abeba – Bahir Dar, Gondar – Lalibela, Lalibela – Axum, Axum – Addis Abeba, Jinka – Addis Abeba in Economy Class
  • alle Fahrten und Transfers in privaten Fahrzeugen
  • Bootsfahrt auf dem Tana-See
  • alle Eintritte laut Programm
  • Reiseliteratur
  • Tageszimmer am Abreisetag
  • 6 Ü: Lodge im DZ
  • 6 Ü: Hotel im DZ
  • Mahlzeiten: 12×F, 11×A

Nicht in den Leistungen enthalten

  • nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Visum (ca. 50 US$)
  • Flughafengebühren im Reiseland
  • optionale Ausflüge (South Omo Research Center in Jinka)
  • Foto- und Videogebühren
  • Trinkgelder
  • Persönliches

Hinweise & Zusatzinformationen zu Ihrer Reise

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 4, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Beim Besuch der verschiedenen Ethnien des Südens werden Sie, vor allem bei den Mursi, mit Geldforderungen für jedes Foto konfrontiert. In der Regel zahlt man 5-7 Birr pro Bild bzw. verhandelt den Preis. Alle Fotos ohne Bezahlung können ernsthafte Folgen für die gesamte Gruppe haben.

Webcode Katalog: 146588

Anforderungen

Teamgeist, gute Ausdauer und Kondition, Bereitschaft zum Komfortverzicht sowie Interesse und Toleranz für andere Kulturen sind Voraussetzungen für diese Reise. Sie sind auf zum Teil schlechten Straßen in klimatisierten Klein- und Minibussen unterwegs.

Vor allem im Süden des Landes ist die Infrastruktur schlecht ausgebaut, was einerseits die Faszination des Südens ausmacht, andererseits für europäische Reisende eine Herausforderung in Punkto Komfort und Hygiene darstellen kann. Die Hotels in diesem Teil des Landes entsprechen in keiner Weise den daheim gewohnten Verhältnissen.

Zusatzinformationen

Beim Besuch der Dörfer sollte der Fotoapparat nicht das erste sein was die Bewohner von Ihnen sehen, sondern Ihr freundliches Gesicht. Natürlich können Sie ausgiebig fotografieren. Wir bitten aber um respektvolle Aufmerksamkeit gegenüber der jeweiligen Situation. Bei Porträts holen Sie sich am besten kurz das Einverständnis der betreffenden Person. Dazu reicht oftmals ein Lächeln und ein freundliches Deuten auf die Kamera. Bitte treten Sie den Menschen freundlich und respektvoll gegenüber.

Karte Ihrer Reise

  • Piester während einer Prozession
  • Pirogge auf dem Tana-See
  • Prozessionszug in Lalibela
  • Stelenpark in Axum
  • religöse Wandzeichungen in einer Kirche
  • Prozessionszug in Lalibela
  • Regenbogen überm Wasserfall
  • Zeremonie zum Bullensprung bei den Hamer
  • Greifvogel
  • Debre Birhan Selassie Kirche in Gondar
  • Felsenkirche in Lalibela
  • Hochzeit in Äthiopien
  • Markttag in Südäthiopien
  • Blutbrustpavian in den Semien-Bergen
  • Schule in Lalibela
  • Bete Emanuel Kirche, Lalibela
  • Dorfmarkt Nähe Lalibela

Äthiopien – Land der 90 Völker

Detlef Masny | 05.12.2016

Im November 2016 begibt sich eine zehnköpfige Gruppe aus Deutschland und Österreich mit Ihrem DIAMIR-Tourenleiter auf eine dreiwöchige Reise durch das faszinierende Äthiopien.

Von der Unruhe der zurückliegenden Monate mit einigen gewalttätigen Demonstrationen ist nichts mehr zu spüren. Die Reise verläuft reibungslos, und die flexible Tourenleitung sorgt dafür, dass eine Routenänderung wegen einer durch Hochwasser zerstörten Brücke sogar zur Bereicherung des Programms genutzt wird.

Der Norden des Landes mit seiner 2.000 Jahre alten Kultur beeindruckt einerseits durch seine einmaligen Felskirchen und Kaiserpaläste und andererseits durch eine biblisch anmutende Landschaft, in der Bauern mit von Ochsen gezogen Holzpflügen ihre Furchen ziehen und Fischer mit Papyrusbooten unterwegs sind, wie sie schon vor 5.000 Jahren den Nil in Ägypten befuhren. Auf zwei mehrstündigen Wanderungen bewundern die Reisenden die Naturschönheiten des Landes. Eine mehrere Hundert Tiere starke Herde von Blutbrustpavianen tollt auf einer von Erikabäumen umgebenen Wiese in den Semiens, dem höchsten Gebirge Äthiopiens. Im tiefen Süden des Landes besuchen die Reisenden die Stammesgebiete von Halbnomaden. Sie erleben dort in den Dörfern, auf den Märkten und Festen eine archaische Lebensweise, wie sie im heutigen Afrika nur noch selten anzutreffen ist.

Jeden Abend wird fleißig Tagebuch geführt. Die Eindrücke und Erlebnisse sind so vielfältig, dass man sie unbedingt schriftlich festhalten muss. Die 3 Wochen der Reise „Am Horn von Afrika“ sind wie im Flug vergangen, und der Reiseleiter ermuntert seine Gäste, es durchaus mal wieder mit Äthiopien zu versuchen. Das Land hat noch viel mehr zu bieten, und DIAMIR ist mit seinem breiten Angebot für Äthiopien Marktführer im deutschsprachigen Raum.

  • Felasha-Mädchen
  • In der Königststadt Gondar
  • Überwucherte Feigenbaumgänge …
  • Im Süden Äthiopiens
  • Haardetails
  • … und im Trance
  • Junge Hamer mit Flöte
  • Zwischenrast
  • Essen auf Rädern im Ngorongoro Krater
  • … und Pfütze zum Nachtisch

Tansania und Äthiopien

Thomas Kimmel | 16.06.2015

Gerade zurück von einer kurzen Tour durch den Ngorongoro-Krater und Äthiopien. Doch seht selbst …

  • Timkat-Fest in Äthiopien
  • Felsenkirche in der Tigray Region
  • Landschafts- und Bergszenerie in Nordäthiopien
  • versteckte Kirche in Nordäthiopien
  • Wukro Cherkos in Wukro
  • Zeremonie zum Bullensprung bei den Hamer
  • religöse Wandzeichungen in einer Kirche
  • Krodkodil am Chamo-See
  • Hamer-Mädchen
  • Hamer Tribe
  • Injera
  • Bole-Airport, Addis Abeba
  • Mensch sitzt

Äthiopien – ein Land voller Vielfalt und Kontraste

T.Thadewaldt | 29.04.2015

Drei Wochen sind vergangen, drei Wochen des Reisens durch Nord- und Südäthiopien. Die Fülle an besuchten Orten, Sehenswürdigkeiten und Begegnungen entlang der Route ermöglichte faszinierende Einblicke in den landschaftlichen, kulturellen und historischen Reichtum des Landes und ließ uns Äthiopien zudem als Land kennenlernen, das sich momentan in einem umfassenden wirtschaftlichen und sozialen Wandel befindet.

Mit einem tiefen Gefühl für die erstaunliche Vielfalt, die anrührenden Verschmelzungen, aber auch spannungsreichen Kontraste Äthiopiens versehen, können wir nicht recht glauben, dass wir in dieser Zeit nur ein Land besucht haben. In historischer Hinsicht wandelten wir auf den Spuren einer mehrtausendjährigen Kultur-,Religions- und Staatsgeschichte und unternahmen eine Zeitreise die uns von den altertümlichen Palastruinen und Stelen im Reich der König von Saba, über die beindruckenden Felsenkirchen des äthiopischen Mittelalters in Lalibela, zur höfischen Kultur der Gondar-Zeit, bis hin zur modernen Nationalstaatswerdung führte.

Landschaftlich verlief unser Weg durch das zerklüftete Amhara-Hochland, die trockenheißen Halbwüsten der Nordprovinz Tigray, das inselartige, fruchtbare Klima der Grabenbruchseen und die lebenswidrigen Dornbuschsavannen im Gebiet des unteren Omo-Fluss. Genauso abwechslungsreich wie die Gegenden die wir durchquerten, waren die Menschen sowie ihre Kulturen und Lebensweisen entlang des Weges. Besuche von Dörfern, Familiengehöften und Wochenmärkten, oder einfach nur Stops am Straßenrand ermöglichten eine Vielzahl von interkulturellen Begegnungen und ein Verständnis für den Alltag in verschiedenen Landesteilen.

Die tiefe Religiosität der Amharen und Tigriner, die riesigen Rundhäuser der Halaba und Gurage, der anstrengende Terrassenfeldbau der Konso und der reiche Körperschmuck der Mursi, Hamer und Karo im Omo-Gebiet sind dabei nur einige der Erfahrungen die uns ins Staunen versetzten. Die Reise durch Nord- und Südäthiopien war ein vollkommen gelungenes Erlebnis und wird uns nicht zuletzt wegen der hervorragenden Reiseorganisation in Erinnerung bleiben. Die unnachahmliche Vielfalt des Landes wird uns wohl nicht mehr loslassen und wir freuen uns schon heute auf den nächsten Besuch am Horn von Afrika.

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