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Termine2019-08-26T12:19:05+01:00

Yalung Ri (5630 m) und Parchamo Peak (6273 m)

Nepal

Bergexpedition mit Trekking durch den ursprünglichen Rolwaling Himal

4.3 /5
Neu
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4020 EUR

  • Inklusive Flüge
  • 8-12 Teilnehmer
  • 21 Tage
  • Schwierigkeit:
  • Veranstallter:

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Informationen zu Ihrer Reise

An Ursprünglichkeit und Einsamkeit ist diese Expeditionsreise kaum zu überbieten.

Bergtour im abgeschiedenen Rolwaling

Sicher ein Grund dafür ist der schwierige Passübergang über den Trashi Lhabtsa, der nicht nur die gewaltige Höhe von 5755 m erreicht, sondern auch Seil und Steigeisen erfordert. Die beiden Gipfelbesteigungen von Yalung Ri (5630 m) und Parchamo Peak (6273 m) sind technisch nicht schwer, jedoch allein aufgrund der Höhe nicht zu unterschätzen.

Gut akklimatisiert an den Parchamo Peak

Von den Gipfeln bieten sich grandiose Panoramablicke auf die 8000er Cho Oyu, Mount Everest, Lhotse und Makalu sowie das gesamte Khumbu und Rolwaling. Wenige Tage später erleben Sie in dem bunten Trubel von Namche Bazar ein erfrischendes Kontrastprogramm zur Bergeinsamkeit. Von Lukla aus führt ein 30-minütiger Panoramaflug schließlich zurück in die nepalesische Hauptstadt Kathmandu, wo die Reise entspannt ausklingt.

Höhepunkte

  • Überschreitung des Trashi-Lhabtsa-Pass (5755 m)
  • Blick auf vier 8000er: Mount Everest, Cho Oyu, Lhotse, Makalu
  • Spektakulärer Panoramaflug Lukla – Kathmandu
  • Sherpa-Dorf Namche Bazar

Das Besondere dieser Reise

  • Ursprüngliche Bergregionen im Khumbu und Rolwaling Himal

Verlauf Ihrer Reise

1. Tag: Anreise

Flug nach Kathmandu.

2. Tag: Kathmandu 1×A

Am Nachmittag erreichen Sie Kathmandu, die Hauptstadt Nepals. Transfer zum Hotel im Stadtzentrum, wo Sie schon einen ersten Eindruck der nepalesischen Gastlichkeit und Kultur erhalten. Am Abend traditionelles Begrüßungsessen. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Kathmandu – Gongar (1440 m) 1×(F/M/A)

Bereits am frühen Morgen beginnt die landschaftlich großartige Fahrt von Kathmandu über Dolakha und Singati auf der neu gebauten Straße bis nach Gongar, Ausgangspunkt der Trekkingtour. Übernachtung in einer Lodge oder im Zelt. (Fahrzeit ca. 7-9h).

4. Tag: Gongar – Chhetchhet – Simigaon (1990 m) 1×(F/M/A)

Auf der ersten Trekkingetappe geht es dem Tal des Tama Koshi entlang bis nach Chhetchhet (1530 m). Hier überqueren Sie den Fluss und ein sehr steiler Aufstieg führt aus dem Flusstal hinauf in das kleine Sherpa-Dorf Simigaon. Mit etwas Glück erleben Sie im Kloster eine traditionelle Puja-Zeremonie. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 3-4h, 550 m↑).

5. Tag: Simigaon – Kelje – Kharka (3000 m) 1×(F/M/A)

Der Weg führt heute zunächst ohne Höhengewinn am Hang entlang, dann geht es hinab ins Flusstal des Rolwaling Khola. Immer wieder überqueren Sie kleinere Nebenflüsse und folgen dem schattigen Weg talaufwärts. Bei der Lichtung von Kelje gerät der kühn geformte Chekigo (6257 m) ins Blickfeld. Schließlich erreichen Sie den Lagerplatz von Kharka direkt am Ufer des Rolwaling Khola. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 4-6h, 1100 m↑, 110 m↓).

6. Tag: Kharka – Nyamare – Beding (3690 m) 1×(F/M/A)

Durch Rhododendron- und Pinienwälder geht es weiter flussaufwärts, bis diese immer mehr zurückbleiben und man das Flusstal verlässt. Am Talhang entlang wandern Sie über die Sommeralm Nyamare bis nach Beding, den größten Ort des Rolwaling-Gebietes. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 4-6h, 850 m↑, 160 m↓).

7. Tag: Ruhetag in Beding 1×(F/M/A)

Empfehlenswert sind ein Besuch des kleinen Klosters oder eine kurze Wanderung auf der uralten Handelsroute nach Tibet in Richtung Menlung La. Übernachtung wie am Vortag.

8. Tag: Beding – Na (4170 m) 1×(F/M/A)

Nur drei Stunden sind es bis Na, der letzten bewohnten Siedlung im Rolwaling-Tal. Der Nachmittag steht zum Ausruhen zur Verfügung. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 3h, 550 m↑, 70 m↓).

9. Tag: Na – Yalung-Gletscher (4980 m) 1×(F/M (LB)/A)

Kurz hinter den Felsblöcken von Kyiduk steigen Sie steil in das hochgelegene Seitental des Yalung-Gletschers. An einem ehemaligen Moränensee befindet sich das Lager für die Besteigung Ihres ersten Gipfels, des Yalung Ri (5630 m). Am Nachmittag letzter Ausrüstungscheck für die morgige Gipfeletappe. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 4-6h, 800 m↑).

10. Tag: Besteigung des Yalung Ri (5630 m) 1×(F/M (LB)/A)

Der Anstieg führt morgens noch im Dunkeln über Blockgelände und einen Moränenkamm, dann über einen kleinen Gletscher und schließlich über einen kurzen, steilen Firngrat zum Gipfel, von wo aus Sie bei schönem Wetter einen wunderbaren Blick haben. Nach einer Gipfelrast geht es zurück ins Lager, wobei 2-3 Abseilstellen zu bewältigen sind. Übernachtung wie am Vortag.

11. Tag: Yalung Ri – Sangma (4320 m) – Kabug (4560 m) 1×(F/M (LB))

Nach dem Abbau der Zelte geht es zunächst wieder hinunter bis ins Haupttal nach Sangma und dann vorbei am Rolpa-See auf gutem Pfad bis nach Kabug. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 3-4h, 280 m↑, 700 m↓).

12. Tag: Kabug – Trakarding-Gletscher – Nosy Knob (4980 m) 1×(F/M (LB)/A)

Heute überqueren Sie den Trakarding-Gletscher mit dessen teils steilen Passagen im Geröll, Sand und Fels am Gletscherrand. Am Nachmittag erreichen Sie Nosy Knob inmitten einer gewaltigen Gletscherszenerie. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 6-7h, 1000 m↑, 580 m↓).

13. Tag: Nosy Knob – Drolambao-Gletscher – Trashi Lhabtsa (5755 m) 1×(F/M (LB)/A)

Über eine Steilstufe, die teilweise mit Fixseilen gesichert wird (kurze Kletterstellen I-II), erreichen Sie den Drolambao-Gletscher. Über Geröll und Schutt sowie zuletzt Schnee, Eis und Firn geht es mit hochalpinem Charakter hinauf zum Trashi Lhabtsa. Jenseits der flachen, vergletscherten Passhöhe schmiegen sich die Zeltplätze des Hochlagers (5650 m) wie ein Adlerhorst dicht an gewaltige Felswände. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 7-9h, 900 m↑, 150 m↓).

14. Tag: Besteigung des Parchamo Peak (6273 m) – Alm Ngole 1×(F/M (LB)/A)

Mit dem Parchamo Peak steht der Höhepunkt dieser Reise auf dem Programm. Noch in der Dunkelheit verlassen Sie das Zeltlager und erreichen über zunehmend steiler werdendes Gletschergelände den Bergschrund im Nordgrat des gewaltigen Firndoms. Bald sind die letzten Steilstufen (Fixseilsicherung, max. ca. 50°) überwunden und nach etwa 5-7h Aufstieg stehen Sie am Gipfel. Das Panorama schließt mit Mt. Everest, Lhotse, Cho Oyu und Makalu gleich vier der berühmten 8000er sowie unzählige 6- und 7000er ein! Nach ca. 2-3h Abstieg ist das Hochlager wieder erreicht. Hier gibt es eine kräftigende Mahlzeit, bevor es noch am selben Nachmittag durch eine ziemlich steile Rinne hinunter ins Lager geht. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit gesamt ca. 8-12h, 650 m↑, 1450 m↓).

15. Tag: Reservetag 1×(F/M (LB)/A)

Reservetag für unvorhergesehene Verzögerungen. Sollte dieser Tag nicht benötigt werden, kann der weitere Abstieg langsamer erfolgen oder ein zusätzlicher Tag in Thame oder Namche Bazar verbracht werden. Übernachtung im Zelt.

16. Tag: Abstieg nach Thame (3800 m) 1×(F/M/A)

Der weitere Abstieg ins Khumbu führt nach Thame, unweit des Klosters Thame Gompa vorbei. Ein kurzer Abstecher führt hinauf zum Kloster, welches vor einigen Jahren sehr schön restauriert wurde. Übernachtung im Zelt. (Gehzeit ca. 4-5h, 850 m↓).

17. Tag: Thame – Namche Bazar (3440 m) 1×(F/M/A)

Heute erreichen Sie die Sherpa-Hauptstadt Namche Bazar. Am Nachmittag ist genug Zeit, den wichtigsten Handelsplatz des Sherpavolkes zu erkunden. Übernachtung in einer Lodge. (Gehzeit ca. 4h, 300 m↑, 700 m↓).

18. Tag: Namche Bazar – Monjo – Phakding – Lukla (2840 m) 1×(F/M/A)

Der letzte steile Abstieg führt von Namche Bazar hinunter zur Hängebrücke über den Dudh Koshi und dann durch das langgestreckte Khumbu-Tal über Monjo und Phakding bis nach Lukla. Übernachtung in einer Lodge. (Gehzeit ca. 6-7h, 350 m↑, 950 m↓).

19. Tag: Flug Lukla – Kathmandu 1×(F/A)

Der Rückflug nach Kathmandu ist ein Erlebnis für sich, fliegt man doch entlang der Himalaya-Hauptkette. In Kathmandu Transfer zum Hotel. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Am Abend (oder je nach Flugplan ggf. auch erst am nächsten Tag) gibt es das traditionelle, gemeinsame Abschiedsessen mit nepalesischen Spezialitäten. Übernachtung im Hotel.

20. Tag: Kathmandu – Rückreise 1×F

Je nach Flugplan steht noch einmal ein halber oder ganzer Tag für Besichtigungen zur freien Verfügung. Optional geführte Besichtigungstour zu den wichtigsten religiösen Sehenswürdigkeiten Kathmandus (Pashupatinath, Swayambhunath, Boudhanath). Am Nachmittag oder spätestens am nächsten Morgen Transfer zum Flughafen und Rückflug.

21. Tag: Rückreise

Ankunft in Deutschland.

(F) = Frühstück, (M) = Mittagessen, (L) = Lunchpaket, (A) = Abendessen

Leistungen zu Ihrer Reise

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt (weitere Abflughäfen auf Anfrage) nach Kathmandu und zurück mit Etihad Airways oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class
  • Deutsch sprechende Expeditionsleitung
  • zusätzlich Englisch sprechende, lokale Bergführer (ein Bergführer für 3 – 4 Bergsteiger)
  • Inlandsflug Lukla – Kathmandu in Economy Class
  • alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • Zeltausrüstung inkl. Expeditionszelte
  • lokales Kochteam
  • Träger für max. 15 kg Gepäck/Person während des Trekkings
  • alle Eintritte und Gebühren laut Programm
  • Gipfelgenehmigungen
  • Trekkingsack
  • 2 Ü: Lodge (einfach)
  • 2 Ü: Hotel im DZ
  • 14 Ü: Zelt
  • Mahlzeiten: 18×F, 9×M, 7×M (LB), 17×A

Nicht in den Leistungen enthalten

  • nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Visum (ca. 42 €)
  • optionale Ausflüge
  • Khumbu Pasang Lhamu Rural Municipality Fee (NPR 2000/ ca. 20 €)
  • Persönliche Bergsteigerausrüstung
  • Snacks
  • Trinkgelder
  • Persönliches

Hinweise & Zusatzinformationen zu Ihrer Reise

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 8, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Da alle Inlandsflüge in Nepal Sichtflüge sind, kann es bei ungünstigem Wetter zu Flugausfällen kommen. Die Einhaltung des Programms ist von der Durchführbarkeit der Flüge abhängig. DIAMIR übernimmt keine Verantwortung für Wetterprobleme und dadurch eventuell entstehende Zusatzkosten.

Als Ihr Reiseveranstalter sind wir verpflichtet, Ihnen mitzuteilen, dass sämtliche Luftfahrtunternehmen Nepals auf der Liste derjenigen Fluggesellschaften stehen, die keine Betriebserlaubnis für Langstreckenflüge in die EU haben. Wir nutzen für die Langstreckenflüge definitiv keine dieser Fluglinien.

Das Erreichen der Gipfel kann durch ungünstige klimatische Bedingungen (starker Wind, Nebel, Dauerregen, Schneefall) und andere widrige Umstände sowohl erheblich erschwert werden, als auch im Extremfall unmöglich sein. Der verantwortliche Reiseleiter/Bergführer ist in dem Fall berechtigt, die weitere Besteigung zum Schutz von Gesundheit und Leben aller Beteiligten abzubrechen. Etwaige Regressansprüche bestehen in solch einem Fall nicht.

Anforderungen

Komfortverzicht; Teamfähigkeit; Kondition für bis zu 10-stündige Tagesetappen; Trittsicherheit in Geröll, Schnee und Eis bis zu 45° Steilheit; Kenntnisse im Umgang mit Pickel und Steigeisen; gute Kenntnisse alpiner Seil- und Sicherungstechnik (Steigklemme); (persönlicher Tourenbericht erforderlich); Ausrüstung laut Ausrüstungsliste.

Zusatzinformationen

Gut wärmeisolierte, steigeisenfeste und wasserfeste Bergstiefel mit separatem Innenschuh für die Gipfeletappen erforderlich (Kategorie D).

Karte Ihrer Reise

  • Aufstieg am Parchamo Peak
  • Yalung Ri (5630 m)
  • Yalung Ri (5630 m)
  • Besteigung des Yalung Ri (5630 m)
  • Besteigung des Yalung Ri (5630 m)
  • Besteigung des Yalung Ri (5630 m)
  • Hübsche Eingehtour zum Yalung Ri.
  • Gletscherpassagen auf dem Weg zum Trashi Lhabtsa.
  • Trashi-Lhabtsa (5755 m)
  • Flughafen von Lukla
  • Flug nach Kathmandu
  • Abendstimmung in Thamel
  • Durbar Square mit Kathmandu
  • Boudhanath in Kathmandu

Trekkingtour in den Khumbu Himal mit Rolwaling–Durchquerung

Gerd und Bettina Knab | 04.01.2019

Alle Mitglieder des Teams vom Träger über die Köche bis hin zu den Climbing-Sherpas und zum Guide waren ausgesprochen freundlich und hilfsbereit. Es war eine Freude, mit ihnen unterwegs zu sein. Insgesamt war es auf alle Fälle eine grandiose Tour, die ich jedem empfehlen würde, der etwas mehr Abenteuer sucht und bereit ist, dafür einige Härten auf sich zu nehmen.

G. Knab, Oktober 2018

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