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Termine2019-08-26T12:19:05+01:00

Pik Lenin (7134 m)

Kirgistan | Pamir

Bergexpedition über die Normalroute mit zwei Hochlagern

4.8 /5
Neu
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3390 EUR

  • Inklusive Flüge
  • 8-12 Teilnehmer
  • 23 Tage
  • Schwierigkeit:
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A 10.07.2021 01.08.20213390 EUR D
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Informationen zu Ihrer Reise

Als zweithöchster Gipfel des Pamir und höchste Erhebung der Transalai-Kette ist der Pik Lenin zweifelsohne ein Ziel besonderen Ranges und hat einen wahrhaft klangvollen Namen in Bergsteigerkreisen.

Einstiegs-7000er

Technisch ist die Besteigung nicht sonderlich schwierig, doch die Höhe von über 7000 m ist Herausforderung genug und fordert Disziplin, eine kluge Hochlagertaktik und erstklassige Ausrüstung. Nach umfangreicher Akklimatisation und dem selbständigen Aufbau von zwei oder drei Hochlagern sind für die lange Gipfeletappe gute Kondition und eine ausgezeichnete Vorbereitung unabdingbar.

Auf dem Dach des Pamir

Auf dem Gipfel liegt Ihnen dann der ganze Pamir zu Füßen, in der Ferne grüßen die 7000er Pik Korschenevskaya und Pik Kommunismus. Zudem ist auf dem Weg nach oben quasi „nebenbei“ die Besteigung des Pik Rasdelnaja (6148 m) möglich.

Höhepunkte

  • Technisch einfacher Einstiegs-7000er
  • Akklimatisationstour zum Pik Rasdelnaja (6148 m)
  • Hochlagerausrüstung, Verpflegung und Gepäcktransport mit Pferden ins vorgeschobene Basislager
  • 3000 Jahre alte Stadt Osch (UNESCO-Welterbe)

Das Besondere dieser Reise

  • Komfortables Basislager und vorgeschobenes Basislager
  • Gepäcktransport bis ins vorgeschobene Basislager mit Lastentieren

Verlauf Ihrer Reise

1. Tag: Anreise

Flug nach Bischkek.

2. Tag: Stadttag in Osch 1×A

Ankunft in Bischkek am frühen Morgen und Transfer zum Inlandsterminal. Von hier kurzer Flug nach Osch, wo Sie bereits erwartet werden. Transfer ins Hotel in Osch. Am Nachmittag Stadtrundgang und Zeit für den Besuch des großen Basars sowie letzte Einkäufe für die Expedition. Am Abend gemeinsames Begrüßungsessen. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Osch – Basislager 1×(F/M/A)

Am frühen Morgen verlassen Sie Osch und fahren über den Pamir Highway in Richtung Pik Lenin. Über Sary Tasch erreichen Sie das Pamiro-Alai-Tal, in dem sich auch das Alpinistenlager Atschik Tasch befindet. Zum späten Mittagessen werden Sie das Basislager auf der sogenannten „Zwiebelwiese“ in 3600 m Höhe erreicht haben. (280 km, Fahrzeit 5h.) Übernachtung im gestellten Zelt.

4.-20. Tag: Besteigung des Pik Lenin 17×(F/M/A)

17 Tage stehen Ihnen für die Besteigung des Pik Lenin zur Verfügung. Ausgehend vom komfortablen Basislager (geräumige Doppelzelte, Aufenthaltsjurten, Sauna, Generatorstrom, Telefon etc.) erfolgen gemeinsame Akklimatisationstouren zu den umliegenden Bergen (z.B. Pik Petrovski, ca. 4900 m). Nach drei bis vier Tagen wandern Sie in einer langen Tagestour über den „Pass der Reisenden“ (ca. 4100 m) ins vorgeschobene Basislager (Lager 1) auf dem Lenin-Gletscher (ca. 4400 m, ca. 5-7h), von wo aus sich ein schöner Blick auf den Gipfel des Pik Lenin bietet. Um diese lange und mühsame Etappe nur einmal zurücklegen zu müssen, nehmen Sie die erforderliche Ausrüstung gleich beim ersten Mal mit. Ihre Bergsteigerausrüstung, Verpflegung und die Hochlagerausrüstung für die kommenden beiden Wochen werden mit Pferden transportiert, so dass Sie nur einen relativ leichten Rucksack tragen müssen. An den folgenden Tagen werden Aufstiege zur besseren Akklimatisation unternommen. Die Etappe bis ins Lager 2 (5300 m, ca. 5-9h) verläuft komplett über Gletschergelände. Aufgrund der Spaltengefahr bis ins Lager 2 ist eine Begehung dieses Abschnittes zwingend in Seilschaften erforderlich. Von Lager 2 aus kann man als Akklimatisationstour den Pik Rasdelnaja erklimmen (6148 m) oder zum Lager 3 aufsteigen (ca. 6100 m, ca. 4-6h). Alle Touren zur Höhenanpassung werden mit dem Expeditionsleiter abgesprochen. Sind Sie in unterschiedlichen Gruppen unterwegs, werden Absprachen und Taktik per Funk zwischen den einzelnen Seilschaften festgelegt. Vor dem endgültigen Gipfelsturm ziehen Sie sich noch einmal für ein bis zwei Ruhetage ins vorgeschobene Basislager (Lager 1) zurück. Gut akklimatisiert geht es dann entlang der beiden Lager aufwärts. Der Gipfelaufstieg erfolgt vom Lager 3 aus und beginnt am zeitigen Morgen. Der Weg ist technisch unkompliziert, zieht sich jedoch über ausgedehnte Schneefelder und felsdurchsetzte Gratabschnitte in die Länge (ca. 7-10h). Irgendwann geht es nicht mehr höher und es ist geschafft: Der 7134 m hohe Gipfel des Pik Lenin ist erreicht! Im Süden und Westen sind die Schnee- und Eisriesen des zentralen Pamir mit der auffallenden Gipfelpyramide des Pik Kommunismus zu sehen, im Norden fällt das Gebirge annähernd 4000 Höhenmeter ab und die grünen Wiesen des Basislagers sind ein unbeschreiblicher Kontrast zu Eis und Schnee. Bei guter Fernsicht reicht der Blick bis zum fernen Muztagh Ata im benachbarten Westchina. Nach kurzer Gipfelrast wartet der Abstieg ins höchste Lager (ca. 2-5h), der – wie an jedem Berg – nicht zu unterschätzen ist. Am nächsten Tag steigen Sie nach Beräumung der Hochlager bis ins Lager 1 ab. Tags darauf verlassen Sie das vorgeschobene Basislager und gehen den langen Weg am Lenin-Gletscher zurück bis ins Basislager auf der „Zwiebelwiese“, wo Sie hoffentlich alle auf den Gipfelerfolg anstoßen können. Sollte der Gipfelsturm nicht im ersten Anlauf glücken, stehen bei normalem Wetter und entsprechender Akklimatisation Reservetage für einen erneuten Versuch zur Verfügung. Pünktlich am Abend des 20. Tages muss jedoch das Basislager wieder erreicht sein. 17 Übernachtungen im Zelt. (Die Verpflegung in den Lagern wird komplett gestellt, zusätzliche Unterwegsverpflegung erforderlich).

21. Tag: Basislager – Osch 1×(F/M/A)

Heute heißt es Abschied nehmen. Über den Pamirtrakt geht es zeitig am Morgen zurück nach Osch. Hier können Sie auch erstmals wieder eine richtige Dusche genießen. Am Abend treffen Sie sich zum gemeinsamen Abschiedsessen. Übernachtung im Hotel.

22. Tag: Osch – Bischkek 1×F

Am Vormittag erfolgt der Rückflug nach Bischkek. Der restliche Tag steht für eine Stadtbesichtigung oder den Einkauf von Souvenirs zur freien Verfügung. Je nach Lust und Laune können Sie Ihre Tour in einem der lokalen Restaurants ausklingen lassen. Übernachtung im Hotel.

23. Tag: Heimflug 1×F

Am zeitigen Morgen erfolgt der Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.

(F) = Frühstück, (M) = Mittagessen, (L) = Lunchpaket, (A) = Abendessen

Leistungen zu Ihrer Reise

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt (andere Abflughäfen auf Anfrage) nach Bischkek und zurück mit Turkish Airlines oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class
  • DIAMIR-Expeditionsleitung
  • Inlandsflüge Bischkek – Osch und zurück in Economy Class
  • alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • Zeltausrüstung inkl. bereits installierte Expeditionszelte, Schneeschaufeln, Kochausrüstung und Brennstoff
  • lokales Kochteam bis ins vorgeschobene Basislager
  • Lastentiere für max. 20 kg Gepäck/Person bis ins vorgeschobene Basislager und zurück
  • Satellitentelefon, Funkgeräte und Notfallmedizin
  • alle Eintritte und Gebühren laut Programm
  • Expeditionsvorbereitungstreffen
  • Trekkingsack
  • 3 Ü: Hotel im DZ
  • 18 Ü: Zelt
  • Mahlzeiten: 21×F, 19×M, 20×A

Nicht in den Leistungen enthalten

  • nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • optionale Ausflüge
  • Übergepäck beim Gepäcktransport
  • persönliche Bergsteigerausrüstung
  • Snacks
  • Trinkgelder
  • Persönliches

Hinweise & Zusatzinformationen zu Ihrer Reise

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 8, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Das Erreichen des Gipfels kann durch ungünstige klimatische Bedingungen (starker Wind, Nebel, Dauerregen, Schneefall) und andere widrige Umstände sowohl erheblich erschwert werden, als auch im Extremfall unmöglich sein. Der verantwortliche Reiseleiter/Bergführer ist in dem Fall berechtigt, die weitere Besteigung zum Schutz von Gesundheit und Leben aller Beteiligten abzubrechen. Etwaige Regressansprüche bestehen in solch einem Fall nicht.

Als Ihr Reiseveranstalter sind wir verpflichtet, Ihnen mitzuteilen, dass sämtliche Luftfahrtunternehmen Kirgistans auf der Liste derjenigen Fluggesellschaften stehen, die keine Betriebserlaubnis für Langstreckenflüge in die EU haben. Wir nutzen für die Langstreckenflüge definitiv keine dieser Fluglinien.

Anforderungen

Komfortverzicht; Teamfähigkeit; Kondition für bis zu 14-stündige Tagesetappen; gute Kenntnisse der Hochlagerlogistik (Materialtransport bis zu 18 kg, Zeltaufbau, Essen zubereiten); Trittsicherheit in Geröll, Schnee und Eis bis zu 45° Steilheit; sehr gute Kenntnisse im Umgang mit Pickel und Steigeisen; sehr gute, anwendungsbereite Kenntnisse alpiner Seil- und Sicherungstechnik (persönlicher Tourenbericht erforderlich); Ausrüstung gemäß Ausrüstungsliste

Zusatzinformationen

Gut wärmeisolierte, steigeisenfeste und wasserfeste Bergstiefel mit separatem Innenschuh für die Gipfeletappe erforderlich (Kategorie D).

Keine Unterbringung im Einzelzelt möglich.

Karte Ihrer Reise

  • Pik Lenin
  • Ein Hauch von Orient auf dem Bazar von Osch.
  • Pik Lenin Basislager
  • Die Zwiebelwiese trägt ihren Namen völlig zu Recht.
  • Vom vorgeschobenen Basislager bekommt man einen ersten Eindruck dessen, was einen erwartet.
  • Im vorgeschobenen Basislager lebt es sich bequem!
  • Zwischen dem vorgeschobenen Basislager und dem ersten Hochlager des Pik Lenin führt der Weg über den Gletscher.
  • Technische Schlüsselstelle zwischen ABC und erstem Hochlager.
  • Unterwegs zwischen dem ersten und zweiten Hochlager.
  • Hochlager am Pik Lenin.
  • Blick in die „Hochlagerküche“.
  • Nachmittagsspaziergang zum Razdelnaya.
  • Gipfeltag! Noch vor Morgengrauen sind wir losgegangen.
  • Kurz unterhalb des Gipfels: Blick bis nach Tadschikistan.
  • Nun ist es nicht mehr weit bis zum Gipfel.
  • Auf dem Gipfel des Pik Lenin wacht Lenin noch höchstselbst über alles.
  • Gipfelfeier!
  • Im Basislager gibt es geräumige Großraumzelte.
  • Ehrung der Alpinisten ;-)
  • Belohnung danach!

Kirgistan – Den Pamir zu Füßen

Dr. Kristina Friedrichs | 25.08.2015

Es sah erst einmal nicht gut aus. Die Airline hatte das Gepäck nicht geliefert, der Berg ließ sich schon eine Woche vor lauter Regen nicht blicken und manch einer wurde gar etwas krank. Doch es wäre ja gelacht, gleich aufzugeben, wenn man doch eigens nach Zentralasien, in die beeindruckende Bergwelt des Pamir, fliegt, um dort mit dem Pik Lenin einen veritablen 7000er zu besteigen… Und so nahmen wir uns alle Zeit der Welt, uns gescheit zu akklimatisieren und stiegen dann über den mächtigen Gletscher hinauf ins Lager 1. Erstmals Sonnenschein ließ endlich Gutes ahnen! Nach dem Aufbau von Lager 2 und einem Ruhetag im vorgeschobenen Basislager meldete der Wetterbericht aus dem DIAMIR-Büro beste Bedingungen für den Gipfelsturm – also hinauf! Und das Wetter hätte kaum besser sein können: brillanter Sonnenschein, kein Lüftchen Wind und ein Blick bis tief in die umgebende Bergwelt. Schließlich standen vier von uns auf dem 7134 m hohen Gipfel! Ein toller Erfolg für das gesamte Team und Anlass zur Feier!

  • „Zwiebelwiese“ am Pik Lenin

Kirgistan – Grandioser Ausblick vom Pik Lenin (7134 m)

Jürgen Landmann | 11.05.2012

25 Tage Bergexpedition zum Pik Lenin (7134 m) vom 20.07. – 13.08.2011

An dieser Stelle ein Link zur Webseite unseres langjährigen Stammkunden Jürgen Landmann, der sich aufgemacht hatte, vom 20.07.-13.08.2011 den Pik Lenin zu besteigen: http://www.abenteuer-outdoor.eu/expeditionen/2011-kirgistan-pik-lenin/

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