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Termine2019-08-26T12:19:05+01:00

Über Srinagar ins Land der hohen Pässe

Indien | Kaschmir • Zanskar • Ladakh

Buddhistische Klöster und abwechslungsreiches Naturschauspiel im Himalaya mit Fotoreiseleiter Kay Maeritz

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3990 EUR

  • Inklusive Flüge
  • 7-10 Teilnehmer
  • 17 Tage
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Informationen zu Ihrer Reise

Kaschmir, Zanskar und Ladakh – eine einmalige Kombination, welche neben spektakulären Landschaftsmotiven auch die kulturelle und religiöse Vielfalt Nordindiens in den Fokus stellt. Reisen Sie mit dem DIAMIR-Fotoreiseleiter Kay Maeritz gemeinsam über Land in das Klein-Tibet Indiens und erleben Sie auf dem Weg in Zanskar das buddhistische Klosterfest in Sani.

Kaschmir – die Schweiz Indiens

Glasklare Seen, üppige Wälder und gewaltige Felsformationen – eine Landschaft die Ihnen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Aber auch die Lebensweise der Kaschmiris wird Sie während Ihrer Aufenthalte in Srinagar, Sonamarg und Naranag faszinieren.

Zanskar – Abgeschiedenheit und Ursprünglichkeit

Nicht nur das Ziel, auch der Weg durch die hier vorherrschende anmutige Mondlandschaft wird Sie in Ihren Bann ziehen. Besonders die rasch wechselnde Lichtstimmung liefert Ihnen immer wieder neue beeindruckende Fotomomente.

Klosterfest in Sani – kultureller Höhepunkt

Sie sind zu Gast beim buddhistischen Klosterfest in Sani. Neben dem Erlebnis an sich bieten Ihnen farbenprächtige Kostüme, fantasievolle Masken und die Tänze der Mönche Fotomotive in Hülle und Fülle.

Abgelegene Dörfer – zu Besuch bei den Dha-Hanu

Mitten in Ladakh begegnen Ihnen die in Dah lebenden Menschen mit einer abweichenden Sprache, Kultur und einem anderen Aussehen als die tibetisch-mongolisch abstammenden Ladakhis. Besonders der Kopfschmuck der Frauen fällt durch farbenfrohe Blumen sofort ins Auge.

Höhepunkte

  • Bootsfahrt auf dem Dal-See zur Abenddämmerung
  • Zu Besuch bei Einheimischen in Srinagar, Sonamarg und Leh
  • Kontakt mit Nomaden in Naranag, Kaschmir
  • Herzliche Begegnungen mit Darden
  • Zauberhafte Gebirgstäler zwischen 6000 m hohen Gipfeln
  • Buddhistische Klöster: Lamayuru, Hemis und Thiksey

Das Besondere dieser Reise

  • DIAMIR-Fotoreiseleitung durch Kay Maeritz
  • Ursprünglichkeit in Zanskar: zu Gast beim Klosterfest in Sani

Verlauf Ihrer Reise

1. Tag: Anreise

Flug nach Delhi.

2. Tag: Delhi – Srinagar (1585 m) 1×(F/M/A)

Ankunft am Flughafen in Delhi. Transfer zum nahe gelegenen Hotel und Zeit zum Ausruhen. Anschließend Weiterflug ins Kaschmir-Tal nach Srinagar, wo Sie Ihr Hausboot beziehen. Bei einer Bootsfahrt zur Abenddämmerung wird Sie die Schönheit des Dal-Sees verzaubern – tolle Fotomotive erwarten Sie. Übernachtung auf dem Hausboot.

3. Tag: Srinagar im Fokus (1585 m) – Fahrt nach Sonamarg (2800 m) 1×(F/M/A)

In der Morgendämmerung begeben Sie sich mit dem Boot durch ein Labyrinth aus kleinen Kanälen zum schwimmenden Gemüsemarkt. Beobachten Sie, wie sich der Nebel langsam legt und sich immer mehr Boote fast geräuschlos dem Markttreiben nähern. Das Leben auf dem See erwacht und ein eifriges Handeln und Feilschen beginnt. Zum Frühstück kehren Sie zu Ihrem Hausboot zurück und besprechen die heutigen Programmpunkte. Ein kulinarischer Höhepunkt wird auf jeden Fall das traditionelle Kaschmiri-Gericht Wazwan zum Mittag sein. Fahrt in die Region Sonamarg. Übernachtung im Hotel Rah Villas. (Fahrzeit ca. 2h, 70 km).

4. Tag: Ausflug nach Naranag 1×(F/M (LB)/A)

Sie fahren an saftig grünen Wiesen vorbei und werden von rauschenden Flüssen sowie beeindruckenden Felsmassiven begleitet. In Naranag besuchen Sie einen alten Tempelkomplex, erhalten einen Einblick in das Leben der Nomaden und genießen die Natur mit allen Sinnen bei einem Picknick. Unweit Ihres Hotels besuchen Sie eine Familie und lassen bei einer Tasse Tee den Tag ausklingen. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 2h, Fahrzeit ca. 4h, 120 km).

5. Tag: Sonamarg (2800 m) – Dras (3180 m) 1×(F/M/A)

Besuch des Ortes Sarbal, in dem es scheint, die Zeit wäre stehen geblieben. Mit der Überquerung des Zoji-Passes (3528 m), eine der wichtigsten Verbindungen nach Ladakh, verlassen Sie die Region Kaschmir. Nun heißt es Julley – willkommen im Land der hohen Pässe! Ankunft und gemeinsamer Abendspaziergang in Dras, dem kältesten Ort Indiens. Übernachtung im Hotel D‘Meadows. (Fahrzeit ca. 3-4h, 60 km).

6. Tag: Dras (3180 m) – Kargil – Rangdum (3660 m) 1×(F/M (LB)/A)

Oftmals ist der Weg das Ziel. Im Falle von Zanskar ist beides gleichermaßen interessant und reizvoll. Sie passieren die am Fluss Suru gelegene Ortschaft Kargil und folgen dann dem grünen Suru-Tal. Vorbei an den Gipfeln des Nun-Kun-Massivs und kleinen Dörfern erreichen Sie am Abend die Hochebene von Rangdum. Übernachtung im Gästehaus La Himalaya. (Fahrzeit ca. 6-8h, 210 km).

7. Tag: Rangdum (3660 m) – Pensi-La (4401 m) – Padum (3700 m) 1×(F/M (LB)/A)

Sie verlassen die weite Hochebene und folgen der immer steiler werdenden, sich nach oben windenden Straße. An kleinen Gletscherbächen vorbei, erreichen sie den Pensi-La auf einer Höhe von 4401 m. Anschließend fahren Sie steil hinab ins Zanskar-Tal, vorbei an kleinen Dörfern und Weideflächen nach Padum, wo Sie das Kloster Karsha besuchen. Es gilt als größter und zugleich reichster Kloster-Komplex in Zanskar. Wie alle Gelbmützen-Klöster in dieser Region untersteht auch das Kloster Karsha dem ladhakischen Mutterkloster in Likir, dessen Abt ein Bruder des Dalai Lamas ist. Übernachtung im Gästehaus Omasila. (Fahrzeit ca. 5h, 90 km).

8. Tag: Klosterfest in Sani 1×(F/M/A)

Das Dorf Sani gehört zu den ältesten Orten Zanskars und ist während des Klosterfestes ein wichtiger Anziehungspunkt der Zanskaris. Egal ob von nah oder fern – zahlreiche Besucher nehmen an diesem besonderen Ereignis teil. Sie erleben also nicht nur farbenprächtige Kostüme, fantasievolle Masken und Tänze der Mönche, sondern auch eine außergewöhnliche Zusammenkunft der Einheimischen. Ein Spektakel, welches Ihnen Fotomotive in Hülle und Fülle liefern wird! Übernachtung wie am Vortag.

9. Tag: Ausflug im Zanskar-Tal 1×(F/M/A)

2 km südlich von Pardum erhebt sich die mächtige Klosterfestung von Bardan aus dem 17.Jh., welche Sie heute gemeinsam mit dem über 300 Jahre alten Kloster Mune besuchen. Am Nachmittag setzen Sie Ihre Besichtigung in Zangla fort, wobei die Burgruine und das Nonnenkloster fest im Programm stehen. Unterwegs erwartet Sie ein Stopp am Kloster Stongdey, welches mit einer beeindruckenden Aussicht besticht. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrzeit ca. 3-4h, 110 km).

10. Tag: Padum (3700 m) – Pensi-La (4401 m) – Rangdum – Kargil (2700 m) 1×(F/M (LB)/A)

Auf bereits bekannten Wegen reisen Sie über den Pensi-Pass und die Ortschaft Rangdum zurück nach Kargil. Die landschaftlich reizvolle Fahrt wird Sie erneut begeistern – ein anderer Blickwinkel und die dazu rasch wechselnden Lichtstimmungen machen jedes Motiv immer wieder aufs neue interessant und lohnenswert. Übernachtung im Hotel Zojila Residency. (Fahrzeit ca. 8h, 230 km).

11. Tag: Kargil (2700 m) – Lamayuru (3510 m) 1×(F/M/A)

Sie besichtigen unterwegs die Buddha-Statue in Mulbek und erreichen Lamayuru über den Fotu-La (4108 m). Das Kloster Lamayuru ist eines der ältesten in Ladakh und beherbergt viele Kostbarkeiten. Nach Ihrem Besuch erkunden Sie bei einem Spaziergang das unterhalb liegende Dorf. Übernachtung im Gästehaus Grand Moonland. (Fahrzeit ca. 3-4h, 100 km).

12. Tag: Lamayuru (3510 m) – Dha (3500 m) 1×(F/M (LB)/A)

Fahrt nach Dha. Mit Ihrer Ankunft breiten sich fruchtbare Terrassenfelder mit Apfel- und Aprikosenbäumen vor Ihnen aus und Sie treffen auf die freundlichen Bewohner dieser Region. Es sind Darden, eine kleine ethnische Minderheit, die nur noch in wenigen Dörfern Ladakhs ihre Eigenständigkeit bewahren konnten. Übernachtung im Camp Aryan Valley. (Fahrzeit ca. 4h, 80 km).

13. Tag: Dha (3500 m) – Likir – Leh (3500 m) 1×(F/M (LB))

Auf dem Weg nach Leh besuchen Sie das sehenswerte Kloster in Likir. An der großen Buddha-Maitreya-Statue angekommen bietet sich Ihnen ein faszinierender Blick auf die bereits bekannten Zanskar-Berge. Übernachtung im Hotel Royal Palace. (Fahrzeit ca. 5h, 160 km).

14. Tag: Besichtigung im Indus-Tal: Thiksey, Hemis und Königspalast von Shey 1×(F/A)

Zeitig am Morgen beginnt Ihre Klostertour um Leh mit der Fahrt zum Gelugpa-Kloster von Thiksey. Es ist sicher die imposanteste Klosteranlage im ganzen Indus-Tal, denn es gleicht einer Miniaturausgabe des Potala-Palastes in Lhasa. Auf dem Dach des Klosters wohnen Sie einer buddhistischen Zeremonie bei und genießen eine eindrucksvolle Aussicht. Anschließend besichtigen Sie das Hemis-Kloster sowie den ehemaligen Königspalast von Shey. Rückfahrt nach Leh, wo Sie bei einer ladhakischen Familie zum Tee eingeladen sind und einen gemeinsamen Spaziergang hinauf zum Palast von Leh unternehmen. Beim Abschiedsessen lassen Sie die Eindrücke Ihrer Himalaya-Reise Revue passieren. Übernachtung wie am Vortag. (Fahrzeit ca. 4h, 100 km).

15. Tag: Leh (3500 m) – Delhi 1×F

Am Morgen Transfer zum Flughafen. Flug nach Delhi. Bei klarem Wetter haben Sie einen fantastischen Blick zum K2 (8611 m), Nanga Parbat (8125 m) und zu den Gasherbrum-Gipfeln. Der restliche Tag steht Ihnen frei zur eigenen Gestaltung. Übernachtung im Hotel The Red Fox.

16. Tag: Delhi oder optionaler Ausflug nach Agra 1×F

Sie haben die Möglichkeit, den Tag in Delhi frei zu gestalten oder am optionalen Ausflug nach Agra teilzunehmen (vorab zu buchen). Es ist die perfekte Möglichkeit, das berühmte Taj Mahal sowie das Rote Fort von Agra (beides UNESCO-Weltkulturerbe) mit einer eigenen Fotoaufnahme als Erinnerung festzuhalten. Am Abend Rückkehr ins Hotel in Delhi. Je nach Abflugzeit erfolgt der Transfer zum Flughafen spät am Abend oder am folgenden Morgen. Übernachtung wie am Vortag.

17. Tag: Abreise

Rückflug nach Deutschland.

(F) = Frühstück, (M) = Mittagessen, (L) = Lunchpaket, (A) = Abendessen

Leistungen zu Ihrer Reise

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt nach Delhi und zurück mit Emirates oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class
  • DIAMIR-Fotoreiseleitung
  • Inlandsflüge Delhi – Srinagar und Leh – Delhi in Economy Class
  • alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • alle Eintritte und Permits laut Programm
  • Tageszimmer am Anreisetag
  • 8 Ü: Hotel im DZ
  • 5 Ü: Gästehaus im DZ
  • 1 Ü: Tented Camp (geräumiges Hauszelt mit eigenem Bad)
  • 1 Ü: Hausboot
  • Mahlzeiten: 15×F, 6×M, 6×M (LB), 12×A

Nicht in den Leistungen enthalten

  • nicht genannte Mahlzeiten und Getränke
  • Visum (ab 10 €)
  • optionale Ausflüge
  • evtl. Foto- und Videogenehmigungen in Museen und Monumenten
  • Trinkgelder
  • Persönliches

Hinweise & Zusatzinformationen zu Ihrer Reise

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 7, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Die benannten Hotels sind die auf dieser Reise vorrangig genutzten Unterkünfte. Wir haben die benannten Unterkünfte für Sie vorreserviert. Sollte in Ausnahmefällen dennoch eine Alternative in Frage kommen, weist diese Unterkunft einen ähnlichen Standard auf.

Auf der Flugstrecke Leh – Delhi kann es bei ungünstigem Wetter zu Flugausfällen kommen. Die Einhaltung des Programms ist von der Durchführbarkeit der Flüge abhängig. Aus diesem Grund ist ein Extratag am Ende der Reise in Delhi fest eingeplant.

Anforderungen

Für diese Reise sind keine besonderen körperlichen Voraussetzungen erforderlich. Sie sollten gesund sein (ggf. vorher Hausarzt konsultieren), über eine gute Grundkondition verfügen und sich auf lange Fahrstrecken einstellen. An die Höhenlage in Ladakh akklimatisieren Sie sich langsam während der Überlandfahrt.

Zusatzinformationen

Charakter der Fotoreise
Die Teilnehmer fotografieren teils unter Anleitung des Fotoreiseleiters, teils selbständig. Im Verlauf der Reise wird es außerdem Bildbesprechungen geben, bei denen ausgewählte Fotos der Teilnehmer analysiert und diskutiert werden. Um die entstandenen Bilder zu sichten ist es empfehlenswert (keine Bedingung), einen eigenen Laptop dabei zu haben. Darüber hinaus sollten Sie über einen ausreichenden Vorrat an Speicherkarten oder eine externe Speichermöglichkeit verfügen. Gleiches gilt für Akkus.

Damit vor Ort so viel Zeit wie möglich für fotografische Streifzüge bleibt und sich die Gäste auf inhaltliche und gestalterische Aspekte der Fotografie konzentrieren können, empfehlen wir Ihnen sich bereits vor der Reise mit der eigenen Kamera und deren Technik gründlich vertraut zu machen, wenn dieses Wissen nicht bereits vorhanden ist.

Karte Ihrer Reise

  • Ladakh Zanskar
  • Ladakh Lamayuru
  • Ladakh – Buddhistischer Mönch
  • Ladakh Zanskar
  • Ladakh Zanskar
  • Ladakh Zanskar

Indien – Ladakh und Zanskar, eine fantastische Reise, die alle Mitreisenden begeistert hat

Kay Maeritz | 16.10.2019

Ladakh und Zanskar – eine fantastische Reise, die alle Mitreisenden begeistert hat – und das, obwohl der Start durch die plötzlichen Ausgangssperren in Kaschmir erschwert wurde. Doch Dank einer gelungenen Neuplanung, sind wir statt nach Srinagar direkt nach Leh geflogen. Klar ist da ein bisschen Trauer über die verpassten Eindrücke in Kaschmir, doch die werden bei weitem aufgewogen durch die zusätzlichen Eindrücke in Ladakh, für das wir dadurch mehr Zeit hatten, z. B. das Klosterfest in Thrak Thok, in das wir zufällig hineinplatzen, der entspannte Tag und die schöne Wanderung vom Kloster hinab in Themisgam, die eigentlich nicht auf dem Programm standen.

Auch zu beobachten war, dass die Temperaturen in der ersten Woche deutlich wärmer als normal ausfielen und der Indus infolge der rapide schmelzenden Gletscher viel mehr Wasser führte als üblich. Der Klimawandel ist wirklich global, es regnet mehr als früher in Ladakh und die Gletscher ziehen sich merklich zurück, was langfristig die Landwirtschaft in Ladakh beeinträchtigen wird, da die Bauern auf das kontinuierliche Schmutzwasser zur Bewässerung angewiesen sind. Dieses Jahr führten alle Bäche und Flüsse Hochwasser, doch wenn die Gletscher geschmolzen sind, gilt nicht mehr, was man in Ladakh immer sagte: Wenn der Bauer Wasser braucht, betet er um Sonnenschein, damit mehr Wasser in den Bächen fließt…

Die Eindrücke im abgelegenen Zanskar-Tal waren überwältigend. Auf das fruchtbare grüne Suru-Tal hinter Kargil folgt die holprige Piste entlang des Himalaya-Hauptkammes. Mit dem Erreichen der ersten Stupas (Chörten auf Tibetisch) taucht die Sonne die vereisten Berggipfel in ein fantastisches Licht und gibt der staubigen Piste im Abendlicht ein wenig Rally-Paris-Dakar-Feeling. Wow.

Passend dazu liegt das Nachtquartier bei Rangdum so einsam, wie man sich einen Ort nur vorstellen kann. Inmitten einer Kies- und Geröllebene zwischen hohen Bergen liegt das Kloster auf einem kleinen Hügel und markiert den Beginn des tibetischen Siedlungsgebietes.

Der frühe Morgen im Kloster bringt gleich die Begegnung mit Zanskaris, die im Kloster auf ihrer jährlichen Pilgertour nach Rangdum beten. Anschließend führt die Piste über den Pensi La, der mit 4500 m den Höhepunkt der Reise darstellt. Vom Pass und auf dem Weg hinab kann man bei gutem Wetter die vereisten 7000er sehen, ein kurzes Stück danach blicken wir auf den Drang-Dung-Gletscher. Wir folgen dem Tal des Soda hinab nach Padum.

Nach dem höchsten Punkt der Reise erwartet uns hier ein weiterer Höhepunkt: das Klosterfest in Sani. Am ersten Tag des Festes wird geprobt. Die ganze Zeremonie wird aufgeführt, allerdings noch ohne Masken. Uns reicht erstmal ein kurzer Stopp für den ersten Eindruck. Denn am nächsten Morgen sind wir um neun wieder vor Ort. Das Gelände ist noch ziemlich leer, weder Ladakhis noch andere Zuschauer sind vor Ort. Umso beeindruckender ist es, den Mönchen beim Gebet zu lauschen. Wir sitzen an der Wand und verfolgen das Geschehen. Stundenlang wird rezitiert, werden die Mantras gesungen, gemurmelt gebetet, begleitet vom dumpfen Schlag einer großen Trommel. Hier dabei zu sein, schlägt uns fast mehr in den Bann, als der Maskentanz am Nachmittag, bei dem die Tänzer die Zuschauer mit den Erscheinungen im Bardo, der Zeit zwischen Tod und Wiedergeburt, vertraut machen. Stundenlang tanzen die Mönche im Hof des Klosters. Einwohner aus dem ganzen Tal haben sich dazu eingefunden und verfolgen gebannt das Geschehen.

Zanskar und Ladakh zu erleben und erlebbar zu machen, nicht nur in Fotos festzuhalten, ist für mich als Fotoreiseleiter genauso wichtig, wie das Fotografieren selbst. Dafür gibt es aber reichlich Gelegenheit aus einer Welt, die manchmal nicht von dieser Welt zu sein scheint…

  • Kloster Thiksey in Ladakh
  • Mönche blasen das Muschelhorn
  • Schwalbennestkloster
  • Musizierende Möche beim Klosterfest
  • Unglaubliche Weiten am Tso Moriri.
  • Blick vom Gipfel des Stok Kangri in Richtung der Berge Zanskars.
  • Ladakhi mit traditionellem Kopfschmuck
  • Karge Landschaft am Pagong Lake.

Indien – Eine Fotoreise nach Ladakh, dem kleinen Tibet.

Frank Bienewald | 27.07.2013

17 Tage Fotoreise vom 14.06. – 30.06.2013

Die Fotoreise nach Ladakh war für 2013 erstmals im Diamir-Portfolio ausgeschrieben, voller Freude erfuhr ich vom Zuspruch an diese Tour und erwartete die Gäste im glühend heißen Delhi am Flughafen. Wir flogen unverzüglich weiter nach Leh in Ladakh, auf 3.600 m war ein deutlich angenehmeres Klima. Die Gruppe bestand aus 7 sehr interessierten, reisefreudigen und ambitionierten Hobbyfotografen – genau die richtige Gruppengröße für eine derartige Tour! Auch das nach meinen Vorschlägen zusammengestellte Programm versprach zahlreiche Höhepunkte – besuchten wir doch einige meiner Lieblingsplätze auf dem Dach Indiens.


Die Reise begann nach der Erkundung der Umgebung Leh’s mit einem 2-tägigen Besuch des Klosterfestivals in Hemis, spektakuläre Maskentänze der Mönche in einer außergewöhnlichen Umgebung waren ein gelungener Auftakt mit zahllosen Motiven. Mit Leh als Basislager fuhren wir danach in die Region Changtang, dem Hochland südwestlich der Grenze zu Tibet. Der Tso Moriri, ein auf 4.600 m Höhe gelegener See war unser Ziel, ein Paradies für Postkartenmotiv-Fotografen. Und, nicht planbar aber geschehen, wir besuchten einige Nomadenfamilien, die auf ihrem alljährlichen Weg zu den besten Weiden für ein paar Tage am Ufer des See’s lagerten. Der Weg zurück nach Leh führte uns zum Tso Kar, einem auf gleicher Höhe gelegenen sehr salzhaltigen See mit meterhohen Salzkrusten und strahlend blauem Wasser, perfekt eingebettet in diese karge wolkenlose Hochgebirgslandschaft. Ein weiteres Highlight der Reise war der Besuch des Volkes der Brokpa, Arier, die seit Jahrhunderten ziemlich isoliert am Indus leben und sehr auf den Erhalt ihrer Traditionen achten. Die Frauen und Männer tragen auch heute noch einen täglich frischen Blumenstrauß als Kopfschmuck. Auf dem Rückweg verbrachten wir noch einen Tag in Lamayuru, einer der eindrucksvollsten Klosteranlagen Ladakhs.


Die Zeit verging wie im Flug, ich bin mir sicher, dass jeder, trotz schon voller Speicherkarten, gerne noch geblieben wäre. Ich freu mich jedenfalls sehr auf die nächste Tour im kommenden Jahr!

Herzlichst, Frank Bienewald

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